Beiträge von Eowyn

    Hallo an Alle!


    Ich hab da mal eine Frage ... bin jetzt 60, hormonabhängiger Brustkrebs im Dezember 2015.
    Nach Ablauf der Therapien (intraoperative Bestrahlung, Chemo, Bestrahlung) habe ich, wie alle nach der Menopause Anastrozol bekommen, was wirklich sehr starke Beschwerden im Kniegelenk hervorgerufen hat. Sport ging nicht richtig, Spazierengehen und Wandern eigentlich gar nicht, Arbeiten na ja ..

    In einer onkologischen Sprechstunde hat mir dann ein Arzt gesagt, ich solle doch auf Tam wechseln. Neuere Studien ergäben, dass die Wirkung sich kaum von Anastrozol unterscheidet. Gesagt, getan - 6 Wochen Pause, dann Tam. Und tatsächlich kaum noch Beschwerden im Knie, ein bisschen Morgensteifigkeit und Hitzewallungen (was im Sommer nicht sehr nett war) und Beschwerden im Schultergelenk, aber nicht so schlimm. Es geht mir also besser ...

    Wenn ich mich nur nicht fragen würde, ob es auch wirkt ... Hat jemand von euch einen ähnlichen Rat bekommen? Oder irgendetwas diesbezüglich gelesen/erfahren?

    Würde mich sehr freuen, etwas zu hören!


    Liebe Grüße,
    Eowyn

    Ja, die Beschwerden wechseln. Ich nehme Anastrozol jetzt seit Juli 2016, und nach einem halben Jahr ging es richtig los. Schnappdaumen, rechtes Handgelenk und linkes Knie.

    Geblieben ist bis heute vor allem das Knie - lange Spaziergänge am Strand, bergab gehen, Treppen runter, aus dem Auto aussteigen - puuh, alles schmerzhaft und nervig. Tagsüber geht es einigermaßen, aber nachts ist es mit der Kniekehle und der Wade manchmal heftig.
    Pferdesalbe lindert gut und ich nehme auch Globuli (Rhus .. ) und 6x Wob. Ob es hilft, ich bin nicht sicher.

    Dazu werden meine Haare wieder weniger, seufz!

    Hat jemand von Euch auch gehört, dass auch Anastrozol nun länger als 5 Jahre genommen werden soll?


    Liebe Grüße,
    Eowyn

    Hallo in die Runde!


    Ich nehme auch nach niedrigem D-Wert in der Blutabnahme täglich 1000 Einheiten D3. Wie oft lasst ihr die Knochendichte kontrollieren bei Einnahme von Anastrozol/Letrozol?

    Liebe Grüße,
    Eowyn

    Hallo Lossi,


    ich mache die gleichen Erfahrungen wie du, sowohl mit den Nebenwirkungen als auch mit den Ärzten. Sehr frustrierend.

    Ich nehme Anastrozol jetzt seit 15 Monaten.

    Zur Linderung, besonders bei den Knien, nehme ich Pferdesalbe. Gibt es preisgünstig von verschiedenen Herstellern, kühlt und wärmt nacheinander.

    Scheue mich vor einem Wechsel auf Exemestan (bis jetzt), da es wohl sinnvoll bei eventuellen Rezidiven eingesetzt wird.

    Wäre aber sehr interessiert daran zu erfahren, wie sich der Wechsel bei Dir auswirkt!

    Ich wünsche Dir sehr eine Besserung!


    Liebe Grüße

    Eowyn

    Liebe Hilde,


    ich bin selbst im Dezember 2015 intraoperativ bestrahlt worden. Bei der ausführlichen Besprechung wurde mir gesagt, dass dies nur möglich sei, wenn

    • der Tumor nicht zu groß ist
    • er scharf abgegrenzt ist
    • wenn er ausreichend weit vom Rand der Brust, aber auch nicht zu nah an der Brustwarze liegt.

    Die endgültige Entscheidung darüber wurde erst während der OP getroffen. Der zuständige Arzt meinte zwar, es sei wahrscheinlich möglich, konnte es aber nicht fest zusagen.
    Der Vorteil für mich war, dass sich die Bestrahlungszeit danach um 1 Woche ca. verkürzt. Das fand ich sehr angenehm nach einer anstrengenden Chemo. Neben- oder Nachwirkungen hatte ich bis jetzt keine. Mir schien es damals sehr einleuchtend, das "Gelände" direkt vor Ort zu bestrahlen, wenn schon vor der Chemo operiert wird. Ob es wirkt - das kann man im Nachhinein vielleicht schwer sagen. Ich hoffe es einfach mal.

    Liebe Grüße und - du schaffst das!
    Eowyn

    Ja, ich überlege, ob ich auf Letrozol wechseln soll ...
    Allerdings habe ich auch gehört, es sei schlimmer in den Nebenwirkungen als Anastrozol... Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?
    Ach ja, und wie ist es mit euren Haaren - ich hab den Eindruck, sie werden immer dünner.

    Irgendwie kommt man nie von diesem Thema los - entweder steht eine neue Nachsorge an oder die Nebenwirkungen sind stetig präsent. Und ich habe nach einem 3/4 Jahr Therapie (Herbst 2016) gedacht, im kommenden Jahr geht es dir bestimmt besser. ?(
    Was tut ihr gegen die Gelenk- und Muskelschmerzen? Akupunktur hat nix geholfen, Bewegung muss echt dosiert werden, sonst kann ich nachts wegen der Knie-/Wadenschmerzen nicht schlafen. Pferdesalbe lindert ganz gut und jetzt werd ich mal Vibrationstraining probieren...

    LG,
    Eowyn

    Hallo Ticino,


    ich nehme seit über einem Jahr Anastrozol und meine Gelenkbeschwerden sind schon sehr heftig. Ich hatte meine Gyn nach einem Wechsel zu Exemestan gefragt, da offenbar leichter verträglich. Sie meinte dann, dass es sinnvoller sei, E. für das Auftreten eines Rezidives im Kombination mit einer bestimmten Chemo "aufzuheben".
    Also bleibe ich erstmal bei A. Haben andere diese Info auch schon mal bekommen?
    Was mich noch interessieren würde: wie oft sollte man eine Knochendichte unter der AHT wiederholen?
    Und hat jemand Erfahrungen mit Vibrationstraining, es soll gelenkschonend Muskelaufbau unterstützen und gegen Osteoporose gut sein.
    Laufen und lange Spaziergänge gehen mit meinem Knie nicht und auch beim Gerätetraining kann ich nicht alles machen.
    Würde mich über Hinweise freuen!

    Liebe Grüße an alle
    Eowyn

    Liebe Silky,
    linke Kniekehle? Ja, genau - das ist, zusammen mit meinem rechten (!) Handgelenk auch meine Baustelle! Für das Handgelenk trage ich jetzt eine Bandage, die falsche, schmerzhafte Bewegungen verhindert. Das nervt, ist aber ganz gut.
    Für das Knie habe ich auch Ultraschall und MRT hinter mir - entzündlich, aber eben keine Arthrose (gegen die ja Bewegung gut helfen kann). Meniskus ja, sieht komisch aus, ist aber nicht gerissen.
    Ich mache jetzt Akupunktur - Knie und Lendenwirbelsäule seien die einzigen Akupunkturstellen, die auch von gesetzlichen Kassen bezahlt werden. Ich habe den Eindruck, es hilft ein bisschen! Jedenfalls sind vor allem die Schmerzen nachts besser geworden.
    Ich nehme übrigens Anastrozol und nicht Tam - und das seit einem Jahr.
    Bis jetzt will ich durchhalten, auch wenn mich wie 80 fühle!

    LG Eowyn

    Liebe Kirsche,

    ich habe meinen Port jetzt auch ca. 1,5 Jahre drin, auch ungespült. Für mich gilt Ähnliches wie für alesigma - keine Probleme. Ich hab irgendwie das Gefühl, er sollte mich noch einige Zeit begleiten


    Viele Grüße
    Eowyn

    Guten Morgen an Alle !


    Ich hatte ja vor einigen Wochen zu meinen Gelenkschmerzen geschrieben. Mittlerweile ist durch Untersuchungen bestätigt, dass es keine Arthrose ist, aber entzündliche Prozesse vorliegen. Ich trage eine Bandage am Handgelenk, nehme ein homoöpathischess Medikament (Wob ..) und versuch es mit Akupunktur für das Knie. Mal schauen!


    Jetzt noch eine Frage: Hat jemand von Euch geschwollene Fußgelenke? Sieht irgendwie nach Wasser aus. Beschwerden hab ich (noch?) nicht. Würde mich über Hinweise freuen.


    Euch einen schönen Tag!


    Eowyn

    Hallo Nordlicht und Sonnenblümchen,


    ich hatte auch erst die nach Wiedereingliederung regelhaft vorgesehenen 2,5 Stunden Reduzierung, dann Antrag auf Erhöhung, geprüft durch Amtsärztin, was kein Problem war.
    Das müsste doch in allen Bundesländern gleich sein! Individuelle Reduzierung ist ja nett, aber es sollte bei unserer Schwerbehinderung nicht auf Kosten der Bezahlung gehen!

    Hallo Nordlicht,

    ich habe für 5 Jahre 5 Stunden Reduktion bekommen - als Nachteilsausgleich für die Schwerbehinderung (60%). Das ist auch gut so. Wir haben zwar auch einen Schwerbehinderten-Beauftragten, aber ich das Schulamt hat mir die Reduktion nach amtsärztlicher Prüfung einfach schriftlich mitgeteilt. Damit bin ich auch zufrieden. Ich konnte auch Wünsche äußern, wie z.B. nicht mehr als 4 Stunden am Tag Unterricht oder einen freien Tag. Ich bin sehr froh, dass unsere Schulleitung auf diesbezügliche Wünsche von Kollegen eingeht!

    Liebe Grüße,
    Eowyn

    Hallo, liebe Nebenwirkungsgeplagten!


    Ich nehme seit einem knappen Jahr Anastrozol und in den letzten Monaten sind die Beschwerden in den den Gelenken (linkes Knie, rechte Hand), jeweils austrahlend in Bein und Arm, echt immer schlimmer geworden.
    Insbesondere mit der rechten Hand tut jede nicht geplante oder nicht vermeidbare Dehnung (sonders Daumen) und Drehung weh.
    Abgesehen davon, dass ich nicht weiß, ob das eigentlich schon eine Arthrose ist oder vielleicht eine wird, mach ich ich mir Sorgen darum, ob die Beschwerden überhaupt zurückgehen, wenn ich abbreche oder sogar die 5 Jahre durchhalte.
    Hat jemand von Euch hierzu Informationen oder Erfahrungen?
    Geht es Euch auch so, dass es durch Sport (moderates Krafttraining) eher schlimmer als besser wird?
    Mit Reha-Sport habe ich schon aufgehört, weil ich mich meine Bewegungsschwierigkeiten nicht nur physisch behindern, sondern auch psychisch belasten - neben all den viel älteren Damen, die aber viel fitter sind als ich (58) ... Das macht einfach keinen Spaß!

    Liebe Grüße,
    Eowyn

    Hallo,
    finde ich auch - ich vermisse vor allem einen Verweis auf auf die neuen Beiträge seit meinem letzten Besuch! Das war sehr nett. Aber vielleicht habe ich ihn nur noch nicht gefunden.


    Liebe Grüße,
    Eowyn

    Hallo liebe "alte Hasen",


    kommt mir komisch vor, dass ich auch schon bald einer sein werde. Meine Behandlungen (Chemo, Bestrahlung) sind seit Ende August letzten Jahres vorbei, und ich hatte gehofft, mit ein bisschen Sport und Arbeit würde ich mich mittlerweile wieder gesund fühlen. Tu ich aber nicht.
    Abnehmen klappt nicht, Gelenke und Knochen schmerzen, ich fühle mich wie mindestens 10 Jahre älter als ich bin (58 Jahre) - jedenfalls, was die Beweglichkeit angeht - durch Sport wird es manchmal sogar eher schlimmer. Hab dann aus einem Unsicherheitsgefühl heraus ein Knochenszinti gemacht (oB - also weiß ich wenigstens, woher die Schmerzen im Moment nicht kommen...). Ich schlafe schlecht, kann mich nicht so richtig konzentrieren.
    DAS NERVT!!
    Anastrozol absetzen ist für mich keine Alternative, jedenfalls im Moment noch nicht. Aber noch über 4 Jahre? Puuh!
    Arbeit macht Spaß, lenkt ab - strengt aber auch an.
    Zum Glück habe ich noch nicht das Problem, dass alle von mir "Gesundheit" erwarten - das hilft sehr. Aber den Rat, nicht mehr ins Forum zu schauen, habe ich auch schon bekommen.
    Blöder Rat - jedenfalls für mich!
    Ich fühle mich durch Eure Beiträge gestützt und verstanden - und das macht Einiges leichter. Ich schreibe nicht so oft. Vielleicht ab jetzt mehr, mal schauen!
    Ich erinnere mich noch genau daran, dass der Gynäkologe im Krankenhaus vor 1,5 Jahren sagte: "in einem Jahr werden Sie wieder die Alte sein". Nööö, bin ich nicht!


    Liebe Grüße an Euch alle
    Eowyn

    Hallo Marianne,


    ich nehme Anastrozol und wäre sehr froh, wenn die Gelenkschmerzen etwas zu lindern wären!
    Wäre also auch dankbar für die Bezugsadresse, gern per PN


    Liebe Grüße,
    Eowyn

    Liebe Ticino,


    ja, das war bei mir auch so. Mittlerweile geht es besser (Chemo,Bestrahlung sind seit September letzten Jahres vorbei). Vielleicht hat mein Gerätetraining - sehr moderat - dazu beigetragen. Weil ich mir Sorgen gemacht habe, es könnte etwas anderes sein, hab ich die Ärztin im Brustzentrum draufschauen lassen. Sie hat mir zu Physiotherapie geraten. Aber es wurde dann auch so langsam besser.
    Interessant war, dass diese Beschwerden erst länger nach der AHB aufgetaucht sind.
    Ich wünsche Dir, dass es bald besser geht! Ich denke, du solltest beim CT klar sagen, was geht und was nicht!


    Liebe Grüße,
    Eowyn