Beiträge von Britta

    Hallo an Schelli, habe mich lange nicht hier eingewählt. Habe so meine Schwierigkeiten mit Foren und wie man das alles so macht. Hatte die Erstop. 09/14 und letztes Jahr März/ April durch Zufall entdeckt Rezidive. Bin auch BRCA pos.
    Also neue Chemo bis Anfang Dezember 16. Dann steht bei mir jetzt auch das Lynparza an bzw. ich war vor ca. 2 Wochen angefangen gleich mit 2 mal 8 Tabletten so vom Arzt her angedeutet, dass ich das so machen müsste. Ging garnicht!!!! Mir war übel und überhaupt krieg ich die Dinger schlecht runter. Ich habe sie jetzt reduziert am letzten Freitag auf 2 mal 2 und habe für mich beschlossen. Ich nehme die nicht wenn mir andauernd schlecht ist. Die Übelkeit kann bis zu einem halben Jahr andauern lt. Arzt. Eine schrecklich schwierige Entscheidung für mich, so wie ich eigentlich alles schrecklich finde mit dieser Erkrankung. Ich musste auch feststellen wie wenig Frauen man kontaktieren kann bzgl. dieses Medikamentes. Einen einzigen Kontakt habe ich telefonisch wo die Kps. Einnahme ansteht.


    Ich würde mich da auch gerne mehr austauschen. Das schlimme ist ja, wie lange bringt es denn überhaupt was und sozusagen die progressionsfreie Zeit (also dass irgendwann das nächste Rezidiv kommt ) ist ja schon vorprogrammiert lt. Ansage. Zwar weiss niemand wann, aber....


    Also das sind alles Dinge mit denen ich nicht gut klar komme. Ich fahre jetzt zur Reha und hoffe dort die Kps. etwas erhöhen zu können. Mit den 2 mal 2 geht es mit der Übelkeit, aber da ich eigentlich von der ersten OP an immer wieder Oberbauchprobleme habe - Druck und Brennen - mal schlimmer mal besser. Auch wenn ich länger laufe manchmal geht das so auf die Atmung. Da würde ich auch gerne wissen, wer solche Probleme kennt. Auch was man noch tun kann, wahrscheinlich werde ich lernen müssen damit weiter meine Zeit zu verbringen. Seit der letzten OP kam auch die Galle raus, was aber gut war, denn ich hatte jetzt keine Gallenkolik mehr. Immerhin. Die Rezidive sassen am Hepatum linguale, Lymphknoten Mesenterial, jedenfalls in der Gegend. Obwohl ich bei der ersten OP ohne Lymphknotenbefall war. Die Beschwerden kämen oder kamen aber angeblich nicht davon.


    Nun das wollte ich loswerden. Ich brauche da auch Austausch. Z. Bsp. über den telefonischen Kontakt habe ich erfahren, dass man die Dinger ganz langsam einschleichen soll, aber man muss wohl unbedingt auf die 2 mal 400mg kommen. Da würde ich auch gerne wissen, was andere Ärzte empfehlen.


    Schade, dass hier so wenig Frauen damit sind. Liebe Grüsse jedenfalls schon einmal .

    Ein paar geschriebene Worte noch,


    danke für die Antworten. Es tut einfach gut von ähnlichen Gedanken und Krankheitsvergleichen zu hören. Fühlt man sich nicht ganz so allein.
    Sagt mal dieses Avastin hat ja lt. Internet (in Amerika vom Markt genommen) nicht gut abgeschnitten. Wahrscheinlich gibt es hier nichts
    anderes?


    Ich würde gerne noch einmal eure Meinung hören dazu. Obwohl es schon sein kann dass dieses Thema unter extra abgelegt noch einmal genauer diskutiert wird.
    Ich kann essen, wenig nicht so oft, im Gegensatz zu vorher. Habe jetzt nach 7 Wochen 10 Kilo abgenommen.


    Ich versuche das zu essen was mir bekommt. Körnerbrot usw., die Ernährung im allgemeinen, habt ihr euch mit einer totalen Ernährungsumstellung
    auseinander gesetzt. Öl-Eiweiss Diät etc. Es gibt soviel, aber ich bin überfordert damit.##
    Denke aber immer, ob ich das jetzt essen darf?


    Auch die alternativen Angebote von Kliniken usw. , für die Ärzte kein Thema und sie sagen man kann alles essen.
    Es interessiert mich nur einmal. Wie war das bei euch?


    Ich hatte auch nach einem E-Mail Verkehr mit einem Chefarzt Kontakt (die bieten den Service an. Er empfahl mir das Medikament Glutathion zum
    Aufbau für die Zelle bzw. um fitter körperlich zu werden. Aber nach dem Gespräch mit der Onkologin sollte ich es erst nach der Chemo nehmen.


    Ausserdem wollte ich mir nebenbei zur Chemo einen homöopathischen Arzt suchen. Mir schwirrt der Kopf, was ist richtig, was kann ich überhaupt, versäume ich
    auch nix, mache ich alles richtig???????????
    Fühle mich ein wenig unterberaten von den Ärzten generell, die sehen nur ihr schulmedizinisches Wissen.


    Morgens trinke ich sogar 1/2 Tasse Kaffee, das geht, aber nach dem Essen ist der Magen so voll als hätte ich wie früher 2 gro ße Teller verputzt und ich esse
    ewig bis es verdaut ist.
    Wie gesagt Montag Beginn Chemo, 7 Wochen nach OP


    LG Britta

    Was meine Oberbauchbeschwerden betrifft nach 6,1/2 Wochen nach OP. Er wird nach jedem Essen hart und steht total hoch. Die akuten Schmerzen halten sich zur
    Zeit , es ist nur sehr sehr unangenehm. Der Magen ist ja angeblich in Ordnung. Das soll wohl von der Entfernung des Bauchfells kommen.


    Es geht durch den ganzen Körper und ich bin dann auch schnell total schlapp, muss mich hinlegen auf die Seite. Dann geht es etwas.


    Ich habe für die Chemo, die am Montag den 24. beginnen soll schon einiges an Med. besorgt.
    Die übliche Therapie Carboplatin /TAxol / Avastin wird auch bei mir
    gemacht. Jeder von euch nimmt ja sicher die gleichen Tabletten dann ein. Kortison muss ich abends nehmen vor der Chemo. Dann MCP und noch so ein anderes
    Übelkeitsmedikament.
    Dann musste ich verschiedene Spritzen besorgen.
    Angeblich gehen die Haare nach 1-2 Wochen schon aus lt. Ärztin. War das bei euch auch so, obwohl ich da nicht so eine Angst vor habe. Eher vor
    den anderen Beschwerden (Die ganze Aufklärung bestand nur aus Nebenwirkungen).
    Dann muss ich abends mit dem TAxi zurück in die Wohnung.
    Zum Glück können mir meine Eltern 82 Jahre im Moment helfen.


    Meine Mutter ist auch im August 14 mit 82 noch an Ovarialkrebs erkrankt. Sie ist operiert, der Tumor sass noch im Eierstock auf einer Seite,
    und in ihrem Alter macht man keine Chemo mehr. Sie hat das schnell weggesteckt und
    hilft mir jetzt hier. Im Januar muss sie zur Kontrolle. Wer weiss was da kommt.


    Das ist so unglaublich und ich war noch 9 Tage vorher beim Gyn habe aber aus pychischen Gründen keinen Ultraschall machen lassen. Die
    andere Untersuchung war o.k, aber da war ja schon alles fortgeschritten. Ich habe der Gyn. noch erzählt das meine Mutter erkrankt ist.
    Eine Koloskopie war aber trotzdem geplant, aufgrund meiner Verstopfung.


    Aber dann kam ja die akute Nacht.


    Es ist schon auch anstrengend hier etwas zu schreiben. Gute Nacht.

    Eigentlich machte mich meine Freundin auf das Forum aufmerksam und unter dem Bericht von Anni. Über Hamburg habe ich noch keine Gruppe ausfindig machen können. Es ist nicht so einfach Frauen mit dieser Diagnose zu finden und ich habe das Gefühl, dass die meisten Teilnehmer aus Süddeutschland sind. Es gab auch noch einen Kontakt telefonisch über die Selbshilfegruppe (eine Gruppe aus Esslingen). Da ruft mich evtl. eine Betroffene Teilnehmerin noch an.


    Bin neu hier und suche auch Frauen nach OP und Ovarialkrebs mit Peritonealkarzinose



    Hallo bin das 1. mal in einem Forum. Vor 6 1/2 Wochen wurde ich hals über Kopf von dieser Diagnose überfallen. Ich wollte eigentlich in den Urlaub fahren und nachts ging es mir nicht gut. Ich habe immer noch ziemlich mit der Op zu kämpfen und Montag geht bei mir erst die Chemo los.
    Es ist nicht so einfach Frauen mit dieser Diagnose zu finden. Meistens gibt es Selbsthilfegruppen Brustkrebs. Ich habe immer noch mit starken Oberbauchbeschwerden zu tun. Das gesamte Bauchfell wurde entfernt und die Milz. Auch der Darm rektal wurde 15 cm entfernt , ein knstlicher Ausgang blieb mir erspart, obwohl er erst vorgesehen war.
    Ich bin 57 Jahre, lebe allein. Meine Tochter ist vor 2 Jahren gestorben. Ich bin war voll berufstätig, was jetzt wird keine Ahnung. Lt. OP Bericht wurden die Tumoren bis auf 0,5mm entfernt. Wie man das messen will, weiss ich nicht.
    Ich habe gesehen, das hier auch nur 2 Frauen registriert sind mit dieser Diagnose. Ist sie denn so selten?
    Ich wollte mich nur einmal vorstellen.
    Im Moment bin ich ziemlich leer im Kopf, es ist alles sehr unwirklich und nur mein unangenehmes Gefühl im gesamten Bauch (speziell im Oberbauch) sagt mir, das etwas passiert ist. Ziemlich erschöpft ganz plötzlich kommt oft, viel machen kann ich nicht.