Beiträge von Branwen

    Hallo Katzenbaum29,


    ich bekomme auch schon seit Jahren die volle Erwerbsminderungsrente und die Überprüfung alle 2 Jahre ist in der ersten Zeit normal und reine Routine. Nach 10 Jahren Bezug der Erwerbsminderungsrente fallen die Überprüfungen ganz weg. (War jedenfalls bei mir so).
    Zuallererst werden die behandelnden Ärzte angeschrieben und um eine Beurteilung, ob Du arbeitsfähig bist und wenn ja, in welchem Umfang, angeschrieben und um Stellungnahme gebeten. Deshalb würde ich vorab, bevor sie ihre Stellungsnahme abgeben, mit den Ärzten sprechen und ihnen Deine Bedenken mitteilen.
    Bei mir war es so dass der behandelnde Arzt eine Arbeitsfähigkeit komplett verneint hat und das wurde von der Rentenanstalt akzeptiert.


    Und falls bei Dir die Rente gestrichen werden sollte (ganz oder teilweise) dann hast Du immer noch die Möglichkeit Widerspruch einzulegen.


    Liebe Grüße von der Branwen

    Hallo zusammen,


    ich wünsche euch allen frohe Weihnachten, dass es für jede von euch ein schönes und vor allem stressfreies Fest wird.


    liebe Grüße von der Branwen

    Hallo Lisa,


    danke dass Du Dich freust dass ich wieder mitschreibe!


    Dass Dir mein Beitrag Mut gemacht hat freut mich sehr und ich wünsche Dir (allen Anderen natürlich auch) dass Du weiterhin nach vorne schaust und zuversichtlich bist!


    Liebe Grüße von der Branwen

    Hallo zusammen,


    nach langer Zeit, in der ich nur stille Mitleserin war, möchte ich mich auch mal zu Wort melden:


    Mir ist es im Krankenhaus ähnlich ergangen wie Gabriele: bei mir war es die Psychoonkologin die mir in der Zeit sehr geholfen hat.
    Meine Chancen waren anfangs nicht so gut und ich hatte natürlich große Ängste dass ich es nicht schaffen könnte, sie meinte: es ist nicht so wichtig wie hoch die Chance ist sondern dass sie die, die sie haben, ergreifen indem
    sie vor allem gut für sich sorgen und auf sich aufpassen, alle vorgeschlagenen Therapien machen, sich von allen Menschen, die ihnen nicht gut tun befreien ( so weit eben möglich) und ganz fest davon überzeugt sind dass sie es schaffen werden (kleine Zweifel zwischendurch sind natürlich "erlaubt" ) und dann werden sie es schaffen.


    Das Ganze ist fast 4 Jahre her und bislang hat sie Recht behalten!


    Ich muss allerdings zugeben dass es mir oft noch so geht wie Gabriele: ich mache mehr als geht und bekomme dann prompt die "rote Karte" von meinem Körper. Aber es ist besser geworden und ich denke dass ich es auf Dauer auch schaffen werde, da noch besser auf mich aufzupassen.


    Liebe Grüße von der Branwen

    Hallo zusammen,


    hmm, da falle ich wohl gewaltig aus dem Rahmen denn ich war im Krankenhaus immer froh wenn ich alleine auf dem Zimmer war und die Schwestern waren auch so lieb dafür zu sorgen dass ich möglichst alleine lag.


    Für mich war es deshalb so gut weil ich dann meinen Gedanken nachhängen konnte, den schönen ebenso wie den traurigen und beängstigenden weil ich mir sagte dass sie mich eh´alle irgendwann einholen würden wenn ich sie nicht zulassen würde. Und wenn die beängstigenden Gedanken drohten übermächtig zu werden dann habe ich mich mit den Krankenhausseelsorgern unterhalten die sich immer sehr viel Zeit für mich genommen hatten wofür ich sehr dankbar bin.


    Wenn ich mal was ganz Anderes machen wollte dann habe ich Sup**Ma*** auf dem gameboy gespielt, Musik gehört oder ferngesehen, zum Lesen fehlte mir damals leider die Konzentration.


    Liebe Grüße von der Branwen

    Hallo Milchvampir,


    das tut mir sehr Leid dass es nun so gekommen ist und wünsche euch allen für die kommende Zeit ganz viel Kraft. Auch wenn sich das jetzt etwas merkwürdig an"hört" aber genießt die Zeit die euch noch bleibt, macht, so lange es geht, ganz viel Schönes zusammen denn das wird euch allen gut tun und Kraft geben für die bevorstehende Zeit.


    Liebe Grüße von der Branwen

    Hallo Gabriele,


    auch von mir ein "herzlich Willkommen zurück"


    Es freut mich sehr dass Du Dich auf Helgoland erholen konntest und eine schöne Zeit dort verbracht hast.


    Liebe Grüße von der Branwen

    Hallo Nini30,


    auch von mir ein "herzlich Willkommen" hier auch wenn der Anlass dazu natürlich alles andere als schön ist.


    Dass Du Dich nach der Diagnose in einem seelischen Tief befindest ist klar und es braucht seine Zeit bis man sich etwas fängt, das war bei mir nicht anders.
    Was mir sehr geholfen hatte: Gespräche mit der Psychoonkologin im Krankenhaus, frag´doch einmal nach ob es so ein Angebot in der Klinik, in der Du bist, nicht auch gibt.


    Und natürlich ist auch das Forum hier dafür da dass Du Deine Fragen stellen kannst, Deine Ängste ansprechen kannst und Dich mal "ausweinen" kannst denn das gehört auch dazu dass man mal alles heraus lässt was einen bedrückt. Hier sind viele die gerade erst ihre Diagnose bekommen haben aber auch viele deren Behandlung schon länger zurück liegt und deren Geschichten einem wirklich Mut machen.


    Liebe Grüße von der Branwen

    @ Phönix:


    Dein Beitrag ist einfach nur superklasse und ich bin Dir dafür sehr dankbar denn Du hast das wunderbar auf den Punkt gebracht!


    @ Paula: Prognosen sind letztlich "nur" Prognosen und ich denke da immer an den Ausspruch meiner damaligen Ärztin in der Strahlenklinik, sie meinte dass es die erstaunlichsten Verläufe geben würde und dass sie persönlich sehr wenig von Prognosen hält. Und bei mir war es so dass die Meinungen der Ärzte auch ziemlich weit auseinander lagen, von einer 50-50%- Chance bis hin zu einer 90%-Chance war alles vertreten. Und ich habe mir gesagt: selbst wenn es wirklich nur 50% sind dann nehme ich eben die 50%. Das ist natürlich eine Einstellung die ich auch nicht von Anfang an hatte, die habe ich mir schon "erarbeiten" müssen aber ich habe doch mit Hilfe einer Psychoonkologin dazu gefunden und ich bin sehr froh dass sie mir dabei geholfen hat. Vielleicht wäre das auch eine Option für Dich?


    Liebe Grüße von der Branwen

    Hallo Danker,


    ich kann Deinen Frust und Deine Ängste sehr gut nachvollziehen und ich hoffe sehr für Dich dass Du bald wieder aus dem Tief heraus kommst.


    Dass eine Chemo angeblich besser wirken würde wenn sie viele Nebenwirkungen verursacht ist ziemlicher Unsinn denn jeder Körper reagiert anders darauf und es gibt viele die eine fast nebenwirkungsfreie Chemo hinter sich haben und bei denen sie trotzdem die gewünschte Wirkung zeigte.


    Und Deine Frage, ob Du in der richtigen Klinik bist, finde ich mehr als berechtigt und ich würde mir an Deiner Stelle auf jeden Fall eine Zweitmeinung einholen und notfalls auch die Klinik wechseln.


    Alles Gute,
    Branwen

    Liebe Gabriele,


    ich wünsche euch auch einen superschönen Urlaub auf Helgoland und dass ihr euch gut erholt.


    liebe Grüße von der Branwen

    Hallo Sophie,


    erstmal herzlich Willkommen hier, auch wenn der Anlass dafür weniger schön ist.


    Ich bin zwar nicht von Brustkrebs betroffen, kenne aber Frauen die Brustkrebs hatten und was die Chemo angeht kann ich mich nur meinen Vorschreiberinnen anschließen: sie ist weniger schlimm als man denkt und es gibt gute Medikamente um die Nebenwirkungen in Grenzen zu halten. Ich selbst habe damals bei meiner Erkrankung (Gebärmutterhalskrebs) ebenfalls Chemo gemacht und habe davon so gut wie nichts gemerkt, lediglich einen Tag danach ein wenig Übelkeit gegen die ich aber ein Medikament bekam was sehr gut geholfen hat.


    Und bei der Frage: "Chemo ja oder nein" würde ich auf Nummer Sicher gehen, d.h. ich würde die Chemo machen wenn sie von den Ärzten vorgeschlagen ist denn dann kannst Du Dir wirklich sagen dass Du alles getan hast was ging und diese Sicherheit ist viel wert.


    Liebe Grüße von der Branwen

    Hallo Jo23,


    wie geht es Dir heute? Gibt Dein Darm wieder Ruhe oder hat er immer noch schlechte Laune?


    Ich hoffe jedenfalls dass es Dir wieder besser geht damit Du das schöne Wetter auch genießen kannst.


    Liebe Grüße von der Branwen