Beiträge von Heideblüte

    ich war heute bei meinem lungendoc, der mich direkt von sich aus auf das Thema ansprach und mir auch ne Bescheinigung ausgestellt hat, dass ich ein erhöhtes Risiko habe. Er meinte, es wird wohl der Astra zeneca werden. Auf meine Frage ob er zu den 70% nähere Infos hätte, antwortete er mit nein, aber ich solle mir keine so sehr grossen sorgen machen. 70% ist für Impfstoff normal, die normale Grippeimpfung hat auch nicht mehr und wirkt trotzdem. Der Vorteil sei halt dass es ein herkömmlicher Impfstoff sei und mRNA völlig neu. Ansonsten sehe ich es wie KatzenMom 64 Und frage mich ob die Zahlen die wir serviert bekommen überhaupt so stimmen. Letztlich: 70% sind ein Vielfaches mehr als 0. Und solange die andren vermeintlich wirksameren Stoffe nicht verfügbar sind, nehm ich auch 70. Die Finale Entscheidung treffe ich dann, wenn ich dran bin und danach, wie die Situation dann ist.

    mit dem alkoholfreien "märchen-sekt " hast du meinen Favoriten schon gefunden.

    Ich mag-allerdings lieber im Sommer- biermischgetränke. Mein Favorit da ist die "Grüne limone"

    Jetzt mag ich auch mal einen Punsch, bevorzugt Apfel.

    Während der Chemo hat mir eiskalte Cola zur Abwechslung sehr gut getan. Einfach mal den widerlichen Geschmack überdecken, den ich ständig im Mund hatte

    nurichundderHimmel Das Zeugs wird in de Muskel gespritzt, man nimmt den arm weil leicht zugänglich und das optimal ist um viele Menschen schnell durch die impfzentren zu kriegen. Ich denke, dass es im Einzelfall sicher möglich sein wird, die Hose runterzulassen um einen anderen beim impfen beliebten Muskel zu nehmen😉

    Blutdruck kann man auch am bein messen. Würde bei mir im Krankenhaus gemacht als ich beidseitig operiert wurde.

    Inselkind 76 ich hab exemestan und damit noch unter der blutverdünnung gestartet.

    Ich darf kein tam nehmen, weil ich bereits thrombosen hatte. Die gerinnungsambulanz hatte zwar eine genetische Veranlagung ausgeschlossen, aber Tam war deshalb trotzdem raus bei mir.

    Troll Das ist ja interessant. Mein Orthopäde meinte, das hätte nix mit den bisphosphonaten zu tun. Er erklärte mit diese knochenspitzen mit dem abgeschmirgelten knorpel. Ich war auch erstaunt, dass ich im rechten Knie seit vielen Jahren leichte Arthrose habe und nun ziemlich plötzlich links so stark, dass er mir schon das Ersatzteil in nicht allzu weiter Ferne in Aussicht gestellt hat. Ich habe die Schmerzen so halbwegs mit kühlen, physiotape uns Bewegung im Griff. Hab mir deshalb jetzt extra ein Heimtrainer angeschafft, das geschlossene Fitnessstudio hat gleich wieder zu einer verschlimmerung geführt. Treppen oder in die Hocke gehen sind mir ein Graus aber sonst geht es. Hab bei der letzten Nachsorge ein knochenszinti gewonnen. Der radiologe war sehr gründlich Und meinte, es wäre glücklicherweise nur das linke Knie so stark betroffen.

    Caro_caro für verschlüsse jeglicher Art gibt es tolle Hilfsmittel im sanitätsgeschäft. Ich hab mittlerweile ne umfangreiche Kollektion daheim. Meine Hände waren auch ganz schlimm, und sind es auch jetzt immer mal wieder. Aktuell schnappt ein Mittelfinger. Kartoffel schälen ist eine Herausforderung. Mir hilft Wärme und irgendwas kneten

    Ich bin mittlerweile durch mit den bisphosphonaten. Es kann also nur noch aufwärts gehen.

    hi Chimera mach dir keine Sorgen

    Ich hatte beidseitige mastektomie mit silikonsofortaufbau und eierstöcke weg in einer op und würde es immer wieder so machen.

    Wegen der Brüste musste ich mich eh schonen, da passte das ganz gut. Ehrlich gesagt, war ich manchmal am zweifeln ob die überhaupt die eierstöcke rausgeholt haben oder mir vielleicht nur ein paar Fäden aufgeklebt haben. Ich hatte null Schmerzen. Das ganze lief sozusagen nebenbei.

    Da meine eierstöcke offensichtlich nach der chemo schon wieder ihre Arbeit aufgenommen hatten, hatte ich nach ein paar Tagen den hormonentzug deutlich gespürt und grundlos rumgeheult. Das war alles.

    Vor der Chemo hatte ich schon eine bet, war auch gut auszuhalten.

    Kopf hoch! Du packst das. Grüße Heideblüte

    Hallo engelchen3099 es ehrt Dich, dass Du so viel von Ehrlichkeit hälst, aber bei der Jobsuche kann das auch nach hinten los gehen. Und was soll denn schlimm sein "wenn es irgendwann rauskommt"? Es zwingt Dich niemand über Deine Schwerbehinderung und Deine Erkrankung Auskunft zu geben. Alles was für die angestrebte Tätigkeit relevant ist und die Ausübung behindert, muss angegeben werden. Alles andere ist Privatsache. Außer man möchte die Vorteile, die eine Schwerbehinderung bringt (z.B. zusätzlicher Urlaub) in Anspruch nehmen.


    Wie schon geschrieben: es ist wichtig zu schauen, wo man sich bewirbt. Im Öffentlichen Dienst ist das meist so, dass man bessere Chancen hat, aber in der Privatwirtschaft ist leider immer noch sehr verbreitet, ungern Behinderte einzustellen.


    Die "Strafe" (Schwerbehindertenabgabe) wenn man nicht genug behinderte Mitarbeiter hat, beträgt pro nicht belegten Platz einen kleinere 4-stelligen Betrag im Jahr, dem gegenüber stehen (ab 50% GdB) 5 Tage zusätzlichem Urlaub. Da ist die Abgabe schnell wieder drin. Dazu kommt der besondere Kündigungsschutz den viele Firmen scheuen.


    Ich habe es so gehalten, dass ich die Schwerbehinderung nicht von mir aus erwähnt habe, wenn - was so direkt auch nicht beantwortet werden muss - die Frage kam, habe ich auch nicht gelogen. Ich war ehrlich, habe aber nicht eigeninitiativ auf meinen vermeindlichen "Makel" hingewiesen. Gut fand ich das Bewerberformular einer Firma, in dem die Frage so formuliert war, dass man - falls man die besonderen Rechte in Anspruch nehmen möchte - ankreuzen müsse, dass man behindert sei (dies aber auch später noch machen könne).


    Ich denke, ein guter Kompromiss wäre, die Schwerbehinderung nach 6 Monaten zu offenbaren. Dann hat man die Probezeit durch, konnte die Firma von seinen Fähigkeiten überzeugen und wird nicht vorzeitig der Chance beraubt, weil die Firma Angst vor dem Kündigungsschutz hat. Übrigens können auch Schwerbehinderte gekündigt werden, es ist halt nur etwas komplizierter, da das Amt zustimmen muss.

    Hallo Fraubaer gut dass den Behindertenausweis beantragt hast. Sollte tatsächlich eine betriebsbedingte Kündigung eintrudeln, lass Dich auf jeden Fall rechtlich beraten und - falls Dein Ausweis dann noch nicht da ist - hak nach und informier die Behörde über die Kündigung, dann sollte das bevorzugt bearbeitet werden. Früher hatte man ab dem Moment der Antragstellung bereits Kündigungsschutz, das ist mittlerweile nicht mehr automatisch der Fall.

    Ich war auch jemand, der anfangs nicht los lassen konnte. ich bin nachts um 3 aus meinem Büro raus und musste um 8 im Krankenhaus antreten. Mit einigen Wochen Abstand wurde ich dann auch entspannter und habe mich auf mich konzentriert. Und ja, man wollte mich dann loswerden (besonders traurig war ich allerdings nicht, wäre mir der Krebs nicht dazwischen gekommen, wäre ich eh freiwillig gegangen). Wir haben uns gut geeinigt. Ich wollte keine Einmalsumme sondern ein sabbatical und das war gut so. Ich hatte schon fast ein schlechtes Gewissen, weil viele viel schneller angefangen haben zu arbeiten, aber nicht krank sondern freigestellt, war etwas völlig anderes. Wichtig ist, vor einer evtl. Vereinbarung, mit dem Arbeitsamt zu verhandeln, was ist, wenn man nicht schnell genug etwas neues findet. Was schwierig war: ich wollte nicht mehr in einer Führungsposition tätig sein und downsizen. Hat leider nicht geklappt. Aber mit der Pause die ich hatte, ist das auch wieder ok. Also: man kann auch aus Führungskraft nach Krebs einen neuen Job finden. (und ich bin etwas älter als Du, auch so ein Punkt, der manchmal nicht so gern gesehen wird). Übrigens: als meine amerikanischen Chefs von meinem Krebs erfahren haben, haben sie mich glatt als "survivor" abgefeiert. Ich war mehr als überrascht.

    Also: Kopf hoch! irgendwie geht es immer weiter und vielleicht ja sogar bei deiner aktuellen Firma.

    Flemmi falls Du den alkoholfreien Wein bestellst und der tatsächlich schmeckt, berichte gern. Ich finde, Bier, Biermischgetränke und cocktails gibt es sehr leckere alkoholfrei. Selbst der ein oder andere Sekt schmeckt ganz gut. Wein habe ich schon einige durchprobiert, war aber nicht überzeugt. Dann entweder gar nicht oder gelegentlich doch mal ein halbes Glas.

    Ich würde grundsätzlich differenzieren, ob es sich um eine Bewerbung in der Privatwirtschaft handelt oder im Öffentlichen Dienst. Im ÖD kann die Schwerbehinderung den Ausschlag geben, den Job zu bekommen (bei gleicher Eignung werden schwerbehinderte Bewerber bevorzugt). Bei privaten Unternehmen ist das nicht zwingend so, da würde ich mich nicht drauf verlassen.

    Wenn Ihr die Behinderung angebt, würde ich schreiben "Der Vollständigkeit halber möchte ich meine Schwerbehinderung erwähnen. Einschränkungen für die Tätigkeit bestehen nicht". Die Art der Erkrankung bzw. der Grund der Schwerbehinderung geht niemanden etwas an.

    Kylie  Nic46 Elfriede  Katzi64  ika-ulm und alle anderen die - auch auf anderen Wegen - an mich gedacht haben. Vielen herzlichen Dank für Eure Glückwünsche. Habe mich sehr gefreut, auch wenn ich nicht mehr so oft hier schreibe.

    Ich wünsche natürlich auch allen anderen Geburtstagskindern alles Gute und überhaupt allen Foris gaaaaanz viel Gesundheit.

    Herzliche Grüße

    Heideblüte

    Toyota : Blume56 hat sich bereits entschieden, diese Entscheidung ist für viele von uns nachvollziehbar. Für dich nicht, okay, das hast du schon weiter oben ausreichend artikuliert. Was hast du davon, auf deiner Meinung rumzureiten und Blume56 evtl. Zu verunsichern. Bedenken äussern reicht einmal. Nur weil Du dich sehr intensiv mit Brustkrebs beschäftigst (leider oftmals mit alten Informationen) und obendrein für dich entschieden hast, an Therapie zu nehmen was irgendwie reingeht, muss das nicht für Andere auch richtig sein und ob dein Weg der erfolgversprechende ist, wirst auch du erst viel später erfahren. Eine Chemo mit so niedrigem ki67 wie Blume ihn hat, kann mehr schaden als nützen. Ihre Ärzte werden das schon hinreichend abgewogen haben. Und bei einer mastektomie untersucht der Pathologe das gesamte entnommene Gewebe. Ich denke, blume56 kann da sicher sein, dass da nix mit hohem ki67 dabei war.

    Versuche bitte deine Ängste nicht anderen überzustülpen. Berichte gern von deinen Erfahrungen aber akzeptiere wenn andere eine andere Meinung haben und für sich zu anderen Entscheidungen kommen. Ich denke, nicht jede von uns kann deine Entscheidungen nachvollziehen, aber ich kann mich nicht erinnern dass sich jemand so hartnäckig bei dir gemeldet hat wie du es gerade bei Blume56 tust.

    Blume56 schön, dass du keine Chemo brauchst. Solltest evtl nun doch zweifeln hol dir lieber Rat beim kid oder anderen Fachleuten als von foris mit eigener eingefahrener Meinung. Du scheinst aber deinen Ärzten zu vertrauen und wenn das passt, dann passt es und gut ist.

    Liebe Amy48 wenn sich die rechtlichen Regelungen nicht geändert haben, bekommt man nicht nach 3 Monaten automatisch wieder Entgeltfortzahlung. Ein neuer Entgeltfortzahlungszeitraum entsteht entweder nach 1 Jahr ab erster Krankschreibung oder nach 6 Monaten ohne Krankschreibung wg. der gleichen Erkrankung.

    Hallo Zusammen,

    für mich ist heute ein besonderer Tag. Meine Sillis haben ihren 3. Geburtstag (den 1. hatte ich mit einer rauschenden Party gefeiert, diesmal sitze ich coronabedingt allein zu Hause und stoße mit mir selbst an. Ich weiß, Feiern im kleinen Rahmen sind gestattet, aber ich habe aus beruflichen Gründen einige persönliche Kontakte und da schränke ich mich eben im privaten ein. Ein Punkt auf meiner Bucket-List ist "Tauchen am Great Barrier", habe mit einem Kuschel-Nemo die Therapie durchgezogen und will definitiv nicht riskieren, dass mir Corona die Lunge schädigt und mir meine Tauchtauglichkeit nimmt nur weil ich ein paar Leute zuviel getroffen habe).

    Wir 3 sind nach kleinen Startschwierigkeiten mittlerweile ein gutes Team. Ich habe hübsche Unterwäsche gefunden, die meinen beiden gut passt und steht (kein Vergleich zu den Kompressions-BHs, oder ähnlichen "praktisch/bequem"-Modellen ich bin einfach nicht der Sport-BH-Typ), trage gern Kleider in denen die beiden eine gute Figur machen und bin stolz auf mein Dekollete. Und auch sonst bin ich wieder mitten im Leben angekommen. Ich achte etwas mehr auf mich als in der Vergangenheit und sage leichter mal nein. Ich mache Sport und achte auf meine Ernährung, aber ich gönne mir auch Sofatage mit ungesundem Essen. m.a.W.: ich lebe und freue mich über Normalität.

    3 Jahre - d.h. es beginnt auch ein neuer Abschnitt in punkto Nachsorge. Ab jetzt nicht mehr alle 3 Monate sondern nur noch alle 6 Monate. Mal sehen, wie ich damit klar komme.

    Ich kämpfe - oder besser arrangiere - mich mit der ein oder anderen Chemofolge, aber - und das ist das wichtigste: bisher waren alle Nachsorgen o.B.. Ich weiß, dass dies nicht für immer so sein muss und weiss welch Glück ich - im Vergleich zu vielen anderen - bisher habe. Das macht Neuropathien, Vergesslichkeit, Schlaflosigkeit und Gelenkprobleme erträglicher. Ich bin sehr dankbar dafür, lese ich doch hier, dass andere liebe Frauen dieses Glück nicht in gleichem Masse haben.

    Ganz am Anfang sagte mir jemand, das Leben wird nie wieder so sein wie es war, die Angst wird mich begleiten, aber es wird leichter mit ihr umzugehen. Und ja: das war ein weiser Satz. Ich habe immer noch Angst und vor den Nachsorgeterminen habe ich diverse zusätzliche Wehwehchen, die sich nach den o.B.s regelmäßig in Luft auflösen. Mittlerweile komme ich damit immer besser zurecht und denke nicht mehr bei jedem kleinen Zipperlein an Metastasen.

    Mein Leben ist nicht mehr das, was es vor 4 Jahren noch war und einiges hat sich verändert, aber wenn es so bleibt wie es jetzt ist, bin ich mehr als zufrieden.

    Ich wünsche Euch allen alles Liebe und Gute.

    Grüße

    Heideblüte

    HI Albabella mit der OP Methode habe ich keine Erfahrungen gemacht. Meine Nippel wurden quer aufgeschnitten und "entkernt". ich fand das gut so, bei "komplett raus und wieder annähen" hätte ich etwas Angst, dass sie dann nicht wieder anwachsen. Aber wichtig ist, dass man einen Operateur hat, der seine Methode beherrscht und zu dem man Vertrauen hat.

    Ich kann gut damit leben, dass die Haut der Brustwarze geblieben ist. Meine Brüste sehen auf den ersten Blick völlig normal aus und das finde ich gut. Ein gewisses Restrisiko bleibt immer, auch das Brustdrüsengewebe wird vermutlich nicht zu 100% entfernt. Aber jede von uns muss für sich entscheiden, welches Risiko sie eingeht und mit welchem Risiko sie leben kann. Wenn Du sie behälst und dann nur dran denkst, dass da was sein könnte, ist es vermutlich psychisch sehr belastend. Allerdings solltest Du bei der kompletten Entfernung vorher überlegen, ob Du damit leben kannst und willst. Lass Dir Fotos zeigen. Ich habe gehört, es soll da auch ganz tolle 3D-Tattoos geben.

    Früher hat man wohl die Brustwarzen häufiger entfernt, heute lässt man sie oft.

    Wünsche Dir eine gute Entscheidungö

    Die Leitlinien unterscheiden nicht nach Op-verfahren. Gespräch abtasten mammografie. Alles andere bei Verdacht oder wenn man einen Arzt findet der mehr macht.

    Mammografie geht auch mit sillis. Vom Sinn und Zweck bin ich nicht wirklich überzeugt aber solange meine gyn mich dafür zum internisten überweist zum leberultraschall mach ich ihr die Freude.

    Liebe Samira4313 hier im Forum gibt es schon einige Themen zu BrCa und zur Mastektomie sowie zu verschiedenen Aufbauten. Eigengewebsaufbauten werden heutzutage meist aus dem Bauch gemacht (so genannter Diep Flap) ansonsten gibt es halt Silikon oder auch die Alternative "Amazone". Entscheiden musst Du, welchen Weg Du gehen möchtest und womit Du Dich wohl fühlen kannst.

    Stellen Deinen Ärzten alle Deine Fragen. Ich hatte meinem Operateur sogar nochmal eine Mail geschickt, weil mir ein paar Fragen erst im Nachhinein noch eingefallen sind. Die hat er auch geduldig und schnell beantwortet und somit mein Vertrauen in ihn deutlich erhöht. Auch war ich bei verschiedenen Ärzten, inkl. meinem damaligen Gyn (der war aber eine Pfeife und nicht hilfreich).

    Meine Sillis haben bald ihren 3. Geburtstag und ich geb sie freiwillig nicht mehr her. Mein Abschied von den Vorgängern war kein großes Problem, ich konnte sie eh nur schwer anfassen nach der Diagnose. Ich habe in den Wochen vor der OP noch einmal alle meine BHs angezogen (hatte eine recht ansehnliche Sammlung an Push ups mit Bügeln) und den schönsten hatte ich auf dem Weg ins Krankenhaus an. Ich habe mich also eher von den BHs als von den Brüsten verabschiedet. Mit den alten war ich an sich ganz zufrieden (klein und knackig für mein Alter top), jetzt sind sie auch knackig aber eine Nummer größer und passen noch besser zu mir.

    Also: Nimm Dir Zeit, mache Dir Pro und Contra Listen, schreibe Deine Fragen auf und suche die Antworten. Ich hatte eine Excel-Tabelle erstellt. Nach jedem Gespräch habe ich die neu gewonnenen Erkenntnisse erfasst und bewertet und ggfs. neu aufgeworfene Fragen hinzugefügt. Am Ende kam das raus, was mein Bauch schon viel früher gefühlt hatte, aber mein Verstand brauchte dieses systematische Vorgehen. Und ehrlich gesagt: ich war positiv überrascht als ich das Ergebnis das erste mal gesehen habe. Ich hatte so starre kalte Barbie-Brüste erwartet und habe warme weiche völlig normal aussehende bekommen. Ich habe meine Implantate auf dem Muskel, dazu wurde im krankenhaus von Anfang an kräftig gekühlt. Ich hatte nur sehr wenige blaue Flecken und von Anfang an ein recht ansehnliches Ergebnis.

    Einziger "Haken": ich war Bauchschläferin, das ist mit größeren Brüsten nicht so einfach. Aber dank Bauchschläferkissen geht auch das wieder.

    Grüße

    Heideblüte