Beiträge von Kalinchen

    Liebe Aska ,


    ich hatte vor Jahren einen Muskelfasserriss und kann daher nachfühlen, was du für Schmerzen hast. Damals habe ich noch kein Tamoxifen genommen. War kerngesund zu der Zeit. Wollte nur mit meinen Kindern Federball auf einer Wiese spielen. Ein etwas größerer Schritt um den Federball zu erwischen, umgeknickt und schon war der Muskel gerissen. Also nicht immer ist Tamoxifen an allem Schuld.


    Wünsche dir gute Besserung.


    LG

    Kalinchen

    Hallo Vael ,


    meine Mutter hatte Metastasen in der Lunge von ihrem Brustkrebs. Die letzten 2 Wochen ihres Lebens hat sie Morphium bekommen. Da war sie so gut wie nicht mehr ansprechbar. Wesensänderungen hatte sie zum Glück nicht. Da dies alles in den 80ziger Jahren in der DDR passiert ist, wurde sie nach der Entdeckung der Metastasen wegen ihrem Brustkrebs (Bestrahlungen standen eigentlich noch an, damals stationär, Op war schon erfolgt) nicht mehr behandelt.


    Bevor sie Morphium bekam haben mein Vater und ich sie zu Hause gepflegt. Schlafen ging nur noch im Sitzen, gehen war auch schwierig. Zeitraum von Entdeckung der Lungenmetas bis zu ihrem Tod waren nur 4 Monate, natürlich wissen wir nicht wie lange sie die Dinger schon vorher hatte.


    Jeder Krankheitsverlauf ist anders, jeder Mensch reagiert anders.


    Fühle dich umarmt:hug:.


    LG

    Kalinchen

    Liebe ratlos ,


    wer hat dir denn gesagt, dass die Mammographie erst in einem Jahr ist? Warst du schon bei deinem Frauenarzt? Der sieht das vielleicht ganz anders. Die Leitlinien sagen ja 1x im Jahr Mammographie, das heißt ja nicht im Umkehrschluss, dass das jetzt 1 Jahr nach den Bestrahlungen sein muss, sondern kann ja irgendwann im nächsten Jahr sein.


    Das ich Tamoxifen 10 Jahre nehmen soll, hat bei mir die Tumorkonferenz im Brustzentrum beschlossen und stand im Abschlussbericht vom Krankenhaus.


    LG

    Kalinchen

    Guten Morgen Butterfly00 ,


    ersteinmal ein herzliches Willkommen in unserem Forum. Du brauchst dir nicht blöd vorzukommen, dafür ist unser Forum da, dass wir mit Worten versuchen zu trösten. Und eine :hug:und ein:thumbup::thumbup:Daumen drücken, dass es nichts schlimmes ist, sind dir gewiss.

    Wir verfallen in Panik, aber für die Ärzte ist Brustkrebs leider kein Notfall. Ist in deiner Nähe ein Brustzentrum? Ich weiß nicht, ob es überall so ist, aber in meinem hätte man auch ohne Überweisung gehen können. Zwickende Schmerzen und ähnliches, da könnte auch das Kopfkino angesprungen sein. Das hat bei uns auch immer mal wieder Vorstellung, vorallem vor Nachsorgen. Lange Rede kurzer Sinn, von Ärzteseite her ist es kein Problem bis Januar zu warten, aber wir verstehen deine Unruhe. Gerade weil Weihnachten vor der Tür steht, dass man auch wegen dem Kind wahrlich besinnlicher begehen möchte.

    toi, toi toi für Januar.


    LG

    Kalinchen

    Liebe Amy48 ,


    hatte meine Diagnose Arthrose 2017. Probleme hatte ich immer mal, aber die waren immer schnell wieder weg. Länger anhaltend waren sie in der Bestrahlungszeit und der Rest hat mir ein blödes Absteigen vom fahrrad eingebracht. Sogar die Decke beim Schlafen hat gestört. MRT hat dann die Arthrose bestätigt. Die ganz schlimmen Schmerzen gingen durch Schmerztabletten wieder weg und dann bekam ich ein Rezept für die Physiotherapie. Und ob du es glaubst oder nicht, seit dem ich jeden Morgen meine 10 min Morgengymanstik mache, habe ich sehr selten Knieschmerzen und die Rückenschmerzen sind gleich mit verschwunden. Deshalb halte ich das auch durch mit der Morgengymnastik durch. Bin nämlich ein Sportmuffel.


    Ach so ich nehme Tamoxifen und hatte keine Chemo.

    Liebe Gonzi ,


    die taube Achsel und dasTaubheitsgefühl am Oberarm kommen durch die durchtrennten Nerven bei der Op.


    Hallo Foris,


    Ich wollte keine Brustangleichung, obwohl ich wegen den unterschiedlichen Brüsten keinen BH tragen kann. Trage seit dem Bustiers und bin zufrieden damit. Muss aber gestehen, dass ich Bügel-BH`s noch nie gemocht habe.


    LG

    Kalinchen

    Es gibt Tage, da freut man sich, dass die heutige Kontrolluntersuchung ,3 1/2 Jahre nach Erstdiagnose, ein o.b. ergeben hat und oh Wunder alle kleinen Zipperlein der vergangenen Tage sind gleich mit verschwunden.;)

    Hört dass denn nie auf, dass man sich Tage vor der Nachsorge so verrückt macht?=O

    liebe Tolea ,


    meine Schwiegermutter hatte vor Jahren eine Schluckstörung. Vorallem das Trinken viel ihr schwer. (Bei ihr war es eine kopfsache und sie nimmt jetzt Antidrepessiva dagegen). In der akuten Phase konnte sie nur noch löffelweise trinken. Sie hat sich selber ausgetrickst in dem sie Knäckebrot ins Getränk gekrümmelt hat und dann hat sie das vollgesogene Knäckebrot gegessen. Denn Essen funktionierte ganz gut.


    LG

    Kalinchen

    Guten Morgen Nougatfee ,


    ich wurde im Juni'16 brusterhaltend operiert und hatte das "Glück" 8 Tage im Krankenhaus zu bleiben. Mir wurden also einige Übungen gezeigt. Wichtig ist es am Anfang nicht zu übertreiben. Wir haben zum Beispiel alles nur im Sitzen gemacht. Angefangen hat es damit die Hände zu Fäuste zu ballen. Das Beste wird sein du lässt dir ein paar Physiotherapiesitzungen aufschreiben. Ist ja immer besser, wenn es dir von einem Profi gezeigt wird. Vielleicht brauchst du ja auch eine manuelle Lymphdrainage.

    Dass du den Arm nicht nach oben bekommst, ist normal. Ich konnte am Anfang keinen Teller aus dem Schrank holen und Sachen aus dem Hängeschrank - musste ich meinem Mann rufen. Habe heute noch Probleme mit Arbeiten übern den Kopf. Zum Beispiel Wäsche auf der Leine aufhängen. Strümpfe und anderen Kleinkram hat die erste Zeit mein Mann aufgehängt und Gardinen abnehmen und wieder aufhängen macht er immer noch. Das Mißempfinden am Oberarm kommt von den verletzten Nerven und braucht eine Weile um weg zu gehen.


    LG

    Kalinchen

    Hallo Sonnenblümchen ,


    nehme Tam seit 3 Jahren, habe seitdem mit trockenen Augen zu tun. Augentropfen brauche ich aber nicht jeden Tag. Hitzewallungen kommen bei mir über den ganzen Tag verteilt. Geht dann immer Strickjacke an und aus, manchmal im 5 min Takt. nachts schlafe ich immer noch mit meiner Sommerdecke, habe aber eine Kuscheldecke drüber liegen, die dann mal "weggeschleudert" und mal gebraucht wird. Habe aber das Glück, dass ich bei meinen Hitzewallungen nicht übermäßig schwitze, fange nur an zu glühen - Hände werden zum Beispiel ganz warm.


    Bei den Haaren merke ich keinen Unterschied, aber trockene Schleimhäute(Mund und Nase) habe ich ebenfalls.


    Lg

    Kalinchen

    Hallo AnnaMaus84 ,


    meine Haut wurde durch ein Spray betäubt. Und es wurde mit Ultraschall kontrolliert, ob er richtig sitzt. Was erst nach etlichen Versuchen geglückt ist. ich wurde also gefühlte 100x gepiekt:D. Damals nervig, wollte schon abhauen.:/ Aber nach über 3 Jahren verblasst das alles langsam.


    LG

    Kalinchen

    Hallo Ullipulli ,


    ersteinmal ein herzliches Willkommen in unserem Forum.


    Über Tamoxifen wurde schon viel geschrieben im Forum, stöbere doch ein bißchen herum. Ich nehme seit 3 Jahren Tamoxifen. Auf Anraten meiner Apothekerin nehme ich die Tablette abends zum Abendbrot und komme damit gut zurecht. Am Anfang konnte ich zwar sagen - schlecht schlafen kann ich gut - aber das hat sich wieder gegeben. Auch andere Nebenwirkungen wie starkes jucken auf dem Kopf (dagegen hat Shampoo mit Urea geholfen) treten nicht mehr auf. Wichtig finde ich den Augenarztbesuch.


    Wir sagen uns hier immer, Nebenwirkungen können auftreten, müssen aber nicht.


    LG

    Kalinchen

    Hallo Leni48 ,


    ersteinmal ein herzliches Willkommen in unserem Forum, wenn ein andere Anlass uns auch allen lieber gewesen wäre. Stöbere doch ein bißchen im Forum herum, da findest du bestimmt Antworten auf deine Fragen. Für spezielle Fragen empfehle ich dir die Seiten des https://www.krebsinformationsdienst.de/. Wahllos im Internet nach Informationen suchen verunsichert nur.

    Ich hatte die Op, die dir jetzt bevorsteht, im Juni 2016. Auch ich bin um die Chemo drumherumgekommen, auch wenn dies erst nach der pathologischen Untersuchung nach der Op 100% sicher war. Hatte KIwert von 5%, da schadet eine Chemo mehr wie sie nützt. Die Op habe ich ganz gut weggesteckt, natürlich ist es nie schön im Krankenhaus, aber du kannst nach der Op aufstehen, auch die Schmerzen halten sich in Grenzen. Und wenn es doch mal welche gibt, gibts ja Schmerzmittel. Wurde ja im Juni operiert, da habe ich mir am Tag nach der Op ein leckeres Eis am Eiswagen gegönnt.


    LG

    Kalinchen

    Hallo Simba ,


    das mit dem Jucken hatte ich am Anfang auch. Vorallem die Kopfhaut hat gejuckt. Da hat mir ein Shampoo mit Urea geholfen. Bestimmt gibt es auch Salben mit Urea. Nehme Tamoxifen jetzt 3 Jahre und habe kaum noch Nebenwirkungen. Am Anfang stand ich manchmal kurz vorm aufgeben. Parole "Durchhalten" und vielleicht beim Krebsinformationsdienst nachfragen, was man nehmen könnte oder auch bei deinem Arzt nachfragen.


    Gute Besserung

    Kalinchen

    Hallo Kriegerin64 ,


    das hört sich alles dramatischer an wie es nachher ist. ich möchte es nicht beschönigen, schmerzfrei ist das alles nicht, aber nun auch nicht so, dass man es nicht aushält. Viele empfinden die Sentinelmarkierung schmerzhafter, da es bei der Drahtmarkierung ein Betäubungsspray gibt. Und normalerweise geht es ratz fatz. Ich war die Ausnahme, da mein Untermieter klein und versteckt war, wurde nach etlichen Fehlversuchen sogar die Oberärztin geholt und selbst sie hatte Schwierigkeiten. Aber das Betäubungsspray hat gute Arbeit geleistet, trotzdem war ich froh als der blöde Draht endlich drin war.


    LG

    Kalinchen