Beiträge von Kassandra65

    Liebe Wölfin,


    mich kennst Du wahrscheinlich noch nicht, weil ich meist nur eine stille Mitleserin bin. Dein Beitrag hat mich sehr berührt und da ist mir aufgefallen, dass ich zu Floras Beitrag noch etwas ergänzen kann. Im Magazin "perspektive" stand im vergangenen Jahr ein Beitrag zur psychoonkologischen Versorgung in Deutschland. Darin heißt es:


    Die Betroffenen können den Erstkontakt zu einem ärztlichen oder psychologischen Psychotherapeuten selbst herstellen und brauchen dazu keinen Überweisungsschein ihres Hausarztes. Adressen können u.a. unter folgenden Links gefunden werden:
    www.dapo-ev.de oder www.krebsinformationsdienst.de…ychoonkologen.php#results


    Der Therapeut oder die Therapeutin sollte eine psychoonkologische Zusatzqualifikation und Erfahrung in der Arbeit mit onkologischen Patienten haben. Neben dieser fachlichen Qualifikation sollte aber auch „die Chemie stimmen“. Die Krankenkassen sehen daher die ersten vier bis fünf Termine als Probesitzungen (probatorische Sitzungen) an, die dazu beitragen sollen, dass die Patienten einen geeigneten Therapeuten oder eine geeignete Therapeutin finden. Darum sollten sich Patienten nicht scheuen, weitere Therapeuten zu einem Erstgespräch aufzusuchen, wenn der erste Kontakt nicht überzeugend war.


    Vielleicht hilft Dir diese Info ja.


    Viele Grüße
    Kassandra

    Hallo Sonnenschein,


    Dein Beitrag hat mich sehr berührt, denn Du schreibst trotz der schwierigen Situation so positiv. Klasse! Ich selbst habe zwar keine Erfahrung mit Schwangerschaft und Krebs. Aber vor kurzem habe ich einen Beitrag dazu in der "perspektive" gelesen, dem Magazin der Frauenselbsthilfe. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, brauchst Du Dir keinerlei Sorgen um Dein Kind zu machen. Nach dem dritten Schwangerschaftsmonat ist eine Chemotherapie problemlos durchführbar und ohne Folgen für das Kind. Aber lies am besten nochmal selbst:
    http://www.frauenselbsthilfe.d…ve/2012-3-Perspektive.pdf

    Liebe Bibbi,


    ich habe gerade Deinen Eintrag gesehen und wollte Dir nun ganz schnell schreiben, damit du weißt, dass du nicht allein bist. Ich kann so gut nachvollziehen, wie Du Dich jetzt fühlst, dass es mir richtig das Herz zusammenzieht. Aber bitte, glaub jetzt nicht, dass nun Dein Todesurteil gesprochen ist. Auch mit Metastasen ist das Leben nicht zuende!!! Ich denke an Dich und wünsche Dir ganz viel Kraft!


    Kassandra

    Hallo Michi,


    vielleicht ist folgende Info aus der FSH-Broschüre zum Thema Rehabilitation hilfreich für Dich:


    Bei einer Ablehnung des Reha-Antrages durch die Krankenkasse oder den Rentenversicherungsträger kann innerhalb eines Monats Widerspruch gegen den Ablehnungsbescheid bei dem entsprechenden Kostenträger eingelegt werden. Wichtig ist hier eine fundierte und ausführliche ärztliche Begründung der medizinischen Notwendigkeit durch den attestierenden Arzt. Dabei muss die bestehende Symptomlast deutlich werden. Geben Sie Ihrem Arzt bereits bei Erstantragstellung eine Stichwortliste, die ihre Symptome enthält. Der zuerst angegangene Rehabilitationsträger muss innerhalb von zwei Wochen nach Eingang des Antrages feststellen, ob er oder ein anderer Rehabilitationsträger für die Leistung zuständig ist. Die Entscheidung über den Rehabilitationsbedarf muss der zuständige Träger innerhalb von drei Wochen nach Antragseingang treffen.


    Zur Broschüre: www.frauenselbsthilfe.de/uploa…06-Rehabilitation-neu.pdf

    Hallo Danker,


    in der Januar-Perspektive (Magazin der Frauenselbsthilfe) stand eine interessante Mitteilung zum Thema "veränderter Geschmacksinn bei Chemo-Therapie". Den habe ich einfach mal rauskopiert:
    Der Geschmacks- oder Geruchssinn kann sich im Verlauf einer Krebsbehandlung ändern. Lebensmittel, insbesondere Fleisch oder andere Speisen mit hohem Eiweißgehalt, können einen bitteren oder metallenen Geschmack bekommen und viele Lebensmittel schmecken weniger intensiv. Manchmal werden einzelne Komponenten wie „süß“ auch gar nicht mehr geschmeckt. Ein Tipp zum Umgang mit dieser Nebenwirkung ist, den Mund vor dem Essen mit Wasser auszuspülen, in dem ein Teelöffel Backpulver aufgelöst ist. Die Mischung sollte nicht geschluckt werden. Auch Zitronenwasser ist hilfreich. Grundsätzlich lassen saure Nahrungsmittel das Essen wieder besser schmecken. Gegen einen metallischen Geschmack im Mund kann es helfen, Plastikbesteck zu nutzen. Oft schmecken Lebensmittel besser, wenn sie kalt gegessen werden.


    Die Tipps fand ich ganz hilfreich. Vielleicht sind sie das für Dich ja auch.


    Es grüßt Dich
    Kassandra

    Liebe Flora,


    ich habe die Sendung zwar noch nicht gesehen, aber das Thema interessiert mich sehr. Mit komplementären Methoden beschäftige ich mich viel und surfe dann manchmal stundenlang im Internet um handfeste Informationen zu bekommen. Am ehesten verlasse ich mich da auf www.krebsinformationsdienst.de und www.gesundheitsinformation.de. Die eine Website ist vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg und die andere vom Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen. Die erkennen Methoden nur an, wenn beweiskräftige Studien vorliegen. Und da sieht es bei komplementären Methoden immer ganz mau aus. Deprimierend.


    Dabei kenne ich natürlich immer viele die auf bestimmte Methoden schwören. Vielleicht spielt für die Wirkung immer auch die Psychosomatik eine große Rolle?


    Viele Grüße
    Kassandra

    Liebe Gerda,


    wahrscheinlich hat Ovid völlig recht, mit dem, was er Dir geschrieben hat. Und vielleicht hilft es Dir ja auch weiter, mit einem gewissen Abstand vom gestrigen Abend aus einer anderen Perspektive auf Dein Erlebnis zu schauen. Im Moment möchte ich Dir aber doch schreiben, dass ich Deine Enttäuschung gut verstehen kann. Vielleicht ist das ein bisschen wie eine Stigmatisierung und es geht weniger darum, dass Du nicht mehr helfen darst. Ich finde, dass die Ärztin vor Ort unsensibel reagiert hat und Dir mit etwas mehr Verständnis für Deine Situation die Thematik hätte erklären müssen.


    Ganz liebe Grüße von
    Kassandra


    Ps. In der "perspektive" war 2011 übrigens ein Artikel zum Thema: http://www.frauenselbsthilfe.d…ve/2011-4-perspektive.pdf

    Sport, schön und gut. Aber ist ja auch nicht was für jedermanns . Und wenn es keinen Spaß macht, dann ist das mit der Disziplin so eine Sache.


    Liebe Leni, mir hat es geholfen, als ich endlich Sportpartner gefunden hatte, von denen ich mich motivieren lassen kann, wenn der innere Schweinehund mal wieder zu siegen droht. Denn bei mir hat auch nur viel Bewegung geholfen und zwar auch gegen meine depressiven Anwandlungen ... Und dann habe ich auch noch einen Fitness-Sport gefunden, der mir richtig Spaß macht. Also die Kombination war es: der richtige Sport mit den richtigen Leuten. Vielleicht findest Du ja auch so was?


    Es grüßt Dich
    Kassandra

    Also, eigentlich habe ich ja gar keine Zeit fürs Sonnendeck,


    aber dann habe ich Euch da gefunden. Und die Lust wurde übergroß, euch dort Gesellschaft zu leisten! Nun liege ich hier in der Sonne und genieße die warmen Strahlen im Gesicht. Es ist herrlich. Ich meine sogar, Wellengeplätscher zu hören, kann das sein? Jetzt stecke ich mir aber meine Kopfhörer in die Ohren, und höre mein wunderbares Hörbuch weiter "Tschick". Kann ich nur wärmstens empfehlen. Lässt sich aber sicherlich auch gut als E-Book lesen ;)


    Wohlige Grüße
    von Euer Kassandra :thumbup:

    Liebe Foris,


    wie war das bei Euch? habt Ihr auch von Freunden, Verwandten und Bekannten einen haufen schrecklich gut gemeinter, aber dennoch fürchterlicher Sprüche zu hören bekommen?


    Mein bester war: Du siehst doch super aus. Das wird schon wieder...


    Was habt Ihr so zu hören bekommen? Oder was hat Euch am meisten genervt?


    Warte gespannt auf Eure Nachrichten
    Kassandra :thumbsup:

    Hallo Surfergirl,


    meine Mutter war auch 43, als sie die Diagnose Brustkrebs erhielt. und ich war damals 18 Jahre alt. Gestorben ist sie aber "erst" mit 55. Da war ich erwachsen und hatte eine eigene Familie. Aber besonders mit dieser eigenen Familie wuchs meine Angst, auch an Brustkrebs zu erkranken. Da meine Mutter bei der Diagnose noch unter 50 war, gehöre ich zur "Risikogruppe". Eine Mammographie bekomme ich daher, seit ich 30 Jahre alt geworden bin, alle zwei Jahre als Kassenleistung. Es ist allerdings sehr umstritten, ob eine Mammographie bei Frauen unter 50 etwas bringt (zu dichtes Brustgewebe) oder womöglich sogar schadet. Wichtig und sinnvoll ist aber die Sonographie (Ultraschall). Da Deine Mutter auch sehr früh erkrankt ist, müsstest Du die eigentlich auch als Kassenleistung bekommen. Frag doch mal Deine Frauenärztin.


    Viele Grüße
    Kassandra

    Liebe Leni,


    das Gefühl kenne ich auch gut. Und leider mache ich dann oft den Fehler, mich nicht zurückzuziehen, sondern meine Mitmenschen mit unfairen Angriffen zu überziehen. Schrecklich. Ich schäme mich nachher immer ganz fürchterlich. Und - obwohl ich diese Macke kenne - mache ich den Fehler doch immer wieder. Ärger ?(


    Viele Grüße
    Kassandra

    Liebe Rose,


    ich habe hier für Dich noch einen tollen Tee-Tip für Dich, denn wenn ich so Deine Lieblingssorten sehe, dann müsste Dir dieser auch gefallen: Ayurvedischer Gewürztee. Die Marke darf ich ja hier nicht nennen, aber ich schicke Dir noch eine PN. Auf jeden Fall bekommst Du diesen Tee im Teebeutel in der großen Supermarktkette mit der weißen Schrift auf rotem Grund ;-)


    Viele Grüße
    Kassandra

    Ich wollte mal folgendes zur Diskussion stellen: Wenn bekannt ist, das nur in 5 % der Fälle eine Chemotherapie überhaupt hilft, das Leben zu verlängern, warum sollte ich sie dann machen? Die Chemotherapie fügt dem Körper doch so viel Schaden zu. Ich frage mich immer wieder, ob dieser Schaden nicht die sehr geringe Wahrscheinlichkeit des Nutzens übersteigt? Allerdings habe ich noch nie gehört, dass ein Arzt ernsthaft in diese Richtung berät.


    Nachdenklich
    Kassandra

    Ich habe am 7. Januar einen sehr interessanten Artikel in der Süddeutschen Zeitung zum Thema Brustkrebs gefunden: "Tod dem Tumor - Brustkrebs ist die häufigste Krebsart bei Frauen - doch dank neuer Diagnosemethoden und individueller Therapien können Ärzte immer mehr Patientinnen heilen". Eine der ganz wichtigen Aussagen ist, dass vielen Betroffenen ene Chemotherapie heute erspart bleiben kann. Wäre schön, wenn das so stimmt.


    Viele Grüße
    Kassandra