Beiträge von Christina

    Langsam bin ich mit meinem Latein am Ende. Ich habe eben in der Onko-Praxis angerufen. Die können mir keinen Termin geben, weil das Krankenhaus (die dortigen Onko-Schwestern die ich nicht zu Gesicht bekommen habe) mich noch nicht dort angemeltet hat. Mit dem Onkologen, der gestern bei der Tumorkonferenz war, könnte sie mich auch nicht weiterverbinden weil der ja jetzt Sprechstunde hat. Also warte ich jetzt wieder den ganzen Tag und trau mich noch nichtmal Einkäufe oder sowas zu erledigen...

    pupi1230

    ich melde mich, versprochen!

    Meinem Mann geht es ganz übel. Er hat eine Neurodermitis, die er in der letzten Zeit sehr gut im Griff hatte. Jetzt ist sie wieder am ganzen Körper zu sehen. Er versucht so stark zu sein und sich nichts anmerken zu lassen, aber man merkt es schon. Er tut mir so leid.

    LG Christina

    Liebe pupi1230


    ganz lieben Dank für deine Nachfrage. Der Anruf kam leider nicht! Um 16 Uhr hab ich dann im Krankenhaus angerufen und nachgefragt. Die Ärztin meinte ganz ohne schlechtes Gewissen, sie hätte mit der Onkologischen Praxis telefoniert und von dort bekomme ich dann morgen einen Trmin mitgeteilt.

    Es war auf jeden Fall gut, am Wochenende zu Hause zu sein. Heute früh war ich dann noch bei meiner Hausärztin und die hat mir ein Antidepressiva verschrieben. Das tut glaube ich seine Wirkung - bin etwas ruhiger geworden.

    Ich hoffe inständig diese Woche noch einen Termin zu bekommen, aber mit dem Feiertag am Donnerstag könnte das schon knapp werden.


    Viele liebe Grüße

    Christistina

    Ich habe eben erfahren, dass ich morgen Mittag nach Hause kann. Morgens früh nochmal ein Blutbild und die Ergebnisse abwarten und dann ruft sie mich Montag an und gibt mir den Termin beim Onkologen durch-hoffentlich bald.

    LG und schlaft alle gut

    Christina

    Mein Avata war mein heissgeliebtes "Tuckel". Er, der immer meinte eine SIE zu sein hat mich 34 Jahre treu begleitet und ist im vergangenen Frühjahr friedlich eingeschlafen-ich habe ihm zu seinem Gedenken beibehalten.

    Ich hab eben eure Antworten ganz in Ruhe durchgelesen und die tun so unglaublich gut. Ich werde euch und eure Zuversicht jetzt wieder öfter brauchen. Im Moment versuche ich meinen inneren Frieden wiederzufinden. Danke euch allen

    Lg Christina

    So, die Biopsie ist erledigt. Kurz davor hat die Ärztin moch ein MRT für den Kopf für heute Mittag angekündigt und ein Ct vom Hals. Da wird jetzt so richtig Bestandsaufnahme gemacht und ich hab Angst die finden noch mehr.


    Eben war schon die Ärztin da, Hirn keine Metas - wenigstens das. Halswirbel, wie die restliche Wirbelsäule jeder Wirbel betroffen. Die Histologie der Leberbiopsie kommt erst nächste Woche. Aber laut den Radiologen gibt es keinen Zweifel, dass das 3 Metas sind.

    Ich darf jetzt morgen nach Hause und am Montag rufen die mich an und geben mir den Termin beim Onkologen, der dann alles weitere mit mir bespricht

    Lg Christina

    Liebe Vroni, an HD hab ich auch schon gedacht. Aber jetzt erstmal meinen Onko zu Wort kommen lassen. Die Ärztin gestern war eine ganz junge Assistentzstastomsärztin. Eigentlich sollte man sowas nicht auf schwerkranke Patienten loslassen und schon gar keine Prognosen abgeben lassen. ich Warte jetzt nüchtern und mit einem Beruhigungsmittel auf die Biopsie

    LG Christina

    Ich muss mich jetzt erst mal sammeln zu und bin froh euch alle zu haben. Die Zeit im KH werde ich zum nachdenken nutzen. Mein Mann muss auch gefestigt werden und viel lernen.ich bin froh das ich euch habe

    LG Christina

    Ja, ich lese ja die Treads immer mit. Mein Mann hat die Ärztin nach meiner Prognose gefragt (ich hätt es nicht gemacht). Die war niederschmetternd, vielleicht ein paar Monate noch.... ich hätte es nicht hören wollen. Der Onkologie war jetzt auch da. Muss noch mit dem Tumorboard absprechen aber er tendiert erstmal mit Chemo dazu den Progress zu stoppen und dann wird neu verhandelt. Morgen jetzt die Biopsie und Montag Tumorboard und Dienstag dann nach Hause und dann geht es los...

    LG Christina

    Hallo ihr Lieben,

    Bin seit Dienstag im KH. Nach intensiver Suche wurden 2 Lebermetas und extrem viele Knochenmetastasen an allen Wirbeln und Rippen und Becken gefunden. Ich bin am Ende. Morgen soll noch eine Biopsie der Leber gemacht werden um die Tumorbiologie festzustellen und dann ist Montag das Tumorboard. Bestrahlung ist nicht mehr möglich... Werde wohl nur noch hinhaltenden Widerstand leisten können,zusammen mit den Onkologen.

    Gruß Christina

    Liebe, consica,


    ich kann dich gut verstehen, geht es mir doch fast genau so. Im Juli 2017 hatte ich meine letzte Bestrahlung. Danach hatte ich einen ziemlichen Durchhänger und dann ging es langsam wieder aufwärts. Seit März 2018 arbeite ich wieder Vollzeit und jetzt habe ich gerade den ersten Urlaub. Und wenn ich den Urlaub nicht gehabt hätte, hätte ich die Ärztin um eine Krankmeldung gebeten. Ich kann mich nicht konzentrieren, bin schnell müde und immer schlapp und abgearbeitet. Kleinigkeiten fallen mir schwer und zu Terminen außer der Arbeit muss ich mich regelrecht zwingen. Ich ging dann montags zu meiner Hausärztin und sie hat ein Belastungs-EKG und ein Blutbild angeordnet. Das Ergebnis war erschütternd. Das Belastungs-EKG musste wegen starkem Herzfrequenzanstieg abgebrochen werden. Bereits bei 100 Watt auf dem Rad hat mein Herz geschlagen als wollte es fast platzen. Jetzt habe ich erstmal Betablocker bekommen, damit da wieder Ruhe einkehren kann. Die Blutwerte, insbesondere die Nieren- und Leberwerte, waren miserabel. Da muss ich jetzt ein paar Tage viel trinken und nichts fettes oder süßes essen und er wird wiederholt. Die Herzprobleme kommen meiner Meinung nach von der Chemo und die Blutwerte vom Letrozol, nur das will sie gar nicht hören.

    Einen Rat hab ich leider nicht für dich. Denn ich ernähre mich sehr gesund, trinke absolut keinen Alkohol und mache 5 x pro Woche Sport, kein Hochleistungssport, aber ich bewege mich eine Stunde. Jede Mittagspause mache ich einen strammen Marsch von 20 Minuten.


    Vielleicht hat hier noch jemand Erfahrungen mit Spätschäden der Chemo-/Bestrahlungstherapie. Ich bin im Moment ziemlich frustriert. Aber, wie ich lese, nicht alleine damit. Was für ein nützliches Forum wir hier doch haben. Ich bin sehr dankbar.


    LG Christina

    Ich habe mir jetzt alles mal notiert. Am Mittwoch wird ja nochmal Blut genommen und am Donnerstag habe ich dann die Besprechung mit einem "richtigen" Arzt.

    Was mich entsetzt ist wirklich, wie man beim AP-Wert von der Bauchspeicheldrüse sprechen kann.

    Ich hab jetzt auch mal nachgesehen, das Letrozol könnnte neben den Leberwerten auch für die schnelle Herzfrequenz verantwortlich sein. Aber auch der Port könnte zu schnellen Herzschlag verursachen. Was mach ich nur, meine Hausärzte scheinen nicht wirklich einen Plan zu haben und der Gyn hat mir zum Aufbau das Präparat aus der Werbung (fängt mit V an und hört mit ...sprint auf) empfohlen als ich ihn auf meine Schwäche angesprochen habe. Termine beim Onkologen hab ich keine mehr, der hat mich aussortiert und an den Gyn zurückverwiesen. Muss ich mir lauter neue Ärzte suchen?

    Erstmal bin ich etwas beruhigter, wenn ich auch nicht wirklich weiß, wie es weitergehen soll.

    LG Christina

    Liebe Foris,

    ich habe eben ein sehr "seltsames" Arztgespräch. Ich war vor kurzem bei meiner Hausärztin (große Praxis mit vier verschiedenen Ärzten) weil ich immer so müde und schlapp bin. Es wurde ein Belastungs-EKG und Blutwerte angesetzt. Heute nun das Belastungs-EKG, das vorzeitig abgebrochen werden musste, weil meine Herzfrequenz durch die Decke ging - dafür wurden jetzt meine Blutdrucktabletten ausgetauscht, die ich schon Jahre nehme.

    Das Blutbild zeigt erhöhte Werte bei KREA, GPT und AP. KREA und GPT kenne ich schon, das sind zum einen Leberwerte und aufgrund der Letrozol-Tabletten immer leicht erhöht und der KREA kommt von zu wenig trinken (wobei ich immer mind. 2 Ltr. Wasser am Tag trinke). Auf den AP Wert angesprochen (soll max. 105 sein, meiner ist bei 164, meinte die junge Ärztin, deren Name ich noch nicht mal kannte, das hängt mit der Bauchspeicheldrüse zusammen. Auf die Frage, was ich tun könnte - nix, Werte werden nächste Woche nochmal genommen und kontrolliert ob sich was geändert hat.

    Zuhause hab ich mir das Blutbild nochmal vorgenommen und festgestellt, dass der AP-Wert nicht wirklich was mit der Bauchspeicheldrüse zu tun hat sondern eher auf Probleme mit der Leber bzw. den Knochen hinweist. Ich bin jetzt erst mal ziemlich geschockt über so eine Aussage. Nächste Woche habe ich den Termin bei einem Arzt, den ich schon länger kenne.

    Bin ziemlich frustriert über so ein Vorgehen mit kranken Menschen und ziemlich durcheinander, was dieser Wert denn nun bedeutet. Hat jemand von Euch damit Erfahrungen?

    LG Christina

    Es sollte aber auch Vorsicht geboten sein. Wenn die Krankenkasse zur Reha auffordert, kann der Reha-Antrag auch in einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente umgewandelt werden. Und ablehnen darf man auch nicht, dann bekommt man das Krankengeld gestrichen. Die AHA ist eigentlich nach Beendigung der ganzen Therapie vorgesehen. Die Reha dann ein Jahr danach.

    Wenn du jetzt noch Strahlenbehandlung hast, dann also erst nach der Strahlenbehandlung. Ich vermute aber, die Krankenkasse will Krankengeld sparen?

    LG Christina

    Liebe Foris,

    ich habe zum Glück nichts negatives zu berichten, aber auch das erscheint mir erzählenswert. Ich war heute beim Orthopäden. Meine Schulter schmerzt schon seit Wochen, Kälte, Hitze, Tabletten oder Salbe - nix hat was genützt. Ich habe den Termin immer wieder hinausgezögert, weil ich einfach Panik hatte, dass er Metastasen findet. Ich weiß, sollte man nicht tun, aber so war es halt - das Kopfkino war nicht mehr auszuhalten.

    Der Arzt hat mich heute gründlich untersucht, Ultraschall gemacht und eine Arthrose und Entzündung in der Schulter festgestellt. Als ich mich verabschiedete meinte er, er hätte noch nie eine Patientin gehabt, die ihn nach der Arthrose-und Entzündungs-Diagnose so angestrahlt hätte. Mir ist aber auch wirklich ein ganzer Felsbrocken vom Herzen gefallen:-).

    Also lernen wir wieder daraus, Arzttermine können auch ganz harmlos enden.

    LG Christina