Beiträge von Obertippse

    Liebe Mopedbarbie,


    dass Du Dir Sorgen machst, versteh ich gut. Bestrahlung schafft mich voll. Ich hab Strahlenpneumonie. Es ist ja so ne Rundrumdrehung, da hats mich erwischt.


    Ich hoffe, Du verträgst die Bstrahlung besser als ich. Aber ich bin Freitag durch. Dann wars das. Ich freu mich dann auf meine Reha.

    Hallo Sushi,


    ich nehm dich erstmal in den Arm und schick dir n knuddler. im wesentlichen heißt es das. Zumindest aus Sicht des Pathologen. Bei mir war das auch so, die linke Brust wurde entfernt, ich hatte vorher 4 x EC und 12 x Pacli. Der Tumor ist kleiner geworden, aber nicht wie sich die Ärzte das vorgestellt hatten. Bei mir waren gute 4 cm weg.
    Es wurde dann eine Nachtestung vvom Tumorgewebe veranlasst, ob wirklich tripel negativ, und - surprise, surprise, der Resttumor war zu einem Drittel hormonabhängig, obwohl ich auf tripel negativ behandelt wurde, d. h. ich kann noch für 5 Jahre Tamoxifen bekommen.


    Ich weiss, wie Du dich fühlst, ich hattte drei Wochen auf den Befuund gewartet, während dieser Zeit hat man mir als ich zum Verbandswechsel ins Klinikum ging, einfach hingeschmissen, dass die chemo nicht gewirkt hat. Da kann ich nur sagen Danke fürs Gespräch.


    Hat man dir eine Tuumornachtestung angeboten? Ich krieg ab morgen im Rahmen einer Studie noch Herceptin, aber das wars dann auch.


    Liebe Sushi, ich wünsche Dir ganz viel Kraft, es ist ein voll besch....... Gefühl, man ist unsicher, alles umsonst gemacht zu haben.


    Ich hoffe, Du gehst trotzdem mit der nötigen Kraft und dem MUt weiter durch die Therapien und ich bin sicher, Du schaffst das. Ich schick dir n dickes Kraftpaket.


    Liebe Grüße


    Moni

    Hallo ihr Lieben,


    ich will nicht jammern, aber bin total geschlauchtl


    ich bin mit den Bestrahlungen (30) Thoraxwand und Lymphabflusgebiete durch, jetzt nur noch oberflächliche Bestrahlungen. Es ließ sich leider nicht vermeiden, dass ein Teil der Lunge mitbestrahlt wurde, was zu einer strahleninduzierten Lungenentzündung geführt hat. Das macht mich voll fertig. Hatte das auch jemand von euch. Also ich bin nur noch am Japsen nach Luft, beim Reden muss ich sofort Husten, muss Cortison nehmen. Kurz und gut - ich fühle mich am Ende meiner Kräfte. Wird das denn je wieder bessser? Ich hätte mir nie vorstellen können, dass mich das so schwächt. Hatte gestern Abend über 6 Stunden in der Notaufnahme verbracht, wo alles mlögliche untersucht wurde, aber nix rauskam, hatte erhöhte D-Dimere und dann hat man gesagt, ich hätte Embolie, aber das war dann nichts.
    Soll nächste Woche Herceptin bekommen, aber ich mach mir jetzt natürlich Sorgen darüber, dass es mir zuviel werden könnte, da das auch kardiotoxisch ist. Und ne Herzbeutelentzündung hab ich auch schon.


    Ich sag euch, nächste Woche bin ich fertig mit Bestrahlung und im Septempber darf ich endlich zur Reha, ich lass es krachen, wenn ich je wieder zu kräften kommen sollte.


    Hab echt n bisschen Angst, dass alles zuviel wird. Könnte n paar Knuddler brauchen


    Danke


    Eure Moni

    Hallo ihr Lieben,


    hab meine Reha genehmigt bekommen und gehe am 15.09. nach Scheidegg ins Allgäu. Geht jemand zur selben zeit auch dorthin? Wer hat schon Erfahrungen mit dieser Klinik gemacht und kann mir was darüber sagen? Ich hab gelesen, dass es dort ganz gut sein soll.

    Hallo ka75,


    auch bei mir war das mit der Chemo nicht so toll, aber mein Tumor ist kleiner geworden. Aber laut Pathologen hat es eben nicht gewirkt, laut Arzt schon. Also - profitiert hat deine Freundin sicher, wenn man von profitieren reden kann. Ich denke, du weisst was ich mein.


    Ich denke, es geht nicht ohne gewisse Umstellungen. Ich glaube, es gehören sowohl Schulmedizin, alternative Medizin, Ernährung und Bewegung dazu. Ebenso eine stabile Psyche. Ist aber nicht immer möglich. Aber man kanns versuchen.


    Ich drücke deiner Freundin die Daumen.

    Hallo ihr Lieben,


    ich mein das mit dem Zombie nicht ganz ernst.


    Aber mal ehrlich, vor 3 Wochen ist mir die linke Brust abgenommen worden und die lymphknoten entfernt worden. Die Wunde heilt nur langsam, sehr langsam. Und jetzt bin ich auch noch angemalt für die Bestrahlung. Im Klinkum hat man mir gesagt, vorsichtig mit dem Duschen und so. Eincremen auch nur mit speziellen Cremes etc. Wenn ich mich im Spiegel anschau, dann könnt ich manchmal einfach nur heulen. Die OP-Narbe ist sehr groß, teilweise noch kleine nässende Stellen. Und dann diese Markierungen - wer braucht da noch n Tattoo?


    Zur Zeit hab ich das Gefühl, dass es nie mehr heilt. Ich weiss schon, das Zauberowrt heißt Geduld. Aber ist machmal richtig schwierig, das Körperbild hat sich komplett verändert, obwohl ich schon damit leben kann, dass die Brust amputiert wurde, ich mein wenn man die Alternative bedenkt.

    Danke für eure Anteilnahme, hört sich an wie auf ner Beerdigung.


    es geht mir besser im Moment, bin ja schließlich den Tumor los. Vielleicht interpretiert man auch manchmal zu viel in etwas hinein, was gar nicht da ist. Oder nicht so schlimm. Ich hab zu viel Zeit, im Moment kann ich mich nicht so bewegen wie ich es gewohnt bin. Aber es wird. Ich bin da zuversichtlich. Dass ich tumorfrei bin, ist das Wichtigste von allem.

    danke für deine lieben Worte.
    Der Histobefund ist vorläufig, der Artz hat nur kurz geschaut und gesagt Regressionsgrad 0, das muss bekannt gewesen sein.
    Ich kann mit dem Nachsorgearzt über alles reden, er weiss alles.
    Bei der Chemostation das ist das KH in dem ich gestern wegen der Schmerzen war, das passiert mir immer dort,dass ich in Angst und Schrecken verseetzt werde. Der endgültige Befund (nach Färbungen etc) kommt erst noch. Ich wollte ja nur nen groben Überblick, aber so??? Ich hab Angst, dass ich nur belogen werde und niemandem trauen kann.


    Ich tu alles was in meiner Macht steht, um "gesund" zu werden, aber wie soll das gehen, wenn ständig solche Sachen dazwischenkommen.

    Hatte heute brutale Schmerzen an der linken Brust. War im Klinikum und habs abklären lassen. Bei der Gelegenheit hatte ich gefragt, ob der Histobefund schon vorliegt.
    Der Doc hat nachgeschaut und mir dann mitgeteilt, dass der Regressionsgrad bei 0 liegt, das heißt, dass die Chemo nicht gewirkt hat. Aber das versteh ich nicht, denn der Tumor ist nachweislich kleiner geworden um fast die Hälfte, auch die LKs waren deutlich kleiner im März, dann Stillstand. Wie kann das sein, dass ein tumor, der sich verkleinert, nicht ansprechen soll auf die Chemo. Er meinte dann auch, dass das bekannt gewesen sein muss. Hallo - fühl mich total veräppelt. Bin außerdem am Verzweifeln, der Tumor ist operiert, ich hatte gedacht, ich bin krebsfrei. Tja, so kann man sich täuschen. Das würde heißen, dass ich 5 Monate alles umsonst auf mich genommen hab, wenn die chemo nicht geholfen hat. Wer sagt denn, dass ich nicht schon Fernmetastasen hab. Ich könnt im Moment nur noch heulen. Und dann hab ich gelesen, dass bei Triple negativem BK viele Frauen in den ersten Monaten schon Metastasen bekommen und daran sterben. Super. Sowas zieht einen ja wirklich runter. Und wenn man sich dann drüber aufregt, wird einem ne fettte Depression angehängt und Hysterie.


    Ich hab alles getan und tu noch immerwas in meiner Macht steht, aber wenn man niemandem mehr trauen kann, was soll das dann alles bringen?


    Jetzt muss ich mich noch über 2 Wochen gedulden, bis ich die Immunhistologie bekomme. Das Warten wird die Hölle für mich.
    Hab vergessen zu erwähnen, dass der Befund vorläufig ist und schriftlich hab ich ihn nicht.

    heut bin ich aufgewacht und das Wundwasser war weniger, die Wunde zieht nicht mehr so. Fühlt sich besser an.


    Und ich hab heute meinen Erstversorgungs-BH bekommen, sieht gut aus, so langsam kann ich mit der Komplettsanierung anfangen. Es braucht noch n wenig, aber es wird. Und zum Histobefund besprechen nehm ich eine sehr liebe Bekannte mit, die kennt sich aus. Miltterweile hat mich mein Arzt wieder aufgebaut.
    Auch wenn ich meistens gut drauf bin, so war ich doch am Heulen für ein paar Tage. Demnächst mach ich Nordic walking ohne Stöcke wegen der OP, und dann wieder mein Fitnessprogramm. Lymphdrainagen krieg ich auch, na da werd ich doch wirklich generalüberholt.


    Bis dann ihr Lieben,


    Moni

    mir wurde das vom Oberarzt gesagt, er ist aber nur 2 Minuten da gewesen. Auf Nachfrage hatte ich ein Gespräch mit einer Assistenzärztin, die mich ebenso verunsichert hat. Die konnte mir gar nix sagen, weil Sie erst mit dem OA Rücksprache halten muss.
    Allerdings hab ich mit meinem Nachsorgearzt geredet, der konnte mich beruhigen, wenn er es nicht weiss, dann niemand.


    Aber nichtsdestotroz. Ich laufe immer noch aus, ist wahrscheinlich bei einem Schnitt von über 20 cm normal, hatte ja ne große Brust. Aber heut nachmittag hab ich Termin beim Hausarzt zum Verbandwechsel.


    Mal schauen, was der sagt.



    Bis dann


    Moni

    danke für deine lieben Worte.
    ja,wir warten zusammen. Und es wird alles gut. Aber es ist schon ne unheimlich lange zeit, zu warten.


    Ich hab das Gefühl, dass das mit dem Wundsekret nie mehr aufhört, aber der Schnitt war ja auch gut 20 cm groß. Hatte ne große Brust und dazu noch die Achsellymphknoten. Is schon n mords schnitt. Das wird sicher noch dauern. Hab mich mit Verbandmaterial eingedeckt.


    Alles andere hab ich jetzt mit meinem Arzt besprochen, der auch die Nachsorge machen wird, er weiss fast alles - und er konnte mir meine Fragem beantworten. Mir hat mal jemand gesagt, das beste Mittel gegen Angst ist Wissen.


    Naja, hilft manchmal nur bedingt.



    Ich drücke Dir die Daumen für deine Ergebnisse und fühl dich gedrückt


    Moni

    Hallo zusammen,


    bin ja nun aus dem KH raus (hatte nun doch Ablatio) und nix ist mehr wie es war.
    Die Drainage wurde gezogen, aber es läuft immer noch Wundwasser raus in den Verband. Hoffe, es hört mal auf. Ebenso haben mich die Ärzte im KH verunsichert, weil auf einmal von zweiter Chemo geredet wurde, falls die Lymphknoten befallen sind (was sie ja schon vorher waren). Bin nur noch verwirrt und am heulen.
    Außerdem ist im Laborwert die Cholinesterase niedrig, hab Angst, Lebermetastasen oder sowas zu haben.


    Im Moment weiss nicht, ob sich das alles je wieder normalisiert. Mach mir nur noch Sorgen, auch weil es über 2 Wochen dauert bis ich den Termin zur Histologiebesprechung hab.


    Also ehrlich, ich könnte ein paar aufmunternde Informationen und gute Worte brauchen.


    Danke


    Moni

    Hallo Amazone,


    ich hab die OP noch vor mir, hab auch Größe F. Auch mein erster Plan war es, beide Brüste amputieren zu lassen, aber mittlerweile kann ich nach Chemo über eine bursterhaltende OP nachdenken, was ich vorher nie in Erwägung gezogen hab. Ist halt schon was andres, als komplett flach zu sein, aber man kann dann ja wieder aufbauen. Falls es doch zur Amputation der linken Brust kommen sollte, helf ich mir erstmal mit einer Prothese und nach der Bestrahlungszeit seh ich weiter. Ich häng nicht so an den Brüsten, hauptsache der Krebs ist weg. Ich bin da schmerzfrei, was andre denken, es ist mein Leben und meine Entscheidung, da hast du ganz recht gehabt mit einer Enscheidung.


    Wie gesagt, wenn Amputation, dann erstmal Prothese und wahrscheinlich Wiederaufbau mit Implantat und Angleichen der rechten Brust. Mal sehen, kommt Zeit, kommt Rat, hat meine Oma immer gesagt.


    Ich hoffe, es geht dir gut.


    In diesem Sinne


    Moni

    Hallo ihr Lieben
    ich war am Freitag mit den Damen der FSH-Selbsthilfegruppe beim Kochen. Es gab Fisch, Brokkoli, Kartoffelgratin, Salat, als Vorspeise Kichererbsenmus und als Nachtisch Obstsalat und Eiscreme.
    Nun bin ich ja ein absoluter Kochmuffel, bei uns kocht mein Mann - ich räum lieber auf, aber so in der Gruppe hat das richtig Spass gemacht, ich war für den Salat zuständig und für das Dessert, die Eiscreme hab ich gemacht, mit Pürierstab und so. Was soll ich sagen, ich überlege mir, einen Kochkurs in mediterraner Küche zu belegen an der Volkshochschule. Ich freu mich über diese Treffen mit den Damen aus der Selbsthilfegruppe, es ist immer wieder lustig, auch wenn die meisten schon jenseits der 60 sind.


    Und ich freu mich drauf, wieder mit dem Rad fahren zu können. Und darüber dass man sich nicht mehr so warm anziehen muss. Und dass ich bald keine Mütze mehr brauch, hab schon nen ordentilchen Bewuchs auf dem Kopf. Kann in einem oder zwei Monaten oben ohne gehen, bis dahin hab ich leichte Sommermützchen. Man soll seinen Kopf ja schützen, gell.


    Schöne Zeit wünsch ich euch allen


    Moni

    Hallo ihr Lieben,


    am Mittwoch, den 11.05. ist es soweit. Meine OP steht an. Ich bin froh, dass der Untermieter endlich auszieht, aber so n dumpfes Gefühl bleibt, ob alles gut geht und ob das alles so richtig ist. Aber ich gehe fest davon aus, dass ich richtig entschieden habe, es mit der brusterhaltenden Variante zu versuchen. Falls doch eine Mastektomie sein muss, helf ich mir bis nach der Bestrahlungszeit mit einer Prothese. Da bin ich schmerzfrei, hauptsache das Ding ist weg.


    Freu mich über jeden Daumen, der gedrückt wird und über jeden positiven Gedanken.



    Ich melde mich nach der OP wieder-


    Bis dann


    Eure Moni

    Liebe Anna,


    auch mir ging es ähnlich wie Dir. Ich habe eine Kollegin, die seit ich in meiner Arbeit anfing (vor ca. 14 Jahren) nur das Nötigste mit mir gesprochen hat. Wir hatten überhaupt gar keinen Draht zueinander.
    Vor giut 5 Jahren dann ist sie an Brustkrebs erkrankt, es wurden aber nur wenige Infos bekannt, wie es ihr geht. Sie hatte zum Zeitpunkt der ED schon Metastasen. Sie war immer wieder in der Arbeit um sich abzulenken zwischen den Therapien.
    Als bei mir letztes Jahr nun der Krebs festgestellt wurde, hat genau diese Kollegin mir Ihre Telefonnummer zukommen lassen, sie hat mir Ratschläage gegeben und jedesmal wenn ich zu Besuch in meiner Klinik bin und sie da ist, sprechen wir miteianander. So als wäre das die normalste Sache der Welt. Wahrscheinlich weil ich jetzt zu den Betroffenen gehöre.


    Ich finde es nur schade, dass erst der Krebs kommen musste, damit man miteiander besser umgeht.


    Alles Liebe


    Moni

    Liebes Chrigele,


    tut mir leid, zu hören, dass du soviel verkraften musst in deinem Umfeld, das belastet dich zusätzlich zu deiner Erkrankung.


    ich drück dir die Daumen, dass sich deine Situation wieder verbessert. Denk an Dich, Du musst auch einiges verkraften und wegstecken, auch wenns schwerfällt.


    Führ dich gedrückt.


    Moni