Beiträge von sonnenstrahl

    Hallo,
    Ich hatte hier ja vor Monaten geschrieben, dass ich an Inflammatorischem Brustkrebs erkrankt bin. Die gesamte Therapie lief 2015.
    Anstatt mich zu erholen, hatte ich Anfang des Jahres eine große HerzOP durchzustehen, am offenen Herzen, eine neue Aortenklappe wurde eingesetzt.
    Inzwischen habe ich erneut Entzündungen im Körper, die mit Antibiotika behandelt werden, aber nicht erfolgreich.
    Im rechten Arm, in der Achsel, dort wo wegen des Krebses 31 Lymphknoten entfernt wurden, hat sich jetzt ein Erysipel gebildet, das leider auch nicht richtig auf die Antibiotika anspricht. Jetzt stellen sich meine Ärzte die Frage, ob es ein Rezidiv sein könnte.
    Hat jemand von euch so etwas schon erlebt?
    Ich bin sehr beunruhigt. :cursing:

    Liebe Alesigmai,
    vielen lieben Dank für deine ausführliche Antwort.
    Es erstaunt mich, dass anderswo ein Erysipel stationär behandelt wird. Davon war bei mir nicht im Geringsten die Rede. Der Lymphologe gab nur von sich, dass es ihn wundere, dass trotz der Antibiotika-Therapie, die ja gerade bei mir läuft, dass es da zu dem Erysipel gekommen sei. D.h. er hätte mir sonst auch ein Antibiotikum gegeben und das war es dann. Zum Onkologen sollte ich noch unbedingt...
    Ich glaube allerdings nicht, was du dazu schreibst, dass der Arm sich bessern werde. Das Gewebe hat den Schritt gemacht sich umzubauen. Leider in die Richtung - bretthart. Holzartige Gewebe, deutlich verdickte Haut sind leider das Endstadium. Das hat der Lymphologe bestätigt. Mit einer Lmphdrainage wird hier (in der Achsel!) nichts mehr gebessert, denn es gibt hier nur noch hartes Gewebe, was sehr stark schmerzt, wenn man hineingeht. Und was so schlimm ist, das ging ganz schnell, trotz Hand-Armbestrumpfung und regelmäßiger Lymphdrainage und Übungen und, und, und. Ich ernähre mich entsprechend, achte auf Wassereinlagerungen etc. etc. Es gibt eben diese echten Fälle von Komplikation und nun sitze ich hier, ein Jahr nach der Op und habe schon dieses Stadium erreicht. Einfach frustrierend.

    Hallo!
    Ich habe seit einer Woche offensichtlich eine sogenannte Komplikation. Ein Erysipel im Bereich meines Lymphödems rechts, die Achsel ist besonders betroffen.
    Hat jemand von euch damit schon mal Probleme gehabt? Ist es ( und wenn wieweit) abgeklungen? Was bleibt chronisch. Der Lymphologe machte mir keine großen Hoffnungen. Quasi: "Sie werden einen sehr dicken Arm bekommen..".. :cursing: Toll Und ich bin sehr schlank und dann soll ich mich mit dem aufgedunsenem Arm abfinden? Aber mein Leben ist ja gerettet.


    Voriges Jahr nach Chemo (Taxol und Paclitactel) Mastektomie und Entfernung von 31 Lymphknoten und Bestrahlung (28 mal) bei einem inflammatorischen Brustkrebs, triple negativ tritt jetzt nun diese Entzündung auf. Ich habe seit Monaten bereits Entzündungen und die Erreger haben vermutlich auch das Herz erneut angegriffen. Es ist schon deprimierend. Behandlung fand so gut wie gar nicht statt, weil die Ärzte keine schleichenden Entzündungen behandeln können, sondern nur die hochakuten, mit hohem Fieber. Meine Temperatur und die anderen Symptome wurden abgetan.
    Jetzt will meine Hausärztin eine weitere Antibiose beginnen, intravenös. D.h. ich muß jeden in die Praxis zur Infusion. Und die laufen dann ca 1-1,5 Stunden lang ein.
    Wenn es denn endlich hilft.

    Bei mir war es so, (Inflammatorisches Mammakarzinom, triple negativ, Diagnose 1/2015, Chemo Beginn Ende 2/2015 bis Ende 5/2015, OP 7/2015, Bestrahlung Ende 8/2015) dass ich zu lange auf meine Bestrahlung warten mußte. Angekündigt wurde eine dreiwöchige Unterbrechung nach der OP und dann sollte es "gleich" losgehen und es dauerte nochmals 3 Wochen. :whistling:
    Dass die Bestrahlung zu spät begonnen wird, erhöht leider für uns auch das Risiko, dass sich ein Rezidiv bildet. :hot: Der mich in die Strahlentherapie aufnehmende Professor sagte zu, dass ich einen frühen Termin bekommen sollte. Aber nichts dergleichen geschah. ?(
    Die Ärztin, die das Abschlußgespräch mit mir führte - ich sprach sie auf diese Verzögerungen hin an- war sichtlich beschämt und räumte ein, meine Bestrahlungen hätten unbedingt drei Wochen früher beginnen müssen und das wäre auch möglich gewesen.
    Meine gesamte Krebstherapie an einer großen Klinik war eine Aneinanderreihung von Missachtung und Gleichgültigkeit. Ich glaube, sie hatten mich schon aufgegeben. Einfach eine Frechheit, wie manche Ärzte und Schwester mit uns umgehen.
    Ich habe immer nur gehofft, wenn die Ärzte mich schon so wenig unterstützen, dass es bitte bloß gutgehen möge. Bis jetzt ja, aber mir steht in Kürze das erste MRT bevor. Da heißt es Nerven bewahren. :cursing:
    Das Warten ist immer zweierlei, man hat mit sich selbst zu tun und es stellt sich die Frage, ob die Ärzte und die anderen Mitarbeiter das einem antun müssen. Mehr Engagement und sich Kümmern wäre gut. Ich glaube, ich fasse es nicht, wie ich hier lese, dass diese Terminplanung einfach mal vergessen wurde.

    Liebe Svisvaven,
    ich begrüße dich ganz herzlich hier in unserem Forum und es tut mir sehr leid, dass auch du diesen elendigen Krebs bekommen hast. Ich habe die gleiche :cursing: Diagnose wie du und ich habe das Gleiche durchgemacht :hot: , wie du, als ich mit der Diagnose konfrontiert wurde.
    Aber ich möchte dich unterstützen und stärken :hug: , mit den Worten, die mir mein Gyn gesagt hat: Egal, wie die Diagnose aussieht: Jede von uns hat die gleiche Chance zu überleben. Das habe ich mir immer wieder gesagt. Denn es gibt zwar einen hohen Prozentsatz von Frauen, die wieder erkranken, aber wir haben eine Chance, zu den 20 oder 30 % der Überlebenden zu gehören. Das vergiss bitte nie.
    Wir können auch gerne per PN uns weiter austauschen. Sicherlich gibt es viele Fragen.
    Ich habe meine Diagnose im Januar 2015 (siehe diesen Thread vorne - am Anfang!) bekommen und habe die ganzen Behandlungen (6 x Chemo, OP Mastektomie re, 28 Bestrahlungen im Oktober abgeschlossen. Da ich schon eine schwere Herzerkrankung hatte, stand mir dann jetzt noch eine schwere Herz OP (im Februar 2016) am offenen Herzen bevor. Auch die habe ich jetzt überstanden und hoffe jeden Tag auf weitere Besserungen. Aber es dauert und dauert und dauert....
    Ich wünsche dir alles, alles Gute, und drücke dir die Daumen, bitte melde dich gerne.

    Nach der Herz-OP möchte ich mich nun endlich mal melden: ich habe alles gut überstanden :thumbsup: . Und ich danke euch ganz doll für die lieben Daumen und dass ihr an mich gedacht habt. Bitte seht es mir nach, dass ich mich nicht früher melde, aber es ist alles noch sehr anstrengend für mich. Bei jeder Kleinigkeit (auch jetzt beim Schreiben) muß ich sehr schwitzen und habe Herzrhythmusstörungen. Das ist sehr unangenehm.


    Die schwere Herz-OP hatte es in sich. Und es geht mir noch immer nicht gut. Der Einsatz der Herz-Lungenmaschine bei der OP am offenen Herzen bedeutet für den Körper eine riesige Anstrengung. Und die spüre ich auch. Das wird noch bis Ende des Jahres dauern, wurde mir gesagt. Und da ich im letzten Jahr gerade erst eine Krebstherapie mit dem schwachen Herzen überstehen mußte, dauert jetzt alles nochmals länger, bis es sich bessert.


    Ich habe auch einiges erlebt in der Klinik. Als zusätzliche Dreingabe bekam ich auch eine Infektion mit einem Krankenhaus-Keim. Mußte 6 Tage lang intravenös Antibiotika bekommen. Das war schon brisant. Und im Entlassungsbrief stand nichts davon!!


    Eine Herzklappe wurde erneuert (eine biologische Klappe) und ein Loch in der Herzscheidewand geschlossen. Ich konnte gleich am nächsten Tag kurz aufstehen. Aber die Schmerzen im gesamten Körper nach der OP waren sehr schlimm. :cursing:


    Wie geht es mir inzwischen? Ich bekomme besser Luft, kann mich wieder besser unterhalten. Ich mußte sonst bereits beim Sprechen immer nachatmen und das war schlimm. Ich konnte gar nichts mehr. Aber ich bin auch von der HerzOP enttäuscht. Da hatte ich mir eine deutlichere Verbesserung vorgestellt, die doch nicht eingetreten ist. Ein Messwert für die Auswurfkraft des Herzens stieg von 48% nur auf 55% und da hätte ich mir deutlich mehr gewünscht, so ca. 65%.


    Ich habe nach der Op und der AHB (3Wochen) jetzt große Probleme mit meinem Lymphödem im rechten Arm. Die Lymphdrainagen wurden in der Zeit vernachlässigt, sowohl in der Herzklinik als auch dann bei der AHB und nun habe ich hier zusätzliche Probleme. Meine Hausärztin wollte dann meine Lymphdrainage kürzen auf 30 Min. Da mußte ich wieder kämpfen und jetzt bekomme ich wieder 45 Min. Aber es ist doch nicht auszuhalten, dass man andauernd kämpfen muß.


    Und dann habe ich ja auch noch den Krebs ;( : Ich hatte am 20.4. auch einen Nachsorgetermin. Es ist alles gut gegangen. Aber der erbrachte auch nicht viel, weil nur getastet und geguckt wurde. Im Juli wird eine MRT gemacht, das bringt dann mehr Gewissheit. Ich bin ständig im Stress mit irgendwelchen Arzt- Terminen oder muß mir Rezepte besorgen oder Lympfdrainage etc...


    Aber dennoch, ich habe das alles überstanden und muß mich jetzt gedulden. Ich hoffe, dass jetzt mal etwas Ruhe einkehrt und ich in manchen Momenten den Frühling einfach mal geniessen kann. Das wünsche ich euch auch!!! :)

    Hallo Ihr Lieben,
    ich möchte euch so sehr danken, - danke, danke - für eure lieben Worte, die Ihr mir zum Tod meines Pferdes Tornados geschickt habt. Es tat mir so gut, von euch zu lesen. Und ich habe eure Worte mehrmals gelesen. Vielen, vielen Dank! :hug:


    Aber dennoch, mein Tornado fehlt mir sehr. Ich könnte immer noch zum Stall fahren und die anderen Pferde oder ihre BesitzerInnen besuchen. Aber es wühlt mich noch zu sehr auf, wenn ich in den Stall komme und die Box meines Pferdes ist leer. Und er ist nicht mehr da und schaut nicht aus der Box und wiehert mir nicht zur Begrüßung laut und freundlich zu. Das tut so weh.


    Ja, es dauert jetzt keine zwei Wochen mehr bis zur Herz- Operation. Auch mit Blick auf meine Operation haben mir eure Worte sehr gut getan. Auch dafür herzlichen Dank. :love:


    Ich konzentriere mich jetzt auf die letzten Tage bis zur Operation. Ich habe - glaube ich - alles soweit vorbereitet, auf die Reihe gebracht. Ich kann dann mal nach der OP für ca einen Monat abtauchen und in die Reha gehen, oder falls etwas nicht gut läuft in der OP, dann auch etwas länger.


    Bei dem allgemeinen Informationsgespräch vor der OP mit einem Herzchirurgen erfuhr ich, dass noch mehr an meinem Herzen operiert werden wird. Sie wollen noch eine zweite Herzklappe operieren. O Gott, das wird nun langsam heftig. Das erfuhr ich also so nebenbei.


    Liebe Rosirennt, das las sich ja lustig, dass du dir Herzklappen angehört hast. Ich hoffe, meine wird eine geräuschlose sein. Ich möchte biologische Klappen bekommen, die machen keine Geräusche. Dass die Herzklappen-Patienten in der Reha alles gut verkraftet haben, finde ich tröstlich. Dennoch gibt es mir und auch den Ärzten zu denken, dass ich noch weitere Begleiterkrankungen habe. Ich bin auch noch chronisch an Borreliose erkrankt, und der Herzchirurg äußerte die Befürchtung, dass ich dadurch aus der Narkose schlechter herausgeholt werden könne. Das ist leider ein zusätzliches Handicap.


    Aber dennoch, ich schaue nun nach vorne, die Wartezeit ist bald überstanden.

    Hallo, ihr Lieben,
    ganz ,ganz lieben Dank an euch für eure Daumen. :thumbsup:
    Es ist alles gut gegangen. Die erste Nachsorge ist geschafft. Mein Gyn. sagt, es sei alles soweit in Ordnung. Aber was hat er schon untersucht?
    Ich war nur etwas erstaunt, dass mein Gyn noch nicht einmal ein Sono machte. Das gäbe soviel falsch positive Befunde. Aber, was ist, wenn doch etwas dazwischen ist....???
    Ein MRT soll ich erst im Sommer kriegen. Ich finde es spät. Ein Jahr nach der OP. Die Krankenkassen bestimmen die Therapie und nicht die Ärzte.
    Es ist unglaublich. Und es wird nicht unterschieden, ob man einen aggressiven Krebs hat oder einen, der langsam wächst. Den Krankenkassen ist doch unser Leben egal.
    Ach, ich bin wieder so aufgewühlt und enttäuscht. Sogar bei KREBS muss man um alles kämpfen.

    Hallo Ihr Lieben,


    ich habe morgen meinen ersten Nachsorgeteirmin und es geht mir nicht so gut damit. :cursing: Der Jahrestag der Diagnose war auch gerade vor 4 Tagen. :wacko:
    Hoffentlich geht morgen alles gut und mein Gyn findet nichts. Obwohl ich an der Brustwand immer wieder Schmerzen habe.
    Ich will mich nicht verrückt machen....


    lIebe Lebenslustig,
    dass tut mir leid, dass es für dich keine wirkliche Entlastung gibt. Wie geht es jetzt bei dir weiter? Ich drücke dich und drücke dir die Daumen....
    Alles Liebe


    Und ich drücke auch allen anderen die Daumen für ihre Untersuchungen und Therapien.... und ... ach, es ist so ein Mist, dass wir das alles aushalten müssen!!

    Hallo Mama,


    ich habe gerade deinen Beitrag gelesen. Toll, dass du dich auch über die Locken freuen kannst.
    Mir geht es ähnlich. Meine Chemo war Ende Mai zu Ende und ab Juli wuchsen langsam die Haare. Ende November ging ich erstmals wieder zum Friseur. Er zauberte eine coole Kurzhaarfrisur daraus. :D Ich bekam sehr viel positiven Zuspruch und ich finde die kurzen Haare jetzt selbst total super. Und nun staune ich über die Locken. Das ist ein völlig neues Gefühl am Kopf, Locken zu haben. Das Deckhaar steht von alleine. Weiß jemand, ob das bleibt? Oder gibt sich das Ganze in ein oder zwei Jahren wieder? Wäre schade.


    Und ich habe mich beim Friseur sogar getraut, das "Grau" der Haare nicht färben zu lassen. Natürlich denke ich immer noch darüber nach, ob ich nicht wieder färben sollte... Mein früheres Dunkelbraun stand mir ganz gut. Die Farbe macht mich bestimmt jünger. Ach, ich weiß noch nicht.
    Ich wollte auch vor meiner Herz OP nicht wieder mit dem Färben anfangen, denn dann sitze ich mit dem herausgewachsenem Haar in der Reha. :wacko:

    Zuerst möchte ich euch ganz doll danken für eure lieben Worte.
    Verzeiht mir bitte, dass ich nicht früher auf eure Beiträge reagiere. Aber ich habe oft einfach keine Kraft dazu. Also, nochmals lieben, lieben Dank.
    Es sind jetzt noch 7 Wochen, die ich überbrücken muss. Habe übernächste Woche noch eine Kontrolle.


    Aber jetzt überrollt mich das nächste Ereignis. Heute mußte ich mein über alles geliebtes Pferd Tornado einschläfern lassen. Ich habe hier im Forum schon mal von ihm berichtet. Und heute ist nun soweit, dass dieser schreckliche Moment kam. Er ist sehr alt geworden und war gerade jetzt während meiner schweren Erkrankung ein riesiger Halt für mich. Ich bin unendlich traurig. Mein Mann stand mir bei, als ich meinem Pferd bei seinen letzten Atemzügen den Kopf hielt.

    Hallo Ihr Lieben,
    ich habe hier mal so ein bisschen gelesen und einige von euch haben auch Locken bekommen, als nach der Chemo die Haare neu wuchsen.
    Ich habe jetzt den Eindruck, dass das nicht so selten ist.
    Bei mir wachsen auch Locken nach. Erst dachte ich, es sei so eine kurze Laune und dann kämen sie wieder glatt nach. Aber seit Juli wachsen die Haare nach. Vor ca 4-6 Wochen war ich erstmals beim Friseur und er hat die frisch nachgewachsenen 4-5 cm Haare dennoch mutig gekürzt. Es sieht richtig toll aus, der Hinterkopf total kurz und auf dem Kopf oben etwas länger. Da stehen die Haare hoch.
    Und total dicht sind die Haare gekommen. Ich freue mich darüber sehr. Wenigstens etwas, was mir Freude macht... :rolleyes:


    Aber dennoch, die Locken sind wirklich etwas völlig Neues für mich.
    Mal sehen, wie lange sie mir erhalten bleiben..
    Dann erstmal schöne Weihnachten euch allen! :cake:

    Hallo, Ihr Lieben,
    ich danke Euch sehr für Eure Worte. Es hilft mir, von Euch zu lesen und wie Ihr versucht mir zu helfen. Danke! :love:
    Ja, es ist leider nichts mit der Empfehlung.
    Ich habe meinen Gynäkologen gesprochen und er teilt die Meinung der Chirurgen. Er rät auch abzuwarten, weil das Risiko zu groß sei, dass ich Wundheilungsstörungen bekommen würde im Bereich des Brustbeins. Dort sei auch bestrahlt worden und die Chirurgen müssten das Brustbein aufsägen (ja, das ist so!) und dann würde der Knochen sehr schlecht heilen. :cursing:


    Es ist nur leider so, dass es mir auch deutlich schlechter geht. Ich kann kaum etwas machen und das beunruhigt mich sehr. Mein Gynäkologe rät mir daher, ich solle alle 4 Wochen in die Kardiologische Ambulanz zur zusätzlichen Kontrolle gehen, damit die rechtzeitig sehen, wenn sich die Leistung des Herzens zu sehr verschlimmert. Es ist grauselig.
    Und im Januar habe ich den ersten Kontrolltermin der Krebs- Nachsorge. Ich weiß nicht, wo mir der Kopf steht. Wenn da dann wieder etwas sein sollte? Ich habe leider immer mal wieder Schmerzen an der Stelle, wo der Tumor saß. ;( Das beunruhigt mich sehr.
    Ach, es ist mir alles zuviel.

    Hallo, Ihr Lieben,


    ich danke Euch ganz von "Herzen " für Eure lieben Worte. :hug:
    Ja, es sind noch viele Fragen offen. Was genau gemacht werden soll, wird quasi erst am Vortage der OP besprochen. Aber ich habe auch eine "Mitspracherecht" Hahaha.


    Aber es kam unglaublicher, als man denken kann.
    Ich bekam heute mit der Post den Termin: 24.2.2016 !!!!!!
    Wirklich - 3 Monate Wartezeit.
    Ich habe gleich dort angerufen. Der Hintergrund ist die Strahlentherapie. Die Kardiologen legten in der Konferenz fest, dass sich mein Körper erst von den Bestrahlungen erholen müsse. Stand natürlich nicht in dem Brief drin. Früher wollten sie nicht in diese Tiefen hineinoperieren.
    Erst wurde alles dringend gemacht, und jetzt soll ich warten.
    Ich bin fassungslos. Ich sprach auch meine psychische Notsituation an, wenn ich solange warten müsse. Von der (hier allerdings netten) Sekretärin bekam ich noch den Tipp, mir von meinem Arzt eine Empfehlung für eine frühere OP zu holen. Ich benannte dann meinen Onkologen/Gynäkologen und der war ihr bekannt. Er sei ja eine Koryphäe. D.H. das könnte eine Möglichkeit für mich sein, einen früheren Termin zu bekommen. Erst im Januar operiert zu werden, ist auch noch lange hin, aber es wäre immerhin 4 Wochen früher. Eigentlich möchte ich es so schnell wie möglich. Schließlich weitet sich bereits mein Herz. Deshalb möchte ich nicht mehr warten.
    Aber das alles bedeutet wieder, weiter verhandeln, sich kümmern, Telefonate, etc. etc.
    Eigentlich brauche ich Ruhe. ;(

    Hallo, Ihr Lieben,
    ich möchte an dieser Stelle Euch mal erzählen, mit welchen Sprüchen meine "beste" Freundin mich gekränkt hat.


    Als ich ihr von meiner Brust- Krebsdiagnose erzählte, holte sie tief Luft und sagte mit einem Seufzer:


    "Mein Gott, was bin ich froh, dass ich all das nicht habe."


    Da war ich nur sprachlos. Und als sie diesen Spruch Wochen später noch mal wiederholte, sprach ich sie darauf an. Ja, sie sei ja so hilflos und wisse nicht, wie sie mir helfen könne....
    Ich habe sie aufgeklärt, dass sie mit ihrem Spruch sehr deutlich gemacht hat, was uns trennt und dass daraus nicht ihr Mitgefühl spricht.
    Da wurde sie still.
    Aber eine richtige Entschuldigung brachte sie auch nicht über die Lippen.

    Hallo Ihr Lieben,
    ich war heute das erste Mal wieder bei meinem Friseur. Das erst Mal in diesem Jahr!!! Nicht nur, dass unser Wiedersehen total rührend und lieb war, mein Friseur wußte Bescheid, dass ich an Krebs erkrankt bin und hat sich immer wieder nach mir erkundigt, wie es mir geht. Und heute hat er mich mit einer richtig coolen Frisur ausgestattet.Toll gestylt. Es musste jetzt sein. Denn am Montag geht es in die Klinik und dann wird mein Herz vor der Klappen- Op untersucht. ;(


    Ich hoffe, meine gute Stimmung, die ich gerade habe, dauert etwas an. Runter komme ich von alleine.... :cursing: spätestens, wenn es Montag in die Klinik geht...

    Hallo Ihr Lieben,
    ich möchte heute gerne meine Sorgen und Ängste ansprechen, mal mein Herz ausschütten. Allerdings weiß ich nicht, wo ich sie in diesem Forum ansiedeln sollte. :S
    Vielleicht ist es ja hier richtig.


    Ich bekam Anfang dieses Jahres die Krebsdiagnose: Inflammatorischer Brustkrebs, etc. etc.. Über den Verlauf hatte ich Euch auf dem Laufenden gehalten. Bin jetzt mit den Bestrahlungen durch und hatte gehofft, dass ich mich jetzt etwas erholen könnte.


    Aber, denkste!


    Seit sieben Jahren bin ich sehr krank am Herzen, mit einer Herzschwäche und die Klappen sind undicht. Kann mich kaum belasten, deshalb habe ich nach der Strahlentherapie auch keine AHB gemacht, weil ich alldas, was so dort angeboten wird, um wieder fit zu werden,nicht wahrnehmen kann. Deshalb bekam ich auch eine andere Chemo, nämlich kein Epirubicin, sondern Carboplatin und Taxol.
    So und nun hatte ich gerade meine Kontrolluntersuchung in der Kardiologischen Ambulanz und nun sagte mir der Oberarzt, dass sie jetzt die Aortenklappe erneuern müssen. Dringend. Sie hatten das eigentlich schon während der Chemo machen wollen. Die Undichtigkeit der Klappe sei nun so groß, so dass die Gefahr besteht, dass das Herz nicht mehr richtig pumpen kann. Das Ganze bedeutet eine Operation am offenen Herzen. ;(


    Ich bin total geschockt. Da haben die Ärzte das aufgeschoben, ohne mir etwas davon zu sagen!! :hot: Ich weiß gar nicht mehr, was ich noch denken soll. Ob es durch die Chemo noch schlimmer geworden ist?


    Jetzt soll alles möglichst schnell gehen. Am nächsten Montag muss ich in die Klinik und es werden die vorbereitenden Untersuchungen gemacht. Herzkatheder und ein TEE, auch Schluckecho genannt. Alles gruselige Untersuchungen.
    Ich bin nur noch fertig und am Ende meiner Kräfte.

    Hallo, Ihr Lieben,
    ich möchte Euch - nun nach etlichen Monaten der Krebstherapie : Chemo, Op Bestrahlungen - wieder von meinem Pferd Tornado berichten. Es ist wirklich so eingetreten, wie Toscha mir schrieb.
    Zum Ende der Strahlentherapie, als ich zwar noch davon sehr erschöpft war, aber innerlich mich besser fühlte, weil ich es nun endlich überstanden habe, stellte ich auf einmal fest, dass mein Tornado nicht mehr weiter abnahm, sondern etwas zugenommen hatte. Welch eine Freude. :rolleyes: :D


    Er ist zwar noch immer zu dünn und im Futter sehr wählerisch, aber auch andere Leute am Stall bestätigten mir, dass er besser aussieht.
    Ich bin sehr erleichtert, dass es auch ihm vor allem seelisch besser geht. Er hat es gespürt, dass sich in mir eine Veränderung vollzog, von der Hoffnungslosigkeit zu Beginn der Therapie zu einem wieder Hoffnung schöpfen am Ende der Therapie.


    Das wollte ich Euch unbedingt erzählen. Vielleicht habt Ihr auch so ähnliche Geschichten erlebt.
    Es gibt ja immer Zweifler, die nicht glauben können, dass zwischen Mensch und Tier solch ein unsichtbares Band einer innigen Beziehung existiert. Aber für mich gehört es dazu, wenn ich mein Leben mit einem Tier teile.


    PS: Es war für mich insbesondere eine sehr schwere Zeit, als mein Pferd das Fressen eingestellt hatte, weil ich rein gar nichts tun konnte. Ich konnte an meiner Situation ja nichts ändern. Ich musste abwarten, was geschehen würde. Ich war völlig machtlos.

    Hallo Ihr Lieben,
    ich habe da wohl echt etwas verpasst. Aus euren Posts lese ich, dass das Treffen in .... schon stattgefunden hat. Ich habe mich völlig im Datum geirrt. Dachte, es würde Ende November stattfinden. War wohl eine Folge meiner Strahlentherapie. Ach, ist das ärgerlich. ;(


    Ich war mir ja nicht sicher, ob ich würde teilnehmen können und hatte nur mit einem "vielleicht" zugesagt. Daher habe ich wohl auch keine Mails mehr dazu bekommen. Und es ging mir ja auch nicht so gut...


    Deshalb möchte ich nun schon die Frage stellen, an wen könnte ich mich wenden, wenn es um das nächste Treffen geht- ich lese da ja bereits B.... Nach B.. könnte ich es schaffen, wäre nicht ganz so weit. Und im Frühjahr oder wenn es wärmer wird, ist doch genau der richtige Zeitpunkt. Ich würde mich sehr freuen, wenn jetzt schon die Planung anliefe. :P