Beiträge von Kathrin2016

    Im BZ sagte mir die Ärztin, dass Probleme mit den Nägeln über 2 Jahre hinweg bestehen können. Es ist also leider "normal". Muss nicht vorkommen, aber kann. Ich habe 1 Jahr nach Chemo nur noch kleinere Probleme mit den Nägeln. Ich würde mich an Deiner Stelle auch an eine med. Fusspflege wenden, die können Dir dann sicher weiterhelfen- vielleicht auch einen Arzt empfehlen. Gute Besserung!

    Lieber Matsu. Ich schreibe hier im Neuanfang und freue mich, dass es Euch beiden den Umständen entsprechend gut geht! Ihr habt beide schon soviel geschafft und erfolgreich gekämpft. Ich freu mich mit Euch und wünsche Euch für die nächsten Schritte viel Erfolg und alles erdenklich Gute!!!

    Viele Grüße Kathrin

    Hallo. Ich sollte immer Kühlen (Kühlakkus schön eingepackt, nicht direkt auf die Haut). Die kalten Kohlblätter habe ich auch als sehr angenehm empfunden. Ich drücke Dir die Daumen, dass man Dir helfen kann und Du Linderung bekommst! Liebe Grüße :hug:

    Hallo. Ich kann mich den Vorschreiberinnern nur anschließen : dass muss Dir nicht peinlich sein, es ist eine Folge der Nebenwirkungen der Chemo. Wechselbäder, Massage mit Igelbällen und Vitamin B wurden mir empfohlen. Ich bin auch einige Male gestürzt und die Treppe unplanmässig runtergekommen. Als die Neuropathien immer stärker wurden, wurde die Taxol-Dosis auf 75% reduziert und ich hatte trotzdem eine PCR.

    Also ruhig die Beschwerden ansprechen. Jeder ist anders. Vielleicht ist die Dosis für Dich auch zu hoch. Oder man kann Dir anderweitig helfen . Alles Gute!

    Hallo. Ingwertee habe ich eine zeitlang getrunken- allerdings mit der Zeit leider eine Aversion dagegen entwickelt. Gegen die Übelkeit bekommt man normalerweise gute Medikamente. Bei Bedarf gibt es meist auch noch was Stärkeres - dann einfach Bescheid sagen und nicht rumquälen. Das mit der Müdigkeit ist bei jedem anders und auch nicht jeden Tag oder nach jeder Chemo gleich. Vielleicht kannst Du über die Krankenkasse eine Hilfe für den Haushalt bekommen? Erfahrungsgemäß sind Hunde sehr anpassungsfähig und empathisch. Das dürfte kein Problem sein. Sie passen sich auch an ein langsameres Tempo beim Gassi gehen an und liegen auch mal ganz gern bei Frauchen 😉

    Das mit dem Essen ist auch sehr unterschiedlich: meist entscheidet der Körper, worauf man Appetit hat. Sollte die Mundschleimhaut angegriffen sein, kann Jogurt zu sauer sein. Aber solange man es verträgt, ist es bestimmt eine gute Idee.

    Lieber Matsu. Diese Mist-Erkrankung fordert soviel Kraft! Sowohl von der Erkrankten als auch von den Angehörigen. Und je nähersie sich stehen, um so schwerer ist es! Die Erfahrung ist schmerzhaft und eine wahre Bewährungsprobe. Ihr beide habt schon soviel geschafft! Es hat euch beide nus hierhin viel Kraft gekostet. Du brauchst jetzt auch Hilfe um weiter helfen zu können.

    Ich habe mich mich durch Deinen Beitrag daran erinnert, wie verletzt ich war, als mein Partner mir an einem Abend sagte, er will nichts mehr von Krebs hören. .. ich war mitten in der Chemo. Der Krebs bestimmte meinen Alltag. Aber ich konnte verstehen, dass das für ihn irgendwann zuviel wurde. Ich habe mich zurück gezogen, nichts mehr erzählt. Auf Fragen, wie es mir ginge, nur noch mit "gut" geantwortet.

    Es ist eine schwere Zeit, in der Jeder auch Raum für sich braucht. Wenn Du psychologische Hilfe bekommen und annehmen kannst: tue es bitten! Und ich glaube, wenn Du Deiner Frau irgendwie mitteilen kannst, dass es Dir wahrhaftig nicht egal ist, dass Du zu ihr stehst - sie wird Dich verstehen!!!

    Liebe Alesi. Auch wenn ich nicht oft schreibe und Dich nicht persönlich kenne, denke ich oft an Dich. Ich bewundere Deine Lebensfreude, Deine Kraft und drücke Dir ganz fest die Daumen für die kommenden Befunde!!!! Alles Liebe und Gute für Dich wünscht Kathrin :hug:

    Das man vor der 1. Chemo Angst, ist normal, würde ich sagen. Man weiss ja noch nicht, wie das abläuft. Vielleicht kannst Du Dir das vorher angucken und erklären lassen (so habe ich das gemacht und die wirklich netten Schwestern der Tagesklinik konnten mir schon einiges an Angst vorab nehmen).

    Mit den Lymphknoten, tja ich hatte mich entschieden, sie nicht vorher entfernen zu lassen. Ähnliche Gedanken wie Dir sind mir auch durch den Kopf gegangen, ich habe recherchiert und verschiedene Ärzte gefragt. In der Pathologie kann man nach der Chemo eventuell noch feststellen, ob Lymphknoten befallen waren. Bei mir hatte die Chemo so gut aufgeräumt, dass man gar nicht mehr feststellen konnte, wo der Tumor gewesen ist. Wahrscheinlich hätte man dann in den Lymphknoten auch nichts mehr feststellen können. Mir wurde gesagt, dass die Wahrscheinlichkeit dafür hoch wäre, die Lymphknoten waren unauffällig. Da es für das weitere Vorgehen unerheblich war, ob Lymphknoten befallen waren oder nicht, habe ich mich gegen eine Entfernung entschieden. Der Chefarzt hat im Nachhinein gesagt, es wäre die richtige Entscheidung gewesen. Aber das muss man selbst wissen, ob man mit solch einer Entscheidung leben kann. Es gibt derzeit Diskussionen über die Aussagekraft der Lymphknoten. Ebenso gibt es immer wieder neue und andere Erkenntnisse darüber, wann Tumore streuen. Man weiss es noch nicht. Hat nur Theorien. Der Vorteil bei der neoadjuvanten Chemo war für mich, dass man sehen kann, ob eine Chemo überhaupt gegen den Tumor wirkt. Bei einer Chemo nach OP ist das ja eigentlich ein Blindflug. Es war für mich motivierend zu sehen, dass der Mistkerl unter der Chemo schrumpft.

    Ein Onkologe hatte mir geraten, bei Entscheidungen auf mein Bauchgefühl zu hören. Immerhin muss man mit den Folgen der Entscheidungen leben können, sie aushalten.

    Liebe Sandy, es tut mir leid, dass es Dich auch erwischt hat. Ich wollte Dir nur schreiben, dass dieses 1 Jahr Herceptin zusammen mit der OP für mich das "Leichteste" war. Das Herceptin ist für uns wirklich ein super wirksames Mittel. Irgendwie war ich froh, daß ich es bekomnen konnte. Es wirkt gezielter und offenbar sehr gut. Zumindest habe ich das den letzten Studien entnommen. Es verbessert unsere Chancen!

    Was mir geholfen hat: alles Schritt für Schritt. Keiner zwingt einen. Man kann die Dosis der Chemo auch verringern, wenn sie zu starke Nebenwirkungen hat. Man kann auch abbrechen. Schau Stück für Stück. Es ist unglaublich, was man schafft, was man aushält. Und der Körper reguliert so einiges. Auch wenn ich Deine Gedankengänge verstehen kann. Immer gesund gelebt und nun das. Mir hat die Sichtweise geholfen, dass es einfach Pech ist. Es hat nichts mit Schuld o.ä. zu tun.

    Und Tränen helfen. Stell Dir vor, Dein Leid wird mit rausgespült. Wir dürfen weinen!

    Mir hat dieses Forum sehr geholfen.

    Ich wünsche Dir alles Gute, viel Kraft und Erfolg bei der Therapie!

    Hallo. Mein Port hat mich auch gestört (Träger, Riemen), ich habe ihn auch bei kräftigeren Bewegungen (Sport) gespürt. Mitten in der Chemo hat er plötzlich nix mehr rein - oder rausgelassen. Auf dem Röntgenbild sah man dann, dass der Schlauch in die Halsvene hoch gewandert war. Mit viel Spülen und Rumhampeln ging er dann doch noch frei und hat bis Juni (da habe ich noch das Herceptin bekomnen) durchgehalten. Im Brustzentrum war man der Meinung, der Port solle sicherheitshalber wegen der Rückfallgefahr mindestens 2 Jahre drin bleiben. Es wäre schwierig, wieder einen neuen einzusetzen wenn nicht sogar unmöglich. Ich habe mich dann viel informiert ( bei mehreren Ärzten, KID, Experten meiner Krankenkasse ) und in mich reingehorcht. Dann habe ich entschieden: er kommt raus. Am 20. Juli war die OP. Ich hatte um stärkere Sedierung gebeten, da das Einsetzen sehr schmerzhaft war. Das hat diesmal gut geklappt. Vor der OP hab ich noch drauf hingewiesen, daß der Schlauch gewandert ist...nicht, dass sie ihn an falscher Stelle suchen. Da wurde ich noch belächelt. Während der OP fragte mich dann der Operateur, ob ich schottische Vorfahren hätte. Ich würde den Port wohl nicht wieder hergeben wollen. Es wurde dann noch ein VenenSpezialist kontaktiert. Das Ende vom Lied: das Schlauchende war wieder gewandert und hat sich verhakt. Von 26 cm Schlauch sind 13 cm jetzt noch drin. 8 cm davon stecken in der Vene fest und sind nicht ohne Gefaess-OP rauszukriegen. Im Moment sieht es so aus, als ob das Drinlassen der Reste ungefährlicher wäre als eine OP.

    Es ist jetzt nicht optimal gelaufen, aber ich bin froh, dass ich u.a. meinem Bauchgefühl gefolgt bin und mich für die Entfernung entschieden habe. Das störende Metallteil ist auf jeden Fall raus.

    Hätte der Port nie gestört oder rumgezickt, hätte ich ihn eventuell drin gelassen.

    Ich habe mir von der Krankenkasse eine Erlaubnis für den Urlaub geholt. In dem habe ich begründet, warum ein Urlaub gut für meinen Genesungsprozess wäre und das dem meine Ärzte zustimmen. Mit denen habe ich vorher gesprochen, sie standen der Krankenkasse für Rückfragen zur Verfügung. Eine Bestätigung vom Arzt gleich beizufügen, kann auch nicht schaden. Im ersten Schreiben zur Bewilligung des Krankengeldes wurde bei mir explizit darauf hingewiesen, dass bei (Auslands-) Urlaub die Zustimmung der Krankenkasse erforderlich ist. Ich habe da beide Male seitens der Kasse keinerlei Probleme gehabt. So war mein Krankengeld Bezug nicht gefährdet und falls was passiert wäre, hätte ich mir zumindest über die Krankenversicherung keine Gedanken machen müssen.

    Ich bring noch Kuchen mit. Streuselkuchen mit Vanille und Lavendelblueten aus dem Garten. Und weil die Minze so gut waechst: Mojito für alle!


    Prost- auf uns! :hug:

    Liebe Heidebluete. Super, dass Du die Chemo geschafft hast! Jetzt kannst Du Dich erholen und dann die OP hinter Dich bringen! Aber erstmal ist die After Chemo Party dran! Und wenn die nur mental statt findet;) ich war zum feiern zu müde, aber das Gefühl, es geschafft zuhaben, ist schon eine Party für sich.

    Liebe Grüße :thumbup:

    Liebe Sonnenschein,

    Gratulation zur Komplettremission! Die hast Du Dir ja auch hart erkämpft! Ich freu mich mit Dir und weiss aus eigener Erfahrung, wie wohltuend diese Nachricht ist.

    Liebe Grüsse