Beiträge von Hannah

    Liebe Khira , es ist absolut verständlich, dass du durch den Wind bist und dass die Tränen fließen. Aber du wirst sehen, deine Ärzte finden eine Therapie für dich. Und wie schon geschrieben wurde, nicht bei allen Chemos verliert man die Haare. Ich drücke dir jedenfalls ganz fest die Daumen. Versuche, dich ein bisschen abzulenken. Vielleicht kannst du mit deinem Mann ja jetzt am Wochenende etwas Schönes unternehmen.


    Du fragst, wie es mir mit Afinitor geht. Mit den 5mg komme ich einigermaßen zurecht. Die Bauchschmerzen sind zum Glück komplett weg, der Appetit ist besser geworden. Die Kurzatmigkeit macht mir immer noch zu schaffen, auch wenn sie zeitweise besser ist. Aber sie bremst mich halt aus, mit Sport ist nichts drin, Spazierengehen klappt, aber nicht in meinem gewohnten Tempo.


    Liebe Grüße und alles Gute


    Hannah 🍀✊✊🍀😘

    Liebe Khira , kannst du nicht versuchen, einen Arzt ans Telefon zu bekommen? So ein Durcheinander ist doch wirklich eine Zumutung! Das tut mir so leid.
    Andererseits ist es auch gut, dass ein längeres Gespräch vorgesehen ist, d.h. man nimmt sich Zeit für dich und in puncto Therapie gibt es offensichtlich einen Plan. Nur würde ich dir wünschen, dass du ein bisschen mehr Klarheit hättest.

    Meine Daumen sind gedrückt. 🍀✊🍀✊🍀✊🍀✊🍀✊😘

    LG Hannah

    Liebe mitbetroffene , erstmal tut es mir sehr leid, dass du diese Diagnose bekommen hast. Und natürlich hoffe ich für dich, dass die Bestrahlungen anschlagen. Die Prognose deiner Ärzte halte ich für unverantwortlich. Wer kann schon in die Zukunft schauen?

    Zu den Themen Ärzteversagen und Leitlinien wurde ja schon einiges geschrieben. Ob man den Ärzten einen Vorwurf machen kann, weiß ich nicht. Selbst im metastasierten Stadium wird nicht gezielt nach Metastasen gesucht, sondern nur nach den bekannten Metastasen geschaut. Zumindest solange es keine Beschwerden gibt. Ich habe seit meiner Erstdiagnose vor sechs Jahren Knochen- und Lebermetastasen. Vor rund drei Monaten wurden als Zufallsbefund im Kopf-MRT drei kleine Hirnmetastasen gefunden. Ich hatte keinerlei Beschwerden und hätte nie damit gerechnet, zumal mein BK hormonpositiv und her2 negativ ist. Aber man kann sich halt nie sicher sein. Jeder Verlauf ist anders und auch mir wurde gesagt, dass selbst metastasierter BK immer besser therapierbar ist, weshalb Frauen immer länger damit leben. Der Nachteil ist, dass die Wahrscheinlichkeit, dass die Krebszellen sich den Weg ins Hirn suchen, steigt. In diesem Zusammenhang ist sicher Handlungsbedarf. Ob es sinnvoll ist, nach einer erfolgreichen Ersttherapie gezielt nach Metastasen zu suchen, halte ich für fraglich. Viele Patientinnen würden das sicher gar nicht wollen, weil jede Untersuchung immer auch eine große Belastung ist. Wieviel (zumindest momentane) Sicherheit und Gewissheit man haben möchte, muss wohl jeder für sich entscheiden.


    Alles Gute für dich und liebe Grüße


    Hannah

    Liebe Janinale , Pschureika hat Recht, ich habe Erfahrung mit Aszitis. Ich hatte ja bereits bei meiner Erstdiagnose vor sechs Jahren Lebermetastasen und einen üblen Aszitis. Der wurde damals im Krankenhaus punktiert (über 5 Liter). Es lief zum Glück nichts mehr nach, was sicher auch der Chemotherapie zu verdanken war, die wenige Tage später begann und auch im Hinblick auf die Metastasen erfolgreich war.

    Alles Gute für dich und liebe Grüße

    Hannah :*

    Liebe ani64 , gerade erst habe ich deine schlechten Nachrichten gelesen. Das tut mir so leid, vor allem, wo du momentan das Gefühl hattest, es geht aufwärts. Großer Mist.

    Ich drücke dir ganz fest die Daumen für die Chemotherapie und vielleicht hat deine Heilpraktikerin ja auch noch eine gute Idee. 🍀✊✊🍀

    LG Hannah

    Hallo Felucie / Karin,

    schön, dass du bisher ganz gut klarkommst. Vielleicht wäre es bei mir auch besser, ich hätte mit 5mg gestartet. Ich merke bereits jetzt eine leichte Verbesserung, was die Kurzatmigkeit angeht, nicht wirklich gut, aber die Tage vor der Reduzierung war es täglich schlimmer geworden.
    Alles Gute für dich und liebe Grüße

    Hannah

    Danke für eure Antworten, liebe Marlin48 , liebe KatzenMom 64 , ich versuche es jetzt mit einer Reduzierung auf 5mg. Ich hoffe, das hilft. Meine Blutwerte sind nicht berauschend, aber akzeptabel. Ich bin halt irgendwie genervt, die Medikamenteneinnahme konfrontiert einen schon täglich mit der Erkrankung und wenn sie dann noch von so doofen Nebenwirkungen begleitet wird, hat man einfach keine Lust mehr.X/
    LG Hannah

    Hallo zusammen,

    heute muss ich auch mal meinen Frust ablassen: Meine Therapie (Exemestan und Afinitor) macht mir derart zu schaffen, dass ich sie am liebsten abbrechen würde. Exemestan ist ok, das nehme ich schon seit einem Jahr. Aber Afinitor, was ich seit einigen Wochen nehme, ist die Hölle. Das Schlimmste ist die Kurzatmigkeit bei nur geringer Anstrengung, ich bin schlapp und müde und habe wenig Appetit. Mir ist alles zu viel und zu anstrengend. Bisher bin ich mit meinen Therapien immer gut zurecht gekommen, ohne dass ich Einschränkungen hinnehmen musste, und jetzt auf einmal fühle ich mich schlechter als während meiner Chemotherapie vor sechs Jahren. Das geht natürlich ungeheuer auf die Stimmung und macht mir auch Angst.
    LG Hannah

    Liebe Pschureika , es ist gut, dass du deiner Panik Luft gemacht hast, und es ist toll, dass man sich so um dich gekümmert hat. Ich denke, du bist in guten Händen.

    Deine Panik kann ich nur allzu gut verstehen, aber ich kann mich Kajuscha anschließen. Erhöhte Leberwerte können viele Gründe haben. Viele Medikamente, so auch Chemotherapien können die Leberwerte erhöhen. Und außerdem muss die Leber Schwerstarbeit leisten, wenn sie ständig mit dem Abbau heftiger Medikamente beschäftigt ist.

    Meine Leberwerte schwanken ständig auf und ab, aber gerade der G-GT ist bei mir meistens auch deutlich erhöht, zuletzt bei 262, für meine Ärzte kein Grund zur Sorge.


    Liebe Grüße und Kopf hoch


    Hannah

    Liebe Tatti32 , lass dir vor der Bestrahlung ein Beruhigungsmittel geben. Das hilft. Ich habe dem Arzt im Vorgespräch gesagt, dass ich Platzangst und wahnsinnige Panik vor der Maske habe. Ich habe vor der Anpassung und auch vor der Bestrahlung ein Beruhigungsmittel bekommen. Hat geholfen. Und die Bestrahlung selbst dauert wirklich nicht lange.

    Alles Gute!
    Hannah

    Liebe steffi66 , gut, dass du punktiert worden bist. Vielleicht gibt dir das ein wenig Kraft zurück. Ich hatte damals vor sechs Jahren auch einen quälenden Aszitis. Der wurde ebenfalls punktiert: über 5 Liter. Die Erleichterung danach war enorm. Die Chemotherapie danach hat den Rest (multiple Lebermetastasen) erledigt.
    Vielleicht macht dir das ein wenig Mut.

    Liebe Grüße

    Hannah