Beiträge von Wally

    Hallo Helgalein,


    ja, ich habe schon alles hinter mir.

    Diagnose hatte ich am 02.02.1917, dann Chemo, dann OP, dann Bestrahlung.

    Reha im März 1918

    und jetzt sollte alles gut sein.


    LG

    Wally

    Hallo helgalein


    da wirkt die Chemo bei Dir anders als bei mir. Am Tag der Chemo war ich nur müde und am Tag danach hätte ich Bäume ausreißen können. Dann kamen 3 Schlaftage und danach fast 2 Wochen sehr gute Zeit.

    Mach Dir selbst nicht zu viel Druck, ruhe Dich aus, wenn Du es brauchst, nimm die Medikamente gegen Übelkeit und Schmerzen in ausreichender Menge und denke dabei immer daran, dass Du (bzw. Dein Körper) jetzt einen heftigen Kampf ausfechten. Krieg ist schmerzhaft! Und Dein Körper führt jetzt Krieg. Und dabei reagiert eben auch jeder Mensch anders.


    Du schaffst diese schwierige Zeit! Ganz bestimmt !!!

    Lies mal, wie viele Frauen es hier schon geschafft haben. Das sollte Dir Mut machen.


    Alles Gute für die nächsten Tage wünscht Dir

    Wally

    Hallo helgalein


    mir geht es recht gut.

    Ich bin immer noch schnell und viel müde (brauche wirklich mindestens 12 Stunden Schlaf täglich) und mit meiner Kondition steht es nicht zum Besten.

    Das liegt vielleicht auch daran, dass ich während der Chemo einfach nicht genug an die frische Luft gegangen und ausreichende Spaziergänge gemacht habe. Sportliche Betätigung war leider nie so mein Ding. Heute denke ich:" hättest Du Dich doch mal ein bisschen mehr selbst unter Druck gesetzt". So muss ich jetzt die Kondition langsam wieder aufbauen.

    Aber das sind ja nun wirklich keine schwerwiegenden Dinge mehr. Für mich habe ich den Krebs besiegt und der Rest wird auch wieder ins rechte Maß kommen.

    Was geblieben ist, ist ein bewußteres Umgehen mit mir selbst und größere Freude auch an kleinen Dingen.

    Da die ersten Nachsorgeuntersuchungen nur gute Ergebnisse gebracht haben, ist auch die Angst vor Rezidiven oder Metastasen so gut wie nicht mehr vorhanden.


    Also: auf in den Kampf!!! Der Sieg ist unser !!!!


    Ich wünsche Dir eine erträgliche Zeit.


    LG

    Wally

    Hallo giecher71 ,


    die Bestrahlungen haben mir ein Lymphödem eingebracht. Damit werde ich wohl leben müssen, einschl. Armstrumpf und Handschuhen und 2 x wöchentlich Lymphdrainage. Brustwarze und Vorhof sind häufig auch noch geschwollen, aber eigentlich nicht schmerzhaft.

    Und dann will mich das Fatique-Syndrom nicht verlassen. Da "streiten" die Ärzte, ob es von der Chemo oder der Bestrahlung herrührt.

    Vermutlich eine Kombination aus Beidem und meiner ohnehin schon vor dem Krebs bestandene Erschöpfung (hatte meine Mutter 5 Jahre zu Hause gepflegt. Sie starb kurz vor meiner Krebsdiagnose).


    Mir geht es also eigentlich ganz gut. Du hast es da schlechter getroffen, denn Schmerzen sind was fürchterliches. Und erst recht, wenn keiner war findet und frau sich irgendwann wie ein Hypochonder vorkommt.

    Bleib dran und weise immer wieder auf Deine Schmerzen hin. Ich hoffe, dass dann mal jemand dabei ist, der sich Gedanken darüber macht, woher diese Schmerzen kommen und was dagegen zu tun ist.


    Es ist schon sehr frustrierend, wenn wir immer wieder und wieder selber nach Antworten suchen (mitunter betteln) müssen.


    Aber lass den Kopf nicht hängen, das Schalentier hast Du auf jeden Fall vertrieben und das ist schließlich sehr, sehr gut.


    Dir alles Gute und möglichst bald keine Schmerzen mehr

    LG Wally


    sehen wir uns in Weimar?

    Hallo Engelchen50,


    ich bin mit 64 Jahren das erste Mal zur Mammographie gegangen. Und auch gleich ein Treffer. Triple negativ.

    Es folgte das schwierige Jahr mit Chemo, OP, Bestrahlung. Aber jetzt ist das alles schon ein Jahr her und ich kämpfe nur noch mit wenigen Neben-/Nachwirkungen von Chemo und Bestrahlung.


    Du wirst das auch schaffen. Hier ist immer jemand da, der Deine Fragen beantworten oder Dir Trost zusprechen kann.


    Alles Gute für Dich

    Wally

    Guten Morgen,


    vielen Dank für Eure lieben Gedanken und Wünsche zum Geburtstag.

    Ich habe mich sehr darüber gefreut.

    Ich hatte gestern einen sehr schönen Tag, leider auch anstrengend, denn die Geburtstagsfeier fiel im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser.

    Ich wollte draußen Glühwein und Flammlachs machen, dass musste dann drinnen (Lachs dann aber im Backofen) stattfinden. Der Glühwein fiel auch aus, denn alle hatten noch genug Alkohol von der Silvesternacht. Es gab tatsächlich nur Cola und Wasser :)

    Aber wir hatten auch dabei alle großen Spaß und haben gerne zusammen gesessen und gefeiert.


    Euch allen ein schönes neues Jahr mit steigender Gesundheit und ohne Katastrophenmeldungen.


    Liebe Grüße

    Wally

    Ich denke, mit 70 ist eine Chemo-Therapie nicht schlimmer als mit 65. Und ich bin 65 und habe sie hinter mich gebracht.

    Nicht immer schön, wie die Meisten von uns wissen, aber 70 ist doch heute eigentlich kein Alter mehr. Es sei denn, frau ist auch sonst

    schon körperlich angeschlagen.


    Chemo auf jeden Fall sollte natürlich nicht sein, sondern gut überlegt. Aber wenn, dann empfinde ich das Alter als nicht soooo auschlaggebend.


    LG

    Wally

    Hallo,


    auch ich habe die Erfahrung gemacht, dass es einige Erwachsene gibt, die sich haben taufen lassen.

    Erst am letzten Sonntag wieder ein (nicht mehr ganz) junger Mann.

    In den vergangenen 2 Jahren 2 junge Frauen aus unserem Bekanntenkreis.

    Auch meine Tochter wurde erst kurz vor ihrer Konfirmation getauft.


    LG

    Wally

    Hallo,

    ich lebe auf einem kleinen Dorf. Hier haben wir alle noch unsere eigenen Gärten (und es gibt keine chemischen Spritzmittel) und bekommen Fleisch von sehr kleinen Bauerhöfen. Und trotzdem haben 6 (in Worten sechs) Frauen aus meinem Bekanntenkreis Brustkrebs bekommen.

    Die einen Triple negativ, die anderen hormonabhängigen Krebs.

    Und alle bei äußert gesunder Ernährung. Keine von uns ist eine Sportskanone, aber für ausreichende Bewegung haben bisher alle gesorgt.

    Alle haben Kinder geboren und (altersbedingt) damals auch gestillt.


    Was soll ich also jetzt anders machen??? Aufhören zu essen???


    LG

    Wally

    Ganz egal ob mit oder ohne Berge, ich freue mich auf Weimar und wenn es dann auch noch ein Herbsttreffen geben wird, freue ich mich gleich doppelt.

    Es war so schön Euch alle kennen zu lernen!


    LG Wally

    Hallo Lupine,

    meine Müdigkeit und Abgeschlagenheit halten auch immer noch an. Nach Chemo wurde ich im Oktober 2017 operiert

    und eigentlich betrachte ich mich als "geheilt".

    Aber mein Körper sieht das wohl etwas anders als mein Kopf.


    Ein Hypochonder bist/wirst Du sicher nicht, oder wir alle wären es ^^


    Achte auf Dich, aber gib Dir und Deinem Körper auch Zeit.


    LG

    Wally

    Hallo,

    ich hatte nach der 1. Chemo-Ladung auch eine tiefe Beinvenenthrombose. Bin glücklicherweise um ein Haar an einer Lungenembolie vorbeigeschrammt.

    Nach den Spritzen kam dann Xarelto 20 mg als Dauermedikation. Habe außer den Chemo-NW keine weiteren Veränderungen oder Probleme feststellen können.

    Thrombose war im letzten Jahr im März. In diesem Jahr habe ich meine Haare wieder und auch ansonsten keinerlei Probleme, die auf den Blutverdünner geschoben werden könnten.

    Auch das Thema Zahnarzt war bisher kein Problem.


    Manchmal ist googeln einfach nicht die beste Lösung.;)


    LG

    Wally

    Hallo,


    ich gehöre auch zur TN-Fraktion und es geht mir wieder so gut, dass ich hier im Forum nur noch ab und an mitlese und nicht mehr aktiv teilnehme.

    Natürlich gibt es noch einzelne Problemchen, aber die letzte Bestrahlung war ja auch erst im Dezember 2017.

    Mein Leben verläuft also fast wieder so wie vor der Diagnose.


    Verliert Euren Mut nicht - das fällt mitunter schwer, dass habe ich auch erfahren - denn es geht wieder aufwärts und Heilung ist so gut wie immer in Sicht.

    Dieses Forum hilft ungemein dabei, seine Ängste und Sorgen mit anderen zu teilen und gute Tipps zu bekommen.


    LG

    Wally

    Ach kruemelmotte,

    ich habe hier schon so lange nicht mehr gelesen oder geschrieben und da kommt Deine freudige Nachricht. Sie zauberte mir gleich ein Lächeln ins Gesicht und Freude ins Herz. Ich freue mich sehr mit Dir. Nichts schmecken zu können, muss wirklich schlimm sein.

    Ich wünsche Dir, dass Deine Zunge bald wieder alle Geschmäcker erkennen kann.


    :thumbup::thumbup::thumbup:


    LG

    Wally

    Hallo,

    ich hatte mich entschlossen, meinen Port drin zu lassen, denn ich hatte nie Probleme damit.

    Und dann war am Montag die 1. Mammographie. Und leider habe ich eine ziemlich unaufmerksame Schwester erwischt.

    Ich hatte gleich zu Anfang gesagt, dass sie mit der linken Brust vorsichtig sein müsse, da die noch sehr empfindlich sei.

    Also wurde mit der Untersuchung bei der rechten Brust angefangen. Ging soweit alles gut, dann kam die seitliche Aufnahme.

    Und da hat sie so gequetscht, dass es mir sehr, sehr weh getan hat. Habe ich natürlich etwas gestöhnt, dann an meine Schulter gegriffen

    und natürlich den Port gespürt.

    Schwester: "Ach ja, sie haben ja den Port noch drin."

    Ich dachte: "tolle Wurst", aber die Untersuchung der linken Brust war dann wieder erträglich.

    Langer Rede kurzer Sinn: die Schmerzen hielten auch am Dienstag noch an, so ging ich am Mittwoch ins BZ. Bekam aber nur einen Termin für den nächsten Tag (Donnerstag).

    Da waren die Schmerzen aber auch schon wieder vorbei, aber ich konnte jetzt neben dem Port (also quasi aus dem Port raus) ein Röhrchen tasten. Das war vorher nicht zu ertasten.

    Beim Ultraschall stellte sich aber dann heraus, dass alles noch o.k. ist. Warum ich jetzt den Zugang tasten kann, konnte die Gyn. auch

    nicht erklären.

    Sicherheitshalber sollte ich dann noch zu den Onkologen, um den Port zu spülen. Wenn das problemlos gehen würde, könnte der Port

    weiterhin drin bleiben.

    Spülen ging auch ganz problemlos und so bleibt er jetzt doch noch drin. Die Gyn. war sehr dafür ihn noch 1 - 2 Jahre drin zu lassen, wenn er weiterhin keine Probleme macht.

    Triple negativ hat eben so seine Schattenseiten.


    Also passt alle bei der Mammographie auf, wenn ihr noch Euren Port drin habt.


    LG

    Wally

    Zitat: Ich bin sehr dankbar, im richtigen Land und an der richtigen Ursache erkrankt zu sein.

    Klingt auch verrückt, aber ich finde... es ist was wahres dran?


    So denke ich auch sehr häufig!

    Es gibt leider so viel mehr Erkrankungen, bei denen nicht die kleinste Aussicht auf Heilung besteht, dass ich froh bin, dass es bei mir "nur" Brustkrebs war/ist. Auch wenn es Triple negativ ist.


    Natürlich war die Diagnose ein Schock und die Zeit der Chemo, OP, Bestrahlungen war nicht schön. Und trotzdem sehr häufig meine Gedanken: "es gibt Schlimmeres".


    LG

    Wally

    Hallo Birgitt,


    habe zur Zeit kein Handy und bin deshalb kaum erreichbar.

    Aber ich habe viiiiiieeeel Geduld (im Moment jedenfalls :)) und schicke Dir mal einen Sack davon.


    Alle anderen, die auch noch Geduld brauchen, dürfen sich auch gerne bedienen :!:


    LG

    Wally

    Guten Morgen,

    den Link zum Hotel bräuchte ich bitte auch.


    Zur Zeit bin ich über whats-app nicht zu erreichen, da kein funktionierendes Telefon :(


    Sobald ich wieder mobil zu erreichen bin, werde ich das NATÜRLICH sofort mitteilen :)


    LG

    Wally