Beiträge von Milli

    Liebe Myrdhana , ich habe erst eine Konisation bekommen. Denn erst da kann man beurteilen, wie groß der Tumor ist, etc.

    Da entscheidet sich, ob eine einfache Hysterektomie ausreicht oder die OP noch ein bisschen größer wird.

    Die Leitlinien geben ja vor, was bei der jeweilgen Tumorgröße gemacht wird, und dieses kann man bei einer Biopsie nicht sehen.

    Ich hatte z.B. ein 1b1 und habe die Gebärmutter, den -hals, das obere Drittel der Vagina, die Haltebänder (einen Teil davon) und die Wächterlymphknoten raus. Außerdem die Eierstöcke, a) weil ich auch die Wechseljahre hinter mir habe und b) weil ich auch Brustkrebs hatte.

    Ist Dein Tumor "nur" 1a, dann reicht eine Hyterektomie mit Gebärmutterhalsentfernung.

    Deshalb wird eigentlich immer eine Konisation gemacht.


    Allerdings hatte ich keinen Bauchschnitt, bei mir wurde das minimalinvasiv gemacht. Damit war ich auch relativ schnell wieder auf den Beinen.


    LG, Miili

    Liebe Myrdhana , mir fällt grad was auf.

    Du hattest eine Biopsie, aber noch keine Konisation, oder? Weil eigentlich kann man erst da sagen, was Sache ist.

    Bin immer noch froh, dass Du Dir eine Zweitmeinung holst, denn was Du jetzt wieder über ihn geschrieben hast ... 😡

    Liebe Bonny und Frieda , verstehe ich gut. 😂😂😂

    Ich bin ja eine von denen. 😉

    Früher gab es bei den Journalisten mehr Fachleute, Medizinjournalisten hatten meist ein Medizinstudium, etc.

    Heute werden sie ziemlich schlecht bezahlt und müssen alles machen. (Bis auf die weiter oben, die verdienen mehr denn je)

    Liebe Myrdhana , das klingt ja schon mal besser. Meiner war ähnlich groß. 7mmx7mm, glaube ich. Hab das nicht mehr so im Kopf.

    Was aber sicher auch ansteht, ist ein Lymphknotenstaging, bei 1b1 ist es laut Leitlinien ein bisschen mehr als eine kleine Hyterektomie, aber zu schaffen.

    Wenigstens keine Chemo oder Radiatio.

    Dann bin ich aber froh, dass Du jetzt zu einem Spezialisten kommst, hatte mir echt schon Sorgen gemacht.

    Ich habe meine AHB 2016 gemacht, dann konnte ich innerhalb eines Jahres eine Reha einreichen. Da gab es wieder Lohnfortzahlung, man wird auch nicht krankgeschrieben, ist wie im KH.

    Man bekommt am Anfang einen Schrieb für den Arbeitgeber mit der voraussichtlichen Zeit und am Ende einen Abschlusszettel, der dann wie eine AU dem Arbeitgeber vorgelegt wird.

    Die gesamte Zeit (mindestens 6 Monate gearbeitet) bekommt man Lohnfortzahlung, muss aber in diesem Fall pro Tag 10 Euro zahlen, auch wie im KH.

    Hallöchen zusammen,


    in welchem Fall wird ein gesetzlicher Vertreter beantragt und vor allem wer beantragt diesen? Solange mein Mann noch lebt, kann er doch alles für mich regeln, sofern es mit der Krankheit mal schief geht! Er weiß auch, was in einem Falle zutun ist, sollte ich mal nicht mehr ansprechbar sein.

    Nein, das kann er eben nicht so einfach.

    Wenn er entscheidet, dass bitte nichts mehr gemacht werden soll, so hat das keine Grundlage, dann wird oft ein Betreuer dazugezogen.

    Hat er alle Vollmachten, dann kann er allein entscheiden.

    Sie fragen aber dennoch nach, was ich richtig finde. War bei meiner Mutter jedenfalls so, da haben sie meinen Vater gefragt, ob das alles immer so für ihn stimme, oder ob er mit meiner Mutter auch schon wieder anders darüber entschieden habe.

    Mein Vater fühlte sich dadurch auch sehr ernstgenommen.

    Liebe Nelia66 , ich bin ja aus Hamburg und kann das mit dem Rumtelefonieren auch ziemlich nachvollziehen.

    Und ich hatte zwischendurch auch mal die Schnauze voll, aber dann habe ich gedacht, es geht hier um mich, da muss es doch Ärzte für Dich geben.

    Bei meiner jetzigen Gyn. hatte ich aber Glück im Unglück. Meine schwägerin ist auch bei ihr schon seit Jahren, und wollte mich dort unterbringen, sie hatte zwar keine Kapazitäten mehr, brachte mich aber derselben Praxis unter bei ihrer Kollegin, die ich zwar nicht soooo dolle fand, aber um zacken besser als meine vorherige.

    Und dann machte sich die von mir favorizierte Ärztin mit einer eigenen Praxis selbstständig und schwuppdiwupp war ich ihre Patientin, und das jetzt schon seit vier Jahren. :-)


    Dein Hausarzt ist aber echt süß. :love:

    Liebe Mamimagnolia , liebe Nelli66 , ich bin mittlerweile so drauf, dass ich, wenn ein Arzt mir doof kommt, ich ihm manchmal noch eine zweite Chance gebe, ansonsten habe ich so lange gesucht, bis ich jemanden gefunden habe, mit dem/der ich klar komme.


    ich habe 2016 3x den Gyn. gewechselt,bis ich bei der angekommen bin, bei der ich heute bin. Die ist erstens sehr gut und zweitens sehr empathisch, was hat die mich schon aufgefangen!

    Mit meinem Onkologen hat es vom ersten Tag an gestimmt, dem konnte ich Löcher in den Bauch fragen, der war immer da. Und als ich mal unten war, hat er mich am nächsten Tag angerufen und mich gefragt, ob es mir besser gehe, oder ob er was für mich tun kann.


    Mein Prof. , der meinen Gebärmutterhalskrebs behandelt hat, war auch die Zweitmeinung, bei dem bin geblieben, erstens weil er eine Koryphäe auf dem Gebiet ist und sich Zeit nimmt und empathisch ist.


    Ich glaube, DAS muss man selber in die Hand nehmen, so lange suchen, bis man den/die Arzt/Ärztin findet, mit denen man auf einer Wellenlänge schwimmt.


    Dann behandeln sie einen auch nicht, als habe man "Light"-Krebs.


    Nach jeder Mammo und Ultraschall, die unauffällig sind, fange ich übrigens auch immer an, Rotz und Wasser zu weinen, und fühle mich in der neuen Radiologie, in der jetzt bin, sehr aufgefangen dann. Vor allem habe ich immer dieselbe Ärzte.

    Vorher war ich in einer Praxis, das waren arrogante empathielose Nerds.


    Zu dem "Gesund" aussehen: ich hatte vor vielen Jahren mal eine Grippe, als nicht Erkältung, echte Grippe. ich sollte, wenn möglich, viel Zeit auf dem balkon verbringen, es war Spätfrühling, und ich merkte auch, dass mir, schön warm eingemummelt, die frische Luft gut tat.

    ich hatte innerhalb von drei Wochen 10 Kilo abgenommen, war aber ziemlich braungebrannt (werde schnell braun).

    So kam ich, noch ziemlich müde und abgemagert wieder zur Arbeit, wo man mich mit: "Du siehst aber gut erholt aus", begrüßte. So als habe ich blau gemacht. ;-)

    Tiane , verdreht? Ich lag ganz grade auf dem Rücken mit den Armen hinter dem Kopf, eigentlich ganz gemütlich. ;-)


    Was haben sie denn bei Dir gedreht?


    Caro_caro , hast Du Dich vielleicht irgendwo angestoßen ohne das zu merken? Oder einfach so eine leichte Zerrung?


    LG

    Milli

    Liebe blacky , jetzt habe ich mir vorhin den Ausschnitt im Kölner Treff angeschaut. Erst dieser unsägliche Trailer, und da Fritzi ja so toll ist und einer Magersüchtigen hilft, reden sie dann die ganze Zeit über Magersucht, aber nicht über den Film oder Krebs. Ziemlich eklig.


    Liebe Bonny und Frieda , keine Sorge. Deshalb schau ich sie mir ja auch nicht an. :saint::D:D:D

    Vielleicht ärgert es mich so, weil ich ja auch in den Medien arbeite, und im Vorfeld diese Lobhudelei ertragen musste.

    Und bei uns drei Brsutkrebsfrauen arbeiten, wir es unsäglich fanden, aber von den gesunden übertrumpft wurden, weil das doch mal so richtig toll sei, so eine Serie zu bringen, damit Frauen angespornt werden, zur Vorsorge zu gehen.

    Da kann einem nur schlecht werden ...

    Liebe IBru , liebe -sternle- , ich war auch grade beim Augenarzt.

    Mir sagte man, dass die Krankenkasse die Netzhautuntersuchung bezahlt, bei der man Tropfen zur Pupillenerweiterung bekommt. Problem für mich, ich müsste mich dann einen Tag krankschreiben lassen, weil man danach ja nicht richtig gucken kann.

    Die digitale Untersuchung kostet bei meinem Arzt 45 Euro.

    Mein Arzt sagte, von der Genauigkeit seien sie gleich.

    Aber natürlich hab ich das Geld bezahlt, weil die moderne Untersuchung einfach schneller geht.

    Ärgert mich aber schon.

    Ich habe von Fritzi nur die Handlung gelesen und bin entsetzt:!::!::!:

    Liebe Bonny und Frieda , da sprichst Du mir aus der Seele. :!::!::!::!:


    Ich wusste ja schon Wochen vorher, dass das anläuft und bin schon seit Wochen entsetzt! Alleine das Interview hat mich total sauer gemacht.


    Sie habe sich Wochen vorher INTENSIV mit der Krankheit auseinandergesetzt, geholfen habe ihr ein Besuch beim Gynäkologen, um sich über Brustkrebs zu informen. Ich glaube, es hackt.

    Wenn man schon eine solche Rolle spielen will, dann redet man doch mit Betroffenen.


    Und Tanja Wedhorn spielt ja eh immer gleich, ob als Ärztin oder jetzt als Brustkrebserkrankte.


    Mich macht da richtig wütend!!


    ich habe auch nur den Trailer gesehen, mehr tue ich mir nicht an, sonst zerdepper ich hier noch unsere Möbel. 8o

    Liebe Nelli66 , das tut mir echt leid, dass Du Dich um alles selber kümmern musstest.

    Ich hatte da echt Glück, in meinem Brustzentrum bekam ich das "Rundum-Untersuchen-wir-kümmern-uns-um-Körper und Psyche"-Paket. Was toll war, denn denken konnte ich nicht mehr gradlinig. Und als dann ein paar Wochen später die Diagnose Gebärmutterhalskrebs sich dazu addierte, da war mein Kopf eine hohle Kugel.

    Aber auch da fand ich einen Prof., der sich kümmerte und mir einige Ängste nahm.


    Ich war einmal in der Uniklinik, nie wieder!

    Jedes Mal ein anderes Gesicht, ewig lange Wartezeiten, keine Empathie ... Da habe ich eine Panikattacke bekommen.


    Egal, welche Art von Krebs, alle haben erst einmal Panik und Todesangst.

    Umso wichtiger ist es, gute Ärzte zu finden, bei denen man das Gefühl hat, dass sie das Beste für einen wollen und auch zuhören können.

    Liebe Jojo2019 , klar, ich weiß genau, was Du meinst. Deine Geschichte ist ja nun auch nicht grade mal so nebenbei geschafft.

    Ich sehe ja auch wieder fit und gesund aus, ich fühle mich im Grunde auch gut, dennoch hat sich was verändert.

    Weißt Du, die Leute um mich herum jammern fast alle wegen "Rücken" oder ähnlichem, ich ertrage das manchmal kaum. Nicht, weil sie jammern, sollen sie doch, aber weil ich das Gefühl habe, dass in unserer Gesellschaft dieses Jammern wegen Nichts total akzeptiert wird, hast Du wirklich etwas Schlimmes, dann will es keiner hören oder man sagt Dir: Musst positiv denken! Klar, das sagt dann meist jemand, der wegen jedem queren Pups am Lamentieren ist.


    Jetzt habe ich aber weit ausgeholt. 😉


    Ich habe über überstandende Krebserkrankungen mal gelesen: "Geheilt, aber nicht gesund!"

    Und ich glaube, das kommt bei vielen auch hin.

    Liebe Jojo2019 , ich finde es gut, dass gistela diesen Strang eröffnet hat, zumal man eben grad von anderen das Wort Krebs light oder noch schlimmer gutartiger Krebs zu hören bekommt, wenn man keine Chemo bekommt.

    Und "früh erkannt" stimmt auch nicht immer, mein Tumor in der Brust war 3 cm groß, aber meine Tumorbiologie brauchte keine Chemo.

    Aber OP und Bestrahlungen hat man bei Brustkrebs doch eigentlich immer bei BET.

    Hatte ich jedenfalls.

    Beim Gebärmutterhalskrebs hatte ich keine Bestrahlung, dafür aber die große Wertheim-OP.

    Ich glaube, beim Brustkrebs kommt man nur ohne Bestrahlung weg bei einer Mastektomie.


    kruemelmotte den merk ich mir:

    "Ich habe mal jemanden geantwortet es gibt C.... light, F.....light und und ...und es gibt blöde Leut .

    Das sind dann die die sagen es gibt Krebs light 😉"


    Das hast Du sehr schön gesagt. 😂

    Naja, ich finde das Wort "Krebs light" schon sehr daneben.

    Neben Gebärmutterhalskrebs hatte ich ja auch noch Brustkrebs. Ersteres war eine wirklich heftige große OP. Viele meinten, dass es mich ja nun sooo schlimm nicht getroffen habe, nur OP und wegen Brust AHT.

    Nun ja, zwei Jahre später fand man durch ein mrt noch was sehr kleines in derselben Brust, ein 4 mm großes Mamma-Ca.

    Er lag ein bisschen anders als der erste Tumor. Ob es nun ein Rezidiv war oder vorher schon da war (war in der Mammo und Ultraschall nicht sehen), wusste keiner so genau, es wurde als Rezidiv vermerkt.

    So, nun aber.

    "Krebs-light" gibt es nicht. Das ist einfach B...... Auch dieser Krebs kann Metastasen machen.

    Trotzdem bin ich jetzt nicht so ängstlich, dass ich jeden Tag daran denke.

    Mir geht es nur vor jeder Untersuchung schlecht, da habe ich dann echt Angst, seit meinem Rezidiv noch mehr.

    Liebe katjaschaukelt , aber wo soll Europa an einem Strang ziehen?

    Schärfere Kontrollen oder eher gelockertes normales Leben?

    In Norwegen z.B. haben sie strenge Abstandsregeln, strenge Reisebestimmungen, etc.

    Aber keine Masken, und Neuinfektionen sind sehr niedrig.

    Und wenn jetzt einer kommt und sagt, dass in Norwegen pro Kopf ja mehr Quadratmeter sind, so stimmt das nur bedingt, denn in den Ballungsgebieten leben sie genauso eng wie wir in unseren Städten.


    Und dann kommt ja schon die Frage auf, ob nun ganz Europa Masken tragen soll oder eben alle nicht.

    Da kommen wir nicht auf einen Nenner, und so wird das Reisen schwierig, und ich darf nicht nach Norwegen, weil für die Deutschland rot ist. 😭

    Liebe Sonnenglanz , ich drücke auch Dir die Daumen.

    Wir haben auch eine Volontärin, die gleich im Home-Office anfing, unterstützt mit Video-Gesprächen. Ist bestimmt nicht lustig für sie, aber sie macht das toll.


    Ach ja, Nichten und Neffen nicht zu sehen, das kenne ich auch.

    Meine Nichte wohnt nicht sooo weit weg, wir haben uns jetzt 2x gesehen, und ehrlich?

    Wir haben uns herzhaft umarmt. Denn diese körperliche Distanz zu Menschen, die man liebt, die halte ich nicht aus, die übrigens mittlerweile auch nicht mehr.


    Ja, und auch so spontan reisen ohne groß zu überlegen, ich glaube, das geht jedem ab, der gerne unterwegs ist.

    Oder Menschen, die gerne in Konzerte gehen ...


    Wir waren letztens im Kino, toller Film, aber drumherum schon alles gruselig.


    Ganz herzliche Grüße

    Milli