Beiträge von Vael

    Hallo du kleiner Terrorzwerg bist mir auf Anhieb sympathisch :)


    Also wenn du dich bei deiner Gyn schlecht beraten fühlst..such dir gleich etwas neues. Nach Krebs sind Gyns dann irgendwie doch wichtiger, als vorher. In Bezug auf Knochendichte, je nach Fall scheint es bei manchen bezahlt zu werden, ich zahle allerdings 75,- pro Messung. Die ich allerdings jedes Jahr machen lasse. Ironischerweise ist bei dieser Messung ein Blutcheck dabei, und da mir sonst niemand regelmäassig BLut nimmt, nehme ich das gerne.


    die wenigsten haben keine Nebenwirkungen von Letrozol, denke wenn es erträglich ist, dann ists prima. Ansonsten Augen zu und durch. Übrigens Letrozol sollte man nur einnehmen nach Wechseljahren, falls das bei dir der Fall ist.Nicht, dass deine Gyn hier geschlampt hat.


    Warum die Klinik denkt du bist familiär vorbelastet, entgeht mir. Mit 53 BK ist jetzt kein Warnzeichen für eine familiäre Vorbelastung. Wäre wichtig, wenn du Kinder hast, oder falls dein Krebs in irgendeiner Art besonders war, wobei 7 Herde schon viel ist. Informiere dich hierzu.

    dann auch in mehr ins Brustzentrum kommen.

    ..auch nicht mehr.. denke ich meintest du. Wahre Worte, für normale Untersuchungen kommt man nichts ins BZ.


    Also KathrinK ich weiß nicht was besser ist, auf die innere Stimme hören oder weiter machen für jedes bisschen Sicherheit. Ein Vorteil hätte die Bestrahlung allerdings, du bist ohne Frage noch weitere 6 Wochen -8 Wochen krank ohne die Reha antreten zu müssen.


    Ich hatte erst OP, dann Chemo, dann Bestrahlung ( auch Mastektomie, aber 8cm Tumor, da gab es kein vielleicht). Und Bestrahlung habe ich gut überstanden, war eigentlich fast eine Zeit in der ich mich noch etwas erholen konnte. Vielleicht gäbe es die Möglichkeit dich erst etwas erholen zu lassen bevor du deine Entscheidung fällen musst. Übrigens hatte ich auch fast Panik vor der Bestrahlung, es war irgendwie etwas irrational, da ich die Chemo sehen konnte, die Bestrahlung sieht man aber gar nicht. Es legte sich aber innerhalb einer Woche.


    Auf PCR gebe ich selbst nicht so viel, wohl aus Selbstschutz, da OP vor Chemo, kann man ja nicht wissen ob man eine PCR erreicht hätte. Daher würde ich abwägen. Auf der anderen Seite etwas zu tun was man partout nicht möchte ist auch nicht gut. Hoffe du findest die richtige Antwort für dich.

    Hallo KathrinK würde mich selbst aber auch sehr gut fragen, über die pro und contra in Dir selbst. Du scheinst selbst gegen Bestrahlung eingestellt zu sein,welche Gründe? Einen eventuellen Aufbau der später kommen soll, Strahlungsbelastung oder welche Gründe hast du, dass du selbst gegen sie bist?


    Das ist erstmal ein tiefgründiges Fragen an dich, ohne eine Meinung zu äußern ob du die Bestrahlung brauchst oder nicht. Ich weiß nicht welche Faktoren die Ärzte angeben, warum du sie haben solltest, weiß auch nicht genau ab welchem Punkt es besser ist zu bestrahlen.

    Ich glaube manchmal bedarf es wenig Worte, da ist eher das Gefühl wichtig, dass jemand da ist, also eine lange tiefe Umarmung, jemandem einen 'Halt' geben. Das ist eigentlich nur ein kleiner Moment, aber es bewegt Berge.


    Möglicherweise Der Lotte ist deine Chemofreundin gerade so in Ihrer Angst gefangen, dass sie so etwas brauchen könnte. Ich hoffe für Euch beide, dass die Stanze gut ausfällt und Ihr Alptraum sich nicht vergrößert.

    Hallo Jujupositiv


    deine Mama hört sich super an, ich denke Sie ist auch froh, sie kann wieder laufen.


    Palliativ bedeutet schlichtweg nur das eine Krankheit (muss nicht nur Krebs sein) nicht komplett geheilt werden kann, aber man kann noch vieles tun um sie in Schach zu halten oder um das Wachstum zu stoppen. Somit kann man als Palliativ Eingestuft noch viele Jahre leben.

    Die Mediziner rechnen bei einigen Metastasen immer? mit palliativ da man damit rechnet, dass weitere Metas irgendwo auftreten. Somit werden die behandelbaren Metas therapiert, und man schaut weiter.


    Ganz grob übersetzt wäre eigentlich jede Zuckerkrankheit auch palliativ, da man diese nicht heilen kann, aber mit Insulin dagegen wirken kann.

    Manche sind palliativ mit Krebs und erreichen dennoch eine komplette Heilung.


    Es ist also eigentlich nur ein Wort, dass gegenteilige Wort dazu kennt man übrigens nicht so direkt, es nennt sich kurativ.

    Interessante Frage,


    mein Tumor war bei Diagnose schon ca. 5cm, 1 Monat später bei OP 8cm.


    Ich hatte einige Wochen oder Monate vorher ein starkes Herpes, nicht an der Lippe wie 'normal' sondern direkt im Gesicht. Sah aus, als ob mir jemand eine verpasst hätte. Wie lange vorher das war, weiß ich allerdings nicht mehr. Im Nachhinein wundere ich mich, ob mein Immunsystem hier einen Moment nicht aufgepasst hatte.


    Zusätzlich hatte ich in den Monaten vor Diagnose öfter das Gefühl ich roch in der einen Achsel ( die betroffen war) müffliger als in der anderen. Aber auf Krebs kam ich natürlich nicht, da ich vorher recht unbescholten und unerfahren war was Krebs anging, auch keine Familienfälle. Heute denke ich schon, dass auch wir Menschen Krebs riechen könnten, wüssten wir nach was wir riechen sollten.


    Ich habe nie einen Knoten bemerkt, bei mir war eine Hauteinziehung der Brust dann mein direkter Hinweis.


    Ich kann mich aber nicht erinnern müde gewesen zu sein, mein Leben vorher lief ganz normal, stressiger Fulltimejob, Kind, Hund.

    Hallo Herbst je nachdem welche Chemo du bekommst MUSST du Blasenschutz einnehmen. Ich glaube bei mir war es Cyclophosphamid? Bin mir aber nicht mehr sicher. Da wurde penibelst drauf geachtet, dass 2 Stunden vor Chemo ein Blasenschutzmittel gegeben wurde. Vielleicht bist du auch sehr empfindlich bei den Schleimhäuten, sprich es bei der nächsten Chemo unbedingt an!

    Hallo Vivian auch ich hatte einen Oschi :)


    Linke Brust, im Sono auf ca 5cm geschätzt, im MRT wohl nur 3-4cm, bei OP ( vor Chemo) waren es dann 8,2cm. Bei einer A-B Brust.. Allerdings wuchs Oschi zum Zusehen. Hatte auch 6 befallene LK, aber nur als Info..meine Diagnose war 2016.

    Hallo rosabln


    ich bin selbst von BK betroffen und Eltern um mich rum sind ungefähr im gleichen Alter wie bei dir 70-85. Dass eventuell nicht alles so lief wie bei jüngeren Patienten ist vielleicht zu einem Teil normal . Da ist es gut nicht mit Vorwürfen zu kommen sondern den Ist Zustand zu begutachten, wie du es bereits tust.


    Ich habe einen Fall in der Familie, 81 Lungenkrebs, und innerhalb von nur Monaten hat dieser derartig abgebaut, von rüstigem 80 jährigen zu einem alten Mann der keine Op und keine Chemo mehr verträgt und man sich auf Qualität statt Quantität geeinigt hat.


    Das nur als Beispiel, ob Chemo und Therapie unbedingt noch unternommen werden müssen, das ist eine harte Entscheidung. Und niemand außer Eurer Familie kann diese entscheiden. Die Metas noch weiter zu untersuchen kostet Zeit, und auch wenn sie verschiedene Merkmale hätte, was wäre wenn es alle 3 Verschiedene Merkmale hätte ( hormon, Her2neu etc), was dann..? Es macht wohl nur einen Unterschied ob die jetzige Therapie anschlägt. Allerdings geht eine solche Therapie eindeutig auf Kosten der Lebensqualität.


    Ein Meta-Zentrum kann sicher nicht schaden, vielleicht wäre Bestrahlung statt Chemo hilfreich um Therapie und Qualität aufrecht zu erhalten.

    Ich versuche mich mal :


    Invasives Karzinom no special type und duktal ( das bedeutet wo der Krebs genau sitzt und welche Anordnung seine Zellen haben)

    G2 Mittlere Einstufung der Veränderung der Zellen ( G1-G3)

    Diffuses Wachstumsmuster würde ich mal als ausgewaschenes Muster deuten, keine klaren Ränder, denke das ist bei Krebs oft so.

    B5B Birads, radiologische Einstufung zu 95 % Bösartig eingestuft


    Östrogen positiv Die Östrogenrezeptor am Krebs sind vorhanden allerdings steht nivht dabei wie hoch diese sind ( 1-12), Hormonpositiv bedeutet eventuelle Hormontherapie ( Tamoxifen / Letrozol etc), Progesteron negativ , somit ist nur Östrogen positiv. ( spielt keine große Rolle ob nur 1 oder beide positiv) Bedeutet nur, dass Hormontherapie eventuell dazu kommt.


    Her2neu negativ ist genau so, bei positiv könnte eine Antikörper Therapie erfolgen, deines ist negativ also keine Antikörper Therapie.


    ICD ist der klinische Schlüssel, wie auf jeder Krankmeldung, jede Krankheit hat seine eigene Bezeichnung. C50.4 ist glaube ich ganz schlichtweg Brustkrebs.


    Morph kenne ich nicht würde aber annehmen es hat mit Morphologie zu tun.


    Unter dem Strich sagt deine Info nichts über Chemo / Bestrahlung, da kommen noch Größe des Tumors dazu, erst dann weißt du mehr.


    Also die Infos reichen soweit zu sagen, du hast bestätigten Brustkrebs mit Hormonellem Touch, und kannst dich auf eine Hormontherapie einstellen. ( ob Chemo, Bestrahlung , OP ist aus diesen Infos nicht ersichtlich)

    Ich denke man übersetzt es frei mit Kampf gegen Krebs und Stärke damit umzugehen. Von Außen sieht eigentlich jeder der Krebs Therapie (oder andere harte Krankheiten) macht wie ein Kampfhuhn aus ( nicht wörtlich gemeint.p) Man geht halt jeden Tag durch eine irre Therapie, hat Schmerzen und managed das alles irgendwie. Mit Tränen, Tips und Tricks, sowie noch mehr Schmerzmittel oder was sonst hilft. Und Natürlich ist das stark. Wenn die Therapie irgendwann hinter einem liegt und man schaut zurück..da ist schon ein bisschen Stolz, dass man das alles irgendwie hinter sich gebracht hat. Auch mit Tränen oder Angst, eine Chemo, Bestrahlung OP etc, das ist ja alles keine Kleinigkeit.

    Hallo Bine108


    Ich hatte beides in einer OP. Eierstöcke, Gebärmutter und links Ablatio. Allerdings gab es dazu einen triftigen Grund. Bei mir wurde zu bestätigtem BK links auch starker Verdacht auf Endometriose Karzinom geäußert. Da Therapie davon abhing, welchen Krebs man gefunden hätte, war dies die beste Wahl. Daher wurde auch OP vor Chemo gemacht mit Bauchschnitt und Brust Ablatio in einer OP. Von einem gleichzeitigen Aufbau wurde mir aber aus Zeitgründen abgeraten. Man rechnete schon mit 10 Stunden OP..wurden dann aber nur 5. Endometriose war dann ein Glück kein Karzinom, war nur riesig.

    Hallo und willkommen Diddi01


    Sarkome sind wohl eine seltenere Krebsart, aber hier gibt es sicher einige Erfahrungsberichte.


    Das Leid, dass man nach Krebserkrankung nie Gewissheit hat, was die Zukunft bringt, das haben wir allerdings alle. Als Gesunder Mensch nimmt man die 'Gefahr' die das Leben nun mal mit sich bringt nicht war, dennoch ist es für jeden gesunden Menschen natürlich auch da..eine Ungewissheit was die Zukunft bringt, nur denkt man nie darüber nach.


    Ein großer Teil einer Krebserkankung ist genau das, zu Lernen damit zu Leben.


    Wünsche dir zur ersten Nachsorge ( denke das ist deine nächste Untersuchung), erstmal ein gutes Ergebnis.

    Hallo Malese Je nachdem, was genau bei dir herauskommt, und vor allem welche Therapie wird entscheidend sein.


    Falls du 'nur' OP und Bestrahlung bekommen solltest, wäre weiterarbeiten kein Problem, außer einige Wochen keine Kinder schleppen. Falls Chemo dazukommt, sieht das weiterarbeiten wahrscheinlich nicht so gut aus, außer du könntest als Leitstelle von Zuhause arbeiten.


    Ich wollte im Büro weiter arbeiten, 40Std stessiges Büro, alle Ärzte rieten mir davon ab. Und im Nachgang wäre es auch nicht möglich gewesen, bei mir kam zuerst OP, während Chemo war ich dann 2 x 2 Wochen im Krankenhaus, mit Quarantäne. Erreger und Fieber während Chemo ist tatsächlich lebensgefährlich, da der Körper sich nicht mehr gegen Erreger wehren kann. Da droht eine Blutvergiftung.

    Ein weiteres Datum, dass ich erwarte, sind die 3 Jahresfristen der Krankenkasse. Ich weiß zwar nicht mehr genau wie die das rechnen, rechne aber mal mit dem Enddatum der Krankschreibung. Das wäre bei mir im Oktober dieses Jahres.


    Wenn ich diesen Thread lese, rechne ich zurück..und vor genau 3 Jahren, Ende Januar 2017 war ich fast mit der Bestrahlung fertig.(Nach OP und Chemo). Die Jahre gehen irgendwie schnell ins Land, wenn man so zurückblickt.