Beiträge von Tschetan

    Es gibt Zäpfchen, die kein Östrogen sondern Östriol (eine Vorstufe von Östrogen) in sehr geringer Konzentration 0,03mg enthalten. Im Beipackzettel wird , auch aus rechtlichen Gründen, abgeraten, von einigen Ärzten wird es aber trotzdem empfohlen. Mit üblichen Östrogencremes kann man das nicht vergleichen. Es gab dazu mal eine Studie mit geringerer Teilnehmerzahl, bei denen keine nennenswerte Steigerung des Östrogenspiegels stattfand. Es wird zu Beginn eine tägliche Anwendung gemacht, dann eine Erhaltungstherapie ca. einmal wöchentlich.

    Unterlagen müsste ich suchen, Name der Zäpfchen hier nicht nennbar. Google hilft evt. weiter....

    Gruß Tschetan

    Die Trockenheit ist das eine Problem, dagegen könnte man ja tatsächlich Ölen. Eng ist es, weil die Elastizität fehlt. Es dehnt sich nicht mehr. Wenn ich richtig informiert bin, liegt das am Östrogenmangel. Die Elastizität kommt von Kollagenfasern im Gewebe und die verschwinden wohl durch den Mangel. Genau wie Falten im Gesicht oder der Haut. Flapsig gesagt wie ein Gartenschlauch, der monatelang in der Sonne lag. Weichmacher ist raus, trocken, unelastisch und porös. Den kannst du in ein

    Ölfass legen, das wird aber trotzdem nix. Die Starrheit bleibt. Ich finde diese Werbung im Fersehen lächerlich, weil die Trockenheit eben nur ein Problem ist von zweien.

    Es gibt die Möglichkeit einer Laserbehandlung. Durch diese Mikroverletzungen wird die Zellerneuerung befördert und kann das Problem lindern. Ist aber meist nicht von Dauer, da ja keine regelmäßige Erneuerung der Kollagenfasern mehr stattfindet. Findet man im Internet.

    Gruß Tschetan

    Mir geht es wie Bonny und Frieda,


    auch mir wurde gesagt, so wenig anstechen wie möglich wg.potentieller Infektionsgefahr. Ich habe ihn immer noch, null Probleme, Therapieende war 2014, letzte Nutzung war 2015 für eine Zometainfusion


    Gruß Tschetan

    Hallo Fuchs,

    weitere Untersuchungen werden m.W nur bei weiterem Abklärungsbedarf gemacht, Näheres und Ausführlicheres kann man in den S3 Leitlinien Brustkrebs nachlesen, einfach mal googeln.


    Deine Untersuchungen sind im üblichen Rahmen.....

    Alles Gute für dich

    Gruß Tschetan

    Liebe Kylie,


    vielen Dank für die Glückwünsche! Bis auf die üblichen Sehnen und Gelenkprobleme geht es mir z.Z. recht gut und die letzten Untersuchungen und Werte waren unauffällig 👍. Ich wünsche allen Foris hier das Allerbeste!


    Gruß Tschetan

    Indi.b,


    man muss hier unterscheiden zwischen Beamten und anderen Privatversicherten. Ich kann nur aus Beamtensicht sprechen: bei mir teilen sich die Beihilfe und die KK die Kosten 50/50. Die KK zahlt Max 50%, die Beihilfe auch Max. 50% der Rechnung. Die Beihilfe gibt es aber nur bei Beamten, das entspricht in der Funktion etwa dem Arbeitgeberanteil des KK Beitrages bei gesetzlich Versicherten. Unser AG zahlt ja nichts anteilig in unsere KK ein, daher Beihilfe. Die Leistungen orientieren sich (zumindest bei mir) exakt an den Pflichtleistungen der Gesetzlichen Krankenkassen.


    Bei "normalen" Privatversicherten gibt es andere Verträge, da kenne ich mich nicht aus. Dort kommt es aber wohl darauf an, was genau an Leistungen vereinbart wurde. Da ist die Spanne recht groß, je nach vereinbarter Leistung.

    Aber die Tatsache, dass man selbst der Vertragspartner gegenüber Ärzten und KKH ist und damit auch Rechnungsempfänger, dürfte wohlnidentisch sein. Was an Leistungen gezahlt wird, müsste in den Vertragsbedingungen mit der jeweiligen KK stehen, bei der man versichert ist.

    Aber das kann man sicherlich auch telefonisch erfragen.


    Gruß Tschetan

    Hallo Indi.b,


    Ich bin auch als Beamtin privat versichert mit Beihilfe. Im Gegensatz zu gesetzlich Versicherten besteht das "Vertragsverhältnis" zwischen Arzt und Patient, und nicht zwischen Arzt und Krankenkasse. Der Patient sitzt quasi in der Mitte , auf der einen Seite der Arzt, auf der anderen die Kasse, der Patient in der Mitte. Der Arzt oder das Krankenhaus rechnen nur mit dir ab, die haben mit der Kasse erstmal nichts zu tun, du bist der Vertragspartner. Daher muss ich vor Behandlung als erstes unterschreiben, dass mit mir abgerechnet werden kann, sonst passiert nix. Ich reiche alle Rechnungen sofort bei der Kasse ein und warte die Erstattung bzw. Nichterstattung meiner Kasse ab. Dauert so zwischen 2 und 5 Wochen, dann kommt ein Erstattungsbescheid der Kasse. Da steht genau drauf, Wie viel sie wofür erstattet oder auch nicht. Wenn alles erstattet wurde (bis auf die üblichen Zuzahlungen), dann zahle ich die Arztrechnung. Wenn nicht, dann bleibt nur der Kontakt mit dem Arzt mdB um eine korrigierte Rechnung. Man sollte rechtzeitig den Rechnungssteller kontaktieren, um ggf. Einen Zahlungsaufschub bei verzögerter Abrechnung durch die Kasse zu erhalten, das machen die auch. Wenn man gleich bezahlt hat und es gibt Schwierigkeiten mit der Erstattung, dann ist es schwer vom Arzt etwas zurück zusammen bekommen. Wenn er keine korrigierte Rechnung erstellt, tja Pech gehabt und die Differenz selbst zahlen. Oft komme die Rechnungen auch von speziellen Abrechnungsfirmen, die das für die Ärzte und KKH erledigen.

    Bei Krankenhäusern gibt es für alles Einzelrechnungen, manche KKH rechnen auch direkt mit der KK ab, das kann aber vorher erfragen. Ich hatte z.B. eine Hand OP. Es kamen Einzelrechnungen für den Aufenthalt im KKH, den Chirurgen, den Anästhesisten, die Hilfsmittel (Orthese), das Material. Bei meiner Krebs OP hingegen hat das KKH direkt mit der Kasse abgerechnet. Es ist verschieden. Für die Chemo usw. gab es auch Extrarechnungen, gleich eingereicht und das wurde auch schnell bearbeitet und erstattet. Zahlungsziel sind ja oft 2 oder 4 Wochen, wenn die Kasse nicht schnell genug erstattet, um beim Rechnungssteller um Verlängerung bitten.

    Manchmal würde ich gern einfach die Krankenkassenkarte abgeben und dann macht mal .....

    😏

    Gruß Tschetan

    Liebe BrienneVonTarth,


    auch von mir herzliche Glückwünsche zum Jubiläum! Deinen Erfahrungen kann ich mich voll und ganz anschließen. Nur das meine psychische Verfassung nicht ganz so gut ist wie deine, aber jeder Jeck ist anders😁. Ich komme zurecht. Ich habe nun mehr als 7 Jahre nach der Diagnose hinter mir und freue mich über jeden Tag!

    Gruß an alle hier!


    Tschetan

    Esma432,

    frag doch mal deine Ärzte nach "Düsseldorfer Lösung". Das ist kein Markenname, sondern ein Oberbegriff, eine Mischung, die enzündungshemmende und leicht betäubende Wirkung hat. wird auf Rezept in der Apotheke angemischt. Mir hat sie gut geholfen, ich hatte in der Chemo auch große Probleme.

    Gruß Tschetan

    @all,

    Ich nehme seit Jahren immer einen bestimmten Hersteller L......x...l . Leider ist es oft wochen- bis monatelang nicht lieferbar. Ich musste daher irgendwann ausweichen. 120er Packungen gab es gar nicht mehr, nur noch 100er. Diese Lieferengpässe werden immer schlimmer, wer die Möglichkeit hat sollte sich evt. mal eine Packung als Reserve halten.

    Gruß Tschetan

    Hallo Ogurec ,


    Ich nehme das "Schwesterpräparat E......zym" und kann es empfehlen, besonders für Gelenkbeschwerden. Leider als Nahrungsergänzungsmittel nicht erstattungsfähig, da kein Medikament. Ich nehme es seit 6 Jahren, gerade auch wg. der NW unter der Antihormontherapie, allerdings aus Geiz 😁 nur die halbe Dosis. Während der Chemo habe es noch nicht genommen.

    Gruß Tschetan

    Hallo Ogurec,

    Ich habe während der Chemo die Linsen weiterhin getragen, warum auch nicht? Allerdings keine Tageslinsen o.ä., sondern harte (aus Silikon) sauerstoffdurchlässige. Die habe ich bis zum letzten Jahr über 30 Jahre benutzt, vorher hatte ich weiche. Leider sind meine Augen durch die AHT sehr trocken geworden, daher ging das nur noch mühsam und ich habe mir letztes Jahr die Augen Lasern lassen. Aber mit der Chemo gab es keinerlei Probleme. Gegen die Trockenheit gibt es Tropfen, falls es während der Chemo Probleme geben sollte.

    Gruß Tschetan

    Hallo @all,


    könnte es vielleicht kein Lymphödem in der Brust, sondern ein Serom sein? Das ist eine Flüssigkeitsansammlung zwischen den Operationsflächen. Ich hatte so etwas nach meiner Mastektomie fast 3 Jahre lang, es wird im Laufe der Zeit immer kleiner. Die Gewebeflächen wachsen ja nicht mehr zusammen, sie liegen aufeinander und dazwischen kann sich Flüssigkeit bilden. Ob da Lymphdrainage gut hilft keine Ahnung, es bildet sich ja neu. Bei mir war es nach körperlicher Anstrengung und bei Hitze immer mehr als sonst. Könnte man im Ultraschall auch gut sehen.

    Gruß Tschetan

    Ich habe das am rechten Ringfinger auch operieren lassen, ein kleiner Schnitt ist zu sehen. Seither kein Problem mehr. Das war keine große Sache. Die Sehne bleibt einfach im Ringband hängen und kann nicht zurückgleiten. Es bildet sich wohl ein Knubbel an der Sehne oder das Ringband verengt sich. Kann man aber googeln. Diese Engstelle wird beseitigt und dann flutscht es wieder🙄. Mit Übungen wird man da wenig erreichen, das Hindernis bleibt ja.

    Gruß Tschetan

    Sunshine1979 ,


    20%KI . Der Pathologe hat in der Gewebeprobe 100 Zellen betrachtet (als Beispiel zur Vorstellung!) Davon waren 20 in Teilung, die anderen gerade nicht. Die teilen sich zu einem anderen Zeitpunkt. 80 sitzen, 20 laufen. Aber immer andere, die 80 schlafen nicht, die sind gerade nicht dran.

    Mit Schläferzellen meine ich andere Zellen, die haben ihren Zellzyklus zur Teilung dauerhaft eingestellt. Die sind quasi in ihrem Zustand eingefroren. Was sie wieder zum Aufwachen bringt ist nicht geklärt. Ob und wann sie überhaupt wieder aufwachen weiß auch keiner. Ob man die hat, kann man nicht so einfach feststellen, höchstens durch eine Punktion von Knochenmark aus den Beckenknochen oder eine Blutuntersuchung , ob welche im Blut zirkulieren. Da sind sie wohl am ehesten zu finden. Knochenmarkspunktion macht man aber nur in einigen Zentren während der OP, ist ja keine Lapalie und schmerzhaft. In meiner Gegend hier gibt's das nicht.


    Vielleicht zur Vorstellung für die Zellteilung:

    So eine Teilung erfolgt in mehreren Phasen, kann man gut googeln 😀. Ganz einfach vorgestellt:

    Die Zelle bläht sich auf, in der Zelle wird die DNA abgelesen und eine Kopie erstellt für die künftige Tochterzelle. Die jetzt doppelte DNA zieht sich in jeweils Seite der aufgeblähten Zelle zurück, es erfolgt eine Abschnürung in der Zellmitte und zack : 2 Zellen mit jeweils ihrer DNA sind da! Während einer dieser Phasen wirkt die jeweilige Chemo. Sie verhindert z.B. das Ablesen der DNA, die Synthese der Kopie, das korrekte Auseinanderdriften in die Seiten vor der Abschnürung, die Zelle merkt "ich bin Schrott" und bringt sich um... So wirkt die Chemo, nur in dieser Phase der Teilung. Deshalb ist einer hoher KI ein Vorteil für die Wirksamkeit der Chemo. Was nur faul rumliegt während der Chemo, bleibt einfach liegen und wird nicht erwischt, wer nicht arbeitet, macht auch keine Fehler sozusagen. Auf die Frage wie lange so eine Verdopplung einer KrebsZelle dauert habe ich verschiedene Aussagen erhalten, mehrere Stunden bis knapp 1 Tag. Da die Chemo ja nur eine bestimmte Zeit im Körper bleibt, werden nicht alle während einer Teilung erwischt. Daher mehrere Chemos und ggf. kürzere Abstände.

    Ich hatte das ETC Schema, alle 2 Wochen jeweils nur eine Substanz und jeweils stärker dosiert.

    Eporubicin, Docetaxol und Cyclophosphamid nacheinander.

    Ich hoffe, ich habe nicht zu viel Unsinn erzählt 😁.

    Gruß Tschetan

    Liebe Sonnenglanz,


    Das ist ja interessant mit der Weiterentwicklung des Paclitaxol, ich bin davon ausgegangen, dass Schläferzellen sich eben nicht teilen und daher für eine Chemo nicht erreichbar sind, diese wirkt ja nur während des Teilungsvorgangs. Deshalb hocken die Dinger da und sind quasi immun. Hast du da Quellen?

    Eine Überlegung, die ich mal in einem Video des DKFZ (Trump hieß der Vortragende glaub ich) gehört habe, war die Dinger gezielt aufzuwecken und dann anzugreifen. Aber war noch Zukunftsmusik.

    Natürlich erleidet nicht jede einen Rückfall, das habe auch nicht behauptet. Ist vielleicht falsch rüber gekommen?

    Gruß Tschetan