Beiträge von Heideblüte

    Milli ich bekam einen, den es nur in S,M,L und XL gab. L war für die Grösse 75C bis 90A. XL von 85 D bis 100C. Mit einer unterbrustweite zwischen 85 und 90 uns Körbchen B/C bekam ich mit L keine Luft und mit XL keine Kompression. Die Dame vom sanitätsgeschäft war 3x da und JEDES mal habe ich drauf hingewiesen dass ich auch mehr als 10 Euro zuzahle, selbst der Arzt war entsetzt, aber sie schleppte immer nur dieses Modell an. Keine Ahnung ob die da Provision bekommen hat.

    Hab dann welche gekauft, die eben den klassischen BH Grössen entsprachen, z.b. den bekannten Hersteller mit A... Aber darum musste ich mich selbst kümmern.

    Hi Claudia.s. mehr als probieren kannst Du es nicht. Bei mir stand im Behandlungsplan der Tumorkonferenz, dass ich die Bisphosphonate alle 6 Monate kriegen soll. Dann hiess es aber, das müsse ich privat bezahlen. Ich bekam vom Brustzentrum keine klare Aussage, warum die Tumorkonferenz es in meinen Plan schreibt und ich es dann aber bezahlen müsse. Das sei halt so. Hab mich an die KK gewandt, die ebenfalls versucht haben, eine Info vom Brustzentrum zu bekommen. Die bekamen nur zu hören, dass man mir doch gesagt habe, dass ich selber zahlen müsse. Das ging dann zum medizinischen Dienst, der schrieb ein Gutachten, dass es nicht nachgewiesen sei, dass ich profitieren würde. Die KK hat aber trotzdem mit Hinblick auf meine psychische Situation der Kostenerstattung zugestimmt. Hat nen Jahr gedauert, war dann aber schlussendlich erfolgreich. Wobei das Brustzentrum es bis zur letzten Infusion nicht hinbekommen hat, im 1. Anlauf ein Kassenrezept zur Apotheke zu schicken. Ich bekam jedes mal brav eine Privatrechnung, die ich dann reklamieren musste. Übrigens: zu den privat zu zahlenden Kosten gehört dann nicht nur das Medikament sondern auch die Verabreichung. Lt. der Kostenübersicht die ich bekommen habe, ist direkt in die Vene übrigens billiger als über nen Port.

    HI Sunny83 hat man Dir etwa auch dieses "Mehrgrößenwunder" von Kompressions-BH verpasst? Mein erster saß auch viel zu eng (das Unterbrustgummi rollte ständig hoch und wenn ich den Reißverschluss geöffnet habe, dachte ich, mir fliegen jeden Moment die Häkchen um die Ohren, ganz schlimm), ne Nummer größer war viel zu groß. Ich habe dann eine "Kaffeepause" im Krankenhaus dazu genutzt, abzuhauen und mir in einem anderen Sanitätsgeschäft ein Modell einer anderen Firma zu kaufen. War zwar nicht ganz billig, aber nach einer Woche in dieser Presswurst war ich kurz vorm Nervenzusammenbruch. Vielleicht wäre das noch eine Idee. Ich hab die drückenden Stellen (gerade da wo die Drainagen langliefen) auch mit Kompressen abgepolstert, ging gut.

    Als sich die 12 Wochen dem Ende näherten, mochte ich den Kompressions-BH gar nicht hergeben. Erst als die irgendwann so ausgeleiert waren, dass normale BHs fester saßen, bin ich dann umgestiegen.

    Zur Nacht habe ich mich auch lange Zeit ganz ohne nicht wohl gefühlt. Da habe ich Shaping-Bustiers getragen (meine habe ich für kleines Geld bei einem Bekleidungshaus mit 2 großen Buchstaben und einem Sonderzeichen in der Mitte gekauft).

    Ich habe auf beiden Seiten gleiche Implantate. Da ich vor der Chemo schon eine BET hatte, fehlte auf der Seite natürlich ein Stück Haut und mittlerweile habe ich dort ein Lymphödem. So ganz100% symmetrisch sind sie nicht, aber sehr nahe dran.

    Enola mir ist unbekannt dass der Arbeitgeber einer Reha zustimmen muss. Er wird informiert (da gibt es ein Blatt welches mit der terminbestätigung mitgeschickt wird und fertig)

    Es ist zwar nett wenn Arbeitnehmer den Arbeitgeber frühzeitig informieren damit geplant werden kann oder evtl auch mal ne Woche geschoben wird weil irgendwas dringendes ansteht, aber ein Mitspracherecht hat der Arbeitgeber nicht. Und wenn der nicht nett ist kann er auch keine nettigkeiten erwarten

    Lavara18 interessant. Mir wurde damals direkt bei Diagnose mitgeteilt (ich war noch keine 50), dass ich dann mit 50 die Einladung zum Screening erhalten würde, aber für die 5 Jahre der Nachsorge aus dem Screening rausgeschmissen werde. Ich hatte das Glück, dass meine Radiologiepraxis auch die ist, die das Screening durchführt und hab mich dort dann direkt abgemeldet. Da es aber auch verschiedene "Daten-Töpfe" sind, wurde es nicht in meine Akte eingetragen sondern man machte einen Eintrag in der Screening-Datenbank. Ohne mein Einverständnis hätte die die Daten nicht einfach übernehmen dürfen und hätten mich eingeladen, aber die Untersuchung im Screening nicht durchgeführt.

    da die Nachsorge Mammo jährlich, die Screening Mammo zweijährlich stattfindet, sehe ich auch keinen benefit im Screening. (noch dazu bei meinem beidseitigem Silikon, aber das ist ein anderes Thema)

    Liebe Eifelkater bitte überstürze das mit der Kündigung nicht. Wenn Dein Arbeitgeber Dich los werden möchte, wird er auch hinnehmen, dass Du die Kündigungsfrist nicht einhälst. In Deinem Fall verstehe ich auch nicht, warum Du kündigen sollst. Wenn es für den Arbeitgeber bequemer ist, könnt ihr wenigstens eine Aufhebung machen, gern mit der Formulierung "zur Vermeidung einer arbeitgeberseitigen Kündigung".

    Ich habe seinerzeit auch eine Aufhebung gemacht und mich im Vorfeld beim Arbeitsamt erkundigt. Ich hatte mir VOR der Unterschrift ein Attest von meinem Arzt ausstellen lassen, dass ich den Anforderungen an meine alte Position nicht mehr gewachsen bin. Damit hättest Du wenigstens etwas in der Hinterhand, falls es aus irgendeinem Grund mit dem neuen Job doch nicht dauerhaft klappt. Nehmen wir den Worst Case an und der neue Arbeitgeber muss Dich nach einigen Monaten entlassen, dann schreibt das Arbeitsamt auch deinen alten Arbeitgeber an und fragt nach den Umständen der Beendigung. Wenn da dann steht, dass Du gekündigt hast, könnte das Probleme beim Arbeitslosengeldbezug geben (muss nicht, aber kann). Ich würde Dir daher empfehlen, prophylaktisch mit dem Arbeitsamt zu sprechen BEVOR Du leichtfertig eine Kündigung schreibst nur weil es Deinem Arbeitgeber zu kompliziert ist, wenn er Dich kündigt.

    Viel Erfolg beim Vorstellungsgespräch!

    an die, die die Haare wieder lang haben wollen: ich schliesse mich Caro1710 an. Ich habe mich freiwillig von keinem einzelnen Millimeter getrennt. Haben meinen Friseur so ca alle halbe Jahre ein bisschen die Spitzen angleichen lassen. Zwischendurch durfte er nur färben. Nun ist meine Chemo fast 3 Jahre her und die Haare gehen schon wieder über die Schulter. Je länger sie werden, desto schwerer werden sie und die locken hängen sich etwas aus. Meine waren erst glatt, dann hatte ich die Gelphase, als nächstes fingen sie an sich zur "trutschige oma" zu wellen da ging gar nichts, und als die locken dann immer mehr wurden hab ich lockenspray benutzt und hatte Modell Afro. Zum bändigen hab ich haarspangen benutzt. Irgendwann war es soweit: ich konnte einen mini-Zopf binden. Wenn ihr da angekommen seid, geht es gefühlt viel schneller voran.

    Wünsche euch viel Erfolg und noch mehr Geduld!

    Cleo73   Nic46   Marfa

    Aufsetzen ja, habe mir vorgestellt rechts und links ein Pfleger die mich kurz hochheben und ich häng schlaff in der mitte. Aber die haben doch so verstellbare op-tische da wird man festgeschnallt und in die entsprechende Position gebracht. Ich bin wirklich megaempfindlich und hab oft blaue Flecken ohne mich spontan an die Ursache zu erinnern aber ich hatte nach der Op keine blauen arme.

    Cleo73 Das ist ja das Ziel der Op: Angleichung an die gesunde Seite. Ich hab ja beide Seiten und hatte vorher kleine knackige Brüste. Meine größte Angst war dass sie mir altersgerecht hängende Exemplare montieren wie ich sie auf Fotos gesehen habe. Ist so ein Mittelweg geworden. Ich fand sie hängend, mein Umfeld war begeistert. Ich mittlerweile auch. Gebrauch Zeit euch an den Anblick zu gewöhnen

    Hanka ich hatte einige Tage nach der OP so eine Heulphase. Saß im Bett und die Tränen liefen. Ich hatte keine Ahnung warum. Allerdings hatte ich die OP gemeinsam mit der Mastektomie und hatte gerade meine Chemo abgeschlossen, das muss also nicht nur von der Eierstockentfernung gekommen sein, sondern evtl. spielte da auch die Gesamtsituation mit rein. Wurde dann aber irgendwann besser

    Mittlerweile ist das ganze fast 3 Jahre her. Ich bin immer noch näher am Wasser gebaut als früher (sowohl bei positiven als auch negativen Ereignissen), nehme aber keine Antidepressiva oder sonst was.

    Das extreme Schwitzen hat sich auch wieder eingerenkt. Habe aber trotzdem meine Handtaschen und Auto um die "W-Ausstattung" ergänzt. W wie Wechseljahre und Wedeln. Habe mir ne Ladung Fächer und Miniventilatoren angeschafft und überall verteilt. Brauche ich mittlerweile aber nicht mehr sehr oft. Achtung Ladies: Zuviel Fächerwedeln kann zu Tennisarmbeschwerden führen. Ist mir passiert, hab ne Weile gebraucht um rauszufinden, woher es kommt. :D

    Mit Deinem Motto fährst Du bestimmt bestens. Ich denke, das ist schon die "Halbe Miete". Ich bin ähnlich an das Thema rangegangen. ich wollte die größtmögliche Sicherheit. Auch versuche ich, das Positive zu sehen. Bei mir waren die Wechseljahre ja auch nicht mehr sooooo weit entfernt. und wenn ich sehe, dass eine Freundin mir eben noch berichtet, dass sie wohl diesmal wirklich mit dem Thema durch ist, weil sie seit 6 Monaten keine Periode mehr hat und nächsten Tag eine Verabredung absagt, weil sie gefühlt fast verblutet, denke ich mir, dass meine Variante der "spontanen" Wechseljahre durchaus auch ihren Vorteil hat. Ich kann ohne Nachzudenken ohne Notfall-Tampon mit weißer Hose losziehen und schwimmen gehen. Hat auch was.

    Erhol Dich jetzt erst mal bei Deiner AHB und dann gehst Du das Thema entspannt an. Du packst das.

    Darmspiegelung war übrigens auch kein großes Ding. Viel trinken haben wir ja in der Chemo ausgiebig gelernt. Hab das Abführmittel runtergeext und gleich ne Apfelschorle hinterher, da hatte der Geschmack des Zeugs keine Chance. Hab dann so eine Schlummerspritze gekriegt und nix mehr mitbekommen. Hinterher gabs nen Kaffee und dann ab nach Hause zum Frühstück.

    Michaela63 das nach 6 Monaten hatte ich. Für mein brustzentrum war ich schon vor der Chemo "abgeschrieben". Ich hatte vor der Chemo ne BET und damit war ich nicht mehr interessant. Die Chemo fand im mvz nebenan statt. danach hatte ich die Mastektomie wg brca. Glaub mal nicht dass ich da noch irgendeinen Termin hatte. Ich musste ordentlich zicken bis ich zumindest den Pathologie-bericht bekam. Und damit stürmte dann am Sonntag Nachmittag eine mir unbekannte Ärztin zu mir ins Zimmer während ich Besuch hatte und meinte nur "und ihnen soll ich das jetzt mal erklären?" Sie hat noch nicht einmal gefragt ob es mir vor meinem Besuch recht ist, geschweige sie rausgeschickt. Hab dann nur gesagt "nö, jetzt nicht" darauf hin hat sie mir den Ausdruck dagelassen mit den Worten "vielleicht wollen sie ja selbst schauen". Das war es. Ein paar Tage später bin ich nach aktenlage entlassen worden.

    Hanka das mag bei dir so sein, ich kriege keines. 6 Monate nach op gab es eins um zu prüfen ob bei der Op die komplette brustdrüse entfernt wurde da ich kein restparenchym habe und auch die Brustwarzen entkernt wurden gibt es kein MRT.

    Nur die normale bk-Nachsorge: abtasten und mammografie.

    Sorry Studienteam dass ich dich mal wieder belehren muss, aber die mammografie gehört auch bei Silikon zur Nachsorge.


    Travelgirl Ich bin zwar nicht so belesen wie Studienteam und kann nur sicher von mir selbst berichten bzw das beschreiben was ich mir als wissen angeeignet habe. Zu den zysten habe ich weder wissen noch Erfahrung, kann mir aber vorstellen dass sie sich im brustdrüsengewebe befinden und genau dass wird ja entfernt bei einer mastektomie. Wo sollten dann neue entstehen. Ist aber nur eine Vermutung kein wissen.

    Ich hab brca2 und hatte daher eine beidseitige mastektomie mit Silikonsofortaufbau. Ich wollte die für mich grösstmögliche Sicherheit dass ich nur einmal durch die Therapie durch muss. Das ist aber keine Garantie, dass das so sein wird. Ich respektiere auch jede andere Meinung. Ich hatte z.b nicht den Mumm mit die Brüste vorab prophylaktisch entfernen zu lassen. Ich habe gewartet bis da was ist. Mit dem Wissen von damals war es ok. Mit dem Wissen von heute würde ich evtl anders handeln. Aber darüber mache ich mir keine Gedanken, denn die Vergangenheit können wir nicht ändern.

    Überlege dir gründlich was du möchtest. Ich hatte übrigens vor der Chemo schon eine bet. Es ist also auch möglich die Entscheidung später evtl noch einmal zu ändern. Wobei du dann vermutlich mit der Krankenkasse verhandeln musst. Bei mir kam das schriftlicheTestergebnis erst nach der bet. Daher hatte ich keine Probleme nach der Chemo ne mastektomie anzuhängen.

    Ich wünsche dir eine gute Entscheidung mit der du zufrieden bist

    Hanka subpectoral heisst unter dem Muskel. Das ist was anderes als bei uns. Clio es fühlt sich nicht nur so an, dein muskel ist über dem implantat.

    Ich habe keine persönlichen Erfahrungen, da ich auch die Implantate auf dem Muskel habe, habe aber gehört, dass es besser werden soll, wenn der Muskel sich gedehnt und dran gewöhnt hat. Mitte März ist noch nicht sooo lange her, da tut sich bestimmt noch was. Hab Geduld

    Violet_ Du darfst mit recht wütend sein. Nur versuche deine Wut in Energie umzuwandeln, die dich durch die Therapie trägt und überlege dir ob du dort weiter in Behandlung bleiben möchtest oder nicht. Die Nummer psychisch zu verkraften ist hart, aber du kannst die Vergangenheit nicht ändern und musst nach vorn schauen.

    Meine geschichte: ich war in der intensivierten Vorsorge wg meiner familiären Belastung. Irgend wann hiess es " der mikrokalk" sieht komisch aus, ist aber eigentlich noch nicht so, dass wir biopsieren müssen." Ich hab mich trotzdem dafür entschieden. Sie haben es nicht wieder gefunden. Also alle 6 Monate zum Ultraschall, es wurde angeblich sogar weniger. Eigentlich wollte ich gleich Termin für in 6 Monaten haben das wäre Oktober gewesen. "Ach da rufen sie 4 Wochen vorher an". dann hatte ich einen Verkehrsunfall. Beim ct thorax wurden ein "rundherd" gesehen. Man machte Ultraschall, hat nix gesehen und hat es mir auch nicht erklärt. Nur dass ich unbedingt zu meiner Vorsorge gehen soll. Also rief ich dort an und erwähnte sogar den rundherd. Nix mit 4 Wochen, ich musste fast 3 Monate auf den Termin warten. Machte mir nix aus, weil ich nicht wusste was rundherd heisst und auch genug anderes an der Backe hatte. Tja zu Weihnachten gab es dann nen hübschen Tumor. Mittlerweile habe ich es geschafft, mir einzureden, dass es vielleicht im Oktober im Ultraschall nicht zu sehen gewesen wäre und dann erst im. April entdeckt worden wäre. Aber die Klinik hat mir nicht mehr gut getan. Ich fühle mich mit Abstand besser und habe mich anderweitig therapieren lassen.

    Auch wenn es hart ist und Zeit zur Verarbeitung braucht, die Vergangenheit können wir nicht mehr ändern.

    Wünsche dir gute Ergebnisse, wenn er so lange nicht gewachsen ist, hast du gute Chancen, dass er relativ "zahm" ist.

    Liebe Gali1111 bei mir war das etwas unglücklich. Da ich vor der Chemo bereits eine bet hatte und der Tumor raus war, hatte ich auch keine weiteren Untersuchungstermine. Vor der Chemo hiess es auf meine Fragen " Da gibt es dann noch ein Gespräch mit dem Chef " als ich dann nachfragte, hiess es "es gibt 1 Woche vor der Op ein vorbereitungsgespräch" war mir persönlich viel zu kurzfristig ich hab dann während der paclis Termine in anderen Kliniken zur Beratung geholt. Eine Woche wäre bei mir zu kurz gewesen. Ich war sehr unsicher und brauchte viele Informationen und Zeit. So hatte ich durchaus auch mit eigengewebe geliebäugelt und als das dann raus war, kam dann nochmal das finetuning zum Thema Silikon. Ich hatte alles in allem die komplette Chemo über Zeit mir Gedanken zu machen. 3-4 Wochen vor der Op das erste Gespräch halte ich schon für sinnvoll. Dann kannst du es sacken lassen, nochmal nachfragen, evtl nochmal mit ein paar anderen Leuten drüber sprechen und hast keinen Druck.

    danke Milli

    Studienteam du schreibst viele Beiträge mit mehr oder weniger neuen Wissenschaftlichen Infos oder berichtest von bekannten und Verwandten und vieles davon ist sehr Vergangenheitsgeprägt und entspricht nicht so ganz dem aktuellen Standard. Das ist schade weil es die neuen schon sehr verunsichert kann. aber von dir selbst wissen wir nur dass du mit der Therapie durch und völlig panisch bist. Magst du nicht einfach mal von dir selbst berichten? Das ist ja gerade der Sinn und Zweck dieses Forum: ein Erfahrungsaustausch nicht mehr und nicht weniger. Wünsche dir sehr, dass du hier die Hilfe findest die du brauchst.

    Liebe OutofAfrica Versuch eine 2. Meinung zu bekommen bei jemandem der schon einiges mit lipofilling gemacht hat. Ich bin damals bei meinen Recherchen auch darüber gestolpert und fand es grundsätzlich ne tolle Sache. Es machten zu meiner Zeit aber kaum Ärzte und wenn eher nur zur "nachmodellage" z.b. um Dellen in der rekonstruierten Brust aufzufüllen. War wohl noch zu neu. Es ist wohl so, dass ein Teil des eingespritzten fett nicht "anwächst" sondern abgebaut wird Und man daher mehrere Ops braucht. Aber so richtig informiert hatte ich mich dann nicht weiter, weil mir gleich gesagt wurde, dass ein kompletter Aufbau mit lipofilling nicht gemacht würde (ist aber 3 Jahre her und in 3 Jahren tut sich viel)

    JuBird beim diep flap wird nicht der bauchmuskel zum Aufbau verwendet sondern "nur" das bauchfett (was sicher auch schon ein ordentlicher Eingriff ist, wenn da plötzlich ne ganze Ecke fehlt) Ein Muskel wird beim latissimus dorsi benutzt, wird aber nicht mehr sehr oft gemacht, eben weil es Einschränkungen im Rücken geben kann. Ich habe übrigens von meinem Arzt zu hören bekommen dass ich mit den implis sehr wohl BH tragen muss und zwar sehr gut stützende und sitzende. Hängt wohl auch mit der art undGrösse des Implantates zusammen. Wenn ich nicht gerade Sport mache und einen gemütlichen Tag habe, trage ich schon mal shaping-bustiers die halten auch ganz gut. Ansonsten habe ich schon immer gern schöne BHs getragen und mache das jetzt auch wieder. Musste etwas suchen bis ich welche ohne bügel gefunden habe, aber nun trage ich wieder gern BH.

    Puenktchen viel Erfolg bei deiner op! Möge endlich Ruhe bei dir einkehren.

    Danke Milli so geht es mir bei Deinen Posts auch oft. Tempi ja, das sehe ich auch so, ich war ja anfangs auch total hektisch und habe alles aufgesaugt und war dann irgendwann so überladen, dass ich einfach nur noch die Bettdecke über den Kopf ziehen und nie wieder auftauchen wollte. Ist aber auch keine Lösung und meine Ärzte waren wohl auch nicht immer von mir "Nervensäge" begeistert, die es schon wieder genau wissen wollte. Hier im Forum habe ich viel Unterstützung erfahren und die alten Hasen haben mich an die Hand genommen und unermüdlich geholfen, meine wirren Gedanken zu sortieren. Wenn es gerade passt, versuche ich gern, dies zurückzugeben und neue dabei zu unterstützen, sich wieder zu fangen. Ich nehme mir immer mal wieder Zeit, die Vergangenheit Revue passieren zu lassen und bin erstaunt, was mein Körper aber auch ich als Person in den letzten Jahren geschafft habe und kann das Leben wieder genießen. Genau das wünsche ich allen hier: das Leben genießen können.

    Liebe Malese ich weiß es ist schwer, aber versuch die alte K... einfach abzuhaken.

    Zu Deiner Frage: mein Tumor wurde bei der Vorsorge von der Radiologin im Ultraschall gefunden und mit 0,8 cm gemessen, in MRT und Mammografie nicht zu erkennen. 2 Wochen später beim Gespräch bei den Gyns wollte die Ärztin ihn nochmal sehen und da war er 1,6 cm groß. Ich hab natürlich total Panik geschoben. Bin dann 2 Tage später zur Zeitmeinung gewesen, wieder Ultraschall, diesmal 1,1 cm. Ich habe die Ärztin angesprochen und sie hat sich die Zeit genommen es mir zu erklären: beim Ultraschall hängt es sehr davon ab, wie stark der Schallkopf aufgedrückt wird, wie gut die Auflösung des Gerätes und wie gut die Augen des Arztes sind. (die in deinem Fall ja offensichtlich nicht so doll waren) Übrigens: Eine Woche später bei der OP (ich hatte ne adjuvante Chemo) waren es bei mir dann 1,2 cm.

    Übrigens: die Ärztin mit den 1,6 cm war bei mir ähnlich empathisch wie Deine. ich habe ihr dann nochmal eine Mail geschrieben, dass ich das Gespräch unter aller Kanone fand. Ich bekam eine weitere Audienz, hat aber auch nicht wirklich was gebracht. Und in dem BZ in dem ich behandelt wurde, gab es einen Arzt, der zwar toll operieren konnte, aber wohl besser doch Pathologe geworden wäre, da muss er nicht mit Patienten sprechen. Versuch doch nochmal bei einem anderen Doc einen Termin zu kriegen, so kann man dich doch nicht stehen lassen.

    Wünsche Dir viel Kraft und Durchhaltevermögen.