Beiträge von Ilisweetie

    Nicole1984 Guten Morgen😊, 80 Stück sind natürlich einige! Ich fand meine 30 schon viel😅, hatte das aber vor der op schon mit meinem Prof besprochen, dass wir aufgrund meines jungen Alters (32)und zu Gunsten einer bestmöglichen Sicherheit, nicht nur Wöchterknoten entfernen, unabhängig davon ob im Schnellschnitt alles ok ist und insgesamt sehr radikal operieren werden. Er hat also großzügig „ausgeräumt“
    Aber dann schaut es jetzt ja erstmal gut aus bei dir👍 Beine kamen bei mir erst später dazu, zunächst war es immer mal wieder im Unterbauch und Schambereich zu spüren. Aber alles in händelbarem Ausmaß.

    Hamster Hi😊ich glaube, die Anzahl der entnommenen Lymphknoten ist dabei entscheidend. Bei mir waren es um die 30, die Drainage lag nicht mal ne Woche, gab beim Ziehen aber 0 Probleme. Danach hat man schon gemerkt, dass die Lymphknoten fehlen. Alle 2 Wochen zur Lymphdrainage hätte da nix geholfen😬. Gehe jede Woche1-2x und zusätzlich hab ich eine Kompressionsstrumpfhose. Letztere habe ich besonders im 1. Jahr echt brav immer getragen, mittlerweile kann ich da auch öfter drauf verzichten ohne Probleme😊

    Alles Liebe

    Nicole1989 🙈😳du Arme! Das ist ja bei dem ganzen Mist immer das Problem- man weiß nie, wie es bei einem selbst läuft. 2 l ist schon ne krasse Menge! Wie viele Lymphknoten wurden bei dir entfernt? Bei mir waren etw über 30. Dafür hatte ich danach nach Ärger mit dem Lymphzeugs, aber mit der Drainage und Kompressionsstrumpfhose gut in den Griff zu kriegen👍
    Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen, dass es das nun war!

    Nicole1989 Hi😊mir wurden damals ca 30 Lymphknoten im kl Becken entfernt, der Drainagebeutel lief bis zum Schluss voll, mein Prof hat mich da aber beruhigt und meinte das Gewebe schafft das normalerweise und absorbiert die Flüssigkeit. Die Drainage wurde, obwohl sie sehr viel förderte, gezogen- war problemlos! Also musste nie punktiert werden. Mach dir da nicht so einen Kopf! Man muss sich halt nun „vernünftig“ verhalten, keine heißen Bäder/Sauna, ich gehe jede Woche zur Lymphdrainage und habe gute kompressionsversorgung (Strumpfhose, Leggins u Strümpfe). Wichtig besonders im ersten Jahr, dann bilden sich im Gewebe neue Abflusswege für die Lymphflüssigkeit. Klar nicht wie früher, aber auch nicht so tragisch, komm gut zurecht😊

    Alles Liebe Dir

    Angie_84 Hi, Diagnose 11/2016, ich lebe auch noch😜👍, schön war’s nicht, aber mir geht’s wieder prima! Du bist jetzt klar erstmal aufgeregt, aber wenn du genauer Bescheid weißt, wird das besser. Und eigentlich ist es doch Glück im Unglück, dass der Tumor durch die Op entdeckt wurde!

    happylein Hi😊Körperknast ist gut...den hatte ich auch. Nach meiner großen Op war erstmal Schluss, habe Monate gebraucht, um einigermaßen normal spazieren zu gehen. Mehr war nicht drin. Habe aber täglich „trainiert“, auch viel mit Physios. Saß auch schon (zu) früh wieder auf meinem Großen- ein Nachbar hat mich unter Schmerzen aufs Pferd gewuchtet, wusste da nicht, ob das jemals wieder was wird. Jetzt springe ich wieder Parcours mit ihm. Ansonsten kann ich auch wieder normal joggen und mache rel hartes Training 4-6x die Woche. Es sind körperliche Schäden und Schwächen geblieben, aber ich mache alles, was ich vorher schon gemacht habe, inkl zb Langhanteltraining (die Ärzte meinten, ich könne nie mehr heben, aber geht doch😆😜). Hat aber fast 3 Jahre gedauert, bis ich mich grob dem „Vorher“ angenähert hatte...alternative Sportarten waren jetzt nicht so meins- also Walken, Yoga etc, ich brauch Power und gehe schon immer lieber bis an bzw über meine körperlichen Grenzen🙈. Lebe auch ansonsten mit 200%...schon vor Krebs und jetzt erst recht! Nicht aufgeben, kleine Fortschritte aber auch bewusst wahrnehmen u würdigen, hartnäckig dranbleiben- du schaffst bestimmt mehr, als du jetzt gerade glaubst! Ein bisschen mehr geht immer, auch wenn es vielleicht nicht ist wie früher😊💪

    Nicole0987 Hi nochmal. Das Problem ist, auch wenn du es nicht hören magst- es gibt nichts- absolut gar nichts- das du tun kannst. Du kannst das Virus nicht mehr loswerden. Es ist in deinem Körper und da bleibt es auch, egal, was du tust. Das ist wie bei Herpes, wird man auch nicht mehr los. Normal hält dein Immunsystem das Ganze in Schach, dann passiert weder dir noch deinem Partner etwas. Du könntest Kondome verwenden, richtig- führt aber nicht mal zu einem 50% Schutz gegen HPV. Hautkontakt, Handtuch...reicht nämlich alles zur Übertragung. Auch ein Zungenkuss ist damit dann tabu...du siehst, das ist Quatsch!

    J.P.Lustig Bin das echt leid hier im Forum mit meiner Erkrankung immer wieder von Nicht-Betroffenen belehrt zu werden! Die Alternative wäre übrigens nie wieder Sex zu haben. Gegen HPV schützt dich nämlich auch kein Kondom. Hautkontakt reicht. Kann ja gerne jeder, der mag, enthaltsam leben. Ich werde es nicht tun...warum auch? Ist medizinisch völliger Blödsinn. Wenn du die Zusammenhänge genauer verstehen möchtest, informiere dich in der Fachliteratur.

    FiLeoMa Hi😊ich hoffe, ich kann dir etw Mut machen. Hatte ein Adenokarzinom 1b1, also noch etw kleiner und die große Op Wertheim/PiverII-III, also rel. radikal. Hatte lange Probleme, ist auch jetzt nicht alles toll, aber fast 4 Jahre nach der op geht es mir wieder recht gut. Hatte lange Probleme mit der Blase und länger einen bauchdeckenkatheder. Als „Beuteltier“ ging es mir psychisch schon noch eher schlecht. Wurde wieder einigermaßen, nicht so wie früher, aber ertragbar. Auch Schmerzen habe ich nicht mehr so oft und vor allem- ich mache ALLES wirklich alles wieder, was ich vorher auch gemacht habe. War die ersten Jahre teils unvorstellbar, aber es ging gaaaaanz langsam immer besser. Ich mache ziemlich heftig Sport- mit hohen Gewichten und extremer Belastung, geht😊👍

    Auch psychisch bin ich meist stabil, manchmal überkommt es mich wieder...Angst, Traurigkeit...aber es bestimmt mein Leben nicht mehr!
    ich wünsche dir alles gute und du schaffst das auch💪, lass es einfach auch zu, wenn es dir schlecht geht. Das Ganze und die op sind Wahnsinn, physisch und psychisch, das dauert...

    Eifelkater Ganz so extrem ist es dann auch nicht...ich habe ja NachsorgeErfahrung in Uni-Klinink und beim Gyn. KH ist schon deutlich gründlicher, aber der Gyn macht schon einiges mehr als nur den Abstrich...zusätzlich tastet er und macht US vaginal u über die Bauchdecke. Theoretisch bietet meiner auch eine Kolposkopie alle 6 Monate an, aber die lass ich immer in der Uni machen. Außerdem tastet er die Brust ab und macht da 1x im Jahr US. Meine Erfahrung hat gezeigt, es wichtig für sich selbst zu wissen, was man gemacht haben möchte und diese dann beharrlich einfordert. Ich nerve immer so lange bis ich die gewünschte Untersuchung bekomme...
    Da du ja bestrahlt wurdest, müsstest du ja auch zusätzlich in der Bestrahlungsabteilung eine zusätzliche Nachsorge bekommen? Ist hier in der Uni zumindest so üblich.
    Die Leitlinie sieht übrigens auch definitiv mehr vor als nur den Abstrich...

    LG

    gistela Hi😊mach dir wg der unregelmäßigen Vorsorge nicht so viele Vorwürfe- rettet einen auch nicht😬, ich war 32 (also auch zu „jung“) und bin alle 6 Monate hin inkl Ultraschall, geholfen hat es mir 0,0 gar nichts. Die Gyn hat nix gesehen- obwohl der Tumor da bereits mehrere cm groß war...irgendwie ist das alles Schicksal...

    LG Ili

    Aenneken Hi😊ein Tipp bezgl Patientenverfügung, Notar ist nicht nötig. Aber es ist sehr Sinnvoll die Verfügung mit einem Arzt, den man evtl auch schon etw kennt bzw dem man vertraut, durchspricht und sich da Ratschläge für richtige Formulierungen geben lässt. Habe ich auch so gemacht und vor meiner großen Op, wo ich nicht wusste wie u in welchem Zustand ich wieder wach werde, bin ich dann zusätzlich alles mit meinem Prof, der mich operiert hat, durchgegangen. LG Ili

    il Fiore Hi😊kommt immer auf die KK an. Ich habe nach meiner op die Impfung auch selbst gezahlt. Hilft ja nix...mein Prof hatte mir sogar ein Gutachten zum Nutzen erstellt- war der KK aber egal😬 Eine Bekannte hingegen hat es von ihrer problemlos gezahlt bekommen. 3 Spritzen werden teils immer noch angegeben und viele Ärzte glauben, dass das nötig sei- mein Prof sagte, die aktuelle Wissenslage sei, dass bereits 2 Spritzen reichen. Und mir wurde empfohlen, auch meinen Partner impfen zu lassen... LG

    Chilli82   Akureyri Ja, ich gehe im Wechsel ins KH u zum Niedergelassenen. Das ist aber nicht die Regel und glaube auch nicht immer/überall mgl. Bei mir ist das ein bisschen ein Sonderabkommen zu meinem Prof und mir, welches auf wechselseitiger Sympathie beruht😅, er ist eigentlich in der Ambulanz nur für Privatversicherte, hat mich aber (kostenlos) als Kassepatient genommen und verzichtet somit auf einiges an Geld.
    Aber die normalen Gyns Abteilung machen teils auch Nachsorge, aber da ist mal halt dann immer bei unterschiedlichen Ärzten.

    Die erste Nachsorge war beim Prof aber auch so knapp, er hat mir das aber so erklärt, dass alles weitere so kurz nach der Op noch keinen Sinn machen würde.
    Was man bekommt, hängt leider stark vom einzelnen Arzt ab und wie wichtig ihm/ihr der wirtschaftliche Aspekt ist...

    LG