Beiträge von Maggie

    Hallo Pitti67,


    ich bekam bei meinen 'Zometa'-Infusionen bei den ersten immer das Original, für 160-260 Euro pro Infusion. Das schwankte, je nach Marktpreisen. Es gab hier eine Zeitlang Lieferengpässe. Dann bin ich auf ein Off-Label-Produkt umgestiegen für ca. 35 Euro pro Infusion.

    Das war lt. meinem Onkologen problemlos möglich. Er hatte mir eh von Anfang an geraten mich mit Off-Label-Produkten behandeln zu lassen statt mit dem Original.


    Liebe Grüße

    Maggie

    Hallo goldenpaws,


    bei mir war es so, dass ich in einer Brust zwei Tumore hatte (gleiche Tumorbiologie). Einer war nach dem 2. Kontroll-US komplett verschwunden, der andere wurde größer gemessen, als bei der 1. US-Kontrolle. Ich war ziemlich verunsichert. Der Chefarzt im Brustzentrum versuchte mich zu beruhigen und meinte, dass es wahrscheinlich so ist, dass der Tumor zerfällt, von innen heraus und er in diesem Stadium gerne Wasser speichert (und dadurch im US größer wirkt).

    Letztendlich war es dann auch so. Was man im US gesehen und gemessen hatte, war nur noch Tumorschrott und zerfallenes Gewebe.


    Liebe Grüße

    Maggie

    Liebe Zara,


    ich hatte 2016 auch das ETC dd-Schema und kann dir sagen, dass ich sehr wenig Nebenwirkungen hatte. Mir war nie schlecht (ohne Medikamente). Ich habe auch stundenweise arbeiten können (Homeoffice). Gegen Ende waren meine Blutwerte schlecht und ich war entsprechend schlapp. Unter Taxan hatte ich Muskelschmerzen, die mit Ibu gut auszuhalten waren.


    Also mach dich nicht verrückt. Jede reagiert anders. Und es gibt viele gute Medikamente, falls du sie brauchst.


    Liebe Grüße

    Maggie

    Hallo liebe standup,


    auch von mir ein herzlicher Gruß und herzlich willkommen hier im Forum.


    Ich hatte meine Erstdiagnose im Oktober 20216 und hatte den gleichen Tumortyp wie du (HER2neu, 3+).

    Mir geht es, abgesehen von ein paar Alltagswehwehchen, gut. Ich wünsche dir alles Liebe. Das meiste hast du ja hinter dir.

    Den Rest schaffst du auch noch :-).

    Wenn du Fragen hast, immer her damit. Hier findest du geballte Erfahrungen :-).


    Liebe Grüße

    Maggie

    Liebe Esperanzaa,


    bei mir war es so, dass mein Tumor auch lt. Ultraschall nur wenig unter der Chemo geschrumpft ist. Am OP-Morgen bei der Clip-Markierung hat die OÄ eine Tumorgröße von 1,5 cm gemessen.

    Am Ende war es dann doch ein pCR. Was man im Ultraschall gesehen hat, war abgestorbenes Gewebe und Tumorschrott.


    Ich drücke dir ganz fest die Daumen.


    Liebe Grüße

    Maggie

    Hallo ihr Lieben,


    auch von mir ein lieber Gruß. Ich hatte meine HER2pos.-Diagnose im September 2016 und mir geht es gut. Alle Nachsorgeterminen o.B.

    Die Muskel- und Gelenkschmerzen versuche ich zu ignorieren :-).

    Ich bin sooooo dankbar.


    Liebe Grüße

    Maggie

    Liebe Gali1111,


    mir ging es ähnlich wie dir. Im 2. Kontroll-US während der Chemo war an der Stelle, wo der Tumor saß, nichts mehr zu sehen, aber daneben sah die Ärztin plötzlich einen neuen.

    Mein Schreck und meine Gedanken waren ähnlich wie deine. Ich habe im Brustzentrum dann so lange Rabattz gemacht, bis ich eine neue Mammographie machen und mit dem Prof persönlich sprechen konnte.

    Der hat mir dann erklärt, dass bei den Mammographie-Aufnahmen zu sehen war, dass der Tumor ursprünglich so aussah wie eine Hantel, also , vereinfacht ausgedrückt, zwei Kugel verbunden mit einem kleinen kurzen Steg. Die Kugel lagen so hintereinander, dass im US die zweite Kugel von der ersten komplett verdeckt wurde und angeblich nicht zu sehen war. Durch die Chemo hat sich die erste Kugel aufgelöst und es war dann im 2. US nur noch die zweite zu sehen (die logischerweise auch eine andere Position hatte, als die erste Kugel und auch 'seltsam' aussah).


    Es hat sich dann nach Beendigung der Chemo und bei der BET herausgestellt, dass das seltsame Aussehen des '2.' Tumors dadurch kam, dass sich dieser Teil des Tumors nicht komplett aufgelöst hatte, sondern noch Tumorschrott (abgestorbenes Gewebe) übrig blieb. Bis zum Tag der OP hatte die Ärztin immer noch von einem Resttumor gesprochen. Ich war entsprechend frustriert. Aber am Ende wurde es dann doch ein pCR :-)))).

    Liebe Grüße

    Maggie

    Liebe Kampfdemgrinch,


    ich hatte auch eine ETC-Chemo (HER2neupositiv) und nahm an der Gain-Studie teil. Gleichzeitig mit mir hatten diese Chemo auch zwei Mitpatientinnen, die TN waren. Beide hatten am Ende eine pCR.

    Dosisdicht ist bei hohem KI-Wert effektiv, da sich gleichzeitig immer sehr viele Zellen in Teilung befinden und es dann alle zwei Wochen eins auf die Mütze gibt.

    Warum genau bei dir ETC besser ist, als EC und Pacli hat sicherlich gute Gründe, die dir deine Onkologin beantworten kann.

    Hadere nicht, das wird schon. Du hast es bald geschafft.


    Liebe Grüße

    Maggie

    Hallo Lana 79,


    auch ich bin/war HER2pos und im September 2016 bekam ich die Diagnose. Heute geht es mir wieder sehr gut. Mein Arzt sagte mir damals, dass, mit der Zulassung der Antikörper-Doppelblockade Herceptin und Perjeta, der HER2positv zu den bestzubehandelten Brustkrebstumoren gehört. Und das die Heilungschancen um die 90% liegen.


    Alles Liebe

    Maggie

    Hallo Lotte,


    ich glaube nicht, dass eine PCR davon abhängt, wieviel Zeit zwischen Chemoende und OP liegt. PCR heißt, dass die Chemo alle Tumorzellen platt gemacht hat und der Pathologe nichts mehr nachweisen konnte. Platt ist platt, also entweder es sind nach der Chemo keine Tumorzellen mehr da, oder nicht. Ob der Pathologe das dann nach 4 oder 8 Wochen feststellt, also wann operiert wird, hat m. E. keinen Einfluss auf eine PCR.

    Liebe Grüße

    Maggie

    Liebe minayla,


    bei mir war es genau wie bei Hosimo. Der Tumor hatte sich im Laufe der Chemo nur geringfügig verkleinert (von 2,1 auf 1,5 cm) , unter Pacli sogar im US wieder 'gewachsen' (er hatte Wasser gezogen). Kurz vor OP war er dann noch 1,5 cm groß lt. US und am Ende gab es dann doch eine pCR. Was im US wie ein Tumor aussah, war nur noch totes Gewebe und Tumorschrott.


    Ich hatte damit wirklich nicht mehr gerecht.


    Liebe Grüße und frohe Weihnachten

    Maggie

    Liebe Tiane,


    der Tumor hat sich unter der Chemo verkleinert und er konnte mit Sicherheitsabstand bei der OP entfernt werden. Beides ist gut.

    Vielleicht macht es Sinn, deinen Tumorrest, so wie er jetzt ist nach der OP, molekularpathologisch untersuchen zu lassen. TN ist nicht gleich TN, da gibt es jede Menge Subtypen. Auf jeden Fall kann die Anschlusstherapie dann besser abgestimmt bzw. der Einsatz der Tablettenchemo bestätigt werden.

    Dein Onkologe bzw. dein BZ sind dafür die richtigen Ansprechpartner. Der Chirurg kümmert sich in der Tat nur darum, dass die OP gut verläuft.


    Liebe Grüße

    Maggie

    Liebe Kerry66,


    wenn ich richtig lese, hast du ein OP-Ergebnis mit Regressionsgrad nach Sinn 3. Das ist das zweitbeste Ergebnis, was frau haben kann nach Chemo (das beste ist Sinn4). Deine Chemo hat also sehr viel gebracht. Ich vermute, dass im Resttumor zwar auch noch ein paar Krebszellen vorhanden waren, aber auch viel totes Gewebe und 'Tumorschrott'.

    Und es gibt einige Optionen ggfs. weiter zu therapieren (z.B. Tablettenchemo) um das Ergebnis zu verbessern. Dein Arzt wird mit dir hierzu vielleicht bereits gesprochen haben. Evtl. nacht es Sinn, das restliche Tumorgewebe molekularpathologisch untersuchen zu lassen, bevor die weiteren Möglichkeiten festgelegt werden.

    Das alles hängt auch davon ab, was du für einen Tumortyp hast.


    Liebe Grüße

    Maggie

    Liebe Tanja,


    deine Gedanken kann jede hier mehr als gut verstehen. Versuche dich, so schwer es auch ist, nicht verrückt zu machen.

    Das letzte Wort, wieviel und ob überhaupt noch Resttumor da ist, hat der Pathologe.


    Bei mir war es auch so, dass sogar am OP-Morgen der operierende Arzt beim US meinte, der Resttumor sei noch 1,5 cm groß.

    Am Ende war es dann nur noch abgestorbenes Gewebe und Tumorschrott, das im US aussah wie ein Tumor.

    Der Pathologe bestätigte eine pCR.


    Zwischen OP und Ergebnis lagen 10 Tage.


    Liebe Grüße

    Maggie

    Hallo Kaba,

    auch ich würde mir in euerer Situation eine dritte Meinung einholen. Neben Heidelberg ist Berlin wohl führend bei TN. In Berlin wirst du nach meinem Wissensstand auch telefonisch beraten.

    Ruf dort einfach mal an. Die sind sehr nett und hilfsbereit dort und vor allem, die kennen sich super aus bei TN (forschen auch selber).


    Liebe Grüße und euch beiden alles Gute

    Maggie

    Liebe Blumenstrauß,


    ich kann gut verstehen, wie es dir geht. Mir ging es vor einem Jahr genauso. Ich hatte mir so gewünscht, dass sich der Tumor unter der Chemo aus dem Staub macht. War aber in allen Kontrolle- US nicht so, zwar geschrumpft, aber Immer noch mit 1,2 cm Durchmesser zu sehen.


    Selbst am Morgen der OP beim Clipping, sagte die Ärztin: ''ja, er ist noch da''. Ich war so deprimiert.

    Aber was war es dann zu guter Letzt nach dem der Pathologe das Rausgeschnittene untersucht hatte: Nur noch Tumorschrott und totes Narbengewebe und eine pCR.


    Also, mach dich nicht verrückt. Es kann so vieles sein, was da bei dir auf dem US zu sehen ist. Und wenn es doch noch ein paar lebende Tumorzellen sein sollten, kann man mit postadjuvanter Chemo dem Mistkerl immer nochmal weiter eins auf die Mütze geben.


    Liebe Grüße

    Maggie

    Hallo Sky,


    bei mir begannen die Kopfhaare 2 Wochen nach Chemobeginn auszufallen, die Körperhaare auch. Meine Wimpern und Augenbrauen habe ich noch
    unverändert. Bin jetzt 6 Wochen nach Chemostart. Meine Chemo dauert nur 18 Wochen, also 4 Monate, da sog. dosisdichte Chemo (9x alle 2 Wochen, im ETC-Schema). Wie schon geschrieben, bisher ohne nennenswerte Nebenwirkungen. Musste auch bislang keine Medikamente gegen Übelkeit etc. nehmen. Kann sich aber alles auch noch ändern. Habe ja noch 6x vor mir. Aber egal, Hauptsache es hilft. Was sind schon ein paar unfitte Wochen, die gehen vorbei.
    Liebe Grüße
    Maggie

    Hallo Sky,


    ich habe meine Diagnose seit dem 7.10. und habe auch einige Tage gebraucht, bis ich realisiert hatte, was
    da gerade mit mir und meinem Leben passiert. Ich dachte, ich muss doch gleich wach werden und der Alptraum ist wieder vorbei.
    Ich habe den gleichen Tumortyp wie du und befinde mich gerade mitten in der Chemo-Therapie. Bekomme sie auch vor der OP. Dies hat den Vorteil, die Ärzte können beurteilen, wie die Chemotherapie anschlägt, da sich in vielen Fällen der Tumor während dessen verkleinert. Dadurch wird auch die anschließende OP meistens einfacher. Bei unserer Diagnose wirst du sehr wahrscheinlich nicht um eine Chemotherapie nicht herumkommen. Aber sie ist auch die wirksamste Waffe, die wir haben, dem Schei.....kerl eins zu verpassen.


    Ich habe sehr wenig Nebenwirkungen, kann alles machen (einkaufen, Sport, weggehen). Die Antikörper bekomme ich zusätzlich während der Chemo und danach noch einige Monate. Ohne Chemo werden werden diese
    Antikörper, soweit ich weiß, nicht gegeben. Die Antikörper allein bewirken keinen Haarausfall, dass verursacht die Chemo.
    Aber auch diese Zeit vergeht, jetzt über Winter trage ich eh draußen Mützen, da fällt es nicht auf, dass ich zur Zeit keine Haare habe.


    Viele Grüße
    Maggie