Beiträge von Sascha

    Es handelt sich um eine sehr informative Veranstaltung mit diversen Expertenvorträgen und Fragerunden mit abschließender Kundgebung auf dem Gendarmenmarkt.

    Beginn: 10.00 Uhr im Friedrichsaal der Deutschen Bank AG, Charlottenstraße 37-38.

    Eine Initiative der Deutschen Stiftung Eierstockkrebs.

    Liebe Shirley,

    mich hatte damals bei meiner Ersterkrankung , kurz vor der OP, auch eine Gürtelrose erwischt. Das hängt meiner Meinung nach ganz bestimmt mit einem angeschlagenen Immunsystem und mit Stress zusammen. Ich habe im Laufe meiner Erkrankung ganz viele Empfehlungen ausprobiert. Aber ich glaube, dass nichts davon mir so richtig geholfen hat. Ich setze jetzt auf gute Ernährung, Fitness und viel frische Luft, zu die mir mein Hund verhilft. Bei den ganzen teuren Empfehlungen, auch unterlegt mit Erfahrungsberichten, bin ich sehr skeptisch. Ich nehme gern auch einen Naturmediziner in Anspruch. Vielleicht wäre das für Dich auch eine Alternative.

    Ich wünsche Dir alles Gute.

    Liebe Grüße

    Sascha

    Liebe Ilisweetie,
    ärgere dich nicht zu sehr über den ganzen Krankenkassen-indem weiteren Behördenkram. Das wird nicht die letzte Hürde gewesen sein. Ich habe auch oft immer wieder nachgehakt und mit Druck neu beantragt. Auch ich habe eine Krankenhauszusatzversicherung und bin auf Kosten sitzen geblieben. Du hast Glück,wenn dein Profil sich für dich einsetzt. Es ist wirklich ein großer Unterschied, ob man nur schnell getackert wird nach der OPERATION oder schön sauber vernäht. Bei meiner ersten OPERATION hatte ich einen Arzt der mit sehr gut genäht hat. Ich hatte dann nur eine ganz schmale Narbe. Die beiden anderen Male wurde getackert. Das Ergebnis ist deutlich schlechTermin. Ja, wenn nicht die Kosten wären?!
    Schade, dass deinerseits Besuch bei der Selbsthilfegruppe nicht so geglückt ist. Aber es ist ja die Reha in Sicht. Ich wünsche dir, dass du dort auf gute Therapeuten triffst.
    Viele liebe Grüße Sascha

    Hallo Ilisweeti,
    Du hast sicherlich recht, dass du in der Selbsthilfegruppe eine der jüngsten Frauen bist. In der Selbsthilfegruppe, in der ich über 10 Jahre war, kamen immer wieder junge Frauen. Ich denke, dass sich viele auch wohlgefühlt haben, weil wir sie aufgefangen haben. Die meisten kehrten wieder in ihr normales Leben zurück und kamen dann nicht mehr. Das ist aber auch gut so. Versuche es einfach einmal.Ansonsten gibt es bei der Frauenselbsthilfe nach Krebs auch das Netzwerk"Junge Frauen ". Hast du dort schon einmal reingeschaut?
    Es ist total normal, dass du noch nicht wieder so leistungsfähig bist. Das dauert nach einer so großen Operation ein Weilchen. Ich habe mich bei meiner ersten Erkrankung oft übernommen. Ich hatte damals einen jungen lauffreudigen Hund. Auch ich war immer sehr lauffreudig. Ich habe mir meine Ziele oft zu weit gesteckt und musste oft Freunde und Familie bitten, mich abzuholen. Es kam dann der Moment, an dem ich nicht in der Lage war, nur noch einen Schritt zu tun. Manchmal habe ich es nicht einmal geschafft, mir die Schuhe auszuziehen!
    Mit Psychologen habe ich sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht. In der Reha und im Krankenhaus hatte ich sehr gute Ansprechpartner. Im ambulanten Bereich leider nicht. Da habe ich aufgegeben, auch wegen der langen Wartezeiten auf einen Termin. Ich kam mit einer sehr schlechten Prognose aus dem Krankenhaus und es war fast unmöglich einen Termin unter der Wartezeit von fünf Monaten zu bekommen. Aber ich habe die Erfahrung gemacht, daß Pfarrer in dieser Situation sehr gute Ansprechpartner sind.
    Ich wünsche Dir für die nächste Zeit viel Geduld und Zuversicht.
    Liebe Grüße von Sascha

    Liebe Ilisweetie,
    Dein Schicksal macht mich schon sehr betroffen. Ich wünsche Dir, dass sich trotz dieser Erkrankung noch viele Deiner Lebensräume erfüllen.
    Ich bin jetzt 61 Jahre alt und bin mit 47 Jahren an fortgeschrittenem Eierstockkrebs erkrankt. Ich hatte inzwischen zwei Rezidive. Das war eine sehr schwierige Zeit. Bei meiner letzten Erkrankung hatte ich große Bedenken, ob ich es noch einmal schaffen werde. Ich habe mich "Gott sei Dank " ,im wahrsten Sinne des Wortes, noch einmal erholt. Also, niemals so schnell die Hoffnung aufgeben.
    Übrigens habe ich drei inzwischen erwachsene Kinder.
    Einige Deiner Beschwerden hatte und habe ich auch.Ich hatte längere Zeit auch Probleme mit dem Wasserlassen. Das lag bei mir aber an den Harnleitern. Ich musste lange Doppel-J-Katheter tragen. War auch nicht angenehm.
    Das Lymphödem trat bei mir ziemlich bald nach der ersten OP auf. Bei mir ist auch der Unterbauch betroffen . Die erste Zeit nach der OP habe ich immer Strümpfe statt Strumpfhosen getragen, weil sie sich leichter anziehen lassen. Ich habe einen Schnitt vom Brustbein bis zum Schambein , üblich bei Eierstockkrebs. Bei mir wurden infolge von drei OP's zuletzt ungezählte Lymphknoten entfernt und auch Nerven ahnen beschädigt. Dadurch habe ich auch immer noch Probleme mit meinem linken Bein. Aber nachdem der Krebs erst einmal vertrieben war, habe ich beschlossen die Beschwerden zu lindern oder ganz einfach damit zu leben. Weil das Leben sooo schön ist, möchte ich es so lange wie möglich genießen.
    In Nürnberg oder Erlangen gibt es auch eine Selbsthilfegruppe der FSH. Vielleicht hilft Dir der Kontakt. Es ist manchmal sehr schön Menschen um sich zu haben, die wissen, wovon man redet und es sich auch zum 100.Mal anhören. Ich war viele Jahre in einer Gruppe. Wir haben dort viele schöne Dinge unternommen, die der Seele unbedingt gutgetan haben.
    Für heute sei nun recht herzlich gegrüßt von Sascha

    Liebe Ilisweetie,
    Dein Schicksal macht mich schon sehr betroffen. Ich wünsche Dir, dass sich trotz dieser Erkrankung noch viele Deiner Lebensräume erfüllen.
    Ich bin jetzt 61 Jahre alt und bin mit 47 Jahren an fortgeschrittenem Eierstockkrebs erkrankt. Ich hatte inzwischen zwei Rezidive. Das war eine sehr schwierige Zeit. Bei meiner letzten Erkrankung hatte ich große Bedenken, ob ich es noch einmal schaffen werde. Ich habe mich "Gott sei Dank " ,im wahrsten Sinne des Wortes, noch einmal erholt. Also, niemals so schnell die Hoffnung aufgeben.
    Übrigens habe ich drei inzwischen erwachsene Kinder.
    Einige Deiner Beschwerden hatte und habe ich auch.Ich hatte längere Zeit auch Probleme mit dem Wasserlassen. Das lag bei mir aber an den Harnleitern. Ich musste lange Doppel-J-Katheter tragen. War auch nicht angenehm.
    Das Lymphödem trat bei mir ziemlich bald nach der ersten OP auf. Bei mir ist auch der Unterbauch betroffen . Die erste Zeit nach der OP habe ich immer Strümpfe statt Strumpfhosen getragen, weil sie sich leichter anziehen lassen. Ich habe einen Schnitt vom Brustbein bis zum Schambein , üblich bei Eierstockkrebs. Bei mir wurden infolge von drei OP's zuletzt ungezählte Lymphknoten entfernt und auch Nerven ahnen beschädigt. Dadurch habe ich auch immer noch Probleme mit meinem linken Bein. Aber nachdem der Krebs erst einmal vertrieben war, habe ich beschlossen die Beschwerden zu lindern oder ganz einfach damit zu leben. Weil das Leben sooo schön ist, möchte ich es so lange wie möglich genießen.
    In Nürnberg oder Erlangen gibt es auch eine Selbsthilfegruppe der FSH. Vielleicht hilft Dir der Kontakt. Es ist manchmal sehr schön Menschen um sich zu haben, die wissen, wovon man redet und es sich auch zum 100.Mal anhören. Ich war viele Jahre in einer Gruppe. Wir haben dort viele schöne Dinge unternommen, die der Seele unbedingt gutgetan haben.
    Für heute sei nun recht herzlich gegrüßt von Sascha

    Guten Abend, liebe Ilisweetie,
    ich habe gerade von deinem Schicksal gelesen. Ich bin zwar Ovarial Ca Patientin, aber die Problematik ist ja zum Teil die gleiche.Ich trage auch seit etlichen Jahren Kompressionsstrumpfhosen. Ich habe besonders im linken Bein ein Lymphödem, dass immer mal wieder Ärger macht. Ich brauche jedoch keine dauerhafte Lymphdrainage . Ich empfehle dir erst einmal die Reha. Dort habe ich gute Behandlungen und Tipps erhalten. Läuft dein Unterbau habe voll aufgrund des Lymphödems oder hast du Aszites? Ich hatte nämlich beides. Meine letzte Erkrankung liegt jetzt fünf Jahre zurück. Manche Beschwerden und Zipperleins sind geblieben, andere haben sich jedoch erheblich gebessert. Was ist mit deiner Blase? Auch damit hatte ich größere Beschwerden. Sie sind die inzwischen aber auf ein sehr erträgliches Maß zurückgegangen. Ich habe ein Beckenbodentraining erhalten. Man braucht für alles Geduld. Manches ist auch immer wieder entmutigen, aber bei irgendwie haben sich die Mühen gelohnt. Das hoffe ich auch für dich. Vielleicht suchst du dir eine Reha-Einrichtung , die auf gynäkologische Erkrankungen spezialisiert ist aus. Aber man kann auch so an gute Kliniken geraten. Bei meiner letzten Erkrankung habe ich die Klinik für die Anschlussheilbehandlung genommen, die mir vorgeschlagen wurde und war sehr zufrieden. Ich habe dort viele Anwendungen erhalten und wurde dort wieder aufgepeppt.
    Also ich wünsche dir viel Erfolg und lese weiter, wie es dir ergeht, vorausgesetzt, du bleibst bei uns im Forums.
    Liebe Grüße Sascha

    ich freue mich, dass Du den Weg in unser Forum gefunden hast. Ich wünsche Dir hier viel Austausch und Unterstützung. Ich hatte auch die gleiche Diagnose Du, nur ein anderes Stadium. Ich lebe inzwischen das 11. Jahr mit dieser Erkrankung. Ich wünsche Dir eine gute Genesung. Mir fiel die letzte Chemotherapie sehr schwer .Mir war immer übel und ich konnte kaum etwas erledigen oder an etwas teilnehmen. Aber im Nachhinein kann ich sagen, dass sich das Ganze gelohnt hat. Ich bin jetzt seit vier Jahren tumorfrei. Also, Dir auch viel Glück , Kraft und viele gute Engel an Deiner Seite.


    Liebe Grüße


    Sascha :)

    Tag, liebe ferne Tochter,


    schön, dass Sie den Weg zu uns gefunden haben und ihre Mutter aus der Ferne so gut wie möglich unterstützen wollen. Sicherlich haben Sie sich schon über die Erkrankung Ihrer Mutter belesen. Ich möchte Ihnen aber noch einmal einige Hinweise geben. Ich bin selbst seit nunmehr zwölf Jahren an Eierstockkrebs erkrankt und bereits dreimal operiert mit anschließenden Chemotherapien. Soweit ich es beurteilen kann, wird Ihre Mutter derzeit leitliniengerecht behandelt. Wenn Sie oder Ihre Mutter unsicher sind, haben sie Anspruch auf eine zweite ärztliche Meinung. Die sollte ebenso wie die jetzige Behandlung in einem gynäonkologischem Zentrum erfolgen. Wie sagte mir einmal ein anerkannter Professor zu diesem Thema: Sie fliegen ja auch lieber mit einem Piloten ,der 50 Male im Jahr fliegt als mit einem , der nur fünfmal fliegt.


    Die sehr umfangreiche Operation ist immer noch der Goldstandard als Primärtherapie. Leider aber ist sie nicht in allen Fällen immer möglich. Gerade ältere Menschen müssen körperlich in der Lage sein, die sehr umfangreiche und lange Operation (ca. 7-10 Stunden) zu überstehen. Auch, wenn die Krankheit sich bereits sehr weit ausgebreitet hat, wird versucht, wie bei Ihrer Mutter, den Umfang des Befalls zu reduzieren.


    Gut wäre auch, wenn Ihre mutter psychoonkologische Unterstützung erhalten würde. Sollte von der behandelnden Klinik angeboten werden.


    In Berlin finden Sie das Europäische und Deutsche Kompetenzcenter für Eierstockkrebs. Sie beantworten auch Fragen per E-Mail.


    Eine gute Adresse sich zu informieren ist auch der Krebsinformationsdienst. Dort werden sie von achkräften beraten, E-Mail: krebsinformationsdienst@dkfz.de. Die Patientenleitlinie für Eierstockkrebs können Sie sich im Internet unter:www.leitlinienprogramm-onkologie.de ansehen und herunterladen.


    Gern können wir auch weiter in Kontakt bleiben.


    Ich wünsche Ihrer Mutter und auch Ihnen alles erdenklich Gute. Angehörige sind auch immer Betroffene.


    Mit besten Grüßen


    Sascha

    Guten Abend, liebe Britta,


    ich möchte dir doch noch einmal kurz zum Thema Ernährung schreiben. Ich habe mich mit der Öl-Eiweiß-Diät und der ketogenen Ernährung sowie der Krebsdiät nach Coy beschäftigt. Allen gemeinsam ist ja "low carb". Zu der Diät nach Coy und der ketogenen Ernährung habe ich auch Lektüre. Beide Diäten sind schwer durchzuhalten. Wobei das Rezeptheft und die Broschüre, auch das Buch zur ketogenen Ernährung gute Tipps enthalten. Ich habe einige Rezepte auch ausprobiert. Es war recht schmackhaft, aber mit Familie schwer umsetzbar. Aber als Tipp wird empfohlen, dass man stattdessen auch schon mit der LOGI Diät gut bedient ist. Danach leben auch viele Diabetiker, ist aber auch "low carb". Ich für meinen Teil versuche mich einfach gesund zu ernähren. Gutes Essen ist für mich auch Lebensqualität.


    Bei meiner Ersterkrankung habe ich ganz viele gute Ratschläge umgesetzt. Bin auch nach Abschluss der Therapie zusätzlich zum Heilpraktiker später zu einer Ärztin für Naturheikunde und biologischer Krebsabwehr gegangen und habe manchen Euro für meine Gesundheit gelassen. Und es hat mich trotzdem wieder erwischt. Ich habe inzwischen von diesen zusätzlichen medizinischen Angeboten Abstand genommen. Aber das muss jede für sich selbst entscheiden. Es muss einem auf jeden Fall gut tun.


    Übrigens während meiner letzten Chemo-Therapie und auch nach der letzten OP konnte ich auch lange Zeit nur ganz wenig und möglichst ohne viel Fett essen. Zwiebeln, Angebratenes usw. sind mir überhaupt nicht bekommen, dafür aber Obstkonserven. Man muss da auch einfach das essen, was einem gut tut. Damit man nicht noch mehr abnimmt.


    Ich wünsche Dir alles Gute und einen guten Therapieverlauf. Außerdem vertragen mache Patienten die Therapie ja auch recht gut.


    Liebe Grüße


    Sascha

    Abend, liebe Britta,


    ich möchte Dir nur kurz ein paar Zeilen schreiben. Auch ich habe Ovarial-Ca und auch Peritonealkarzinose. Im Prinzip hatte ich die gleiche OP wie Du und auch Chemotherapie. Das ist jetzt drei Jahre her. Ich habe fast ein halbes Jahr gebraucht, um wieder fit zu werden. Diese OP ist ein großer Eingriff. Meine langen Beschwerden kamen auch durch die Entfernung des Bauchfelles. Bei mir hatte sich Bauchwasser gebildet. Trotz Punktion dauerte es lange bis es sich nicht immer wieder neu gebildet hat. Dadurch war mir ständig übel und ich konnte nur ganz schlecht essen und trinken. Während der Chemo schmeckte mir sowieso nichts. Aber bei mir hat sich das Durchhalten gelohnt! Mir geht es im Moment wieder gut.
    Also, ich wünsche Dir für die Therapie alles erdenklich Gute und vor allem Erfolg, ganz viel Kraft und Mut.
    Übrigens, ich lebe schon das elfte Jahr mit meinem Eierstockkrebs. Ich wünsche Dir, dass Du das auch schaffst!


    Liebe Grüße
    Sascha

    Hallo alle zusammen,


    ich muss mich doch auch wieder einmal zu Wort melden.
    Insbesonder zu Dir, liebe Ani, mein Eierstockkrebs war bei der Ersterkrankung auch schon weit fortgeschritten und die Aussichten mehr als schlecht. Aber inzwischen lebe ich 11 Jahre mit meiner Krankheit und inzwischen auch wieder recht gut. Chemotherapien hatte ich auch viele und mit Neuropathie habe ich auch zu tun. Auch meine Narben sind schmerzempfindlich, insbesondere bie Niesen und Husten. Aber ich finde das Leben so schöööön, dass ich noch lange dabei sein will!!! Es gibt ja einige, die es auch lange geschafft haben. Und da denke ich immer: Das kann ich auch schaffen!! Also allen viel Kraft und Mut bei der Therapie und danach.


    Bei einigen von Euch muss ich mich entschuldigen, Marry zählt dazu. Sie hatten mir vor längerer Zeit private Nachrichten gesandt. Ich habe nicht geantwortet, weil ich einfach übersehen habe! Das tut mir leid. Ich versuche in Zukunft besser nachzusehen.


    In diversen Internetforen war ich anfangs auch unterwegs. Das habe ich aber bald gelassen, weil es mich zu sehr deprimiert hat.


    Also liebe Grüße
    Sascha

    Schön, dass Du Dich zu uns zwecks Austausch gesellst. Bei mir ist die letzte OP schon wieder drei jahre her. Da habe ich im Moment nicht mehr so viele Fragen, aber vielleicht recht viele Antworten. Die OP's bei Eierstockkrebs sind ja leider fast immer sehr umfangreich und belastend. Ich wundere mich immer, was mein Körper schon so alles ausgehalten hat und trotzdem sich wieder, wenn auch langsam, erholt hat.


    Ich wünsche Dir einen schönen Tag. Ich mache jetzt erst einmal den Computer aus, sonst schaffe ich meine Hausarbeit nicht mehr! Im Forum verrinnt die Zeit sehr schnell, angenehmer als beim Putzen.


    Liebe Grüße


    Sascha :)

    Hallo Salia,


    auch ich bin segr zufrieden mit meinem Port. Ich habe inzwischen den zweiten, da ich schon viele Jahre mit meiner Erkrankung lebe. Sicher, es gibt auch immer wieder Patienten, die den Port aus unterschiedlichen Gründen nicht vertragen. Aber für die meisten bietet er einfach viele Vorteile. Ich wünsche Deinem Mann alles Gute und viel Kraft zum Durchhalten.


    Liebe Grüße
    Sascha

    Hallo Barbara,


    gern tausche ich mich mit anderen Betroffenen aus. Aber ich möchte nicht einfach meine Krankheitsgeschichte erzählen. Mir geht es zur Zeit sehr gut und ich hoffe, dass es lange so bleibt.


    Worüber speziell möchtest Du Dich austauschen?


    Wie lange bist Du schon erkrankt? Ich wünsche Dir alles Gute und freue mich auf eine Antwort.


    Liebe Grüße
    Sascha

    Hallo Farina,


    ja natürlich gibt es noch mehr Betroffene mit Ovarial-Ca. Ich bin z.B. eine davon. Ich lebe seit nunmehr 11 Jahren mit meiner Erkrankung. In dieser Zeit konnte ich in Bezug auf Eierstockkrebs viele Erfahrungen sammeln und bin gern zum Austausch bereit.
    Ich war bei meiner Ersterkrankung 47 Jahre.
    Ich nehme an, dass Du auch zu einer Anschlussheilbehandlung oder Reha-Maßnahme warst?
    Ich wünsche Dir alles Gute.
    Liebe Grüße
    Sascha

    Liebe Lumière,


    ich habe Deine private Nachricht erhalten. Ich habe nicht daran gedacht, dass wir hier keine Kliniken nennen darf. Dein Ziel ist doch gut. Ich wünsche Dir dafür nochmals alles Gute.


    Bei einer Rezidivoperation wurden mir schon einmal zwei Lymphozelen entfernt. Aber nur, um die Lymphozelen zu entfernen, wollte damals niemand an meinen Bauch ran. Obwohl sie damals auch Probleme machten. Eine drückte mir ständig die Beinvene ab, was zu großen Schmerzen führte. Jetzt will man auch deshalb nicht an die Lymphozele gehen, weil man in der Flüssigkeit Krebszellen vermutet. Ich hatte nach meiner OP Assites, in dem sich Tumorzellen befanden. Das kann bei Dir aber ganz anders sein. Ich würde aber nachfragen, ob es sein könnte.


    Ich grüße Dich ganz herzlich, bin ein wenig in Eile, weil ich jetzt in ein Konzert möchte.


    Sascha

    Liebe Bibbi,
    auch ich wünsche Dir alles erdenklich Gute. Ich habe auch Rezidiv-Erfahrungen. Als ich die Diagnose erhielt, habe ich auf dem Weg nach Hause erst einmal mein Auto eingebeult, weil ich vor lauter Chaos im Kopf nicht denken und eigentlich nicht fahren konnte. Das ist jetzt sieben Jahre her. Es hat mich inzwischen wieder erwischt. Aber auch davon konnte ich mich wieder erholen. Es hat zwar lange gedauert und hat viel Kraft und manche Träne gekostet. Aber die Mühe hat sich gelohnt. Ich lieb das leben und habe auch noch viel vor. Also, durchhalten heißt die Devise und wie sage ich immer: "Manchmal hat der Mensch auch Glück!" Dir wünsche ich ganz viel davon und Gottes guten Segen und dass er Dich behüten mag.


    Liebe Grüße
    Sascha