Beiträge von Nordlicht42

    Liebe Sabsi,

    ich kann deine Entscheidung gut verstehen. Ich musste eine solche Entscheidung glücklicherweise nicht treffen, hatte aber im Vorfeld durchaus darüber nachgedacht, welche Prozentpunkte mich dazu bewegen könnten, mich für eine Chemo zu entscheiden. Bei deinen Werten hätte ich mich auch dagegen entschieden.


    LG Nordlicht

    liebe Romaseto,

    herzlich willkommen hier im Forum. Hier findest du jede Menge Informationen und kannst auch alles fragen. Irgend jemand ist immer da, und du bekommst viele Antworten.

    Deine Angaben sind meinen so ähnlich. Ich hatte meine Diagnose im März, bin gerade 47 geworden und habe auch Söhne, drei Stück.

    Die OP hast du ja hinter dir, bekommst du jetzt noch eine weitere Therapie?


    LG Nordlicht

    Ich habe noch einen interessanten Gedanken zu den Wirkungen von Tam.

    Ich hatte immer mit hormonell bedingten Kopfschmerzen zu kämpfen. Zielsicher, einige Tage vor der Regelblutung, jeden Monat aufs Neue. Das bedeutete immer 2 bis 3 Tage Schmerzmittel nehmen. Mit Akupunktur wurde es erträglicher, sprich nicht mehr so starke Schmerzen. Im Mai habe ich angefangen, Tam zu nehmen. Seither hatte ich nicht ein einziges Mal Kopfschmerzen. Vielleicht ist ein stabiler Hormonstatus gar nicht so übel im Vergleich zu den Schwankungen ...


    LG Nordlicht

    Ich lese nicht mehr so viel hier, und schon verpasse ich Geburtstage.

    Also einen herzlichen Glückwunsch an alle, die in den letzten Tagen Geburtstag hatten. Hoffentlich habt ihr ordentlich gefeiert.


    LG Nordlicht

    Ihr Lieben,

    ganz ganz lieben Dank für die vielen Glückwünsche, ich bin überwältigt !!


    Ich hatte einen schönen Tag, nur das Wetter hätte besser sein können, es hat die ganze Zeit geregnet.

    Meine Kollegen haben sich über den Apfelkuchen gefreut, den ich ihnen mitgebracht habe. Und als ich mittags nach Hause kam, stand das Essen auf dem Tisch. Mein mittlerer Sohn hat, wie abgesprochen, gekocht. Nachmittags war ich dann mit meinem Ältesten hier im Kulturzentrum im Café, da gibt es selbst gebackenen Kuchen, lecker. Leider hatten die anderen beiden Söhne keine Zeit, aber wir gehen am Sonntag Abend noch zusammen essen, da holen wir dann den Geburtstag nach.


    Mein von mir getrennt lebender Mann hat mir eine Riesentüte voller Bücher geschenkt, der Lesestoff geht mir in den nächsten Monaten also nicht aus.


    LG Nordlicht

    Liebe Foris,

    ich habe mich mit den kurzen Nächten arrangiert. Ich bin schon nachts aufgestanden und habe irgendwelche Sachen erledigt oder gemütlich eine halbe Stunde in einem Buch gelesen, und dann gehe ich wieder ins Bett. Und wenn ich mittags aus der Schule komme, lege ich mich erst mal ein bisschen hin und dann geht der Tag weiter. Damit kann ich gut leben. Ein wichtiger Teil war einfach, mich nicht mehr zu ärgern, wenn ich nicht schlafen konnte, sondern das Beste draus zu machen.


    LG Nordlicht

    Liebe Edita,

    was Flora schreibt, ist absolut richtig. Seit die Menschen in meiner Umgebung von meiner Erkrankung erfahren haben, habe ich von einigen gehört, dass sie ebenfalls vor Jahren Brustkrebs hatten. Und dann haben wir auch unsere Erfahrungen ausgetauscht. Es gibt tatsächlich eine große Menge Frauen, die die Krankheit hinter sich gebracht haben.


    Ich wohne übrigens in Tossens, fahre aber immer nach Burhave zum Einkaufen.


    LG Nordlicht

    Es lohnt sich auch wegen der Ermäßigungen bei Eintrittsgeldern. Meine Eltern haben beide einen Schwerbehindertenausweis, Mutter 50 %, Vater 90 %. Sie besuchen oft Konzerte und gehen auch viel in Museen. Mein Vater bekommt eigentlich immer eine Ermäßigung, meine Mutter oft auch. Dann zahlen sie teilweise nur die Hälfte vom Eintrittspreis, und bei teuren Konzerten kommt da schnell ganz schön was zusammen.


    LG Nordlicht

    Liebe Ganapati,

    ich bin Lehrerin und habe nach der Diagnose erst mal weiter gearbeitet. Für einige Untersuchungen habe ich mir halt einen Tag frei genommen. Meine OP war in der Woche vor den Osterferien. Nach den Ferien habe ich auch wieder gearbeitet, aber nur bis die Abiturprüfungen durch waren. Ich hatte keine Chemo, kann also nicht beurteilen, ob ich dabei arbeitsfähig gewesen wäre. Allerdings ist das Infektionsrisiko in der Schule so groß, dass das wahrscheinlich eine schlechte Idee gewesen wäre.

    Nachdem ich angefangen hatte, Tamoxifen zu nehmen, habe ich mich krankschreiben lassen, weil ich in den ersten Wochen davon so müde wurde. Und auch während der Bestrahlung war ich so müde, dass ich nicht arbeiten gegangen bin. Seit Beginn des neuen Schuljahres arbeite ich wieder, die Bestrahlung war 3 Wochen vorher zu Ende. Ich habe allerdings meine Stundenzahl reduziert, und das ist auch gut so. Ich fühle mich noch nicht wieder ganz fit und außerdem verbringe ich z.B. viel mehr Zeit als vorher mit Sport.

    Das Krankengeld ist weniger als der normale Lohn - da muss man halt schauen, wie man damit klarkommt. Durch die Stundenreduktion verdiene ich natürlich auch weniger, aber das habe ich mir vorher gut überlegt, dass das immer noch passt. Aber man sollte das schon ein bisschen durchrechnen.


    LG Nordlicht

    Oh heiliger Bürokratius!

    Du hast recht, Pea, manche Gesetze sind total bescheuert. Die werden von Menschen gemacht, die keine Ahnung haben, wovon sie reden. Hoffentlich findest du schnell einen Pflegedienst, mit dem du zufrieden bist. Ich drücke dir die Daumen.


    LG Nordlicht

    Liebe ika,

    das ist ja ein gutes Ergebnis für deinen Mann. Und so ein Lipom zu entfernen eilt ja auch nicht, gut dass ihr noch in Urlaub fahren könnt.


    Liebe Christina,

    Daumen sind für dich gedrückt. So ein unklarer Befund ist immer blöd, vor jeder Kontrolle macht man sich wieder Sorgen.

    Ich habe auch eine Osteopenie. Bewegung ist gut, am besten etwas, das das Skelett belastet, z.B. Walken oder Joggen. Dabei baut sich am besten Knochensubstanz auf, besser als beispielsweise beim Schwimmen oder Radfahren, hat man mir erklärt.


    Alles erdenklich gute für Blume.


    LG Nordlicht

    Meine Daumen sind auch gedrückt, für alle die es brauchen :thumbup::thumbup:. Wünsche nebenwirkungsfreie Behandlungen und gute Befunde.


    Ein paar Daumen kann ich auch gebrauchen: heute wurde mir ein kaputter Zahn gezogen, und demnächst wird geklärt, was mit der Lücke passiert, Implantat oder Brücke oder was. Drückt mir die Daumen, dass das ohne Komplikationen abläuft, ich hatte mit dem Zahn schon sehr viel Ärger und Schmerzen.


    LG Nordlicht

    Liebe Jasminchen,

    meine Söhne sind auch erwachsen bzw. fast erwachsen (der jüngste ist 16), und die wussten von Anfang an, was los ist. Der eine hat mich auch zur Biopsie gefahren. Wir haben ganz offen darüber gesprochen, als die Diagnose klar war, und immer mit sehr viel Optimismus. Ich habe sie auch zwischendurch immer wieder gefragt, wie es ihnen mit meiner Erkrankung geht. Jungs reden ja meisten von sich aus nicht so viel, aber dann bekam ich Antworten. Ich finde es ganz wichtig, dass die Kinder Bescheid wissen, insbesondere in einem Alter, wo sie das alles ja auch begreifen. Wir müssen sie nicht schonen, sie sind stärker als wir oft denken. Und gemeinsam steht man das alles sowieso besser durch.


    LG Nordlicht