Beiträge von Kathrin2016

    Gegen den blöden Geschmack im Mund hatte mir die Schwester in der Tagesklinik getrocknete Bananenchips empfohlen. Bei mir hats geholfen
    Vielleicht ist es einen Versuch wert.
    Gegen Übelkeit gibt es neben den Emend (?) auch die noch stärkeren Schmelztabletten. Vielleicht bringt auch Ingwertee etwas.

    Gute Besserung!
    Kathrin

    Hallo Dadeda, ich fahr am 17.01. zur AHB nach Boltenhagen.


    Hallo Olivia, ich weiß ja nicht, wie es ohne TCM gewesen wäre. Aber die Gelenkschmerzen sind etwas besser und die Neuropathien an Händen und Füßen haben bis zur letzten Herceptingabe kaum noch gestört. Jetzt sind sie wieder stärker und ich trinke die verschriebenen Dekokte (Tees, nicht lecker). Die Beratung läuft über meine KK , die Tees bezahle ich selbst.


    Liebe Grüße und gute Besserung!

    Hallo, der Befund vom Röntgen war heute noch nicht da. Die Ärztin meinte aber, sie würde wie erwartet nichts auf dem Bild entdecken können. Der Befund könnte Montag vielleicht vorliegen. Die Ärztin meinte, es käme bei mir bestimmt "vom Kopf". Das hätte sie gleich gemerkt, als ich mir von ihr den Boost habe erklären lassen wollen. Sie hat mir Tavor mitgegeben, das ich bei Bedarf nehmen soll. Ich habe aber doch gar keine PanikAttacken. Ich kriege bloß schlecht Luft. Insbesondere bei "Anstrengungen" wie Spazierengehen und Treppensteigen. Naja. Ich nehme das erstmal so hin, bis ich was anderes in Erfahrung bringen kann.
    Ich habe noch nachgefragt, ob es auch von der Herceptingabe kommen kann. Hält sie auch für möglich. Dann müsse man irgendwann mein Herz prüfen. Das letzte Echo war im Oktober. Da wurde neu nur eine leichte Herzklappeninsuffienz festgestellt. Am 30.12. ist das nächste Herceptin dran. Da werde ich die Atemprobleme ansprechen, wenn es bisdahin nicht schlimmer wird.


    Das von der Bestrahlten "gar nichts zumerken", haben mir tatsächlich einige Frauen erzählt. Es wäre nicht mal zu einer Rötung gekommen.
    Die ersten Stellen können sich bei mir ja schon erholen und verschorfen nach und nach. Ich darf mit Cortison Salbe und Panthenol pflegen.
    Ich muss mal blöd fragen: Quarkwickel heisst einach Quark drauf?


    Ich wünsche allen einen schönen 4. Advent!!!

    Hallo, bei mir ist es etwas anders. Aber ausser den Neuropathien an Händen und Füßen habe ich eine Stelle am Oberschenkel und Phasen, in denen es wie Schüttelfrost am Körper rauf und runter geht ( ich weiss jetzt nicht, wie ich das beschreiben soll. Fühlt sich fast an wie Schüttelfrost oder als wenn man unter Strom steht).
    Ich bin auf einen Onkologen gestoßen, der mir sagte, dass das auch Neuro- bzw. Monothapien wären. Ich nehme B- Komplex, Enzymtabletten und trinke einen Tee mach TCM, den mir dieser Onkologe zusammen gestellt hat. Meine letzte Chemo war am 1.9. (Taxol). Ich bekomme aber noch weiter Herceptin, dass pusht bei mir die Neuropathien etwas, die an Händen und Füßen schon etwas besser geworden waren.
    Ich hoffe, dass man mir bei der AHB weiter helfen kann.
    Es gibt ein Medikament, was das Missempfinden dämpft. Das bekommen auch Diabetiker gegen ihre Neuropathien. Im Moment nehme ich es nicht mehr. Es hat aber die Empfi Dingen gut überdeckt.
    Ich wünsche Dir alles Gute und gute Besserung!

    Hallo, danke für Eure Antworten. Eigentlich würde ich am liebsten wegen der d...Ärztin abbrechen. Aber das würde sie nicht treffen. Nein, ich habe mir vorgenommen, die Bestrahlung solange mit zu machen, wie mir der mögliche Nutzen größer erscheint als der mögliche oder auftretende Schaden. Die Haut ist ja mittlerweile auch recht mitgenommen, das würde ich aber bis nächste Woche noch aushalten. Blöderweise reagiere ich jetzt zusätzlich zu den Pflastern auch schon auf die Stifte - unter den Anzeichnungen bilden sich brennende Bläschen - das Anmalen ist recht unschön...Die Schwestern geben sich zwar Mühe, vorsichtig zu sein - aber sie müssen ja die Linien nachzeichnen.
    Ein für mich vertrauenswürdiger Onkologe hat auf meine Nachfrage, ob er an meiner Stelle die Bestrahlung machen würde (wegen PCR nach Chemo) geantwortet: wahrscheinlich nicht. Wenn ich es wolle (für mein eigenes Sicherheitsgefühl) soll ich immer möglichen Nutzen und Schaden abwägen.
    Ich habe mir heute noch einmal das Nebenwirkungsprofil von Herceptin durchgelesen. Am Freitag hatte ich die Infusion. Vielleicht kommen die Atembeschwerden auch daher. Oder von allem zusammen. Auf jeden Fall wird das Röntgenbild zeigen, ob es einen sichtbaren Schaden gibt.


    Ich bin FAST ein wenig neidisch, wenn ich von anderen höre: Von der Bestrahlung habe ich gar nichts gemerkt. Ich will hier also keinem Angst einjagen. Es geht auch anders und ich habe ja auch auf die Chemo itnensiv reagiert - zum Glück der Tumor auch.

    31 Termine sind jetzt geschafft. Seit gestern habe Probleme beim Atmen, muss den Spaziergang abbrechen und bin dann gleich ins Bett, weil ich so kaputt war und schlecht Luft bekommen habe.
    Ich habe vor der Bestrahlung mit der Ärztin sprechen wollen. Die war recht gnatzig. Meine Atembeschwerden können nicht von der Bestrahlung kommen, das könne Sie sich nicht vorstellen. Da ich aber wollte, dass es abgeklärt wurde, kam dann ein: dann müssen Sie zum Röntgen, aber da wird nichts zu sehen sein. Ich habe dann heute noch den Boot gemacht, morgen den Termin beim Röntgen und überlege, ob ich abbreche.

    So, 25 Bestrahlungen sind geschafft, 11 noch im Plan. Die Haut ist stark geröstet und rotbraun. Natürlich sehr empfindlich. Ich trage Tag und Nacht nur noch leichte Seifenblasen, die kratzen nicht so auf der Haut. An der Seite habe ich einen etwas mit langen und 1 cm breiten Streifen, der heftig schmerzt und noch dunkler ist. Nach Panthenol habe ich nun Cortisoncreme bekommen.
    Schade, dass ich nicht zu denen gehöre, die kaum was von der Bestrahlung merken.

    Liebe Sabine, bis auf die Zahn-OP kommt mir alles sehr bekannt vor:-)
    Ich weiß auch, man kanns nicht mehr hören : aber es wird wirklich besser. Allerdings manchmal nur langsam und dann immer gefühlt zu langsam.
    Die geschundenen Hände und Füße zu pflegen, tut gut. Ich habe Hanfoel genommen.
    3 Monate nach der letzten Chemotherapie behaupten einige, ich hätte schon fast eine Frisur. Soweit würde ich noch nicht gehen, aber zu den Flusen sind schon Haare gekommen.
    Ich schicke Dir ein paar Sonnenstrahlen, die grad durch den Hochnebel kommen.
    Liebe Grüße
    Kathrin

    Liebes Kalinchen,
    möglicherweise bist Du in das sogenannte Therapie-Loch gerutscht. Seit der Diagnose ging alles Schlag auf Schlag, zum Verarbeiten blieb keine Zeit. Zeit und Kraft brauchte man für die Therapien. Nun bist Du über den grossen Berg rüber.
    Jetzt möchte die Psyche auch noch über den Berg. Vielleicht schafft sie es allein, vielleicht nimmt man Hilfe in Anspruch.
    Ich wünsche Dir alles Liebe und Gute - und die Zeit, die Du brauchst!
    Kathrin

    Liebe Alena, danke fürs Daumendrücken und die guten Wünsche. Ich bin zur Zeit unglaublich müde. Das fing einige Tage nach der OP an und hat sich jetzt während der Bestrahlung noch mal verstärkt. Ich bin nicht generell schlapp, werde nur schnell müde und erschöpft. So kenne ich mich gar nicht: wenn ich müde oder kaputt war, ging sonst immer noch was- mit Zusammenreißen. Jetzt kann ich dann kaum die Augen aufhalten und es bleibt wirklich nur, sich auszuruhen.
    Gegenankämpfen hilft jetzt nicht mehr. Daran versuche ich mich jetzt zu gewöhnen. Mit Kerzen und Musik lässt es sich aushalten. ...

    Hallo, morgen ist "Bergfest". Dann habe ich 18 Bestrahlungen geschafft. Das mit dem Luftanhalten klappt gut. Es wird aus 2 Einstellungen bestrahlt, ich komme mit 1x Luftanhalten je Seite aus. Am längsten dauert das Ausrichten und das jedes Mal mindestens 4 Kontrollaufnahmen gemacht werden.
    Die bestrahlte Haut ist rötlich. Seitlich, unter der Achsel, ist ein Streifen, der schmerzt und die Haut ist fort bräunlich und wie verschärft. Da soll ich zusätzlich zum Kühlen mit Panthenol ran.
    Auf dem Warteflur in der Strahlenklinik trifft man mehr Männer als Frauen. Es ist ein trauriger Anblick, alle sind auch sehr still-aber höflich. Irgendwie ist die Atmosphäre noch
    belastender als in der ökologischen Tagesklinik.

    Liebe Yyluia, ich hatte am 1.9. die letzte Chemo. Da ich mit vermehrten Neuropathien (Finger, Zehen, Fersen, am Oberschenkel und zusätzlich "Ameisenkrabbeln" am ganzen Körper) und Schwindel zu kämpfen habe, gab's auch jeweils ein MRT vom Kopf und von der Wirbelsäule. Keine Metas o.ä. - nur Bandscheibenvorfall. Ich habe später mit einem Onkologen einer Uniklinik gesprochen, der meinte, das wäre höchstwahrscheinlich alles eine Nachwirkung der Chemo, die den Körper zu geschwächt hat. Am 12.12. habe ich sicherheitshalber noch einen Termin beim HNO, um organische Ursachen für den Schwindel auszuschließen.
    Ich drück Dir fürs MRT die Daumen - bei Dir wird es bestimmt auch OB sein!!!!
    Liebe Grüße
    Kathrin

    Liebes Kalinchen, ich danke Dir! :hug:
    Quarkwickel darf ich wohl eigentlich nicht machen. Solange es geht, soll ich nichts machen. Der Arzt hat beim 1. Gespräch etwas von einer Panthenol Salbe ohne Zink bei Problemen als Möglichkeit erwähnt. Wahrscheinlich sind die Schwestern wohl die besseren Ansprechpartner. Im Vergleich zu heute früh ist die Rötung schon etwas besser, brennt auf jeden Fall nicht mehr, die Haut spannt nur etwas. Ich trage luftige Baumwollklamotten, einige Nummern zu groß - so versuche ich mehr Luft rankommrn zu lassen. So ganz frei...... ist mir im Moment doch etwas frisch, nur im Bad trödele ich lange rum - vielleicht kann man das auch gelten lassen 8o
    Irgendwo habe ich hier auch etwas von Kohlwickeln gelesen.


    Ich wünsche Dir und allen Mitkämpferinnen ein schönes restliches Wochenende!
    Liebe Grüße
    Kathrin :D

    7 Bestrahlungen sind geschafft...29 noch geplant.
    Gestern haben alle Geräte gesponnen, so dass ich 1 Stunde auf der harten Pritsche lag. Weil das Röntgengerät und auch der PC gesponnen hat, musste 5x geröntgt werden ( bei atemgestützter Bestrahlung wird offenbar jedesmal durch 2 Aufnahmen geprüft, wie die inneren Organe liegen). Das Bestrahlungsgerät hat auch irgendwie nicht richtig mitgemacht- da musste dann noch der Physiker gerufen werden.
    Ich bin froh, dass 2 Tage Pause ist. Die Haut ist gerötet und brennt etwas. Zum Glück habe ich übergroße Shirts, da reibt der Stoff nicht so auf der Haut.
    Wie oft soll eigentlich ein Arztgespräch stattfinden?
    Bislang hatte ich noch keines, es ist auch noch nichts angekündigt.

    So, noch 31 Termine.
    Das Luftanhalten ist eigentlich gut zu schaffen - es scheint manchmal auch etwas von den Ansagen der MTA abhängig zu sein. Einmal habe ich es nur unter größter Anstrengung geschafft, bei den anderen Schwestern geht es immer gut, 1x Luftanhalten für jede Seite und fertig - und Lob, das es so toll klappt ( kann ich in dieser für mich sehr unangenehmen Situation gut gebrauchen).
    Die arme Narbe hat sich violett verfärbt und die Haut schimmert schon etwas lila. Innen zwickt es hin und wieder; kann aber auch von der OP sein. Was mich irritiert: vor jeder Bestrahlung werden 2 Röntgenaufnahmen gemacht. Das ist ja zusätzlich zu der Bestrahlung auch nochmal eine ordentliche Strahlenbelastung. Einen Arzt habe ich bislang noch nicht zu Gesicht bekommen.

    Ich war etwas müde und mir war unwohl, aber das bin ich sonst leider auch mal. Das Herceptin beschert mir fast andauernde Übelkeit und Schwindel. Das kann ich nicht der 1. Bestrahlung anlassten. Leider haben sie mich wieder zugepflastert. Habe ich nicht so ganz gerafft, war so mit " zusammen reissen" beschäftigt. .. Schön das Pflaster auch auf die OP-Narbe: nun ist es da auch entzündet und noch an paar anderen Stellen auf der Brust.
    Da muss ich heute aufpassen, sonst macht meine Haut da nicht mehr lange mit.
    Ich soll mich übrigens nach der Bestrahlung hinlegen und dabei die Arme nach Möglichkeit über dem Kopf anwinkeln- damit viel Luft rankommt. Bei Bedarf darf ich kühlen, auf der bestrahlten Seite nur Wasser, keine Seife o.a. Kosmetik und Hautpflege.