Beiträge von Alberta

    Hallo liebe Deja vue,


    Ich habe auch das CUP. Allerdings ursprünglich vom Eierstock. War laaaaaange nicht mehr aktiv hier im Forum.


    Ich grüße Euch klasse Frauen von ganzem Herzen!

    Liebe Mondschein,


    fahr besser nicht mit dem Auto. Weil, wie Moneypenny schon sagt, Dein Kreislauf und auch Deine Aufmerksamkeit unberrechenbar sein können. Nicht umsonst zahlt die Krankenkasse Taxifahrten von und zu den Chemotherapien.


    Habt Ihr schon mal von dem Chemobrain gehört?


    Das sind kognitive Störungen durch die Chemotherapien. Heikles Thema in Verbindung mit Autofahren, oder?


    Liebe Grüße von Alberta

    bin erstmal im Schutzraum f. paar Tage. Fern v. Problemen. Da ich nur das Smartphone dabei habe, hier nur Kurzantworten.
    Wohnmobil mit Schmerzmittel fahren geht nicht. Gespräch mit Operateur war sehr gut. Werde mich doch operieren lassen, hier speziellen Dank an Mohnblume mit Hinweis auf Lebenswille.
    Liebe Lebenswille ich danke Dir f. Deine Zeilen (weiß die Rubrik nicht mehr hier; finde ich mit dem kleinen Handy so schlecht), Du halfst mir u. a. sehr bei meiner Entscheidung!
    Mohnblume Du bist superklasse, tausend Dank!: Alle hier seid Ihr Schätze! Puh Getippe anstrengend, deswegen lese ich vorerst nur. Ihr seid alle meine Engel :hug: :hug:
    Alberta

    ich habe mich so unendlich gefreut, als ich soviele wunderbare Antworten von Euch bekam. Es war wie ein Himmelsgeschenk, Danke, Danke, Danke. Ihr wisst gar nicht, wie sehr Ihr mich immer wieder aufrichtet, mich zum Lachen oder zum Weinen bringt. So fein, wie Ihr hier miteinander umgeht, so müssten es eigentlich alle Menschen draußen auch tun müssen, dann wäre die Welt eine Bessere...
    hier erstmal Kurzantworten für jede von Euch.


    nati 556: Ich weiß oft auch keine Worte mehr...Aber Danke Dir und ALLEN hier für jedes ehrliche Wort an mich. Dann bin ich nicht allein.


    Reigenlilie: werde am Freitag, heute, in die große Klinik gehen und denen meine Entscheidung mitteilen. Mal sehen ob Sie mich damit gehen lassen, oder mir weitere Hilfe anbieten.


    Tanne: Warnemünde? Ja gerne! Muss noch einiges hier regeln, bevors los geht. Schade, eine Freundin kann erst ab dem 3. Juni, dass ist mir zu spät. Ilsebill hat keine Lust zu warten, das
    dominante Luder!
    Mein Mann will mit mir fahren eventunnel, aba das warte ich noch mal ab. Er ist da schnell mit Zusagen, halten tun ist dann was anderes und Ausreden mannigfaltig, kenn ich schon...


    ika-ulm: Psychoonkologin? Hm, die rief mich an, ja. Da war ich aber gerade in einer Verfassung, da lehnte ich auch diese ab, erbat mir Bedenkzeit. Werde Sie nochmal anrufen.
    Krebsberatungsstellen vor Ort? Ja, da muss ich mal schauen. Ist auch in der großen Klinik, ein Verein, hab ich im Vorbeigehen gesehen gehabt.
    Supportive Therapien? Was ist das? Werde mich schlaumachen, Danke für Tipp.
    Schmerztherapie? ...unumgänglich. Werde heute in der großen Klinik in die Schmerzambulanz gehen.


    pelerixi: Reisewunsch schon da, ja. Aber merkwürdigerweise im Moment gerade gar nicht so wichtig. Ich werde es aber tun, denn auch wenn mein Reisewunsch gerade verschüttet ist
    mit der drängenden, unliebsamen Muß-noch-Alles-Regeln- Gedankenwelt, ich werde durchstarten, sofern es mich Ilsebill lässt, denn mit Schmerzmitteln fahren wird nicht gehen...


    siehste Tanne: ...daran hatte ich bei Deiner Antwort noch gar nicht gedacht. Dabei konnte ich die ganze Nacht nur stückweise schlafen, weil ich permanent Schmerzen habe.


    Gül: Heinrich, der Gute, war in dem Moment der Engel auf Erden für Dich. Er war Dein Himmelsgeschenk und Du warst offen dafür. Danke für Dein Gebet, das ist mein Geschenk von Dir.


    lexi1: ...gar keine Behandlung? Doch, ich muß mich heute erst orientieren. Seit mein Krebs einen Namen hat, spüre ich Ilsebill immer deutlicher. Jetzt kommen Schmerzen, wo vorher
    nur Unwohlsein war.


    alesigmai52: Danke für Zuspruch Du liebe , puh, sorry, es ist schon anstrengend sovielen auf einmal zu antworten. Danke, alesigmai52.


    Hannah: andere Therapien? Ja freili, wenn es solche gibt. Ich würde sofort bei dieser Immuntherapie mitmachen. Bloss wo? Im großem Klinikum frug ich, Nein, das machen wir hier nicht, war
    die Antwort. Und Chemo? auch nicht. Eine Studie? Erst maximal in einem viertel Jahr. Meine Freundin, die mitkam, hat alles genau beobachtet. Sie sagt, die beiden Ärzte haben
    keine Hoffnung für mich. Sie handeln nach der Schulmedizin. Mehr will ich dazu gar nicht sagen, Ihr wisst ja wie das ist.



    so, nun verlassen mich meine Kräfte. Ich leg mich nochmal hin, vielleicht kann ich nochmal versuchen zu schlafen. Die Vögel zwitschern draußen schon, vielleicht gehe ich aus raus und gebe Ihnen noch ein wenig Futter, mal sehen.
    Ich möchte Euch noch soviel sagen, aber jetzt geht es gerade nicht mehr. Bis bald meine lieben Lebenskünstlerinnen! :hug: :hug: :hug:


    Alberta

    ach könnt ich Euch doch alle nur einfach umarmen und alles ist gut: :hug: :hug: :hug: :hug: :hug: :hug: :hug: :hug:


    danke für Eure Antworten. Das ist da unbeschreiblich fantastische hier: Ihr antwortet immer, egal wie bescheiden oder unfasslich philosphisch kraftvoll. Jedes Mal mit voller Seele und ganzem Herzen...
    Ihr lasst mich und all die anderen nicht im Stich! Genau das macht die Menschlichkeit aus, an die ich nie mehr zu glauben wagte:


    Ihr beweist, das es diese noch gibt. Ich danke Euch dafür so, so sehr!


    Was seid Ihr für klasse Frauen, echt ey!!!


    Seid ich die Diagnose habe, schaue ich plötzlich den Menschen endlich angstfrei in die Augen. Und ich sehe viel. Da ist soviel Wärme, die niemand sehen will, weils mit der Realität und dem Standesdünkel nicht zampasst. Oder da ist soviel Armut im Herzen mit soviel aufgeblasenes Wichtiggetue. Merkwürdigerweise hat mich die Diagnose völlig losgelöst werden lassen von all dem werden lassen.Ist das die Kraft von der Ihr sprecht? Die kommt? Dann spüre ich diese immer kräftiger...


    Alberta

    Liebe tapfere Frauen hier,
    hatte heute das Aufklärungsgespräch zu meiner beanschlagten OP am 9.5.2016.


    Das PET-CT ergab dann doch, in der großen Klinik, ein Peritonalkarzinom. Sie wollen mir den gesamten Bauchraum öffnen, mir e v e n t u e l l die Milz entfernen, Teile der Leber,
    Stücke des Darms mit möglicherweise künstlichem Ausgang dann, das ganze Bauchfell und den Bauchlatz, möglicherweise Teile des Zwerchfells, das gesamte Lymphsystem links und rechts,


    Usw., habe beschlossen: Keine OP!


    Konnte erstmals ein gutes Gespräch mit meinem Ehemann führen.


    Die Folgen der OP wären so destarös, daß ich zum Pflegefall werden würde. Oder sogar noch während der OP versterbe; dies mußte ich unterzeichnen.


    'Warum also nicht, meinen letzten Wunsch erfüllen, und noch mal ein Wohnmobil mieten...


    Wer von Euch hat eine solche OP hinter sich und noch Lebensqualität?



    Bin lethargisch, zittere am ganzem Körper oder er-gebe mich. Gefühls-Fahrstuhl rauf und runter bis zur Erschöpfung.


    Mein Bild hier im Forum ist von meinem Kater Obelix, er hatte Leberkröten mit 16 Jahren. Die Tierärzte in der Klinik sagten zu mir: Jetzt ist er bereits im Leidensmodus, erlösen Sie ihn bald.
    14 Tage nach seiner Erlösung habe ich meine nette Diagnose erfahren.


    Mein Name für den Krebs in mir ist: Ilsebill. Denn als ich am meinem geliebten Ammersee saß mit meinem Rollator, erinnerte ich mich an das Märchen: "Buttje, Buttej in der See, min Ilsebill will wohl nicht wie ich wohl will...


    Und ich saß da mit schmerzendem Oberbauch und dachte bei windigenm Seesturm: DAS ist der Name meiner exklusiven MITBEWOHNERIN!



    Ich weiß nur eines: Diese OP, NEVER!!!



    Liebe Grüße an Euch Lebenskünstlerinnen von Alberta :(

    auch ich möchte Dich herzlich begrüßen. Du hat ja richtig Power, fast Wut auf den Kackvogel. Wie schafft Ihr es alle eigentlich, diese Biester in uns mit solch witzigen Namen
    auszustatten????


    Mir gelingt das einfach nicht, ich überlege auch hin und wieder, aber ich bin so lethargisch und ängstlich geworden, dass ich das Biest lieber verdränge.


    Umso mehr bewundere ich Euch, auch wie leicht Ihr schreiben könnt. Ich brauche dafür oft eine Ewigkeit.



    Liebe Leben61, mit Humor sind wir am besten unterwegs, so besch... unsere Diagnose auch ist. Danke, dass Du mich zum Lachen gebracht hast. Das gibt mir auch Mut zurück!


    Alberta :thumbsup: :hug:

    vielen Dank für die Auflistung :thumbsup: ,


    da fühle ich mich gleich nicht mehr so alleine mit meiner Angst und merke wie sehr Du und all die anderen Lieben hier auch an mich denkt. DANKE! :thumbsup: :hug:


    Auch ich möchte allen ganze feste meine Daumen drücken, Euch alle liebevoll in den Arm nehmen, das ist was, was ich gar nicht so gut kann, aber bei Euch
    lerne ich es glatt noch :D


    Ihr seid alle Lebenskünstlerinnen mit ganz viel Herzensmut, Hut ab vor Euch! :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :hug: :hug: :hug:


    Seid gegrüßt von Alberta

    ich kann Dich so gut verstehen. Schmerzen haben und nicht wirklich bei den Ärzten damit ankommen ist ein übler Zustand. Frau fühlt sich da so verlassen und hilflos. Oder verkehrt.


    Hier wirst Du sicher noch gute Antworten bekommen; gib nicht auf für Dich einzustehen.


    Ich hatte gestern einen schlimmen Durchhänger, Danke für Zuspruch.


    Sei gedrückt!


    Liebe Grüße von Alberta

    Liebe lala,


    ja, es ist nicht einfach. Danke, das Du mich verstehst. Das tut mir gut.
    Du hast einen Garten mit einen eigenen Birnbaum, das ist schön. Ich freu mich für Dich. Wenn ich einmal im Himmelgarten bin, habe ich auch einen, shure.
    Für Dienstag drücke ich Dir ganz feste die Daumen und ich umarme Dich, ich werde an Dich denken.


    Alberta

    Liebe Lossi, Danke für die 'Antwort. Warum nur ist Leid auf diesem Strafplaneten, die einzige Option um Gott näher zu kommen? Oder seinen inneren Kräften, oder seiner Mitte, ach...
    ich will doch nicht schon wieder nur Schmerzen haben, ausgeliefert sein. Das ist für mich die Hölle auf Erden. Was habe ich nur falsch gemacht in meinem Leben, dass ich so bestraft werde?


    Liebe Chrigele, Dir alles Liebe



    Alberta



    Habe mir jetzt Schlaftabletten verschreiben lassen, die ich morgen holen kann, vielleicht wird mein seelischer Zustand dann besser, wenn ich endlich Schlafen kann ohne alle zwei Stunden vor Panik schweißgebadet aufzuwachen wegen Herrn K und seinen Folgen, wie die große OP an meinem offenen Bauch am 9.5.2016. Entschuldigt, liebe starke Frauen alle hier, ich bin gerade ganz schwach und zweifelnd...


    Am liebsten würde ich mich nicht dieser schmerzhaften Prozedur unterziehen, mir ein Wohnmobil leihen, und einfach nocheinmal das Leben erleben. Das wollte ich immer schon mal tun.

    bitte kontaktiere doch den dkfz, das ist die Abkürzung für Deutsche Krebsforschung - Krebsinformationsdienst. Ich weiß leider nicht wie das mit diesen Links da funktioniert, aber ich suche Dir rasch die Telefonnummer raus, welche kostenfrei ist und dort sitzen wirklich sehr freundliche und kompetente Leute.


    Kontaktdaten unter: https://www.krebsinformationsdienst.de/kontakt.php


    Ich finde es ganz fein, wie Du Dich um Deine Schwester kümmerst. Deine Vorschläge an Sie, finde ich auch ganz klasse!


    Sei umarmt und ich drücke Dir die Daumen, dass Ihr genug Informationen einholen könnt, um ein Zukunfts-Entscheidung zu treffen.


    Liebe Grüße von Alberta :hug: :thumbsup:

    Liebe Anni, vielen Danke für Deine sanfte Antwort.


    Pathalogisch wäre es nach dem entnommenem Knubbel ein Eierstockkrebs. Auch habe ich noch weitere Metas in meinen beiden Lymphknoten in den Leisten. Die sollen entfernt werden.
    Merkwürdig bleibt halt, das ich seit 2010 keine inneren Genitalien mehr habe. Sie wurden mir entnommen wegen einer gutartigen, aber sehr schmerzhaften Erkrankung. Seit meinem 12. Lebensjahr litt ich darunter und musste viele Op`s über mich ergehen lassen, allerdings erst nach 2001, denn vorher war ich ja nur "hysterisch". Die Diagnose Endometriose kam erst 2001. Möglicherweise verblieb ein winziger Eierstockszellhaufen in meinem Bauchraum, ich weiß es nicht, irgendwie so muss es gewesen sein. Die Ärzte halten sich da zurück, Sie wollen möglich bald meinen Bauch eröffnen um alles zu durchsuchen um den Primärtumor zu finden. Meine Überlebenschancen wären dann höher, also wenn Sie den Haupttumor endlich finden würden.


    Heul, ich habe sooolche Angst nach der OP aufzuwachen mit schlimmen Schmerzen. Oder nach dem ersten Aufstehen wieder zurück im Bett, usw.


    War gestern in der Schmerzambulanz präventiv. Staunen, da nur bereits Betroffene sich dort melden. Gut vor meiner OP 2010 hatte ich auch chronische Schmerzen, aber da wusste ich noch nichts von einer Schmerzambulanz. Ich habe einfach Angst wieder von unendlichen Schmerzen geplagt zu sein, hilflos ausgeliefert und wieder nimmt mich niemand ernst, weil meine damalige Erkrankung Endometriose einfach nicht so schmerzhaft eingestuft wurde früher. Wer mir nicht glaubt, der wende sich an die Endometriosevereinigung e.V., erst durch die fand ich Gleichgesinnte. Ich habe einfach nur Angst, Angst, Angst...ich werde mir dieses Gesprächsprotokoll übrigens ausdrucken und mit zu meiner niegelnagelneuen Psychoonkologin mitnehmen. Sie hilft mir einen stichpunkthaltingen Zettel für das Aufklärungsgespräch und das Anästhesiegespräch am 4.5.2016 vorzubereiten. Sie übt mit mir die Situation, weil ich vor lauter Angst kaum denken kann, ist das nicht super? Bin froh, solch kompetente Hilfe zu haben jetzt. Und keine Angst, Eure Texte werden nachher von mir in den Schredder gesteckt. Sie werden nirgends auftauchen und es ist eine rein anonyme Selbsthilfe. Wir sind ja sowieso anonym hier unterwegs.


    So, und nun fahre ich, endlich mal seit langem, zum Schwimmen. Vor lauter Arztterminen bin ich nämlich nicht mehr dazu gekommen, denn dazwischen hatte ich oft keine Kraft mehr.


    Die Bewegung wird mir sicher sehr gut tun. Ich habe nur Angst vor den Blicken der Anderen, denn ich bin adipös: Und so empfindsam wie jetzt war ich schon lange nicht mehr!
    Kopf hoch und durch Alberta, Es muß gelebt werden!


    Durch frühe Traumatisierungen bin ich leider ebend eine Angstpatientin. Da brauchst dann schon ein dickes Fell, das habe ich mir auch angegessen.


    Wer von Euch hat übrigens auch die Vermutung, dass Tschernobyl was mit der Häufung von Krebs in Süddeutschland zu tun hat?


    Würde mich interessieren, gerade am heutigenTag, dreißig Jahre nach dem Reaktor-Gau.


    Ich bin damals unwissend, den ganzen Tag beruflich im Regen unterwegs gewesen als der Fall-Out-Regen runterkam, weil es hieß ja, es bestehe keine Gefahr. Ich war pitschnass und hatte danach unerklärliche starke Kopfschmerzen und empfindliche Haut, so als bekäme ich eine Erkältung, jedoch bekam ich aber keine. Und damals hatte ich dann doch das Gefühl, die haben uns nicht die Wahrheit gesagt.


    Drückt mir bitte die Daumen für die OP am 9.5.2016, ich brauche Euch Ihr guten Geister und Leidensgenossinnen! Seid umarmt.

    Liebe Grüße von Alberta

    habe jetzt erst eigentlich die richtige Sparte gefunden. Ich krebste immer bei den lieben BK- Mädels rum, dabei gibt es ja noch andere K-Arten. Ich habe so wunder- wunder- bare Antworten bekommen von Ihnen. Ich bin sehr, sehr froh um Jede von Euch. Denn K ist K, so oder so. Wir gehören sowieso alle zusammen, nur die Auswirkungen sind scheints anders und ich glaube auch die Behandlungen, oder?


    Liebe Lebenswille, ich freue mich für Dich, das Du auf Reha auf Sylt bist. Das tut Deiner Seele bestimmt gut! Ich liebe ja den Norden, gerade wenn der Wind am Meer einer nur so um die Ohren tost und die Wellen die wildesten Purzelbäume schlagen. Da steckt eine Urgewalt dahinter, direkt beneidenswert.


    Am 9.5.2016 wird mir längs der Bauch aufgemacht und nach dem Primärtumor gesucht. Zuvor, am 2.5.16, habe ich ein PET-CT in der großen Klinik.
    Gerade war ich in der gr. Klinik um mich gleich mal präventiv bei der Schmerzambulanz anzumelden, denn ich wohne sehr nah an der großen Klinik. Die frugen mich auch, ob ich dann auf Reha komme, ich mußte verneinen, denn ich weiß ja noch gar nichts. Mein Aufklärungsgespräch in der großen Klinik ist am 4.5.2016 und da nehme ich eine Freundin mit, falls ich wieder Black Outs im Denken bekomme vor lauter Angst (Sieht mir übrigens Keiner von außen an, wie trügerisch).
    Von einer Chemo weiß ich auch noch nichts. Ich habe irre Angst vor der OP, denn mein OP-Mass ist eindeutig überrandvoll! Ich habe solche Angst vor den Schmerzen und evtl. auch noch die ganze Zeit auf dem Rücken liegen müssen, wo ich doch eine alte Bauchschläferin bin. Wenn ich nur keine Schmerzen mehr haben muss, wie früher mit der Endometriose, und den dadurch mehrfach vorangegangenen OP´s. Schon damals wurde ich nie ernst genommen ob meiner heftigen Schmerzen bis teilweise zur Bewußtlosigkeit; erst ab 2001 hat man die Endometiose erst diagnostiziert. Davor war ich die arbeitsscheue Hysterische. Diese Mist-Krankheit hat mein Leben gründlich ruiniert, und jetzt noch dieses doofe CUP-Syndrom, sorry, bin gerade wütend deswegen.
    2010 wurde mir dann ALLES herausoperiert mit offenen Bauch (Querschnitt). Doch ich vermute: Es sind noch versprengte Eierstockzellen im Bauchraum verblieben und die sind wohl entartet. Endometriose hat nämlich den Nachteil, dass die Endometrium-Zellen (Gebärmutterschleimhaut); baut sich auf, im Zyklus, als Nest für ein befruchtetes Ei) bis zu meinen Eierstöcken gewandert, gepresst, wie auch immer da rein gekommen sind und dort für sogenannte Schokozysten gesorgt haben. Eine solche Zyste platze 2005 und blutete unbemerkt ewig dahin, bis ich fast innerlich verblutete und mit einer Notoperation gerettet werden konnte. Vorangegangene Sanierungen mit minimalinvasiven OP`s sollten die Eierstöcke erhalten, aber ich glaube die Rumschnippelei an diesen war auch nicht gerade förderlich. Und dann meine ungewollte Kinderlosigkeit dazu. Laut Statistik haben kinderlose Frauen eher Eierstockkrebs.


    Warum der Primärtumor nicht gefunden wurde bis dato? Keine Ahnung, vielleicht sind die bildgebenden Verfahren doch noch nicht so gut, dass die Ärzte quasi in uns hinein gucken können.
    Oder es gibt Tumore, die so winzig sind, dass niemand Sie sehen kann?...oder ich habe meinen Tumor mit Hilfe meiner Körperpolizei bereits eleminiert, aber seine Kinder, die Metas sind geblieben? Ich bin keine Ärztin, ich weiß es nicht.


    Liebe Lebenswille, ich vermute fast, mir passiert das Gleiche wie Dir bei der OP. Bei Dir waren es 4 Stunden OP!! Ja prost Mahlzeit oder Gute Nacht! Das ist wirklich kein Spaziergang...
    Hattest Du arge Schmerzen? Wieso frage ich Angsthäsin nur, antworte diesbezüglich lieber nicht, naja ich bin halt schon ziemlich n e r v ö s und am Boden zerstört, sozusagen. Was Du hinter Dir hast, habe ich noch vor mir. Ich wünsche mir so sehr für Dich, das Dir geholfen werden konnte. Geniesse die wilde See im April für mich mit! :hug:



    Liebe Schelli, Dir auch ganz liebe Genesungswünsche! Ich freue mich selbstverfreilich auf Kontakt hier mit Dir! :hug: Entnehme bitte meiner Antwort an Lebenswille meinen derzeitigen Kenntnis- und Zustand. Wir wären dann also jetzt Dreie hier mit ähnlicher Diagnose, lasst uns zusammenhalten :thumbsup:


    Das späte Melden, liegt daran, dass ich Eure Antworten einfach nicht fand. Noch kenn ich mich nicht so genau aus mit den technischen Raffinessen hier.
    Na, dann hoffe ich doch, dass ich noch 20 Jahre Zeit habe, diese auswendig zu lernen :P :thumbup:


    Liebe Grüße von Alberta aus Bayern

    es macht nix, wenn Du mich nicht persönlich mit angeschrieben hast. Ich denke, das passiert hier im Forum des öfteren Mal, das unsereins mal jemanden versehentlich übersieht oder gar nicht mitbekommt, vor lauter Thema beackern, wer grade noch mit dabei war. Also mir geht es manchmal so, dass ich soviel lese, hinterher weiß ich manchmal gar nicht mehr, wer das oder jene Interessante schrieb. Kein Wunder, momentan funktioniert mein Gehirn nur noch chaotisch oder es blockiert vollkommen vor Angst.


    Gerade habe ich aus lauter Panik den dkfz angerufen. War nicht so prickelnd die Auskunft. Mir ist schwindelig und schlecht. Ich habe vor der großen Bauch-OP so wahnsinnige Angst, ich kann es gar niemanden sagen. Sie müssen mir den Bauch längs aufschneiden, nur so habe ich die besseren Überlebenschancen, sagte mir die Ärztin. Habe ich das schon geschrieben hier?


    Jetzt dreh ich gerade völlig am Rad. Ich bin total banane. Nein, ich mach mir jetzt einen Tee. Tschuldigung, aber jetzt verlassen mich meine grauen Gehirnzellen gerade, ich bruach


    eine Krebspause...bis später


    Alberta

    Deine Antwort für Knubbel beziehe ich auch für mich.
    Es ist eine sehr hilfreiche Antwort. Danke dafür.


    Liebe Knubbel, wie ich sehe hattest Du Deinen Eintritt in dieses Forum am selben Tag wie ich, wir zwei sind also noch Neulinge hier. Morgen ist die Kommunion meiner kleinen Nichte,
    ich habe mich entschlossen hinzugehen, egal wie. Zum Heulen kann ich ja kurz rausgehen und frische Luft schnappen. Ich habe einen Leitspruch für mich entdeckt, aus dem Film
    "Antonias Welt", da sagt DeDe, die sich dabei auf die Schenkel klopft um aufzustehen und Ihre Tätigkeiten fortzuführen: "Es muss gelebt werden". Also verkriechen bringt nix, sag ich mir.


    Geniesse das Wochenende mit Deinen Liebsten!


    Alberta :)

    und ich bin auch das erste Mal in meinem Leben mit dem Dings da in meinem Leib konfrontiert. Gestern habe ich es auf dem Sonobild gesehen und unwillkürlich "Du Teufel" zu dem Dings da gesagt, so dass die Assistenzärztin lachen musste und rausging. Naja, die ist halt noch jung und ich habe das alles auch noch nicht so ernst genommen, das hat Sie wohl gespürt...


    Jetzt aber wollen Sie mir in der großen Klinik den ganzen Bauch aufschneiden um mit den Augen zu sehen, wo sich die Metastasen noch überall versteckt haben. Denn auf den CT`s ist nichts zu erkennen. J E T Z T habe ich so richtig Angst und möchte mich wie ein Tier am liebsten irgendwo in einer dunklen Ecke verkriechen auf das mich niemand findet.


    Das ist noch nicht alles: Anschließend bekomme ich eine Chemo.
    Nur so hätten, Patienten wie ich die größten Überlebenschancen, zumindest aber eine längere Überlebenszeit. Knallhart ist die große Klinik. (Ich schreibe so, weil ja Namen nicht genannt
    werden.)
    Ich konnte heute Nacht kaum schlafen.


    Die kleine Klinik war sehr lieb mit mir, Sie hätten nur die einzig noch verbliebene sichtbare Metastase entfernt, obwohl auf dem Sono noch eine dritte winzige auftauchte..., ja und dann mal weiter sehen, eventuell hätten Sie mir dann auch eine Chemo empfohlen anschließend, wetten? Die hätten mich halt Stück für Stück aufgeklärt..., Stück für Stück operiert wohl...


    W A S soll ich tun? Ich habe den so sehr liebenswürdigen Arzt (ich glaube der mag mich und legt sich richtig für mich ins Zeug) die Vorgehensweise der großen Klink gesagt, da hat er
    sich fast gefreut, obwohl ich weinte, und sagte: "Machen Sie das, sowas können nur ganz große Kliniken machen, die sind spezielisiert für sowas" und seine Assistenzärztin hat mit großen Augen zustimmend genickt. Als sein Prof rein kam ins Zimmer und mich gleich neugierig begrüßte, stand ich gott sei Dank schon zur Türe, und verabschiedete mich rasch. Der liebe Arzt sagte mich ansehend, ich erklärs Ihm, Alles Gute! Und weg war ich... :hot:


    Was würdet Ihr machen? Oh mein Gott, was bin ich froh Euch zu haben! Seid alle umarmt! :hug:
    Alberta


    Liebe Knubbel, Du schreibst mir von der Seele, mir geht es genauso wie Dir, wollen wir doch lesen, was unsere "großen, erfahrenen Schwestern hier für uns schreiben". Sei umarmt von mir, ich weine mit Dir! Alberta :hug: