Beiträge von Busy Bee

    Hallo The good live,

    ausk.... ist manchmal das was es sein muss: OK.

    Deine Begleitung hat vielleicht ganz gut reagiert, lass sie doch glotzen! (sie meinen es sicher nicht böse).

    Was mir geholfen hat gegen die unangenehmen Momente mit den Zeitgenossen ist, dass ich irgendwann anfangen konnte auf mich selbst zu schauen. Wie geht es Dir, was ist Dir wichtig? Wut und Ängste wahrnehmen und akzeptieren. Und das Wichtigste ist, herausfinden was Dir jetzt gerade gut tut. Und es zu tun.

    Ich wünsche Dir alles Gute - mit oder ohne Wimpern und Haare :hug:

    .... die kommen bald wieder :)

    Hallo Zoe und herzlich willkommen:)


    es tut mir leid, dass Du gerade wieder diese große Angst hast. Ich glaube, hier wissen alle was Du gerade fühlst - dieses bange warten auf genaue Diagnosen ist zermürbend. Nach 10 Jahren fühlt man sich vielleicht endlich wieder einigermaßen sicher, und dann wieder diese Angst. Ich erinnere mich noch genau wie ich vor 3 Jahren in meinem Krankenhausbett auf den Arzt gewartet habe, die Decke über das Gesicht gezogen, um den Befund entgegen zu nehmen. Das war so ein Stress, weil ich damals noch sofort an Tod dachte bei einer Krebsdiagnose . Aber, so ist es zum Glück meist nicht mehr. Die Nachricht war viel weniger schlimm als ich befürchtet hatte. Es war zwar Brustkrebs, aber es gab eine gute Prognose und vor allem: Es gab und gibt immer einen Plan wie es weiter geht.

    Du kannst hier so viele Beiträge lesen, die Mut machen. Du bist nicht allein.

    Viel Kraft und Optimismus für morgen :hug:

    Hallo ihr Lieben,

    ich hatte auch ein DCIS und einen kleinen "richtigen" Krebs in der linken Brust. Der hormonabhängige G2-Tumor wurde in einer 1. OP komplett und mit dem nötigen Abstand zum gesunden Gewebe entfernt. Zuerst wollte ich auch, dass die Brust ganz abgenommen wird, fühlte mich dabei sicherer. Meinem Arzt bin ich heute dankbar für seine Informationen, die dazu geführt haben, dass ich zwar - wegen des DCIS - 2 OPs hatte, aber meine Brust erhalten blieb. Ein DCIS ist kein Krebs, kann aber dazu werden. Daher ist es wohl eine notwendige Vorsichtsmaßnahme das DCIS zu entfernen. Wie ich lernen konnte, muss der Abstand zum gesunden Gewebe etwas größer sein als bei den Krebs-Tumoren. Da DCIS über etwas größere Abstände in der Brust vorkommen können. Ich denke, wenn das DCIS also groß ist oder in mehreren Ansiedlungen in der Brust ist, dann kann eine Entfernung der ganzen Brust richtig sein. Ist es aber nur eine Stelle oder mehrere kleinere, dann kann man doch eine brusterhaltende OP machen. So habe ich es verstanden. DCIS sind in der Mammographie erkennbar. Das habe ich heute bei meiner Nachsorge-Mammo nachgefragt. Wird etwas entdeckt, kann/muss man noch einmal operieren. Es ist aber auch möglich, dass nichts mehr kommt - und dann ist es doch positiv, seine Brust noch zu haben. Oder? Ich bin nun seit 3 Jahren ohne weiteren Befund. Immerhin :)

    Tamoxifen nehme ich auch und ich nehme es nicht so gerne wegen der Nebenwirkungen. Wegen meinem hormonabhängigen Tumor ist es aber trotzdem eine gute Behandlung, glaube ich. Wenn "nur" ein DCIS diagnostiziert wurde ist es vielleicht eine Versicherung gegen eventuelle bösartige Veränderungen? Da würde ich den Arzt fragen.

    Wenn der Behandlungsplan nicht so ganz nachvollziehbar ist und es Zweifel gibt , kann man eine zweite Meinung (auch eine dritte Meinung) einholen. Das ist kein Problem und bringt vielleicht die Überzeugung für den eigenen guten Weg. Ärzte sind auch nur Menschen...

    Ich wünsche euch viel Kraft und Mut :thumbup:und alles Gute :hug:

    Ihr Lieben, Liebe DLG,


    DLG, es würde mich sehr interessieren, wie Du mit der halben Dosis Tam zurecht kommst. Ich habe lange im Netz nach Beiträgen zu einer reduzierten Dosis TAM gesucht, weil ich die Einnahme beginnen wollte und auf der Beilage sah, dass eine Dosis zwischen 10 und 40 mg.! infrage kommt. Ein guter Anlass hier wieder reinzuschauen :) Danke dafür.


    Ich habe optimistisch mit Anastrozol begonnen und sehe eigentlich eine gute Chance in der AHT. Aber, die NW kamen bei mir nach ca. 6 Monaten nach und nach. Zunächst "nur" leichte Gelenkschmerzen und dann steigerte sich das , so dass ich selbst beim Spazierengehen Schmerzen habe, Muskelkrämpfe kamen hinzu und jetzt fühle ich mich komplett fertig (Depri?). Nach 20 Monaten Anastrozol habe ich mit meiner Gyn. nun den Wechsel auf TAM entschieden. Aber selbst dazu kamen mir inzwischen Zweifel. Komme ich vom Regen in die Traufe? Am Liebsten hätte ich heute (da waren die Anastrozol verbraucht) gar nichts mehr genommen, habe mich dann für die 10 mg-Dosis TAM entschieden und hoffe, dass damit die NW gering bleiben und trotzdem evtl. Mistzellen der Nährboden fehlt. Meine persönliche Erfahrung, dass die verschriebene Dosis meist zu hoch für mich war, ich immer nur die halbe oder sogar viertel Dosis von Medikamenten brauchte.

    Überhaut: Eure Diskussion über die Statistiken und persönliche Entscheidung finde ich richtig gut, was heißt denn % Rückfallrisiko, wie hoch wäre mein Risiko vor der Erkrankung beziffert worden.

    Ich tue mich schwer, die empfohlene Therapie zu ändern, obwohl ich eine eher positive Prognose habe. Wäre die Angst vor einem Rückfall größer, wäre wahrscheinlich auch meine Leidensfähigkeit bzgl. NW noch größer.

    Nach diesem Bluttest, der zeigt wie ausreichend das TAM im Körper vorhanden ist werde ich auf jeden Fall meine Ärztin fragen. Das wäre ja super um etwas Sicherheit bzgl. der gewählten Dosis zu bekommen oder zu korrigieren.


    Ich wünsche euch allen viel Mut zu eigenen Entscheidungen und die Stärke mit den Folgen dieser Entscheidungen klar zu kommen. Die Frage "was wäre wenn" können wir wohl alle nicht beantworten, nicht jetzt, nicht wenn wir wieder krank werden und auch nicht wenn wir gesund werden/bleiben. Leider.

    l. G. Busy

    Liebe Alberta,
    ich bin heute erst auf Deinen Beitrag gestoßen und viel habe ich den tollen Beiträgen bisher nicht zuzufügen.
    Beim Lesen bin ich auch super traurig geworden. Das Schicksal ist ein gemeiner Verräter, das stimmt wohl.
    Ich umarme Dich ganz fest, ganz lieb!


    Will Dir aber vor allem sagen: Gib niemals auf!!! Egal für was Du Dich entscheidest.


    So wie die Ilsebill gekommen ist, was weiß Gott für was das gut sein soll, so kann sie auch gehen. Daran glaube ich ganz fest.
    Manchmal ist das nicht so und wir müssen uns mit gemeinen Rückschlägen "abfinden". Du bist mutig und ein ganz wacher, sensibler Mensch: Finde heraus was Dich in Deiner Situation unterstützen kann und lebe Dein Leben. Nur Gott weiß, wie es weiter geht.
    Vielleicht gibt es einen Behandlungsweg, den Du mit tragen kannst.


    Ich wünsche Dir alles alles Gute, viel Kraft und das Vertrauen in Dich selbst!
    Liebe Grüße, Busy Bee

    Liebe Britta
    liebe Lisa,
    danke für eure Antwort! Es tut immer gut, wenn sich jemand meldet und von eigenen Erfahrungen berichtet.
    Ja, ich habe tatsächlich nicht auf das 2013 geachtet - aber, ist ja irgendwie auch egal weil wir über viele Jahre mit dem Medikament auskommen wollen.
    Ich fühle mich bestätigt weiter zu machen, solange es erträglich bleibt. Dass ich beim Stepptanz nicht mehr mithalten kann ist auch nicht mehr so schlimm für mich - ich mache es wie ihr und gehe laufen und zum Yoga. Denn auch mir tut Bewegung einfach nur gut!


    Lisa, du hast etwas erwähnt was mir auch durch den Kopf geht. Ich hatte nur OPs und Bestrahlung. Aber, ich habe immer noch von Zeit zu Zeit heftige Schmerzen im OP-Bereich bzw. im bestrahlten Bereich: Dazu gehören Rippenschmerzen, verdicktes Schlüsselbein und Brustschmerzen. Dazu kommt, und das weisen die Strahlenärzte von sich, dass sich mein Geruchssinn total verschlechtert hat, der Geschmackssinn auch, die Mundschleimhaut zu wunden Stellen neigt und ich mega empfindlich gegen Sonne geworden bin. Das alles hat sich schon vor der Einnahme von Anastrozol, während der Bestrahlung entwickelt.
    Kennt ihr sowas auch?
    Ich meine, wir und auch die Strahlenärzte können da sowieso nichts ändern, aber es wäre doch gut wenn die Ärzte das offen besprechen würden, oder? In meiner Reha hatte ich Ärzte, die das machten und ich fand es guuut.


    Insofern nehme ich die Behandlung weiter an, verdränge meine negativen Gedanken möglichst und verlasse mich darauf, dass ich zur gegebenen Zeit die richtige Entscheidung treffen werde.


    Gegen die Gewichtszunahme kann man gut angehen indem man sich etwas Zeit nimmt und die Fette und Kalorien in Nahrungsmitteln raussucht und meidet diese soweit man es eben umsetzen mag und kann. Einfach gesagt, nehme Grundnahrungsmittel anstelle von Fertigem. Dazu etwas Bewegung. Das ist wirklich gut zu machen - und man muss sich nicht alles krampfhaft verbieten. Bei mir klappt das ohne Mühe.


    Ich wünsche euch alles Gute und freue mich wieder von euch zu lesen.

    Hallo Schwarzwaldrose,
    ich bin genau wegen Deinem Thema heute hier unterwegs.
    Wie Du Dich fühlst kann ich spüren.


    Jetzt nehme ich Anastrozol erst seit 4 Monaten, habe aber schon blöde Nebenwirkungen wie Knie und Fußgelenksteifigkeit, Schmerzen. Außerdem bin ich so komisch traurig oder teilnahmslos. Wie soll das weiter gehen, frage ich mich. Du nimmst das Medikament ja schon etwas länger. Lassen die Hitzewallungen und all das irgendwann nach? Oder muss ich mich auf Jahre einstellen? Ich find es schrecklich, denn ich war bisher sportlich und relativ fit, dass heisst jetzt schon, ich muss meinen Sport aufgeben und fühle mich wie ein Jammerlappen.
    Du könntest das Medikament wechseln, evtl. eine andere Therapie versuchne. Bin mal gespannt was Dein Arzt Dir empfiehlt! Auf jeden Fall sollten Deine Ärzte Dich anhören und so gut wie möglich beraten!
    Für mich ist es ähnlich, ich frage erstmal nach Alternativen. Niemand weiß, ob ich das Medikament überhaupt brauche, und so überlege ich auch ob ich das alles weglasse - irgendwann. Das heißt Risiko tragen.
    Dir wünsche ich viel Kraft und die Gewissheit, dass Du selbst am besten spürst was richtig ist.


    Ganz liebe Grüße von Busy Bee

    Hallo ihr Lieben,
    ich habe nun am 1. Oktober meine letzte von 37 Bestrahlungen gehabt (28 auf die linke Brust, 9 Boosts auf das Tumorbett). Von Beginn an wurde ich täglich etwas müder, am Ende war ich energetisch auf 0. Aber, das war nicht wirklich schlimm, hatte ich doch nach den täglichen Bestrahlungen( außer Samstag u. Sonntag) etwa 1 Stunde Ruhen eingeplant und auch meist genutzt. Danach konnte ich immer noch ein bischen machen. Mut mach: Die ersten 3 Wochen war eigentlich nichts belastend!
    Danach kam glücklicherweise Tag für Tag die Kraft wieder zurück. Ich spüre jetzt mehr die Narben und die brusterhaltend operierte Brust schmerzt noch gelegentlich. Die Haut erholt sich nach und nach wie nach einem Sonnenbrand. Während der Bestrahlungen habe ich nur bei Bedarf mit einer neutralen Lotion gecremt, allerdings nie vor der Bestrahlung sondern eher danach bzw. am Abend. So oft es ging habe ich keine oder nur lockere Kleidung aus Baumwolle oder Seide getragen. Die Luftigkeit tat gut. Es wird so wenig von indirekten Nebenwirkungen der Bestrahlung gesprochen. Ich will hier mal berichten, dass ich bisher schlechter schmecken und riechen kann (hoffe, es kehrt noch zurück). Leichte Schmerzen an den Rippen und dem Schlüsselbein und wunde Stellen im Mund sowie Magenschmerzen hatte ich auch. Alles nicht wirklich so schlimm, aber ich möchte es hier mal erwähnen.
    Eine Chemo hatte ich zum Glück nicht, aber nun kommt bald die AHT, beginnend mit Aromatasehemmer, dann Wechsel auf Tamoxifen. Bin mal gespannt wie ich es vertrage. Ich informiere mich stetig, ob eine über 5 Jahre hinaus verlängerte Behandlung sinnvoll ist und ob ich parallel Bisphosphonate nehmen soll. Entscheidungen, die ich irgendwann treffen werden. Ich frage auch mal in die Runde wie es mit der Ernährung bei einem Hormonabhängigen Turmor ist: Manche sagen, keine Soja etc. , andere Meinungen sind, dass Phytoöstrogene die Rezeptoren blockieren, also gut sind. Was wisst ihr darüber?
    Nächste Woche beginnt meine AHB und ich freue mich darauf, mal abschalten und die Verantwortung abgeben. Vielleicht treffe ich ja jemanden von euch. Das wäre schön.
    Allen alles Gute und weiterhin viel Mut und Kraft!
    Eure Busy Bee

    Hallo ihr Lieben,


    ich bin froh über dies Thema und all eure Erfahrungen. Ich hatte einen G2 voll hormonabhängigen (12 von 12) 6 mm Tumor und DCIS, was in 2 OPs entfernt wurde. Zum Glück keine Chemo und z. Zt bin ich noch in der Strahlenbehandlung ... und ziemlich oft müde.

    D. h. meine AHT beginnt demnächst und es gibt viele viele Gedanken darüber was das (zunächst Aromatasehemmer zuerst und danach Tamoxifen o. Ä.) mit mir machen wird. Kein Zweifel, dass das ein guter Schutz für mich wird, evtl. auch länger als 5 Jahre - EAT scheint irgendwie sinnvoll zu sein. Aber Wechseljahre nach den Wechseljahren? Klingt irgendwie nicht vergnüglich.


    Ich fürchte alle von euch erlebten Nebenwirkungen. Ich liebe es doch so sehr mich nach langer harter Erziehungs-, Scheidungs-, Arbeitszeit wieder meiner Weiblichkeit bewusst zu sein. Haare schön, schöne Wäsche, zeit für Kuscheln und um sich ausgiebig fraulich zu pflegen. Da tröstet es wenig, wenn nach einigen Jahren die Behandlung abgeschlossen ist, denn dann steuere ich auf 60 bis 70 zu und hab nicht mehr so viel davon. Oder?


    Mit dem größten Wunsch, noch lange weiterleben zu dürfen hoffe ich sehr, dass ich nicht zum Neutrum werde und dass eine gute Lebensqualität dazu gehört. Deshalb werde ich hier gern meine baldigen Erfahrungen einbringen.


    Sicher habt ihr alle diese oder ähnlich Gedanken gehabt und seid irgendwie klar gekommen bzw. kommt klar. Mache ich auch, eine Wahl sehe ich nämlich auch nicht wirklich.


    Ein Hoch auf das Leben! Und gaanz viele Grüße, Busy Bee

    Hallo Tosha,
    ich finde Deinen Beitrag toll und ermutigend. Habe gestern noch über meine Unsicherheit in dieser Frage geschrieben. Ich bin alleinerziehend und Single und hätte das gerne anders - allerdings mit Zusammenleben, wenn es denn passt.
    Dein Selbstbewusstsein habe ich leider nicht, Chemo hatte ich auch nicht. Also habe ich noch keine echte Kurzhaarfrisur :)
    Vielleicht sollte ich ein wenig unbekümmerter und mutiger mit der Situation umgehen. Was solls.
    Hab Dank und fühl dich geknuddelt
    Busy Bee

    Herzlichen Dank für eure Beiträge!


    Darin sind so viele wertvolle Erfahrungen und Anregungen, die mir super gefallen haben und die helfen: Wir sind nicht allein!
    Ich hatte gerade eine ausführliche Antwort an alle geschrieben - und dann war sie gelöscht :(
    Jetzt ist es schon spät und ich geh erstmal schlafen.


    Ich wünsche euch eine gute Nacht und einen schönen Morgen, morgen.
    G. l. G. von Busy Bee

    Liebe Ika,
    hab Dank für Deine Antwort, sie tut mir gut. Zumal es mir so scheint, dass Du schon Deinen eigenen Weg gefunden hast mit der Erkrankung umzugehen. Deine Worte strahlen Erfahrung und eine gewisse Gelassenheit aus. Ja, ich werde die Unterstützung der Psychoonkologin suchen, die mir mit ihrer großen Erfahrung sicher eine Hilfe sein kann. Nie hatte ich so viel ??? im Kopf wie zu dieser Zeit. Ich bin durch die erste Zeit seit der Diagnose nach dem Motto "hinfallen, aufstehen, Krone richten und weiter.." gegangen. War vielleicht an der Zeit mich runterzufahren.
    Mir geht es heute schon wieder deutlich besser, bin zwar noch etwas müde, aber kein Herzstolpern mehr. 2 Tage mit viel Ruhe, Entspannungsübungen (hatte ich irgendwann mal gelernt) haben dabei geholfen und:
    Noch einmal habe ich erlebt wie schön die Anteilnahme hier im Forum ist.
    Jetzt hoffe ich darauf, dass ich morgen auf dem Weg zur Bestrahlung ruhig bleibe. Damit würde ich mich wieder stabiler fühlen. Aber auch etwas mehr bei der Krankheit angekommen.
    Wie geht es Dir im Moment, und nach den langen Jahren, in denen Du der Erstdiagnose den Mittelfinger gezeigt hast :)


    Gaanz liebe Grüße, Busy Bee

    Liebe Laupalua,


    du hast eine schwere Situation, weil du so jung bist. Du hast aber auch eine sehr positive Einstellung - gratuliere. Deine Sorge ums Kinderkriegen kann ich sehr gut verstehen und ich hätte Dir gewünscht, dass Du eine Eizellentnahme hättest machen können. Dann wärest Du sicher beruhigt gewesen.
    Ich möchte Dir aber trotzdem Mut machen, dass sich Dein Körper wieder ganz erholen kann und das Kinderkriegen nach der Behandlung möglich sein wird.
    Wenn das alles nicht so gut verlaufen sollte wie erhofft, denke bitte auch einmal daran wie wertvoll dein eigenes Leben ist! Auch wenn Deine Lebensplanung einmal anders war (betrifft uns wohl alle ein wenig) kannst Du evtl. darüber nachdenken später ein Kind zu adoptieren oder Dein Leben mit Anderem erfüllend gestalten.
    Ich wünsche Dir, dass Du nach Deiner Behandlung die freie Wahl hast!

    Liebe Ladies,


    ich habe nach 2 OPs wegen BK und DCIS nun mit der Strahlentherapie begonnen, atemgesteuert. Schon nach dem dritten mal bin ich völlig bleischwer und habe seit gestern Herzstolpern/Panik. Das begann am Bestrahlungstermin und wurde heftig als eins der Kinder mir Freitag Stress bereitet hat wo ich von der Bestrahlung kam und wegen des heissen Wetters sowie so ruhe brauchte.


    Die OPs waren gut, überschaubar und danach ging es mir gut. Obwohl ich keine Chemo bekommen muss ;) , bringt mir die tägliche Bestrahlung nun erst richtig bei, dass ich Krebs habe ?( . Ich fürchte mich nun auch vor der anschließenden Antihormontherapie, denn es ist - wie schon häufig von euch berichtet - die Wahl zwischen Pest und Cholera. Werde ich nun zum Neutrum? Sowieso schon lange alleinerziehend war ich gerade dabei nach einem neuen Partner Ausschau zu halten. Geht das überhaupt mit dem Herrn K als Handycap? Und wie fühlt es sich an, wenn man keine Östrogene mehr hat? Ich wäre dankbar für eure Erfahrung damit!


    Außerdem lese ich ständig nach, wer mit welcher (Brustkrebs)Diagnose welche Heilungs/Überlebenschancen hat. Am Ende wird mir immer klarer, dass es keine Sicherheit gibt. Alles kann - nichts muss.


    Wenn das Herzstolpern nicht aufhört, werde ich am Montag um die Unterstützung der Psychoonkologin bitten. Zur Not habe ich ein paar Tabletten im Haus, die ich mir erbeten hatte, als die Diagnose kam (ich hatte schon mal Panikattacken) und ich nicht wusste ob ich das verkrafte. Aber, ehrlich gesagt, ich verstehe nicht warum ich plötzlich so durchhänge und es fühlt sich scheusslich an, gelindegesagt. Wo doch die Prognose gut ist und ich die Behandlung gut akzeptiere...


    Allen hier wünsche ich weiterhin viel Kraft und dass unser Optimismus der Sieger bleibt :thumbsup:

    Hallo Kaktus-3,
    ich wäre sehr gern dabei, ich will schon gefühlte Ewigkeiten nach Bayern.... Leider fällt der 31. Oktober wahrscheinlich voll in meine Reha. Wäre noch zu überlegen, ob ich die in Bayern mache, dann wäre ich ja schon fast bei euch, oder?


    Kannst Du mir bitte die wichtigsten Infos als PN schicken? Ich würde versuchen es zu organisieren :)


    Vielen Dank an und die anderen Organisatorinnen
    Busy Bee

    Hallo ihr Lieben,


    es gibt recht wenige Beiträge (oder Betroffene Frauen in meiner Situation :|) von Frauen, die Alleinerziehend sind und den Krebs irgendwie auch managen müssen. Ich will hier mal loswerden, dass ich erstmal nicht wusste wohin mit meinen Kindern, als ich 2-mal zur OP ins Krankenhaus musste. Zufällig lag es dann in der Ferienzeit und meine Jungs waren bei ihrem Vater untergebracht. Danach brauchte ich zum Glück keine Chemo, also kann ich mich weiter kümmern.


    Jetzt kommt die Strahlentherapie und mir sagte man, ich solle mich krank schreiben lassen, dann bekäme ich6 Wochen Geld vom Arbeitgeber. Ja, stimmt auch, aber das würde zum Krankengeld führen und mit ca. 70 % meines Gehaltes würde es sehr schwierig unseren Unterhalt weiter zu sichern. Gleiches gilt für eine Reha, wobei ich auch nicht weiss, wo ich meine Kinder unterbringen soll.


    Manche von uns schreiben, dass sie in dieser Ausnahmesituation ihren Urlaub absagen mussten. Alles ist anders, ja! Ich wünsche mir, dass wir überhaupt einmal wieder Geld für einen schönen, gemeinsamen Urlaub haben.


    Klar gibt es Alternativen: Ich könnte "überall" den Notstand ausrufen und würde sicherlich Hilfe bekommen. Das würde aber bedeuten mich selbst in einer ganz schwachen Situation zu präsentieren - und das fällt mir sehr schwer. Denn es bedeutet auch viel Stress um alles zu organisieren und die Reaktionen der Anderen zu verkraften, die dann nicht nur mit wohlgemeinten Ratschlägen, sondern auch zuweilen damit helfen, dass sie einen wie unmündig behandeln (Mütter?) oder ihre Chance sehen, die Kinder zu übernehmen und damit unterhaltsfrei zu werden (verlassene Väter?)


    Ich denke ich mache es so, dass ich -angepasst daran wie es mir geht - meine Selbständigkeit und mein Leben so normal wie möglich weiterführe. Mir ist aber auch bewusst geworden, dass das nur mit viel Kraft und noch mehr Glück gelingen kann :D .


    Hat Jemand ähnliche Gedanken und Probleme? Dann würde ich mich sehr freuen, mich darüber und über Anderes in unserer Situation auszutauschen.


    Alles Gute für euch, egal was gerade eure Seele bewegt :thumbsup: und liebe Grüße von Busy Bee

    Hallo liebe mitHoffnung,


    ich freu mich wieder von Dir zu hören!!
    Da ist erst diese blöde riesige Angst vor dem was kommt, vor der OP usw. Nun hast Du diesen riesen Schritt geschafft und ein gutes Ergebnis. Vor allem die freien Lymphknoten sind doch eine gute Nachricht, auch wenn sie sozusagen umsonst entfernt wurden ... anders herum wäre es schlechter, oder?
    Hast Du jetzt wieder mehr Mut? Es lohnt sich die nächste Etappe mit Entschlossenheit anzugehen. Ich selbst bekomme erstmal keine Chemo, aber ich habe inzwischen viele Betroffene getroffen, die sehr gut dadurch gekommen sind und weitgehend "normal" ihren Alltag erleben konnten. Vielleicht können Dir aber hier Andere bessere Tipps geben. Ich hoffe, Du kannst Dich gut erholen und Kraft tanken in den nächsten Tagen und dass die Heilung nach dieser großen OP gut vorankommt.
    Bei mir beginnt nächste Woche die Strahlentherapie und ich stelle mir vor, die Strahlen sind kleine galaktische Raumschiffe, die alle Tumorzellen aufspüren und gnadenlos zum aufgeben zwingen ...
    Ich wünsche Dir viele schöne Momente und dass Dein Name Programm bleibt. L. G. Busy Bee

    Hey Shirley,
    ich habe Dir gestern geschrieben, aber das ganze war dann leider weg - keine Verbindung mehr, wie schade.
    Wie geht es Dir heute? Ich habe gehofft, dass Dir Dein persönliches Tief mit Heulen, Wut und Allem, am Ende gut getan hat. Irgendwo muss der ganze Frust ja hin.
    Jetzt hast Du ne Menge geregelt, Du hast Deinen OP-Termin und kannst nach vorn schauen. Hast Du alle, alle Sorgen und Fragen gestellt? Wegen Narkose und den anderen Ängsten? Wie haben die reagiert?
    Ich wollte Dir noch sagen, dass ich alles, aber auch alles von meinen Nöten und Ängsten und dem, was ich nicht verstanden hab, den Ärzten und Krankenschwestern gesagt hab. Die sollten spüren wie wichtig mir das ist. Es war gut, sie alle haben ihr Bestes getan, von der Beruhigung- und Mgentablette vor der OP bis zum ziehen der Drainage ging alles ohne Schmerzen und Leid vorbei.
    Habe seit gestern bescheid, dass ich keine Chemo brauche. Strahlentherapie und Antihormon kommen noch - es wird mich hoffentlich schützen.
    Hast Du jemand der Dich begleitet?


    G. l. G. von Busy Bee (Gabi)

    Liebe Shirley,


    ich kann so gut nachfühlen wie es Dir bei der Warterei geht. Ehrlich gesagt, ich habe das Warten auch nicht gut aushalten könne. Aber der Blick nach vorne, dass es dann positiv weitergehen kann, das hat mir geholfen. Auch der Austausch mit anderen Betroffenen war sehr hilfreich.
    Was ist denn bei Dir der Grund für die Mastektomie? (Nur wenn Du möchtest).
    Ich kann Dir vielleicht ein wenig Mut machen, denn die OP, die bei mir jetzt auch etwas umfangreicher war, war nicht schlimm. Ich habe eigentlich nichts mitbekommen und hinterher auch so gut wie keine Schmerzen gehabt. Das geht also. Vorher habe ich mir immer gesagt, die tun alles hier für Dich, damit Du weiterleben kannst! Auch haben wir eine Wahl: Wollen wir behandelt und geheilt werden? Ich wollte und will. Dazu gehört leider leider der seelische Stress.
    Da ich nicht wusste, ob meine Brust arg entstellt sein wird, bzw. ob die Brustwarte und -Hof erhalten bleiben, oder sogar eine dritte OP folgt, habe ich für mich allein eine Art Abschiedsritual gemacht. Allein vor dem Spiegel habe ich mich bedankt, gesagt, dass wir uns vielleicht verabschieden müssen, weil ich in großer Gefahr bin. Mich hat das sehr entspannt. Die Zeit, bis man dann "endlich" im OP ist, war bei mir auch nicht leicht - leider. Wovor hast Du denn die größte Angst?
    Ich habe morgen meine Besprechung nach der Tumorkonferenz und hoffe, ich bekomme nicht die ganze Packung.
    Ganz liebe Grüße und viel Mut für Dich!