Beiträge von Chrigele

    Hallo Chita


    Finde ich auch super, das Schlimmste hast Du geschafft. Ich habe Anfang April die Chemo abgeschlossen, dann wurde operiert und morgen habe ich meinen Termin für die Besprechung der Bestrahlung. Das wird schon, die meisten haben damit überhaupt keine Probleme, zudem sind wir alle, die Chemo hatten, abgehärtet. Das behaupte ich einfach mal so.
    Halt die Ohren steif und hau noch mit der Bestrahlung drauf, das gibt den evtl. noch vorhandenen Zellen den Rest! :thumbsup: :)


    L.G.
    Chrigele

    Hallo Inkamausi, hallo alle zusammen


    Ich glaube, dass die Schmerzen an den Zehen tatsächlich etwas schwächer geworden sind, die Bettdecke drückt nicht mehr so. Also, die Hoffnung keimt wieder auf, dass es doch noch besser wird. Trotzdem kommen allmälich die Folgen der Chemo, meine Zehennägel lösen sich teilweise ab und meine Fingernägel bekommen deutliche Längsrillen. Als Koritsongeschädigte habe ich mir vor einer Wochen einen Bänderriss am Knöchel zugezogen, humple entweder mit Wanderschuhen durch die Gegend oder mit einer stützenden Bandage ohne Wanderschuhe. ^^ ;)
    Komme nur langsam forwärts, muss mich oft hinsetzen und manchmal bekomme ich meinen Hintern gar nicht hoch und ich lasse einfach alles liegen, lästig!


    L.G.
    Christa

    Ihr Lieben


    Ein grosses Dankeschön an die vielen Antworten. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich jemals so eine Krise hatte, vielleicht vor 30 Jahren, als meine Tochter zur Welt gkeommen ist und man uns mitgeteilt hat, dass sie einen Hirnschaden davongetragen hat und dank einer Epilepsie, die mit 6 Monaten dazugekommen ist, als Gemüse weitervegtieren müsse. Ja, die Worte der Ärzte sind manchmal schon krass, aber mit der Wahrheit kann ich besser leben, vor allem, wenn sie nicht ganz eintritt. Unsere Tochter ist nämlich keinesfalls Gemüse, sie kann sehr gut sprechen, sogar manchmal wie ein Buch. Sie kann sehr gut sagen, was sie möchte und was nicht, das finde ich zumindest grossartig, dann kann man auch einfach mal nein sagen, super!


    Ich bin ein sehr positiv denkender Mensch und kann viel durch meine Art überspielen, aber jetzt wird mir alles gerade zu viel und die Fassade beginnt zu bröckeln. Ich bin zu einer Heulsuse mutiert. Am Sonntag hat meine Schwiegermama angerufen und ich habe auf ihre Aussage, dass ich so gut klingen würde, es würde mir sicher auch gut gehen, mit nein geantwortet. Das hat sie wohl total aus der Fassung gebracht. Ich habe ihr dann versucht zu erklären, dass ich Hochs und Tiefs hätte und jetzt sei gerade das Hoch dran, darum würde ich so bei ihr rüberkommen. Ja, meinte sie, jetzt würde ich mal sehen, wie es ihr über die letzten 6 Wochen ergangen sei, sie hätte nicht einmal Autofahren können, so schlimm hätte ihr der Fuss weh getan. Es ist ihr nämlich irgendetwas aus der Kühltruhe auf den Fuss gefallen. Ich habe dann gesagt, dass ich gerne mit ihrem Fuss tauschen würde und man das wohl nicht vergleichen könnte. Das hat sie wohl noch einmal durcheinander gebracht.
    Ich habe versucht ihr zu sagen, was ich so an Nebenwirkungen zur Zeit habe und gemerkt, das bringt mich noch zum Wahnsinn. Nach jedem Satz kam dieser saublöde Spruch, da schaffst du schon, oder das wird schon wieder oder das geht sicher wieder vorbei usw. Ich habe heute den Entschluss gefasst, den Kontakt zu ihr für die nächste Zeit zu unterlassen.


    Mein Mann hat mir gestern die gute Nachricht aus der Histologie gebracht, dasss re alles im Guten rausoperiert worden ist und nur noch ein kleiner Rest von 1mm Grösse gefunden wurde und dieser als nichtinvasiver Tumor diagnostiziert worden ist. Er bekommt jetzt mit der Bestrahlung noch auf die Mütze. In der li Brust wurde allerdings der Clip im ausgeschnittenen Gewebe nicht gefunden. Ich weiss noch, dass der Radiologe mir gesagt hat, dass bei der Markierung mit dem Draht die Enden nicht richtig aufgegangen sind und somit der Anker gefehlt hat. Ich vermute, dass sich dieser Draht bis zur Op verschoben hat. Mein Mann klärt das noch ab und fragt noch einmal nach. Dann werde ich wohl noch einmal eine Mammographie bekommen und man wird sehen, wo und ob da überhaupt noch ein Clip hockt. Ich werde mich aber weigern und lasse das erst zu, wenn meine Brust verheilt ist.Vermutlich muss noch einmal nachgeschnitten werden.


    Jetzt geht es mir besser, ich habe auch meinem Mann einen Brief geschrieben und mir alles von der Seele geredet. Er ist so glücklich über den guten Befund, dass er überall rumerzählt, dass alles wieder gut sei und mir hat er erklärt, dass ich jetzt eigentlich geheilt sei und mit grösster Wahrscheinlichkeit nicht am Krebs sterbe, sondern eher von einem Auto überfahren würde. Ja, so sind sie halt, diese Ärzte. Ich habe in dem Brief einiges richtiggestellt.


    Am Donnerstag besuche ich zusammen mit meiner Schwester den Bruder, ich habe Angst davor, was mich erwartet. Erkennt er mich überhaupt noch, wie sieht er aus, wie schaut er mich an, wie spricht er usw. Wir werden dann bei unserer Schwägerin übernachten, sie hat darum gebeten, weil sie abends immer alleine in der Wohnung hockt und niemandem zum reden hat, so schlimm! ;(


    L.G.
    Chrigele

    Hallo Ihr Lieben


    Vielen Dank für Eure Antworten, es hat mir gutgetan.


    Ich habe gestern Nacht noch alles aufgeschrieben, meine Ängste und Nöte, meine Sorgen um die anderen und vor allem, dass ich nicht hören möchte, dass ja alles wieder gut wird oder dass ich das schon schaffe, oder dass das ja wieder weg geht u.s.w.


    Nichts wird wieder so wie vorher, mein altes Leben bekomme ich nie wieder zurück und mit meinem neuen Leben muss ich mich zuerst noch arrangieren, das geht aber nicht, so lange ich noch Mitten in der Behandlung stehe. Ich brauche da diese unüberlegten und verletzenden Kommentare nicht. Wahrscheinlich wird erwartet, dass man wieder normal funktioniert, da jetzt der böse Tumor rausgeschnitten worden ist. 8| X(


    Ich werde dem einen oder anderen Menschen in Zukunft aus dem Weg gehen, die tun mir nicht gut. Den vielen anderen aber bin ich unendlich dankbar.


    L.G.
    Chrigele

    Hallo Ihr Lieben


    Muss mir meinen Kummer von der Seele reden, sorry!


    Ich habe am Mittwoch meine Op. gehabt und alles ist gut verlaufen. Ich warte jetzt nur noch auf die histologische Auswertung,ich könnte also zufrieden sein. Jetzt bin ich aber so ziemlich am Ende, könnte nur noch heulen. Ich habe mich heute für eine Fussreflexzonenmassage angemeldet, da ich ziemlich unter Nervenschäden von der Chemo leide und ich kaum noch stillsitzen kann und am Abend mag es nicht einmal mehr die Decke auf den Füssen leiden. Jetzt habe ich von der netten Dame erfahren, dass sie einige Kunden mit solchen Schäden nach Chemo behandeln würde und diese könne sie leider auch nicht durch solch eine Massage wegbekommen, höchstens für eine gewisse Zeit mildern, manchmal auch das nicht. Wenn ich mir nun vorstelle, den Rest meiner Zeit damit auszukommen, bekomme ich die Kriese. Hatte doch immer noch die grosse Hoffnung, dass man das noch wegbekommt oder zumindest stark verbessern kann, meine Onkologin hat mir das auch so gesagt. Sie hat zwar auch gesagt, dass es u.U. nicht wieder verschwindet, aber das überhört man dann ja gerne.


    Dazu habe ich in meiner Familie nur eine Katastrophe nach der anderen. Mein Bruder hatte vor 3 Wochen einen Hirnschlag und ist seither u.a. halbseitig gelähmt, kann kaum schlucken oder sprechen. Er ist in Reha und jetzt wieder im Spital, da seine Nieren nicht mehr richtig funktioniern und man weiss nicht warum. Die Patentante meiner behinderten Tochter und Ex- Schwägerin hat vor 3 Tagen die Diagnose Pankreaskarcinom mit Metastasen erhalten und nur noch 4-6 Monate zu leben.


    Meine Mutter ist 94 und hat schon mit mir und meinem Bruder genug Sorgen, sie wird die neue Hiobsbotschaft nicht überleben, also werden wir ihr auch nichts davon sagen. Ich fahre jeden Montag nachmittag zu ihr ins Altersheim und meine Schwester jeden Freitga. Sie hat einen suprapubischen Katheter, d.h. einen Katheter durch den Bauch direkt in die Blase, da diese kaputt ist und nicht mehr funktioniert, schon etwa 10 Jahre lang, wir müssen diesen regelmässig spülen.


    Warum erzähl ich Euch das alles?


    Ich bin platt!


    Übrigens meiner Tochter können wir das auch nicht sagen, sie kann es nicht verstehen und macht sich dann total fertig. Sie weiss auch nicht, dass ich Krebs hab. Wir haben uns alle darauf geeinigt, dass ich einen Pilz auf dem Kopf habe und mir deswegen die Haare ausfallen, alles nicht so schlimm, die wachsen ja wieder. Sie nimmt es so mit Humor.


    L.G.
    Chrigele

    Hallo alle miteinander


    Vielen Dank, ich seh schon, bei diesen vielen gedrückten Daumen kann nichts schief gehen. Schlafen werde ich wahrscheinlich, Tabletten sei dank! :D


    Eine Drainage bekomme ich nicht, wird sicher nichts nachbluten, bin total optimistisch. Soll ich Euch auch sagen warum? Mein eigener Mann operiert und ich habe absoutes Vertrauen in seine fachlichten Fähigkeiten. Ich weiss, dass er gut ist! :thumbsup: ^^


    Ich werde es Euch dann berichten, obs nachblutet oder nicht, meine ich. ^^


    L.G.
    Chrigele

    Hallo Ihr Lieben


    Köfferchen ist gepackt! Morgen habe ich den OP Termin für die bds. Tumroentfernung, resp. den Rest, den die Chemo übriggelassen hat. Am Mittag danach kann ich schon wieder nach Hause, mach ich auch. Je näher der Termin rückt, je mehr freue ich mich eigentlich auch darauf, endlich kommt er raus, yeh!!!! Dass das eine Belastung war, wird mir erst jetzt klar, schon komisch. ?( :huh: ;)
    Drückt mir die Daumen und bis später!


    L.G.
    Chrigele

    Liebes Stachelchen und liebe Mitkämpferinnen


    Ich bin genau so weit wie Du mit der gleichen Chemo wie Du, genau gesagt habe ich Dir 4 Tage voraus.


    Mir geht es auch fast genau gleich wie Dir, nur die Geenkschmerzen habe ich nicht. Dafür kommen jetzt allerlei Begleitkrankheiten, wie seit vorgestern eine bds. Bindehautentündung, hate ich noch nie und auch seit gestern juckt und brennt es mich zwischen den Beinen, wahrscheinlich ein Pilz. Und am schlimmsten sind die Nervenschäden an den Füssen.


    Das andere ist Deine Erschöpfung, die habe ich auch, ich laufe auch tägl. mit den Hunden an der frischen Luft, allerdings wie eine Oma, langsam! Wenn ich die Treppe hochrenne weil es eilt, stehe ich oben und keuche, als ob ich 5km gerannt wäre. Ich schaffe es auch nicht mich aufzuraffen, um die Korrespondenz zu erledigen, den Wäschekorb in die Waschküche zu tragen, das Auto aufzuräumen usw. Wenn ich was mache, muss ich mich aufs Sofa setzten und fühle mich fix und fertig. Ich fühle mich auch wie Du alt und wenn ich in den Spiegel gucke, jeden Morgen muss ich, mit kahlem Kopf und weissem Flaum drauf, war vorher nicht weiss sondern dunkelblond, würde ich mich am liebsten verkriechen.


    Ja, das ist alles nicht schön, zudem plagt mich noch das schlechte Gewissen, weil ich so viel das erledigt werden müsste, einfach nicht mache. Ich gehöre auch zu der ungeduldigen Sorte Mensch, ich denke, wir haben viel gemeinsam.


    Ich habe nächsten Mittwoch meine Operation brusterhaltend bds. das schlägt auch etwas auf die Psyche. Ich möchte endlich mal etwas Ruhe und Zeit mich zu erholen. Das versuche ich dann danach, 4-6 Wochen Ruhe vor der Bestrahlung, tendiere eher auf 6 Wochen. Auch bin ich dünnhäutig geworden, das geht sicher allen anderen auch so.


    Aber weisst Du was, liebes Stachelchen, es geht vorbei und irgendwann kommt ein Stückchen Normalität zurück in unser Leben, davon bin ich überzeugt. Unsere Ungeduld steht uns da etwas im Weg. Ich habe auch mal kurz gedacht, Chemo ade und alles wird besser, Pusteckuchen! :wacko: ;)


    Die vielen tollen Erfahrungen von den anderen zeigt aber, es wird mit den Monaten besser! Und viele können danach wieder ein normales Leben leben, also, wir gehören auch zu denen, ich weiss es! :thumbsup: ^^ :hug:


    L.G.
    Chrigele

    Liebe Saphira


    Danke Dir, werde nachlesen.


    Ich denke, dass die Chemospuren schön verpackt als morgendliche oder abendliche Überraschung ankommen, seit gestern habe ich eine bds. Bindehautentundung, hatte ich mein ganzes Leben lang noch nie.


    L.G.
    Chrigele

    Hallo Ihr Lieben


    Ich danke Euch für die vielen guten Tips, ich werde es auf alle Fälle mit den Erbsen probieren oder mit der Igelmatte. Ich kann nur noch nicht sagen, ob das geht, denn die Schmerzen an beiden grossen Zehen sind bei Berührung recht gross, im Bett vertrage ich nicht einmal die Decke. :wacko: An den Füssen selber habe ich keine Schmerzen, die sind nur manchmal taub und schlafen ein, manchmal kribbelt es, auch meistens das Bein hoch bis zu den Knien, mal mehr mal weniger. Am Morgen vor dem aufstehen ist alles super, fängt an, sobald ich mich mehr bewege oder natürlich aufstehe. Die Hände tun mir zum Glück nicht weh, das kribbelt und sie werden manchmal auch taub, hört aber immer wieder auf. ;) :)


    Dann habe ich auch die Hoffnung, dass es zumindest besser wird mit der Zeit und ja die Geduld, da stand ich in der hintersten Reihe, als der liebe Gott diese verteilt hat.


    L.G.
    Chrigele

    Hallo zusammen


    Ich habe genau vor 1 Woche meine Chemo beendet, 4xEC und 12x Taxol. Nun kämpfe ich immer mehr mit Nervenschmerzen an Händen und Füssen. Mein grosser Zeh am li. Fuss verträgt nicht mal mehr eine Socke und Schuhe gehen nur noch Wanderschuhe und Turnschuhe, letztere nur hinkend. Laut Onkologin kann es wieder weggehen. Es haben sicher einige von Euch diese Probleme gehabt, ging es wieder weg? Seh mich schon im schönen Kleid oder Hosen und Turnschuhen! 8| ;(


    L.G.
    Chrigele

    Guten Morgen alle miteinander


    Herzlichen Dank für Eure Antworten. Mein Gynäkologe findet meine Entscheidung, oder besser noch nicht ganz Entscheidung, gut und steht voll dahinter. Er geht davon aus, dass im Sentinel am ehesten eine sogenannte Makrometastase vorhanden war und man dieser mit der geziehlten Bestrahlung noch den Rest geben kann.
    Ich bin in den letzten Monaten etwas misstrauisch geworden, was so mein Glück bei irgendwlchen Prozentrechnungen angeht, ich bin auch in meinem privaten und familiären Umfeld sehr belastet, z.B. hat mein Bruder vor 4 Wochen einen Hirnschlag erlitten und ist seither halbseitig gelähmt, meine Tochter bekommt zunehmend Epilepsien und einer meiner geliebten Vierbeiner ist im März an einem Lebertumor gestorben und mein toller Nachwuchshund hat die Diagnose akute Polyarthritis, also alles Kacke! Ich vermute, dass ich zu den 10-15% gehörte, die nach einer Lymphknotenentfernung Probleme bekommen und damit möchte und kann ich mich nicht anfreunden. Ich habe wirklich einfach genug!


    Natürlich kann mir das kein Mensch voraussagen, es ist auch einfach eine Bauchentscheidung oder Gefühlsentscheidung und ja, ich muss die selber treffen. Es tut aber gut, sich mit Euch auszutauschen und Eure Erfahrungen sind wichtig.


    Übrigens sind sich die Mediziner untereinander nicht einig, das macht das Entscheiden für mich extrem schwierig und sie sind auch keine wirkliche Hilfe.


    L.G.
    Chrigele

    Wächterlymphknoten

    Guten Morgen allerseits


    Ich werde am 20. April brusterhaltend operiert, habe die Chemo hinter mir. Bei den Voruntersuchungen im Ultraschall wurde der Wächterlympfknoten als normal befundet, im PET-CT dann hat dieser auch gestrahlt. Also war auch dieser nicht ganz normal. Jetzt stellt sich die Frage, rausnehmen oder nicht, als Alternative mitbestrahlen. 10-15% aller Patientinnen bekommen nach der Entfernung eines Lymphknotens Probleme mit dem Arm. Ich habe gesagt, dass ich das nicht möchte, auch nicht bereit bin, wöchentlich zur Lympfdrainage zu gehen. Ich möchte mich nicht so einschränken lassen, es langt schon, wenn ich den Rest meines Lebens oder jedenfalls noch einige Jahre Antihormone oder Aromatasehemmer schlucken muss. :wacko:


    Habt ihr diesbezüglich Erfahrungen gemacht? Habe auch viel Tante Google beansprucht und gute Fachbeiträge zu diesem Thema gehört und gelesen. Da sind sich die Mediziner noch nicht so einig, aber die Tendenz geht ganz klar in die Richtung, weniger ist manchmal mehr und es konnte auch nicht bewiesen werden, dass die Patientinnen, die sich die Lympfknoten entfernen liessen, länger gelebt haben.


    Ich möchte mich so wenig wie möglich in meiner Lebensqualität beeinträchtigen lassen durch diesen Mist. Liege ich jetzt falsch mit meiner Meinung? Wie seht ihr das? Ob ich jetzt 1 Jahr länger lebe oder nicht, ist nicht entscheidend, aber ich möchte mein Leben noch einigermassen geniessen können. ^^


    L.G.
    Chrigele

    Hallo Nati


    Ich bin nicht mehr berufstätig, ich habe mein Hobby sozusagen zum Beruf gemacht und bilde meine Hunde als Trümmersuchhunde aus, das nimmt sehr viel Zeit in Anspruch und meine behinderte Tochter ist manchmal auch sehr anstrengend. Ich weiss auch nicht, ob ich wieder arbeiten gehen würde, kommt sicher auch auf den Job an, wie anstrengend dieser ist. Die Chemo beutelt einen Körper, da kann man sagen was man will. Ich bin auch total vergesslich geworden, mich könnte man in meinem heutigen Zustand in der richtigen Arbeitswelt auch nicht gebrauchen. Das sollte sich laut Onkologin wieder bessern und wenn nicht?


    Ich würde meinem Körper und Geist sicher genug Erholung gönnen und wenn Du sicher bist, wieder voll leistungsfähig zu sein und wenn Dir Dein Beruf Freude macht, Dich ablenkt und Du da gute Kollegen hast, warum nicht!


    Ich kann für mich sagen, dass ich sehr schnell müde werde, schon die Treppe in unserem Haus hochlaufen und ich keuche für 5 Minuten als wäre ich einen Marathon gelaufen. Ich werde also wenn ich mit allem durch bin, ganz dringend auch an meiner Kondition arbeitem müssen. Da wir nicht mehr ganz so jung sind, dauert alles auch ein wenig länger.


    L.G.
    Chrigele

    Hallo Ihr lieben Mitbetroffenen


    Ich habe am letzten Dienstag meine letzte Chemo gehabt, 4xEC und 12x Taxol, bin gücklich und erleichtert, ich denke es war der schwierigste Part. Ich plage mich jetzt noch ein wenig mit den Nebenwirkungen rum hauptsächlich Nervenstörungen an den Füssen und etwas weniger an den Händen. Eigentlich völlig nebensächlich, aber doch ziemlich belastend ist für mich auch die Gewichtszunahme , ich weiss nicht wie viel, da ich mich schon länger nicht mehr auf die Waage stelle, merke es aber natürlich an den Hosen oder T-shirts. In 2 Wochen kommt dann das übliche, Ops, Bestrahlung und entweder Antihormone oder Aromatasehemmer.


    Liebe Leute haltet durch, das Gefühl danach ist toll!


    L.G.
    Chrigele

    Hallo Lebewohl


    Ich habe BK und dazu noch ein malignes Melanom, welches vor einigen Wochen entfernt wurde. Da ich noch voll im Chemostatus stehe und mein Melanom in situ war, kümmert mich das recht wenig, eigentlich überhaupt nicht. Ich habe gerade genug mit den Nebenwirkungen zu tun und das langt mir.
    Ich würde die Ernährung auch nicht umstellen, schau einfach, dass Du Dich normal ernährst, möglichst frisch mit viel Gemüse und Früchten, eben so wie es allgemein empfohlen wird.


    L.G.
    Chrigele

    Hallo Libelle
    Ich habe meine erste Sonographie nach 4x EC und 6x Taxol bekommen, ich habe genau wie Du auch im gesammten 12x Taxol. Der Tumor ist bei mir sonographisch nicht mehr zu sehen. Es kann auch sein, dass er kaum an Grösse abnimmt, dafür aber die Krebszellen innerhalb zerfallen, Du brauchst etwas Geduld. Warum man schon nach 2x EC eine solche Untersuchung durchführt, kann ich auch nicht verstehen, da hätte man bei mir auch keine Veränderung feststellen können.


    L.G.
    Chrigele

    Hallo zusammen


    Ich habe heute noch zusätzlich die Diagnose Melanom in situ bekommen. Es wurde letzte Woche schon grosszügig entfernt und es muss deshab nicht nachgeschnitten werden. Da ich wegen meinem Brustkrebs eh schon gut abgeklärt wurde, braucht es auch keine weiteren Untersuchungen, mögliche Metastasen in den Leistenlymphknoten hätte man beim PET-CT ja auch gesehen, Kontrolle alle 6 Monate und das wars. Haut mich jetzt auch nicht um, in situ tönt gut, hätte allerdings darauf verzichten können. Nehme heute vielleicht zum schlafen 2 Temesta.


    L.G.
    Chrigele

    Guten Morgen allerseits


    Im Bett war ich zwar schon um 20 Uhr, da ich mich auch ziemlich kaputt gefühlt habe, geschlafen habe ich allerdings kaum, so gegen 4 Uhr bin ich dann ziemlich genervt aufgestanden und habe mich vor die Glotze gesetzt. Ich habe mir einen Krug Tee gemacht, musste aber nach der ersten Tasse wieder aufgeben, da es mir übel wurde. Mit Kaugummi komme ich kaum noch hinterher, der Hals schmerzt und kratzt. Wie Knuffel schon gesagt hat, sollte man in dieser Zeit nicht auf die Waage, gehe ich auch nicht, aber meine Jeans drückt an Stellen wo sie bisher noch nie gekniffe hat. Ich bin leicht genervt und habe meinem Mann gesagt, dass er mich ja in Ruhe lassen soll, da ich sonst für nichts garanieren könne.
    Liebe Knuffel, Du hast leider Recht gehabt, ich trockne aus wie eine Kartoffel an der Sonne, ich mag mich überhaupt nicht mehr. Das soll jetzt nicht zu einem Jammertread ausarten. Ich werde es bei meiner nächsten Chemo am Dienstag meiner Onkologin sagen, vielleicht kann sie ja die Dosis etwas anpassen. Ich kann mich auch sonst überhaupt nicht beklagen, ich hatte bis jetzt nur mit sehr wenigen Nebenwirkungen zu tun und jetzt wird es halt ein bischen mehr. ;)
    Also, liebe Leute, den Kopf nicht hängen lassen, auch das geht vorbei. Habe nur kurz ganz vergessen, dass diese Chemo ja mein Freund und Helfer ist! :rolleyes: :)


    L.G.
    Chrigele