Beiträge von Ophelia

    Hallo Iskir,


    ja, auf der Tumorkonferenz wurde Tam beschlossen. Und ich muss das Folgende vielleicht noch erklären. In sämtlichen Nachuntersuchungen (MRT CT usw.) wurden KEINE weiteren Krebszellen entdeckt. Trotzallem wurde eine rein prophylaktische Chemotherapie beschlossen, die ich abgelehnt habe ! eine Entscheidung, die ich mir auf keinen Fall leicht gemacht habe !!! Aus diesem Grund hat der Onkologe jetzt auch mehr Bestrahlungen angeordnet und eben Aromatasehemmer statt Tam.
    Vitamin D nehme ich seit 2 Jahren, ich bin 62 Jahre alt und dieses Vitamin hat mir meine Frauenärztin verordnet.


    Liebe grüße
    Ophelia

    Hallo,


    danke für die schnellen Antworten. Die gesunde Ernährung ist gewährleistet, ich esse Obst und Gemüse in guten Mengen.
    Gegen die NW will ich mich auf meinen Heilpraktiker und die Naturmedizin verlassen. Es gibt hier sehr gute Alternativen zur Chemie (z.B. Yamswurzel...). Ich muss einfach abwarten, was als Nebenwirkungen in Erscheinung tritt

    Hallo,


    wenn ich manche Berichte hier lese weiß ich nicht ob ich Angst haben soll oder einfach Augen zu und durch....
    Meine OP ist jetzt 3 Monate her, ich erhalte jetzt Bestrahlungen und danach soll ich AH nehmen. Wegen LWS-Problemen war ich beim Orthopäden und der war völlig aus dem Häuschen in Bezug auf AH oder Tam. Er will sofort eine Knochendichtemessung machen.


    Ist eine Knochendichtemessung wirklich sinnvoll ?
    Und wenn ich das Ergebnis habe was dann ? Ich kann ja nicht einfach sagen, dass ich die Medis nicht nehme....


    Bin jetzt sehr verunsichert...
    Vielleicht weiß hier jemand was das mit der Knochendichtemessung soll ;( ?( ?(


    Gruß
    Ophelia

    Liebe Zero,


    ich habe ähnliche Diagnose wie Du und ich möchte Dir einfach nur sagen, Du bist mit Deiner Ablehnung der Chemo nicht allein ! Sämtliche Nachuntersuchungen waren bei mir absolut befundfrei. WARUM soll ich mir dann eine Chemo antun ? In meiner Familie gibt es Fälle, die ähnlich liegen, einige haben keine Chemo gemacht - OP vor 10 bzw. 15 Jahren - sie sind gesund !!! Meine Schwester hat zweimal Chemo hinter sich und ist unter starken Schmerzen gestorben. Niemand kann Dir eine Garantie geben, ob Du mit oder ohne Chemo besser oder länger lebst.
    Natürlich habe ich mir die Entscheidung nicht leicht gemacht, aber ich bin ein Mensch, der viel mit und in der Natur lebt.
    Bleibe stark, halte den Kopf immer oben


    Liebe grüße
    Ophelia

    Hallo Tanne,


    ich gebe Dir 100%ig Recht. Man muss sich erkundigen, muss fragen, sollte lesen..... Immer wieder habe ich auch emails an die Dt. Krebsforschungsgesellschaft geschickt, habe immer sehr gut verständliche Antworten erhalten. Es ist von Vorteil, wenn man eine Entscheidung, wie ich sie - für mich ganz persönlich - getroffen habe, mit einem Arzt besprechen muss.
    Ich habe zwischenzeitlich eine zweite Meinung und werde mich keiner Chemotherapie unterziehen !
    Sehr lange habe ich darüber nachgedacht, habe mit dem Arzt gesprochen und habe mich eingehend informiert. Meine Entscheidung, die nur für mich steht, steht fest !
    In einem Telefonat mit meiner Tante in England, die exact gleiche Diagnose hatte wie ich, habe ich erfahren, dass sie zwar operiert wurde, aber keine weiteren Medikamente nehmen musste. Chemo wurde zu keinem Zeitpunkt in Erwägung gezogen - das ist jetzt gut 10 Jahre her und sie hat keinen Rückfall !
    Für mich ist jetzt sehr viel Ruhe eingekehrt seit ich diese Entscheidung getroffen habe !


    Liebe grüße
    Ophelia

    Hallo,


    mir wurde gestern beim Gespräch mit dem Onkologen gesagt, dass er mir lieber einen Aromatasehemmer verschreiben möchte, anstatt Tamox. Mir wurden in der rechten Brust zwei Tumore entfernt und nur einer davon war hormongesteuert. Der zweite Tumor war anderer Natur.


    Hat jemand Erfahrungen mit Aromatasehemmern ? Es soll ja offensichtlich das bessere Mittel sein.


    Liebe grüße
    Ophelia

    Hallo,


    ich danke Euch Allen fürs Mut machen. Ich habe die OP nun hinter mir und bin auch schon wieder zu Hause. Nach der Tumorkonferenz kam dann die Erklärung von meiner Ärztin. Ein luboläres MamaCa und dahinter, versteckt ein Tumor, der noch nicht benannt werden konnte. Alles wurde herausoperiert, mehr Lymphknoten als geplant entnommen. Im CT wurde jetzt nichts - absolut nichts mehr - gefunden. Trotzdem wollen die Ärzte 3 Monate Chemo, dann Bestrahlungen und anschließend Tamoxifen oder eine Alternative, weil ich seit einigen Jahren Herzrhythmusstörungen habe und Tam die noch verstärken würde.
    Was ist dieser EndoPredictTest ?
    Sollte man den auf jeden Fall machen lassen ??
    Nächste Woche habe ich noch das Gespräch mit dem Onkologie-Professor...


    Seelisch geht es mir momentan nicht so gut, ist alles ein bisschen viel im Moment. Auch das Gespräch mit dem onkopsychologischen Dienst hat nicht so sehr viel gebracht, ich bin eigentlich deprimierter als vorher....


    Liebe grüße
    Ophelia

    Hallo,


    gerade hier unter dem Thema Tamoxifen berichten viele über heftige Knochenschmerzen und Krämpfe. Ich habe gerade wieder Ruhe vor meinem Rücken und bin froh, dass die Schmerzen nachlassen. Schmerzen sind ein schlechter Lebensbegleiter...... Dass ein Gyn mit dem Rezept auch gleich eine Überweisung zum Augenarzt überreicht habe ich auch gelesen. Der Status der Augen soll überprüft werden und dann nach einem halben Jahr wieder, damit man weiß, wie sich die Augen verändert haben. Außerdem löst Tam Herzrhythmusstörungen aus - die habe ich seit Jahren ziemlich heftig. Ich habe noch ein Gespräch mit meinem Kardiologen. Eine Steigerung brauche ich hier nämlich nicht..... Meine Freundin hat Tam nach 3 Monaten abgesetzt - vor 15 Jahren - und lebt ohne Rückfall ! Ich bin mir nicht mal sicher, ob ich überhaupt eine einzige Tbl nehme......

    Hallo


    Ich soll nach der Chemo Tamoxifen einnehmen und habe echt Angst vor dem Zeug.


    Kann jemand über Probleme mit den Augen berichten ? Hat jemand durch Tamox Grauen Star bekommen ?


    Liebe grüße
    Ophelia

    Herzlich Dank Lulu,


    ich glaube beim antworten ist mir ein Fehler passiert..... Ich werde mich mit dem Krebsinformationsdienst in Verbindung setzen und die zweite Meinung ist bestimmt auch nicht verkehrt.


    Liebe grüße
    Ophelia

    So, heute habe ich erfahren, wie es weitergehen soll. Bei der OP hatte man mir den tast- und sichtbaren Tumor, sowie einen versteckten Tumor entfernt - und 17 Lymphknoten. Der tastbare Feind ist hormonabhängig, der, der sich versteckt hatte war zwar klein, ist aber anderer Natur. Eigentlich wissen die Experten noch gar nicht, was für ein Tumor das ist. In 10 Lymphknoten wurde karzinogenes Material gefunden, so die Ärtzin heute


    Heute hat man mir gesagt, dass ich mich auf 3 Monate Chemo, 8 - 10 Bestrahlungen und anschließend 5 Jahre Tamoxifen einstellen soll.


    Hat schon mal jemand davon gehört, dass eine Chemo nach 3 Monaten wieder beendet ist ?
    Es ist nicht so, dass ich unbedingt auf die Chemo scharf bin, aber nur 3 Monate ? Ist das Prophylaxe ????


    In keinem einzigen Organ wurde nach dem Untersuchungsmarathon, den ich hinter mir habe, etwas gefunden. Auch das Knochenszintigramm war o. B. - meine Blutwerte alles im besten Bereich !


    Ich muss nochmals in die sog. Röhre - Oberkörper-CT und dann Gespräch mit dem Onkologen


    Ich bin heute völlig am Boden und heule nur noch, aber es muss raus.

    Ich danke Dir lala63


    Hier im Krkhs hat man mir nämlich gesagt, ich hätte keinen Anspruch auf Teilprothese und das kann ich mir nicht vorstellen. Du hast Recht, ich muss zu meiner Frauenärztin, dort bekomme ich sicherlich alle Info, die ich brauche. Ein gutes Geschäft haben wir hier.


    Liebe grüße
    Ophelia

    Ein liebes Hallo an Alle....


    ich habe meine BK OP nun hinter mir und frage mich wie es weitergeht. Der soziale Dienst hier im Krkhs ist personell unterbesetzt und damit leider total überlastet. Daher erhoffe ich mir auf einige Fragen schon mal hier im Forum Antworten...


    Da mir ein gutes Drittel meiner rechten Brust entfernt wurde, möchte ich wissen, ob ich Anspruch auf eine Teilprothese habe und den entsprechenden BH dazu. Ich bin mir nicht sicher, ob ich aufbauen lasse oder nicht, weil ich einerseits weitere Komplikationen befürchte und eigentlich auch aus dem DSDS-Stadium heraus bin. Trotzdem muss ja nicht gleich sichtbar sein, dass ich unterschiedliche Brüste habe, gerade jetzt im Sommer....


    Ich befürchte leider zähe Verhandlungen mit dem Sozialversicherungsträger.


    Vielleicht kann mir irgendjemand schon mal die Frage nach der Teilprothese beantworten.


    Lieben Dank im Voraus
    Ophelia. ?(

    Nachdem ich nun meine 1. OP überstanden habe und noch im Krankenhaus bin, bleiben Fragen offen. Mir wurde 1/3 der Brust entfernt bei lobulärem Mammakarzinom. Ein Tumor hatte sich so versteckt, dass er weder tastbar war, noch auf den Aufnahmen sichtbar war. Er wurde erst bei der OP entdeckt. Jetzt steht noch der endgültige Bericht der Pathologie aus und in 14 Tagen gibt es ein erneutes Gespräch, ob auch der Rest der Brust weg muss und ob noch mehr Lymphknoten entfernt werden müssen. Noch habe ich mich nicht mit der Frage beschäftigt, ob ich aufbauen lasse oder nicht.
    Wie geht es dann weiter ?
    Habe ich Anspruch auf einen Schwerbehindertenausweis ? Wieviel Grad Behinderung wird meist gewährt ?

    Durch Zufall bin ich auf das Thema "Chemotherapie pro und kontra" gestoßen. Habe ich denn eine Wahlmöglichkeit ? Es ist nur eine rein theoretische Frage. Ich muss am Dienstag in die Klinik und werde am Mittwoch operiert. Nach MRT ist der Tumor (luboläres Mammakarzinom) nun wohl doch größer als bei der Mammografie sichtbar war.
    Das ist alles sehr neu für mich und ich durchforste momentan das Internet, frage und lese. Ist es so, dass ich gefragt werde, ob ich einer Chemo zustimmen würde ?
    Habe ich wirklich eine Wahl ?
    Ursprünglich war Tamoxifen im Gespräch - ist es das noch immer, oder ist die Größe des Tumor entscheidend ?
    Ich hoffe es ist hier jemand im Forum, der mir ein wenig weiterhelfen kann..... ?( ?( ;( ?( ?(

    Hallo,


    auch ich kann mich hier einreihen. Ich muss am Dienstag in die Klinik und werde am Mittwoch an BK operiert. Die behandelnde Ärztin hat bei der Blutentnahme das ganz große Blutbild angeordnet - ich weiß ja nicht, ob das generell normal ist - und sie will dringend auch die Ergebnisse der Schilddrüse haben. Seit etlichen Jahren habe ich zu hohe Östrogenwerte, habe Progesteronmangel und war bei drei Frauenärzten, die das alles nicht schlimm fanden. Schilddrüsenhormon gab es eine zeitlang, dann hat mein Hausarzt seine Praxis aufgegeben und der neue HA hat die Diagnosen verloren, hat mir aber auch keine ÜW zum Experten ausgestellt, hat immer nur Sono gemacht. Ich werde die Ärztin am Dienstag nach meinen Schilddrüsenwerten fragen.


    Liebe grüße
    Ophelia

    Hallo zusammen,


    nach einem unglaublichen Untersuchungs-Marathon in der Klinik heute das Ergebnis: Lobuläres Mammakarzinom. Wer hat Erfahrung mit dieser Diagnose ? Mir wurde gesagt wächst langsam, ich habe aber ein gegenteiliges Gefühl. Ich glaube dass der Tumor jeden Tag zulegt. Donnerstag ist noch MRT angesagt. Die Aussage, dass ein luboläres Mammakarzinom gern mal noch in der zweiten Brust sein kann, ohne vorher entdeckt zu werden hat mich heute etwas umgeworfen, da sich die Ärztin beim Tastbefund komisch geäußert hat. "Na wenn da mal nicht auch etwas ist....." Auf der Sono war nichts zu sehen, aber das ist scheinbar normal. Irgendwie hat mich heute doch ein wenig der letzte Rest Optimismus verlassen, Heulerei war angesagt. Irgendwie muss ich aus dem Loch wieder raus und hoffe auf Eure Unterstützung.


    Liebe grüße
    Ophelia

    Seit rund drei Wochen weiß ich, dass ich BK habe - und ich finde es beneidenswert, wie viele hier berichten, dass sie Hilfe und Unterstützung von ihrem Partner erhalten. Mein Mann wird mich nicht im Krankenhaus besuchen kommen, weil er Krankenhäuser nicht mag..... In rund 14 Tagen ist die OP. Aber ich habe mir vorgenommen ggf. psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen und stark zu bleiben. Nicht immer ist es leicht, aber ich habe gemerkt, dass es mir hilft meinen Frust aufzuschreiben, in meinem PC abzuladen. Ich lasse auch einfach doofe Tage zu, dann heule ich mir die Seele frei. So ein Tag ist heute und deshalb werde ich jetzt einen Spaziergang im Wald machen....


    Liebe grüße
    Ophelia

    Hallo,


    ja, es gibt sicherlich erfreulichere Foren in denen man sich anmelden kann, aber ich bin wirklich sehr froh darüber, dass ich hier vielleicht ein paar Antworten erhalte. Vor rund drei Wochen erhielt ich die Diagnose Brustkrebs. Falls ich das richtig lese CA 6 2 (3+2+1) rechts 45 mm von der Mamille. Erst einmal musste ich tief Luft holen.... Da geht man regelmäßig zur Untersuchung (Screening), geht zum Frauenarzt und bekommt dann doch irgendwann diese Diagnose. Obwohl ich familiär (in direkter Linie) 3-fach vorbelastet bin wollte ich mich nie mit diesem Thema beschäftigen. Meine Mutter hat beide Brüste entfernt bekommen, ihre Schwestern (Zwillinge) hatten ebenfalls Brustkrebs - und gelten inzwischen als geheilt.


    Am 15.06. habe ich meine OP. Es wird - nach Aussage der verantwortlichen Ärzte - voraussichtlich "erhaltend" operiert. Und da habe ich schon die erste Frage: Muss ich unterschreiben, dass ich ggf, der vollständigen Entfernung der Brust zustimme, falls noch mehr gefunden wird ? Nach derzeitigem Stand wird bei der OP auch der Wächterknoten entfernt. Ich erhalte Bestrahlungen - aber keine Chemo. Stattdessen 5 Jahre Hormonentzugstherapie. Wer hat hiermit Erfahrungen ??


    Vor der OP selbst habe ich keine Angst - ich wüsste nur gern, wie groß die Einschränkungen nach der OP sind ! Ausgerechnet rechts.... :( Wie stark belastet die OP meinen Körper ?


    Seelisch hoffe ich sehr, dass ich gut klarkomme. In der Klinik gibt es wohl auch die Möglichkeit psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen.


    Herzlichst


    Ophelia