Beiträge von Shorty

    Hallo,

    Ich habe schon lange nicht mehr hier geschrieben. Aber jetzt bringt mich die Verzweiflung dazu...

    Ich nehme seit 2/2016 Tamoxifen. Bei der letzten Nachsorge war meine Gebärmutterschleimhaut 1cm aufgebaut. Meine Gyn schickte mich zur Ausschabung. Am Freitag war es soweit. Bei der Untersuchung meinte die Oberärztin noch: Sieht alles unauffällig aus, aber wir holen es raus nicht das in 2 Jahren eine neue Baustelle entsteht. Und das sie meistens schon im OP sehen wenn was nicht stimmt.

    Nach der ambulanten OP habe ich die Ärztin nicht mehr gesehen. Die Schwestern haben mir den OP Bericht in die Hand gedrückt und mich in die Frauenklinik geschickt damit sie mich dort entlassen. Dort war dann die Stationsärztin die mich noch nie gesehen hat und auch nicht mit im OP war. Sie las den Bericht und meinte das "suspekte Endometrium" heisst, das sie nicht genau sagen könnten ob es gut oder bösartig ist. Für mich ist eine Welt zusammen gebrochen. Ich hatte keine Zysten, Myome oder Polypen auch keine Blutungen.

    Kann mich hier vielleicht jemand beruhigen das ich bis nächste Woche nicht durchdrehe?

    Liebe Evi,
    Vielen Dank für deine Geschichte.
    Meine Satz ist momentan auch der:
    Bitte noch 10 Jahre mit meinen Kindern...


    Habe aber natürlich auch nichts dagegen wenn es noch mehr werden...


    LG
    Shorty

    Guten Morgen ihr lieben Foris!


    Ich muss mich entschuldigen, das ich mich so zurückgezogen habe.
    Auch ich habe von vielen den Rat bekommen nicht mehr ins Forum zu gehen.
    Habe es mehr oder weniger gut geschafft... :S
    Ich finde es toll wenn es einen "alte Hase"-Bereich geben sollte.
    Seit Januar bin ich mit Chemo, OP und Bestrahlung durch. Seit 1.2. gehe ich wieder Arbeiten. Letzten Montag bekam ich meine letzte Herceptin-Spritze.
    Tamoxifen muss ich für die nächsten 10 Jahre nehmen.
    Jetzt meint mein Umfeld das doch alles gut ist. Und versteht nicht wenn ich mal einen schlechten Tag habe.
    Oder das man nicht einfach Kreuzschmerzen hat, ohne das die Gedanken abschweifen...
    Ich habe heute einen Termin bei meiner Hausärztin. Möchte mal fragen ob ich Reha-Sport, Massage, Physio oder irgendwas machen
    kann um meinen Körper wieder etwas fitter zu bekommen. Habe ziemlich zugenommen während der Chemo und jetzt nochmal durch Tam. Meine Bestrahlte Brust ist auch immer noch geschwollen.
    Und seit letztem Freitag stehe ich total neben mir. Bin total überfordert und mir kommen andauernd die Tränen. Am Freitag ist auch noch meine erste Nachsorge bei meiner Gyn, was auch noch dazu kommt. Ich habe wahnsinnige Angst mein erkämpftes Leben wieder zu verlieren.
    Am 28.6.fahre ich eigentlich zur Kur. Auch darauf kann ich mich nicht freuen, weil ich Angst habe das noch irgendein Hammer kommt...
    Vielleicht können wir uns hier etwas austauschen und Mut machen... :rolleyes:

    Hallo ihr Lieben,


    ich bin auch momentan bei der Bestrahlung. Noch 5 von 28...
    Also bis jetzt habe ich überhaupt keine Probleme.
    Habe auch keine Pflaster drauf, aber es wird jeden Tag nachgezeichnet.
    Beim Duschen ist es halt etwas nervig weil man schon aufpassen muss. Aber ein bisschen Wasser ist auch nicht schlimm.
    Die Haut ist etwas gebräunt und trocken.
    Ich bin nicht müde und kann eigentlich alles machen. Ausdauersport würde ich wegen dem schwitzen nicht machen,
    aber ich gehe jeden Tag 1 Stunde zügig spazieren. Habe mir die Bestrahlung echt schlimmer vorgestellt.
    Hoffe es kommt jetzt die letzten Tage nicht noch was dazu...
    Wünsche Euch eine schöne, beschwerdefreie Zeit!!
    Liebe Grüße

    Hallo ihr Lieben und Tapferen,
    Krankenhaus ist irgendwie immer eine Ausnahmesituation.
    Und wenn dann noch solche Sachen dazu kommen wie bei Dir Mosicha. ..
    wenigstens hattest du keine Zeit in Panik zu verfallen. ;)
    meine Drahtmarkierung war schlimm, da mein Knoten sehr weit links
    gesessen hat. Und wenn sie den Draht so gesetzt hätten wäre ich nicht mehr in die Kontroll-Mammographie rein
    gekommen... 8|
    naja hauptsache wir habn es alle geschafft und Krankenhaus
    soll ja auch kein Urlaub sein. :D
    wünsche Euch eine gute Genesung und das jetzt alles glatt låuft.
    Liebe Grüße
    Tanja

    Liebe Mosicha und Arena,
    Vielen Dank für eure Worte.
    ich finde es so schlimm das die Ärzte ein Medizinstudent heutzutage voraussetzen.
    Mir fehlt ein Arztgespräch. Ein Gespräch in dem sich ein Arzt
    5 Minuten Zeit nimmt, um mit mir meine Situation durchgeht.
    Meine Ärztin hat mir am Telefon gesagt, das kein Verdacht auf Metastasen vorliegt.
    aber ich War so aufgelöst das ich nicht fragen könnte, warum ich dann ins mrt muss.
    Ihr seht, ich bin echt verzweifelt. Werde heute Nacht nicht schlafen und morgen total aufgelöst im Krankenhaus ankommen...
    Doofe Wörterbuch beim Handy...
    Ich meine natürlich Alena und Medizinstudent. .. X(

    Guten Morgen ihr Lieben,


    habe gerade gesehen das es hier auch einen Ort gibt um sich mal auszuk.....
    Als ich im April meine Diagnose bekam dachte ich, ich werde die Zeit nicht überstehen.
    Der Berg war so hoch und meine Todes-Angst war unermesslich hoch.
    Nach den ersten 2 Wochen Horror-warten kam die erlösende Nachricht, alles ohne Befund.
    Die 24 Wochen Chemo habe ich dann auch gut rumgebracht, auch wenn es da einige tiefs gab.
    Am 27.10. hatte ich dann mein brusterhaltende OP. Alles gut verlaufen und auch die Ränder waren komplett krebsfrei.
    Vor drei Wochen hatte ich dann mein Abschlussgespräch. Ich war schon sehr aufgeregt, aber voller Hoffnung das ich die Zeit
    bis zur Bestrahlung mich erholen kann und wieder richtig zu Kräften komme.
    Eine Assistenzärztin die ich noch nie gesehen habe, führte das Gespräch.
    Nachdem sie mir sagte das sie mir empfehlen den Gen-Test zu machen (meine Ärztin sagte mir aber das ich ihn nicht brauch),
    denn wenn er positiv ist, sie mir beide Brüste abnehmen und die Eierstöcke raus müssen,
    meinte sie:
    Ich habe ihnen noch einen Termin beim MRT gemacht wegen Abklärung der Unklarheiten auf der Leber.
    Das hatte gesessen. Ich hatte noch nie irgendwas davon gehört!
    Und die CT-Untersuchung war schon im April.
    Sie konnte mir aber auch nicht mehr sagen, da sie meine Akte nicht vorliegen hat.
    Ich bin dann fix und fertig zu meinen Eltern gefahren.
    Die ganze Stärke die ich mir mühsam in dem letzten Jahr aufgebaut hatte, war weg.
    Mein Papa überredete mich dann nochmal im Brustzentrum anzurufen und zu versuchen meine Ärztin ans Telefon zu bekommen.
    Tatsächlich hat sie mich 10 Minuten später angerufen.
    Sie meinte, das bei den Untersuchungen im April nach Metastasen gesucht wurde und das OB war.
    Ich habe Zysten auf der Leber aber sonst ist alles gut.
    Natürlich war ich erstmal beruhigt und so erleichtert...
    Aber das der Termin noch 2 Wochen hin war, ging natürlich wieder das Gedanken-Karussell an.
    Letzte Woche sollte es dann endlich sein. Ich hatte schon meine Krankenhaus Hose in der Hand,
    da meinte die Schwester: Sind sie erkältet?
    Ja etwas... dann kann ich die Untersuchung nicht machen, kommen sie nächste Woche wieder.
    Ich war so fertig, das die arme Frau auch nochmal in ihren Unterlagen geschaut hat.
    in ihrem Bericht vom April steht, das Zysten im CT zu sehen waren und auch etwas Unklares was im MRT bitte abgeklärt werden soll.
    Also hatte ich meinen nächsten Zusammenfall.
    Bin dann wieder rüber ins Brustzentrum. Meine Ärztin war im Urlaub aber die an der Anmeldung hat gesehen das ich so verzweifelt bin
    und meinte, das sie mal nachschaut...
    Sie druckte mir dann auch was aus und da steht "Kontrolle/Abklärung der Zysten"
    Natürlich hoffe ich das die Ärzte wissen was sie machen und das es wirklich nur eine "zur Sicherheit"-Untersuchung ist.
    Aber trotzdem - wie kann man eine Assistenz-Ärztin so auf eine Patientin loslassen???
    Ohne Belege und genügend Info???
    Es tut mir leid, das ich so viel geschrieben habe.
    Aber ich bin momentan mit den Nerven am Ende.
    Am Mittwoch starten die Bestrahlungen und ich habe null Kraft getankt...
    Obwohl ich ganz liebe Mädels habe, die mir auch außerhalb diesen Forums Mut machen,
    musste ich das hier mal loswerden...



    Verzweifelte Grüße
    von Shorty

    Stimmt ja! Du hast ja schon ein super Ergebnis bekommen!
    Alles wird gut. Normalerweise bin ich echt davon überzeugt das zu schaffen.
    Aber manchmal ist es einfach schwer...

    Wann hast du deinen nächsten Kontroll-US?
    Dann siehst du ja das Ergebnis.
    ich wäre auch am liebsten jede Woche zur Kontrolle gegangen...
    oh Gott wie soll das nur werden wenn die Therapie zu Ende ist...
    Danke Fanti, da muss ich wohl hoffen das der Pathologe schnell arbeitet.
    Manchmal kommt es mir vor ich würde das ganze nur träumen...

    Hallo ihr 2,
    Eigentlich sage ich mir auch das alles gut wird.
    nach der 2.Pacli war er im US schon nicht mehr zu sehen.
    Trotzdem macht man sich halt so seine Gedanken...
    Liebe Fanti, das war ja ein tolles Ergebnis. Aber 8 Wochen warten... ;(
    Regressionsgrad 3 nach Sinn - was bedeutet das?
    Liebe Mosicha, du bist ja kurz nach mir dran... wir schaffen das!! :thumbup:

    Hallo ihr Lieben,


    meine Chemo-Zeit ist ja jetzt rum. Komisches Gefühl - irgendwie noch total unwirklich...
    und leider nicht so erleichternd wie ich erhofft habe. X(
    Morgen habe ich mein Termin zur OP Besprechung. Und am Mittwoch findet die OP statt.
    Durch meine ständige Angst in der Chemo-Zeit habe ich mir überhaupt keine Gedanken über die OP gemacht.
    Bzw. dachte die ganze Zeit nur, die OP ist dann nicht mehr so schlimm.
    Jetzt kommen die ganzen Ängste dafür umso doller.
    Was wenn sie beim "aufmachen" noch viel mehr finden?
    Wenn im entnommenen Gewebe noch lebende Krebszellen sind?
    Was passiert dann? Bekomme ich nochmal Chemo? Oder bin ich dann nicht mehr heilbar?
    Bin momentan kurz vorm durchdrehen...
    Kennt das Jemand? Oder ist hier jemand der momentan in der gleichen Situation ist? ?(

    Hall Helen,
    Ich habe die Diagnose im April bekommen und bin im Juli 41 Jahre alt geworden.
    Meine Jungs sind 7+8 Jahre alt.Heute hatte ich meine letzte Pacli.
    Bin also ganz frisch aus der Chemo draußen.
    Nächste Woche noch OP und dann Bestrahlung... :hot:
    natürlich habe ich Angst das sie bei der OP noch was finden.
    Aber ich bin auch sehr erleichtert. Da vor 10 Wochen der Knoten schon
    nicht mehr zu sehen war im US.
    Es wird vom Kopf her wirklich immer besser.
    Natürlich hat man auch mal schlechte Tage.
    Aber die hat man auch wenn man Gesund ist!
    Frage alles was dich beschäftigt. Gerne auch per PN
    LG

    Hallo Helen,
    Ich kann dich so gut verstehen!
    Als ich im April die Diagnose bekommen habe,
    Dachte ich nur, ich muss sterben, schaffe ich es bis Weihnachten?
    Was soll aus meinen Kindern werden?
    Die ersten Wochen sind die schlimmste bis alle Ergebnisse da sind.
    Aber wenn die Therapie steht wirst du sehen das dein Kampfgeist
    zurück kommt. Früher habe ich immer gesagt:
    Ich würde für meine Kinder sterben. Jetzt sage ich: ich will
    für meine Kinder leben!!!
    Bist du in einem Brustzentrum? mich hat meine Årztin gleich am
    zweiten Tag nach Diagnose zur Psychoonkologin geschickt.
    Und das War auch gut so... ich War auch so fertig!
    Liebe Grüße
    Tanja

    Hallo liebe Tiggy,
    ich kann Dich gut verstehen. Aber das ist okay und soll auch so sein.
    Es ist ja auch alles echt doof. Und wir hätten alle gut darauf verzichten können.
    Da ist es etwas viel verlangt, immer voller Optimismus und gut gelaunt durch die Welt zu laufen.
    Lasse es zu und morgen ist ein neuer Tag und der wird wieder schöner!!
    Ich hatte heute meine elfte Pacli. Und hätte mir das jemand vor 3 Monaten gesagt, hätte ich ihm geantwortet,
    das ich eine riesen Party feier wenn die Chemo-Zeit rum ist.
    Momentan denke ich aber nur an die OP und habe Angst das sie noch lebende Krebszellen finden...
    Ich wünsche Dir trotzdem einen schönen Tag und toi toi toi das es morgen besser ist! :hug:

    Danke für eure liebe Worte!
    Komisch das es mir immer psychisch schlecht geht wenn mit mir auch körperlich was nicht stimmt.
    Bin seit gestern wieder erkältet. Husten und Schnupfen, obwohl ich erst vor 2 Wochen Antibiotika genommen habe...
    Ich hoffe das ich bis Mittwoch wieder fit bin. Es kann doch nicht sein, das die letzten 2 jetzt so ein Akt werden.
    Euch allen einen schönen Wochenstart!