Beiträge von Mäusel91

    Hallo Sonnenstrahl,


    vielen Dank für die schnelle Antwort.


    Das hört sich plausibel an. Dann werde ich meine Stoppeln jetzt gleich wieder stehen lassen ;)


    Pflegt jemand seine Kopfhaut speziell? Oder soll man das auch lieber auch lassen?


    Vielen Dank für Eure Antworten :)


    Mäusel

    Hallo Meredith,


    ich habe das erste mal EC auch nicht gut vertragen. Ich bekam vor der Chemo was gegen die Übelkeit gespritzt und noch das Emend (wie Toscha schon erwähnt hat). Leider haben die vergessen mir zu sagen, dass ich doch auch das Ondansetron (oder so ähnlich) auch schon vor der Chemo einnehmen soll. So.. das Ende vom Lied war, dass das Medikament zu Hause lag.


    Während die Chemo rein lief hatte ich noch keine Problem. Aber als wir dann nach Hause fuhren wars bei mir vorbei. Mir war sooooooo übel. Essensgerüche waren das aller aller schlimmste für mich! Da half auch das einnehmen der Tabletten dann nichts mehr.


    Ich litt drei Tage wirklich extrem unter der Übelkeit. Ich hatte schon furchtbare Angst vor der zweiten Chemo!! ;(


    Aber was soll ich sagen.... meine zweite Chemo war am Mittwoch.


    Ich habe das Ondansetron (noch zu Hause) und das Emend (in der Klinik) eingenommen und mich schon auf die kommende Übelkeit vorbereitet.
    Es kam nichts. Ich hatte zwar keinen besonders großen Appetit und ich war wieder extrem müde. Aber es war absolut kein Vergleich zum letzten mal. Ich war sooo glücklich, dass ich die Chemo dieses mal besser vertrage.
    Das einzige was mich seit heute plagt sind die Kopfschmerzen :(


    Aber alles in allem, kann ich mich nicht beschweren :thumbsup:


    Gute Nacht
    Mäusel

    Hallo Ihr Lieben,


    ich habe mir am Dienstag von meiner besten und längsten Freundin die Haare abrasieren lassen.


    Ich dachte, mir würde es schwerer fallen. Aber als die Maschine dann lief, war es irgendwie eine Erleichterung! Ich hatte die Haare überall, in der ganzen Wohnung, im Essen, im Bett. Einfach überall! Das ist jetzt schon angenehmer.


    Am Mittwoch hatte ich meine zweite EC-Chemo (zwei Folgen noch und dann wöchentlich Taxol!) und alle haben meine tolle Perücke bewundert ;)
    Die Haare sind aber schon wieder 2mm gewachsen. Das merke ich besonders, wenn ich mit den Händen an meinen Kopf greife.


    Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Habt ihr z. B. eure Haare nochmal nach rasiert.


    Es ist schon komisch, wie die Menschen mit einem ohne Haare umgehen. Einige sind voll fasziniert. Frauen ohne Haare sind ja eher selten. Und andere stören sich garnicht daran. Wieder andere können einen garnicht mehr ansehen. Ich bin gespannt, wie sich das noch entwickelt. :)


    Gute Nacht
    Eure Mäusel

    Liebe Sonja,


    ich hab mir eine Perücke ausgesucht, die so garnicht das ist was ich vorher auf dem Kopf hatte 8|


    Mein Problem war, das mir alle anderen Perücken einfach nicht so gut gefallen haben wie diese. Ich hatte Haare bis zu den Schultern mit blonden Strähnen. Jetzt habe ich eine schon sehr blonde Kurzhaar Perücke. Sitzen tut die Perücke ziemlich gut. Es ist halt einfach komisch.


    Heute Vormittag hab ich es nicht mehr ausgehalten. Diese Nacht sind Unmengen von Haaren auf meinem Polster gewesen. Ich hab sie jetzt auf einen halben Zentimeter abrasiert. Ich komm mir so nackt vor. So ekelhaft. Ich schau in den Spiegel und seh eine Fremde. Ich hab gleich danach die Perücke aufgesetzt, weil ich den Anblick nicht ertragen habe.

    Liebe Ixi,


    es freut mich, dass dein Tumor ganz entfernt werden konnte! :thumbsup:


    Meine Befunde sind etwas anders als Deine (kein Befall er Lymphknoten), aber mir sagte man von vornherein, dass ich eine Chemo machen soll. Selbst wenn der Tumor nicht gestreut hat, bleibt ein Restrisiko bestehen. Ich persönlich würde das Risiko nicht eingehen wollen...
    Ich bin zwar nicht begeistert davon, eine Chemo zu machen. Aber wenn es mir hilft zu überleben und hinterher auch wieder "richtig" leben zu können. Es wird hart werden, aber ich möchte mit mir selbst damit im reinen sein, alles dafür getan zu haben das ich Leben werde!


    Auch ich hatte meine OP-Nachbesprechung mit einer anderen Ärztin. Die war mir nicht wirklich sympatisch und meine Bedenken (vor allem was das Kortison anging) schmetterte sie einfach nieder. Sie ist nicht auf mich eingegangen! Ich dachte mir dann nur, ok. So nicht, und schon garnicht mit mir! Ich ließ mir dann noch ein paar Sachen erklären. Aber ich habe dann meinen Vorgespräch zur Chemo entgegen gefiebert. Da war mein behandelnder Arzt dann zum Glück wieder dabei. Und dann habe ich da meine Fragen einfach gestellt.
    Wenn Du noch ein Gespräch mit deinem behandelnden Arzt möchtest, dann vereinbare einfach einen Termin. Keine von uns sollte sich mit Fragen quälen müssen.


    Oh.. und deine Frage zum Port. :D
    Bei mir wurde dieser gleich während meiner OP gelegt. Ich hab das schon vorab klargestellt, dass ich kein Fan von Nadeln bin. Es war am Anfang etwas hart für mich, weil links mein Tumor war und rechts hab ich den Port bekommen :thumbdown:
    Meine Bewegungsfähigkeit war somit leicht eingeschränkt! Die ersten zwei Wochen war es etwas unangenehm. Ich musste mich erst daran gewöhnen, dass da was unter meiner Haut ist, was da nicht hingehört. Jetzt ist das kein Problem mehr. Da ich relativ schlank bin, sieht man den Port bei mir. Die Narbe vom Schnitt verblasst schön langsam.
    Aber! Für mich war es definitiv die richtige Entscheidung. Vor der Chemo hab ich mir so ein Emla-Pflaster draufgeklebt (örtliche Betäubung). Den Einstich von der Nadel hab ich nicht gespürt. :)


    LG Mäusel

    Liebe Sonja,


    Hut ab! Die Fotos sind wirklich toll. :thumbsup:


    Ich kann mich im Moment einfach mit der ganzen Situation noch nicht anfreunden, das ich einfach wirklich krank sein soll! Bis heute gings mir nicht schlecht (hab gerade Bauchkrämpfe). Wenn es morgen früh nicht besser wird, muss ich wohl zum Arzt :S


    Wenn die Haare weg sind, ist es einfach offensichtlich. Das ist es auch was mich so stört.
    Eine gute Freundin hat mich gefragt, ob ich Samstag mitkommen mag zum shoppen. Ich meinte nur, dass weiß ich jetzt noch nicht. Je nachdem wie meine Laune sein wird und wie es um meine Haare bestellt ist.
    Ich bring es einfach noch nicht über mich, mir die Haare ab zu rasieren, obwohl ich jeden Tag mehr Haare in den Händen habe ;(


    Als wäre es noch nicht schlimm genug, dass wir mit der Krankheit leben müssen :thumbdown:


    Mäusel

    Hallo,


    auch bei mir geht es jetzt dann los.


    Morgen sind es bei mir genau 14 Tage nach meiner ersten EC-Chemo.. Es fühlt sich an wie Kopfschmerzen, aber nach allem was ich hier gelesen habe sind es wahrscheinlich wirklich die Haare die schmerzen. Den ersten Teil meiner Haare hab ich schon vor der ersten Chemo abgeschnitten. Ich hab mir einen hübschen Zopf flechten lassen und schwupdiwup... schnipp schnapp Haare ab! Ich dachte echt, dass mir dieser erste Schritt schwerer fallen würde! Den Zopf hebe ich als kleines Andenken, als Zeichen dafür, dass ich unfreiwilliger weise dazu gezwungen werde, kahl zu sein...


    Aber jetzt, mit dem Wissen, dass die Haare ganz weggehen ;(
    Das macht mich im Moment grad echt fertig. Jaja, ich weiß, es wächst alles wieder... aber das ist mir grad kein Trost.
    Es war einfach immer so selbstverständlich Haare auf dem Kopf zu haben. Das zerstört irgendwie mein ganzes Selbstwertgefühl. Ich hab zwar schon eine Perücke, aber es ist einfach nicht das gleiche...


    Wie seid ihr damit umgegangen?


    Heute hatte ich deswegen auch echt einen schlechten Tag. :thumbdown: Die ganze Zeit denke ich darüber nach, was ich mache, wenn ich das erste Büschel in der Hand halte :S
    Eine Haarschneidemaschine habe ich mir schon besorgt...


    LG
    Mäusel

    Liebe Angie,


    vielen Dank auch für deine Worte. Vor allem was Du über die "Unverletzlichkeit" unseres Körpers geschrieben hast. Man macht sich keine Gedanken darüber. Es ist einfach selbstverständlich das man gesund ist. Das komische für mich ist einfach, das ich mich nicht schlecht fühle. Ich weiß, dass da was in meinem Körper ist was hier nicht hingehört. Und das will ich auch unter allen Umständen wieder los werden.. und der Preis dafür ist hoch :S
    Aber, um Dich zu wiederholen: Die Hoffnung stirbt zuletzt!!


    Liebe Wolke,


    das freut mich zu hören. :)
    Jeder sollte sein Glück finden. Und mein Glück sind im Moment meine behandelnden Ärzte und der Fortschritt in der Medizin. Ich vertraue darauf, dass ich wieder ganz gesund werde und leben kann.
    Das mit den Entscheidungen solltest du so bei behalten :thumbsup: Tu Dir selbst was Gutes!


    Liebe Elaline,


    ja... leider 5 lange Jahre. Vor der Therapie selbst habe ich keine Angst. Ich habe Angst hinterher deswegen keine Kinder mehr bekommen zu können. Meine Eierstöcke bekommen schon die Chemo voll ab. Und hinterher wird ihnen auch noch der "Saft" komplett abgedreht.
    Ich hoffe einfach, dass die Zeit schnell vergeht.. wobei es mir echt so vorkommt, als würde ich neben mir stehen und einer Fremden zu sehen. So ganz ist das glaube ich noch nicht bei mir angekommen, das ich wirklich krank bin.


    Vielen Dank an alle fürs Däumchen drücken :hug:
    Mäusel

    Hallo Zusammen,


    es ist echt Wahnsinn, was man hier alles lesen muss. Manche Menschen haben einfach ein Feingefühl wie ein Bergochse!! :cursing:


    Ich habe zwar meine Diagnose vor nicht einmal zwei Monaten bekommen, aber vor gedankenlosen bzw. dummen Kommentaren schützt das auch nicht... :wacko:


    Am schlimmsten war auch ein Kommentar von meiner Mama. Einen, den ich am liebsten vergessen würde... "Das macht doch nichts, wenn die Haare ausfallen. Die kommen ja wieder!"
    Im Moment habe ich noch Haare, aber allein der Kommentar hat mich so aufgebracht. Jeden Tag werden es weniger. Jeden Tag sehe ich mehr Haare in meiner Wohnung rumliegen. Sie fallen zwar noch nicht Büschelweise aus, aber das wird kommen.. ;(
    Das mag stimmen, dass die Haare wieder kommen, aber DU (meine Mama) hast keine Glatze das nächste halbe Jahr!! Also soll sie verdammt nochmal die Klappe halten! Aber es reichte auch nicht, mir den Satz einmal reinzudrücken... NEIN!! Sie musste ihn ein zweites mal loswerden... und da bin ich explodiert. Ich hab sie angeschrien, das sie nicht das recht hat so zu reden. Wenn die Haare wieder wachsen, dann kann sie sich ja selbst ne Glatze schneiden lassen, wenn sie es soooo toll findet!!
    Danach war Stille.
    Ich bin dann auch gegangen. Sie hat sich danach entschuldigt.. ich meinte nur, dass ich über dieses Thema mit ihr nicht noch einmal reden werde und das sie mich gefälligst mit ihren tollen Ratschlägen in Ruhe lassen solle...
    Versteht mich nicht falsch. Ich bin meiner Mama für ihre Hilfe sehr dankbar. Aber Einfühlungsvermögen ist und war noch nie ihre Stärke...


    Ich hab das auch schon meiner besten Freundin erzählt... sie hat nur den Kopf geschüttelt! Sie hat dann nur gemeint, dass sie mich auch ohne Haare gern hat. Das hat mir in dem Moment auch gereicht ^^


    LG Mäusel

    Vielen Dank an alle für die lieben Worte :)


    Liebe Jo,


    über den Ovarienschutz bin ich aufgeklärt worden. Das ist leider nicht möglich, da mein Tumor Hormonrezeptor positiv ist :thumbdown:
    Ich bekomme jetzt Chemo und hinterher für 5 Jahre Hormontherapie (mit Tamoxifen? oder so ähnlich..) und noch irgendwas, was mir gerade nicht einfällt.


    Man hat mich gefragt, ob ich nicht Eizellen einfrieren möchte. Aber das hätte die OP nach hinten verschoben. Man hätte mir erst zwei Wochen lang Hormone spritzen müssen (dann wäre mein Tumor vielleicht noch weiter gewachsen wegen der zusätzlichen Hormone!), um dann die Eizellen zu entnehmen. Und das andere sind natürlich die Kosten, die man selbst zu tragen hat... mal wieder.


    Liebe Ika,


    mir ist auch ein Stein vom Herzen gefallen, als ich die Nachricht bekam, dass die Lymphe nicht befallen sind. Und auch sonst im Körper keine Auffälligkeiten! Wobei ich sagen muss, davon bin ich irgendwie immer ausgegangen. Ich weiß nicht wieso, aber für mich stand das schon vor den Befunden fest :D
    Das habe ich auch allen in der Familie und meinen Freunden erzählt. Die meinten nur immer: "Du hast doch noch keine Ergebnisse?!" Aber ich wusste es einfach!


    Liebe Alice und Sonja,


    auch vielen Dank für eure lieben Worte.


    Die Fragen kommen und gehen. Die Gedanken auch.
    Am schlimmsten ist es den Tag irgendwie rum zu bekommen im Moment. Das Wetter ist für mich einfach die totale Katastrophe ;(
    Ich war vorher bei so einem Wetter den ganzen Tag im Schwimmbad oder am Badesee. Zum einen raten mir meine Ärzte dringend davon ab, zum anderen hält mein Kreislauf die Hitze im Moment sowieso nicht aus.
    Ich kann auch nicht den ganzen Tag lesen, fernsehen, putzen, waschen oder sonst irgendwas. Eine neue Beschäftigung muss ich mir noch suchen. Mein Problem ist, dass das mit der Geduld und mir nicht so einfach ist. Noch nie war... Und vielleicht auch nie wird :whistling:


    LG
    Mäusel

    Hallo elaline,


    ja das Thema wurde schon angesprochen.


    Da mein Tumor Hormonrezeptor positiv ist, ist das bei mir leider nicht möglich :thumbdown:
    Bei mir kommt jetzt erst die Chemo und hinterher - für 5 Jahre!! - die Hormontherapie, wo mein Körper in die Wechseljahre gesetzt wird. Die 5 Jahre machen mir mehr Angst als das lächerliche halbe Jahr Chemo!! ;(


    Liebe wolke,


    das hört sich doch gut an. Ich hoffe, Dir geht es den Umständen entsprechend gut?



    Das Problem ist jetzt einfach da. Vorher habe ich nie daran gezweifelt einmal eigene Kinder zu haben.
    Ich mache mir weniger Gedanken darüber wieder gesund zu werden. Davon gehe ich einfach aus. Aber die Große Frage ist einfach, was kommt danach? ?(

    Hallo Sonja,


    ja das habe ich schon überlegt. Aber am Mittwoch ist immer mein behandelnder Arzt in der Praxis und deswegen will ich es eigentlich nicht verschieben.


    Ich werde einfach zu Hause weiter Yoga machen und dann Anfang 2016 wieder in die alte Gruppe zurück gehen.


    Ein Danke auch, an alesigmai52. Ich bin dankbar für jeden Rat :) Direkt nach der Chemo geht bei mir erstmal 3 Tage nichts. 2 Tage gestehe ich mir dann noch zu, zur Erholung. Aber dann möchte ich einfach wieder loslegen und raus gehen.


    Ich bin es nicht gewohnt mich den ganzen Tag in der Wohnung zu verstecken! Und leid bin ich es ehrlich gesagt auch... aber es hilft halt im Moment einfach nicht :hot:


    Liebe Grüße
    Mäusel

    Hallo,


    naja, der letzte Eintrag liegt schon etwas zurück, aber ich befinde mich im Moment in der gleichen Situation.
    Ich bin 24 und habe einen Hormonrezeptor- und Her-2neu positiven Tumor.
    Ich bekomme nach der Chemo für 5 Jahre Tamoxifen und begleitend Zoladex für 2 Jahre. :thumbdown:


    Ich bin mir auch sicher, das ich wieder gesund werde! Meine Sorgen betreffen auch mehr meine Zukunft, als das hier und jetzt.


    Mit 24 habe ich mir noch nicht wirklich Gedanken über Kinder gemacht. Aber jetzt mit der Diagnose, der Therapie und den möglichen Folgen... ;(


    Hoffe, ihr könnt mir vielleicht etwas aufmunterndes berichten! :)


    Liebe Grüße
    Mäusel

    Hallo Zusammen,


    ich bin neu im Forum und wollte mich mal erkundigen, was euch so gut tut.


    Kurz zu meiner Person. Ich bin 24 und habe am 02.07.2015 die Diagnose Brustkrebs bekommen. Auf gesunde Ernährung habe ich vorher schon geachtet, aber auf einiges muss ich ja jetzt leider auch verzichten!


    Ich war vor meiner Erkrankung auch eher aktiv. Naja, Hobbysportler halt. :D Ich war einmal die Woche im Yoga und hab versucht 2-3 mal die Woche zu laufen. Und jetzt bei dem schönen Wetter, war ich immer schwimmen am See.


    Mein Problem im Moment ist nun die Hitze (vor 20 Uhr verlasse ich meistens die Wohnung nicht, da ich sonst umkippe!)
    Ich hatte am 05.08.2015 (also genau vor einer Woche) meine erste Chemo. Mir gings drei Tage schlecht, aber mittlerweile gehts wieder bergauf :D


    So.. zum Yoga:
    mein Kurs war immer Mittwochs. Den kann ich jetzt knicken, da ich immer Mittwochs die Chemo habe :thumbdown:
    Ich mochte die Gruppe und versuche einfach nach der Chemo wieder dazu zu gehen (wenn alles glatt geht, hab ich am 13.01.2016 meine letzte Chemo!!)
    Zuhause mache ich jetzt zwar auch etwas, aber natürlich nicht konsequent über 1,5 Stunden...


    Zum Laufen:
    Mir hat es wirklich Spaß gemacht, aber im Moment trau ich mich nicht zu laufen. Mein Kreislauf ist nicht so stabil. Und nein, walken möchte ich wirklich nicht. Ich habs mal probiert, aber das ist absolut nichts für mich. Ich werde mir mal jemanden suchen, der mit mir mit kommt beim laufen. Für den Fall der Fälle


    Zum schwimmen:
    Meine Ärzte haben mir allgemein davon abgeraten (während der Chemo) an einen Badesee bzw. in ein Schwimmbad zu gehen wegen der Keime.
    Habt ihr hier ähnliche Erfahrungen gemacht?


    Und noch eine weitere Frage: Macht jemand leichtes Krafttraining? Ich hätte bei mir vor der Haustüre ein kleines Reha-Zentrum. Ich würde da morgen gern mal hingehen und mich etwas beraten lassen.


    Vielen Dank für Eure Antworten.


    Liebe Grüße
    Mäusel

    Hallo Zusammen,


    nach langem überlegen, habe ich mich doch entschlossen mich anzumelden. Es fällt mir allgemein schwer mich zu öffnen und jetzt durch meine Krankheit eigentlich noch mehr.


    Den Knoten habe ich das erste mal am 25.06.2015 bemerkt. Ich natürlich sofort Panik bekommen... Am Tag darauf, am 26.06, war ich dann bei meiner Frauenärztin. Ein Termin zur Stanzbiopsie wurde gleich ausgemacht. Und am gleichen Tag wurde ich noch zur Mammografie geschickt.


    Am 30.06. hatte ich dann die Stanzbiopsie und das Ergebnis bekam ich zwei Tage später am 02.07. > Brustkrebs


    Das Gefühl kann man nicht beschreiben. Es zieht einen nicht nur den Boden unter der Füßen weg. Verzweiflung, Ohnmacht, Wut... und dann immer wieder die Frage warum ich? Aber die werde ich wohl nie beantwortet bekommen...


    Ich bin 24.
    Mit 24 habe ich noch keinen Masterplan für mein Leben! Und plötzlich sind meine Wünsche und Hoffnungen weiter weg als jemals zuvor.


    Um zu meiner Krankheit zurück zu kommen.
    Am 03.07. hatte ich dann das Gespräch mit meinem behandelnden Arzt. Er hat sich wirklich sehr viel Zeit genommen für mich. Als ich mich mit Ihm unterhalten habe, habe ich mich das erste mal nicht mehr so machtlos gefühlt.
    Danach ging alles ganz schnell (zum Glück!). Am 10.07. wurde ich operiert (Port wurde auch gleich gelegt, da ich so meine Probleme mit Nadeln habe..) und der ganze Tumor konnte zum Glück entfernt werden! Die Lymphknoten waren nicht befallen und sonst hat der Tumor nicht gestreut :)
    Am 05.08. hatte ich meine erste Chemo.
    Die ersten drei Tagen waren hart, aber heute geht es mir schon wieder einigermaßen gut.


    Ich hoffe sehr, dass ich die richtige Entscheidung mit der Therapie getroffen habe. Man hat mich ausreichend aufgeklärt wegen der Chemotherapie und deren möglichen Auswirkungen - auch auf meine Eierstöcke. Ich habe mich gegen das einfrieren der Eizellen entschieden, da ich im Moment keinen Freund habe. Aber ich bin mir aber nicht mehr sicher, ob das wirklich die richtige Entscheidung war. Ich wollte immer Kinder haben, also irgendwann mal. Aber wenn ich heute daran denke, dass mir das vielleicht durch die Krankheit zunichte gemacht wird... dafür finde ich einfach keine Worte


    Ich hoffe hier auch andere junge Frauen in meine Alter zu finden, die ähnliches durchmachen.


    Ich habe immer noch so viele Fragen im Kopf...


    Liebe Grüße
    Mäusel