Beiträge von Heideblüte

    Toyota : Blume56 hat sich bereits entschieden, diese Entscheidung ist für viele von uns nachvollziehbar. Für dich nicht, okay, das hast du schon weiter oben ausreichend artikuliert. Was hast du davon, auf deiner Meinung rumzureiten und Blume56 evtl. Zu verunsichern. Bedenken äussern reicht einmal. Nur weil Du dich sehr intensiv mit Brustkrebs beschäftigst (leider oftmals mit alten Informationen) und obendrein für dich entschieden hast, an Therapie zu nehmen was irgendwie reingeht, muss das nicht für Andere auch richtig sein und ob dein Weg der erfolgversprechende ist, wirst auch du erst viel später erfahren. Eine Chemo mit so niedrigem ki67 wie Blume ihn hat, kann mehr schaden als nützen. Ihre Ärzte werden das schon hinreichend abgewogen haben. Und bei einer mastektomie untersucht der Pathologe das gesamte entnommene Gewebe. Ich denke, blume56 kann da sicher sein, dass da nix mit hohem ki67 dabei war.

    Versuche bitte deine Ängste nicht anderen überzustülpen. Berichte gern von deinen Erfahrungen aber akzeptiere wenn andere eine andere Meinung haben und für sich zu anderen Entscheidungen kommen. Ich denke, nicht jede von uns kann deine Entscheidungen nachvollziehen, aber ich kann mich nicht erinnern dass sich jemand so hartnäckig bei dir gemeldet hat wie du es gerade bei Blume56 tust.

    Blume56 schön, dass du keine Chemo brauchst. Solltest evtl nun doch zweifeln hol dir lieber Rat beim kid oder anderen Fachleuten als von foris mit eigener eingefahrener Meinung. Du scheinst aber deinen Ärzten zu vertrauen und wenn das passt, dann passt es und gut ist.

    Liebe Amy48 wenn sich die rechtlichen Regelungen nicht geändert haben, bekommt man nicht nach 3 Monaten automatisch wieder Entgeltfortzahlung. Ein neuer Entgeltfortzahlungszeitraum entsteht entweder nach 1 Jahr ab erster Krankschreibung oder nach 6 Monaten ohne Krankschreibung wg. der gleichen Erkrankung.

    Hallo Zusammen,

    für mich ist heute ein besonderer Tag. Meine Sillis haben ihren 3. Geburtstag (den 1. hatte ich mit einer rauschenden Party gefeiert, diesmal sitze ich coronabedingt allein zu Hause und stoße mit mir selbst an. Ich weiß, Feiern im kleinen Rahmen sind gestattet, aber ich habe aus beruflichen Gründen einige persönliche Kontakte und da schränke ich mich eben im privaten ein. Ein Punkt auf meiner Bucket-List ist "Tauchen am Great Barrier", habe mit einem Kuschel-Nemo die Therapie durchgezogen und will definitiv nicht riskieren, dass mir Corona die Lunge schädigt und mir meine Tauchtauglichkeit nimmt nur weil ich ein paar Leute zuviel getroffen habe).

    Wir 3 sind nach kleinen Startschwierigkeiten mittlerweile ein gutes Team. Ich habe hübsche Unterwäsche gefunden, die meinen beiden gut passt und steht (kein Vergleich zu den Kompressions-BHs, oder ähnlichen "praktisch/bequem"-Modellen ich bin einfach nicht der Sport-BH-Typ), trage gern Kleider in denen die beiden eine gute Figur machen und bin stolz auf mein Dekollete. Und auch sonst bin ich wieder mitten im Leben angekommen. Ich achte etwas mehr auf mich als in der Vergangenheit und sage leichter mal nein. Ich mache Sport und achte auf meine Ernährung, aber ich gönne mir auch Sofatage mit ungesundem Essen. m.a.W.: ich lebe und freue mich über Normalität.

    3 Jahre - d.h. es beginnt auch ein neuer Abschnitt in punkto Nachsorge. Ab jetzt nicht mehr alle 3 Monate sondern nur noch alle 6 Monate. Mal sehen, wie ich damit klar komme.

    Ich kämpfe - oder besser arrangiere - mich mit der ein oder anderen Chemofolge, aber - und das ist das wichtigste: bisher waren alle Nachsorgen o.B.. Ich weiß, dass dies nicht für immer so sein muss und weiss welch Glück ich - im Vergleich zu vielen anderen - bisher habe. Das macht Neuropathien, Vergesslichkeit, Schlaflosigkeit und Gelenkprobleme erträglicher. Ich bin sehr dankbar dafür, lese ich doch hier, dass andere liebe Frauen dieses Glück nicht in gleichem Masse haben.

    Ganz am Anfang sagte mir jemand, das Leben wird nie wieder so sein wie es war, die Angst wird mich begleiten, aber es wird leichter mit ihr umzugehen. Und ja: das war ein weiser Satz. Ich habe immer noch Angst und vor den Nachsorgeterminen habe ich diverse zusätzliche Wehwehchen, die sich nach den o.B.s regelmäßig in Luft auflösen. Mittlerweile komme ich damit immer besser zurecht und denke nicht mehr bei jedem kleinen Zipperlein an Metastasen.

    Mein Leben ist nicht mehr das, was es vor 4 Jahren noch war und einiges hat sich verändert, aber wenn es so bleibt wie es jetzt ist, bin ich mehr als zufrieden.

    Ich wünsche Euch allen alles Liebe und Gute.

    Grüße

    Heideblüte

    HI Albabella mit der OP Methode habe ich keine Erfahrungen gemacht. Meine Nippel wurden quer aufgeschnitten und "entkernt". ich fand das gut so, bei "komplett raus und wieder annähen" hätte ich etwas Angst, dass sie dann nicht wieder anwachsen. Aber wichtig ist, dass man einen Operateur hat, der seine Methode beherrscht und zu dem man Vertrauen hat.

    Ich kann gut damit leben, dass die Haut der Brustwarze geblieben ist. Meine Brüste sehen auf den ersten Blick völlig normal aus und das finde ich gut. Ein gewisses Restrisiko bleibt immer, auch das Brustdrüsengewebe wird vermutlich nicht zu 100% entfernt. Aber jede von uns muss für sich entscheiden, welches Risiko sie eingeht und mit welchem Risiko sie leben kann. Wenn Du sie behälst und dann nur dran denkst, dass da was sein könnte, ist es vermutlich psychisch sehr belastend. Allerdings solltest Du bei der kompletten Entfernung vorher überlegen, ob Du damit leben kannst und willst. Lass Dir Fotos zeigen. Ich habe gehört, es soll da auch ganz tolle 3D-Tattoos geben.

    Früher hat man wohl die Brustwarzen häufiger entfernt, heute lässt man sie oft.

    Wünsche Dir eine gute Entscheidungö

    Die Leitlinien unterscheiden nicht nach Op-verfahren. Gespräch abtasten mammografie. Alles andere bei Verdacht oder wenn man einen Arzt findet der mehr macht.

    Mammografie geht auch mit sillis. Vom Sinn und Zweck bin ich nicht wirklich überzeugt aber solange meine gyn mich dafür zum internisten überweist zum leberultraschall mach ich ihr die Freude.

    Liebe Samira4313 hier im Forum gibt es schon einige Themen zu BrCa und zur Mastektomie sowie zu verschiedenen Aufbauten. Eigengewebsaufbauten werden heutzutage meist aus dem Bauch gemacht (so genannter Diep Flap) ansonsten gibt es halt Silikon oder auch die Alternative "Amazone". Entscheiden musst Du, welchen Weg Du gehen möchtest und womit Du Dich wohl fühlen kannst.

    Stellen Deinen Ärzten alle Deine Fragen. Ich hatte meinem Operateur sogar nochmal eine Mail geschickt, weil mir ein paar Fragen erst im Nachhinein noch eingefallen sind. Die hat er auch geduldig und schnell beantwortet und somit mein Vertrauen in ihn deutlich erhöht. Auch war ich bei verschiedenen Ärzten, inkl. meinem damaligen Gyn (der war aber eine Pfeife und nicht hilfreich).

    Meine Sillis haben bald ihren 3. Geburtstag und ich geb sie freiwillig nicht mehr her. Mein Abschied von den Vorgängern war kein großes Problem, ich konnte sie eh nur schwer anfassen nach der Diagnose. Ich habe in den Wochen vor der OP noch einmal alle meine BHs angezogen (hatte eine recht ansehnliche Sammlung an Push ups mit Bügeln) und den schönsten hatte ich auf dem Weg ins Krankenhaus an. Ich habe mich also eher von den BHs als von den Brüsten verabschiedet. Mit den alten war ich an sich ganz zufrieden (klein und knackig für mein Alter top), jetzt sind sie auch knackig aber eine Nummer größer und passen noch besser zu mir.

    Also: Nimm Dir Zeit, mache Dir Pro und Contra Listen, schreibe Deine Fragen auf und suche die Antworten. Ich hatte eine Excel-Tabelle erstellt. Nach jedem Gespräch habe ich die neu gewonnenen Erkenntnisse erfasst und bewertet und ggfs. neu aufgeworfene Fragen hinzugefügt. Am Ende kam das raus, was mein Bauch schon viel früher gefühlt hatte, aber mein Verstand brauchte dieses systematische Vorgehen. Und ehrlich gesagt: ich war positiv überrascht als ich das Ergebnis das erste mal gesehen habe. Ich hatte so starre kalte Barbie-Brüste erwartet und habe warme weiche völlig normal aussehende bekommen. Ich habe meine Implantate auf dem Muskel, dazu wurde im krankenhaus von Anfang an kräftig gekühlt. Ich hatte nur sehr wenige blaue Flecken und von Anfang an ein recht ansehnliches Ergebnis.

    Einziger "Haken": ich war Bauchschläferin, das ist mit größeren Brüsten nicht so einfach. Aber dank Bauchschläferkissen geht auch das wieder.

    Grüße

    Heideblüte

    Blume12 Ich kann Dich verstehen und würde auch nur ungern eine gesunde Brust operieren lassen. Wenn Dein Arzt nur unter dem Muskel will, versuch es woanders. Jeder Arzt hat auch seine "Spezialität" und seine Lieblings-OP. Da sollte man Ihnen auch nicht etwas anderes aufzwingen. Es gibt soooo viele verschiedene Implantatformen und größen da wird für Dich schon das richtige dabei sein.

    Ni00 lass Dich gründlich beraten. Wenn Du eine BET machst, gibt es noch Bestrahlung dazu. Eine bestrahlte Brust kann - falls Du dann doch irgendwann zur Mastektomie tendierst - Probleme bei der Wundheilung machen. Und die erkrankte BET zu operieren und die erkrankte "auszutauschen" ist vemutlich auch nicht jedermanns Sache (ich bin recht froh, 2 Silikonbrüste zu haben, statt einer echten und einer aus Silikon, dann spürt man keinen Unterschied). Die Frage ist halt, ob Du mit dem erhöhten Risiko der derzeit gesunden Brust aufgrund der Genetik leben kannst und willst. Wenn Du die geklärt hast, kannst Du weiterschauen.

    Informiere Dich gut und erst wenn Du das Gefühl hast, für Dich eine Entscheidung treffen zu können, dann mach das. Lass Dich nicht zu sehr unter Druck setzen und zu einer vorschnellen Entscheidung drängen.

    Hallo liebe krampfgeplagten Mitstreiterinnen. Bei mir sind Magnesium und Calcium und alles mögliche andere top in Ordnung. Meine Muskelkrämpfe kommen also definitiv von den Neuropathien. Strom hilft soweit ganz gut, aber ich muss den Füssen immer mal wieder was neues bieten und es kostet halt Zeit. Bei mir krampft die Unterseite des Fußes und dann zieht es sich hoch. Nächtliche Krämpfe mit verbogenen Zehen und schmerzenden Waden nach einer Mini-Bewegung kenne ich auch sehr gut. Tagsüber geht es, aber sobald ich die Füsse hochlege. Was mir gut tut, ist rumlaufen mit meinen Noppenschlappen. Ansonsten versuche ich auch zu dehnen, was aber bei den Fußsohlen etwas schwierig ist, wenn man es selbst macht. Ein Physio gab mir mal den Tipp, auf Bällen rumzurollen. Leider rollen die auch leicht mal unters Sofa. Nun hab ich neulich im Sale bei einem allseits bekannten Kaffeeröster was interessantes entdeckt. Ist eigentlich wohl ein Faszientrainer, sind so "Stulpen" die man über die Füsse zieht und auf der Unterseite ist eine Art Ball eingebaut. Klasse, die ziehe ich mir morgens an und bis ich meine Runde durch die Wohnung fertig habe und das Bad erreiche sind die Muskeln schon schön durchgeknetet und das so ganz nebenbei.

    Leider musste ich gerade aussetzen, weil ich mir eine riesige Blase unter dem Ballen gelaufen habe und es dank der Neuropathien erst sehr spät gemerkt habe. Aber so langsam kann ich wieder auftreten.

    Liebe Kessu ich würde damit auch mal zum Schilddrüsenspezialisten gehen. Ich habe Knoten und hatte früher mal eine Überfunktion, mittlerweile eine Unterfunktion. Als das mit der Unterfunktion losging waren meine Werte bei der Hausärztin alle im grünen Bereich. Trotzdem hat sie mich zu einem Schilddrüsenspezialisten geschickt. Der dann anhand anderer Werte die Unterfunktion diagnostiziert hat. Seither gehe ich einmal im Jahr zum Schilddrüsen-Doc, der dann auch meine Knoten beobachtet, einer wurde auch mal biopsiert. Um Dich zu beruhigen: er meinte, selbst wenn einer dieser Knoten wachsen sollte, würde es meistens gutartig sein. Und selbst wenn es bösartig wäre, würde es üblicherweise nicht streuen. Wenn ich aber unbedingt wollte, würde er mir unterstützen, die Schilddrüse loszuwerden. Ich vertraue ihm und lasse sie erst einmal drin. Mein Befund ist seit Jahren unverändert. Selbst die Chemo hat daran nichts geändert.

    Hi Gali1111 ich wohne auch allein (und damals noch 80 km von meiner Familie entfernt), ich habe meine Implantate auf dem Muskel. Ich habe vorher in meiner Wohnung alles was ich so alltäglich brauche auf Griffhöhe geräumt (falls Du auf die Idee kommst zu bügeln, vergiss nicht, dass Bügelbrett vorher aufzuklappen. Gilt auch für Wäscheständer). Ich habe meine Vorräte etwas hochgefahren und die ersten Wochen haben dann meine Eltern am Wochenende durchgesaugt und die Einkäufe erledigt. Mit allem anderen bin ich ganz gut zurecht gekommen. Ich durfte die Arme nicht über Schulterhöhe heben und runterbeugen war auch ziemlich unangenehm. Habe mir dann einen Hocker (z.b. vor den ebenerdigen Kühlschrank) gestellt um an die Sachen dran zu kommen, im Sitzen ging das besser als vorgebeugt.

    Duschen durfte ich schon im Krankenhaus recht schnell. Ich hatte nach der OP einen Tapeverband (komplett zugeklebt, damit konnte ich mich nicht selbst waschen oder den Po abputzen), nach 2 Tagen gab es den Kompressions-BH, damit konnte ich mich dann wieder allein waschen. Schuhe zubinden war nicht so gut, ich hab dann welche angezogen in die ich einfach reinschlüpfen konnte. Der Kompressions-BH hat vorn Häkchen und Reissverschluss und oben Klettverschlüsse (auch vorn). Ich habe die Kletten so geschlossen, dass sie gerade so eben noch zusammenklebten und bin dann wie in eine Jacke reingeschlüpft, hab ihn erst vorn geschlossen und habe dann die Träger mit den Kletten auf meine Länge gekürzt. Wenn es irgendwo drückt (insbesondere an den Drainagen), lass Dir Kompressen zum Polstern geben. Ansonsten empfehle ich weite Sachen anziehen, die möglichst vorn geöffnet werden können. Ich hatte so ein paar "Shirts/Westen" mit Reissverschluss oder auch Sportjacken. Die konnte ich im Zweifel im Sitzen hinter mich legen und dann mit den Armen reinschlüpfen und vorsichtig hochziehen.

    Ich war 2 Wochen im Krankenhaus, weil eine Drainage so lange noch zu viel förderte und ich zu weit vom Krankenhaus entfernt wohnte um zum wechseln zu kommen. Direkt nach Entlassung bin ich auch schon wieder vorsichtig Auto gefahren. Schalten war nicht so doll, also anfangs nur, wenn es sein musste und dann extrem schaltfaul. Hab auf dem Dorf gewohnt, da hatte ich keine Probleme mit kleinen Parklücken.

    Wünsche Dir alles gute!

    Ni00 ich kann mich da nur anschließen, ich hab damals auch Kontakt zum BrCA-Netzwerk aufgenommen und habe viele Infos erhalten. Zum Thema Brustwarzen: mein Chirurg hat so ein "Mittelding" gemacht: Er hat die Brustwarze separat aufgeschnitten und den Inhalt rausgeholt. Nippel sind jetzt etwas kleiner, aber fällt eigentlich nicht auf. Ich hatte 2 andere Ärzte gefragt, die die Brustwarzen lassen wollten und er hat von sich aus gesagt, dass für ihn die Entfernung des Inhalts der Brustwarzen dazu gehört, da dort die Milchgänge enden. Bin mit der Lösung sehr zufrieden.

    und ja Jueli hat es gut erklärt, warum das Risiko in der erkrankten Brust höher ist als in der gesunden.

    Jacqueline81 wichtig ist, dass Du ganz genau in Dich reinhorchst und rausfindest was DU willst. Spiele alle Möglichkeiten durch, schreibe Deine Fragen auch und mach Dir Pro und Kontralisten. Sprich mit Menschen die dich gut kennen. Aber triff nur DEINE Entscheidung, lass Dich in nichts reinquatschen.

    Ich war mit meinem Brüsten soweit auch ganz zufrieden. Sie waren etwas klein, aber knackig und mit Push up sah es schon ziemlich gut aus. Für mich stand aber immer fest, wenn es mich mal erwischt, kommen sie weg. Aufbau mit Eigengewebe waren mir zuviele Baustellen. Silikon fand ich irgendwie ganz reizvoll. Nach laaaaaagem Überlegen habe ich mich dann für Silikon entschieden und mich sogar ein wenig auf die neuen gefreut (die alten gehörten einfach nicht mehr zu mir, ich hatte auch Probleme, sie noch anzufassen nachdem ich die Diagnose bekommen hatte. Mittlerweile ist meine OP fast 3 Jahre her und ich fühle mich wohl mit meinen Sillis. Sie sind warm und weich und nur in Rückenlage fällt auf, dass da bei mir was "anders" ist. Klar sie fühlen sich anders an als früher, aber um ehrlich zu sein: ich weiß gar nicht mehr so genau, wie die alten sich angefühlt haben und da ich fast rund um die Uhr pushups getragen haben, fühlt es sich wohl auch nicht so viel anders an. Ich glaube, das ist der Vorteil an uns beidseitig operierten Frauen, wir haben keinen direkten Vergleich und können uns vermutlich besser mit Silikon arrangieren als einseitig operierte Frauen.

    Es gibt verschiedene Formen, Größen, "Härtegrade". lass dir vom Arzt Muster zeigen, dann hast Du schon mal ein Gefühl dafür, was auf Dich zukommen würde, falls Du dich für Silikon entscheidest

    Wünsche Dir eine gute Entscheidung mit der Du Dich wohl fühlst.

    Winterkind1963 ich glaube, es gibt so ziemlich kein Lebensmittel das nicht in Verdacht steht in irgendeiner Form irgendwelche Krankenheiten zu begünstigen. Jede von uns muss da ihren Weg finden. Ich mag zwar keine Milch, esse aber gern Käse und Joghurt und trinke auch schon mal einen latte Macchiato, (normalerweise trinke ich meinen Kaffee schwarz). Darauf zu verzichten würde mich in der Lebensqualität einschränken und genau die ist für mich das wichtigste. Ich war sowohl in der AHB als auch später noch einmal bei einer Ernährungsberatung. Beide haben übereinstimmend gemeint, ich solle auf die Menge achten, bis zu 2 Portionen pro Tag seinen o.k., das passt für mich und damit fühle ich mich wohl. Wenn ich aber bei jedem Bissen das Gefühl hätte, ich würde mich damit in Gefahr bringen, würde ich es nicht tun. So sagte die Ernährungsberatung z.B. auch 2 Portionen Soja pro Woche wären o.k. auch bei hormonpositivem BK. Wenn es sich unterwegs mal nicht vermeiden lässt (bin laktoseintolerant und finde manchmal nur schwer was) esse ich Soja, aber ansonsten mag ich es zum einem eh nicht und zum anderen fühle ich mich dabei nicht wohl.

    ich denke generell kann es nicht schaden, sich "gesund" zu ernähren und auch Sport zu treiben. Aber das Vergnügen darf auch nicht zu kurz kommen. Ich denke, Krebs ist oft einfach "Pech" und hängt eher nicht mit einem einzelnen Faktor der Lebensumstände zusammen. Wenn Du nur noch Sachen isst, die zwar gesund sind aber nicht schmecken, kann das auch nicht "gesund" sein.

    Hi Zusammen, hier ist noch eine mit "Seemanns-Gang". Meine Neuropathien wurden nach der Chemo erst nochmal deutlich schlimmer. Durch Pregabalin hatte ich dann wenigstens die Schmerzen in den Griff bekommen. Und solange ich mich konzentriere wo ich hinlaufe ist alles gut. Aber z.B. eine Treppe runtergehen und dabei entspannt plaudern, endet definitiv schneller als beabsichtigt auf der nächsttieferen Etage. Ich schmeiße auch gern mit Küchenutensilien um mich und beim Essen bin ich auch oft genug zu doof zum Schlucken. Multi-Tasking war mal. Es nervt, weil ich den ganzen Tag konzentrierter sein muss als früher und erschöpft mich schnell, aber was solls. Meine Chemo ist jetzt 3 Jahre her, da tut sich laut Neurologem nichts mehr. Ich bin ein "wandelndes Hämatom" blöd ist es wenn ich mal wieder mit dem Kopf irgendwo anschlage weil ich das Gleichgewicht verloren habe. Aktuell hab ich ein hübsches Veilchen. Na, immerhin habe ich bisher kein Rezidiv oder Metas, das ist doch auch schon was.

    Hi Lucia0605 ich habe vor Jahren mal einen höhenverstellbaren Schreibtisch bekommen wg. meiner Rückenprobleme. Diese speziellen Ausstatter haben auch "Muster" die man sich anschauen und ausprobieren kann und beraten was Du brauchst. Frag mal bei Deiner Kasse an, die haben meist 2-3 Adressen. (ansonsten Tante Googel). ich musste damals einen Kostenvoranschlag einreichen.

    Claudia.s. vielleicht hast Du Glück, mich hat die erste damals auch komplett ausgeknockt. Nach der letzten bin ich direkt ins Büro gefahren. Hast Du das Zeugs "pur" bekommen? So was es bei mir beim ersten Mal. 20 Minuten und fertig. Das wurde dann von Mal zu Mal länger. beim letzten Mal gab es erst einen halben Liter Kochsalzlösung und dann noch einen halben Liter inkl Zoledronsäure. Soll so stark verdünnt besser verträglich sein. Na, mir kann es jetzt egal sein, ich bin durch.

    Bist du privat versichert? Falls gesetzlich: ich ab nur 5 Euro Eigenanteil geleistet. knapp 50 Euro wären bei mir die Apothekenkosten gewesen. Das Medikament ist auch jedes Mal günstiger geworden. (hab die Rechnungen ja fälschlicherweise jedesmal bekommen um dann zu reklamieren)


    Toyota danke für den Hinweis, aber ich weiß das alles, habe mich sehr ausgiebig damit beschäftigt. trotzdem wollte mein Brustzentrum es partout nicht auf Kasse machen. Trotz AHT und Osteopenie. Mittlerweile bin ich auch durch mit dem Thema.

    Milli ich bekam einen, den es nur in S,M,L und XL gab. L war für die Grösse 75C bis 90A. XL von 85 D bis 100C. Mit einer unterbrustweite zwischen 85 und 90 uns Körbchen B/C bekam ich mit L keine Luft und mit XL keine Kompression. Die Dame vom sanitätsgeschäft war 3x da und JEDES mal habe ich drauf hingewiesen dass ich auch mehr als 10 Euro zuzahle, selbst der Arzt war entsetzt, aber sie schleppte immer nur dieses Modell an. Keine Ahnung ob die da Provision bekommen hat.

    Hab dann welche gekauft, die eben den klassischen BH Grössen entsprachen, z.b. den bekannten Hersteller mit A... Aber darum musste ich mich selbst kümmern.

    Hi Claudia.s. mehr als probieren kannst Du es nicht. Bei mir stand im Behandlungsplan der Tumorkonferenz, dass ich die Bisphosphonate alle 6 Monate kriegen soll. Dann hiess es aber, das müsse ich privat bezahlen. Ich bekam vom Brustzentrum keine klare Aussage, warum die Tumorkonferenz es in meinen Plan schreibt und ich es dann aber bezahlen müsse. Das sei halt so. Hab mich an die KK gewandt, die ebenfalls versucht haben, eine Info vom Brustzentrum zu bekommen. Die bekamen nur zu hören, dass man mir doch gesagt habe, dass ich selber zahlen müsse. Das ging dann zum medizinischen Dienst, der schrieb ein Gutachten, dass es nicht nachgewiesen sei, dass ich profitieren würde. Die KK hat aber trotzdem mit Hinblick auf meine psychische Situation der Kostenerstattung zugestimmt. Hat nen Jahr gedauert, war dann aber schlussendlich erfolgreich. Wobei das Brustzentrum es bis zur letzten Infusion nicht hinbekommen hat, im 1. Anlauf ein Kassenrezept zur Apotheke zu schicken. Ich bekam jedes mal brav eine Privatrechnung, die ich dann reklamieren musste. Übrigens: zu den privat zu zahlenden Kosten gehört dann nicht nur das Medikament sondern auch die Verabreichung. Lt. der Kostenübersicht die ich bekommen habe, ist direkt in die Vene übrigens billiger als über nen Port.