Beiträge von Feline

    Taima, ich versuche mit ihm darüber zu reden, da er ja auch der einzige ist, mit dem ich so Kontakt habe. Aber er sagt dann immer, er will nicht das ich darüber spreche es belastet ihn, dann hör ich natürlich auf. Wenn wir bei Freunden sind oder ich in der Nachbarschaft gefragt werde, wie es mir geht, antwortet er für mich, ihr geht es gut soweit, sie kommt klar damit, nur ich nicht.

    Liebe MoOnLight ,

    Ich kann dich sehr gut verstehen, ich habe auch so ein Exemplar. Nur ist er nicht krank.

    Bei einer Aussage von ihm, dich mich in ein tiefes Loch getrieben hat, hab ich beschlossen, das ich das nicht brauchen kann.

    Ich bin ins Gästezimmer und es herrscht Funkstille. Es ist schwierig doch ich kann mich jetzt auf mich besinnen. Er hat sich sehr schnell damit arrangiert und ist ständig unterwegs. Wie es endet weiß ich nicht.

    Vielleicht braucht ihr auch ein bisschen Abstand um euch auf euch zu besinnen.

    Tolea , lieb von dir.

    Nur, hatte ich im Januar ein ControllCT, die sagten, der Tumor sei nicht mehr zu sehen. Ich sollte in 3 Monaten, ein weiteres CT machen. Meine Schmerzen in der Brust hatte man mit Nervenschmerzen erklärt, weil Herz und Lunge wohl nach Untersuchungen ok waren.

    Im Mai dann der Schock, ein richtig großer Tumor , genau da wo die Schmerzen sind.

    Als ich bat, Januar und Mai zu vergleichen, hab ich sogar den da noch kleinen Tumor gesehen. Schaut man bei palliativ nicht so genau hin? Mein Onkologe war schockiert, und ich han das Vertrauen in die Radiologen verloren.

    Guten Morgen,

    Vielen Dank gistela und Tolea .

    Ich werde Montag versuchen Hilfe zu bekommen.

    Bis morgen ist meine Tochter noch hier bei mir, dann fährt sie zurück nach Freising, wo sie studiert, sie sagte schon, dass sie mehrere Wochen nicht kommen kann, lernen, Prüfungen etc. Ich darf gar nicht dran denken, wenn sie morgen fährt, dann tut sich immer so ein tiefes Loch auf, was mach ich eigentlich noch und wofür?

    Das es eine palliative Behandlung ist, macht mich so richtig fertig.

    Vielleicht klappt es ja Montag mit jemandem über diese Ängste zu sprechen.

    Hallo nochmal,

    Ich bin heute morgen von der onkologischen Praxis informiert worden, dass die Psychoonkologin keine neuen Patienten annimmt. 😞

    Ich soll mich jetzt bei der psychosoziale Krebsgesellschaft melden, hm, weiß gar nicht, wie man so ein Telefonat beginnt.

    Hat da jemand einen Tipp für mich?

    Hallo liebe Mitstreiter,

    habe mich mal durchs Forum gelesen und gute Tipps und noch mehr Mut bekommen.

    Heute hatte ich die 3-stündige Infusion für die Knochen und hab mir einen Fragenkatalog mitgenommen, guter Tipp.

    Da ich keine Ahnung habe , ob es die Knochen überhaupt betrifft hat man mir einen Termin für eine Skelettszintigrafie auf den 1.7. gemacht. Hoffentlich ist da nichts. Hat da jemand Erfahrung?

    Auch habe ich um psychologische Unterstützung gebeten, welche man sofort eingeleitet hat, ich werde in den nächsten Tagen angerufen, ich hoffe, die Wartezeit wird nicht zu lang.

    Danke an euch, dass ihr mir den so wichtigen Stups gegeben habt.

    Danke ihr Lieben,

    Da ich seit heute Morgen alleine war, mein Mann ist kajakfahren mit Freunden, habe ich durch euch jetzt tatsächlich den Mut gehabt eine Freundin anzurufen, die auch sofort kam und mich aus dem tiefen Tal heraus geholt hat.

    Es ist so schwer um Hilfe zu bitten, wenn man der Zukunft beraubt wird, aber ich weiß, daß es mir nicht alleine so geht.

    Ihr seid klasse.

    Alphabet

    Nach der Diagnose bekam ich Immun/Chemotherapie 6x. Das anschließende ControllCT sah richtig gut aus, man sah keinen Tumor mehr und sollte 3 Monate später, also Mai, nochmal wiederholt werden. Schmerzen vorne am Brustbein hatte man als Nervenschmerzen erklärt. Im Mai also stellte sich heraus, daß es ein Tumor ist.

    Jetzt habe ich 10x Bestrahlung bekommen und weitete Immuntherapie alle 3 Wochen. Hinzu kommt noch alle 4 Wochen eine Infusion für die Knochen. Schmerzen behandeln ich mit novaminsulfon.

    Ich bin 60 J. , meine Kinder sind aus dem Haus und mit meinem Mann habe ich Funkstille, er hat ziemlich blöde Dinge gesagt. ZB, meine Wünsche zur Beerdigung, oder Patientenverfügung, gleichzeitig hat er seinen Segeltörn geplant.

    Sorry für den langen Text.


    Danke an alle, für die liebe Begrüßung.

    Hab mich jetzt auch getraut mich anzumelden. Ich habe am 1.09.2021 die Diagnose Rippenfellkrebs erhalten. Drei Jahre zuvor hatte ich eine OP der bartholinischen Drüsen, bösartiger Tumor.

    Werde jetzt palliativ behandelt und fühle mich ziemlich allein gelassen.

    Ich freue mich auf einen regen Austausch mit euch.