Beiträge von Mardie

    Hallo,
    ich bin auf der Suche nach jemanden aus OWL, mit dem man sich mal zum Kaffee oder ähnlichem Treffen kann.
    Ich komme aus 32694, bin aber in Bielefeld in der Onko. Wer Lust hat, mich mal zu treffen kann mir gerne schreiben.


    LG
    Martina

    Hallo,
    nachdem man mal wieder eine Lebermetastase entdeckt hat haben wir/sie beschlossen zu meinen 2 Anihormonen noch Katcyla zu geben.
    Das wäre Chemo OHNE Nebenwirkungen. Kein Haarausfall und so....
    Nach Sitzung 1 hatte ich Knochenschmerzen und Muskelkrämpfe und mir war übel. dazu schmeckte alles anders.
    Sie meinten, das sich das beim 2. Mal legen würde. Nun hab ich Nr. 3 hinter mir, und nichts ist anders.
    Hat jemand von euch auch das bekommen und wie reagiert?


    Martina

    Hallo,
    ich hab das schon 2 mal hinter mich gebracht und es ist wie ein MRT.
    Man muss ein Kontrastmittel trinken in einem bestimmten Zeitraum
    und dann gehts los. Wirklich bis auf den Zeitaufwand alles easy.


    LG
    Martina

    ...da schleich ich mich mal ganz leise von hinten an, ich war lange nicht hier - hab dann immer schlechtes Gewissen. Aber hab hier Sonja kennengelernt, sie könnte meine Tochter sein und trotzdem verstehen wir uns gut, und wir planen seit einiger Zeit ein Treffen, denn wir gehen in die gleiche Onko und wohnen nicht weit voneinander entfernt.
    Ich drück Dich und natürlich all meine Daumen ganz fest. Freu mich für Dich so wie du dich für mich gefreut hast-


    LG
    Martina

    Hallo,
    bei mir wurden, nachdem ich ein 3/4 Jahr über Schmerzen geklagt hatte, endlich ein MRT gemacht und Knochenmetastasen festgestellt. Es war schon so schlimm, dass ich sofort ein Korsett tragen sollte und bis das fertig war, mich nicht mehr viel bewegen durfte. Und ich bekam sofort einen OP Termin. Ich habe ja schon einiges hinter mir, aber die OP wünsche ich niemanden. Ich bekam in die Brust und Lendenwirbelsäule je 4 Schrauben und Platten. Lag 3 Tage auf der Intensiv, konnte, als ich wieder aufs Zimmer kam, nicht alleine laufen, nicht zur Toilette, mich kaum bewegen.
    Ich bekam starke Schmerzmittel und nach 3 Tagen Physiotherapie wurde es besser. Das ist jetzt 1,5 Jahre hin und ich merke nichts mehr. Nachdem die OP Wunden verheilt waren, habe ich noch 10 x Bestrahlung bekommen. Jetzt bekomme ich alle 4 Wochen X-Geva. Letzten Freitag habe ich ein Szintigram machen lassen und hoffe, es sind nicht neue dazu gekommen.


    LG
    Martina

    Hallo,
    danke für deinen lieben Beitrag.
    In Lemgo ist vieles schief gelaufen, darum bin ich seit letztem Jahr in Bielefeld.
    Dort ist alles super.
    Psychoonkologie - nein bisher gings ohne, hab eine liebe Familie. Aber ich glaube,
    ich sollte doch mal drüber nachdenken. Mache mir wie immer mehr Gedanken um
    meinen Mann, wie er damit klarkommt. Es greift schon unsere Beziehung, die noch ziemlich
    neu ist, an. Wir kennen uns 10 Jahre und haben nach der Erstdiagnose 2012 geheiratet.
    Werd mich mal umhören, was es dort so gibt.


    Martina

    Hallo,
    auf der Suche nach Behandlungsmethoden von Lebermetastasen habe ich dieses Forum entdeckt.
    Eigentlich wollte ich nicht wieder in eines, man hat mich rausgeworfen, weil ich mich nicht genug
    beteiligt habe. Aber ich hab hier nun schon einige Geschichten gehört, die meiner sehr ähneln.
    Ich bin 57, Diagnose Brustkrebs Ende 2011, dann 6 mal TAC, Brust OP beidseitig (BRCA 2) Implantate
    eingesetzt. Augugst/September 28 x Bestrahlung und im Oktober noch die Eierstöcke raus.
    Dann Reha und Fit wie Turnschuh, wollte arbeiten aber mein Chef hatte meine Kündigung schon fertig.
    Seit 2014 ständig Schmerzen im Brustwirbelbereich, im März 2016 endlich ein MRT !!
    Ergebnis Knochenmetastasen. So schlimm das ich sfort ein Korsett tragen muß und sobald wie möglich
    OP um die Wirbelsäule zu stabilisieren. Das war im Mai 2015, 2 x 4 Schrauben hab ich nun im Rücken.
    Schon komisch, nun sprach man nicht mehr von Heilungschancen sondern von Lebenserwartung - 15 Jahre....
    Bei der Kontrolle im Oktober waren sie dann da, 2 kleine Lebermetastasen. Und es gab Chemo 5 mal
    Herceptin-Pertuzumab und Taxotere. Im Februar 2016 waren sie weg.
    Ich hatte schwer mit den Nebenwirkungen zu kämpfen, aber nun sind die Haare wieder da und das
    2Tage Durchfall nach Herceptin und Pertuzumab alle 3 Wochen ist ok.
    Am Freitag Kontrolle und es trf mich wie ein Schlag - eine Lebermetastase aber 2 cm groß. Wo kommt
    die her, wieso war die vor 3 Monaten nicht mal im Ansatz zu sehen? Ich sollte bis zum 11. warten,
    da hab ich Termin, da wollen wir überlegen was geht.
    Was geht, wieder Chemo oder das Wundermedikament, das sich mit den Herceptin auf die Metastasen
    stürzt und sie ekämpft? Wie gehts mir danach?
    Ich hatte nie Angst - aber nun frisst sie mich auf und ich müsste, mag aber nicht drüber reden.
    Totschweigen - das mach ich zur Zeit, nur bis ich genau weiss, wie es weiter geht.
    Ich bin auch hier, in der Hoffnung, jemanden aus meiner Nähe zu finden, mit dem man sich mal
    treffen oder zumindest telefonieren oder skypen kann.
    LG
    Martina

    Hallo,
    eigentlich wollte ich mich erstmal vorstellen bevor ich hier im Forum etwas schreibe, mich beteilige. Aber ich bin hier gerade auf eine Diskussion gestoßen, zu der ich etwas sagen möchte. Trotz allem erstmal in Kurzform meinen Weg.
    Brustkrebsdiagnose 12/2011, dann 6 x Chemotherapie, erhaltende OP mit Implantaten beidseitig (BRCA 2) und 28 mal Bestrahlung. Im Oktober 2012 dann noch Eierstöcke entfernt. Im Jahr dadrauf Implantataustausch gegen Eigengewebe wegen Kapselfibrose. Medikamente nur Letrozol und alle 3 Monate Kontrollen. Seit September 2014 ständige Schmerzen im Bereich der Brustwirbelsäule, zwischen den Schulterblättern. Begründung der Ärzte: Verspannungen nach den Brust OPs. Schmerzen immer schlimmer, endlich im März 2015 ein MRT - Diagnose Knochenmetastasen.
    Schock wenn man plötzlich von Lebenserwartung spricht und nicht mehr von Heilungschancen.
    Es war schon so schlimm, dass ich sofort ein Korsett tragen musste weil Gefahr bestand, die Wirbelsäule bricht. Szintigram zeigte Metastasen noch in der Lendenwirbelsäule, Hüfte und im Koopf.
    Dann Rückenstabilisierung mit 8 Schrauben, die OP und die Wochen danach waren die Hölle. Und als es mir im Oktober dann endlich wieder besser ging, da zeigten sich 2 Lebermetastasen. Es ging also weiter, immer wenn ich den Kopf aus dem och steckte, dann haute wieder jemand drauf, diesmal die Lebermetastasen. Ich bekam dann Chemo mit Herceptin, ertuzumab und Taxotere, nach 5 mal waren die Metastasen weg. Dann gabs nur noch alle 3 Wochen Herceptin und Pertuzumab. Und nun haben wir wieder Oktober und wieder eine neue Metastase.
    Ich habe die Therapie immer gut vertragen, bisschen Durchfall aber sonst nichts. Die brüchigen Fingernägel und Hautproblem kommen vom Taxotere und das wird wieder besser.
    Für mich stellt sich die Frage, was hat das Herceptin und Pertuzumab bewirkt, wenn darunter jetzt wieder ein Metastase aufgetaucht ist? Ich hab Angst, das es nun nichts mehr gibt. Das erste Mal, das ich so richtig verzweifelt, das ich Gefahr laufe, nicht mehr an ein langes, lebenswertes Leben glaube. Meine Träume begrabe, was ich eigentlich nicht will.
    Danke fürs Zulesen
    Martina