Beiträge von ani64

    dann gesell ich mich doch schnell noch mit 'the times they are a changin' von bob dylan dazu, liebe lissie !


    mir hilft bei angst vor manchen untersuchungen oft, etwas übernächtigt hinzugehen. dann bin ich so müde, dass ich vor mich hindöse und kaum energie zur angstentwicklung habe ... und natürlich auch vor allem der gedanke an all die lieben foris hier!!!


    toi, toi, toi für's knochenszinti!!! :thumbup::thumbup::thumbup:

    ich nehme zu jedem termin im brustzentrum den von mir korrigierten arztbrief vom letzten termin mit.

    mittlerweile freut sich die oä darüber sogar, weil auch ganz viel falsch abgetippt wird im sekretariat ...

    vielen dank NettaFFM und Bernstein !


    mal schauen, was die staging-untersuchungen, tumormarker und termin im bz nächste woche ergeben.

    ich werde eine reduzierung vom ibrance ansprechen sowie den möglichen einsatz von parb-inhibitoren aufgrund brca2.


    den hashimoto (unterfunktion der schilddrüse) habe ich letztendlich den zahlreichen ct-untersuchungen mit jodhaltigem kontrastmittel zu verdanken. wenn es nach den behandelnden ärzten ginge, hätte ich weiterhin wie letztes jahr 2 derartige untersuchungen pro quartal.

    hier frage ich mich ernsthaft, lernen denn angehende mediziner nicht im studium, dass man patienten nicht permanent strahlen- oder bestimmten kontrastmittelbelastungen aussetzen darf???


    anfangs dachte ich immer das zoladex raubt mir soviel kraft und energie ...


    ich habe mal was von ausnahmeregelungen bei kuren gelesen, aber momentan wäre verreisen für mich leider zu anstrengend. frage mich auch oft, kann ich jetzt noch nicht oder nie mehr verreisen? bin ja seit dem letzten urlaub 2015 dauerkrank ...


    lg ani64

    Bernstein

    ich bekam von anfang an ibrance 125 mg, da der tumorprogress gestoppt werden sollte und nehme es jetzt schon ein halbes jahr. mir wurde gesagt, es funktioniert nicht alleine sondern nur in kombi mit zugelassenen aromatasehemmern oder fulvestrant. gewicht spielt scheinbar keine rolle.


    falls sich meine schilddrüse nochmal einkriegt, würde ich wahrscheinlich eher die eierstockentfernung angehen wegen dem erhöhten risiko bei brca2.


    zur brust-op raten die ärzte nur zu 50 %, nachdem es zwischenzeitlich hieß, es gibt einzelberichte (keine studien) die dafür sprechen den primärtumor zu operieren. momentan heißt es wieder, es bringe nur psychologisch was dem patienten und es wäre pragmatischer den tumor als indikator drinzulassen, um daran zu sehen, inwieweit therapien anschlagen.

    ich tendiere zu letzterem, weil mir nochmal richtig bewusst wurde, dass bei mir bisher jeder eingriff zu einem tumorprogress geführt hatte. nach den beiden schweren operationen an der lendenwirbelsäule ging das große fressen der knochenmetastasen erst richtig los und innerhalb kürzester zeit war der hüftkopf so beschädigt, das ich deshalb nicht mehr laufen konnte und ich bekam plötzlich ein riesenloch im brustwirbel ...

    und nach der verchippung des tumors fing dieser wieder an zu wachsen ebenso die tumormarker. den blöden chip würde ich am liebsten raushaben! :cursing:


    außerdem fühle ich mich mit jedem jahr der therapie 10 jahre älter und mit gefühlten 80 jahren möchte man sich eigentlich überhaupt nicht mehr operieren lassen ...

    lieben dank, Mariechen54 ! :*

    das mit der schilddrüsen-sono merke ich mir auf jeden fall!!!

    die darmkrebs-vorsorge macht meine gynäkologin jährlich mit. das neue ifob-testverfahren ist kassenleistung 1x jährlich ab 50 und 2x jährlich ab 55 jahre. laut ihrer aussage ist darmkrebs im gegensatz zu eierstockkrebs auch frühzeitig erkennbar!

    lg ani64

    dass man tumore per laser vernichten kann, wusste ich bereits und hatte die oberärztin im bz mal drauf angesprochen.

    sie meinte bei tumor in brust wäre op immer vorzuziehen, wegen der ränder usw. könnte man beim laserverfahren nicht so sorgfältig arbeiten ...

    und ja klar, wirkt leider nur lokal!

    aber für knochen, organe, hirn etc. eine super sache!

    ich bin auch immer sehr froh über das voranschreiten der wissenschaft! :)

    nehme das anastrozol auch erst seit 10 tagen und hatte vorher nach endgültigem abbruch von letrozol nochmal 1 woche komplett pausiert.

    kurz nach anastrozol-beginn hatte sich gleich die wirbelsäule mit schmerzen zurückgemeldet, was sich aber zum glück erstmal wieder gegeben hat.

    nun geht bei mir auch wieder das problem mit den augen los. schmerzender augendruck, einseitig stechender streifenschmerz, verschwommenes sehen ... abends erkenne ich kaum noch den infotext am tv und buch lesen kann ich dann auch vergessen ...

    ich bin der meinung, man sollte dann beenden, wenn man die nebenwirkungen als bedrohlich empfindet.

    was nützt mir ein schlaganfall, dann wäre die lebensqualität auch am ende!

    nach meinen recherchen soll letrozol wirklich am heftigsten sein - bezogen auf wirkung, aber eben auch nebenwirkung!

    momentan komme ich mit meinem switch von letrozol auf anastrozol einigermaßen zurecht ...

    ich lasse nie mehr mammo machen, da mein tumor (nicht operiert) sich dort noch nie darstellen ließ!

    habe auch dichtes brustgewebe und tumor liegt oben auf 12 uhr.