Beiträge von Sabr

    Taima Uih! Alle Achtung!

    Und ihr Kreativen: was macht ihr mit euren Werken? Ich suche immer nach dem höheren Sinn...der Überfluss ist so allgegenwärtig. Mein Herzkissen liebe ich genau deshalb, obwohl ich selber nähe, weil es ja ein OP- Geschenk von einer Betroffenen war. Da steckt halt Mitgefühl drin!🥰

    Whow! Die sind sehr schön geworden!

    Ich mag mich auch mit schönen Dingen umgeben, und schöne Dinge anschauen einfach. Ich achte auch auf schöne Klamotten, auch Zuhause beim rumgammeln. Schminken tue ich mich grundsätzlich nicht, verstehe aber, wenn es für jemand wichtig ist. Einfach versuchen, die beste Version von sich selbst zu sein.

    💕was für schöne Antworten!

    Tatsächlich scheint es ganz wichtig zu sein, in Bewegung zu bleiben, ob es nun körperlicher oder mentaler Natur ist. Und kreativ sein! Es gibt trotz aller Einschränkungen immer etwas Sinnstiftendes, dem man sich widmen kann.

    Ich habe auch festgestellt, dass es auch Vorteile hat, etwas langsamer im Kopf zu sein. Multitasking war gestern. Ich kann mich stärker auf eine Sache fokussieren, bringe diese in Ruhe zuende, ohne gleich an die nächste Aktion( oder das nächste Zeitfenster) zu denken. Es geht einfach gar nicht anders. Kennt ihr das auch?

    Ich fände es spannend, Dinge zu teilen, die euch wieder Mut und Lebensfreude schenken, wenn es euch wieder mal mies geht. Also was macht ihr dann? Gibt es Menschen, die euch inspirieren? Ein Vortrag ? Vielleicht ein bestimmtes Lied, was euch dann wieder auf die Spur bringt? Ein Gebet? Eine Übung? Schokolade?


    Bei mir ist es seit der Diagnose vor allem ein Lied,

    Darf ich das hier nennen?

    Es ist ein Lied von Rosenstolz, und zwar eine alte Version von Gib mir Sonne! Es gibt auch ein wunderschönes Video von dem Lied.

    Es begleitet mich seit Beginn der Therapie, es IST Therapie 😅und ich habe sofort wieder gute Laune und Energie kommt zurück.

    Das wollte ich gerne mit euch teilen. 💕

    (Meine nähere Umgebung kann meine Begeisterung glaub ich nicht so recht nachvollziehen...😐)

    Sehr spannend was ich hier lese. ☺️

    Und das von Frauen, die ich nicht kenne, die mich aber kürzlich so freundschaftlich in diesem Forum willkommen geheißen haben, und von denen ich gerade lerne, wie man sich gegenseitig unterstützen kann und wie wunderbar das funktioniert, und das auf vielen verschiedenen Ebenen.

    Und genau dazu werdet ihr" alten Hasen" gebraucht!!

    Bisher hatte ich kaum bis gar keinen Kontakt zu anderen Betroffenen, und plötzlich merke ich: hey, ich bin nicht allein!! Wann immer ich das Bedürfnis habe, mich mitzuteilen, hier ist jemand, den es interessiert!

    Ich kann jede Frage loswerden, meine Erfahrungen teilen, meine Erkenntnisse weitergeben. Wie cool ist das denn?

    Plötzlich spüre ich Kampfgeist, dem Krebs die Stirn zu bieten und weiß wieder, wo ich gerade stehe.

    Ich muss nicht überall lesen, kann mir die Themen wie Rosinen aus dem Kuchen rauspicken, und warum soll ich mich nicht auch zurückziehen dürfen?

    Ich finde das total okay!!!

    Und "Danke!" euch alten Hasen ChrIna  SaDe  Sunny05  MoKo  Hanka  kruemelmotte und wie ihr alle heißt, für eure Unermüdlichkeit, Betroffene wie mich willkommen zu heißen, und auf Fragen zu reagieren!

    Und selbst wenn wir alle das Zeitliche gesegnet haben, schwirren unsere Worte wie Sterne noch im Weltall rum und tragen Früchte...whow, was wollen wir mehr?

    ❤️✨❤️✨❤️😇😃

    Hallo willi, ich bin seit heute im 7.von 8 Zyklen - habe es also bald geschafft. Ich vertrage sie vergleichsweise ganz gut, Gott sei Dank! Ich achte auf regelmäßige Mahlzeiten und Pausen. Manchmal nehme ich mir zuviel vor, dann holt mich am Tag darauf die Fatigue wieder ein.

    Ich habe jetzt leichte Wassereinlagerungen und die Polyneuropathie in Händen und Füßen wird stärker. Längere Wegstrecken nehmen meine Füße mir übel, aber ich creme regelmäßig, und so geht es. In Turnschuhen auf Waldboden ist so auch mal ein einstündiger Spaziergang möglich. Ansonsten vertreibe ich die allgegenwärtige Kribbelei mit Gymnastik und Dehnübungen. Das erfordert einige Disziplin, bringt aber wirklich Erleichterung.


    Von der Betreuung in der Studie bin ich eher enttäuscht. Bei der Nachsorge verlassen sie sich voll auf die niedergelassenen Ärzte, das wurde mir auch auf meine Nachfrage so gesagt.

    Zu Beginn jedes Zyklus erfolgt eine Blutabnahme und ein kurzes Arztgespräch. Das war's. Das hätte ich dann viel lieber bei der niedergelassenen Onkologin, die mich voriges Jahr betreut hat, wahrgenommen, die ist nämlich super nett. In der Klinik geht's halt etwas rauer zu. Mein Rehaantrag - reine Formsache. Zum Glück hatte ich mich darauf schon eingestellt.

    Der Betrieb dort amüsiert mich mittlerweile. Mein Spruch ist: Man behandelt dort Krankheiten, nicht Menschen ;)! Ganz ehrlich, wenn ich in dem dämlichen Fragebogen zur Studie ankreuzen muss, ob ich meinen Schlüssel einmal wöchentlich oder mehrmals die Woche oder mehr als die Hälfte der Woche verlege, und auf der anderen Seite die Studienassistentin nicht eine meiner Fragen spontan beantworten kann, sich immer erst erkundigen muss und mich anruft, weil sie wieder irgendwas vergessen hat, kann ich mich nur noch schlapplachen 🤪!

    Ich nehme das alles nicht mehr so ernst. Das Studientagebuch- ein Witz. Reine Bürokratie. Am Ende zählt nur: tot oder wieviel Monate überlebt?

    Sorry, das klingt etwas zynisch. Aber so sehe ich es.

    Liebe Grüße

    Das ist ja echt blöd. Vielleicht hast du dich einfach übernommen, und solltest dir etwas mehr Ruhe gönnen?

    Ich habe auf Y...T... eine Entspannungsmeditation gegen chronische Schmerzen gefunden. Ich greife gerne darauf zurück, es tut wirklich gut. Vielleicht leistest du dir eine professionelle Massage?

    Ich stelle mir vor, dass Frau nach einer Mastektomie erst mal ein neues körperliches Gleichgewicht finden muss.

    Mir hat nach den ersten Chemogaben eine professionelle kalifornische Massage sehr geholfen, überhaupt wieder in meinem Körper "anzukommen".

    Gute Besserung!💕

    Bei mir wurden auch die Lymphabflusswege mitbestrahlt. Ich fand das auch sehr anstrengend.

    Habe mich viel ausgeruht, und ständig Tee getrunken, und zwar eine Kräutermischung mit SÜSSHOLZWURZEL. Es gibt auch Lutschpastillen mit Süßholz.

    ( gegen Husten, Eigenmarke im Drogeriemarkt mit den zwei Buchstaben)

    Das hilft sehr gut gegen die Beschwerden in der Speiseröhre, gegen Schluckbeschwerden, und hilft dem Magen. Es bildet so einen Schutzfilm auf den Schleimhäuten.


    Ich habe auch den Eindruck, dass Ärzte und MTAs sich mit den einfachsten Naturheilmitteln oder Verhaltensmaßnahmen zur Linderung von NW gar nicht auskennen.

    Aber dafür gibt's ja zum Glück dieses Forum😉

    Also, ich bin ja noch auf der "Zielgeraden", wie mir hier kürzlich in schwesterlicher Altweibersolidarität versichert wurde... aber mich treibt der Gedanke um, wie es nach der Therapie weitergeht.

    Ich lese hier viele Geschichten und Schicksale und langsam dämmert es mir, dass meine Chancen, den Krebs hinter mir zu lassen, nicht gut stehn.

    Irgendwie will ich mich gar nicht intensiver damit beschäftigen. Ich denke, niemand weiß, wie es morgen aussieht, um uns in der Welt geschehen so viele unberechenbare Dinge und auch im privaten Umfeld ist immer Unruhe. Ich mache mir viele Sorgen um Angehörige, mein Krebs ist da eher Nebensache. Und viel tun kann ich auch nicht, außer selbst den Fels in der Brandung vorzuleben, fröhlich und kreativ zu bleiben, egal was kommt.

    Es scheint mir tatsächlich am besten, so normal wie möglich zu leben, die Hochs und Tiefs anzunehmen, wie sie kommen, natürlich gerne mit den positiven Veränderungen, die so eine Erkrankung bei/in uns auslöst. Also, gerne jeden Tag "einen Baum pflanzen": unsere Liebsten umsorgen, die Mitmenschen anlächeln und Freundlichkeit verbreiten, frische Luft und Liebe tanken, aber uns eben auch daran erinnern, dass es unser letzter Tag auf dieser Welt sein könnte.

    Und jeder gesunde Mensch sollte das genauso machen.

    Hallo zusammen,

    Ich nehme auch an der Saskia- Studie teil.

    Allerdings bin ich im Tablettenarm gelandet, und fast ein bisschen froh drum.

    Wenn ich jetzt lese, dass du willi soviele Begleitmedikamente nehmen musst, 😨wird mir ganz anders. Darüber wurde ich gar nicht aufgeklärt, obwohl, stimmt nicht, man sagte mir, dass keine Begleitmedikation vorgesehen wäre. Das finde ich jetzt merkwürdig.

    Ich wünsche viel Erfolg und ausbleibende Nebenwirkungen!

    Maus 1965 ups, das ist ja mal ne Ansage...🧐

    Bei meinen Recherchen hatte ich den Eindruck, dass viele Kliniken gerade nach und nach renovieren und ihr Konzept modernisieren. Merkwürdig finde ich, dass es Vorträge zur Ernährung bei Krebs gibt, und einem dann trotzdem Krankenhausessen geboten wird. Das passt doch nicht zusammen.

    Echt schwierig 🤔

    😂"Morsche-Knochen-Grüppchen"...das hört sich aber nett an! Hanka Du scheinst eine sehr aufgeschlossene Person mit viel Humor zu sein.

    Ich kann das gut nachvollziehen, was du gesagt hast, so hab ich es noch nicht betrachtet. Ich suchte jetzt eher nach Kliniken mit Onkologischem Schwerpunkt, nicht zu groß, nicht zu altbacken, nicht zu weit weg, mit ausgewogenem Essensangebot und viel Wald drumherum. Peile jetzt Bad Kreuznach und Soden- Salmünster an, beide gehören zur Gruppe der Ha....Kliniken.

    Ich denke auch, es hängt viel von einem selbst ab, wie es läuft!

    Bin so aufgeregt 🤪und überhaupt, hab sowas noch nie gemacht.

    Danke Hanka für deinen Bericht. Inzwischen habe ich mich bei Google - Maps umgesehen ( eher zufällig, weil ich die Entfernungen geprüft habe)، und viele Rezensionen zu einzelnen Kliniken gefunden. Danach habe ich meine Präferenzenliste schnell revidiert!😆

    Bad Sch. An der Elbe?

    Und bitte, hat jemand so gute Erfahrungen auch woanders gemacht? Sagt doch mal! Bitte💕!!! Und welche Erfahrungen waren de facto am wertvollsten? Top 3 oder so...,🙂??? Nur Mut! Ich finde das super spannend.:)

    Hallo zusammen, das hört sich nicht toll an😨. Da hattest du Fuchs ja echt Pech. Hab meine erste Reha noch vor mir. Gehören denn die Kreativität- Angebote, Kunsttherapie und so auch nur in die psychosomatische Ecke? Weil, das reizt mich sehr.

    Kann man sich tagsüber zwischen den Anwendungen ein bisschen " frisch" machen? Ich weiß überhaupt nicht, wie ich mir das vorzustellen habe.

    Passende Gesprächspartner zu finden, stell ich mir auch nicht so leicht vor. Aber alleine essen?

    Sally1969 Hallo Sally, ich bin auch noch ganz neu hier. Bin gespannt auf deine Erlebnisse. Also hast du deine Diagnose letztes Jahr August bekommen? Ich habe öfter gehört, dass man leicht in "ein Loch" fallen kann, wenn die körperliche Behandlung vorbei ist. Auch das ist scheinbar ganz normal. Ehrlich gesagt, habe ich kurz nach meiner Diagnose und als feststand, was mich erwartet, Chemo, OP, Bestrahlung, auch erst mal gedacht: ja toll...- und dann? Ich habe dann auf Anraten der Ärztinnen weitergemacht mit Chemo in Tablettenform( was ich mir zunächst gar nicht vorstellen konnte), und beschäftige mich neuerdings mit der anstehenden Reha. Frage mich immer noch: alles schön, und dann? Irgendwie habe ich die Vorstellung, es müsste sich in meinem Leben grundlegend was ändern. Ich wüsste auch schon, was, nur die Wandlung äußerer Umstände lässt sich so schwer beherrschen...

    Hast du denn schon eine Reha gemacht?

    Mir scheint es ein wichtiger nächster Schritt zu sein, um um Leben wieder anzukommen. Denn irgendwie ist man ja aus seinem gewohnten Leben gerissen worden mit der Diagnose. Man rechnet nicht damit, plötzlich ist alles anders...

    Man verändert sich und nahestehende Personen auch.

    Liebe Katastrophy989, es beeindruckt mich, was du zuletzt geschrieben hast. Ich setze mich auch sehr stark mit dem Tod auseinander. Ich habe mir überlegt, dass ein Hospiz eine gute Möglichkeit ist, die Angehörigen zu entlasten. Ich würde auch Ruhe brauchen und Zeit alleine verbringen wollen dürfen. Unsere Wohnung wäre auch für eine Pflegesituation nicht geeignet.

    Was das Menschliche angeht, sehe ich in einer Trennung auch keine Alternative.

    Für mich heißt Leben, auch wenn es kurz ist, wachsen, und das tun wir an den Aufgaben, die das Schicksal uns stellt.

    Niemand weiß, wann er gehn wird. Auch deinem Freund kann morgen etwas zustoßen, und das war's dann. Entschuldige, wenn ich das so platt formuliere. Also, was ich meine: ist das nicht überhaupt das Wesentliche im Leben, die Liebe zu LEBEN, bis zum Schluss?

    Ich erkenne allerdings mal noch ganz schnell an, dass die meisten hier offensichtlich schon einiges mehr mitgemacht haben als ich! Bin ja noch frisch im Forum. Ich bewundere euren Lebensmut, eure Kraft und euer Durchhaltevermögen. Da bin ich mir gar nicht sicher, ob ich das alles so konsequent aufbringen werde.😨💕

    Debo30  Sonne83

    mir gefällt dein Beitrag, Debo30, mir ergeht es ähnlich. Als ich vor einem Jahr die Diagnose bekommen habe, hatte ich das Gefühl, es würden Schleusen meiner Seele geöffnet. Anders kann ich es nicht beschreiben. Ich bin sehr introvertiert und teile mich nicht so gerne mit. Von allen Seiten kam so viel Anteilnahme und es war mir geradezu unangenehm, plötzlich so viel Beachtung zu finden. Mit Beginn der Chemo fühlte ich mich irgendwie" high". Mir war immer latent übel, Sodbrennen, schlechte Blutwerte, gegen Ende totale Schwäche. Wegen Corona habe ich kaum jemand getroffen. Ich bin trotzdem oft spazieren gegangen und habe die Natur nur so aufgesaugt.

    Ich muss dazu sagen, ich bin sehr religiös. Das gibt mir viel Kraft. Ich bin mutiger geworden, mich zu zeigen, wie ich bin, mir war plötzlich egal, was andere von mir denken. Ich denke, ich habe noch viel zu geben, und dafür lohnt es sich, zu überleben! Wir müssen keine Angst haben.


    Mir hilft es, mir klarzumachen, was im Rahmen der Chemo normal ist. Dafür bin ich ins Forum gekommen. Sonst fühlt man sich ja wie ein Alien.🥴Das psychische Auf und Ab ist auch völlig normal. Wenn man da Unterstützung möchte- unbedingt in Anspruch nehmen!