Beiträge von Brownie

    Hallo ihr Lieben,
    ich bin gerade zur Chemotherapie und habe dann noch 3 von 16 vor mir. Nie hätte ich gedacht, dass die Zeit so schnell vergeht. Aber ich hatte nie etwas auszusehen und fühlte mich chemoseitig immer gut.
    Vorhin war ich noch zum Schädel-MRT und muss nun noch ne Woche auf die Ergebnisse warten. Das wird hart. Ich fragte die Schwester, ob da währenddessen jemand draufschaut...sie meinte, es war nichts Größeres zu sehen. Das Genaue macht der Doktor im Bericht fertig. Ich wurde gleich unruhig, denn gibt es was "KLEINES"?
    Die erste Nachsorge beim Gyn verlief ohne Besonderheiten. Ich habe jetzt viele Überweisungen. Am 26.2. ist schonmal die Mammographie und Sono sowie Thoraxröntgen.
    Die Psyche macht derzeit keine weiteren Probleme. Es wurde auch mal wieder Zeit. Hauptsache, es bleibt vorerst so.


    Ich hatte in letzter Zeit nicht weiter geschrieben, aber viel mitgelesen.


    Ich wünsche allen alles Gute und viele Erfolge bei den Therapien! :thumbsup:


    Alle Neulinge heiße ich herzlich Willkommen in diesem tollen Forum. :hug:


    Liebe Alesi, mit dir fiebere ich immer mit, könnte es nur nicht in Worte fassen. :hug: :thumbsup:


    Dies war mal ein Update von mir.
    Liebe Grüße
    Brownie

    Einfach super!!!! :thumbup:
    Ich will auch gern sooo gut drauf sein! :whistling: Schön, dass du das so toll wegsteckst! :thumbsup:
    Ich freue mich schon auf die Reha, auch wenn noch nichts Genaues feststeht.
    Mach weiter so! :hug:

    Bitte schreibt wieder eure Jahrestage rein...das tut so gut...ich stecke noch mitten in den Therapien und bin weit weg von Entspannung und Zuversicht....
    Ich kann nur meinen letzten chemotermin am 22.2. bieten und da bin ich bei fast 8 Monaten! Nach Op.
    Wir Frischlinge wollen so was lesen.... :thumbsup: þ :thumbup: 8o :hug:

    Hallo Jowa,


    herzlich Willkommen bei uns.


    Meine Ergebnisse waren ähnlich, wenn auch die Zahlen ein wenig unterschiedlich sind.
    Ich hatte auch einen hormonempfindlichen Tumor, HER2 neu war allerdings 3+ und MIB-1 15%.


    Ich bekomme das Komplettprogramm, also OP, Chemo, Immuntherapie, Bestrahlung und Hormontherapie. Die Chemo war/ist 4 EC/ 12 Pacli. Aber das ist nicht sooo schlimm. Mir ging es während der ganzen Chemozeit sehr gut, kaum NW. Mir war nie übel, nur kleinere Sachen wie trockene Haut oder Sodbrennen. Und die Haare natürlich - weg.


    Ich wünsche dir viel Kraft und Durchhaltevermögen bei deiner Therapie!


    Brownie

    Ich finde die Idee toll...auch wenn man fast alle nur mir ihren Nick's kennt, ist es doch schon wie in einer großen Familie...mal jemanden richtig live zu kennen, ist sicher schön...
    Leider komme ich zur Zeit nicht weg...würde aber gern mitmachen, wenn die nächste Fahrt ansteht
    Brownie

    Hallo Ihr Lieben,
    wie auch bei einigen anderen, fangen meine Haare unter Pacli wieder an zu wachsen. Es ist nun schon etwa 1-2 cm Flaum. Ich finde es spannend und freue mich inzwischen auf meine erste richtige Kurzhaarfrisur.
    Aber irgendwie weiß ich nicht so recht, welche Farbe das mal werden soll. Es ist alles grau-weiß-hellblond oder so was in der Art. Wie war das bei Euch?
    Hab ich noch ne Chance, dass die wieder farbig werden? Also von Natur her? Oder bleiben die alle grau?
    Sollte man den Flaum nochmal abrasieren? Noch ist ja die Chemotherapie nicht ganz vorbei, also kann es ja noch werden...mit festen normalen Haaren...
    Hatte eigentlich auch erst ein paar Wochen nach Chemoende mit Haaren gerechnet.
    Brownie

    Hallo, scheinbar hat niemand solche Erfahrungen gemacht. Na schauen wir mal.Habe am Donnerstag meine erste Nachsorge und werde es mal ansprechen. Vielleicht kann ja gleich geschallt werden. Am 27. ist dann noch mein Schädel-MRT. Aber da ich keine Kopfschmerzen und Schwindel mehr habe, bin ich im Moment ganz optimistisch.
    Gute Nacht Euch allen
    Brownie

    Hallo Ihr Lieben,


    ich bin derzeit hyperempfindlich und komm mir wegen der Wehwehchen langsam blöd vor.
    Seit November bekomme ich Pacli und Herceptin. Seit Mitte Dezember schmerzt mir die Seite, wo das Implantat ist. Es ist ein Druckgefühl, und wenn ich es tasten möchte, muss ich den Punkt suchen. Es ist eine Stelle an der rechten Seite und geht in Richtung Achsel. Ich würde ja meinen, dass da mal die 3 entnommenen Lymphknoten waren. Es ist ja da keine Narbe, deshalb vermute ich die Stelle nur. Es sind auch keine Schwellung oder andere geschwollene Lymphknoten zu tasten.
    Natürlich mache ich mir wieder Gedanken, was das sein kann. Hat jemand Erfahrung mit solchen Schmerzen? Ich glaube, es ist seit ich Pacli bekomme. Möchte mich aber nicht festlegen.
    Liebe Grüße Brownie

    Hallo,
    zuerst wünsche ich allen alles Gute für das neue Jahr!


    Ich habe immer wieder von einem KI67 Wert bei Euch gelesen und nun nochmal meine Unterlagen angesehen und den Wert gesucht. Er wurde mit 10-20% angegeben. Kann mir jemand erklären, ob das viel oder wenig, gut oder schlecht ist? Ich kann das nicht wirklich einordnen, denn die Zahlen im Forum variieren sehr.
    Liebe Grüße Brownie

    Hallo Ihr Lieben,


    Danke für Eure lieben und schnellen Antworten. Mir hilft das sehr. Leider ist heute ein sehr trüber Tag, der drückt auch sehr aufs Gemüt.
    Ich freue mich schon auf den Frühling, da wird die Stimmung sicher auch wieder etwas besser. Dann ist auch die Zeit für die Kur und darauf freue ich mich schon.


    Mama63, du hast recht. Ich hatte erst eine Therapiestunden beim Psychologen und werde auch wieder hingehen. Ich weiß, dass ich das brauche und ich werde es auch dankend annehmen.
    Die Bücher werde ich mir besorgen, ich gehe noch heute in die Buchhandlung. Malsehen, ob sie es gleich da haben.


    Jetzt werde ich mich erstmal ins Einkaufsgewimmel stürzen, da habe ich für den Moment Ablenkung genug.

    Hallo, ich hänge irgendwie in dieser Endlosschleife.


    Noch mitten in der Therapie, die ich körperlich sehr gut vertrage und auch gute Voraussetzungen bei der Krebsdiagnose, aber mein Kopf spielt nicht mit.
    Ich bin froh, dass Weihnachten erstmal vorbei ist und der Alltag wieder etwas an Hektik gewinnt. Das lenkt doch etwas mehr ab. Ich lese sehr oft in diesem Forum, immer auf der Suche nach motivierenden Geschichten, schrumpfenden Alieneiern usw.. Ich finde das sehr schön, muss aber wirklich sehen, dass ich nicht auf negative Beispiele stoße, da ich die grad nicht verkrafte.
    Ich bin derzeit gesund. Aber es ist dieses Pulverfass auf dem man sitzt. Ich kann mir gerade nicht vorstellen, dass es mal besser wird und man nicht mehr täglich über den Krebs nachdenkt.


    Es ist ja auch nicht gesagt, dass er jemals zurückkommt, in welcher Form auch immer. Das kann ich mir manchmal einreden und dann wieder nicht. Ich suche mir solche Beispiele wie Silvie Meis, die baut mich immer bissl auf. Ich hoffe, auch wieder diesen Lebensmut zu bekommen, denn eigentlich bin ich nicht so ein Trauerkloß.


    Ich weiß, dass viele nichts von Statistiken halten, aber weiß trotzdem jemand, bei wievielen BK-Patientinnen nie etwas wiederkommt? Rein statistisch? Ich habe inzwischen einige Frauen kennengelernt, bei denen alles länger als 5 Jahre zurückliegt und die immernoch gesund sind. Ich hoffe so sehr, stoße aber zunehmend an meine Grenzen.

    Hallo, habe mich letzte Woche angemeldet und es geht mir zur Zeit ganz gut. Die Kopfschmerzen lassen seit heute nach, habe aber auch alles versucht. Habe mit Yoga angefangen, mir Minzöl draufgerieben, Wärmepflaster, dicke Halswickel...irgendwas hat geholfen. ich glaube die Yogaentspannung und Nackenübungen. der tut nicht mehr weh.


    Aber ich wollte mich eigentlich mal über eure durchgestandenen Jahre informieren, insbesondere der BK-Fraktion. Ich habe auch das volle Programm und heute die 9. Chemo weg. Ich vertrage alles super und muss sagen, es ist ein Spaziergang. Manchmal glaubt man, es kommt vielleicht nicht richtig an. habe noch den Rest Immuntherapie, die Bestrahlung und die antihormonelle Therapie vor mir.


    Allerdings ist man ja nach BK nie wirklich safe. Aber es gibt ja auch viele, bei denen die Krankheit nie wieder gekommen ist. Egal in welcher Form. Könnt ihr mir mal sowas schreiben? Ehrlich habe ich nämlich diese Riesenangst vor einem Rezidiv oder Metastasen, egal ob in 5 oder 10 Jahren.


    2 Supernachrichten hatte ich ja diesbezüglich schon in meiner Vorstellungsrunde erhalten und fand sie echt toll. Das lässt einen doch mal wieder an das Gute glauben.


    Liebe Grüße
    Brownie

    Hallo nochmal, ich muß sagen, es tut gut, eure Beiträge zu lesen. Ich habe mich nicht mehr so reingesteigert und sogar wieder essen können, ohne mich zu jedem Bissen zu zwingen. Wenn der Bann erstmal gebrochen wäre, dann kann Weihnachten kommen.


    Ika - deine bisher 28 Jahre finde ich sensationell. Sowas brauche ich. Das macht echt Mut.


    Für heute verabschiede ich mich, aber ich bleibe dabei!

    Vielen Dank für die herzlichen Worte und die schnellen Antworten.
    Ich war schon beim Psychologen, aber ich kann noch nicht viel dazu sagen. Es gab erst einen Termin und da habe ich erstmal meine Geschichte zu "Protokoll" gegeben. Auch wegen einer Selbsthilfegruppe habe ich mich schon informiert. Ich merke, dass es mir hilft, mich auszutauschen und Leute kennen zu lernen, bei denen nach vielen Jahren noch alles gut ist. Das macht Mut.
    Meine Kopfschmerzen sind auch irgendwie anders als sonst, aber auch erst da, seit meine Gedanken verrückt spielen. Meist kann ich mich auch selbst damit beruhigen, aber es ist wie mit dem Engel auf der einen und dem Teufel auf der anderen Schulter.
    Den MRT Termin habe ich erst im Januar, aber wenn das alles gut ist, dann bin ich sicher wieder entspannter.


    ika-ulm : Was heißt denn ein halbes Leben?

    Hallo, ich bin 39 Jahre alt habe mich nun auch entschlossen, mich anzumelden... ich habe im Juni die Diagnose Brustkrebs rechts erhalten und mir wurde 3 Wochen später die Brust abgenommen und ein Implantat eingesetzt. Es wurden 4 Knoten und viel DCIS gefunden. Der Tumor ist tripple positiv, konnte aber komplett entfernt werden, die Wächterlymphknoten waren frei und es gab keine Anzeichen für Metastasen. Ich stecke mitten in den Chemos, 4x EC und 12xPalitaxel, die Immuntherapie mit Herceptin hat auch begonnen und es folgen noch Bestrahlung und Tamoxifen. Bisher habe ich alles ganz taff weggesteckt und strotzte vor Energie. Die Chemos vertrage ich ausgesprochen gut. Seit ca. 2 Wochen habe ich ein totales psychisches Tief. Ich habe Angst, dass alles nichts hilft und naja... ich habe zur Zeit ständig Druck im Kopf, mir ist teilweise schwindlig, ich habe "null" Appetit und bin antriebslos. All das kenne ich nicht, auch nicht von den ersten stärkeren Chemos. Ich konnte super essen und habe sogar gut zugenommen. Ich habe mir nun einen Termin für ein Schädel-MRT geholt. Gibt es jemanden, der das auch so erlebt hat und mir etwas Mut machen kann? Ich habe echt Horror, dass nun doch etwas im Kopf ist...