Beiträge von Milli

    Danke Sonnenblümchen , ich verstehe das nämlich auch nicht.

    Liebe KalteTraene , wenn die Medizin herausgefunden hat, dass 20mg genauso wirken wie eine hohe Dosis, warum soll ich dann mehr nehmen und noch mehr Nebenwirkungen in Kauf nehmen?

    Du argumentierst in jeder Antwort mit Deinen Tanten, und ich freue mich, dass es ihnen gut geht, aber Du weißt doch offensichtlich nicht, welche Dosis sie bekamen.

    Ich redete von den 70ern, als ich von einer höheren Dosis sprach.

    Warum sollte man sich übertherapieren?

    Viel hilft nicht immer viel.

    Und ich brauche auch nicht mehr Nebenwirkungen, das was ich habe ist auszuhalten, das reicht mir.

    Wenn der Arzt mir sagt, dass ich pro Tag eine Tablette Antibiotika nehmen soll, dann nehme ich doch auch nicht zwei, nur weil man das 1848 höher dosiert hat.

    Bina_63 , unter Tamoxifen geht auch der Ki-Wert runter. Ist ja auch logisch, denn wenn keine Hormone mehr zum Andocken da sind, verringert sich ja auch die Zellteilung.

    (Tam verhindert übrigens nicht die Östrogenbildung. Tam verhindert nur, dass das Östrogen an den Tumor andocken kann)

    Deshalb hat man auch eine Studie mit Insitu-Cas gemacht. Man kam auf den Trichter, dass bei nichtinvasiven Karzinomen eventuell sogar 5mg Tamoxifen reichen.

    KalteTraene , was ist gut?

    Dass die Dosis mal höher war? Oder dass sie heute niedriger ist?

    Verstehe ich nicht.

    Ich weiß ja nicht, wie hoch die Dosis bei Deinen Tanten war, aber meine Mutter kriegte 2000 Brustkrebs und es gab die Dosis von heute.

    KalteTraene , bei mir wurde BET, Bestrahlung und AHT gemacht.

    Anfangs alle halbe die erkrankte, alle Jahr beide Brüste Mammo und US, aber da haben sich die Leitlinien geändert auf jährlich wegen der doch recht hogen Strahlenbelastung.

    Tumormarker lasse ich auch nicht bestimmen, selbst der CA125 ist nicht sicher, wurde zweimal bestimmt bei meinem Gebärmutterhalskrebs, danach nicht mehr.

    Ich gehe alle 1/4 Jahr zur Nachsorge zu meiner Gynäkologin, abtasten und auch Nachsorge Gebärmutterhalskrebs, und Besprechen meiner Befibdlichkeiten. Jährlich gehe ich zur Mammo/US.

    KalteTraene , ich bin da nicht so euphorisch, ich denke, es konnte da nur nichts weiterentwickelt werden, außer, dass die Dosis früher extrem viel höher war.

    Ich warte ja immer auf ein Medikament, dass kaum Nebenwirkungen hat, aber das ist eben einfach ein Traum von mir. 😉

    Gonzi , ich glaube, wir haben so eingetrichtert bekommen, dass man immer was tun muss.

    Für mich war die Zeit des "Nichtarbeitens" ganz toll, weil ich es plötzlich genießen konnte, mal nix zu tun. Einfach mal auf der Couch abhängen, die Gedanken schwirren lassen, das war fast wie eine Meditation. Ich hatte mir aber selber schnell gesagt, dass ich auch mal abschlaffen darf.

    Und dann war das toll, es hatte nichts mehr von Zeitvergeudung, es war eher ein Zeitgewinn.

    Dadurch kam ich auch nicht in den Zwang, was tun zu MÜSSEN.

    Und das habe ich beibehalten. Neulich habe ich ein verregnetes Wochenende nur auf der Couch verbracht, war toll.

    Dafür habe ich an diesem Wochenende geerntet, versaftet und Marmelade gekocht.


    Vielleicht klingt das Klugschieterig, aber ich denke, man sollte auch das Nichtstun genießen, dann kommt der Rest von selbst.

    Also, wenn ich mir die ganze Zeit Gedanken machen müsste, ob ich nun dieses oder jenes Essen darf, oder mir irgendetwas verbieten würde, würde mich das so in Stress versetzen ... und dann: kommt ein Kreislauf in Gange. 😉


    Ich mache mir da keinen Kopf, habe allerdings noch nie gerne Fastfood gegessen, Süßigkeiten ab und zu, bei mir liegt Schokolade ewig rum.

    Obst und Gemüse liebe ich seit Kindertagen, wir backen unser Brot selber aus eigenem Sauerteig, ich wüsste gar nicht, was ich anders machen sollte.


    Leben genießen ist meinen Devise. 😄

    Liebe Kumiori , wenn es Dir zu viel wird, kann ich es verstehen.

    Allerdings ist das J. das beste Zentrum in HH, sie sind nicht nur gut, sondern auch sehr empathisch. Du wirst dort niemals erleben, dass man Dich schräg anmacht oder Dir etwas nicht erklärt.

    Nimm wenigstens den Tag mit, danach kannst Du immer noch entscheiden. 😊

    Ich war dort, auch erst woanders, dann im J. und habe mich sehr geborgen gefühlt.

    Und alle, die ich kenne, sagen mir das.


    Ich will Dich zu nichts überreden, oder doch? 😉


    Was immer sich für Dich richtig anfühlt.


    Liebe Grüße

    Milli

    Liebe Kumiori , wieo steht das seit gestern schon alles fest?

    Ich dachte, Du hast erst am Montag den Termin im J. Dort würde ich alles machen lassen, von der Chemo bis zur OP usw.

    Du fühlst Dich ja im M. gar nicht wohl.



    Und das mit der Vorgeschichte zum Krebs: es ist einfach Pech. Im Körper entarten sich immer wieder Zellen, mestens kann der Körper das reparieren. Manxhmal "tarnen" sich die entarteten Zellen, und dann wird es Krebs. Wir hatten in der REHA einen wunderbaren Onkolgen, der uns sehr anschaulich, aber auch humorvoll erklärte, wie Krebs entsteht.

    Und Fazit, es ist wirklich einfach blödes Pech.

    Lenn2007 , ja, den kenne ich und war total sauer, als ich bei meiner 2. Reha einen Karnofsky Index von 60 bekam.

    Bis dahin hatte ich davon auch nichts gehört.

    Ich war zu dem Zeitpunkt schon wieder voll berufstätig, meisterte mein Leben, und bekomme in dem Brief der Reha mitgeteilt, dass ich mein Leben nur mit fremder Hilfe bewältigen kann.

    Was eine Frechheit war.

    Ich habe das nicht Hinnehmen wollen, die Reha angeschrieben, aber es wurde nicht geändert. War schon seltsam.

    Kumiori , dann hattest Du doch schon Dein CT im M?

    Ich hatte verstanden, dass die bisher nur Ultraschall gemacht hatten.


    Wie auch immer, ich drücke Dir für Montag die Daumen. Du wirst sehen, im J. bist Du bestens aufgehoben.

    Liebe Kumiori , ich würde den Termin im J. KH nicht verschieben, sondern den wahrnehmen, und denen dann erklären, was das alles für ein Durcheinander bei Dir ist. Dann hast Du wenigstens schon mal einen fürsorglichen Ansprechpartner.

    Entweder sagen sie Dir, dass Du das Staging im M.KH noch machen sollst, oder sie geben Dir Termine in den angeschlossenen Radiologien. Das geht ratzfatz, und auch dort sind sie alle sehr zugewandt.

    Ich würde mich an Deiner Stelle nicht so hinhalten lassen.

    Vor allem kannst Du im J. auch gleich um psychologische Unterstützung bitten, dann wird Dir sofort jemand an Deine Seite gestellt.

    Liebe Kumiori , ich denke, Du hast am 16. 09. doch noch den anderen Termin im J.

    Dort werden die Kühlkappen übrigens zum großen Teil aus einer Stiftung bezahlt.

    Dort würde ich mir alles noch einmal genau erklären lassen.

    Denn dort willst Du doch auch die Behandlung machen lassen, also werden die Dir genau erklären, was sie machen werden.