Beiträge von Hope64

    ich lass dir auch noch schnell einen Gruß hier.


    Ich hatte auch einen Riesenbammel vor der Chemo und hab mich hier im Forum durch die Threads gelesen, was ich beachten kann und muss. Bin jetzt im 3. Zyklus und es ist alles gar nicht so schlimm. Die Nebenwirkungen halten sich in Grenzen und ich kann fast mein gewohntes Leben leben.
    Ich versuche auch die Chemo nicht als Feind zu sehen, wie viele andere Foris hier auch, sondern als Hilfe alles Krebszellen zu elimieren, die da irgendwo in meinem Körper herumschwirren. Ich glaube, es sehr wichtig positiv da ranzugehen.


    Ich drücke dir die Daumen :thumbsup: , dass du gut durch die Therapie kommst.
    Liebe Grüße, Beate

    welche Tumorbiologie hast du denn, HER2 pos. ? ?( Ich frage nur wegen dem Herceptin, soweit ich weiß, bekommt man das nur bei HER2 pos.
    Falls ja, haben wir den gleichen Mistkerl. ;(
    Ich bin mittlerweile im 3. Chemozyklus und mir geht es recht gut. Nebenwirkungen habe ich kaum, bis auf etwas Durchfall und öfter mal Nasenbluten.


    Das mit dem schlechten Schlafen kenne ich auch, ohne meine Hörbücher nachts würde ich durchdrehen. Ich wundere mich oft, dass ich tagsüber dann doch so fit bin, obwohl ich wirklich nicht viel schlafe. Am Tag der Chemo ist es natürlich besonders schlimm, ich denke das liegt dann auch am Kortison, welches man als Begleitmedikament bekommt. An dem Abend könnte ich auch glatt den ganzen Kühlschrank ausräumen und verputzen, da bin ich nur am Essen suchen. :cursing:


    Liebe Grüße und hoffentlich verschwinden die Knochenschmerzen bald
    Beate

    auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum.


    Bei uns gibt es einige Parallelen. Erstmal das Alter, ich werde an Silvester auch 52, dann unser Tumortyp. Meiner ist auch HER2 pos. 3+. Das heißt für mich Chemo mit Carboplatin, Taxol und zwei Antikörper (Herceptin + Perjeta). Ich stecke momentan mitten in der Chemo und habe nächsten Montag Bergfest, d.h. ist die Hälfte ist geschafft. :thumbup:


    Ach ja, mein Tumor wurde übrigens auch im August entdeckt. Er war auch nicht so leicht zu finden, die gesamte Diagnostik zog sich über ein 3/4 Jahr. Genau wie bei dir konnte man in der Mammographie nix finden, sogar die Stanzbiopsie in der Brust ergab nichts, erst die Stanze im axillären Lymphknoten brachte es dann an den Tag. Tja, und dann ging alles ziemlich schnell.


    Die Chemo vertrage bis jetzt recht gut, außer etwas Durchfall habe ich keine nennenswerten Nebenwirkungen. Meine Haare habe ich bis jetzt auch noch :thumbsup: , allerdings schon deutlich ausgedünnt.


    Ich wünsche dir einen guten Austausch hier und alles Gute für deine weitere Therapie.


    Liebe Grüße, Beate

    mein Untermieter war auch über 5 cm groß. Bin jetzt im 3. Chemozyklus (von 6) und das Miestvieh ist mittlerweile auch auf die Hälfte geschrumpft. Bei mir wird auch definitiv eine Mastektomie folgen und ich habe auch schon mit den Ärzten über eine beidseitige Entfernung gesprochen. Meine Bubies sind allerdings eher klein, dafür aber noch richtig süß und dort wo sie hin gehören, im gesunden Zustand hätte ich die nie hergegeben. 8)


    Weiß jemand wie hoch die Chance dann ist, nicht wieder zu erkranken, wenn man die gesunde Seite abnimmt. Hab ich das jetzt blöd formuliert ?( , sorry, hatte heute Chemo :hot:


    Liebe Grüße,Beate

    auch ich möchte dich recht herzlich hier begrüßen. Das war der richtige Schritt für dich hierher, es sind tolle Frauen hier, die immer einen Rat haben oder Trost spenden. Nach einer schlaflosen Nacht, lese ich jetzt deine Zeilen und sie sprechen mir aus der Seele.
    Du hast ja schon vor deiner Erkrankung einiges durchgemacht. Schön, dass es deiner Tochter und deinem Sohn jetzt besser geht. Ich kann deine Sorgen sehr gut verstehen, denn auch mein Sohn (23 Jahre) war in diesem Sommer (kurz vor meiner Erkrankung) für 3 Wochen in einer Psychiatrischen Klinik. Es ging gar nichts mehr bei ihm. Er hatte einen totalen Zusammenbruch, weil er sein Studium nicht schafft bzw. geschafft hat. Jetzt lebt er wieder bei uns zu Hause und sucht gerade nach einer Ausbildungsstelle. Das ist für uns alle auch nicht einfach, da er ja schon fast 3 Jahre alleine in seiner Studentenbude gelebt hat. Ganz gesund ist er meiner Meinung nach immer noch nicht. Er kapselt sich noch viel zu sehr ab, aber es ist schwer ihm zu helfen, er blockt vieles ab und meint ihm geht es wieder gut.
    Manchmal ist da meine eigene Erkrankung für mich leichter auszuhalten als die meines Sohnes. Verrückt, oder? Aber ich kann aktiv etwas für mich tun, bin gerade im 3. Chemozyklus und vertrage die Therapie recht gut. Im Anschluss blüht mir noch eine Mastektomie und Bestrahlung, weil auch Lymphknoten befallen sind. Das ist aber alles zu schaffen, mein großes Problem ist auch meine Psyche. Ich habe mir hier Vorort schon eine Psychoonkologin gesucht, bei der ich ab Januar dann feste Termine habe. Da freue ich mich drauf.


    Ich wünsche dir alles Gute, einen guten Austausch und Kopf hoch, du schaffst das. :thumbsup:
    Liebe Grüße, Beate


    PS.
    Bezüglich der Klinik kann ich mich nur Alesi anschließen, so geht das gar nicht. Ich würde mir eine andere Klinik oder ein Brustzentrum suchen, wenn das möglich ist. Ich bin in einer Uni Klinik 70 km von meinem Wohnort entfernt, das ist immer ein Riesenstress dorthin, aber ich werde dort sehr gut behandelt und betreut und habe absolutes Vertrauen in die Ärzte.

    das hört sich doch alles recht gut an. Freut mich, dass du einen schönen Mädelstag hattest.
    Ich wünsche dir für morgen ein guten Start und das du die Therapie gut verträgst. Und die Physio bekommt bestimmt auch bald dein Lymphproblem in der Griff :thumbup:


    Liebe Grüße, Beate

    das freut mich auch sehr, liebe Alesi, dass dir das Singen so gut getan hat. Ich habe mal im Fernsehen eine Sendung von Anke Engelke über kranke und depressive Menschen gesehen, die war sehr interessant. Anke Engelke ist übers ganze Land gefahren und hat kranke Leute gesucht, die sich dem Chor der "Muffligen" anschließen und dort dann regelmäßig singen. Am Ende des Projektes ging es allen Beteiligten viel besser, die Depressionen waren besser auszuhalten. Die Forscher sagten auch, dass Singer erwiesenermaßen glücklich macht.
    Du machst also alles richtig, liebe Alesi. Ich drücke dir die Daumen, dass auch deine Beine bald besser werden und du wieder sporteln kannst. :thumbup: :thumbsup:



    Hallo liebe Mosicha,
    wir beide sind wohl die Partyqueens hier :thumbsup:
    Ich war am Samstag nacht auch bis 3 Uhr auf dem 50. Geburtstag einer Freundin und habe getanzt und gefeiert (natürlich ohne Alkohol, außer ein kleines Glas Sekt zur Begrüßung 8) ). Zwischendurch habe ich dann immer wieder mal TAxi gespielt und so verging die Zeit rasend schnell. Auch ich bin sehr froh, soviel Normalität wie möglich leben zu können. Morgen wird bei uns in Bayern das WEtter nochmal richtig schön, sodass wir eine schöne Herbstwanderung mit Freunden geplant haben.


    Unser beiden Kinder sind früher als sie noch klein waren, auch immer als Gespenster verkleidet um die Häuser gezogen und haben "Süßes oder Saures" verlangt. Ich habe auch schon einen Korb voller Naschereien hergerichtet und freue mich auf die Kinder, wenn sie klingeln und um Süßigkeiten bitten.


    Euch allen einen schönen Feiertag morgen. Ich hoffe ihr alle könnt das schöne Wetter noch genießen.
    Liebe Grüße , Beate

    ja, das frage ich mich auch, warum die gleich eine Mastektomie machen. Es wurde mir aber von Anfang an in der Uni Klinik gesagt, dass es so läuft. Anfangs war noch die Rede von einem Wiederaufbau mit Silikon, sprich zuerst ein Einsetzen und Befüllen eines Expanders. Bei dem letzten Gespräch aber wurde mir gesagt, dass nach Bestrahlung definitiv kein Aufbau mit Silikon in Frage kommt, sondern nur mit Eigengewebe sprich Diep flap.
    Ich werde jetzt beim nächsten Gespräch mit Dezember nochmal nachfragen, wie und weshalb. Ich wäre sooooo happy wenn ich meine Brust behalten dürfte. Allerdings möchte ich schon die größtmögliche Sicherheit, auch wenn es mich meine Brust kostet, meine Prognose ist ja nicht so berauschend. :cursing:


    Ich werde auf jeden Fall nach dem Gespräch berichten.


    Euch allen ein schönes Wochenende ohne Nebenwirkungen und ohne Sorgen :thumbup: .


    Liebe Grüße Beate

    ich beginne am Montag mit dem 3. Chemozyklus (bekomme 3-wöchentlich Carpoplatin + Paclitaxol und 2 Antikörper, + wöchentlich nur das Taxol) und habe meine Haare noch. Sie werden zwar dünner, aber ich brauche noch keine Perücke. Bin gespannt, ob sie mir ganz ausfallen. Bei dem Aufklärungsgespräch vor der Chemo hat mir mein Onkologe aber gesagt, dass die Haare ausgehen und ich habe mir auch eine Perücke gekauft. Mal schauen, ob ich sie brauche. Bin jetzt auch etwas in Sorge, dass die Chemo vielleicht nicht wirkt ?( . Ich habe am Montag ein Gespräch mit meinem Onko, da werde ich dann mal nachfragen.


    Schönes Wochenende und alles Gute
    liebe Grüße, Beate

    nein, du nervst uns nicht mit deinen Sorgen und Ängsten. Gerade du, die immer für jeden da ist, hat jedes Recht auch mal schwach zu sein und das darfst und sollst hier auch zum Ausdruck bringen. Es ist ja auch ein Riesenmist, den du gerade durchmachst. Ich lese aus deinen Zeilen wie traurig und deprimiert du bist und dass die ganze Situation auch für deinen Mann und deine engeren Freunde nicht einfach ist. Ich kann dir leider keinen Ratschlag geben, der dir irgendwie helfen könnte, denn du machst ja schon viel um dich abzulenken. Ich hoffe du verträgst die anstehende Therapie gut und drücke dir die Daumen, dass alles gut wird.


    Ich wünsche dir trotzallem ein schönes Wochenende, damit du Kraft tanken kannst.
    Liebe Grüße, Beate

    auch ich bin sehr bestürzt über deine Zeilen, das kann doch gar nicht wahr sein, du bist so jung.
    Bitte gib nicht auf, kämpfe weiter! Ich kann mich nur Wölfin anschließen, allein in meinem Bekanntenkreis gibt es drei Leute, die eigentlich laut Aussage ihrer Ärzte schon tot sein sollten, einer davon fährt jeden Tag 50 km Rad und ist top fit.


    Liebe, doch sehr traurige Grüße
    von Beate

    eine Krebsdiagnose zu erhalten, ist für jeden ein riesiger Schock. Für mich persönlich war es auch sehr schlimm es meinen Kindern zu sagen. Obwohl sie schon erwachsen sind, wollte ich sie nicht mit diesen Sorgen belasten. Aber man kann es sich halt nicht aussuchen, mittlerweile geht es uns allen aber recht gut. Die Therapie läuft und wir sind zuversichtlich, trotz nicht ganz optimaler Prognose ;( .


    Ich drücke dir für deine weiteren Untersuchungen die Daumen :thumbup: .
    Alles Gute , Beate

    ich finde, deine Entscheidung toll. Das macht mich doch etwas gelassener.


    ja, ich habe meine OP nach der Chemo. Die Ärzte meinten aber, ich solle mich schon mal vorab informieren, was ich denn möchte. Habe am 8.12.2016 einen Termin bei einem plastischen Chirurgen bei uns in der Uni Klinik, dort lasse ich mich dann mal beraten.
    Ich bin mir auch noch nicht sicher, ob ich einen Aufbau möchte, mich schreckt diese große Op schon sehr ab. Es ist ja auf jeden Fall so, dass der Aufbau erst nach einem Jahr erfolgen kann und ich so auch erst mal mit einer Prothese lebe. Ich bin mir auch sicher, dass es für meinen Mann kein Problem ist, ich habe sowieso einen recht kleinen Busen :rolleyes: . Aber für mich wird es schon hart werden. Viel wichtiger ist aber, dass ich/wir alle hier gesund werden und bleiben :thumbup: , dafür opfere ich gerne meine Brust.


    Ich wünsche dir alles Gute,
    liebe Grüße Beate

    auch von mir ein herzliches Willkommen.


    Wir haben wohl fast die gleiche Diagnose. Auch ich habe Anfang September erfahren, dass ich Brustkrebs habe. Bei mir wurde auch zuerst ein high grade DCIS mittels MRT festgestellt. In der Stanzbiopsie der Brust wurden zunächst keine Krebszellen gefunden. Da allerdings ein Lymphknoten in der Axilla geschwollen war, wurde der auch noch gestanzt und bingo: invasives Karzinom, HER2 pos. 3+,G3.
    Das musste ich erst mal verdauen, ausgehend von einer Vorstufe, läuft jetzt das ganze Programm. Momentan Chemo bis Mitte Januar, dann Mastektomie und Bestrahlung.


    Die Port-Op war bei mir auch nicht schlimm. Die ersten Tage ist es schon etwas unangenehm, aber spätestens wenn die Fäden gezogen sind, merkt man ihn eigentlich gar nicht mehr. War zumindest bei mir so. Jetzt ist er eigentlich nur noch superpraktisch. Blut abnehmen, Chemo, Medikamente,alles läuft über den Port.


    Ich habe meine Op ja erst nach der Chemo. Mir wurde auch gesagt, dass man eine Mastektomie macht, also sprich die Brust kommt ganz weg. Konntest du brusterhaltend operiert werden und weißt du wie groß dein Befund war?


    Mach dir nicht allzu viele Sorgen, die Port-Op und auch die Chemo, das ist alles zu schaffen. Ich wünsche dir einen guten Austausch hier.
    Liebe Grüße , Beate

    danke für deine Geschichte. Es ist für uns Neuerkrankte immer sehr aufbauend, wenn wir so positive Dinge hören und lesen dürfen.


    Für mich persönlich ist deine Erkrankung sehr nahe an meiner. Auch ich habe befallene LK, ein high grade DCIS, das sich allerdings recht schnell "weiterentwickelt" :cursing: hat und nun ein invasives Karzinom ist (und bingo: HER 2 pos. 3+ :thumbdown: ). Auch mir blüht eine Mastektomie, vor der ich gewaltig Schiss habe und vorallem davor dann in Zukunft einseitig durch's Leben zu gehen. Das kann ich mir irgendwie gar nicht vorstellen. Ein Wiederaufbau kommt nur mit Eigengewebe in Frage, da ich wegen der befallenen Lymphknoten noch bestrahlt werden muss. Ich habe also noch einen weiten und steinigen Weg vor mir.


    Aber es tut gut zu lesen, dass man/bzw. Frau das alles schaffen kann. Ich bewundere deine Einstellung und ich hoffe, dass ich auch so stark sein kann. :S
    Planst du denn einen Wiederaufbau auf der abladierten Seite.


    Ich wünsche dir weiterhin alles Gute, bleib gesund
    liebe Grüße, Beate

    schön, dass es dir besser geht und du wieder die Muße hast auf deiner Gitarre zu üben. :thumbsup: Da sieht man doch mal, wie sehr die Psyche leidet, wenn man lauter so Sch....befunde wegstecken muss. Ich habe viel an dich gedacht und bin erleichtert, dass es bei dir wieder aufwärts geht. Das freut uns alle hier sehr.


    Bei mir geht es auch voran. Ich hatte heute meine 6. Pacli, nächsten Montag beginnt dann schon der 3. Zyklus, dann die fast die Hälfte geschafft.
    Ich habe heute einen spontanen Termin bei einer Psychoonkologin bekommen, ihr ist jemand ausgefallen, so konnte ich nachrücken. Das Gespräch mir ihr hat mir sehr gutgetan, wir liegen auf einer Wellenlänge, das ist ja auch sehr wichtig, dass die Chemie zwischen uns stimmt. Sie wird mich jetzt jedenfalls ab Januar regelmäßig betreuen. Da bin ich schon erleichtert, ich brauche dann nach der Mastektomie bestimmt jemanden zum Reden. Das wird schon nochmal eine harte Nummer für mich werden.


    Heute mache ich mal einen faulen Tag. Bin nach der Chemo zu Fuß ca. 20 Min. heimspaziert, das reicht. Heute abend lass ich ich mal verwöhnen und überlasse meinem Mann mal den Herd. 8o


    Liebe Grüße und alles Gute
    von Beate

    ich finde deinen Blog toll. :thumbup:


    Du hast meiner Meinung nach echt Talent zum Schreiben. Das hat sich für mich total flüssig gelesen. Mich hat der Tod deiner Mutter und deines Bruders sehr berührt. Ich habe eine 25-jährige Tochter, die mittlerweile (war nicht immer so, Pubertät ;( ) auch meine Freundin ist. Sie ist, gerade jetzt in dieser schwierigen Zeit, so eine Stütze für mich. Sie ist quasi mein Gesundheitsmanager, geht mit zu Ärzten und informiert sich. Ich bin so dankbar dafür. Aber auch mein Sohn begleitet mich ab und zu in die Uni-Klinik, das ist auch für meinen Mann viel einfacher, da er nicht alles alleine abfangen muss. Wir sind insgesamt als Familie jetzt viel enger zusammen gerückt.


    Liebe Vero, ich wünsche dir alles Liebe und Gute, bleib/werde gesund und genieße das Leben mit deiner kleinen Familie.
    Herzliche Grüße, Beate