Beiträge von Viva

    Ich bin es eigentlich gewohnt, immer alles alleine zu machen und anzugehen, SONST im Leben. Aber seit der Brustkrebs-Diagnose bin ich irgendwie wie gelähmt und so unschlüssig.


    Mal sehen, vielleicht frage ich meine Schwester doch nochmal. Wohler wäre mir schon dabei.


    Mein Tumor war schon etwas größer (2,5 cm) und wurde durch die Brustwarze entfernt. Und zusätzlich 5 Lymphknoten aus der Achsel. Da ich einen Minibusen habe, wurde gleich auch noch eine kleine Korrektur durchgeführt (Drüsengewebe wurde verschoben), damit nicht eine so große Delle entsteht.


    Ich sollte danach nur einen Stützverband bekommen, da ich keinen passenden BH (Sport-BH ohne Bügel) dabei hatte. Aber es wurde ein DRUCKverband gemacht, der grobe Folgen hatte. Ich bin allgemein sehr dünn und meine Rippen sind zu sehen. Man kann sich denken, dass dann ein strenger Druckverband nicht so gut ist. Die Drainagen füllten sich ständig neu. Irgendwann kam das Blut dann woanders raus. Aber jetzt ist alles gut und vorbei vobei! :))





    Liebe Grüße,


    Viva

    Liebe Kirsche,


    das ist gut, dass Du Deinen Humor bereits wieder hast. Den kann man in dieser Situation in der Klinik gut gebrauchen.


    Eine Flexüle hatte ich Gott sei Dank nicht auch noch. Mich haben schon die beiden Drainagen genervt (Brust und Achsel).
    Die haben mehr Schmerzen verursacht, als die eigentlichen Narben. So ein angepasster BH blieb mir auch erspart,
    da ich sehr sehr wenig Oberweite habe. Das erstemal in meinem Leben, dass ich froh war über meinen Minibusen. :)
    Hast Du den BH von der Klinik aus bekommen?


    Man ist leider nicht sehr mobil mit dem ganzen Zeugs. Darfst Du schon alleine rumgehen?
    Wenn ja, ist eine weite Jacke mit großen Taschen ganz gut, darin kannst Du die beiden Kanister
    (so nannte ich sie immer) gut verstauen.


    Liebe Grüße,
    Viva

    Liebe rose, liebe Heideblüte,


    ganz lieben Dank für Eure Antworten, v.a. Dir Heideblüte für Deine ausführlichen Infos,
    wie es bei Dir war und welche Eindrücke Du persönlich hattest und immer noch hast.
    Das macht mir Mut für das Gespräch, v.a. dass ich KEINE Quertreiberin bin.


    Dass ich schwach sein darf, wurde mir leider von niemanden gesagt. Im Gegenteil, alle meinten, diese OP sei nur ein Klacks und nicht schlimm. Vielleicht wollten sie mich ja nur beruhigen. Ich hatte die 1. OP meines Lebens und kam mir vor wie die Oberschisserin schlechthin, weil ich total Angst davor hatte, um meine Brust, meine Brustwarze, um die Folgen… und und und. V.a. befürchtete ich, nicht mehr aufzuwachen.
    Bis zum Samstag konnte ich nicht mal weinen. Das beunruhigte mich sehr, dass ich so gefühllos war. Stimmte mit mir was nicht?
    Als ich dann am Samstag erfuhr, dass ich eine 2. OP benötige, heulte ich los und verweigerte die 2. OP - ich kam mir wie ein trotziges Kind vor. Danach schämte ich mich sehr.
    Jetzt bin ich froh, dass ich die 2. OP machen ließ. Diese Ärztin, die am Wochenende Dienst hatte, war sehr einfühlsam, brachte mich wieder runter und überzeugte mich, dass es mir danach gleich besser gehen würde. So war es auch.


    Wen ich zum Gespräch nächste Woche mitnehmen soll, weiß ich nicht. Mein Mann ist leider auch krank. Meine Schwester war bis jetzt eine starke Unterstützung und hat viel für mich getan. Aber sie hatte vor ca. 1 Jahr selbst Brustkrebs. Sie war so stark und stand vieles alleine durch. Aber jetzt kommt bei ihr einiges wieder hoch und ich will sie nicht weiter belasten. Also werde ich das Gespräch alleine versuchen. Ich werde mir das erst einmal alles anhören und dann darüber in Ruhe nachdenken und dann noch eine 2. Meinung einholen. Und evtl. die Klinik wechseln.
    Hoffentlich kann ich bis dahin wieder selber Autofahren. Meine linke Seite bis zur Hüfte sieht immer noch aus, als wäre eine Raupe darüber gefahren und schmerzt auch dementsprechend. Die Narben selber heilen ganz gut - glaube ich.



    Liebe Grüße,
    Viva

    Liebes B-Hörnchen, liebe Kirsche,



    ich freue mich mit Euch, dass die OP gut verlaufen ist und ihr wohl auf seid.
    Bin neu hier im Forum und diesen Dienstag nach meinen 2 OPs aus der Klinik entlassen worden.



    Das mit dem Rücken hatte ich auch ganz stark. Das gibt sich, wenn man wieder etwas rumlaufen kann.
    Habt ihr auch Drainagen?



    Liebe Grüße an Euch,
    Viva

    Hallo,


    bin ganz neu hier und froh, dieses Forum gefunden zu haben. Ich sitze gerade hier und es dreht sich alles wirr in meinem Kopf.



    Seit dem 06. März 2017 ist nichts mehr wie es war. An dem Tag wurde mir telefonisch mitgeteilt, dass ich Brustkrebs habe (nach Biopsie). Seit Dienstag bin ich (bald 51 Jahre) nach einem Horror-Trip in der Klinik (Brustzentrum) wieder zuhause (OP war am 22.03.). Es geht mir auch körperlich endlich von Tag zu Tag besser, aber…. JETZT - fängt das Gedankenkarussell an zu kreisen, mal mehr, mal weniger. Ich hänge komplett in der Luft.



    Bis jetzt ist jedes Ergebnis, das ich abwarten musste, anders ausgefallen als von mir oder den Ärzten angenommen:


    Ergebnis Biopsie: leider doch Brustkrebs in der linken Brust, aber sehr geringe Zellteilung, also nicht aggressiv, stark hormonanhängig, Lymphknoten nicht auffällig, brusterhaltende OP, keine Chemo, voraussichtlich Bestrahlung und Antihormontherapie. Aber alles im grünen Bereich. Hoffnungsschimmer!!



    Ergebnis Brust-OP: 3 von 5 Lymphknoten waren doch schon befallen, plötzlich Chemo im Gespräch, sonst keinerlei Info. Es wurden gleich am 1. Tag nach der OP Nachuntersuchungen gemacht, ob ich Metastasen habe. Es folgte eine 2. OP (warum erzähle ich vielleicht später, sonst rege ich mich bloß wieder auf). Bei der Entlassung habe ich KEINEN Arztbrief erhalten, habe auch sonst KEINE Infos erhalten und jetzt bin ich am Warten bis zum Donnerstag, den 6.4. - dann gibt es ein Gespräch und Ergebnisse!



    Nachdem einiges schief gelaufen ist, Verwechslungen passiert sind und überhaupt alles sehr chaotisch abgelaufen ist, ist mein Vertrauen in dieses Brustzentrum und die behandelnden Ärzte sehr gering geworden. Wie läuft das Gespräch ab? Ich möchte nicht gleich etwas unterschreiben. Bekomme ich da Ergebnisse schwarz auf weiß auf Papier?



    Vielleicht könnt ihr etwas Licht ins Dunkel bringen? Was passiert da normalerweise in diesem Gespräch. Vielen Dank schon mal an Euch.





    Ganz liebe Grüße,


    Viva