Beiträge von Wusel

    Moin zusammen,


    vor meinem Rezidiv in 2016 habe ich 5 Jahre AROMASIN (Exemestan) nehmen dürfen und hatte es mit schweren Gelenk- und Knochenschmerzen sowie beidseitigen Karpaltunnelsyndrom und Mega-Hitzewallungen zu tun. Das erfreuliche war, dass schon sehr kurz nach dem Absetzen (ca. 1-2 Wochen) die Beschwerden rückstandlos verschwanden!


    Seit November 2016 darf ich nun LETROZOL einnehmen und kann über KEINE nennenswerten NWn klagen! Möglicherweise greift bei mir der Haarverlust, was wiederum aber auch von IBRANCE kommen kann. Möge es so weitergehen. Wenn es weiter nichts ist!


    Ich nehme die beiden Medikamente jeweils mit meiner ersten Mahlzeit am Tage ein, was sehr unterschiedlich sein kann. My way.


    Liebe Grüße,

    Wusel

    Hallo ich bin neu hier und würde mich gerne mit Betroffenen über die Therapie mit Ibrance austauschen.

    Hallo Cosima,

    auch von mir ein herzliches Willkommen im Forum. Habe Deinen Beitrag leider erst heute gelesen ... besser spät, als nie! Auch ich bin seit Januar 2017 mit IBRANCE unterwegs. Bereits seit November 2016 nehme ich außerdem LETROZOL. Ich kann berichten, dass sich die Nebenwirkungen "in Grenzen" halten. Allerdings habe ich IBRANCE seit September 2017 auf 100 mg reduziert, da ich starke "Probleme" mit körperlicher Schwäche und permanenten Sehproblemen (ständiges verschwommenes Sehen und Augentränen) hatte. Das hat sich jetzt zum Glück gegeben und die Lebensqualität - um die es ja schließlich primär geht - hat sich verbessert. Nach wie vor "leide" ich unter Haarverlust, doch wenn es weiter nichts ist!!!

    Freue mich auf einen Austausch mit Dir und vielleicht sollten wir ein eigenes Thema IBRANCE eröffnen. Gruß von Alster und Elbe!

    Wusel

    Hallo zusammen,


    ich beende nun gerade meinen ersten Zyklus mit beiden Medikamenten: Keinerlei nennenswerte NW außer Schlafstörungen, Appetitlosigkeit und abendliche Hitzewallungen, was ich ja noch aus den 5 Jahren Aromasin bestens kenne ;). Meine Blutwerte haben sich auch nur gaaanz geringfügig verändert. Mein Onko meint, dass ich auch mit keinerlei weiteren "Beeinträchtigungen" zu rechnen habe. Nach wöchentlichen Checks switchen wir nun auf 2-wöchentlich um. Ich freue mich, es geht voran!


    Liebe Grüße von Wusel :)

    Liebe Pea1961,


    dascha'n Schiet mit der neuen Meta. Soll sich Herr K. doch endlich verp.... . Sorry, aber das muss doch mal gesagt werden :rolleyes:. Ich freue mich, dass Du "die Sache" ähnlich siehst wie ich. Denn alles andere führt ja doch zu nichts! Auf die Dauer hilft nur Power (alter, blöder Spruch, aber irgendwie immer noch passend). Wie geht es denn jetzt in Deinem Fall weiter? Welche Therapien werden da angeboten? Freue mich, liebes Nordlicht, mal wieder von Dir zu hören.


    Windige Grüße von Wusel

    Hallo an alle,


    nachdem ich nun über 3 Monate auf die Zulassung von Ibrance (Palbociclib) habe warten müssen (mein Tumor erfüllte nicht alle Einschlusskriterien für die Studie) nehme ich die Tabletten nun seit Anfang 2017. Angefangen habe ich bereits im November 2016 mit Letrozol.


    Kurzgeschichte: BK Januar 2010 mit vollem Programm (2 OPs, Ablatio bds., 6 Zyklen Chemo, 26 Tage Bestrahlung), 5 Jahre Aromasin. Oktober 2016 Rezidiv Fernmetastasen (intraperitoneal metastasierendes Mamma-CA in die Eierstöcke und das Bauchfell), OP Eierstöcke raus.


    Ich freue mich über die Chance, die sich mir bietet und hoffe, dass sich mittels beider Medikamente die Tumorlast soweit verringert, dass ich noch jede Menge schöner Jahre vor mir habe. Bei Interesse Eurerseits kann ich gern von meinen bisherigen und zukünftigen Erfahrungen berichten. Schön wäre es natürlich, wenn sich eventuelle Nebenwirkungen in Grenzen halten würden. Aber selbst wenn nicht: DAS ist meine Chance :P! Liebe Grüße von Wusel

    Liebe Mosicha, liebe Monalisa, liebe Tiggy und liebe Sabi 66,


    ganz lieben Dank für Euer herzliches Willkommen und die freundlichen Worte und Wünsche! Ich werde versuchen, auch weiterhin hier im Forum positives Denken zu verbreiten und Motivation zu stiften. "Kolleginnen" mit ähnlichen Diagnosen möchte ich hiermit herzlich zum Austausch auffordern!



    Liebe Tiggy,


    auch Dir lieben Dank für Deine Reaktion auf meine kleine Vorstellung. Glaube mir, auch ich habe mich nach der neuen Diagnose im Oktober 2016 gefragt, wozu denn die knapp 10 Monate "medizinische Auszeit" in 2010 gut waren. Das ist normal, das fragt man sich eben. Weil man auch immer wieder versucht, einen "Schuldigen" zu finden, den es natürlich gar nicht gibt. Dinge passieren, oder eben auch nicht. Ich habe mir nur nochmal von den Docs bestätigen lassen, dass ich seinerzeit ALLES getan habe, um ein Wiederauftreten möglichst zu verhindern. Mehr geht nicht. Hat nicht geklappt, also gehe ich die Sache wieder an, denn aufgeben gilt nicht :D. Und es ist ja auch nicht so, dass bei mir nur "eitel Sonnenschein" herrscht. Da gibt es die Momente - und die kennt ihr ja alle - da muss man einfach alle Türen hinter sich zumachen, die Katze (o.ä.) auf den Schoß nehmen und die die gesamte schräge Gedankenwelt rauslassen. Tränen sind dann auch herzlich willkommen und klären die Wetterlage. Was glaubst Du, wie ich mich gefühlt habe, als der Operateur mir sagte, er könne leider nichts mehr für mich tun. Ohne eine weitere palliative - ja, so nannte er es - onkologische Therapie möge ich in Monaten denken ... Uff, das war ein klarer Tiefschlag 8|! Für mich allerdings völlig inakzeptabel! Das konnte ich mir nicht gefallen lassen. Da muss ich "gegen anstinken"! SO NICHT! Ich trete doch nicht einfach in meinen Fünfzigern ab! Niemals, nicht kampflos! Und außerdem kann ich meinen Herzbuben und unsere Miezen nicht allein lassen und möchte doch meine Mitmenschen noch ein wenig "nerven" :). In diesem Sinne: Denke bitte (soweit es geht) positiv, lasse aber durchaus auch "schwache Momente" zu. Die sind wichtig.


    Liebe Grüße von Wusel

    ... und ein frischer Gruß von Alster und Elbe an alle Mädels (und Jungs natürlich auch)! :)


    Ich bin 56 Jahre jung und habe in den letzten Jahren Euer Forum gern als Besucherin begleitet und mich nun heute angemeldet, da ich mich gern zum aktuellen Thema LETROZOL plus IBRANCE äußern möchte. Hier kurz meine BK-Geschichte:


    Januar 2010 Diagnose BK, beidseitig, invasiv-lobulär und DCIS, T3, her2-neu negativ, Hormonrezeptor positiv, Entfernung von Wächter und 17 Lymphknoten rechts. Therapie: Januar 2010 OP BET, Februar 2010 OP Ablatio beidseits da Sicherheitsabstände zu gering, 6 Zyklen adjuvante Chemo (3 x FEC und 3 x DOC), 26 Bestrahlungen, 5 Jahre Einnahme von Aromatasehemmer AROMASIN.


    Oktober 2016 Rezidiv: Intraperitoneal metastasierendes Mamma-CA :(. Anlässlich eines Routinechecks beim Gyno wurde vermehrte Flüssigkeit im Unterbauch festgestellt. Dann setzte sich die Maschinerie erneut in Bewegung: Abdomen-CT, Knochenszinti, Blutwerte (Tumormarker CEA und CA 15-3 waren erhöht) usw. Es erfolgte eine Bauchspiegelung mit dem Resultat, dass mein ehemaliges Mamma-CA in den Unterbauch gestreut hatte. Die Eierstöcke waren befallen (sie wurden bei dieser Gelegenheit gleich entfernt) und auf dem Bauchfell sowie Zwerchfell und Darm wurden carcinomatöse Auflagerungen entdeckt :(. Mein Operateur nannte das einen "worst case", denn die betroffenen Gegenden kann man leider nicht so einfach operativ oder per Chemo behandeln. Der Doc sprach dann über die Möglichkeit, mich in eine Studie einzuschließen, die in den USA bereits gute Erfolge erzielt hätte. Es handelte sich um die Einnahme von LETROZOL plus IBRANCE, unter deren Einnahme es zu einer progressionsfreien Zeit bis zu 20 Monaten kommen kann (unter LETROZOL allein betrug diese Zeit wohl nur 10 Monate). Bedauerlicherweise erfüllte ich jedoch nicht alle Einschlusskriterien ("measurable desease" = messbarer Tumor). Und so habe ich dann im November 2016 schon einmal mit LETROZOL begonnen und die allgemeine Zulassung von IBRANCE abwarten müssen. Seit Anfang 2017 nehme ich nun b e i d e Medikamente und bin sehr froh über diese Chance :). Ich sehe diese beiden Medikamente als meine kleinen "Helferlein", wie ich es schon 2010 mit der Chemo & Co. gehalten habe. Inwieweit, ob, wie stark oder ob überhaupt Nebenwirkungen auftreten werden ist für mich momentan irrelevant. Ich bin bereits 2010 "durch die Hölle und zurück" gegangen, habe mich nicht unterkriegen lassen und so werde ich es auch weiter halten. Das Leben ist doch viel zu schön (und leider auch generell zu kurz), um sich unnötige Gedanken zu machen :thumbup:. Positiv denken und vertrauensvoll in die Zukunft schauen ist weiterhin meine Devise. Und dazu möchte ich Euch hiermit auch motivieren. Schlimmer geht immer, muss ja aber nicht so kommen. Ich freue mich auf Eure Kommentare und/oder Fragen o.ä. Liebe Grüße!