Beiträge von FabienneBN

    Ich lese hier etwas von Haushaltshilfe.
    Ich bin leider kürzlich durch die Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkasse gefallen. Da ist nichts mit Pflegegrad und Haushaltshilfe.
    Ein soziales Netz habe ich nicht, auch keine netten Nachbarn. Meine Tochter (21) ist in einer schwierigen Phase und zeigt mir demonstrativ, dass sie sich nicht für mich zuständig fühlt, das heisst sie besucht mich selten und zeigt sich (vordergründig) desinteressiert.
    Mein Kontakt nach aussen, meine einzige Hilfe, ist eine sogenannte ambulante Betreuerin, die mich 2 Stunden pro Woche besucht. Voraussetzung für diese Zuwendung ist eine psychische Erkrankung, z. B. eine Depression. Die BetreuerInnen putzen natürlich nicht, helfen aber ggfs. beim Einkaufen und - vor allem - bei Anträgen. Zumindest habe ich mittlerweile dank ihrer Hilfe eine Waschmaschine (meine alte Miele war lange defekt und ich musste meine Wäsche im weit entfernten Waschsalon waschen) und einen neuen Fernseher aus Spendentöpfen bekommen.


    Wie schon irgendwo geschrieben, bin ich schon in knapper EU-Rente und werde seit vergangenem Dezember aufgrund von wiederholt aufgetretenen Lebermetastasen palliativ behandelt (TACE = transarterielle Chemoablation). Trotzdem könnte es mir körperlich wesentlich schlechter gehen. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Wenn nur die einsamen Abende nicht wären...


    Ich grüße Euch alle ganz herzlich!

    Liebe Esperanza,


    Du machst Deinem Namen alle Ehre und hast ein wohltuendes Wissen, das mich wieder an meinen Gyn-Onko glauben lässt.
    Vielen Dank. Ich werde mir die Hera-Studie, falls möglich, zu Gemüte führen.


    Nun sah ich eben in einem Thread zu Herceptin, dass Du aktuell auch unter starken Nebenwirkungen leidest. Versuche
    auch durchzuhalten und teile Deine Erfahrungen weiter. Das würde mich freuen.


    Gute Nacht!

    Liebe Tanne,


    schon nach wenigen Behandlungen (250 mg Paclitaxel/380 mg Herceptin) litt ich an denselben NW. Am Schlimmsten waren die Knochenschmerzen und die Fatigue. Aber auch die Erfahrung, vom medizinischen Personal nicht ernst genommen zu werden. - Ich bin übrigens 55. :-)


    Grüße, auch an Experanza2016, der ich auch einen guten Verlauf wünsche
    Fabienne

    Liebe Paula,


    Du hast recht. Genau das wundert mich ja auch.


    Ob ich hinter der Chemo-/Antikörpertherapie stehen KANN, versuche ich gerade mit Eurer Hilfe herauszufinden. Ich musste sie
    gerade unterbrechen, weil erst eine Metastase in der Leber, die von einem anderen Krebs stammt, entfernt bzw. behandelt
    werden muss. Meine beiden (!) Onkologen (Gynäkologe versus Internist) widersprechen sich, sind also keine Hilfe.


    Ich werde auch noch den Krebsinformationsdienst anrufen, aber vielleicht liest dies hier eine Frau, die HER2pos lange
    hinter sich hat, ob mit oder ohne adjuvante Chemotherapie. Auch ein Lesetipp, z. B. eine Studie zur langfristigen Wirksamkeit
    von Paclitaxel in Kombi mit Herceptin, wäre toll.


    ***


    Liebe yyulia,


    keine Ahnung. Das entscheiden die Gynäkologen ja individuell. Vielleicht belastet das EC die Leber zu sehr.



    Ciao
    Fabienne

    Ihr Lieben!


    Mit Brustkrebs HER2positiv, G3, Ablatio ohne Lymphknotenbefall, OP im März 2016, kein Gendefekt, empfahl mir der gynäkologische Onkologe eine
    sofortige, 12wöchige adjuvante Therapie mit Paclitaxel und Herceptin, anschließende Fortsetzung mit Herceptin und Tamoxifen zuhause.
    4mal habe ich das gemacht und hatte starke Nebenwirkungen mit Knochenschmerzen und Fatigue.


    Nun habe ich heute mit einer "Langzeitüberlebenden" telefoniert. Sie ist eine der Leiterinnen der örtlichen Selbsthilfegruppe hier, eine
    ehemalige Krankenschwester. Sie nannte mir die Zahl von 30 % erfolgreicher adjuvanter Chemotherapien und dann das Beispiel von
    40 % bei der Vermeidung von Rezidiven, wenn man regelmäßig Sport treibt.


    Könnt Ihr die vergleichsweise niedrigere Erfolgsquote von Chemos bestätigen? Ich überlege nämlich wirklich, mich von den Qualen zu befreien.


    Viele Grüße in die Runde von
    Fabienne (55)

    Liebe Olivia,


    die Stanzbiopsie brachte bei mir nur Mikrokalk ohne Lymphknotenbefall und Metastasen ans Licht. Bin HER2pos G3.
    Nach der Brustabnahme ist alles weg und trotzdem wurde mir eine sofortige Chemo-/Antikörpertherapie empfohlen.


    Das ist jetzt also eine vorbeugende ("adjuvante") Therapie. Ich hoffe sehr, dass sie langfristig Sinn macht, denn
    meine Nebenwirkungen sind nicht ohne.


    LG Fabienne

    Liebe Fories,


    weil ich mich einsam und überfordert fühle, suche ich Kontakte zu anderen Singles hier und bin froh, diese Rubrik gefunden zu haben.
    Bei mir passiert im Moment viel, über das ich mich gerne austauschen würde, und der Aspekt relativ allein zu sein mit allem, spielt
    eine große Rolle. Es macht mich oft traurig und etwas neidisch auf andere, die sich getragen fühlen, obwohl ich das allein leben
    nach der Familienphase mit Verantwortung für meine Tochter auch zu schätzen weiß. Soviel zur Familie - da ist eben niemand außer
    meiner 20jährigen Tochter und einem greisen Vater mit Parkinson, ziemlich weit weg in einem Pflegeheim.


    Über meine Geschichte zu schreiben, fällt mir nicht leicht, weil ich immer fürchte, ins Jammern abzudriften, und das ist ja nunmal
    abschreckend für neue Bekanntschaften. Trotzdem: ohne Kennenlernen geht es nicht. Vielleicht haben wir ja ein paar Gemeinsamkeiten.


    Ich (55) bin seit 5 Jahren wegen einer langjährigen Angststörung und Depressionen voll erwerbsgemindert berentet. Meine Tochter habe
    ich allein großgezogen, nachdem uns mein Mann verlassen hat als sie 3 wurde. Selbstverständlich habe ich viel gearbeitet. Wir hatten es
    nicht schlecht, aber der Streß war groß, ich erlebte ein jahrelanges Mobbing im Job und konnte 2008 nicht mehr.
    Die EU-Rente hat mein Leben vollkommen verändert. Unternehmungslustig und offen, wie ich bin, konnte ich mir plötzlich gar nichts
    mehr leisten. Die Tochter ist dann mit 18 auch noch überraschend ausgezogen, und ich sitze auf einer (schön gelegenen) 2-Zimmer-
    Wohnung in einer Studentenstadt mit knappen Singlewohnungen. Außerdem habe ich noch einen Schufa-Eintrag und überhaupt kein
    Geld für einen Umzug. Ich kenne nämlich keine Männer mehr, und die neuen weiblichen Bekannten, meist auch chronisch erkrankt,
    können mir so gar nicht helfen. Diese wenigen Frauen, aber immerhin!, kenne ich durch Facebook - ein Segen!


    Als vor einem Jahr, also im Sommer 2015, meine Krebsgeschichte begann, war ich sehr unerfahren, was Krankenhausaufenthalte und
    körperliche Behandlungen betrifft. Ok, die Geburt meiner Tochter, zwei gebrochene Finger, eine Ausschabung - mehr nicht.
    Seitdem ist viel passiert, leider gibt es pausenlos etwas Neues, auf das ich mich einstellen muss. Meine Tochter verhält sich total lieb, ist aber
    auch noch sehr jung und hat große Angst mich zu verlieren, sie hat auch nicht viel Zeit. Meine Psychotherapeutin hört mir zu und versucht
    Entspannungsübungen. Ablenkung ist in meinem Alltag natürlich alles! Jeder sehr ängstlich disponierte Mensch kennt das.


    Wie war also das vergangene Jahr? Im Juli 2015 wurde bei mir ein Gallenwegskarzinom in der Leber erkannt und gleich operiert. Großer
    Bauchschnitt, gute Perspektive, denn das Ding wurde ja früh erkannt. Ansonsten ist über diese Erkrankung nicht viel Lesestoff zu finden,
    weil sie sehr selten ist. Warum CCC? U.a., vermuten die staunenden Ärzte, weil ich einen Hepatitis B-Virus in mir trage, der mit 25 beim
    Blut spenden entdeckt wurde, der mich aber nie belastete, weil ich bis zum Hausarztwechsel nie über ein Krebsrisiko aufgekärt wurde.
    Bei der Kontroll-Sono im November 2015 war meine nachgewachsene Leber noch gesund und frei. - Kurz vor Weihnachten begann aber
    eine Serie von miesen Überraschungen. Die reguläre Mammo zeigte eine auffällige Häufung von Mikrokalk in der rechten Brust. Man riet
    mir dringend zu einer Biopsie, die ich bis Ende Januar rausschob - aus Angst vor dieser Untersuchungsmethode. Positiver Befund.
    Kurz vor dem OP-Termin der Brust, ich hatte mich für eine Ablatio mit Wiederaufbau entschieden, kam dann der absolute Hammer:
    3 Metastasen in der Leber. Ein Ärzteteam entschied kurzfristig, zuerst die Brust abzunehmen, dann Erkenntnisse über einen möglichen
    Zusammenhang von Brust- und Gallenwegskrebs zu sammeln (beides hat nun aber nichts miteinander zu tun) und schließlich die
    Lebermetas zu entfernen. Bis Mitte April lag ich in zwei verschiedenen Krankenhäusern. Ich war sehr einsam mit meinen Gedanken und
    bekam selten Besuch. Aber ich löchere die Ärzte mit Fragen und lasse mir ab und zu auch Beruhigstabletten und Zopiclon zum Schlafen geben.


    Ein paar Wochen lang war ich was die Gesundheit betrifft einigermaßen ruhig. Zur Prophylaxe wegen des Brustkrebses, immerhin Grad 3,
    aber ohne Wächterknotenbefall, hatte man mir Tamoxifen verördnet, was ich aber überhaupt nicht vertrug. Dann der Besuch eines
    neuen Gynäkologen-Onkologen. Der riet mir dringend zu einer sofortigen 12-wöchigen Antikörper- und Chemotherapie in seiner Praxis.
    Ich fasste großes Vertrauen, denn dieser Mensch wirkt veranwortungsvoll und nimmt sich viel Zeit. Leider entdeckte er aber eine
    neue Lebermetastase, die noch in diesem Sommer strahlenmäßig "verkocht" werden soll. Der Leber-Onkologe war beim Kontrolltermin
    am Montag nicht begeistert von der spontanen Aktion (= Chemo) des anderen, was mich wiederum total verunsicherte und vor lauter
    Erschöpfung und Wut auf die Ärzte in Tränen ausbrechen ließ. Glücklicherweise hatte ich zu diesem Termin meine Tochter an meiner
    Seite. Umarmungen wirken Wunder.


    Die Chemo macht mich gleichzeitig müde und nervös, denn ich möchte meine Zeit eigentlich anders nutzen als von der Couch ins
    Bett zu wechseln, mir langweile Fernsehprogramme anzusehen und viel zu grübeln. Weil ich mit meiner Rente spätestens zur
    Monatsmitte immer am Ende bin, muss ich mir über eine Foodsharing-Gruppe auf Facebook immer "gerettete" Lebensmittel, wie
    Brot und Gemüse, über die Stadt verteilt, besorgen. Bei der Tafel haben Singles keine Chance.


    Unabhängig, wieviel Geld ihr zur Verfügung habt, werden wir vielleicht Gemeinsamkeiten finden und uns ein bisschen austauschen
    und trösten können. Ich bin neugierig auf eure Geschichten und lese mich jetzt erst einmal durch den Thread.


    Schreibt fleissig!
    Herzliche Grüße in die Runde von
    Fabienne :love:

    Liebe Ronja5,


    Ich hoffe, Du hast die OP gut überstanden. Die Operation ist bei mir im März super gelaufen, die Narbe ist schnell verheilt.
    Seit April gehe ich ca. alle zwei Wochen zum Befüllen des Expanders in die Platische Chirurgie des Krankenhauses.
    Noch einmal Kochsalzlösung und dann ist die Haut so weit gedehnt, dass theoretisch wieder operiert werden kann.


    Wichtiger ist eigentlich der Brustkrebs-Typ der nach der OP ermittelt wird und die weitere Behandlung. Im Krankenhaus
    solltest Du die Gynäkologen mit Fragen bombardieren. Bei mir waren keine in der Nähe bzw. haben mir hinterher
    eine falsche Therapieempfehlung gegen. Ich habe glücklicherweise gerade in meiner Stadt einen Gynäkologen mit
    Onkologischer Zusatzausbildung und bekam heute meine erste Therapie mit Antikörpern und Chemo.


    LG
    Fabi

    Eine kurze Rückmeldung möchte ich geben, bevor ich dieses Thema hier verlasse.


    Vor einigen Wochen schrieb ich über meine ungewöhnlich starken Nebenwirkung nach der Einnahme von 20 mg Tamoxifen, die mit nach Ablatio mit Wiederaufbau von der Gynäkologischen Station des Krankenhauses empfohlen worden waren. Ich brach die Einnahme zweimals nach wenigen Tagen ab,
    holte mir aber zwischenzeitlich einen Termin bei einem niedergelassenen Gynäkologen und Onkologen.


    Dieser Arzt war nun entsetzt über den Therapievorschlag des Krankenhauses, denn bei meinem Krebstyp sei das Medikament vollkommen wirkungslos und
    einfach nur falsch. Kommende Woche - das ist natürlich auch nicht "schön" und hoffentlich nun mal "das Richtige" - wird die Chemo mit Paclitaxel gestartet.


    Seit August 2015 habe ich jetzt aufgrund von zwei Krebsarten eine Menge Ärzte kennengelernt und wurde dreimal operiert. In einer Stadt, die wirklich keinen Mangel an Krankenhäusern und Fachärzten hat, ist mir diese Odyssee unverständlich. Hoffentlich kann ich dem neuen Arzt vertrauen.


    Euch wünsche ich viel Mut und Kraft. <3


    Fabi

    Ihr Lieben!


    Vielen Dank für Eure aufmunternden Worte und überhaupt für Eure Aufmerksamkeit, die mir erst heute wieder bewusst wird. Ich war viele Wochen nicht im Forum. Glücklicherweise sind meine beiden Operationen gut verlaufen und körperlich verheilt. Genauso froh machend ist der Umstand, dass ich in der Zwischenzeit viele Informationen über Brust und Leber sammeln konnte. Statt der anfänglichen Panik mittlerweile nur noch ein Wechselbad der Gefühle und eine gewisse Einsamkeit, die einem niemand nehmen sondern nur etwas erleichtern kann.

    Liebe Luzie, liebe Tamoxis


    Luzies Beitrag spricht mir aus der Seele, weil ich einen ähnlichen Befund bzw. Nicht-Befunde nach OP im März habe.


    Seit Anfang Maj nehme ich nun 20 g Tamoxifen täglich und ich spüre eine Nebenwirkung (neben der Benommenheit), die mich verunsichert.
    Ich bin 55 und war bisher sehr froh, wie unproblematisch die Wechseljahre bei mir verliefen. Keine Beschwerden und Erleichterung, als vor wenigen Jahren die Tage ausblieben, die früher immer sehr schmerzhaft waren, wenn ich nicht die Pille nahm. Bauchkrämpfe und Migräne.


    Jetzt habe ich das Gefühl, dass seit der Einnahme von Tamoxifen wieder ein unangenehmes Ziehen im Unterbauch eingesetzt hat. Auch die Kopfschmerzen (keine Migräne bisher) als Begleiterscheinung scheinen zugenommen zu haben. Ungefähr eine Woche vor Pfingsten war mir das dann so und suspekt, dass ich die Einnahme ausgesetzt habe. Ich wollte meinen Körper beobachten und auch über den Nutzen von T. für mich nachdenken.


    Frage in die Runde:
    Meint oder wisst Ihr, dass ein Entzug von Östrogen ein erneutes Einsetzen von Regelbeschwerden zur Folge haben kann? Die werden zwar nicht im Beipackzettel genannt, aber - straft mich Lügen - wäre das nicht fast logisch? Mich in diesem Forum zu erkundigen, ist mir erst einmal wichtiger als zu meiner Gynäkologin zu gehen.


    Liebe Grüße aus Bonn
    Fabi

    Ich, w 55, bin seit einem Jahr betroffen und habe immer noch keine Ahnung von meiner weiteren Lebenserwartung nach OP im Anfangsstadium.
    Vielleicht finde ich hier eine Leidengenossin. Eine nicht unerhebliche Ursache scheint meine Hepatitis B-Viruslast zu sein, die seit meinem
    25. Lebensjahr bekannt ist. Die Ursache, sprich Übertragung, liegt vollkommen im Dunkeln. Ich war damals nie in Südostasien noch hatte ich
    wechselnde Sexualpartner.


    Meine Überlebenshoffnung jenseits der 5 Jahre war zunächst groß. Nun habe ich zusätzlich noch Brustkrebs im Anfangsstadium UND Verdacht
    auf Metasthasierung im Bauchbereich.


    Giebt es unter euch Frauen hier eine einzige mit Krebs der oberen Bauchorgane? Ich fühle mich allein und brauche Austausch.

    Liebe Frauen,


    nach einem turbolenten Jahr bei mir (54) mit Ersterkrankung, OP, Kontrolle und zusätzlicher Diagnose einer weiteren Krebserkrankung
    möchte ich ab heute in diesem Forum mitmachen. Ich hatte es Ende 2015 entdeckt, mich etwas durch interessante Beiträge gelesen,
    das Schreiben, Fragen und Diskutieren aber für ruhigere Zeiten aufgeschoben.


    Seit heute, nach zwei unerfreulichen Arztterminen, sehe ich meine beiden Krebserkrankungen weniger gelassen als mich die verschiedenen
    Fachärzte glauben lassen wollten. Hört sich nach einer Unterstellung an. Ich werde hier versuchen, das zu klären und mir helfen zu lassen.
    Ich brauche Hilfe als Kranke und medizinische Laiin. Mein Fall mit Erstdiagnose "Gallenwegskarzinom" und nun "Brustkrebs" ist vermutlich
    außergewöhnlich.


    Gerne ein paar Infos zu mir:
    Seit dem Auszug meiner einzigen Tochter (20) vor eineinhalb Jahren lebe ich allein in der 2-Zimmer-Wohnung am grünen Stadtrand einer
    rheinischen Großstadt. Der Vater und Ehemann verließ uns vor ihrem 3. Geburtstag. 2008 erlebte ich eine große Lebenskrise und
    wurde 2011 dauerhaft frühberentet. Finanziell ist es wegen der hohen Mieten, selbst in den knappen Sozialwohnungen, extrem knapp.


    VOR meiner ersten Krebsdiagnose im letzten Sommer plante ich ein neues, selbstbestimmtes Leben. Nun habe ich wieder keine Idee, wie lange ich noch leben werde.