Beiträge von Tschetan

    Schleimhautmäßig ging es unter T A M besser, der Rest ist unverändert. Ich werde Letrozol so lange nehmen, wie ich ein Rezept bekomme, bei meinem hohen Rückfallrisiko will ich lieber die Nebenwirkungen ertragen als auf diese Chance zu verzichten. Eins noch, die Haare sind doch recht dünn geworden. Das war unter T A M nicht so. Liegt halt auch am Hormonmangel. Da hilft Re... So läppert sich das zusammen...

    Gruß

    Tschetan

    Hallo Renate,

    Ich kann mich Mariechen nur anschließen. 2 Jahre TAM und seit 1,5 Jahren Letrozol. Bewegung ist sehr wichtig, sonst steif wie mit 80. Aber jeden Tag Bewegung ca 20 Min. Leichter Sport das bringt echt was. Nehme auch E....zym, aber nur halbe Dosierung. Merke ich sofort wenn ich sie weglasse, leider recht teuer....

    Knochendichte im Auge behalten. Ich nehme Vitamin D und Calciumkautabletten, aber vorher sollte man beim Arzt die Werte checken lassen, zu viel ist auch nicht gut....

    Grüsse

    Tschetan

    Lian ,

    soweit ich weiß, gibt es Carboplatin dann bei BK, wenn HER2 positiv (2+ oder 3+)als Tumoreigenschaft bestimmt wurde, oder bei Genmutationen BRCA 1 oder 2. Also zusätzlich zu Pacli gegeben. Aber frag doch mal beim Krebsinformationsdienst nach. Vielleicht weiss es jemand hier im Forum genauer.....

    Gruß

    Tschetan

    Auch guten Morgen,

    nach ca 3 Tagen habe ich das Ergebnis des vorläufigen Befundes bekommen, nämlich ob die Resektionsränder frei waren (leider nein also 2.OP 2 Tage später) und wie viele Lymphknoten befallen waren und wie viele entnommen wurden. Die genaue vollständige Pathologie war erst später im Bericht. Zuerst wird wohl geklärt, ob es "handwerklich abgeschlossen ist" oder noch weitere Maßnahmen nötig sind. Die Patho dauert halt länger, bis alles untersucht wird. Da werden ja dann nochmal Schnitte gemacht, eingefärbt und begutachtet, dass geht nicht sofort.... Ein Biopsieergebnis dauert ja auch mehrere Tage. Also die Aussage ist alles raus was raus soll gibt es schnell, genaueres später. Allerdings hatte ich erst die OP, dann die Chemo. Aber sollte ähnlich sein. Wenn es dir unter den Nägeln brennt, bitte doch den Arzt um möglichst schnelle Grundaussage nach der OP. Erfahrungsgemäß werden positive Nachrichten gern selbständig verkündet, die anderen gibt es oft nur auf Nachfrage. Alles Gute für die letzten Chemos und deine OP!

    Gruß

    Tschetan

    Hallo Erniekatze,

    Katzi64 hat recht. Aber an Statistiken stehen keine Namen. Vielleicht solltest du versuchen, mit Bisphosphonaten (6mal alle 6 Monate eine Infusion Zometa o.ä.) die Umgebung für evt. umherschwirrende Restzellen so ungemütlich wie möglich zu machen. Die Kosten sind erschwinglich. Das lagert sich auf den Knochen an und schützt wohl vor der Ansiedlung umherwandernder Tumorzellen. Wenn man sich an wenig einliest, dann kann man den Arzt evt. überzeugen. Man sollte vorher allerdings seine Zähne in Ordnung bringen, da größere Behandlungen zu Problemen führen können. Wenn du mal in mein Profil guckst, meine Aussichten sind auch nicht rosig, aber ich habe jetzt 4 Jahre rum, toi toi toi. Ich lese jetzt schon 3 Jahre hier mit. Alles ist möglich! Nur Mut!

    Schlaf gut und erhol dich erstmal

    Tschetan

    Meine Chemo lief von 06 bis 09/14. Die ersten Härchen kamen dann als sichtbare Stoppeln so 12/14. War genauso dicht wie vorher, auch an der Farbe hat sich nichts geändert. Da ich aber seit 2015 eine AHT mache, 2 Jahre Tamoxifen, dann Letrozol, sind sie leider doch dünn und besonders an den Geheimratsecken schütter geworden. Dagegen gibt es einen Schaum für Frauen und für Männer. Der Wirkstoff heisst Minoxidil, Tante Google hilft da weiter. Hilft tatsächlich, leider natürlich teuer....Und man muss es konstant anwenden, sonst ist die Wirkung weg. Seit dieser Zeit habe ich echte Hochachtung vor allen Männern mit Glatze. Ich hätte nie gedacht, dass man am Kopf so frieren kann 😉

    Gruß

    Tschetan

    Hallo Amulett,

    Ich habe es während der Chemo und auch danach genommen. Hat leider nichts genützt, aber meine Chemo war ja auch verschärft. Vielleicht nützt es bei dir, versuchen kann man ja mal .. .

    Gruß

    Tschetan

    Halo Tina,

    Bei mir spross da leider gar nix während der gesamten Chemo. Da bist du mir voraus! Selbst danach hat es 2 Monate gedauert, bis da ein neuer "Rasen " entstanden ist. Der war dann aber auch flächendeckend. Nach 6Monaten nach Chemoende war es wie ein Maulwurfspelz, so da 3mm. Leider sind sie durch die AHT dünn und auch weniger geworden, aber vielleicht hast du mehr Glück.

    Gruß

    Tschetan

    Ich kann mich meinen Vorschreiberinnen nur anschliessen: das letzte Wort hat der Pathologe ! Alle anderen können nur sagen :Es sieht aus wie.... Deswegen finde ich es nicht so gut, wenn die Ärzte schon vorab solche Wasserstandsmeldungen abgeben, da ist gut gemeint manchmal schlimmer als "einfach mal die Klappe halten". Ich drück dir die Daumen, aber geh ohne Vormeinung zur Besprechung. Nimm es wie es kommt, das liegt nicht in deiner Hand 👍

    Alles Gute

    Tschetan

    Das TAM konkurriert aber mit dem Östrogen, wer ist der Erste an der Zelloberfläche?Blockiert wird der zweite im Rennen, da der Erste ja schon den Platz besetzt hat. Fragt sich halt, wer "schneller" ist?

    Aber schreib doch mal, ist sicher für viele interessant, wenn du mit dem Onko gesprochen hast.

    Gruß

    Tschetan

    Hallo Karotte,

    Kann ich leider nur bestätigen..... . Lt. Meiner Gym kommt das bei mir inzwischen vom Östrogenmangel, dadurch bildet sich das Kollegen im Bindegewebe zurück und führt zu dieser Atropie. Das Gewebe schrumpft sozusagen und wird unelastisch. Aber leider ist ja der Östrogenmangel ein gewünschter Therapieerfolg, um die hormonempfindlichen Tumorzellen nicht weiter zu stimulieren. Das einzige was ich gefunden habe, sind

    Östriolzäpfchen, die nur lokal wirken und nicht ins Blut übergehen. Näheres per PN. Östriol ist ein Vorprodukt von Östrogen, dieses sollte auf keinen Fall zum Einsatz kommen, da es ins Blut gelangt und bei hormonabhängigen Tumoren kontraproduktiv ist. Normalerweise wird das TAM ja auch zusammen mit den GnRhanaloga gegeben, damit eben kein Östrogen mehr von den Eierstöcken gebildet wird. Deshalb verstehe ich die Aussage deiner Ärztin nicht so ganz.?


    Lange Rede, kurzer Sinn die kleinen Schamlippen sind quasi verschwunden, alles sehr ausgetrocknet. Da geht nix mehr.... Da hilft auch kein Gleitgel wirklich, da das Gewebe halt unelastisch geworden ist und daher leicht einreisst. Wenn du Pergamentpapier in ein Ölfass legst, reisst es trotzdem. Zusammenwachsen tut da nichts, das kommt dir nur so vor. Da kannst du nur mit viel viel Geduld und Schmiermittel ganz langsam wieder das Dehnen üben.

    Viele kommen scheinbar ganz gut mit Gleitmitteln klar, ist wohl auch eine Frage des Alters.

    Sorry, dass ich dir nichts schöneres schreiben kann.

    Tschetan

    Die S3 Leitlinien kann man relativ einfach im Internet finde. Dort steht, was allgemeiner Konsens zur Nachsorge ist und sozusagen der Mindeststandard. Wer mehr möchte, muss versuchen seinen Arzt zu überzeugen oder Beschwerden beschreiben. Leider werden halt alle über einen Kamm geschoren. Früher hat man mehr Apaaratediagnostik betrieben, aber da das statistisch nicht zum längeren Überleben beigetragen hat, wurde das reduziert. Auf deutsch gesagt: Im Falle eines Wiederauftretens der Krankheit, verlegt man durch aufwendige Diagnostik nur den Zeitpunkt des Wissens nach vorn und das sei schlecht für die Psyche der Patientin. Das Gesamtüberleben wird aber durch das frühzeitige Wissen nicht verlängert. Das ist die Argumentation, die immer wieder vorgebracht wird.

    Viele Ärzte trauen sich auch einfach nicht, mehr anzuleiern. Gerade wenn sie nicht selbständig sind, sondern in einer Praxis angestellt sind. Dann gibt's wieder Mecker wg. Budget oder eigenmächtigen Entscheidungen. Man muss sie mit Argumenten überzeugen, dann klappt es manchmal. Wenn die monetären Interessen das entscheidende wäre, dann müssten sie doch soviel wie möglich machen?

    Gruß Tschetan

    Hallo liebe Judith Le,


    soweit ich weiß ist ein lobulärer Brustkrebs nicht in den Milchgängen, sondern in den Drüsenläppchen angesiedelt? Der in den Milchgängen heisst duktal. 4x EC und 12x Pacli scheint ein übliches Schema zu sein, bei HER2 positiv mit 2 Antikörpern (Herzeptin und Perjeta?) ebenfalls.

    Vielleicht melden sich noch andere Betroffene mit der gleichen Tumorbiologie und Behandlungsmethode.....Mein Tumor war duktal und HER2 negatv, daher bin ich hier nur ein "Klugsch***er" :-)

    Alles Gute für dich

    Tschetan

    Bella69 ,


    ich hatte eine Nachresektion, da ein Schnittrand nicht tumorfrei war nach Mastektomie. Wie schon oben gesagt, nicht schön aber sicher ist sicher..... Das letzte Wort hat halt der Pathologe. War wohl ähnlich wie die erste OP, nur die Naht wieder öffnen und dann nacharbeiten. Es verlängert halt den Krankenhausaufenthalt, da ja die Drainage wieder neu eingelegt wird und wieder gewartet wird, bis nicht mehr viel rausläuft. Schlimm ist halt die neue Warterei auf die Ergebnisse, alles zurück auf Anfang sozusagen. Das fand ich viel schlimmer als die OPs selber.

    Gruß Tschetan

    Svantje ,


    z. B gibt es im Internet eine "weiße Liste", dort kann man nach Wohnort, Erkrankung usw. filtern. Da stehen auch Fallzahlen.Es gab mal bei der Zeitschrift Fo... Sonderhefte für die verschiedensten Erkrankungen und Empfehlungen für behandelnde Kliniken, Ärzte usw.

    Das nächst ist nicht unbedingt das beste, nur das vermeintlich bequemste.....

    Bei mir hätte das halt in Hildesheim gelegen, aber das wollte ich nicht. Eine Zweitmeinung halte ich für sinnvoll, wenn mir die Erstmeinung nicht schlüssig erklärt werden kann und ich daran Zweifel hegen würde. Aber leider ist es wohl oft so, dass dann abweichende Empfehlungen kleine Klarheit, sondern noch mehr Unsicherheit bringen. Ich habe mich selbst informiert so gut es ging und habe die für mich schlüssige Erstmeinung akzeptiert und auch so durchgeführt.


    Gruß Tschetan