Beiträge von Musikantin

    Hallo Tabby,


    auch wenn ich selbst Brustkrebs habe und dir nichts zu deiner Krankheit sagen kann, möchte ich dir doch für deine Operation alles, alles Gute wünschen. Erhole dich bald wieder und lass unbedingt von dir hören.


    Liebe Grüße und Toi, toi, toi, :hug:
    die Musikantin

    Hallo MissMango,


    ich würde auch die Strahlenärztin oder vielleicht erst einmal die technischen Assistentinnen ansprechen. Die Assistentinnen wissen auch sehr viel und können dir vielleicht schon weiterhelfen.


    In meiner Bestrahlungspraxis sind alle wirklich sehr lieb und haben mir grad am Anfang toll unter die Arme gegriffen haben.


    Ich bin am Anfang ziemlich in Panik geraten, weil einige Tage nach dem Vermessungs-CT ein Anruf kam, mein Herz wäre zu sehr strahlenbelastet und ich möchte noch einmal wiederkommen.


    Es war gar kein Problem, sofort mit der Strahlenärztin zu sprechen und es stellte sich heraus, dass die Dosis sogar noch im erlaubten Bereich lag, aber in dieser Praxis haben sie einen noch niedrigeren Grenzwert.


    Ich hatte dann Schwierigkeiten, die Bestrahlung in Einatmungsstellung mit angehaltenem Atem hinzukriegen und hab deswegen nachts nicht geschlafen und in meiner Verzweiflung am nächsten Morgen wieder angerufen (hatte nachmittags Termin) und eine Assistentin hat mich ganz lieb beruhigt.


    Hab einfach Mut und erzähl' ihnen von deinen Bedenken. Die kennen das und können dir bestimmt eine Antwort geben. Ich bin sonst eher hart im Nehmen, aber plötzlich bin ich sehr empfindlich geworden. Deshalb habe ich auch erst gezögert, mich in der Praxis zu melden. Mir wurde aber wirklich weitergeholfen.


    Plag dich nicht allein herum und guten Umzug! :)
    die Musikantin

    Liebe Annieholly,


    bei wurde im Juni der Brustkrebs entdeckt und ich bin echt umgefallen, wieviel Angst in mir getobt hat. Unglaublich!


    Jetzt bin ich bei der Bestrahlung gelandet und alles ist wieder in ruhigerem Fahrwasser.


    Es ist eine richtig blöde Zeit, wirklich Schleudergang. Aber du kommst da durch!



    Wegen des Aufbaus musst du dich auch nicht sofort entscheiden. Das kannst du dir später auch noch überlegen, wenn du noch keine klare Meinung hast.


    Ich drücke dir ganz doll die Daumen für das Gespräch mit dem Chirurgen! Diese furchtbare Angst gehört leider am Anfang dazu, aber sie wird wieder kleiner werden. :hug:


    Liebe Grüße,
    die Musikantin.

    Liebe Tina,
    noch zu der BH-Frage:


    Ich habe auf der Station 2 Kompressions-BH aus dem Sanitätshaus bekommen, die Rezepte hat die Chirurgin ausgestellt. Sie sitzen wie sehr feste Sport-BH's, man kann die Träger vorn mit einem Velcro-Verschluss öffnen, so dass nicht bei jeder Wundkontrolle der ganze BH abgemacht werden muss.


    Mir haben sie sehr gut getan, denn durch den festen BH bewegt sich der Busen nach der Operation nicht, wenn man sich im Bett umdreht oder auch etwas flotter geht. In den ersten Wochen waren der "wogende Busen" schon noch schmerzhaft. Ich habe die BH's vier Wochen getragen, jetzt ist alles in Ordnung.


    Die Tumormarker wurden bei mir überhaupt nicht bestimmt. Das hat mich in einer Uni-Klinik ziemlich gewundert und ich habe meine Ärztin darauf angesprochen. Sie sagte, dass die Tumormarker nicht genügend Aussagekraft haben und sie deshalb dort gar nicht mehr bestimmt werden.


    Alles, alles Gute für die OP! :hug:
    die Musikantin

    Herzlichen Dank Lilli und @alesigmai für die Tipps. :thumbup:


    Das mit den Kompressen hört sich sehr praktisch an. Wir haben noch ganz viele, weil meine Partnerin gerade einen vereiterten Knöchelbruch hatte und wir immer zu Hause die Verbandswechsel gemacht haben.


    Euch alles Gute!
    die Musikantin

    Liebe Mitstreiterinnen,


    gestern war mein Vermessungs-CT und am nächsten Donnerstag geht es mit der Bestrahlung los.


    Da ich eine Autoimmunerkrankung habe, reagiert möglicherweise meine Haut sehr empfindlich, meinte die Ärztin. Ich bekomme so eine spezielle Verbandsfolie aufgeklebt, die ein gutes Hautklima schaffen soll. Darauf kann ich dann noch Quarkwickel anwenden.


    Ich habe noch nie einen Quarkwickel gemacht ;( und im Internet habe ich ein Video gesehen, in dem der Quark auf ein Taschentuch aufgetragen wurde, das wurde dann etwas eingeschlagen an den Seiten und dann der Quark direkt auf die Haut gelegt.


    Macht ihr das auch so oder deckt ihr den Quark ganz mit einem Tuch ab? Das Abwaschen hinterher ist ja wahrscheinlich nicht so gut für die Haut?


    Danke für die Tipps :)
    die Musikantin

    Liebe Vanessa,


    dieser Kompressions-BH ist Gold wert. Ich empfinde ihn übrigens als superbequem und werde ihn weiter als Sport-BH tragen. Andere Patientinnen fanden ihn nicht ganz so angenehm, also scheint das individuell unterschiedlich zu sein.


    Nur die Träger sind etwas auffällig, jedenfalls bei meinem (Marke A.). Sie sind sehr breit und haben vorne einen Velcro-Verschluss. Dadurch musste bei den Wundkontrollen der BH nicht ausgezogen werden und das war sehr praktisch.


    Herzliche Grüße und auf dass deine innere Wunde auch bald heilt,
    Musikantin

    Liebe Mama63,


    wenn es so wäre, dass die AHT-Therapie Metastasen zu 100 % verhindern könnte, hätte ich mir noch nicht einmal die Frage gestellt, ob ich sie nehme oder nicht.


    Da sie das aber nicht tut, sondern das Risiko reduziert, gehört für mich zu einer informierten Entscheidung, dass ich die Reduktion des Risikos gegen die mögliche Verschlechterung der Lebensqualität abwäge. Besonders in meinem Alter, wo das Leben schon aufgrund dessen nicht mehr ewig dauert.


    Meine Ärztin hat mir die entsprechenden Studien zur Verfügung gestellt, so dass ich wirklich weiß, welches Risiko ich zusätzlich tragen würde.


    Und wie gesagt, meine Entscheidung ist, dass ich die Hormontherapie ausprobiere.

    Liebe Vanessa,


    ich bin am 23.6. brusterhaltend operiert worden und habe auch noch Probleme.


    Wir bekamen noch am Abend der Operation einen Kompressions-BH an, damit die Brust sich nicht so doll bewegt und es nicht so unangenehm ist, ich trage ihn noch immer vor allem nachts. Das ist praktisch ein sehr stramm sitzender Sport-BH.


    Die Op-Stelle ist noch ziemlich empfindlich, verhärtet und auch etwas überwärmt, aber nicht rot. Ohne den BH kann ich mich nachts gar nicht auf die Seite drehen, weil es dann total in der Brust ziept. Ich habe auch eine deutliche Delle in der Brust.


    Zur Zeit lege ich mir 3 x am Tag kalte Waschlappen auf und es scheint zu helfen. Ich versuche auch weniger mit dem Arm auf der operierten Seite zu machen, vergesse es aber immer wieder.


    Ich habe am Montag die Vorstellung beim Bestrahlungsdoc und warte ab, was er sagt.


    Hoffentlich beruhigt sich deine Brust bald wieder! :hug:


    Liebe Grüße,
    Christiane

    Liebe Elke,


    nein ich habe auch keine Chemo bekommen. Der Tumor war 16 mm groß, Zufallsentdeckung, und kein LK befallen, auch alle anderen Merkmale günstig.


    Mit der Bestrahlung sehe ich das ziemlich pragmatisch. Ich kann mir einfach gut vorstellen, dass bei der Vakuumbiopsie und der OP ein paar Zellen unterwegs in der Brust verloren gegangen sind und damit die nicht wieder neu Fuß fassen, lasse ich die Bestrahlung machen.


    Eine Rolle dabei spielt auch, dass wir seit meiner Pensionierung im Sommer im Wohnwagen leben und ich einfach meine Freiheit möchte. Wieder ins Krankenhaus gehen zu müssen, weil da wieder in absehbarer Zeit was wächst, entspricht nicht so meinen Vorstellungen von Freiheit ;).


    Herzliche Grüße nach Österreich,


    die Musikantin

    Welche NW du haben wirst....ob schwach oder stark, weißt du nicht und warum versucht du es
    nicht einmal…..abbrechen kannst du die Therapie jederzeit!!!!


    Liebe Ika, liebe Flora


    eure Beiträge haben mir zwischen all meinen Zahlen noch einmal neues Gedankenfutter gegeben. :read:


    Als ich mit dem Gedanken in mich hineingefühlt habe, es einfach auszuprobieren mit der Option, bei zu heftigen Nebenwirkungen wieder abzubrechen, kam ein klares Ja aus meinem Inneren, das ich vorher noch nicht gefunden hatte.


    Liebe lossi,


    deine Tapferkeit angesichts der heftigen Nebenwirkungen finde ich absolut bewundernswert. Ich könnte sie nicht aufbringen und deshalb ist mir die Option, auch aufhören zu können, besonders wichtig. Ich wünsche dir ganz doll, dass du jemand Schlaues findest, dem etwas dagegen einfällt. :hug:


    Tausend, tausend Dank allen, die etwas zu diesem Thema beigetragen haben. Ihr habt mir geholfen, meine ganz persönliche Lösung zu finden.


    Von der herrlich kühlen Ostsee,


    die Musikantin

    Liebe Elke,


    danke, dass du diesen Gesprächsfaden eröffnet hast :) .


    Genau mit dieser Frage schlage ich mich zur Zeit auch herum. Auch bei mir wurde der Brustkrebs superfrüh entdeckt.


    Während meiner natürlichen Wechseljahre (ich bin 64J. alt) ist es mir sehr schlecht ergangen, vor allem die Schlafstörungen haben zu einem scheußlichen Burnout geführt, von dem ich mich letztlich nie ganz erholt habe. Meine Leistungsfähigkeit ist immer deutlich eingeschränkt geblieben.


    Erst seit ich letztes Jahr vorzeitig in Rente gegangen bin, fühle ich mich einigermaßen normal. Aber einige Nächte mal nicht gut geschlafen und ich bin nur noch ein Schatten meiner selbst.


    Für mich ist die Lebensqualität schon ein sehr wichtiger Faktor. Ich habe ja schon aufgrund meines Alters nur eine begrenzte Überlebenszeit. So eine schreckliche Zeit wie damals möchte ich nicht für einen evtl. geringen Gewinn in Kauf nehmen.


    Inzwischen habe ich eine Menge Studien gelesen (meine Ärztin hat mir die Links gegeben), die natürlich belegen, dass mit AHT die Rückfallrate um einiges geringer ist. Wenn man allerdings die Überlebensrate ansieht, wird der Unterschied schon weniger deutlich.


    Meine Ärztin ist sehr für die Antihormontherapie. Ich habe noch keine Entscheidung getroffen, tendiere aber deutlich dazu, die nicht zu machen.


    Herzliche Grüße,


    die Musikantin

    Liebe Amberbaum,


    herzlich willkommen hier :) ! Ich bin auch ganz neu hier. Bei mir wurde der Brustkrebs zufällig durch eine Mammografie entdeckt, die Bestrahlungen fangen nächste Woche an.


    Wie geht es dir und vielleicht auch deiner Familie


    mit deiner Entscheidung gegen Tamoxifen und - wie kommen deine Ärzte damit klar?


    Ich bin nämlich auch gerade dabei, mich dagegen zu entscheiden.


    Herzliche Grüße und toitoitoi für die restliche Bestrahlung,


    die Musikantin

    Liebes Schneeglöcken,


    herzlichen Dank für diese Zahl. Meine Chirurgin hat mir grad 'ne mail geschickt, dass man von 1-2 % jährlich ausgeht, bei denen es wiederkommt ohne Therapie (bei meinem Stadium), also 10-20 % in 10 Jahren. Ich ordne mich mal in der Mitte ein. Also würde die Hämmer-Therapie das um 5 % reduzieren. Super! Jetzt habe ich doch mal eine Hausnummer, über die ich nachdenken kann.


    Ich hätte während meiner natürlichen Wechseljahre einen schrecklichen Burnout, der vor allem auch mit den Schlafstörungen bei der gleich bleibenden Arbeitsbelastung zusammenhing; deshalb war ich sogar 2 Jahre voll berentet. Meine Leistungsfähigkeit ist nie wieder die alte geworden. Allerdings bin ich dafür alt geworden ^^, damit hängt die verringerte Leistungsfähigkeit jetzt sicher auch zusammen. Aber ein paar Nächte schlecht geschlafen und ich bin nur noch ein Schatten meiner Selbst.


    Meine statistische Überlebenswahrscheinlichkeit wäre ohne Krebs 20 Jahre, und die möchte ich mir nicht total verderben, wenn es sich vermeiden lässt. :whistling:


    Seit einer Woche gehe ich fast jeden Tag zwischen 1/2 und 1 Std. auf einen Gesundheitsmarsch, um schon einmal etwas zu tun. :P

    Ihr seid einfach Spitze :thumbsup: . Wie ihr mit den Hürden dieser Therapie umgeht, Chapeau!


    Ich bin ganz neu hier. Meine Brustkrebsop. war vor drei Wochen. Ich hatte ein Sauglück gehabt, der Tumor ist zufällig bei dem Mammascreening entdeckt worden, er war überhaupt nicht tastbar. Deshalb ist er sehr klein und zum Glück auch kein LK befallen.


    Nächsten Montag gehe ich in die Strahlenmedizin zur Planung und Behandlung.


    Aber warum ich eigentlich das Hemmer-Tagebuch lese ist: Mir wurde auch eine Antihormon empfohlen, ich bin 64 J. alt und soll deshalb erst ein Hämmerlein und dann Tam nehmen. Schon bevor ich euer Tagebuch entdeckt habe, war ich nicht so sonderlich angetan von den möglichen Nebenwirkungen.


    Vor allem hat mir einfach noch niemand sagen können, um wie viel Prozent eigentlich mein Rückfallrisiko sinkt und wie hoch es ohne wäre. Auch der Krebsinformationsdienst ist mit dieser Frage überfordert und verweist mich an sein "Spitzenzentrum", in dem ich operiert wurde und diese Frage schon mehrfach gestellt habe.


    Zum Donner nochmal, wie soll ich eine vernünftige Entscheidung fällen ohne diese Infos X( ?


    Herzliche Grüße an euch alle, ihr seid wunderbare humorvolle tapfere Frauen. :)

    Toller Thread! Danke Toscha :) .


    Das mir Gutes tun hat direkt nach der Biopsie im Brustzentrum angefangen. Die Radiologin hatte mich schon gewarnt und gesagt, dass der Tumor vermutlich bösartig ist. Gegenüber von der Praxis ist Karstadt, ich bin hinterher in die Dessous-Abteilung gegangen und habe mir einen neuen BH gekauft :P


    Und grad habe ich mir drei sehr schöne Poloshirts gekauft, weil ich nur ziemlich weit ausgeschnittene habe. Während der Bestrahlung ist es wohl nicht so gut, auch noch die Sonne draufbrezeln zu lassen. Und nächste Woche geht's zum Friseur, incl. Wimpern färben. Das habe ich zuletzt vor 40 Jahren gemacht :whistling:


    Ganz wichtig ist, dass ich den unglaublichen Speed aus meinem Leben genommen habe. Ich bin Eine, die immer tausend Projekte hat. Und die habe ich einfach mal alles suspendiert und nur noch gemacht, was mir richtig Spaß macht. Sechs Tage nach der Op saß ich wieder im Orchester, um das Konzert 5 Tage später mitspielen zu können, zum Beispiel. Ich habe es zutiefst genossen.


    Die einzige Frage, die ich an die Ärzte hatte, war erstmal: wann kann ich mal weg? Ich wollte unbedingt mit meiner Partnerin in unseren Wohnwagen an der Ostsee, wo wir unsere Seele so schön baumeln lassen können. Hier verbringen wir jetzt die 2 Wochen bis zur Bestrahlung. Es ist wunderbar. Morgens meditiere ich, dann mache ich einen schönen Gang. Meist sportlich, aber heute bin ich einfach an der Klippe entlanggeschlendert, und es war noch viel schöner.


    Ich betrachte dann das Schwanenpaar, das jedes Jahr hier ist und diesmal 5 Junge großzieht.


    Neuerdings habe ich die verrückte Idee, stand-up Paddeln zu lernen. Es werden grad Schnupperkurse angeboten, ich weiß aber nicht, ob es so schlau ist, schon in die Ostsee zu fallen, da der Faden in den Wunden sich noch nicht aufgelöst hat. Ich sehe es kommen - ich kaufe mir wasserdichtes Pflaster und los geht's :thumbup: .


    Ich gönne mir, *nicht* alles sauberzumachen und merkwürdigerweise verkommen wir auch nicht im Dreck.


    Meine Partnerin kommt nach einem schwierigen Knöchelbruch nach 3 Monaten grad aus dem Rollstuhl und wir zelebrieren das unperfekte Leben :rolleyes: . Jede macht, was sie kann. Super einfache Küche, selbst das Gemüse ist tiefgefroren. Sonst ist es Ehrensache, dass wir alles frisch kochen. Überraschung, Überraschung - die Welt geht davon auch nicht unter.


    Langsam frage ich mich, ob ich eigentlich verrückt war in meinem Leben "vorher". :wacko:

    Liebe mama63,
    das klingt ja echt ermutigend! DAs Probenwochenende ist für 2 Orchester-Konzerte, die ich schon gern mitspielen würde, eines davon in Schwerin.


    Ich werde die hypofraktionierte Bestrahlung (15 Sitzungen mit insges. 40 Gr) bekommen, dann wird vielleicht/hoffentlich die Müdigkeit nicht ganz so schlimm sein.


    Ich habe 6 Tage nach meiner Op schon wieder im Orchester geprobt und hatte überhaupt keine Probleme, dank der SN-Entfernung. 3 Tage später hatten wir ein Konzert.


    Was spielst du denn für ein Instrument?


    Herzliche Grüße in die Pfalz,
    die Musikantin




    Liebe Suse

    Ich wohne auch an der Ostsee ;-).


    in welcher Gegend bist du denn zu Hause, wenn du es schreiben magst? Das wäre doch toll, sich persönlich zu treffen ^^



    Herzliche Grüße aus der Lübecker Bucht,


    die Musikantin

    Herzlichen Dank für euer warmherziges Willkommen ^^ .


    Es tut so gut zu hören, dass es euch auch teilweise so ergangen ist mit der Angst. Sie tritt gerade etwas in den Hintergrund. I


    Ich habe nach einigen Jahren Pause in der letzten Woche wieder angefangen zu walken. Es tut mir richtig gut und ich mache es fast jeden Tag.


    Mama63, ich bin Kirchenmusikerin und spiele außerdem Querflöte und Bratsche. Gerade frage ich mich, ob ich ein Probenwochenende mit der Bratsche während der Bestrahlungszeit zusagen kann. Mein Brustkrebs war auf der linken Seite. Das heißt, die Schulterstütze liegt auf dem Bestrahlungsfeld auf. Ob das wohl geht nach drei Wochen Bestrahlung?


    Danke dass ihr da seid,


    die Musikantin

    Hallo an Alle,


    schön, dass es dieses Forum gibt.


    Ich bin 64 Jahre alt, Alterrentnerin und leidenschaftliche Musikerin. Niemals im Leben hätte ich mit Brustkrebs gerechnet. Aber beim letzten Mammografie-Screening wurde ein Tumor gefunden, ich wurde wieder einbestellt und es wurde nach der Ultraschallbestätigung auch gleich eine Probe entnommen.


    Am 23. Juni bin ich operiert worden. Ich hatte großes Glück. Der Brustkrebs ist nur 16 mm groß, keine Lymphknoten befallen und hormonrezeptorpositiv.


    Nie gedacht hätte ich, wieviel Angst an dieser Diagnose Krebs hängt. Ich hatte teilweise regelrechte Angststürme, obwohl alle Ärzte mir sagen, meine Prognose sei sehr gut.


    Jetzt sitze ich gerade an der Ostsee in unserem Wohnwagen und erhole mich. Unglaublich, dass so ein eigentlich kleiner Eingriff mich so mitgenommen hat. Mein persönlicher kleiner Kurplan sieht viel schlafen vor, meditieren, lesen und Wanderungen durch die Natur machen.


    In zwei Wochen geht es mit der Bestrahlung los, ich hoffe, dass ich bis dahin so weit erholt bin, dass ich nicht zu müde dadurch werde. Glücklicherweise ist die strahlenmedizinische Einrichtung nur 500 m von uns entfernt.



    Ich freue mich schon auf den Austausch :)


    Viele Grüße von der Ostsee,


    die Musikantin