Beiträge von Heideblüte

    Annett1972 mir ging es ähnlich. Im Bericht der Tumorkonferenz stand ich solle bisphosphonate vorbeugend bekommen aber aufschreiben wollten die nicht. Hab wild rumtelefoniert. Nix. Gleiche Auskunft wie du von der kk. Kk sagt sie zahlen wenn Arzt verschreibt Arzt sagt kk würde das nicht erlauben. Hab dann die 1. Rechnung bezahlt und bei Kasse eingereicht. Gegen die Ablehnung hab ich Widerspruch eingelegt. Ging dann zum MDK zur Entscheidung. Nach der 2. Infusion hab ich dann tatsächlich von der kk das schriftliche ok bekommen dass sie es aus Kulanz übernehmen (Nicht weil sie von der Wirkung überzeugt sind sondern weil sie nachvollziehen können dass ich damit psychisch besser klar komme oder so ähnlich) Bedingung Arzt muss es zukünftig aufschreiben. Also nochmal Theater mit Arzt. Schlussendlich hat es bei der 4. Infusion endlich reibungslos geklappt. Der Preis ist mittlerweile übrigens etwas gesunken. Das Medikament kostet bei mir um die 40 Euro. Dazu kommen noch die Kosten für die Infusion (über Port ist es übrigens teurer als über vene)

    Dany76 nicht jeder tumor ist zwangsläufig in der mammografie zu sehen. mein Tumor war ausschließlich im Ultraschall zu erkennen und war schlussendlich 1,2 cm groß, weder mammografie noch im MRT war er zu sehen. Ich hatte mikrokalk, aber zum Thema verhärtung kann ich nix sagen. Ich hab weder den Kalk noch den Tumor selbst Tasten können. Bin froh dass ich zur Vorsorge war.

    Liebe Troll sprich bitte nochmal mit deinen Ärzten. Bei mir war tamoxifen raus als ich eine frühere thrombose mit anschließender Lungenembolie nach beinbruch ohne thromboseprophylaxe erwähnte. Ich hab die eierstöcke mit rausnehmen lassen und Krieg exemestan (anastrozol und letrozol haben wir nicht laktosefrei gefunden).

    @all: Versucht es doch einfach erst einmal. Notfalls absetzen könnt ihr im Notfall doch immer noch. Ist immerhin keine Chemo, Haare bleiben dran.

    Mila Ja eine Größe mehr, von kleines b auf kleines c, bzw mittlerweile d weil im Umfang jetzt weniger habe. Bin jetzt sehr zufrieden. Kleider sitzen jetzt deutlich besser.

    Ich hab übrigens auch die eierstöcke bei der op gleich mit entsorgt. Machen nicht alle Ärzte. Ich würde es immer wieder so machen. Hätte keine Lust gehabt nach einigen Monaten nochmal auf den op Tisch zu hopsen und mich wieder wochenlang zu schonen. Vom Bauch hab ich gar nix gemerkt. Lief bei mir irgendwie "nebenbei" der Fokus lag halt auf den Brüste, war die grössere Baustelle.

    Annettle Heparin spritzen ist schon mal nicht schlecht. Ich hatte damals auch eine Thrombose trotz Spritzen bekommen. Mein Thrombose war recht ausgedehnt und ich bekam dann stärker dosierte Spritzen. Es gibt wohl eine Dosierung zur Vorbeugung und eine höhere um die Thrombose aufzulösen. Letzteres hat bei mir super geklappt, alles in allem habe ich aber trotz sich auflösender Thrombose 6 Monate lang spritzen müssen bis ich den Port nach der Chemo habe rausnehmen lassen. Auch bei mir wussten die nicht so recht was anzufangen. Irgendwie habe ich bis heute nicht herausgefunden, wer eigentlich zuständig war. Hab alle meine Ärzte genervt, letztendlich war in meinem Fall dann der Kardiologe derjenige der entschieden hat, da meine Thrombose so weitreichend war, dass im CT nicht zu erkennen war, ob die Portspitze frei war und der der einzige war, der das mit seinem Ultraschall erkennen konnte

    Hi Mila ich bin zwar nicht megaschlank, eher "normal", aber wollte Dir trotzdem kurz schreiben. Meine Implis liegen auf dem Muskel, ich habe eh schon Probleme mit der Schulter und war froh, dass mein Brustmuskel heile bleiben konnte. Ich hab immer mal wieder bei Wetterwechsel ein Spannungsgefühl, aber meistens verhalten sie sich ganz ruhig. Im oberen Bereich spüre ich was, im unteren fühlt es sich an, wie früher wenn ich einen push up anhatte, nur dass der push up jetzt unter der Haut fest eingebaut ist. Ja, ich habe etwas vergrößert, hätte ich nie als reine Schönheits-Op gemacht, aber wenn man eh auf dem OP-Tisch liegt, kann man auch was für die Optik tun. Ich habe anatomische Implantate und wenn ich im Fitnesstudio unter der Dusche stehe, gehen meine - im Gegensatz zu einigen "aufgehübschten", runden Exemplaren- für "echt" durch (bei mir sieht man die Narben nicht, sie verlaufen lediglich in der Brustfalte, die Brustwarze hat mein Doc einfach quer aufgeschnitten, entkernt und wieder zugenäht, so kam ich um den T-Schnitt herum und biete somit kein Indiz für eine OP). Auch sind sie schön weich und warm. Ja, sie sind etwas fester und formstabiler als die alten, aber ich hätte nie mit so einem Ergebnis gerechnet. Wenn ich mich vorbeuge, dann gibt es am Ansatz ein paar kleine Dellen, da könnte man in der Tat noch mit Eigenfett aufspritzen, aber das stört mich nicht so sehr, als dass ich das derzeit machen lassen möchte.

    Ich hab mal Sylvi markiert, sie schreibt hier nicht mehr so oft, ist aber auch sehr schlank und hat ihre Implantate auf dem Muskel, sie hat ihre schon länger als ich und schrieb auch einige Male, dass sie sehr zufrieden ist. Vielleicht meldet sie sich noch bei Dir.


    Zum Thema Netz: mir wurde damals übereinstimmend von allen Ärzten - egal ob sie auf oder unter dem Muskel operieren wollten, dass sie grundsätzlich ein Netz verwenden. Der Muskel würde nur das obere Drittel des Implantats abdecke, die unteren 2 Drittel sind so oder so ziemlich direkt unter der Haut.

    Liebe MissLina92 ich hab weder von EK noch von GK die ganz große Ahnung, mir scheint aber, dass Dein Fall schon recht speziell und ungewöhnlich ist. Evtl. versuchst Du den KID anzurufen? Oder fragst mal bei BiggiL ob der Prof den sie Pschureika empfohlen hat, auch für Dich ein Ansprechpartner sein könnte.

    Wünsche Dir alles Gute und hoffentlich bald Erfolg bei Deiner Therapie.

    Liebe Kirsche und andere Fettlebergeplagten: ne leichte Fettleber hatte ich schon vor der Diagnose immer mal wieder und während der Chemo rebellierte meine Leber dann völlig und Fettleber prangte auch auf meinem Diagnosezettel. Ich hatte dann ja wg. meiner Chemopfunde mit dem 16/8-Intervallfasten angefangen und war völlig überrascht: Das hat meiner Leber auch extrem gut getan. Der geht es so gut wie seit Jahren nicht. Trotz Chemo, Exemestan, Pregabalin gelegentlich Schmerzmittelchen und auch das ein oder andere Stück Sahnetorte. Mein Internist ist immer wieder schwer begeistert von meiner schlanken spitzen glatten Leber. Vielleicht einen Versuch wert?

    Liebe kruemelgirl ich hatte den Antrag gleich ausgefüllt als ich wusste, dass es bösärtig ist und ich noch gar keine Details hatte. Ich hatte das Versorgungsamt angerufen, denen den Sachverhalt geschildert und im Endeffekt nur meine persönlichen Daten eingetragen, meine behandelnden Ärzte angegeben und ein Foto direkt mitgeschickt. Alles per Mail. 3 Monate später hatte ich meinen Ausweis. Wär evtl. schneller gegangen, wenn ich die Befunde mitgeschickt hätte, aber so hatte ich die wenigste Arbeit.

    Wieso solltest Du Deinem Arbeitgeber von dem Verdacht erzählen und warum solltest Du ein schlechtes Gewissen deswegen haben? Dein Arbeitgeber zahlt 6 Wochen Deinen Lohn weiter und je nach Dauer der Therapie und deinem Job kann er evtl. ne Aushilfe engagieren. Das ist für den Arbeitgeber um Längen einfacher zu organisieren als wenn jemand alle 1- 2 Monate für ne Woche wegen Rücken, Erkältung, Sportverletzung o.ä. ausfällt.

    Noch steht gar nicht fest, ob Du erkrankt bist und wenn ja, welche Therapie Du bekommst, wie Du sie verträgst, ob Du überhaupt länger ausfällst usw. Warum solltest Du da jetzt schon prophylaktisch was sagen? Ich habe auch noch keinen Arbeitgeber erlebt, der seinen Mitarbeitern sagt "Huch, das Geschäft ist rückläufig, vielleicht muss ich bald ein paar von Euch entlassen, ich geb Euch mal die Chance zur Kündigung". Nö!

    Liebe kruemelgirl sollte sich herausstellen, dass Du wirklich Brustkrebs hast, stellst Du als allererstes mal einen Schwerbehindertenantrag. Mit Brustkrebs stehen Dir üblicherweise 50% für 5 Jahre zu, d.h. Du geniesst in der Zeit besonderen Kündigungsschutz (und es gibt auch mehr Urlaub).

    Inwieweit Du Details sagst, musst Du nach Analyse Deiner persönlichen Situation entscheiden. Ich habe auf einem Dorf gearbeitet und dort auch gewohnt. Es wäre eh aufgefallen, daher bin ich recht offen mit der Erkrankung umgegangen. Ich hatte meinen direkten Chef sehr zeitnah informiert und auch meine Mitarbeiter, die ich auf meine Ausfall vorbereiten musste. Da ich eh zu diesem Zeitpunkt schon über eine berufliche Veränderung nachgedacht habe, habe ich nicht so sehr an meinem Job gehangen, mir aber durch die Schwerbehinderung eine etwas "unbeschwertere" Krankheitszeit gesichert. Wäre ich ohne Chemo ausgekommen, hätte ich evtl. anders gehandelt, da wäre der Ausfall auch nicht so lange gewesen. Ich wollte nicht, dass hinter meinem Rücken getuschelt wird und bin auch - was ich mir anfangs nicht vorstellen konnte - recht selbstbewusst ohne Haare im Ort rumgelaufen.

    Liebe Opheilia85 frag doch morgen bei der Biopsie. Ich hatte auch eine längere Anfahrt ins Brustzentrum und habe die Ärztin explizit um eine telefonische Info gebeten. Sie hat sich mehrfach vergewissert, ob ich das auch wirklich will. Ich habe ihr erklärt, dass es für mich besser sei, telefonisch eine Auskunft zu bekommen, als in Ungewissheit 1,5 Stunden mit dem Auto zu fahren und mich nicht auf den Verkehr konzentrieren zu können. So hat sie mich angerufen, mir gesagt, dass es bösartig ist und mir die Termine für weitere Untersuchungen genannt. Das persönliche Gespräch ersetzt das zwar nicht, aber ich konnte den 1. Schock so schon verarbeiten und dann etwas ruhiger die Strecke absolvieren und war dann auch aufnahmefähiger für Details im Gespräch. Ausserdem hatte ich so den Vorteil (das Forum hatte ich da noch nicht gefunden), dass ich mich vorab mit einer Freundin treffen konnte, die das vor einigen Jahren durchgestanden hat, sie mir schon mal den weiteren Ablauf erklärt hat und ich bei den Ärzten dann schon gezielter nachfragen konnte. Du musst für dich schauen, was dir gut tut bzw. tun würde.

    By the way: wenn bei Dir in der Familie BrCa1 nachgewiesen ist, solltest Du unbedingt eine Genetikberatung (das heisst noch nicht zwangsläufig den Gentest, darüber entscheidest Du nach der Beratung) machen. Wenn sich der Verdacht bei Dir nun bestätigt und Du dich für den Test entscheidest, hast Du mit einem positiven Gentest andere OP-Möglichkeiten, die Du dann in aller Ruhe und nicht erst kurz vor der OP durchdenken kannst und für den Fall - was ich Dir sehr wünsche - dass Du Entwarnung bekommst, kannst Du Dich dann zwischen prophylaktischer OP (sofern Du Genträgerin bist) und intensivierter Vorsorge entscheiden. Falls Du Dich für letzteres entscheiden solltest gibt es dann auch keine Diskussionen mehr, ob und wann Du zur Mammografie oder was auch immer darfst, das wird im Gutachten (es wird auch ohne Test ein Gutachten erstellt, welches die Erkrankungswahrscheinlichkeit berechnet) festgelegt.

    Zu mir: ich war ungefähr in Deinem Alter, als bei meinem Onkel Brustkrebs diagnostiziert und eben die Mutation festgestellt wurde. Mein Vater hat sich umgehend testen lassen. Er ist auch Genträger. Ich habe mich damals nach der Genetikberatung gegen den Test entschieden, war aber in der intensivierten Vorsorge, d.h. jährlich Mammografie und MRT und anfangs jährlich später halbjährlich Ultraschall. Irgendwie war ich damals der Überzeugung, dass die intensivierte Vorsorge dafür sorgen wird, dass es so frühzeitig erkannt wird, dass ich mit einer OP davon kommen werde. Umso größer war mein Schock, als ich dann das "volle Behandlungsprogramm" gewonnen hatte. Glücklicherweise wurde mein Untermieter recht früh erkannt und hat hoffentlich bei seiner Zwangsräumung keine Socken liegen lassen. Direkt nach Bekanntwerden meiner Erkrankung habe ich den Gentest gemacht. Erwartungsgemäß ist er positiv ausgefallen. Nun habe ich beide Brüste gegen Silikon ausgetauscht und auch gleich die Eierstöcke entsorgt. Die Therapie war nicht das leichteste Jahr für mich, aber alles in allem bin ich ganz gut hindurchgekommen und nun bin wieder im Leben angekommen, anders als vorher, aber auch sehr lebenswert.

    Ja genau liebe Tempi und Tesafilm ich bin eine von denen mit Microblading, allerdings VOR der Chemo. Während der Chemo durfte ich nochmal nacharbeiten lassen, aber eben nur mit guten Blutwerten. Ich war bei einer ganz tollen Kosmetikerin, die sich darauf spezialisiert hat und mir nach dem Beratungsgespräch die Unterlagen zu ihren Farben mitgegeben hat, damit ich die Ärztin fragen konnte. Ich würde auf jeden Fall nur jemanden ranlassen, der sehr erfahren ist und nur in Absprache mit den Ärzten. Ich habe meine Entscheidung trotz des auf den ersten Blick recht üppigen Preises nicht eine Sekunde bereut. Klar, kann man schminken und diese Schminkkurse von der DKMS sind auch echt klasse, aber ich brauchte insbesondere an den Chemotagen nur aufstehen und duschen und schwupps ins Taxi. Meine Chemofreundinnen haben mich dafür glatt ein bisschen beneidet, wenn sie ihre Augenbrauen gemalt haben. Wobei die Mädels auch immer klasse aussahen. Meine Brauen sind auch recht spät ausgefallen, habe das aber wg. des Microbladings gar nicht richtig bemerkt. Die Wimpern verliessen mich auch erst unter den Paclis. Grüße Heideblüte

    Hi meinereiner ideal sind Sachen mit Reißverschluss oder Knöpfen vorn. Irgendwie kommen die mehrmals täglich zum Nachschauen oder Bewundern und anfangs darf man die Arme ja noch nicht so doll bewegen. Ich hatte oft nur die Sweatjacke über dem BH an, dann ging das immer recht fix. Ich hab meinen Kompressions-BH im Krankenhaus bekommen, vorher wollten die nicht, da man ja vorher nicht so genau weiß, wie die "neuen" denn aussehen (ich hab die Gelegenheit genutzt und gleich ein bisschen vergrößert, da war erst recht nicht klar, was es wird).

    Neben meinem obligatorischen Nackenkissen fand ich die Herzkissen total klasse, die ich im Krankenhaus bekommen habe. Die kann man sich wunderbar unter die Achseln klemmen und die Brüste sind auch gut seitwärts abgestützt bzw gepolstert und man kommt nicht so leicht auf die Idee, sich rumdrehen zu wollen.

    Ich bin auch am nächsten Tag rumgelaufen und hatte ebenfalls diese Clips für die Drainagen, habe mir aber zusätzlich noch einen Leinenbeutel mitgenommen, da hab ich die dann reingestopft, wenn ich Kaffee trinken gegangen bin.

    Praktisch ist auch ein längeres Handyladekabel oder nen Verlängerungskabel.

    Alles gute für Deine OP

    Grüße

    Heideblüte

    SturmStina : klar schaffen wir das auch noch! meine sind aber auch besonders fies zu mir: erst wachsen sie über Monate so gut wie gar nicht, so daß ich die Spangentherapie nochmal verlängern muss. Und kaum hat die Podologin mal Urlaub und ich somit etwas mehr Zeit bis zum nächsten Termin, da kommen die Nägel auf die Idee, doch mal ein Stückchen zu wachsen. Und prompt hat sich wieder eine Ecke ins Nagelbett gegraben (trotz Spange). Grrrr. Glücklicherweise ist Sandalettenwetter :-)

    Hi Ihr Lieben,

    ich habe als meine Fussnägel anfingen, sich zu verbiegen, zu siffen und zu riechen, angefangen mehrfach täglich Kernseifenbäder zu machen (einfach dieses Stück aus dem Drogeriebedarf mit ner alten Küchenreibe in Wasser bröseln, ist wesentlich billiger als die flüssige Variante aus der Apotheke). Hat insoweit gewirkt als dass meine Nägel die Chemo überlebt haben und die Entzündung recht fix verschwunden ist. Leider sind im Nachhinein dann noch die Ecken eingewachsen, weil ich auf die Hausärztin gehört hatte und möglichst kurz geschnitten habe, als die Onkologin sagte, ich solle sie bloss nicht zu kurz schneiden, war es zu spät. Naja, ich war dann zunächst bei einer normalen Flusspflegerin, die das Problem aber auch nicht in den Griff bekam und nun seit geraumer Zeit bei einer Podologin. Es gibt Nagelspangen, die auf den Nagel gesetzt werden (sind recht schmale Drähte, nicht diese klobigen Dinger, die man beim Drogeriediscounter kaufen kann) und die Seiten hochziehen. Ich habe ein Rezept meiner Hausärztin bekommen, musste aber trotzdem ordentlich zuzahlen. Nun habe ich gerade ein neues Rezept beschafft und die Kostenübernahme bei der Kasse beantragt. Irgendwie sollen sich die Kassen mittlerweile quer stellen in punkto Kostenübernahme. Auf jeden Fall hat das eine ganze Menge gebracht.

    Was ich nur nicht verstehe: wenn man Neuropathien infolge Diabetes hat, bekommt man die Fußpflege auf Kasse, bei Neuropathien infolge Chemo muss man die selbst zahlen. Meine Ärztin hatte mir zwar auch dafür ein Rezept ausgestellt, aber das wurde direkt abgelehnt. m.a.W. bisher hat die Podologin die Spangen auf Kasse gewechselt und dann auf meine Rechnung die restliche Fußpflege gemacht.

    Wie Cookie schon schrieb: es dauert seine Zeit bis die Nägel wieder fit sind. Mit den Fingern hatte ich kaum Probleme. Ich hatte mir noch vor der Chemo die Nägel mit Gel verstärken lassen und sie immer ganz kurz getragen. Manchmal taten sie etwas weh, aber sie sind fest geblieben und haben sich weder verfärbt noch verbogen.

    HI Tiscali ich habe mir meine langen Haare vor Chemobeginn abschneiden lassen und dann ein Haarkranz draus anfertigen lassen. Super. Das war so eine Art Stirnband wo die Haare, die zunächst zu Tressen verarbeitet worden sind dann draufgenäht wurden. Das Band wurde nach Maß gefertigt (hab nen etwas dickeren Kopf als andere und die fertigen aus dem Perückenladen sahen echt nach nix aus). Dann auch Mütze oder Tuch drüber, fertig. Hab mich damit sehr wohl gefühlt und gerade im Sommer lieber als die Perücke getragen. Wobei ich ehrlich zugeben muss, dass ich meistens nur mit Mütze oder - mit den ersten Stoppeln - dann oben ohne gelaufen bin. (Konnte ich mir vorher nicht vorstellen und ehrlich gesagt, im Nachhinein weiss ich auch nicht so recht, wo ich den Mut hergenommen habe. Rückwirkend betrachtet, waren das gar nicht so viele Haare wie ich damals dachte:D).

    @alle, die gerade mit dem Haarverlust hadern: mein letzte Chemo ist nun 2 Jahre her und wer mich sieht, kommt nicht auf die Idee, dass ich vor 2 Jahren ne Glatze hatte. Kann mir sogar schon wieder einen Zopf binden. Na gut, "Zöpfchen", aber es bleiben alle Haare brav ohne Nachhilfe durch Kinderspängchen oder Haarspray im Gummiband drin! Rückblickend ging es dann doch recht fix. Dafür sind meine Wimpern immer noch nicht zu voller Pracht zurück gekehrt. Mit ordentlich Mascara aber o.k.

    Hi Mamsel ich kann Dir zwar nichts zum FCI Flap sagen, da ich mich schlussendlich für die Silikonlösung entschieden habe, kann aber Deine Unsicherheit und Verwirrtheit nachvollziehen. Mir ging es damals nicht anders. Was mir geholfen hat, war ganz viele Infos einholen. Ich war in 3 verschiedenen Kliniken zur Beratung, habe mit dem KID telefoniert, mit dem Ärzteservice meiner KK, mit meinem Hausarzt, der Ärztin im Brustzentrum usw gesprochen, mich hier im Forum rauf und runter gelesen. Das war echt ein Fulltime-Job. Die erhaltenen Infos habe ich dann mittels einer Excel-Datei sortiert, strukturiert und gewichtet und ggfs. auch nochmal nachgehakt. Mit der Zeit wurde ich ruhiger und bin dann zu meiner Entscheidung gekommen.

    Schau doch mal, ob Du eine andere Klinik findest, die diese OP auch macht und lass Dich dort ein weiteres Mal beraten und stelle alle Fragen, die Du evtl nach dem letzten Termin schon/noch hast.

    Auch wenn es Dich evtl. noch mehr verwirrt: Warum rät der zum FCI Flap und nicht zum mittlerweile doch recht oft gemachten Diep Flap? Ich hab mich zwar nicht mit der Thematik beschäftigt, aber irgendwie finde ich ne operierte Brust plus Bauchschnitt irgendwie "angenehmer" als Wunden auf der Rückseite bzw. Sitzfläche. Kann man da überhaupt noch irgendwie liegen/sitzen oder was auch immer?

    Wünsche Dir eine gute Entscheidung!

    Viele Grüße

    Heideblüte

    Liebe Kleeblatt69 war/ist den Tumor denn TN? Ich habe ähnliche Infos wie Sonnenglanz . Ich bin BrCa2-positiv und hatte einen hormonrezeptorpositiven Tumor. Mein Gyn meinte, ich solle unbedingt nach Carboplatin fragen, das Brustzentrum sagte Nö, hab dann den KID angerufen, die meinte, dass Carboplatin bei TN gut wirkt unabhängig von BrCa. Man habe wohl seinerzeit angefangen, allen mit BrCa Carboplatin zu geben, aber dann festgestellt, dass es doch nicht bei allen sinnvoll ist. Das war allerdings vor gut 2 Jahren. Ob es zwischenzeitlich neue Erkenntnisse gibt, weiß ich nicht.

    Liebe Heike967 ich kann Deine Gedanken verstehen, manchmal kommen sie auch bei mir hoch. Ich habe mich bewusst für die adjuvante Chemo entschieden (ich hatte also die Wahl), wollte unbedingt den Tumor raus haben und es ging mir danach psychisch auch wesentlich besser. Allerdings kommt so manchmal, dieses kleine Teufelchen hoch, das mich fragt, wie ich denn nun wissen will, ob die Chemo wirklich eventuell noch vorhandene Zellen (für die die Wahrscheinlichkeit ohnehin sehr gering war) platt gemacht hat. Wie muss man da erst hadern, wenn man die Entscheidung nicht bewusst treffen konnte. Wenn Du das Gefühl hast, dass "es reicht" und mit dem Abbruch der Chemo zufrieden ist, dann ist es die richtige Entscheidung für Dich. Ich gehöre auch zu denjenigen, die auch nach 2 Jahren nach Chemo immer noch mit Neuropathien kämpfen. Bei uns war nie die Rede von Dosisreduktion oder Abbruch. Anfangs hiess es, ich solle mich melden, wenn ich Probleme bekomme, dann wurde nix gemacht und am Ende hiess es dann, dass ich ja wohl wisse, dass das nie wieder ganz weg geht. Mit Ach und Krach bekam ich die Empfehlung Vitamin B Komplex zu nehmen, aber selbst als das nicht half, kam keiner auf die Idee, sich zu kümmern. Ich habe mich dann selbst um einen Termin beim Neurologen bemüht und schlussendlich fast ein halbes Jahr nach Chemoende dort einen Termin bekommen. Eine Menge Zeit, die ich gut hätte nutzen können, statt meinen Neuropathien freien Lauf zu lassen. Apropos: die Muskelkrämpfe: probier mal Reizstrom, bei mir hilft das Wunder. Meine Muskelkrämpfe kommen von den Neuropathien und lassen sich nicht mit Magnesium bekämpfen. Ansonsten habe ich eine Zeit lang Pregabalin vom Neurologen bekommen. Das Zeugs ist zwar auch nicht ohne, aber ich habe es gut vertragen und es hat auch sehr gut geholfen. Es verringert zwar nicht die Neuropathie an sich, aber die durch sie verursachten Schmerzen, was dann zu mehr Bewegung und einem Rückgang der Neuropathien führt. Ich mache zwar sehr kleine, aber immer noch Fortschritte.

    Zur Bestrahlung: wenn Du noch unsicher bist, frag doch mal, ob Du nicht auch anfangen und notfalls abbrechen kannst. Ich hatte keine da ich meine Brustdrüsen habe entfernen lassen, kann da also bei diesem Thema so gar nicht mitreden.


    ratlos ich hatte vor der Chemo eine BET inkl. Wächterentfernung und Portlegung. Meine Chemo ging knapp 4 Wochen danach los. Und ich fand das schon irre lang. Von 8 bis 10 Wochen habe ich auch bei meinen Chemo-Freundinnen nichts gehört. Allerdings hatte auch keine von uns Wundheilungsstörungen. Drücke Dir die Daumen, dass der Praxiswechsel klappt und Du wieder Vertrauen in die Behandlung fassen kannst und eine für Dich optimale Entscheidung treffen kannst.