Beiträge von Nicole

    Hallo!


    Nachdem ich nun ziemlich lange "ausgesetzt" habe, melde ich mich wieder. Schließlich habe ich das Thema damals ins Leben gerufen. ;)
    Zweieinhalb Jahre hat die Angelegenheit "Erwerbsminderungsrente" gedauert. Klage vorm Sozialgericht, mehrere Gutachter und in dieser Zeit keinen Anspruch auf anderweitige finazielle Hilfe.
    Ist das zu glauben??
    Aber ich habe recht bekommen und mir mussten die Jahre ab Antragstellung nachbezahlt werden! Aber ich musste in dieser Zeit natürlich Schulden machen und auch sonst mussten unaufschiebbare Anschaffungen gemacht werden.
    Nun steht im nächsten Jahr schon wieder der Verlängerungsantrag an...mal sehen, bin wieder mal auf das Schlimmste vorbereitet. :S


    Mein Sohn ist mittlerweile drei Jahre alt. Mein Glückskind. :love: Mein "TroChe"-Kind ("Trotz Chemo" ^^ ).
    Er hält mich auf Trab und lässt mich wissen, wofür ich kämpfe.


    Bin jetzt seit über sechs Jahren ohne Krebs. Die Nebenwirkungen sind immer noch immens und ich habe noch nicht wirklich meinen Frieden damit gemacht.


    Viele Grüße an Euch!

    Hallo Merlin99,


    ich weiß nicht, ob es Dir weiterhilft, aber es ist wirklich zieklich normal, wie Du Dich fühlst. Zwei Tage nach der Chemo ging bei mir für eine Woche nix mehr...keine Treppen steigen, kein Müll wegbringen, nicht zum Briefkasten gehen.
    Ich denke, das ist wenig tröstlich, aber so ist es nun mal.
    Wegen dem Port bzw. den daneben gelaufenen Infusionen: Hab unbedingt ein Auge darauf! Das KANN ziemlich blöde Folgen haben. Also wenn Dir was auffällt, nerv den Arzt damit!!
    Von wegen Normalität: Bei mir ist es jetzt knapp vier Jahre her und das Wort habe ich aus meinem Sprachschatz gelöscht. Muss ja auch nicht sein und vor allen Dingen: Was ist denn Normailtät? Ist ja eh für jede und jeden was ganz anderes! Also lass Dich davon nicht runter ziehen.
    Ich habe statt dessen andere Wörter in meinen Fundus aufgenommen... ^^ ...aber das findest Du sicher selbst heraus!


    LG,
    Nicole

    Hallo!


    Das wirklich supertollste ist, dass ich nach "überstandenen" Therapien und den ein oder anderen niederschmetternden Prognosen im letzten Jahr schwanger wurde und einen echt supertollen Sohn auf die Welt gebracht habe (mit immerhin 40! :rolleyes: ).
    Ich bin sicher, es hat was mit dem Krebs zu tun, ich kann es nur nicht so gut erklären. Es ist mehr oder weniger ein "Ausgleich". Ich weiss nicht, ob ich es verständlich machen kann...
    Die Krankheit hat mich in Depressionen gestürzt und mir erhebliche körperliche Nebenwirkungen beschert. Aber mein Kind macht alles wett und ich denke mir: Nun MUSS ich ja gesund bleiben!
    Ich nehme vieles nun gelassener, bin nicht mehr so verbissen. So ist es mir z. B. nicht mehr wichtig, irgendwann wieder in meinem Beruf zu arbeiten, sondern ich bin aufgeschlossen für Neues. Das wäre vorher nicht möglich gewesen...


    Liebe Grüße,
    Nicole

    Hallo ihr,


    so, da bin ich mal wieder.
    Habe vor 8 Wochen meinen Sohn auf die Welt gebracht, deshalb habe ich "Pause" gemacht...:-)


    Was ist sonst passiert?
    Mein Rentenantrag wurde abgelehnt. Ich habe Widerspruch eingelegt und dieser wurde jetzt auch abgelehnt. Ich habe mir rechtlichen Beistand geholt und werde jetzt Klage vor dem Sozialgericht einreichen.
    Mir wurde gesagt, das dauert mindestens ein Jahr, "weil die Gerichte so überlastet sind".
    Seit Ende März habe ich keine finanzielle Unterstützung mehr...


    Krankheit macht arm.
    Ich würde mich zwar nicht im herkömmlichen Sinn als "arm" bezeichnen, aber ich weiß nicht mehr, wie die Rechnungen usw. zu bezahlen sind.
    Ich hab Krebs bekommen, eine tierisch anstrengende Therapie gemacht, meinen Beruf verloren...und steh jetzt mittellos da.
    Weil die RV der Meinung ist, dass mir offensichtlich nichts fehlt.
    Jetzt hab ich ein Kind und kann ihm kaum etwas "bieten".
    Ich frag mich so langsam, ob das alles noch normal ist???
    Wenn man nicht selbst in der Lage ist, sich irgendwie aus diesem Schlamassel zu befreien, so ist man echt aufgeschmissen.


    Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Tipps?


    Grüße,
    Nicole

    Hallo,


    bin nach langer Zeit mal wieder da.
    Ich drück mir selbst die Daumen für meine nächste MRT.
    Und für meinen Sohn, der vor viereinhalb Wochen geboren wurde, dass er seine Mama noch möglichst lange wach halten, ärgern und liebhaben kann.
    Das wünsche ich mir...


    Nicole

    Ich finde, es geht ums Prinzip!


    Wenn Medikamente genannt, Empfehlungen für Reha-Kliniken ausgesprochen und Komplementäre Behandlungsmethoden angepriesen werden, dann ist das in Ordnung?
    Ist das kein "Regelverstoß" und wo bleibt da die Moderationsroutine??
    Da finde ich aber einige Aussagen zu den o. g. Bereichen definitiv sehr kritisch.


    Wie gesagt, ich verstehe es nicht...


    Viele Grüße,
    Nicole

    Hallo,


    ja, ist schon klar, ich war gemeint.
    Ich
    mache doch damit keine Werbung! Ich habe lediglich meine Erfahrungen
    wiedergegeben. Also entweder muss ich dann private Nachrichten schreiben
    oder ich lasse es gleich ganz bleiben.
    Weder habe ich einen Namen, noch eine "Methode" genannt. Und der Hinweis auf eine Zweitmeinung war doch ganz deutlich meine Meinung.


    Ganz ehrlich: Ich verstehe es nicht.
    Ich muss jetzt wirklich überlegen, ob ich noch weiter schreiben mag, denn Stress habe ich momentan mehr als genug.


    Nicole

    Hallo Diana,


    ich lese zwar, dass Du Deine Entscheidung getroffen hast und das ist gut so.
    Ich möchte dazu nur noch anmerken, dass eine Zeitmeinung in keinem Fall schlecht, also etwa verwirrend oder so sein muss.
    Ich bin 2010 in der Uniklinik (*) operiert worden und gehe seither jährlich zur MRT dorthin. Dafür nehme ich auch die über 400 Kilometer Anfahrt in Kauf, da insbes. die Radiologie dort seinesgleichen sucht.


    Damals in dem ganzen Tumult der Diagnose, der Angst und Verzweiflung habe ich trotzdem eine zweite Meinung eingeholt und bin in die Frauenklinik der Uniklinik (*), die mir empfohlen wurde.
    Mir war es wichtig, mir diese Zeit zu nehmen. Auch, wenn die Zeit drängte angesichts des fortgeschrittenen Stadiums meiner Erkrankung.


    Ich möchte damit also eigentlich nur sagen, dass es nicht verkehrt sein muss, sich nochmals umzuhören. Die Entscheidung trifft natürlich jede und jeder letztendlich für sich selbst.


    Ich wünsch Dir alles Gute!


    Liebe Grüße,
    Nicole

    Hallo ihr alle!


    Ja, so ähnlich wie in den Zeilen von Madita geht es mir im Moment auch...
    Da setz ich mich auch einfach mal hierher, versuche zu entspannen (gelingt mir so selten :wacko: ) und denke nach, über dies und das.


    Seid alle herzlich gegrüßt und habt einen schönen sonnigen Tag!
    Nicole

    Hallo Bienchen,


    Du fragtest, wie oft der Port gespült wurde. Das muss erst gemacht werden, wenn die Chemo vorbei ist und der Port noch für eine Weile drin bleibt. Man hat mir empfohlen, ihn die obligatorischen 2 Jahre noch drin zu lassen und ich habe es auch versucht. Nach einiger Zeit war das Spülen aber nicht oder nur noch bedingt möglich, da er sich wohl gedreht hatte. Ich hatte dann auch die Nase voll und hab ihn mir raus nehmen lassen.
    Ich dachte mir, wenn ich noch mal einen brauchen sollte, kommt halt ein neuer rein. Obwohl ich die Schmerzen nach dem Einbau noch allzu gut in Erinnerung habe...
    Mir wurde empfohlen, ihn im Abstand von 3 Monaten spülen zu lassen. Wie ich merkte, gibt es aber hierüber verschiedene Auffassungen. Frag bei Bedarf halt einfach mal nach, wenn es soweit ist.


    Liebe Grüße,
    Nicole

    In dem Zusammenhang eine Frage:


    Habe wie geschrieben jetzt Termine für zwei Erstgespräche. Kann ich die eigentlich beide ohne Probleme wahrnehmen?
    Sie finden im Abstand von einer Woche statt. Beim ersten soll ich bereits eine Überweisung mitbringen, da sind also Anschlusstermine schon sicher.
    Beim zweiten nicht.
    Ich will aber beide kennen lernen...


    Könnt ihr mir helfen? ?(


    Liebe Grüße,
    Nicole

    Hallo Katerelli,


    ich habe das in den Händen/Armen.
    Es fing-wie die Nervenschädigung an der Blase-ca. 1 Jahr nach dem Ende der Chemo an.
    War bei 2 Neurologen, die mir sagten, es sei ein Karpaltunnelsyndrom. Das glaube ich aber nicht. Zumal der Urologe einen Zusammenhang mit der Chemo sah und beides fast zeitgleich auftrat.
    Mittlerweile habe ich tierische Schmerzen in den Armen. Erst nur links, seit gestern auch rechts. Vor allem nachts. Ich wache davon auf und es ist kaum auszuhalten.
    Links ist besonders doof, wegen dem Lymphödem. Das ist zwar "im Zaum gehalten", da ich regelmäßig zur Lymphdrainage gehe, aber da tut es besonders weh...
    Ich weiß mir auch keinen Rat. Die Info des KID finde ich auch nicht sonderlich hilfreich, die kannte ich schon.
    Manchmal macht es einfach keinen Spaß mehr... ;(


    Liebe Grüße,
    Nicole

    Hallo ihr,


    ich muss jetzt demnächst zu einem Gutachter. Ich soll im Vorfeld jede Menge Fragen schriftlich und ausführlich beantworten.


    Hat jemand von Euch Erfahrung damit? Tipps?


    Wäre Euch sehr dankbar...


    Liebe Grüße,
    Nicole

    Liebe camino2013,


    ich muss mir demnächst mal Zeit nehmen, um Dir ausführlicher zu antworten. Natürlich nur, wenn Du magst... ;)
    Jetzt erst mal so viel: Ich arbeite seit der Erkrankung nicht mehr, weil es nicht geht. Habe auch immer darauf hin gearbeitet und es hat mir total den Boden unter den Füßen weg gerissen!
    Alo es ist wirklich nichts mehr, wie es war. Aber ich möchte Dir unter keinen Umständen mit meiner Situation noch mehr Ängste oder so machen. Es ist nur so, dass ich psychisch sehr unter dem Krebs gelitten habe und das Gefühl habe, es wird eher schlimmer als besser. Aber ich mag das hier eigentlcih nicht so gerne schreiben, da ich keinem und keiner noch mehr negative Gefühle bereiten will!
    Ich hab sicherlich einen "Hau weg", wie Du schreibst. :S Ich kann da zwar drüber schmunzeln, aber da gibt es Stunden und Tage, da vergeht mir selbst das.
    Aber glaub mir, eine gewisse Unbeschwertheit kommt zurück-wenn Du sie auch sicher anders erlebst wie "vorher". Die erste schlimme Zeit relativiert sich etwas, aber immer wieder ist die Angst da, das "er" wieder kommt. Warum sollte ich nicht ehrlich sein? Es nützt ja nichts...
    Ich hätte am Anfang niemals in einem solchen Forum schreiben können, denn ich war nicht mehr ich selbst. Ich habe nur noch funktioniert...
    Deshalb bin ich voller Bewunderung für diejenigen, die schon kurz nach der Diagnose darüber schreiben...
    Ach, ich könnte noch soooo viel erzählen. :rolleyes:
    Wenn Du magst, dann mache ich das später. Es tut nämlich gut.
    Ja, wir haben einen Hund. Aber einen sehr speziellen. Und ich habe auch wieder einen Partner, den ich übrigens kurz vor meiner Diagnose erst kennen lernte und der sich trotzdem nicht abschrecken ließ. Auch in den schlimmsten Zeiten nicht.
    So, jetzt muss ich erst mal weiter. Hoffentlich bis bald...


    Liebe Grüße,
    Nicole

    Hallo camino2013,


    das, was Du geschrieben hast, trifft genauso auch auf mich zu. Meine Diagnose erhielt ich im Juni 2010 mit 38. Nach meinem Studium und 10 Jahre arbeiten hatte ich kurz vorher eine Fortbildung abgeschlossen und vieles im beruflichen Leben geplant...
    Geschieden, keine Kinder, voller Energie und Power und Pläne. Und von einem Tag auf den anderen war nix mehr wie vorher.
    Wenn ich daran denke, um was ich mir "vorher" Gedanken gemacht habe, dann ist es heute für mich unfassbar.
    Und dann? Alles schön brav mitgemacht: 2 Operationen, Chemo, Bestrahlung. Der Port und die dazu gehörende OP war bei mir übrigens ebenso schmerzhaft. Ätzend!
    Jetzt ringe ich mit den Nebenwirkungen, die ich als "Erinnerung" behalten habe und immer noch ist nix mehr so, wie es war...
    Mir geht es noch immer nicht gut und manchmal denke ich, wofür die ganzen Strapazen???
    Ach mensch, ich seh da so viele Parallelen und ich hoffe, Dir ergeht es irgendwie besser!!
    Ach ja: Wenn die Chemie in mich rein gelaufen ist, dann hab ich mit ihr gesprochen und sagte zu ihr: Mach sie platt, die sch.... Zellen! ;) Das hat mir unheimlich gut getan.
    Kopf hoch! Du schaffst das! Wir haben es auch hingekriegt...


    Liebe Grüße,
    Nicole

    Wartezeit für ein Erstgespräch durchschnittlich drei Monate???


    Da kann ich ja nur müde lächeln...
    Da siehst man doch mal wieder, wie sehr Theorie und Praxis auseinander klaffen, oder? :evil:


    Aber wisst ihr was? Nachdem ich jetzt mehr als neun Monate (!) auf ein Erstgespräch gewartet habe, habe ich nun gleich zwei.
    Ich weiß gar nicht, wie mir geschieht... ;)


    Na ja, ich freu mich jetzt erst einmal. :D


    Liebe Grüße,
    Nicole

    Hallo Bienchen,


    Mundspülung ist gut. Ich hab einfach die M... :D :D genommen und es hat gut geholfen. War aber auch nicht so schlimm bei mir.
    Falls Du zusätzlich noch unter Mundtrockenheit leiden solltest, was öfters vorkommt, dann hat es mir z. B. geholfen, Zitrone auszupressen und immer etwas ins Sprudel zu geben.
    Das mit der Schokolade find ich witzig: Ich hab während der Chemo ständig die mit Schokolade überzogenen Cornflakeshäufchen gegessen (ich darf ja hier keine Werbung machen! ;) ). Ich war regelrecht süchtig danach!
    Ich konnte aber auch so alles essen und hatte immer Appetit. Das hat sich hinterher auch am Gewicht bemerkbar gemacht. :)
    Aber ich dachte mir: Abnehmen kannst Du später wieder, wenn der Kram hier vorbei ist! :rolleyes:


    Liebe Grüße,
    Nicole