Beiträge von Mäusel91

    Hallo Ihr Lieben,

    vielen Dank für eure Antworten.

    Da habt ihr Recht, es ist nicht mein Problem. Aber ich denke nicht, dass sie sich so viele Gedanken über die Konsequenzen ihrer Handlung gemacht hat.

    Ja, ich werde mal bei der AOK und Rentenversicherung anrufen. Kann bestimmt nicht schaden.

    Sie meinte nur, dass sie nicht ständig an das Thema Krebs erinnert werden will. Ich kann es einerseits nachvollziehen, andererseits (ich kann da nur für mich sprechen) tun einem die 3 Wochen Auszeit vom Arbeitsalltag bestimmt gut. Ich habe noch einen 40 Stunden Job und mich laugt das momentan richtig aus. Ich merke einfach das mein Hirn eine Pause braucht. Problem an der ganzen Sache: die Reha-Einrichtung die ich bekommen habe hat den frühesten Termin über Weihnachten :rolleyes::rolleyes::rolleyes::rolleyes:

    Und da fahr ich sicher nicht weg! Dann kann ich gleich wieder im Mai 2018 gehen. Da kann ich dann wenigstens raus gehen...

    LG Mäusel

    Hallo Ihr Lieben,

    ich wollte eigentlich mit einer Freundin (ebenfalls an Brustkrebs erkrankt) eine weitere Reha antreten. Alles bereits genehmigt und kein Problem.

    Jetzt hat sie mir erzählt, sie hätte es sich anders überlegt und will die Reha nicht antreten, da ihr das ihrer Meinung nach nichts bringt. Nun gut, das kann ich nicht ändern.

    Nun meine Frage dazu:

    Wenn sie zukünftig eine Reha benötigt (aus welchen Gründen auch immer!) könnte sie dann Probleme bekommen, weil sie diese hier trotz Genehmigung ablehnt?

    Vielen Dank für eure Rückmeldung und LG

    Mäusel

    Liebe Stupsi,

    Essen ist in der Tat eine tolle Erfindung ;)

    Würde es tatsächlich auch als "Hobby" von mir betrachten. Gutes Essen und am besten auch noch viel :D

    Und deinen letzten Satz sollte sich jeder - egal ob krank oder gesund - zu Herzen nehmen :thumbup:

    Hallo Ihr Lieben,

    ja, das wo anfangen und wo aufhören ist eine gute Frage.

    Ich denke irgendwo und irgendwann sollte man anfangen. Jeder zu seiner Zeit und jeder so wie er es für richtig und wichtig hält. "Die eine Lösung" wird es auch hier nicht geben.

    Wir sind sensibler im Umgang mit unserem Körper und achten auch mehr darauf (ich kann da nur von mir sprechen), da wir mit unserer eigenen Verletzlichkeit und auch der Sterblichkeit konfrontiert wurden.

    Das mit der positiven Lebenseinstellung wie Viva schreibt finde ich sehr wichtig. Das ewige rumgejammere von "gesunden" Personen empfinde ich oft als lästig. Von solchen "Jammerlappen" entferne ich mich immer möglichst weit, da mich so eine Negativität auch selbst runter zieht.

    LG Mäusel

    Hallo an Alle,

    ich habe mit großem Interesse eure ganzen Beiträge verschlungen! :thumbup:

    Jeder einzelne für sich, hat seine Wahrheit.

    - zu viel Süßes (egal, ob in Form von Schokolade, Kuchen, etc.) > ungesund

    - schlechte Ernährung (einfach aus Gewohnheit) > ungesund

    - schädliche Umgebungseinflüsse > ungesund

    - zu wenig Bewegung (aufgrund von Job, etc.) > ungesund

    - Stress (ob Job, Privat oder sonstiges) > ungesund

    - Kosmetika die hormonbelastet sind > ungesund

    Rein statistisch gesehen, hätte ich auch nicht erkranken dürfen... aber hätte, hätte Fahrradkette ;)

    Ich war auch ein Zucker-Junkie (bin es heute noch), aber ich habe meine Konsum dahingehend drastisch reduziert! Wenn es mich in der Arbeit nach Schokolade gelüstet, dann greife ich zu Zartbitter (abgepackt in 25gr Täfelchen von A***). Danach ist der "Hunger" auf Süßes weg. Bei mir in der Nähe gibt es einen Bauernmarkt (immer Freitags) und da gibt es immer geniale Kuchen und Torten. Da kaufe ich mir fast jeden Freitag ein Stück und genieße es auch es zu essen. Und das lass ich mir auch von niemanden nehmen. Genuss gehört doch zum Leben dazu:love::!:

    Früher hab ich Abends (aus Gewohnheit) vor dem Fernseher Chips oder sonstigen Müll in mich hinein gestopft. Gibt es heute, wenn überhaupt, vielleicht einmal im Monat. Zum einen, weil ich es nicht mehr vertrage (der ganze Glutamat-Müll) und zum anderen weil einfach die Gelüste weg sind (zum Glück).

    Als ich noch zu Hause gewohnt habe, gab es oft Wurst/Fleisch. Mittlerweile esse ich höchsten 2-4mal die Woche Fleisch und das wirklich vom Metzger. Auch Kohlehydrate (Reis, Nudeln) waren täglich dabei. Gibt es heute auch fast nicht mehr, da mein Darm Probleme hat, diese "schlechten" Kohlehydrate zu verarbeiten. Reis gibt es nur noch beim Sushi essen, Nudeln beim Italiener. Zuhause gibt es ab und an Dinkelnudeln (habe 500gr. von Januar bis Juni verbraucht). Bei mir gibt es momentan viele Hülsenfrüchte und probiere mich durch das gesamte Sortiment (Linsen, Bohnen, Kichererbsen). Sehr ballaststoffreich > gut für den Darm, keine Verdauungsprobleme.

    Zum Thema Soja(Tofu): gesund ja, aber darin sind auch Östrogene vorhanden (nur zur Info)

    Unsere Umgebungseinflüsse können wir fast nicht beeinflussen. Wir leben nun mal, wo wir leben und wie wir leben. Ich wäre auch lieber auf einer einsamen Insel in der Karibik und würde mich den ganzen Tag nur von Obst und Hummer ernähren, aber das kann ich mir leider nicht leisten 8o

    Zu wenig Bewegung führt bei mir auch irgendwie zu Stress, da ich meinen Problemen im Job abends "weglaufe". Da aber meine Kondition unter der Chemo sehr gelitten hat und ich gerade wenig Laufe, kann ich Abends nicht mehr abschalten. Schwimmen und Rad fahren haben für mich einfach nicht die gleiche "Wirkung".

    Und nun zu dem Thema, das mich am meisten beschäftigt:

    HORMONE

    Da mein Tumor sehr stark hormonabhängig war (ER 12/12 und PR 6/12!) habe ich mich sehr stark mit diesem Thema auseinander gesetzt. Ich habe die Pille genommen ohne groß darüber nachzudenken und das 8 Jahre lang.

    Ich musste mich in diesen ganzen hormonellen Wirrwarr erst einmal einlesen und zurecht finden. Denn was ich sehr erschreckend fand: in jeder 2. Mascara sind hormonell wirksame Stoffe! Und dann nicht nur einer, sondern 3 bis 6! Oder Shampoo, Duschgel und Bodylotion... alles Produkte des TÄGLICHEN Bedarfs. Und das alles ist mit Hormonen belastet. Ich war schockiert..

    Es gibt da eine App, mit der man sich die Inhaltsstoffe anzeigen lassen kann. Einfach Strichcode auf dem Produkt "scannen" und die Inhaltsstoffe werden angezeigt. Mit dieser App bin ich zu Hause durch mein Bad und habe meine vorhandenen Produkte gescannt. Was soll ich sagen... ich habe großzügig aussortiert.

    Das kommt manchen jetzt vielleicht kleinlich vor, denn das sind ja auch wieder Umgebungseinflüsse > allerdings kann ich diese beeinflussen. Ich finde es schlimm, dass in vielen Produkten - was uns Normalverbrauchern garnicht bewusst ist - hormonell wirksame Stoffe sind.

    Habe meine komplette Kosmetika, Shampoo und Duschgel auf Bio umgestellt. Es ist wirklich nur ein kleiner Teil, aber in der Summe war ich doch sehr vielen hormonellen Belastungen ausgesetzt.

    Mir ist bewusst, dass dadurch allein mein Krebs nicht ausgelöst wurde, ich hatte einfach Pech. Aber es ist ein kleiner Beitrag zu einem Ganzen, bewusster auf sich selbst und auf seine Umwelt zu achten.

    So... jetzt bin ich fertig. Sorry für den mega-Text :):S

    Einen schönen Tag und LG :hug:

    Mäusel

    Hallo Marini,

    dein Beitrag ist schon etwas zurück, aber ich hatte auch mehrere Pausen. Und mir persönlich hat das garnicht gepasst, da ich mich nie schlecht gefühlt habe! Musste die letzte EC um eine Woche verschieben, da meine Blutwerte so schlecht waren. Hab danach geheult wie nochmal was, weil das meinen ganzen "Zeitplan" durcheinander geworfen hat :P

    Ja, da hab ich mich noch richtig reingesteigert...

    Die Taxol musste ich insgesamt 3mal verschieben (die genauen Zyklen weiß ich nicht mehr), auch wegen schlechter Blutwerte.

    Die Leuko-Spritze habe ich nie bekommen. Meine Freundin musste sie nehmen, da sie die EC alle 2 Wochen bekam (ich alle 3 Wochen). Die Spritze ist aber anscheinend nicht ganz ohne. Lass Dich dazu von deinen Ärzten genau aufklären, falls Du die in Erwägung ziehst.

    LG

    Mäusel

    Hallo Ihr Lieben,

    was zlady hier schreibt, kann ich leider nur bestätigen. Ich habe von Sept. - Dez. 2016, sprich innerhalb von 4 Monaten, insgesamt 16kg zugenommen... und nein, ich lag nicht auf dem Sofa und hab Chips gefuttert.

    Gesunde Ernährung (viel Obst, Gemüse, Fleisch/Fisch, fast keine Kohlehydrate) und 4 mal die Woche Sport (3x Fitnessstudio mind. 2h, 1x Yoga für 1,5h)

    Ich muss dazu sagen, zu der Zeit nahm ich TAM in Kombination mit Zoladex. Ich habe die Zoladex das letzte mal im Januar 2017 bekommen.

    Die Nebenwirkungen von TAM allein halten sich glücklicherweise bei mir in Grenzen. Mit meinen gelegentlichen Hitzewallungen (besonders bei Konsum von Koffein oder Alkohol, deswegen habe ich beides großzügig vom Speiseplan gestrichen!), Depri-Schüben bzw. Stimmungsschwankungen kann ich mittlerweile ganz gut umgehen.

    Ich kann mein Gewicht jetzt zum Glück halten, bin allerdings nicht sehr glücklich damit. Mir passen der Großteil meiner Klamotten nicht mehr, aber ich will nicht einkaufen gehen.. aber da erzähle ich euch bestimmt nichts neues.

    Meine Essgewohnheiten habe ich komplett umgekrempelt, aber trotzdem bekomme ich kein Gramm runter.


    Vielen Dank für die Info bzgl. der Bestimmung des Östrogenspiegels (zumindest hab ich das so verstanden). Kann ich das ganz normal beim Hausarzt machen lassen oder sollte ich besser meine Onkologin aufsuchen?


    LG Mäusel

    Hallo Ihr Lieben,

    ich bin echt immer wieder sprachlos, was hier manche "Menschen" zum "Besten" geben :cursing::cursing:

    Liebe Ilisweetie,

    diese "Tante" würde ich beim Ihrer nächsten boshaften Attacke (und nein, was anderes ist das nicht!) aus dem Haus/von deinem Grund und Boden werfen und sagen, dass sie sich nie wieder zu blicken lassen braucht. Als ich "normale Frau" gelesen hab, wäre ich fast vom Glauben abgefallen?! Was ist sie denn bitte? Normal sicher nicht.. eher so Gehirnamputiert. Ich bin gerade so wütend darüber, ich kann das nicht in Worte fassen...

    Ich hoffe auch, dass Du die nötige Unterstützung von deinem Mann bekommst.

    Das Thema Kinder ist besonders für uns junge Patientinnen ein Dauerthema. Ich kann da jetzt nur für mich sprechen und nicht für andere. Für mich ist es momentan noch erträglich, da ich keinen Partner habe mit dem ich eine Familie gründen könnte. Aber allein die ständige Fragerei von Freunden/Bekannten/Verwandten setzt einen nicht unter Druck *Ironie Ende*

    Den unwissenden kann man keinen Vorwurf machen, aber wenn man es auch noch unter die Nase gerieben bekommt, das es ja voll praktisch ist, wenn man nicht verhüten muss und seine Tage nicht bekommt... ja, dann kann ich nur den Kopf schütteln. ;(

    Das was hinter dem "praktischen Nutzen" steht, das wollen diese Leute einfach nicht sehen. Das dahinter steht, dass ich vielleicht nie Kinder bekommen kann, dass ignorieren viele gekonnt. Wenn ich diese "Freundinnen" (und die wissen von meiner Krankheit), dann auf ihren unpassenden und -für mich- verletzenden Verhalten konfrontiere, dann können sie meist nicht damit umgehen und wissen nicht was sie sagen sollen.

    Ich wünsche allen Forumsmitgliedern eine dicke Haut und eine scharfe Zunge, um dem "Feind" schlagfertig und selbstbewusst entgegen zu treten.

    Einen guten Start in die Woche und LG :hug:

    Mäusel

    Liebe Milli,

    das ist echt ein starkes Stück. Zumal sie ja - so wie ich Dich verstanden habe - von deiner Erkrankung weiß.

    Wenn Sie das nächste mal sagt, "Du hattest doch frei" einfach mal antworten "Krank sein, ist nicht das gleiche wie Urlaub. Es gibt einen nicht unerheblichen Unterschied."

    Und dann einfach mal auf ihre Reaktion/ihr Gesicht achten.

    Ich bin echt schockiert, wie unsensibel manchen Kollegen sind. Ich habe echt ein Glück einen guten und auch flexiblen Arbeitgeber zu haben. Und auch Kollegen, die nach wie vor auf mich achten. Ich bin noch schusslig und vergesse ab und an Sachen (aber mein Notizblock hilft da ungemein). Ich hoffe, das bleibt so...

    Einen schönen Tag euch.

    LG

    Mäusel

    Hallo Ihr Lieben,

    ja an unsensiblen Menschen fehlt es nicht. In meinem Bekanntenkreis heiraten alle, bauen Häuser und bekommen Kinder...

    Naja.. und ich, ich bekam Krebs.

    Ich kenne das Gefühl, als "B-Ware" gehandelt zu werden. Zum einen sagen einen die Leute man sehe gut aus, im nächsten wird man dann aber vorwurfsvoll gefragt, warum man denn kurze Haare hat als Frau. Und wenn man - so wie ich - dann auch so ehrlich ist und sagt "ich hatte Krebs und meine Haare mussten erst wieder wachsen", ja dann ist es auch wieder falsch. Weil dann ist man selbst ja unsensibel, weil man das "Tabu-Thema" angesprochen hat. Es ist nicht mein Problem, dass DIE ein Problem mit mir "unperfekter Persönlichkeit" haben! Ich könnte auch einfach so kurze Haare tragen, aber ab und an fühle ich mich da echt auf den Schlips getreten mich dafür auch noch rechtfertigen zu müssen. Es war verdammt nochmal nicht meine Entscheidung meine Haare so zu tragen. Die Entscheidung wurde mir abgenommen.

    Den schlimmsten Kommentar den ich letztes Jahr im Sommer bekam (hatte schlimme Depressionen und war noch nicht arbeitsfähig):

    "Wow, Du hast es echt schön. Die ganze Zeit zu Hause und den Sommer genießen, baden gehen."

    Tja, nur hab ich nichts davon gemacht, weil ich mich alleine bei geschlossenem Rollo von morgens bis abends in meiner Wohnung verkrochen habe und niemanden hören, noch sehen wollte. Meine Antwort darauf war:

    "Ja, ist echt toll Krebs zu haben. Es ist schön, Angst um sein Leben zu haben. Es schön, Chemo zu bekommen und seine Haare zu verlieren, ein Stück seiner Persönlichkeit abzugeben. Es ist schön, von unsensiblen Menschen immer wieder daran erinnert zu werden WIE SCHÖN MAN ES DOCH HAT!

    Wo ich es doch "so schön" habe, wir können gerne tauschen! Aber dann nimmst DU ALLES! Das komplette Rund-um-Paket: Den Krebs, die Angst, die Nebenwirkungen der Medikamente, die Spätfolgen und die dummen Kommentare mancher Menschen gleich mit!!"

    Zu der Zeit steckte ich noch mitten in meiner Depression. Es war einer der wenigen Tage, wo ich mich hochgekämpft habe um den Abend mit Freunden zu verbringen. Tja... mein kleiner Vortrag hat den Abend gesprengt. Bin 5 Minuten später auch nach Hause gefahren, hab die anderen einfach sitzen lassen und zu Hause nur noch geheult, weil mich das Thema einfach so ankotzte.

    Der Bekannte spricht das Thema Krebs bei mir seither nicht mehr an, weil er ständig Angst hat was falsches zu sagen... tja und wie Ihr oben schon geschrieben habt: Besser einfach mal die Klappe halten, als irgendeinen Sch*** vom Stapel zu lassen :!::!:


    Was ich Allen nur empfehlen kann: Steht zu Euch selbst und zu dem wer Ihr seid. Wenn ich mich von der Seite doof angemacht fühle oder jemand einen dummen Kommentar zu mir/meiner Krankheit loslässt, dann ruhig mal die Wahrheit sagen! wie zum Beispiel:

    "Was Du gerade gesagt hast, hat meine Gefühle verletzt" - "Dein Kommentar war gerade verletzend (beleidigend oder ähnliches)"

    Ich war selbst überrascht, wie anders die Leute auf einmal reagieren...


    LG

    Mäusel ;)

    Hallo Milli,

    da sprichst Du mir aber aus der Seele 8o

    Wie ein Alien komm ich mir auch manchmal vor. Vor allem, wenn man sich über Kleinigkeiten freut. Hallo?! Manche Menschen sind echt undankbar und nehmen alles für selbstverständlich. Man wünscht ja niemanden was schlechtes, aber manchmal würde man sich doch wünschen, das Karma etwas für einen richtet... aber alles zu seiner Zeit ^^

    LG

    Mäusel

    Hallo Ticino,

    ich sage auch HATTE Brustkrebs.

    Auf die Frage allerdings ob ich gesund bin antworte ich mit "NEIN, ich bin krebsfrei". Zum "gesund" fehlt mir einfach noch ein Stück. Da gehören für mich Körper (krebsfrei) und Geist/Seele (meine Psyche ist noch angeschlagen) einfach dazu.

    Mir geht es auch gut und ich habe die ganze Behandlung gut weggesteckt. Aber mein Kopf kann ab und an noch nicht so wie ich das gerne hätte 8o

    LG Mäusel

    Hallo Ihr Lieben,


    auch wenn das Thema schon etwas zurück liegt:
    Ich habe gestern mit meinem Arzt besprochen, dass ich die Zoladex (habe bereits ein Jahr hinter mir) nicht mehr bekomme. Die Nebenwirkungen sind nicht mehr tragbar (mein Empfinden und auch die meines Arztes). Es ist, als hätte man mir die Lebensenergie ausgesaugt. :thumbdown:
    Auf Tamoxifen besteht er. Da gibt es keine alternative für mich! Bin echt erleichtert diesen Schritt gegangen zu sein. Ich habe wirklich alles versucht und wollte die 2 Jahre, die empfohlen waren durchhalten, aber wenn man soviel Lebensqualität einbüßt muss man handeln.
    Ich kann hier nur für mich selbst und mein empfinden sprechen. Natürlich gehe ich dann wieder ein gewisses Risiko ein.
    Ich bin gespannt, wie sich die nächsten Monate entwickeln und wie sich meine Gemütslage verändert. Ich werde dann noch einmal berichten :)


    LG Mäusel

    Hallo Ilisweetie,
    das was Du schreibst, bricht mir gerade das Herz. Auch, wenn ich dich nicht kenne, fühl dich gedrückt :hug:
    Es tut mir leid, dass du dich gegen ein Kind entschieden hast. Aber ich kann deine Beweggründe verstehen. Ich wünsche Dir, dass Du trotz allem deine Familienplanung fortsetzen kannst. Das "WIE" ist glaube ich nicht entscheidend. Aber, wenn Du wirklich Kinder (oder ein Kind) haben möchtest, dann wirst Du das auch haben. Zumindest wünsche ich mir Das für DICH. :love:
    Alles Liebe und Gute für Dich weiterhin.
    LG Mäusel

    Hallo,


    auch wenn das Thema schon etwas zurück liegt:
    Mich würden interessieren, ob bzw. welche komplementären Behandlungsmethoden Ihr NACH der Chemo angewendet habt?


    Da ich seit meiner Hormonschlacht (Zoladex, Tam) einem fast unzumutbaren Gefühlskarussell (ich kann nur für mich selbst sprechen) mit einhergehenden Depressionen ausgesetzt bin, habe ich meine Ärzte aufgesucht. Ich war bei meiner Onkologin, dem Chefarzt des Brustzentrums und meiner Frauenärztin. Alle 3 wollten mir Antidepressivum verschreiben. Ich habe Ihnen meine Beweggründe geschildert, warum ich das nicht einnehmen möchte. Mein Körper hat die letzten 20 Monate genug mitgemacht. Ich sagte Ihnen auch, das ich auch bereit wäre alternativen auszuprobieren. Diese wurden mir nicht einmal angeboten!!
    Ich bin dann noch zu meinem Hausarzt, weil ich nicht mehr weiter wusste und habe ihm meine Situation auch noch einmal geschildert. Er meinte dann, wenn ich nicht hinter der Entscheidung meiner Ärzte stünde und dieses Medikament nicht nehmen möchte, dann soll ich es bleiben lassen. Alternative (für mich) ist jetzt eine Akupunktur und - wenn es nach meinem Muskelfaserriss wieder möglich ist - viel Sport.
    Die Kombination tut mir sehr gut. Das einzige was mir noch fehlt ist ein Psychotherapeut.


    LG Mäusel

    Hallo Lene,
    danke für diese Info.
    Ich finde es auch eine Schande, dass das nicht von den Kassen übernommen wird. Als hätten wir es uns ausgesucht krank zu werden. Für mich persönlich kam es damals nicht in Frage, da ich
    a) die finanziellen Mittel alleine nicht aufbringen konnte bzw. wollte
    b) ich keinen Partner hatte, um das Thema überhaupt zu diskutieren und
    c) warum Eizellen einfrieren lassen, die ich möglicherweise nie wieder brauche (siehe b, fehlender Partner)
    Auch ich hatte einen hormonabhängigen Tumor, wobei meine Werte sehr hoch waren. ER/Östrogen (IRS 12/12) und PR/Progesteron (IRS 6/12), das war für mich ein weiterer Faktor, diese "Prozedur" nicht über mich ergehen zu lassen.
    Heute, knapp 20 Monate nach meiner Diagnose sehe ich das viel gelassener. Da ich immer noch keinen Partner habe (ja, ich wurde während meiner Chemo-Zeit übel von einem Kerl verarscht, der wohl gemerkt wusste das ich Krebs habe!!) bin ich froh, es nicht gemacht zu haben.
    Natürlich ist es eine sehr persönliche Entscheidung. Wichtig ist, das man selbst (so wie Du ;) ) glücklich ist mit seiner Entscheidung.
    Ich nehme die Zukunft wie sie kommt, ob mit oder ohne Kinder ist mir mittlerweile nicht mehr so wichtig. Tante sein ist eh viel praktischer :D
    LG Mäusel

    Liebe Katzi,
    oh man.. das tut mir so leid. Da ist mein "Problem" gerade wieder jammern auf hohem Niveau.
    Ich wünsche Dir für deine Behandlung alles erdenklich Gute!
    LG Mäusel

    Liebe Fidi,


    vielen Dank für deine Lieben Worte. Ja, überleben ist nicht einfach. Aber welchen Preis zahlen wir, um ein paar Prozent mehr Überlebenschance zu haben? Ich hadere im Moment echt mit mir... :S
    Was ich für diese paar Prozent gerade an Lebensqualität einbüße... ich bin mir nicht sicher, ob das in Relation steht! Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden, die Ärzte zu Rate ziehen und dann eine Entscheidung treffen. Ich für meinen Teil finde die Antihormontherapie viel schlimmer als die 6 Monate Chemo...


    Liebe Fanti,


    ich weiß es zwar nicht, aber ich drücke Dir auch die Daumen, dass Dir eine weitere Gewichtszunahme erspart bleibt.


    LG Mäusel

    Liebe Aria,


    das mit deiner Familie tut mir leid. Ich hoffe, deiner Mama und Oma geht es soweit wieder gut.


    Ich muss mich jetzt schnell vergewissern, ob ich Dich richtig verstanden habe. Deine Mama macht einen Gentest, nicht Du. Oder willst Du auch einen machen lassen, nachdem die Ergebnisse deiner Mutter da sind?
    Du hast wahrscheinlich viel im Internet nachgelesen, aber warst Du auch schon bei einem Spezialisten, der Dich wirklich gut beraten und ausführlich aufgeklärt hat?


    Zu mir:
    Ich bin im Juli 2015 an Brustkrebs erkrankt. Bin mit Chemo/Bestrahlung durch und mache gerade Antihormontherapie (meine kleine persönliche Hölle). Einen Gentest habe ich noch nicht machen lassen. Ich weiß einfach nicht, ob ich das Ergebnis wissen möchte und je nachdem wie das Ergebnis ausfällt, ob ich damit umgehen kann.
    Ich habe im Moment keinen Partner mit dem ich mich über dieses Thema austauschen kann, deshalb habe ich mich vorerst gegen einen Gentest entschieden. Aber wenn irgendwann das Thema Kinder zur Sprache kommt, dann werde ich mich auch wieder mit dem Thema Gentest auseinander setzen.


    Ich hoffe, ich konnte Dir etwas helfen. Ein Gentest ist meiner Meinung eine zutiefst persönliche Entscheidung.


    LG Mäusel