Beiträge von Sabr

    Liebe geli war bei mir leider auch so. In der zweiten Hälfte wurde das Hand-Fuss-syndrom belastend, und ich war oft sehr erschöpft. Zum Teil mag das an der Hitze gelegen haben. Wenn dein Magen aber rebelliert, würde ich frühzeitig gegensteuern und die beliebte Magentablette nehmen. Danach kann man sie problemlos wieder absetzen.

    Bin gerade in der Reha, und empfinde das als gute Maßnahme, die Behandlung auch psychisch abzuschließen.

    Hallo Fuchs, wie macht sich das denn bei dir bemerkbar? Meine operierte/ bestrahlte Brust und der Achselbereich sind auch geschwollen, aber ich habe mich irgendwie daran gewöhnt.

    Ein Geigenstrangsyndrom im Arm ist mit Dehnübungen und Selbstmassage verschwunden, Bewegungsfreiheit fast normal.

    Arme nicht über den Kopf, das gilt natürlich nur für die erste Zeit, 2-3 Wochen, bis alles verheilt ist. Sorry.

    Hallo Kath , ich denke, dass es schon seine Zeit braucht, um zu heilen und dass da auch Schonung angesagt ist! Es ist ja schon ein Eingriff in den Körper. Ich hatte am Tag danach beim Aufstehen krasse Rückenschmerzen vor lauter Anspannung. Habe dann auch zwei oder drei Mal eine Schmerztablette genommen. Ich fand den Zustand ähnlich wie nach einer Zahn-OP.

    Habe dann auch wie empfohlen, leichte Übungen gemacht, Arme schwingen, Schultern lockern. Der Arm soll nur nicht über den Kopf gehen, weil sich das Teil dann verdrehen kann und das wäre doof! Also keine Fenster putzen😉!

    Bei mir ist der Port direkt unter der Haut und als ich nach ein paar Tagen einen Knubbel gespürt habe, bin ich noch mal zum Chirurgen, der mir dann sehr freundlich erklärt hat, dass das der Ausgang zum Schlauch ist. Durch die Schwellung war das anfangs nicht ertastbar. Seitdem habe ich keinerlei Sorgen damit gehabt.

    Also nur mit der Ruhe. Respekt vor der Behandlung finde ich absolut angebracht. Sei ein bisschen nett und achtsam mit dir selbst, lass die Behandlung einfach auf dich zukommen und hab Vertrauen! Das wird schon!

    Aber ich finde schon, dass man sich bei manchen Leuten mächtig in acht nehmen muss, dass man sich nicht ausnutzen lässt, bzw. die eigene Gutmütigkeit. Möglicherweise dreht sich in der Familie alles um die Kinder, und die Eltern sind gerade besonders herausgefordert, ihrem Lebensdrang gerecht zu werden...oder so. Aber deshalb muss man das Spiel noch lange nicht mitspielen. Vielleicht wäre es ein Weg, immer wieder ganz ruhig direkt mit den Kindern zu sprechen, sie dürfen doch ruhig wissen, dass die Nachbarin etwas mehr Ruhe braucht, wenn sie sich im Garten mal was auf die Liege legt. Vielleicht kann man eine Schonzeit vereinbaren. Mit höflicher Distanz kann Nachbarschaft auch gut funktionieren.

    Ich kenne das auch, dass mich Ignoranz ärgert. Find ich auch oft schwierig. Ich denke aber, dass es MEIN Ding ist. Wenn ich mich ärgere, habe ich wohl falsche Erwartungen an diese Person?!

    Ich versuche immer, mich in die Lebenssituation der/des anderen hineinzuversetzen, stelle fest, da ist auch viel Leid, Stress und Unglück.

    Die Beziehungen sind oft nicht so, wie ich es mir wünsche. Ich ziehe mich dann einfach zurück. Mit dem Groll muss ich dann selber klarkommen.

    Liebe SaDe, manchmal ist wohl so eine Entscheidung nötig. Schließlich kennst du deinen Körper am besten und musst letztendlich selbst entscheiden, wo die Grenze erreicht ist. Ich wünsche dir, dass du etwas findest, was alles wieder dauerhaft ins Lot bringt und deine Lebensqualität wieder herstellt.

    oh liebe Chaos du bist so herrlich! Es tut mir so leid, von deiner Nierenbeckenentzündung zu lesen, und dann bringst du mich zum Lachen, wegen der Spinne! Kann es sein, dass du etwas aufgedreht bist? Gönn dir was Ruhe, ich wünsche dir von Herzen gute Besserung!

    Wenn ich zu viel am Hals hab, und meine Toleranzgrenze, was Stress angeht, ist sehr niedrig, dreh ich auch auf, und mir geht's dann schlecht. Ich muss dann immer zurückschalten. Sonst passieren so Sachen wie bei dir mit der Spinne...🙃

    Hallo ihr Lieben, habe heute meinen abschließenden Termin im Rahmen der Studie gehabt. Sie haben dafür ein tolles englisches Wort, das hab ich aber vergessen. Es gab eine Blutuntersuchung, das obligatorische Arztgespräch und, man höre und staune, eine Tastuntersuchung. Außerdem wartete natürlich der Fragebogen auf mich. In Zukunft wird es ein "Follow Up" geben, d.h. mein Fall wird noch 5 Jahre weiter verfolgt, mit Hilfe der Nachsorgeuntersuchungen, die dann aber bei der niedergelassenen Gynäkologin stattfinden "dürfen", die dann einen Kurzbericht rüberschicken muss.( Bisher hieß es, dass die grundsätzlich von den niedergelassenen Ärzten vorgenommen werden). Also, natürlich nur, wenn ich einverstanden bin😉

    Liebe Fraufuschi, ich denke, das kennen wir alle, diese Schrecksekunde, wenn einem wieder mal klar wird, dass unser Leben endlich ist. Und gerade dann, wenn wir etwas Schönes erleben, so geht's mir jedenfalls, greifen wir voller Freude nach dem Leben, und die Ernüchterung danach ist umso heftiger. Mir passiert es auch oft, dass ich nach dem "lohnt es sich noch?" frage. In gewisser Weise erleichtert mich dann aber auch die Antwort, die ich dann für mich selber finde. Entweder es lohnt sich noch - weil ich ja noch ziemlich lebendig bin und außerdem den Zeitpunkt meines Lebens Ende nicht annähernd festlegen kann! Oder- wenn es was Großes war, was ich mir abschminken kann, wie das Haus meiner Träume kaufen oder die Alpen überqueren..., dann schwingt auch etwas Erleichterung mit, vielleicht Erleichterung über die Erkenntnis, dass es eben dafür nicht mehr reicht.

    Es gibt da diesen Begriff der "Radikalen Akzeptanz", die uns hilft, in schwierigen Situationen einen klaren Kopf zu bewahren. Wenn wir Tatsachen, die wir gerade nicht ändern können, mal einfach akzeptieren, wie sie sind, und im "Kämpfen" innehalten, wird diese Energie frei für das, was schön ist und gut in unserem Leben. Dafür Dankbarkeit zu üben, ich glaube, darum geht's.


    Ich finde ja, gerade diese (Grenz-)erfahrungen der Unsicherheit fordern uns doch geradezu auf, das "dahinter" zu ergründen. Den Vorhang unserer materiellen Sicherheit zu lüften, zu schauen, was noch bleibt, wenn diese Sicherheit verloren ist.

    Da gibt es so ein berühmtes französisches Chanson...."wenn uns nur Liebe bleibt!"

    Hallo Risoni, mir wurde gesagt, dass Verstopfung besonders bei EC vorkommt, und danach bei Pacli eher das Gegenteil. Das ist mir Gott sei Dank erspart geblieben, denn das ist sicherlich auch nicht besser 😕 Also hast du gute Chancen, dass sich alles normalisiert. Es ist individuell halt sehr verschieden. Ich habe mir gesagt, bei der Chemiekeule kann ich mir auch mal ein Pülverchen gönnen. Das macht ja wohl auch nichts mehr aus.

    Ich finde es wichtig, dass man bei Grundbedürfnissen so einen Wohlfühlfaktor hochhält. Sonst leidet man ja unnötig noch mehr.

    Liebe Butterblume, nimm das Pülverchen! Magr....es ist harmlos. Man muss es ja nicht die ganze Zeit nehmen, nur in der kritischen Zeit.

    Die Chemo ist kein Spaziergang. Aber jetzt hast du das Fieseste hinter dir!

    Mir helfen Entspannungsmeditationen, mit der Erschöpfung klarzukommen.

    Ich weiß , das ist nicht Jedermanns Ding, aber ein Versuch ist es doch wert.

    Ich wünsche dir, dass du dich ein bisschen erholen kannst, und dann kommt auch der Mut wieder!💕

    Hallo Risoni, Verstopfung kann sooo grausam sein... Mit dem erwähnten Pülverchen machst du nichts falsch. Ich habe es immer einen Tag vor der Chemo, abends, bis 4 Tage danach genommen. Das Problem ist nicht ein träger Darm, sondern irgendwie ein kompletter Wasserentzug im Darm. Das Pülverchen sorgt für Volumen und dafür, dass der Stuhl weich bleibt. Es ist völlig harmlos und wird z. B. auch von Querschnittsgelähmten genommen.

    Ich würde es wirklich empfehlen, wenn du keinen Stress damit haben willst.

    Zusätzlich zum Obst, und zur Buttermilch.

    Buttermilch hilft gut bei Sodbrennen.

    Liebe Tina2203 , ich bin seit fast 5 Wochen fertig mit den Tabletten. Es ging mir genauso. War irgendwie total erledigt und antriebslos. Und ich habe zuviel im Forum gelesen😬 Seit ein paar Tagen geht's wieder besser. Meine Stimmung steigt merklich und es hat sich so eine gewisse Leichtigkeit eingestellt. Das Laufen geht noch immer nicht gut. Meine Hausärztin sagt, das läge an den Nervenschäden, die Haut an den Füßen würde einfach nicht mehr gut versorgt, da brauche es Geduld. Bin deshalb auf Fahrrad umgestiegen, was bei dem Wetter ja auch Freude macht. Ansonsten muss ich öfter Pause machen, und manchmal hilft nur ein Nickerchen in Ehren. Ich mache gerne Entspannungsmeditationen.

    Ich dachte auch, das würde schneller gehen. Viel trinken ist sicher wichtig. Bei diesem Wetter schwör ich auf Wassermelone. Und auch sonst achte ich auf reichlich Vitaminzufuhr. Ich hatte zuletzt so einen Heißhunger auf Süßes. Das ist wieder weg.

    Also nur Geduld, das wird besser !

    Grüße und alles Gute!💕

    Ich bin überrascht, wie viele Rückmeldungen sich hier sammeln. Leider wurde mein Beitrag verschoben. Ich möchte mich weder über Kirche noch über religiöse Erziehung austauschen, eigentlich eher über die Unterstützung durch den Glauben in Bezug auf die Krankheit.

    Wer nicht will, auch gut. Aber Ogurec warum darf jeder Fußballfan seine Bierflasche und jede Sonnenanbeterin ihre Haut in die Öffentlichkeit tragen, aber ein Mensch, der sein Leben nach einer Religion ausrichtet, wird sofort als fanatisch abgestempelt? Der darf das nicht.


    SaDe  catchme Ich weiß nicht, ob das so stimmt, dass gläubige Menschen es leichter haben. In gewisser Hinsicht schon, weil man seinen Kummer irgendwo abgeben kann, da ist aber in solch einer Lebenskrise schon eine Menge hingebungsvolles Gottvertrauen nötig, da muss man ja erstmal hinkommen.

    Auf der anderen Seite setze ich mich mit meiner Glaubenspraxis auch ganz schön selbst unter Druck, denn ich glaube ja schließlich daran, dass ich hier geprüft werde, ob ich denn nun standhaft bleibe und meine Überzeugung lebe.

    Das finde ich manchmal ganz schön anstrengend.


    Interessant ist, dass wir alle irgendwann doch nach Gott fragen, wenn's brenzlig wird. Wenn ein Angehöriger stirbt, suchen wir nach passenden Ritualen.

    In Notsituationen rufen wir "Oh mein Gott" aus, und richten unseren Blick gen Himmel, als wenn da die Antwort stünde.


    Warum denn?

    Woher nehmen wir immer wieder die Kraft zum Weitermachen? Woher nehmen wir unsere Werte? Warum schreiben wir hier von der "Regenbogenbrücke", wenn danach "nix" ist?

    Sylvie Das ist kein Zufall. Wir tragen das alle in uns von Geburt an.


    Wenn wir uns mal von jedweder religiösen Glaubenspraxis freimachen, egal welcher, bleibt da immer noch die Frage nach dem "woher und wohin".


    Ich persönlich konnte mich nie mit einem

    "so oder so könnte es sein" zufrieden geben. Wer sucht, findet jede Menge Material, um Antworten darauf zu finden. Die Geschichte der Propheten ist Teil unserer Menschheitsgeschichte.

    Darüber sind sich auch Historiker einig, Quietsche . Entsprechende Ausgrabungsfunde bestätigen die Geschichte. Überlieferungen halten sich hartnäckig. Wissenschaftler unserer Zeit bestätigen Aussagen in den heiligen Schriften, die damals kein Mensch wissen konnte. Z.B. ist im Koran die Entwicklung des Embryos im Mutterleib beschrieben.

    garbanza Wo wären wir Europäer heute, wenn es das Gebot der Nächstenliebe nicht gäbe? (siehe Moses)

    Jesus hat klare Ansagen gemacht, wie friedvolles Zusammenleben gelingen kann.

    Er hat das Geschäft mit Zinsen verboten, das unsere ach so fortschrittliche Wirtschaft heute in den Ruin treibt.

    Die Ungerechtigkeit auf der Welt hat ein unerträgliches Ausmaß erreicht. Und natürlich, wenn ich nicht schuld bin, dann ist Gott schuld?

    Wir reden über Gott, ohne ihn zu kennen.

    Wieviele von uns haben die Thora, die Bibel oder den Koran gelesen? Kriegen wir die zehn Gebote noch zusammen?

    Sind die wirklich so dumm?

    Ist nicht unsere Erkrankung Anlass genug, sich damit auseinander zu setzen? Nach Antworten zu suchen?


    So, jetzt habe ich genug dazu gesagt🤐☺️