Beiträge von Briwo

    Hallo ihr Lieben,


    Ich habe letzte Woche ein "nettes" Schreiben meiner KK erhalten, dass ich doch bitte einen Fragebogen zum Arbeitsplatz vom Arbeitgeber ausgefüllt innerhalb von 2 Wochen einreichen soll. Und dass man dann mit Hilfe des MDK schaut, was man für mich tun kann.


    Ich bin seit Ende Februar 2021 krankgeschrieben. Die Akuttherapie war ca. Ende November zu Ende. Im Dezember hatte ich dann nochmal ein Abschlussgespräch in der Strahlenklinik. Eine AHB möchte ich nicht machen. Mein Plan war noch 2 Monate zu "verschnaufen", sprich Kräfte sammeln, und dann im März mit der Wiedereingliederung anfangen.

    Ich habe die KK am selben Tag, wo ich das Schreiben erhalten habe angerufen und erklärt, dass ich ab März mit der Wiedereingliederung beginnen möchte. Der Sachbearbeiter bat mich den Fragebogen selber auszufüllen und zurückzuschicken (was ich auch gemacht habe). Meinte aber auch, dass sich das dann wahrscheinlich erledigt hätte.


    Gerade eben habe ich aber erfahren, dass meine Gyn auch ein Schreiben der KK erhalten hat (zur selben Zeit wie ich den Fragebogen erhalten habe), sie solle dies und jenes beim MDK einreichen, weil man überprüfen möchte, ob man mir noch Leistungen bewilligt.


    Können die mich einfach wieder "gesund schreiben" und mir das Krankengeld verweigern obwohl noch keine 78 Wochen rum sind?


    Meine Gyn ist etwas machtlos weil sie sagt, dass ich "nur" einen Bürojob habe und sie hat Angst, dass eine weitere Krankschreibung von ihr nicht ausreicht. Sie sagt, ich solle meine Therapeutin mit ins Boot holen.


    Ich versuche am Montag meine Therapeutin zu erreichen, ob sie mir vielleicht noch helfen kann. Das kann doch alles nicht wahr sein. Bin gerade in Tränen ausgebrochen, weil ich mich so hilflos fühle.


    Tut mir leid für den langen Text. Aber vielleicht ging es jemanden genauso und hat ein paar Tipps für mich?

    Lini2107

    Wie SaDe schon geschrieben hat, hatte ich auch einen extrem trockenen Mund unter Pacli. Das hat mich extrem gestört. Viel trinken hilft leider nicht, nur kurz in der Zeit wo man das Glas ansetzt.

    Ich habe mir saure Kaubonbons gekauft. Die haben etwas geholfen. Und ich habe jeden Morgen 15 bis 20 Minuten mit Kokosöl gespült (nachdem ich die Zähne geputzt hatte).

    Der trockene Mund geht leider erst komplett nach der Chemo weg. Aber dieses pappige Gefühl hatte ich mit besagten sauren (!) Kaunonbons zumindest etwas in den Griff bekommen.

    Es gibt auch so etwas wie künstlicher Speichel. Das ist ein Mundspray. Es hilft. Ich fand die Konsistenz und den Geschmack aber extrem ekelhaft. Aber vielleicht kommst du damit klar. Ein Versuch ist es allemal wert. Wenn du ein Foto von dem Spray haben willst schick mit einfach eine pn. :hug:

    SaDe

    Autsch! An Schotterstraßen oder Unebenheiten hab ich ja noch gar nicht gedacht. 😳 Das war kurz nach der Brust OP Schon unangenehm für mich, aber du hast dann auch noch das Problem mit dem Kiefer. 🥺

    Ja, es ist gut, dass wir vorher nicht wissen was auf uns zukommt. In jeder Hinsicht. Ansonsten würden wir so manches psychisch nicht stemmen können. Wie heißt es immer so schön? Ein Schritt nach dem anderen. Das klappt bei mir schon ganz gut. Ich hoffe diese Einstellung bleibt mir erhalten. 😅

    SaDe

    Tatsächlich kann ich das mit der Verblödung nachempfinden. 🤣

    On top kommt dann noch, dass ich dauernd am Handy bin. Schlimm!

    Deshalb hab ich mir jetzt mal wieder meinen eBook Reader geschnappt und lese fleißig.

    Auf das die Wortfindungsstörungen nachlassen.


    Darfst du denn bald schon wieder Weiches essen? Endlich, gell? Und ich kann mir vorstellen, dass es einem davor graut den Mund ganz weit zu öffnen. Ist zwar nicht vergleichbar, aber in jungen Jahren hab ich alle 4 Weisheitszähne entnommen bekommen. Da hab ich den Mund überhaupt nur minimal auf bekommen. So stelle ich mir das gerade bei dir vor. 😥

    Liebe Cora

    Sei ganz herzlich begrüßt in diesem tollen Forum voller empathischer Frauen. Hier wirst du aufgefangen, wenn du nicht mehr weiter weißt.

    Schade, dass wir uns hier kennenlernen müssen und nicht irgendwo bei einem Käffchen.

    Auch ich habe meine Diagnose im Februar diesen Jahres erhalten. Anders als du hatte ich aber sofort das Bedürfnis mich mit Gleichgesinnten austauschen zu können. Ich bin der Typ Mensch, der erst einigermaßen beruhigt ist, wenn er viele Fakten kennt.

    Triple negativ ist mein Tumor nicht, aber ich habe die Chemo schon hinter mir. Wenn du Fragen hast, oder dich einfach nur mal ausko... willst, bin ich und auch die anderen hier für dich da.

    Fühl dich gedrückt. :hug:

    Guten Morgen Ivonne

    Bei mir hatte man auch einen kleinen Herd an der Leber gefunden. Überhaupt das Wort "Herd" hat mich an den Rand der Verzweiflung gebracht. Aber als ein Spezialist die Leber geschallt hat, konnte er sofort Entwarnung geben und sagte "Das ist definitiv eine kleine Zyste".

    Bis Dienstag ist noch ne lange Zeit und ich hoffe du kannst dich gut ablenken. Ich drücke dir aber ganz fest die Daumen, dass es nur etwas ganz harmloses ist. ✊🍀✊🍀✊🍀✊🍀❤

    Liebe Taima

    Ich bin geschockt und es tut mir unendlich leid, dass du diesen Stress und dieses Warten wieder durchleben musst. 😥 Das ist einfach nicht fair. Du hast so toll durchgehalten und uns anderen dabei immer Mut zugesprochen.

    Ich hoffe du kannst die Zeit bis zum nächsten CT gut überbrücken und noch mehr hoffe ich, dass es eine einfache, unkritische Erklärung für diesen Knoten gibt.

    Fühl dich ganz doll gedrückt. :hug:

    Liebe Steckenpferd

    Das sind ja wundervolle Nachrichten. 😍 Solange sich die Ärzte keine Gedanken machen wäre ich an deiner Stelle auch entspannt. Ich kann deine Gedanken verstehen, aber mach dich bitte nicht verrückt. Wir sind keine Experten. Die Ärzte aber sind es.

    Ich dachte auch während der Drahtmarkierung "Das trifft die nie" und zack... Clipmarkierung perfekt getroffen.

    Ich denke 10 Wochen sind noch vollkommen ausreichend. :hug: