Beiträge von Moneypenny

    Mir hat mein Fibroadenom

    das Leben gerettet. Ich bin 18 Jahre lang mit einem in 1999 gestanzten und als gutartig befundenen Fibroadenom in der linken Brust rumgelaufen und habe es durch alle Krebsvorsorgeuntersuchungen geschleppt. Im Mai 2016 war bei der Vorsorge beim Ultraschall alles in Ordnung, jedoch riet meine Frauenärztin, bei einem MRT nochmal feststellen zu lassen, ob der Untermieter auch weiterhin wirklich nur ein Fibroadenom ist . Beim MRT hatte ich dann eine supergenaue Ärztin, die mir sagte, dass das Fibroadenom weiterhin gutartig sei, aber das sie in derselben Brust noch etwas anderes entdeckt habe, was ihr viel mehr Sorge bereitet. Also gleich gestanzt und das andere kleine Krümelchen war dann der Tumor- nur ca. 0,4 bis 0,7 mm groß - die OP war eine Woche später, anschließend Chemo, Bestrahlung und jetzt Tam seit März 2016- mein langjähriger Begleiter, das Fibroadenom, ist bei der Chemo auch gleich mit verschwunden ....

    Liebe Linny,

    ich hatte 2016 / 2017 OP, Chemo und Bestrahlung , letzte Bestrahlung war in der 3 . Märzwoche, dann war ich noch 4 Wochen krankgeschrieben und habe am 20.4 . 2017 meinen Dienst wiederaufgenommen ( auch große Bundesbehörde, aber auf Posten in Indonesien) , als Leiterin einer Abteilung mit viel Verantwortung und Personalführungsaufgaben. Ich habe es nie bereut, gleich wieder voll durchgestartet zu haben, muß aber auch zugeben, daß mir mein Mann zuhause total den Rücken freigehalten hat und ich auch eine Haushaltsperle habe, die es mir ermöglicht hat, nach einem langen Arbeitstag zuhause buchstäblich nur noch die Beine hochzulegen, da war es auch nicht so schwierig. Ich wollte damals schnellstmöglich wieder Normalität und Alltag und auch die sozialen Kontakte am Arbeitsplatz.


    Liebe Grüße,

    Moneypenny

    Lieber Hiob,

    erstmal eine dicke Umarmung an Dich und Deine Partnerin 🤗🤗🤗!

    Ich schließe mich meinen Vorrednerinnen an, vor allem Gonzi hat das ausgedrückt, was ich auch beim Lesen Deines Beitrags empfunden habe - Deine Partnerin hat derzeit das größere Paket zu tragen und Du kannst ihr und somit Euch allen dreien am meisten helfen, indem Du sie unterstützt , ihr Mut und Kraft gibst - eben Deine Wut in positive Energie umwandelst.

    Das Thema Sexualleben während einer mehrjährigen Hormontherapie ist doch zweitrangig, wenn diese Therapie doch entscheidend dazu beiträgt, daß Deine Frau den Brustkrebs endgültig besiegt. Und nirgends steht geschrieben, daß alle möglichen Nebenwirkungen auch tatsächlich auftreten müssen .

    Also versuch, Deiner Frau Tatkraft und Optimismus zu vermitteln , versuch auch, mit ihr und Eurem Kind so viel Alltag wie möglich zu leben, denn das habe ich als das Schlimmste empfunden- den Wechsel vom normalen netten Alltag in einen mehrmonatigen Ausnahmezustand ..


    Liebe Grüße und ganz viel Kraft für Euch ,

    Moneypenny

    Liebe Katzi,


    das geht überhaupt nicht an, daß die Mistkröten die Oberhand gewinnen- Du bist so stark und so unternehmungslustig- mein Gott, wenn ich an Deine Reisepostings denke - also geht es ab 7.8 in die Schlacht, und hoffentlich kannst Du den Urlaub wie geplant antreten , Du und Deine Jungs !!!

    Sei fest umarmt 🤗🤗🤗🤗🤗,

    Moneypenny

    Ihr Lieben,

    ich bin vom 3.8 bis 7.9 in Potsdam im Heimaturlaub aus Indonesien und würde Euch total gern treffen, nur sind wir ab 8.8 bis 20.8 in Berchtesgaden, daher kann ich nicht am 15.8 mit dabei sein. Aber vielleicht hat die eine oder andere ja auch später nochmal Zeit. Ich wünsche Euch jedenfalls viel Spaß am 15.8 🍀💐💐💃🏾☕️🍧.

    Liebe Grüße, Moneypenny

    Noch eine Mutmachgeschichte:


    Meine englische Freundin wurde vor 5 Jahren mit einem hormonpositiven Brustkrebs diagnostiziert, hatte dann das volle Programm mit Chemo, Bestrahlungen und Tam.

    Gestern hatte sie " 5-Jahres-Check-Up" - alles schick und für gesund und krebsfrei erklärt !


    Liebe Grüße,

    Moneypenny

    Liebe Foris,


    zusammen mit Kalinchen bekam ich ebenfalls am 21.06.2016 meine Brustkrebsdiagnose und das kurz vor meinem Umzug nach Indonesien mit Familie und Sack und Pack..=O=O.

    Steckbrief meines unerwünschten Untermieters war G2, Ki 25 %, Tumorgröße ca. 4 mm bis 7 mm, hormonpositiv, her-2-negativ, keine Lymphknoten oder andere Organe befallen, also noch mal Glück gehabt, da echt früh erkannt.

    Ich wurde umgehend operiert und entschied mich nach einem Oncotype-Score von 22 dann auch zur Chemo zusätzlich zur Bestrahlung.


    Von September 2016 bis Januar 2017 habe ich alle drei Wochen die Chemo durchgezogen ( 4 x AC, dann 4 x Taxol) , dann 25 Bestrahlungen und Ende März 2017 bin ich wieder zu meiner Familie nach Indonesien geflogen. Da hatte ich schon wieder kurze Stoppeln, behielt aber während des Fluges noch die Perücke auf, um bei der Einreise in Jakarta nicht allzu verschieden von meinem Passfoto im Reisepass auszusehen.

    Direkt nach der Einreise bin ich am FH auf die Damentoilette, habe mir die Perücke vom Kopf gerissen und sie seitdem irgendwo in den Tiefen meines Kleiderschranks verstaut.:D


    Am 20.04.17 habe ich wieder angefangen, Vollzeit zu arbeiten.

    Seitdem stehe ich mit beiden Beinen wieder fest im Leben und bin so froh, dass meine Familie und ich diese Zeit hinter uns lassen konnten.


    Einzig meine zusätzlichen 7kg seit Beginn der Einnahme von Tamoxifen machen mich nicht glücklich, zumal ich auch vorher keine schlanke Elfe war. Aber ansonsten merke ich, wie ich immer weniger Angst vor den halbjährlichen Nachuntersuchungen habe , auch wenn es nie ganz weggehen wird.


    Ich reise viel mit meiner Familie, genieße Radtouren und Wanderungen, wann immer ich in Deutschland bin und bin gerade ganz stolz auf meinen Sohn , der ein Superabitur hingelegt hat und ab September in London studieren wird.

    Außerdem genieße ich jede Minute mit meiner Tochter, die unter der Trennung während meiner Behandlung in Deutschland sehr gelitten hat; ich bin so gern bei ihren Ballettaufführungen, Schwimmwettkämpfen in der Schule dabei und bin so dankbar, diese normalen Alltäglichkeiten wieder ganz bewusst erleben zu dürfen.


    Dieses Forum hier ist toll und hat mir sehr geholfen. Auch sonst habe ich viel Solidarität und Hilfsbereitschaft (oft von ganz unerwarteter Seite) erfahren.


    Ich wünsche Euch allen nur das Allerbeste !!!!!!!!!! :hug:


    Liebe Grüße in den deutschen Frühsommer,


    Eure Moneypenny

    Liebe Simone,

    auch von mir eine liebe Umarmung und herzliches Beileid zu Deinem schweren Verlust .

    Ich kann es so gut nachvollziehen, habe meine Mutter im Mai 2015 verloren, als sie gerade mitten in der Brustkrebs-Chemo steckte und sie fehlt mir jeden Tag, und ich halte oft Zwiesprache mit ihr. Mein Trost ist, daß sie heute wahnsinnig stolz auf ihre Enkel wäre und ich stelle mir oft vor, daß sie irgendwo auf einer Wolke sitzt und uns irgendwie begleitet.


    Ich umarme Dich und sende ganz viel Kraft !!! 🤗🤗🤗


    Liebe Grüße,

    Moneypenny

    Hallo Ihr Lieben,


    es gibt Tage, da...


    ...bin ich abends so platt von der Arbeit , dass ich beim Lesen im Bett seit einer Woche auf derselben Buchseite steckenbleibe, weil ich sofort einschlafe

    ....feiern wir den 11. Geburtstag meiner Tochter , die uns sooo viel Freude macht mit ihrer Fröhlichkeit und ihrem "spirit"

    ....freuen wir uns auf einen tollen Schnorchelurlaub

    ....hadere ich mit den 8 kg, die ich seit dem Start mit Tamoxifen zugenommen habe

    ....freue ich mich an meiner tollen Lockenpracht, die ich mittlerweile schon wieder hochstecken kann


    Euch allen ein schönes Wochenende und einen gemütlichen 3. Advent !!!:hug:

    Liebe Annilein,


    Jetzt hast Du Deine Nachsorge ja schon hinter Dir und ganz bestimmt war alles in Ordnung, richtig ? Ganz bestimmt !

    Ich hatte gestern die 3. Nachsorge mit MRT und Mammo ( Ultraschall war schon letzte Woche o.B.) und alles war superschick und jetzt kann ich das Ganze wieder für 6 Monate abhaken.


    Liebe Grüße,

    Moneypenny

    Liebe Conzi,

    warum meinst Du denn, daß Du nicht an den Darß fahren kannst ? Wegen der Chemointervalle ? Wenn es nicht zeitlich zu eng ist, spricht doch nichts dagegen ? Ich war während meiner Chemozeit 5 Tage auf Baltrum und es hat mir so gut getan, auch 4 Tage Wandern im Harz habe ich mir gegönnt unter den ersten 4 EC-Chemos - meine Onkologin fand das absolut in Ordnung, um auch mal für den Kopf einen Tapetenwechsel einzuleiten.


    Liebste Grüße,

    Moneypenny