Beiträge von Hannah

    Liebe Einhorn007 , das habe ich noch nie gehört! Natürlich hilft eine Chemotherapie gegen Metastasen. Eine Garantie gibt es wie bei allen Therapien nicht, aber bei mir hat die Chemotherapie meine multiplen Lebermetastasen ebenso wie den Primärtumor in der Brust zum Schrumpfen und schließlich nahezu zum Verschwinden gebracht.
    Also hör bitte nicht auf irgendwelche Leute, die keine Ahnung haben.


    LG Hannah

    Liebe Valaria ,

    ich kann verstehen, dass du fix und fertig bist. Das ging mir am Anfang genauso. Aber es wird besser, wenn deine Therapie beginnt.

    Meine Leber war komplett durchsetzt mit Metastasen, Angaben in mm oder cm wurden gar nicht gemacht. Mein Onkologe hat mir vor vier Wochen nochmal das CT-Bild von 2014 gezeigt: gruselig! Im Moment sind keine Metastasen zu sehen. Die Leber sieht etwas „schrumpelig“ (Wortlaut meines Onkologen) aus, was durch Vernarbungen der zurückgebildeten Metastasen kommt, und es hat sich neues Lebergewebe gebildet.

    Du solltest deinem Arzt vertrauen, natürlich gibt es nie eine Garantie für eine wirkungsvolle Therapie, aber die Ärzte folgen Leitlinien und ihren Erfahrungen.

    Ich bin mit meiner Behandlung sehr zufrieden, ich schreibe dir dazu eine PN.


    LG Hannah

    Liebe Valaria , ich hatte neben multiplen Lebermetastasen auch Knochenmetastasen, was aber nicht entscheidend für die Chemotherapie war. Mir ging es jedoch insgesamt sehr schlecht, weil ich auch eine Aszitis und einen beidseitigen Pleuraerguss hatte. Die Aszitis war zwar erfolgreich punktiert worden, aber die Leber war in einem wirklich schlechten Zustand. Eine AHT hätte zu langsam gewirkt. Und Ibrance gab es ja auch noch gar nicht.

    Wenn es dir gut geht, ist es sicherlich vernünftig, eine Chemotherapie aufzuschieben und erst eine sanftere Möglichkeit zu versuchen. Soweit ich weiß, ist bei hormonabhängigen Metastasen eine AHT immer die erste Wahl, es sei denn, die Metastasen verursachen Beschwerden, sodass eine ganz schnelle Wirkung notwendig ist.


    Bei mir wurden die Metas bei der Erstdiagnose festgestellt. Operiert wurde ich nicht. Die Behandlung lief/ läuft über die Onkologie eines Krankenhauses in Bonn.


    Alles Gute für dich und liebe Grüße


    Hannah

    Liebe Anirit , ich bin kein Experte. Aber soviel ich weiß, ist der CEA- Wert ein sehr unspezifischer Marker, der allein für sich wenig aussagt. Er wird bei (fortgeschrittenem) Brustkrebs in der Regel vor allem zur Kontrolle des Therapieverlaufs zusammen mit dem CA 15-3 überprüft. Bei mir z.B. verhalten sich beide Marker meistens parallel: Wenn der eine sinkt, sinkt auch der andere und umgekehrt. Bei deinen Werten solltest du dir keine Sorgen machen.


    LG Hannah

    Hallo zusammen,

    sehr verbreitet scheint die Therapie mit Abemaciclib nicht zu sein.

    Bei mir wurde Ende August von Palbociclib auf Abemaciclib umgestellt. Zusätzlich nehme ich Exemestan. Grund für die Umstellung waren kontinuierlich steigende Tumormarker. Das CT damals zeigte außer einem kleinen Pleuraerguss, der aber schon seit 2018 besteht, nichts.
    Heute hatte ich das erste Kontroll-CT: alles stabil, der Erguss ist etwas kleiner geworden. Die Tumormarker schwanken ein wenig, sind aber auf erhöhtem Level stabil. Der Radiologe war zufrieden. Am Montag habe ich noch einen Termin mit meinem Onkologen.


    Vielleicht gibt es ja doch noch jemanden mit derselben Therapie?


    LG Hannah

    Liebe Kylie , auch von mir die allerherzlichsten Glückwünsche zum Geburtstag! Ich wünsche dir alles erdenklich Liebe und Gute für dein neues Lebensjahr und am meisten natürlich ganz viel Gesundheit.

    Genieße den heutigen Tag und lass es dir so richtig gut gehen.

    Liebe Grüße

    Hannah:*

    Liebe paetzi ,

    ja, Abemaciclib hat bei mir Durchfall verursacht. In den ersten zwei/ drei Wochen hatte ich immer mal wieder Magenschmerzen und manchmal recht heftigen Durchfall. Das ist nach nunmehr neun Wochen deutlich besser geworden. Die Magenschmerzen sind weg, der Durchfall auch, ein wenig „Unruhe“ im Bauch habe ich aber immer noch ab und zu.

    Über die Wirkung kann ich noch nichts sagen, werde aber berichten.


    LG Hannah

    Liebe paetzi ,


    ich bekam zunächst Ibrance/ Fulvestrant, nach Anstieg der Tumormarker dann statt Fulvestrant Exemestan. Da die Tumormarker weiter stiegen, ohne dass im CT eine Veränderung zu sehen war, bekomme ich seit Ende August Abemaciclib/Exemestan. Über den Erfolg kann ich zwar noch nichts sagen, aber ein Wechsel ist also möglich. Ich könnte mir denken, dass es ähnlich ist wie bei der AHT: Die einzelnen Mittel wirken sicher ähnlich, aber nicht hundertprozentig gleich.


    LG Hannah

    Liebe Anne05 ,

    ich wundere mich auch über die Entscheidung deines Onkologen, zumal es sich ja offensichtlich um eine einzelne, ganz winzige Metastase handelt. Mein Onkologe möchte mit einer Chemo möglichst lange warten, zumindest solange es Alternativen gibt. Und die gibt es bei dir doch sicher. Wie sieht es mit einem Wechsel von Faslodex zu Letrozol oder Exemestan aus? Oder Afinitor und Exemestan? Sprich deinen Onkologen doch mal darauf an.


    LG Hannah

    Liebe Tolea , genauso wie AnnaElsa es schreibt, wurde es mir auch gesagt. Eine Brust-OP bringt im metastasierten Stadium keinen Vorteil. Manche Mediziner sagen auch, dass man den Resttumor als Indikator für ein Therapieansprechen nutzen kann. Eine Leber-OP kommt in der Regel nur in Frage, wenn es sich um einzelne Metastasen handelt. Das war bei mir nicht der Fall. Ich hatte multiple Lebermetastasen. Die Leber war durchsetzt mit Metas.


    Ja, liebe AnnaElsa , mein BK ist hormonpositiv und Her2 neu negativ. Ich nehme zurzeit Exemestan und Abemaciclib. Wie groß mein Resttumor war, weiß ich leider nicht mehr. Er ist nach der Chemo und zu Beginn der AHT noch ein bisschen geschrumpft. Aber die größte Veränderung zeigte sich während der Chemo.


    LG Hannah

    Liebe AnnaElsa ,

    ich bin bis heute nicht operiert, bald fünfeinhalb Jahre nach Diagnose BK mit Metastasen in Knochen und Leber. Der Tumor in der Brust hat sich damals während der Chemo deutlich verkleinert, ist aber nicht ganz weg. Mir wurde gesagt, man könne die OP als Option im Auge behalten, aber geraten wurde mir dazu nicht. Es gibt meines Wissens auch keinen erwiesenen Nutzen einer OP im metastasierten Stadium. Aber ganz einig sind sich die Experten nicht. Ich jedenfalls bin ohne OP zufrieden.


    LG Hannah

    Was für schöne Nachrichten, liebe Pschureika , ich freue mich so sehr für dich! :)


    Liebe Loewenzahn60 , ich hätte dir wirklich ein besseres Ergebnis gewünscht. Aber immerhin scheint bei den anderen Metastasen Stillstand zu sein. Das ist doch schon mal etwas. Ich drücke dir die Daumen, dass du ganz schnell aus deinem Loch rauskommst. :*:thumbup:Und natürlich wünsche ich dir eine gute Therapie. Deine Ärzte finden bestimmt das Richtige für dich.


    Liebe Grüße


    Hannah

    Liebe Pschureika , deine Gefühle sind nur allzu verständlich, so eine Diagnose muss erst einmal verarbeitet werden. Lass den Tränen freien Lauf, das hilft, in der Regel befreien Tränen und danach hat man einen klareren Kopf. Und wenn die Therapie läuft, wird es dir bestimmt besser gehen. Lebermetastasen lassen sich heutzutage gut behandeln, die Forschung ist schon sehr weit und macht ständig Fortschritte. Aufgeben oder Therapien ablehnen sollten für dich keine Option sein. Ich lebe seit über fünf Jahren mit multiplen Lebermetastasen bzw. mit dem, was Chemo, AHT usw. davon übrig gelassen haben. Mir geht es gut und ich kann oft gar nicht glauben, dass ich krank bin. Mein Leben läuft zum größten Teil ganz normal. Natürlich ist die Angst immer im Hinterkopf und vor jeder Kontrolluntersuchung entwickelt sie sich zur Panik. Aber irgendwie habe ich gelernt, damit zu leben. Das wird dir auch gelingen. Kopf hoch, und wenn dir danach ist, dann heul dich hier aus, dafür ist das Forum da. :*


    Die, liebe Blume 59 , alles Gute für dein CT. :thumbup:


    LG Hannah

    Liebe Pschureika ,

    ich kann verstehen, dass du geschockt bist, vor allem auch nach der absolut unqualifizierten und gefühllosen Bemerkung deiner Ärztin.

    Aber du kannst sicher sein, Lebermetastasen lassen sich gut behandeln. Ich selbst hatte schon vor über fünf Jahren gleich bei der Erstdiagnose multiple Knochen- und Lebermetastasen. Eine OP kam bei mir nicht in Frage, dafür waren es zu viele Metas. Aber Chemo und im Anschluss daran AHT haben sie zum Schrumpfen bzw. zum Verschwinden gebracht. Auch für dich wird es eine wirkungsvolle Therapie, vielleicht ja auch eine OP geben.

    Ich drücke dir die Daumen.


    Liebe Grüße


    Hannah :*