Beiträge von Vael

    Hallo Donauente Du bist zwischen Entscheidungen wie ich aus deinen Posts herausgelesen habe, aber gut, dass du weitere Infos einholst.


    Ich hatte lange Haare, und wartete bis sie ausgefallen sind, was ziemlich plötzlich nach ca 14 Tagen nach der ersten Chemo passierte, allerdings war es schmerzhaft..denke die Haare fallen nicht einfach so heraus, sie wachsen raus und die Enden piecksen in der Haut.


    Ich war dann beim Krankenhausfriseur direkt neben dem KH ( war zu der Zeit auch im KH) und liess sie rasieren.


    Im Nachhinein stellt sich aber heraus, nicht alle meine Haare fielen aus, ich hätte eventuell warten sollen um ein paar wenige noch zu behalten. (Unter Mützen und Hüten sehen ein paar Haare ja noch ganz prächtig aus).


    Für eine Perücke mach vor der Chemo einen Termin und lass dir eine anpassen. ( Rezept gibts vom Doc, allerdings je nach KK verschiedene Zuzahlungen).

    Verrückt wie es klingt, aber Kopf ohne Haare ist richtig kalt, du brauchst eventuell ein Nachtcappy, etwas weiches für Nachts.

    Tagsüber hatte ich mich eher mit einem Baseballcappy begnügt, Mützen lagen mir nicht so, Perücke erst recht nicht.


    Da macht aber jeder sein eigenes Ding, versuch dich mal beim Friseur mit einer Perücke, wenn dir das zusagt, dann ist oft nichts zu sehen vom Verlust der Haare. Das große Drama beim Haare verlieren ist nicht nur das Äußerliche..sondern dass dann JEDER sehen kann, du machst Chemo und bist krank. Das ist ein Schritt wohl ähnlich wie Outing, nicht so leicht.


    Ps. Übrigens gibt es im Internet auch Mützen mit Echthaar Ansatz/Pony, das sieht vor allem in WInter richtig toll aus.

    Hallo Isasia da Du ja keine Lücke erklären musst und du durchgehend angestellt warst, lügst du ja auch nicht im Lebenslauf, du warst von dann bis dann dort angestellt.


    Erst im Gespräch wird es dann schwierig. Je nachdem was da auf dich zukommt.

    Bei Einstellung wirst Du wirst dich entscheiden müssen ob du die Schwerbehinderung angibst oder nicht.


    Bin kein Beamter, aber hatte in Reha eine junge Krebsdame kennengelernt, Polizistin, sie wollte die Erkrankung nicht angeben, da sie sonst keinen Außendienst mehr machen durfte.


    Es gibt also pro und contras. Ansonsten hast du mit einer Schwerbehinderung im Öffentlichen Dienst ja oft Vorteile.

    Hallo Daikeona


    Ich war kurzzeitig in psychosomatischer Behandlung, und habe dort eine Dame mit Zwangsstörungen kennengelernt und in Gruppentherapie einiges über sie erfahren. Ein Teil ihrer Therapie war es, zu verstehen, dass ihre Zwangshandlungen ( reinigen, Saubermachen) ein Teil ihrer Schutzmassnahmen waren.


    Vielleicht informiere dich mal über Therapie dessen, falls du da Interesse hast.


    Ansonsten denke ich schon dass Chemo hat Ausdünstungen hat, wie jedes Medikament, Alkohol, alles was der Mensch so zu sich nimmt.

    Schaden wird es euch wohl eher nicht.


    Aber vielleicht gibt es Wege wie du damit klar kommst. Zieh doch Wäsche an, die gekocht werden kann, oder rede mit deinem Onkel direkt, sag ihm deine Ängste..ich kann mir nicht vorstellen, dass er das nicht versteht.


    Ich nehme an, deine Ängste um ihn und das recht schwerwiegende Thema bereiten dir Stress, und dieser Stress äußert sich wiederum bei dir in extremeren Formen deiner Zwangsstörung.

    Hallo Flocke90 Ich habe meine Mama sehr unerwartet Ende Februar verloren, es reißt ein Loch, diejenige die für uns da war ist nun nicht mehr. Tag für Tag für Tag lebt man weiter. Ich wünschte auch ich hätte mehr Zeit mit ihr gehabt.

    Ich wäre einfach lieber stark gestorben als schwach leben zu müssen.

    Ein interessantes Denken :)


    Nur fragt sich was ist wirklich stark..Ist nicht derjenige der die Sachen ignoriert der schwächere? Und hättest du wirklich so gedacht, wenn es so gekommen wäre? Dann hättest vielleicht nicht die Zeit gehabt darüber nachzudenken.


    So hast du das getan was getan werden musste. Denke das ist die Stärke die Krebs hervorruft.

    Wärest du tatsächlich lieber tot als dass der Busen juckt?



    Etwas philosophisch, aber vermute darüber nachzudenken wird dir helfen, wenn du den jetzigen Zustand so verabscheust.

    Ja Zustand nach Therapie ist nicht immer prickelnd. Das Leben hat sich geändert.

    Das was du zu deiner Nachbarin sagtest war schon richtig, wie schafft man das...

    Man schafft das weil man meist nur eine andere Wahl hat. Leben oder Sterben.


    Akzeptanz der Nachwehen ist auch ein Teil der Verarbeitung.

    Leicht ist das alles nicht. Und bestimmt haben viele ab und an mal die 'Schnauze' voll von Nachwehen ( ich auch).

    Und wünschte es wäre nie so gekommen. Ist es aber.

    Drück dich mal lieb :)

    Man erkannte beidseitig Arthrose höchsten Gradens mit 100 % Knorpelverlust, massive Meniskusschäden und einen Kreuzbandriss. Seitdem weiß ich, dass zwei künstliche Kniegelenke unumgänglich sind.

    Annillein


    Ich muss euch hier meine Knie Geschichte erzählen:

    Chemo Aug2016-Dez2016, Letrozol ab 2017.

    Mitte 2018 Merke ich das erste mal bewusst, dass ein Bein geschwollen ist. (Oberschenkel ca 2cm mehr als der andere). Schmerzen in den Beinen hatte ich ständig und sehr massiv nach Chemo, Ibu war täglicher Begleiter.


    Merkte dass mein Bein und auch das Knie immer wieder Probleme machten vor allem bei Belastung. Herbst 2018 war das Bein und Knie so geschwollen, dass ich nicht mehr richtig laufen konnte, Bein war massiv geschwollen.


    Hausarzt: schwimmende Patella ( Flüssigkeit hinter der Kniescheibe)

    MRT: Synovitis ( Entzündung der Knochenhaut) , starke Schwellung mit Flüssigkeit, Arthrose Grad 4


    Orthopäde 1: Gehen sie zum Phlebologen

    Phlebologe: Adern sind nicht prächtig aber ok, nicht die Ursache

    Rheumatologe 1: Keine Synovitis

    Orthopäde 2: Arthose Grad 4, OP notwendig, Knochen aufbohren usw

    Orthopäde 3: Kapselriss, feste Schiene für 6 Wochen Tag und Nacht + Lymphdrainage.-6 Wochen krank, und Bein hochgelegt in Schiene. ( klar wurde es besser, parallel dazu mein Arbeitgeber schlechter)

    zurück zu Orthopäde 1: gehen sie zu Rheumatologe 2.

    Rheumatologe 2: Restflüssigkeit aus Knie mit Spritze rausgezogen und untersucht.


    Endlich war es gut.


    Aber dennoch, immer wieder bei seltsamerweise sehr wenig Laufen und bei viel Laufen ( tragen vor allem!) fängt mein Knie wieder an.

    Inzwischen trage ich bei solchen Belastungen oder wenn es wieder anfängt eine Kniebandage.


    Man sieht also..3 Orthopäden und immer eine andere Meinung. Denke keiner der Orthopäden lag wirklich falsch, aber eine OP habe ich bis heute noch nicht.


    Übrigens vermute ich selbst, dass nicht das Knie sondern die Muskeln/Sehnen am Knie sich entzünden und dadurch Probleme entstehen.

    3x600 Ibu oder Cortison, dann sieht man ob es eine Entzündliche Geschichte ist.

    Hallo Aenneken ich hatte ja auch ( bis heute sogar) eeinige Probleme mit den Beinen / Muskeln / Knien.


    Was ich bei mir herausfand war, dass die Muskeln sich immer wieder verkürzt haben, total steif wurden ( von einem Tag auf den anderen) Verdickungen die beim Auflösen sogar Blutergüsse ergaben.


    Geholfen hat mir eine extrem feste Massage, die mich aber bis zu Tränen schmerzte. Frag mal beim Lymphtherapeuten nach. Vielleicht könnte dir das helfen. Aber genau das gleiche, dass die Knie wegknickten hatte ich auch. Allerdings während Chemo vielleicht auch Schwäche bedingt.


    Wenn du deine Oberschenkel anspannst und abtastest, findest du da Knoten und Verdickungen? Diese müssten gelöst werden. Super schmerzhaft aber hilft. Auch viel dehnen könnte helfen, dazu den Fuß bis zum Hintern hochziehen und den Schmerz im Oberschenkel aushalten, das dehnt den Muskel.

    Hall Floeckchen willkommen hier, und hoffe dass du Antworten findest.


    Eine Kleinigkeit, das G3 ist nicht das Stadium des Krebses, sondern eher die Eingliederung in die Veränderung der Zellen. Das mag nur ein kleiner Trost sein, G3 ist als aggressiv eingestuft, aber das Stadium des Krebses bedeutet normalerweise eher die Größe oder das Fortgeschrittene Stadium. G3 sagt dazu aber nichts aus.


    Mit G3 bist du mit Chemo sicher richtig, vielleicht ist es bei dir leider die Wahl zwischen Pest und Cholera, solange die Ärzte dir die Chemo zutrauen, kontrollieren werden sie deinen Zustand sicher.

    Hallo Daen leider erwischt es immer wieder jemand, diesmal dich. Du wirst hier sehen du bist eine/einer unter ganz ganz vielen. Das unterstützt etwas.


    Zu Lebensmitteln, Heilkräutern, Globuli am Besten immer den Arzt fragen. Es gibt so viele Sachen die sich sowohl negativ als auch positiv äußern können.


    Aber grob gesagt, iß was du willst, solange es Durchschnittsverzehr ist. Von bekannten Heilkräutern wie zb. Johanniskraut sollte abgesehen werden, dies hat bekanntermassen auch Auswirkungen auf Medikamente.


    Es gab mal irgendwo eine Liste, aber da war so ziemlich alles verboten schien mir. Auch Curcuma liest man positives und negatives.

    Manche verzichten auf Milch, Fleisch usw, manche nicht.


    Ich würde mich mit Lebensmitteln nicht so sehr stressen, iss wie vorher auch, und konzentrier dich auf die Therapie.

    Hallo toastbrot81 hatte eine Weile nicht mehr gelesen, bin froh ihr habt es ins Hospiz geschafft. Auch wenn man sagt man möchte schnell sterben, man hängt ja doch am Leben. Im Hospiz wird sie aber versorgt und hat somit keine Schmerzen, ich bin dankbar das es so eine Einrichtung gibt.

    Hallo Fraubaer ich bin wohl eine bei der es im Nachhinein nicht so gut klappte. Technische Kundenbetreuerin Vollzeit unter zig Männern, weibliche Teilzeitkräfte und Azubis. Hatte zwar keine leitende Position dennoch eine zentrale Position mit wichtigen Aufgaben. Für meinen BK nahm ich mir 1 Jahr, ging aber nicht anders da auch während Chemo 2mal Krankenhaus Aufenthalt, denke nicht ich hätte mit meiner Chemo noch Arbeit geschafft.(hochdosis, jede 2te Woche).


    Wiedereingliederung war kein Problem, nur war mein Chef ständig auf der Hut, ob ich wohl nochmal ausfallen würde. Selbst hatte er negative Erfahrungen mit Brustkrebs. Durch eine Umstrukturierung 2 Jahre nach meiner Wiedereingliederung kam eine seltsame Belastungsprüfung wie 1 Jahr da sitzen ohne Arbeit ( kein Betriebsrat..) keine Info wie es danach weiterging, und eine Kündigung, die ich zwar hätte anfechten können, es aber nicht mehr wollte. Es war zwar eher eine Art (krankes) Spiel, dennoch hat es mir sehr zugesetzt.


    Ich bin nun exakt 3 Jahre nach meiner fertigen Wiedereingliederung gekündigt.


    Denke Du wirst nicht wissen ob und wie du mit Erkrankung Arbeiten kannst, ein Versuch ist es vielleicht wert, der ist es aber nur dann wert, wenn du sehr fest im Sattel sitzt. Sonst wäre es verschwendete Mühe gewesen, wenn du im Nachhinein doch noch Probleme bekommst.


    Da auch ein Betriebsrat bei Dir, wirst Du sicher Möglichkeiten mit denen finden wie es weitergehen kann.

    Übrigens hatte ich keinerlei Einschränkungen im Nachhinein, außer dass meine Knie und Füße nicht mehr so rund liefen wie vorher und man mehr Termine hat, aber Stress Und Hektik war kein Problem für mich.

    Halo Hopeneverdies wenn ich dir auch nicht mehr Hoffnung machen will, als real, wäre vielleicht dennoch der Palliativmediziner nicht der richtige Ansprechpartner. Immerhin kann bei deiner Mutter noch Chemo gemacht werden. Rede mit den Ärzten in der Klinik, wie die Chancen wirklich sind. Der Palliativ Mediziner hat wahrscheinlich die statistischen Infos und liegt damit sicher nicht falsch, aber wenn die Chemo wirklich gut anschlägt, vielleicht hat deine Mutter trotzdem noch Chancen.

    Liebe Klaere Fuchs seltsamerweise gings mir ähnlich. Meine Mastektomie ( Op, Chemo, Bestrahlung) war links, auch T3 Lobulär. Bekam Letrozol. Und relativ schnell vielleicht 6 Monate-1 Jahr später auf der rechten Seite ständig Beschwerden, Schmerzen bis in die Achsel, eine große Scheibe fühlend und auch Knoten bis in die Achsel rein. Ich war jetzt nicht verzagt, immer wieder zum Arzt damit, ein Brust Mrt, eine Stanzung, und immer wieder Frauenarzt, der schickte mich ins BZ, die waren inzwischen auch schon etwas 'ungeduldig' mit mir. Aber außer einer starken ( wenn auch plötzlichen) Mastopathie kam bis heute nichts raus. Ich war teilweise schon soweit darum zu betteln, dass auch die Brust entfernt wird.


    Aber gut, was kann man tun, als immer wieder damit hin und es überprüfen lassen.

    Sei aber nicht verzagt...mach einen Termin beim FA oder im BZ. Überprüfung ist auf jeden Fall wichtig. Gerade bei Lobulär gibt es die Chance, dass auch die andere Brust befallen wird..daher mach einen Termin.


    Bei mir wurde es damit erklärt, dass eventuell durch die in diesem Fall fehlenden Hormone sich das ganze Drüsengewebe zusammengezogen hat. Beschwerden habe ich manchmal immer noch. Aber ich gehe regelmässig wieder zum FA und lass dass checken. Auch diesmal hätte er mich wieder ins BZ geschickt, aber diesmal hab ich abgelehnt und gedacht, na fein, dann ist es halt so.

    hallo Ihr, diesmal habe ich eine Frage.


    Ich war (nicht wegen Krebs) in psychotherapy. Die meinten nun Reha wäre gut. Aber welche Reha wäre denn nun geeigneter?

    Onkologische ( habe leider nur 1 Onko Reha gehabt, BK in 2016-2017) , Psychsomtisch ( meine Psyche ist mitgenommen nach vielen Dramen beruflich und privat) oder sogar orthopädisch ( meine Knie schwellen ständig an mit Knieerguss).


    Ich persönlich würde gerne wieder in die Onko Klinik, aber vielleicht auch nur weil ich andere Kliniken nicht kenne und nicht einschätzen kann.


    Habt Ihr Pros Und contras?

    Hallo Blume56 mit Phantomschmerzen kenne ich mich nicht aus, meine Mastekotmie hatte das nicht wirklich.


    Aber Pregabalin nahm ich für Neuropathien. Ich sollte morgens 50-75mg und abends 75mg nehmen. Ja, es kann einem ähnlich wie bei Alkohol gehen, bedüdelter Zustand, aber sobald der Körper daran gewöhnt ist, ist auch Autofahren kein Problem. Denke die Tagesdosis sollte bei 150mg bis max 650 mg liegen. Hier wäre ein Neurologe vielleicht der bessere Ansprechpartner als der HA. Frag vielleicht auch in der Apotheke, die kennen sich auch sehr gut aus normalerweise.


    Allerdings ist Vorsicht geraten, Pregablin auf keinen Fall mit Alkohol nehmen. Das verstärkt es um ein vielfaches. ( nachts ist das vielleicht aber angenehm..)


    Versuche da mal mehr Info zu bekommen um deinen HA eventuell aufzuklären.

    hallo Sternenblume ich habe auch die ETC gehabt, 6 LK befallen. Also auf die Chemo mit 4 LK zu verzichten ist sicher keine gute Idee.

    Die ETC bietet da einen guten Freund. Reizmagen brauchst du nicht zu fürchten, schlecht wirds dir normalerweise nicht, dafür gibt es gute Medikamente.


    Anstrengend wird die ETC keine Frage, aber es sind 6 Monate die du sonst vielleicht nicht überlebst. Denke das muss dir ganz klar sein.