Beiträge von Wally

    Hallo Shiva,


    eine ganz tolle Nachricht :!::!::!:


    Da kann ich mich richtig mit Dir mitfreuen und hoffen, dass es mir auch so ergeht :)

    Mein "Leidensweg" :) beginnt am 13.11. mit den Vorbereitungen und am 14. geht es dann mit den Bestrahlungen los.


    Aber durch Deine guten Ergebnisse, bin ich auch guter Hoffnung, dass alles gut gehen wird.


    Hast du schon Pläne für Deine jetzt freien Stunden????


    LG

    Wally

    Hallo liebe Wunderfrau,


    auch von mir ein herzliches Willkommen in diesem wirklich guten Forum.


    Ich hatte meine Diagnose am 02.02.2017 bekommen. Auch hormonnegativ, alle weiteren Untersuchungen o.B. und jetzt habe ich schon die Chemo und die brusterhaltende OP hinter mir.

    Am 13.12.2017 geht es mit der Vorbereitung für die Bestrahlung los.

    Die Zeit scheint im nachhinein fast gerast zu sein:!:

    Das hatte ich Anfang des Jahres nicht erwartet.


    Und ich glaube, Dir wird es ähnlich ergehen. Wenn die ganzen Behandlungen endlich anfangen, dann hat frau aktiv etwas zu tun und grübelt nicht mehr nur darüber, was alles kommen kann.


    Ich wünsche Dir eine möglichst NW-arme Zeit und dass Du immer positiv denken kannst.

    Die Drecksäcke werden alle auf nimmer Wiedersehen ins Weltall geschossen.


    LG

    Wally

    Zuerst wurde mir die 2% Regelung für die Krebserkrankung zuerkannt. Diagnose war Anfang Februar 2017. Also nicht erst nach einem Jahr.

    Bei einem Gespräch mit meiner HÄ stellten wir dann fest, dass ich ja schon länger chronisch krank bin. Hashimoto Thyreoditis und Bluthochdruck.

    So wurde aus der 2% Regelung noch in diesem Jahr 1%.

    Auf 2% hätte ich wohl auch schon in den vergangenen Jahren Anspruch gehabt.


    Ironie an - Wozu doch so eine Krebserkrankung alles gut sein kann - Ironie aus


    LG

    Wally

    Hallo Susannah,


    ich hatte auch eine brusterhaltende OP. Da der Tumor nach der Chemo schon sehr klein war, wurde vor der OP auch gedrahtet. Beim heutigen Abschlußgespräch im BZ freute sich die Ärztin noch einmal darüber, dass das so gut geklappt hätte und die Drahtung eine hervorragende Methode wäre.


    Ich war von Donnerstag, OP-Tag bis Sonntag im Krankenhaus. Es ging mir schon am Freitag ganz hervorragend. Konnte den Arm problemlos bewegen und mich selber im Bad waschen.


    Mach Dir also keine Sorgen!!!

    Eigentlich solltest auch Du nach 14 Tagen fit genug für Deine Fahrt sein.


    LG

    Wally

    Hallo Zebralilly,


    Barfußschuhe kenne ich leider nicht.

    Meine Noppenschlappen sind von Ad.... - die mit den Streifen:) und werden auch als Badelatschen verkauft. Ich hatte sie früher auch mal von no name, aber diesmal hatte ich keine anderen gefunden. Wenn sie am Anfang zu doll drücken, kann man auch erst einmal die Strümpfe anlassen. Wäre bei dieser Jahreszeit wohl ohnehin angebracht :)


    Und Heideblüte hat auch recht. Zupfe an Deinen Instrumenten! Ich kann mir gut vorstellen, dass das gut tut (den Händen und der Psyche).


    Gute Besserung!!!!


    LG

    Wally

    Ich hatte meine letzte Pacli am 30.08.2017. Bei uns wurde auch nicht gekühlt.

    Meine Hände sind nach wie vor frei von Kribbeln und ähnlichem.

    Meine Füße fingen nach der 6. Pacli an unangenehm zu kribbeln. Da wurde die Dosis etwas gesenkt und es besserte sich.

    Dazu trug ich mehrmals am Tag Noppenschlappen (tun zwar etwas weh, wenn frau zu lange darauf läuft) und danach ging es immer deutlich besser.

    Manchmal kribbeln die Füße auch heute noch, aber nach einem Spaziergang ist das auch wieder weg.


    "Meine" Onkologen sagten: Es ist leider nicht erwiesen, dass die Neuropathien bei Kühlung nicht auftreten. Ohne Kühlung haben ja auch nicht alle Frauen Neuropathien.


    Es ist wie immer: alles kann, nichts muss. Ist bei jeder Frau nun mal anders.


    LG

    Wally

    Jaaaaaaaaaaaaaa,


    genau so sehe ich das auch!


    Wir müssen eben wirklich lernen, uns so zu akzeptieren wie wir sind und dann das Beste daraus machen!


    LG

    Wally

    Hallo,


    ich bin soeben aus dem Krankenhaus zurück.

    Euer Daumendrücken und aufpassen hat sehr gut geholfen!!! D A N K E <3<3<3


    Aber eigentlich hättet ihr alle schon viel früher da sein müssen.

    Da der Tumor ja nur noch sehr klein war, sollte vorher gedrahtet werden. Fing schon damit an, dass die beiden Schwestern in der Mammographie wohl nicht so kundig waren. Die ersten Ausnahmen wurden vom Doc verworfen und es mussten 2 neue Aufnahmen her. Also wieder gequetsche :(. Aber da war dann wenigstens alles drauf.

    Der Doc hatte alles vermessen, ich durfte (nachdem das Gerärt etwas umgebaut war) meine Brust wieder unter die "Quetsche" legen und die Damen fingen an zu messen. Als sie alles ausgemessen hatten, die Brust richtig lag, sollte noch eine Aufnahme gemacht werden, aber jetzt verweigerte das Gerät den Dienst. Heftiges Nachschlagen im Handbuch, Gerät aus und eingeschaltet, Schatulle für die Bildaufnahme raus und wieder rein geschoben. Gerät wollte aber nicht mehr arbeiten! Es wurde eine 3. Kollegin herbeigerufen, ich durfte mich in die Kabine setzen und warten. Inzwischen war ich schon über 1 Stunde dort. Alle 3 Damen bekamen das Gerät nicht ans Arbeiten. Ein Techniker kam, der Doc kam und alle versuchten gemeinsam, das Gerät davon zu überzeugen, seinen Dienst zu tun.

    Zwischendurch hörte ich den Arzt sagen: "Wir müssen anrufen und die OP absagen". Hätte ich gar nicht soooo lustig gefunden!

    Er kam zu mir in die Kabine, entschuldigte sich, dass es so lange dauere, aber sie müssten erst den Fehler beheben. Nach einer Weile ging es dann doch weiter. Meine arme Brust wieder gequetscht, wieder gemessen, ob alles richtig liegt und der Doc wurde gerufen.

    Welche Draht wird benötigt? 90er! Haben wir nicht. Na dann 107er. Mir wurde ganz anders, denn ich dachte, wird der Draht immer dicker?

    Und die Drahtung war dann leider kein wirkliches Vergnügen. Der Dame am Tag vorher ist es dabei so schlecht ergangen und sie musste so starke Schmerzen aushalten, dass wir uns beschwert haben und die Brustschwester im Auftrag ihres Chefs sich offiziell beschwert hat und jetzt wohl angeordnet wurde, die Stelle gescheit zu betäuben. Scheint also wohl wirklich so zu sein, dass wir erst einmal die Versuchskaninchen für die Verdrahtung (zumindest in diesem Krankenhaus) waren.

    Und da die ganze Chose gute 2 Stunden gedauert hat, wurde ich schon dringend im OP erwartet. :)

    Alle rannten rum und suchten nach mir. Im Galopp dann auf die Aufnahmestation, genau so schnell in das hübsche Kittelchen geschlüpft, die lmaA-Tablette geschluckt (wäre ja eigentlich gar nicht mehr nötig gewesen) und im noch schnelleren Galopp in Richtung OP-Saal. Dort wurde ich dann auch rasend schnell- als wäre ich ein dringender Notfall :) - fertig gemacht und war schneller betäubt, als ich denken konnte. Aber alle waren äußerst liebevoll.


    Tja und die OP war ja dann wohl ein Klacks. Habe nichts mitbekommen davon :D

    Das Aufwachen gestaltete sich sehr ruhig und angenehm. Ich kam auf ein Zimmer, da lag ebenfalls eine Brustkrebspatientin. Sie war am Tag vorher operiert worden (die mit den schlimmeren Verdrahtungserfahrungen).

    Wir kannte uns schon von der Chemo her und eigentlich war ich immer 3 Wochen früher dran als sie. Jetzt hatte sie mich überholt. Wir hatten einen guten Draht zueinander und so gestaltete sich auch der Aufenthalt sehr angenehm. Wir hatten ein tolles Pflegeteam auf der Station, meine Heilungsfortschritt war ausreichend schnell, so dass heute vormittag die Drainage gezogen wurde und ich heute Mittag von meinem Schwiegersohn wieder nach Hause kutschiert wurde.


    An dieser ganzen blöden Krebserkrankung war die OP wirklich das Einfachste (jedenfalls für mich. Ob auch für die Ärzte weiß ich natürlich nicht).


    Jetzt werde ich mal abwarten, was die Bestrahlungen dann bringen werden.


    Erst einmal nochmals danke für Eure Daumen!!!!!


    LG

    Wally

    Liebe Alesi,


    alles Gute für Dich und Deine OP.

    Da ich am Freitag noch im Krankenhaus sein werde, habe ich endlos viel Zeit um die Daumen zu drücken :thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup:.


    Ich glaube, die meisten Foris werden bei Dir sein und auf Dich aufpassen - und den Ärzten auf die Finger schauen.


    LG

    Wally

    Liebe Wolke,


    was für gute Nachrichten :!::!::!:


    Da freuen wir uns doch gleich alle mit Dir.


    Mein Tumor war ja ohnehin noch recht klein, als er entdeckt wurde. Unter der Chemo ist er so geschrumpft, dass morgen vor der OP die Radiologen das erst noch einmal "drahten" müssen, damit im OP auch alles gefunden wird. Es wird wohl nur ein ganz kleiner Schnitt werden. Ich bin also ganz optimistisch, dass ich nach 4 Tagen wieder nach Hause kann.


    Ich wünsche allen weiterhin nur noch gute Nachrichten.


    LG

    Wally

    Ja, ich denke auch, dass es zu schaffe ist.


    Morgen ist dann schon meine OP. Rückblickend ist die Zeit doch recht schnell vergangen und die blöden NW der Chemo sind schon fast Geschichte :)

    Stimmt natürlich nicht so ganz, aber ich finde das Schlimmste ist überstanden. Die OP dürfte ein Klacks werden, da der Tumor fast nicht mehr vorhanden ist.


    Alles wird gut.


    LG

    Wally

    Liebe Sonnenstrand,


    natürlich schauen manche Leute blöd, wenn wir mit Glatze oder wenig Haaren daher kommen. Sollen sie doch.


    Wir schauen doch auch, wenn jemand einen ganz - in unseren Augen - unmöglichen Haarschnitt, eine sagenhafte Tätowierung oder abartige Klamotten trägt. Alles was uns "anders" erscheint, schauen wir auch intensiver an.

    Und so nehme ich auch die Blicke, von denen ich aber gar nicht so viele abbekommen habe wie mir scheint, einfach hin. Ich sagte es schon mal. Am liebsten halte ich jetzt nach Männern mit "Naturglatze" oder nur sehr wenigen Haaren Ausschau. Die machen sich auch keine Gedanken über fehlende Haare oder ihren Anblick.

    UND ICH MACHE DAS AUCH NICHT MEHR. Basta:!:


    LG

    Wally

    Hallo Temma,


    Ich wäre nicht mehr die Frau, die er geheiratet hat.

    Wenn ich so etwas lese, dann möchte ich am liebsten schreien:!:


    Ich wünsche Dir ganz viel Kraft, um damit umzugehen. Ich bin kein bösartiger Mensch, aber in solchen Fällen denke ich immer: "lieber Mann, was hättest du dir gewünscht, wenn es sich getroffen hätte?"

    Dann käme vermutlich der Spruch: "in guten wie in schlechten Zeiten, solange bis der Tod uns scheidet".


    Ich möchte Dir das Herz nicht schwer machen und sende ich Dir eine ganz herzliche Umarmung.

    Im Laufe der Zeit wirst Du sehen, dass frau auch ganz gut ohne Mann leben kann. Ich spreche da aus Erfahrung.


    Viele liebe Grüße

    Wally

    Ich bin ja auch sehr für eine positive Einstellung und positives Denken. Aber wenn frau gerade in einem tiefen Loch hängt, dann ist der Ratschlag zum positiven Denken ziemlich nutzlos:!: und bewirkt sicher ganz häufig das Gegenteil. Vor allen Dingen, wenn dieses "positive Denken müssen" von anderen fast "angeordnet" wird.

    Und dann damit kommen, wer schon alles an Krebs verstorben ist, ist ja wohl das Allerletzte! Wer braucht solche Begleitpersonen???


    Aber anscheinend fehlt vielen wirklich das nötige Hirn. Und Empathie scheint sowieso ein Fremdwort zu sein.


    Ich kann zwar verstehen, dass nicht Betroffene häufig nicht wissen, wie sie mit uns umgehen sollen - ging mir vor meiner Erkrankung auch nicht anders - aber dann doch besser mal die Klappe halten! Damit liegt man wenigstens nicht falsch.


    LG

    Wally

    Liebe Mäusel,


    Du siehst einfach toll aus!

    Dirndl steht Dir wirklich ausgezeichnet!!! Und das die Haare schon wieder so lang sind, lässt mich hoffen, dass meine auch mal wieder eine annehmbare Länge haben :)

    Laufe zwar auch mit "oben ohne" rum, aber Haare wären eben doch schöner.


    Wenn es Dir gefällt, zieh doch ruhig öfter ein Dirndl an. Du wohnst doch in der richtigen Gegend dafür :!::!::!:


    LG

    Wally

    Guten Abend,


    inzwischen habe ich mich von dem vormittäglichen Stress etwas erholt. Ich war von 8:30 Uhr bis 12:30 Uhr im Krankenhaus zu den Voruntersuchungen und Vorbesprechungen für die OP, die am nächsten Donnerstag, 12.10.2017, stattfinden soll.

    Dafür wünsche ich mir Eure magischen Daumen!

    Der Tumor ist zwar fast nicht mehr zu finden - die Gyn. musste heute wieder sehr lange suchen - und soll deshalb vor der OP noch radiologisch markiert und "gedrahtet"? werden. Aber davor habe ich keine Angst.

    Etwas mehr Bammel habe ich vor meinen Blutwerten.

    Seit der Thrombose nehme ich Blutverdünner (Xarelto 20 mg). Das muss vor der OP abgesetzt werden. Aber dafür muss ich dann 2 mal am Tag spritzen. Und das gleich 2 mal 100 mg. Blutungsrisiko erhöht sich also noch. Dafür sinkt aber das Thromboserisiko.

    Die Onkologin hatte in der vorigen Woche noch einen Blutgerinnungstest gemacht, erste Ergebnisse waren heute da - deshalb auch schon der Umstieg von Xarelto auf die Spritzen - und die restlichen bekomme ich wohl am Montag. Gyn. und Onkologin haben gleich einen Termin für mich vereinbart.

    Bin mal gespannt, was ich dann am Montag noch zu hören bekomme und erwarte eigentlich nichts gutes.

    Und dabei dachte ich: "Krebs ist doch schon genug".


    Aber jetzt erst einmal alles zur Seite schieben!!!!

    Ich freue mich auf morgen, denn da geht es zu einem Reinhard Mey Konzert!!!


    LG

    Wally

    hallo Kex,


    ich laufe seit einiger Zeit "oben ohne" rum. Man konnte zwar schon sehen, dass wieder Haare kommen, aber es war eigentlich immer noch eine Glatze.

    Die Mützen war ich leid - war mir im Sommer auch viel zu warm, selbst die ganz dünnen.

    Unter der Perücke juckte die Kopfhaut.

    Also habe ich mir gedacht: Kopf hoch und einfach à la Natur losgehen! Es kam nicht einmal eine komische Bemerkung. Vielleicht ein paar blöde Blicke beim Einkaufen, aber die konnte ich sehr gut ignorieren. Notfalls hätte ich genau so zurück geguckt.

    Inzwischen schaue ich mir immer die Männer mit ihren spärlichen oder gar keinen Haaren an und denke: wenn ihr so rumlaufen könnt, warum sollte ich es nicht auch können? Oder die ganzen jungen Männer, die sich den Kopf rasieren lassen?

    Es braucht aber eben das nötige Selbstbewußtsein und vielleicht auch kein so großes Bedürfnis nach "hübsch aussehen". Allerdings war ich zum Schminkkurs und finde mich schon schöner mit Perücke und geschminktem Gesicht. Zum chic ausgehen mache ich das auch, aber alltags ist mir das Schminken früher schon zu lästig gewesen und jetzt brauche ich es auch nicht.


    Also nur Mut, wenn Dir nach "oben ohne" ist.


    LG

    Wally


    Aber vielleicht fällt es mir leichter, da ich schon 64 Jahre alt bin. Mit 30 Jahren wäre das wohl noch nicht so gewesen :)

    Hallo,

    ich war ja heute zu den Voruntersuchungen und Vorbesprechungen zu meiner OP am kommenden Donnerstag im Krankenhaus. Da durfte ich dann auch gleich das Formular unterschreiben, dass ich über das "Entlassmanagement" aufgeklärt wurde.


    Scheint also in den Krankenhäusern angekommen zu sein.


    LG

    Wally