Beiträge von Lulu

    Das sind ja wirklich tolle mutmachende Geschichten, Desir und Mosicha! Vielen Dank dafür! Das muss doch was werden, den ungebetenen Gast für immer los zu werden.
    Die Ordhidee meiner Freundin blüht jetzt mit mehreren Blüten! :)

    Liebe Alesigmai,


    ja ich kann deine Gefühle nachempfinden. Mir ging es vor der Diagnose ähnlich, nur war ich nicht ängstlich, sondern ohne Grund niedergeschlagen und nicht stressresistent. Es war nicht so stark wie bei einer Depression oder so, aber ich fühlte mich schon anders und manchmal stand ich neben mir. Rückblickend hab ich es darauf geschoben, dass ich ein halbes Jahr mit den vergrößerten "Fibroadenomen" noch herumgelaufen bin, bevor man eine Biopsie gemacht habt. Der Krebs steckte ja schon in mir drinnen, nicht nur körperlich, sondern auch im Hinterkopf und wenn ich die Knoten in meiner Brust spürte. :wacko:


    Vielleicht hast dein Unterbewusstsein auch gespürt, dass etwas in deinem Körper nicht in Ordnung ist und die Angst ausgelöst. Änderungen im Berufsleben lassen sich ja besser umsetzen und akzeptieren, wenn man körperlich fit ist.


    Ich wünsche dir und allen anderen Mitleserinnen viele Kraft und alles Gute :)
    Lulu

    Danke für die ausführlichen Infos, Esma!


    Da muss ich ja wirklich noch einmal nachharken. Mein Arzt im Krankenhaus sagte, dass ich vermutlich vom Tumorboard einen Gentest empfohlen bekomme. Das wurde damals dann nicht für nötig befunden. Bei der AHB habe ich zu dem Thema direkt den Chefarzt nach meienem familiären Risiko befragt und er gab mir die Info, dass Cousine und Tante zu weit weg seien. Komisch, auf den Internetseiten der Krebsgesellschaft und des Krebsinformationsdienstes steht ja wirklich nur Familie. ?(
    Aber vielleicht liegt es ja wirklich daran, dass mein Tumor hormonrezeptorpositiv war, wie von den anderen beiden vermutlich auch.
    Immer wieder neue Baustellen. ;(


    Liebe Grüße
    Lulu :)

    Hallo Leo,
    so ein Mist, dass du diesen Mistkerl durch die erste Behandlung nicht losgeworden bist. X(


    Ich wünsche dir viel Kraft für die nächste Runde dass du die Chemo wieder so gut verträgst und dass du ihn dieses Mal für immer rauswerfen kannst. :thumbsup:


    Alles Liebe
    Lulu :)

    Hallo ihr lieben Foris,


    ich möchte euch eine schöne und wahre Geschichte erzählen.


    Als ich im letzten Jahr meiner Freundin von meiner Brustkrebserkrankung erzählte, war sie verständlicherweise traurig und sorgenvoll. Als ich dann mit meiner Chemotherapie begonnen habe, entdeckte sie an einer Orchidee, die ich ihr vor langer Zeit mal schenkte, ein braunes Blatt. Sie hing sehr an dieser Pflanze, da diese sie an mich erinnerte und immer fleißig blühte. Doch es blieb nicht bei dem einen vertrockneten Blatt, sondern auch die Blüten fielen ab und diese Pflanze sah über Monate so fürchterlich aus, dass meiner Freundin schon der Tipp gegeben wurde, sie zu entsorgen. Das konnte meine Freundin nicht übers Herz bringen, denn ihr Mann und sie sahen darin das Zeichen, dass die Kraft der Pflanze auf mich übergegangen ist.


    Die Zeit meiner Therapien gingen so dahin und ich schlug mich wacker durch die Zeit. Zwei Tage nach meiner Anschlussheilbehandlung Anfang Juni entdeckte meine Freundin, ein klitzekleines zartes Blättchen. Als wir uns dann danach das erste Mal wiedersahen, fand sie, dass ich gut aussah und freute sich, dass meine Haare wieder gewachsen sind. Inzwischen nach ca. einem Monat hat die Orchidee drei neue grüne, kräftige Blätter und zwei neue Blütentriebe!!


    Jetzt bete ich darum, dass die Orchidee nie wieder einen Grund hat, mir ihre ganze Lebenskraft zu überlassen und das der tückische Krebs nicht wieder zurückkommt!!!! :thumbsup:


    Ich bin angesichts dieser schönen Geschichte immer noch zu Tränen gerührt und hatte das Bedürfnis, sie mit euch zu teilen.


    Vielleicht hat ja noch jemand so eine schöne Geschichte erlebt und mag sie mit uns teilen.


    Alles Liebe
    Lulu :)

    Hallo Yyulia,


    von mir hatten auch eine Tante und Cousine Brutkrebs. Da es sich bei dem Verwandtschaftsgrad nicht um die gerade Linie handelt (z. B. Mutter und Oma), geht man davon aus, dass kein genetisches Risiko vorliegt. Mir wurde daher vermutlich auch kein Gentest angeboten.


    Alles Liebe
    Lulu :)

    Hallo Clarissa,
    ein herzliches Willkommen hier im Forum!


    Ich geb auch einfach mal meinen Senf dazu. Meine Kinder waren, als ich die Diagnose bekam 8 und 11 und wir haben es ihnen in Häppchen erzählt, auch dass es Krebs ist. Wir haben versucht, klar zu machen, dass ich und die Ärzte alles dafür tun, dass ich wieder gesund werde. Außerdem hab ich erklärt, dass sie keine Schuld an der Krankheit haben. Wir haben keinen Psychologen aufgesucht, da sie sich nicht großartig verändert haben. Die Probleme, die wir miteinander haben, waren auch vorher da. ;)


    Für die Kinder lief das Leben ja halbwegs normal weiter. Ich war mittags meistens zu Hause und konnte mich auch um alles kümmern, besser sogar als während der Berufstätigkeit.


    Es gab zwar Tage, die ich auf dem Sofa verbracht habe, aber ich war da und ansprechbar. Nur an wenigen Veranstaltungen konnte ich nicht teilnehmen. Nach der ersten Pacli am 30.12. hab ich sogar bis 2.30'h Sylvester mitgefeiert. :)


    Ich würde das Verhalten deiner Kinder genau beobachten und wenn was auffällig erscheint, eventuell Hilfe holen. Außerdem gibt es in Gr. an der Ostsee eine Mutter-Kind-Klinik speziell für Brustkrebspatientinnen mit Kindern. Dort werden die Kinder als Patienten aufgenommen und erhalten auch Therapien. Vielleicht wäre das nach der Therapie was für euch. Allerdings zahlt das nicht jede Kasse. Ich hab mich schließlich dazu entschieden, meine AHB alleine zu machen, um weniger Stress zu haben, aber das geht ja nicht immer.


    Ich wünsche dir viel Kraft und eine möglichst nebenwirkungsarme Therapiezeit!
    Alles Liebe
    Lulu :)

    Hallo liebe Hoferin,


    herzliches Willkommen in diesem Forum!


    Leider habe ich gerade keine Zeit, viel zu schreiben, aber ich gebe dir noch einen Link zu dem Thema, das dich beschäftigt. Dann kannst du schon einmal nachlesen. Dein Chemoschema bekommen nämlich sehr viele von uns. Ich hatte auch deine Wirkstoffe, aber dosisdicht - 8x alle zwei Wochen.


    Versuch mal diese Link ansonsten wirst du auch unter den Unterthemen zu Brustkrebs fündig:


    4 x Ec, 12 x Pacli


    Alles Liebe für die bevorstehende Zeit wünsche ich dir und dass du in einigen Monaten sagen kannst: War gar nicht so schlimm, wie ich dachte. :hug:
    Lulu :)

    Hallo liebe Orphelia,


    diese Diagnose haut einen wirklich um und gerade wenn man noch den größten Teil der Therapien vor sich hat, liegen die Nerven besonders blank. Daran kann ich mich noch sehr gut erinnern. Ich hatte vorher große Angst und hab mir die Therapien schlimmer vorgestellt, als sie waren. Wobei ich nicht sagen möchte, dass es ein Spaziergang war. (Das Spazierengehen an der frischen Luft tat in der Zeit gut! ;) )


    Wie Tanne und Paula schon geschrieben haben, gibt es unzählige Behandlungsvarianten. Bei mir war z. B. die Chemo 8x alle zwei Wochen, so dass ich nach guten drei Monaten damit durch wahr. Ich habe auch jemanden kennengelernt, die nur sechs Chemos brauchte. Versuche dich nicht verrückt zu machen. Wahrscheinlich wird deine Therapie auch in der Tumorkonferenz mit mehreren Fachleuten erörtert, ansonsten gibt es ja noch die Möglichkeit der Zweitmeinung und des Krebsinformationsdienstes. Lass dir alles gut erklären, dann wird die Akzeptanz dieser zerstörerischen Therapie auch größer. Obwohl es mir jetzt gut geht, gibt es psychisch schlechte Zeiten, vor allem wenn man mit Nebenwirkungen zu kämpfen hat.


    Ich drück dich, wenn ich darf und wünsche dir alles gute für deine Therapie und dass du in einigen Monaten schreiben kannst: War alles gar nicht so schlimm! :hug:


    Alles Liebe wünscht :)
    Lulu

    Auch wenn ich es nicht immer kund tue, bin ich wie immer dabei und drücke natürlich allen ganz fest die Daumen :thumbup: , dass nächste Woche gut verläuft und die Kraftreserven ausreichen!! :)


    Dank an Mohnblume und Lala!!!! :hug:

    Hallo Desir,


    ja, es ist leider so, dass meine Haare ziemlich grau durchsetzt und ziemlich scheckig sind. Es war aber auch zu erwarten, weil ich vorher schon meine Haare wegen des höheren Grauanteil getönt habe. :( Das habe ich mich jetzt noch nicht getraut, da ich Angst habe, dass meine Haare die Farbe nicht annehmen werden.


    Aber ich bekomme, wie ich schon geschrieben hab, alleine schon wegen des pfiffigen Kurzhaarschnittes ganz viel Lob für meine Frisur, was ich von vorher gar nicht kenne. Sogar von Leuten, die nicht wissen, warum ich meine Haare "abgeschnitten" habe. Deshalb fühle ich mich mit dieser praktischen und pflegeleichten Frisur ganz wohl. Vielleicht lass ich die Farbe auch so, dann hab ich wenigstens keine Probleme mehr mit dem grauen Ansatz. :)


    Ich hab mir wegen der Reaktion von außen schon alte Fotos angeschaut, um kritisch meine frühere Frisur zu betrachten. So schlecht war sie auch nicht, aber Lob habe ich dafür selten bekommen. ;)


    Ich drück dir trotzdem die Daumen, dass du zu den Leuten gehörst, bei denen die ersten Haare farblos herauskommen und dann schnell die Haare in voller Pracht und mit der alten Haarfarbe wiederkommen. Bei mir war der Flaum auch sehr farblos, so dass ich mich auch wie Glatzen-Per fühlte, aber ich hab sie auch nicht wieder voll abrasiert. ;)


    Alles Liebe und viel Glück für die noch bevorstehenden Therapien an alle Mitleserinnen
    Lulu :)

    Hallo Mosicha,


    ja die obligatorischen 14 Tage - war bei mir auch so. Toll, dass du deine Tochter beim Schneiden einbinden konntest. Mir hat mein Mann im November 2015 die Haare abrasiert und meine neunjährige Tochter und ich haben dabei ein paar Tränen vergossen. Und siehe da, jetzt bekomme ich für meine flotte, graue :( Kurzhaarfrisur sehr viel, ehrlich gemeintes Lob. Ich kam schon ins Zweifeln, ob meine frühere Frisur unmöglich war. ;)


    Das hab ich auch so gesehen, dass die Chemie dann wohl wirklich überall angekommen ist. Allerdings hat mir der Haarausfall nicht weh getan. Nur die Stoppeln haben sich unangenehm unter der Kopfbedeckung angefühlt. Aber ich hab öfter gelesen, dass bei Einigen die Kopfhaut während des Haarausfalls wehgetan hat.


    Ich drück dir die Daumen, dass die Haare schnell und wunderschön nachwachsen.


    Ich wünsche dir weiterhin viel Kraft für die Therapien.


    Alles Liebe :hug:
    Lulu

    Moin,


    hat jemand gute Tipps, was man gegen Gelenkschmerzen unter Tamoxifen machen kann?
    Muss man eigentlich damit zum Abklären zum Arzt?
    Bisher waren die Beschwerden nach einiger Zeit wieder weg.


    Danke für nützliche Antworten
    Lulu

    Danke für die Info, Shaiti!
    Die Frauenärztin hat sich ja gerade auf die Richtlinien berufen. Selbst, wenn die Mammografie nur jährlich gemacht werden sollte, wäre mir wenigstens ein halbjährliches Ultraschall wichtig.


    Liebe Grüße von einer unsicheren
    Lulu

    Hallo Luzie,
    es tut mir leid, dass das Familienleben gerade nicht so rund läuft.


    Von mir kurz ein Tipp zur AHB. Ich bin auch privat versichert und für mich hat auch der Sozialdienst die Formulare ausgefüllt und den Kontakt zur Klinik aufgebaut. Zuständig ist der Sozialdienst deiner Strahlenklinik. Am Besten holst du dir dort einen Termin. Die Klinik hat auch direkt mit der Kasse abgerechnet, nachdem ich eine Abtretung unterschrieben hab.


    Ich drück dir die Daumen, dass ihr schnell wieder miteinander klar kommt. Auch wenn die Zeit gerade nicht so angenehm ist.


    Liebe Grüße :)
    Lulu

    Du bist ja super, Fanti!


    Ich hab unter der EC für die Unterstützung der Leukos zwei Tage nach der Chemo auch immer eine Neulastaspritze bekommen. Ich bin dafür immer ins Kkh gefahren, da ich mich nicht darum gerissen hab, mir die selber zu geben. Unter Pacli brauchte ich die Spritze glücklicherweise nur einmal,'ansonsten waren die Leukos im grünen Bereich.


    Soweit ich weiß, hab ich nur unter EC Blasenschutz bekommen. Intravenös und eine Tablette für zu Hause.


    Vielleicht hast du es gar nicht mitbekommen, dass sie dir was gegeben haben. Frag doch einfach nach. Vielleicht ist es bei dir ja auch nicht nötig. Es ist ja bei jedem anders, wie ich oft feststellen musste.


    Einen schönen Sonntag allerseits. :)
    Lulu

    Hallo Remalu,
    also mir würde erzählt, dass wenn ich wieder Blutungen bekomme, neben dem Tamoxifen auch noch medikamentös die Funktion der Eierstöcke ausgeschaltet werden müssen (Stichwort GnRH-Analoga). Es soll damit verhindert werden, dass die Eierstöcke Östrogene produzieren. Zur Zeit habe ich, wahrscheinlich aufgrund der Chemo, zum Glück keine Regelblutungen und werde noch davon verschont. :)


    Ich würde das zur Sicherheit mal mit deinem Gyn. oder Onkologen besprechen.


    Alles Liebe und möglichst keine Nebenwirkungen
    Lulu

    Mensch Lossi,
    das ist ja schade, dass es dich erwischt hat! Hoffentlich wird es übers Wochenende wieder gut, damit du Montag wieder voll durchstarten kannst. Schön, dass du so umsorgt wirst.


    Alles Gute und gute Besserung
    Lulu

    Hallo ihr lieben Fachfrauen,


    bei meinem Chemoabschlussgespräch wurde mir von einem Arzt gesagt, dass die Nachsorge im Anschluss an die Bestrahlung beginnt. Die betroffene Seite soll halbjährlich sono- und mammographiert werden und die andere jährlich. Beginn ein Jahr nach Bestrahlung. Das wäre bei mir Ende April 2017, obwohl ich im Oktober 2015 schon operiert wurde.


    Jetzt meinte meine Gynäkologin, dass sich seit Februar 2016 die Leitlinien geändert haben und beide Seiten nur noch jährlich untersucht werden. Die Strahlenbelastung rechtfertige den Nutzen nicht.


    Habt ihr davon schon etwas gehört?


    Liebe Grüße
    Lulu