Beiträge von Tschetan

    Hallo Kath,


    Nein die Wundheilung hat kein Jahr gedauert, da habe ich mich schlecht ausgedrückt. Aber bis es wirklich komplett unauffällig war und hauttechnisch wie die Umgebung, insgesamt schon.


    Du kannst den Arm schon belasten, bei mir lag es halt an den vielen fehlenden Lymphknoten. Nicht 20 kg tragen 😁., dann könnte er halt dick werden. Die Rückenbeschwerden kamen durch die Asymetrie, eine Seite mehr Platz für den Arm und fehlendes Gewicht (ca. 500g). Da wird man schief und gleicht es aus durch eine andere Haltung.... Aber das trifft ja bei dir dann gar nicht zu! Klar kannst du ohne BH gehen !

    Gruß Tschetan

    Hallo Kath,


    meine Mastektomie liegt schon einige Jahre zurück, aber einen Kompressions BH habe ich nicht getragen bzw. bekommen. Es war ein fester Wickelverband, der bis zur Entfernung der Drainagen auch nicht entfernt wurde (außer zur Visite). Das war auch gut so, damit die Drainageschläuche möglichst nicht in der Wunde bewegt werden, dass ist schmerzhaft.

    Nach Entfernen der Drainagen gab es nur noch einen Verband. Es kam bereits nach der OP eine Dame vom Sanitätshaus, es gibt als Erstersatz eine federleichte Einlageprothese aus ?? Watte oder so.

    Erst wenn die Wunde gut abgeheilt wäre, sollte ich auf einen bequemen BH für die Einlegeprothese wechseln. Ich fand die Prothese passte recht gut, aber die BHs waren mir zu teuer. Die Kasse gibt einmal im Jahr ca. 10 Euro dazu, ein Witz... Außerdem klappte der BH mit der Einlage beim Bücken immer ein wenig nach vorn, durch das Gewicht darin halt.

    Ich habe vorher schon oft Sportbustiers getragen, bin komplett darauf umgestiegen. Letztendlich bin ich bei einer selbsthaftenden Prothese gelandet, ich bin sehr zufrieden, aber das ist natürlich Geschmackssache. Daher brauche ich keine speziellen BHs mehr.

    Ohne (ich habe zeitweilig keine P. Getragen) habe ich nach einiger Zeit Rücken und Nackenbeschwerden bekommen, die Körperhaltung ist etwas anders als vorher.

    Die selbsthaftende wurde mir auf der Reha vorgestellt, aber das geht erst nach kompletter Verheilung, nicht vor einem Jahr nach OP.


    Die Wundheilung war völlig problemlos, nicht cremen und rumschmieren wurde mir angeraten. In Ruhe lassen. Alle 3 Tage nach Abheilung und ohne die Fäden habe ich ein ganz bisschen Narbenöl vorsichtig immer von außen zur Narbe einmassiert. Es ist fast nichts zu sehen.

    Es hat sich nach der OP ein Serom gebildet, dass auch lange (fast 2 Jahre) im US zu sehen war. Das ist wohl nicht ungewöhnlich. Bei großer Hitze etwas mehr, war irgendwann dann weg. Die Flüssigkeit baut sich selbst ab.

    Schon im Krankenhaus kam einen Tag nach der OP eine Therapeutin, die mir Übungen für einen guten Lymphabfluss gezeigt hat, ging auch im Sitzen. Bei mir wurden allerdings 15 Lymphknoten entfernt. Diese Übungen mache ich heute noch täglich (5 Minuten). Ich hatte nie größere Probleme mit Lymphödemen oä. Man soll aber den Arm nicht übermäßig belasten mit schweren Lasten, aber der normale Alltag ist kein Problem. Im Sommer bei großer Hitze habe ich mir mal Lymphdrainagen verschreiben lassen, aber die täglichen Übungen haben meiner Meinung nach sehr geholfen.

    Im Krankenhaus gab es so herzförmige kleine Kissen, als Geschenk. Das war zum Liegen nach der OP super, die konnte man schön in die Achsel klemmen und dadurch den Arm gut lagern ohne Druck. Zuerst ging ja nur auf dem Rücken schlafen und nicht auf der operierten

    Seite. Vielleicht fragst du mal danach. Das Ding hatte ich noch jahrelang, einfach genial.

    Alles Gute für dich!

    Gruß Tschetan

    Ich glaube, es liegt daran, dass der Port mit seinem Anschlussschlauch fast direkt in Herznähe liegt. Dadurch hat die Chemo kurze Wege bis zur Verteilung durch das Herz und die Arterien im Körper. Das kann bei Infektionen halt auch dazu führen, dass die Erreger auch kurze schnelle Wege haben zur Verbreitung im gesamten Körper....

    Ich habe meine noch, gespült wird er aber nicht. Entweder geht er noch bei Bedarf, oder nicht. Das wird unterschiedlich gehandhabt und hängt vielleicht auch von der Sorte ab. Wer sollte den auch spülen? Der Hausarzt sicher nicht, die Gyn auch nicht und mit dem BZ hat man nach Therapieende nichts mehr zu tun...

    Dafür braucht man ja eine spezielle Ausbildung und Nadeln, die in normalen Praxen nicht vorhanden sind.

    Gruß Tschetan

    Lebeliebe,


    das kann ich nicht sagen. Das "Abladat" (schönes Wort für die entfernte Brust 😁) wurde in Scheiben geschnitten und beim Pathologen begutachtet. Dabei wurden halt am Rand noch Tumorzellen entdeckt, damit musste nochmal nachgeschnitten werden. Vielleicht lag es daran, dass der Pathologe im eigenen Haus schnell war.... Die 10 Tage können ja auch ablaufbedingt/ organisatorisch bedingt sein. Laborergebnisse dauern ja auch manchmal eine Woche, obwohl das Ergebnis im Labor selbst nach 1 Tag vorliegt.....

    Gruß Tschetan

    Lebeliebe,


    Ich wurde auch nachoperiert nach der Mastektomie, 5 Tage nach der Erst OP, weil die Ränder nicht frei waren. Nicht so schön, aber ich bin dankbar, dass so sorgfältig geschaut wurde. Bei mir waren allerdings auch 7 Lymphknoten befallen. Nur Mut, falls etwas gefunden wird, besser jetzt klar Schiff als später böse überrascht werden. Ich drücke dir die Daumen! 👍

    Gruß Tschetan

    Hallo paetzi,


    täglich morgens nur mit den Vorderfüssen auf einer Treppenstufe stehend langsam die Wade und die Zehen auf und ab bewegen, um die Achillessehne zu dehnen. Damit wird der Zug auf die Sehne unterm Fuss verringert. Auch mit nackten Füßen auf ebener Fläche stehen und wechselseitig eine Wade dehnen, mit den Händen auf dem Sofarand oder am Tisch abstützen.

    Hat mir sehr geholfen, dauert aber bis es wirkt. Ich habe inzwischen Einlagen bekommen, die helfen auch. Außerdem habe ich eine Eigenblutbehandlung versucht, mir hat's geholfen. Wird aber leider nicht von den Kassen bezahlt. Das Blut wird zentrifugiert und direkt in die Fußsohle zurück injiziert. Stoßwelle war so schmerzhaft, das der Arzt nach 2 Behandlungen abgebrochen hat.

    Ich glaube auch, dass es mit dem Letrozol zusammenhängt, da die Sehnen sich verspröden und verkürzen. Habe ich auch an anderen Sehnen, vorher nie Probleme gehabt. Es gab mal eine Sendung Visite zum Thema. Einfach mal nach Videos googeln. Es wird besser! Ausdauer ist wichtig.

    Gruß Tschetan

    Es gibt Zäpfchen, die kein Östrogen sondern Östriol (eine Vorstufe von Östrogen) in sehr geringer Konzentration 0,03mg enthalten. Im Beipackzettel wird , auch aus rechtlichen Gründen, abgeraten, von einigen Ärzten wird es aber trotzdem empfohlen. Mit üblichen Östrogencremes kann man das nicht vergleichen. Es gab dazu mal eine Studie mit geringerer Teilnehmerzahl, bei denen keine nennenswerte Steigerung des Östrogenspiegels stattfand. Es wird zu Beginn eine tägliche Anwendung gemacht, dann eine Erhaltungstherapie ca. einmal wöchentlich.

    Unterlagen müsste ich suchen, Name der Zäpfchen hier nicht nennbar. Google hilft evt. weiter....

    Gruß Tschetan

    Die Trockenheit ist das eine Problem, dagegen könnte man ja tatsächlich Ölen. Eng ist es, weil die Elastizität fehlt. Es dehnt sich nicht mehr. Wenn ich richtig informiert bin, liegt das am Östrogenmangel. Die Elastizität kommt von Kollagenfasern im Gewebe und die verschwinden wohl durch den Mangel. Genau wie Falten im Gesicht oder der Haut. Flapsig gesagt wie ein Gartenschlauch, der monatelang in der Sonne lag. Weichmacher ist raus, trocken, unelastisch und porös. Den kannst du in ein

    Ölfass legen, das wird aber trotzdem nix. Die Starrheit bleibt. Ich finde diese Werbung im Fersehen lächerlich, weil die Trockenheit eben nur ein Problem ist von zweien.

    Es gibt die Möglichkeit einer Laserbehandlung. Durch diese Mikroverletzungen wird die Zellerneuerung befördert und kann das Problem lindern. Ist aber meist nicht von Dauer, da ja keine regelmäßige Erneuerung der Kollagenfasern mehr stattfindet. Findet man im Internet.

    Gruß Tschetan

    Mir geht es wie Bonny und Frieda,


    auch mir wurde gesagt, so wenig anstechen wie möglich wg.potentieller Infektionsgefahr. Ich habe ihn immer noch, null Probleme, Therapieende war 2014, letzte Nutzung war 2015 für eine Zometainfusion


    Gruß Tschetan

    Hallo Fuchs,

    weitere Untersuchungen werden m.W nur bei weiterem Abklärungsbedarf gemacht, Näheres und Ausführlicheres kann man in den S3 Leitlinien Brustkrebs nachlesen, einfach mal googeln.


    Deine Untersuchungen sind im üblichen Rahmen.....

    Alles Gute für dich

    Gruß Tschetan

    Liebe Kylie,


    vielen Dank für die Glückwünsche! Bis auf die üblichen Sehnen und Gelenkprobleme geht es mir z.Z. recht gut und die letzten Untersuchungen und Werte waren unauffällig 👍. Ich wünsche allen Foris hier das Allerbeste!


    Gruß Tschetan

    Indi.b,


    man muss hier unterscheiden zwischen Beamten und anderen Privatversicherten. Ich kann nur aus Beamtensicht sprechen: bei mir teilen sich die Beihilfe und die KK die Kosten 50/50. Die KK zahlt Max 50%, die Beihilfe auch Max. 50% der Rechnung. Die Beihilfe gibt es aber nur bei Beamten, das entspricht in der Funktion etwa dem Arbeitgeberanteil des KK Beitrages bei gesetzlich Versicherten. Unser AG zahlt ja nichts anteilig in unsere KK ein, daher Beihilfe. Die Leistungen orientieren sich (zumindest bei mir) exakt an den Pflichtleistungen der Gesetzlichen Krankenkassen.


    Bei "normalen" Privatversicherten gibt es andere Verträge, da kenne ich mich nicht aus. Dort kommt es aber wohl darauf an, was genau an Leistungen vereinbart wurde. Da ist die Spanne recht groß, je nach vereinbarter Leistung.

    Aber die Tatsache, dass man selbst der Vertragspartner gegenüber Ärzten und KKH ist und damit auch Rechnungsempfänger, dürfte wohlnidentisch sein. Was an Leistungen gezahlt wird, müsste in den Vertragsbedingungen mit der jeweiligen KK stehen, bei der man versichert ist.

    Aber das kann man sicherlich auch telefonisch erfragen.


    Gruß Tschetan

    Hallo Indi.b,


    Ich bin auch als Beamtin privat versichert mit Beihilfe. Im Gegensatz zu gesetzlich Versicherten besteht das "Vertragsverhältnis" zwischen Arzt und Patient, und nicht zwischen Arzt und Krankenkasse. Der Patient sitzt quasi in der Mitte , auf der einen Seite der Arzt, auf der anderen die Kasse, der Patient in der Mitte. Der Arzt oder das Krankenhaus rechnen nur mit dir ab, die haben mit der Kasse erstmal nichts zu tun, du bist der Vertragspartner. Daher muss ich vor Behandlung als erstes unterschreiben, dass mit mir abgerechnet werden kann, sonst passiert nix. Ich reiche alle Rechnungen sofort bei der Kasse ein und warte die Erstattung bzw. Nichterstattung meiner Kasse ab. Dauert so zwischen 2 und 5 Wochen, dann kommt ein Erstattungsbescheid der Kasse. Da steht genau drauf, Wie viel sie wofür erstattet oder auch nicht. Wenn alles erstattet wurde (bis auf die üblichen Zuzahlungen), dann zahle ich die Arztrechnung. Wenn nicht, dann bleibt nur der Kontakt mit dem Arzt mdB um eine korrigierte Rechnung. Man sollte rechtzeitig den Rechnungssteller kontaktieren, um ggf. Einen Zahlungsaufschub bei verzögerter Abrechnung durch die Kasse zu erhalten, das machen die auch. Wenn man gleich bezahlt hat und es gibt Schwierigkeiten mit der Erstattung, dann ist es schwer vom Arzt etwas zurück zusammen bekommen. Wenn er keine korrigierte Rechnung erstellt, tja Pech gehabt und die Differenz selbst zahlen. Oft komme die Rechnungen auch von speziellen Abrechnungsfirmen, die das für die Ärzte und KKH erledigen.

    Bei Krankenhäusern gibt es für alles Einzelrechnungen, manche KKH rechnen auch direkt mit der KK ab, das kann aber vorher erfragen. Ich hatte z.B. eine Hand OP. Es kamen Einzelrechnungen für den Aufenthalt im KKH, den Chirurgen, den Anästhesisten, die Hilfsmittel (Orthese), das Material. Bei meiner Krebs OP hingegen hat das KKH direkt mit der Kasse abgerechnet. Es ist verschieden. Für die Chemo usw. gab es auch Extrarechnungen, gleich eingereicht und das wurde auch schnell bearbeitet und erstattet. Zahlungsziel sind ja oft 2 oder 4 Wochen, wenn die Kasse nicht schnell genug erstattet, um beim Rechnungssteller um Verlängerung bitten.

    Manchmal würde ich gern einfach die Krankenkassenkarte abgeben und dann macht mal .....

    😏

    Gruß Tschetan

    Liebe BrienneVonTarth,


    auch von mir herzliche Glückwünsche zum Jubiläum! Deinen Erfahrungen kann ich mich voll und ganz anschließen. Nur das meine psychische Verfassung nicht ganz so gut ist wie deine, aber jeder Jeck ist anders😁. Ich komme zurecht. Ich habe nun mehr als 7 Jahre nach der Diagnose hinter mir und freue mich über jeden Tag!

    Gruß an alle hier!


    Tschetan

    Esma432,

    frag doch mal deine Ärzte nach "Düsseldorfer Lösung". Das ist kein Markenname, sondern ein Oberbegriff, eine Mischung, die enzündungshemmende und leicht betäubende Wirkung hat. wird auf Rezept in der Apotheke angemischt. Mir hat sie gut geholfen, ich hatte in der Chemo auch große Probleme.

    Gruß Tschetan

    @all,

    Ich nehme seit Jahren immer einen bestimmten Hersteller L......x...l . Leider ist es oft wochen- bis monatelang nicht lieferbar. Ich musste daher irgendwann ausweichen. 120er Packungen gab es gar nicht mehr, nur noch 100er. Diese Lieferengpässe werden immer schlimmer, wer die Möglichkeit hat sollte sich evt. mal eine Packung als Reserve halten.

    Gruß Tschetan

    Hallo Ogurec ,


    Ich nehme das "Schwesterpräparat E......zym" und kann es empfehlen, besonders für Gelenkbeschwerden. Leider als Nahrungsergänzungsmittel nicht erstattungsfähig, da kein Medikament. Ich nehme es seit 6 Jahren, gerade auch wg. der NW unter der Antihormontherapie, allerdings aus Geiz 😁 nur die halbe Dosis. Während der Chemo habe es noch nicht genommen.

    Gruß Tschetan