Beiträge von Nordlicht42

    Hallo Tanne,
    das Ergebnis der Studie ist ja interessant. Ich habe mir sowieso vorgenommen, jetzt jeden Tag Fahrrad zu fahren, mindestens 30 Minuten, das habe ich bisher auch durchgehalten, außer heute, es regnet schon den ganzen Tag und ist kalt und windig.
    Ich werde versuchen, das auch während der Bestrahlungszeit zu machen. Wenn das die Nebenwirkungen mindert, super.


    LG Nordlicht

    Liebe Fraenzy,


    zunächst einmal herzlich willkommen hier im Forum. Vielleicht hast du dich schon ein bisschen umgeschaut, dann hast du gemerkt, dass man hier auf sehr viele Fragen eine Antwort finden kann.


    Mit Östrogendominanz kenne ich mich leider nicht aus. Ansonsten ist mein Krankheitsbild ähnlich wie deins, ich bin vor einem Monat operiert worden, Lymphknoten fast frei (eine Mikrometastase) und bekomme nun auch Bestrahlung (ab 29.5.) und Tamoxifen für die nächsten 5 Jahre. Wieso bekommst du die Medikamente nur zwei Jahre? Ich dachte immer, mindestens 5 Jahre ist so Standard bei Tam und ähnlichem.


    Bei Fragen kannst du dich auch an den KID (Krebsinformationsdienst) wenden. Dort kann man sich beraten lassen, und die wissen vielleicht zu deinem Fall etwas.
    (Vielleicht könnte jemand den Link einfügen, habe den gerade nicht.)


    Ich wünsche Dir hier einen guten Austausch und viel Erfolg für die weitere Behandlung. Wann fängt deine Bestrahlung an?


    LG Nordlicht

    Ich habe ja einen lieben Sohn, der angeboten hat, mich jeden Tag zur Bestrahlung zu fahren. Er hat auch Zeit, er macht jetzt gerade Abitur und ist nächste Woche mit seinen Prüfungen durch. Ich fahre auch lieber mit ihm als mit dem Taxi. Kostet ihn natürlich auch viel Zeit, aber er macht's trotzdem. (Ich hab wohl was richtig gemacht bei seiner Erziehung ;) ).


    Habe meiner Schulleiterin heute erst mal mitgeteilt, dass ich dann ab 29.5. bis zum Ende des Schuljahres krank geschrieben bin wegen der Bestrahlung, das sind dann auch nur noch 3,5 Wochen. Mein Jüngster hat sich schon geärgert, dass er dann als Einziger morgens früh aus dem Haus muss, aber er sagte auch gleich hinterher: " Ich weiß, Mama, du würdest auch lieber in die Schule gehen als diese blöde Krankheit zu haben."


    Ich habe mal wieder festgestellt, dass ich meine Söhne echt wahnsinnig liebe. Die machen das wirklich prima, und so einfach ist es für Teenager nicht, mit der Erkrankung ihrer Mutter klar zu kommen.


    Bin gespannt, wie die Bestrahlung wird, es gibt so unterschiedliche Erfahrungen mit Nebenwirkungen. Ich beschließe jetzt einfach, dass ich zu den Leuten gehöre, die wenig Nebenwirkungen haben; das wird hoffentlich klappen. :D


    LG Nordlicht

    Bei den Ärzten gibt es wohl solche und solche, ich habe ganz unterschiedliche Erfahrungen bisher gemacht.


    Der Arzt, der mich operiert hat, war supernett und hat sich ganz viel Zeit genommen, mir alles ausführlich erklärt und sehr genau überlegt und angezeichnet, wie die OP genau verlaufen soll. Er kam sich sogar persönlich entschuldigen, weil meine Nachschnitt-OP verschoben werden musste.
    Andere Ärzte auf der Station waren sehr kurz angebunden, da musste ich vehement nachhaken, um irgendwelche Informationen zu bekommen. Ich weiß nicht, ob die so unter Zeitdruck stehen oder woran das liegt.


    Mit den Arzthelferinnen hab ich bisher auch positive Erfahrungen, aber ich bin ja auch noch nicht solange dabei (seit März), wer weiß was noch kommt. Aber es stimmt schon, dass die nicht immer so sensibel sind, wie wir uns das wünschen würden. Ich glaube, die können sich nicht in unsere Situation hineinversetzen, wer kann das schon, der es nicht selbst erlebt hat.


    LG Nordlicht

    Glückwunsch Manuela,
    wieder einen großen Schritt weiter. Hast du das Ende der Bestrahlung ordentlich gefeiert?


    Eine Frage nebenbei, habe gerade deinen Beruf gesehen und hatte nur noch Fragezeichen; was macht eine Verwiegerin?
    LG Nordlicht

    Liebe Meredith,


    das ist ja echt ein starkes Stück, haben die deinen BMI einfach erfunden oder was? Unfassbar, was so alles passieren kann.


    Ich wünsche Dir viel Kraft, den Widerspruch und was damit zusammenhängt, durchzustehen.


    LG Nordlicht

    Liebe Foris,


    gestern war ich zum Vorgespräch in der Strahlenklinik. Am 29.5. gehts los mit der Bestrahlung. Eigentlich sollte sie schon früher anfangen, aber ich habe dem Arzt erzählt, dass ich am Himmelfahrtswochenende unbedingt zum 70. Geburtstag meiner Mutter fahren möchte. Dann meinte er, eine Pause wäre blöd während der Bestrahlung, und dann fangen wir lieber etwas später an. 30 Bestrahlungen, und mein Anfahrtsweg zur Klinik ist schön lang, bin immer fast eine Stunde unterwegs für eine Strecke. Da geht ganz schön viel Zeit drauf. ]:(


    Naja, kann man nichts gegen machen, was muss ich auch so weit auf dem Land wohnen, wo einfach nichts in der Nähe ist außer dem Nordseedeich, Feldern, Schafen und Kühen. Die 6 Wochen werden auch irgendwie herumgehen.
    Fängt noch jemand in der Zeit mit der Bestrahlung an?


    LG Nordlicht

    Sooo ... ab heute reihe ich mich dann ein, werde heute Abend die erste TAM-Tablette nehmen. Ich bin ja gespannt, was dann so auf mich zukommt; hoffentlich gehöre ich zu den Frauen, die nur wenig Nebenwirkungen haben.


    LG Nordlicht

    Liebe Alesi,


    einen wunderschönen Geburtstag wünsche ich dir. Ich hoffe, es gibt ordentlich Kuchen und liebe Menschen, die den Tag mit dir feiern. Genieße ihn - ich schicke dir einen Teil von der Sonne, die hier tatsächlich gerade scheint.


    Grüße
    Nordlicht

    Das klingt ja echt spannend mit dem Krillöl.


    Ich habe gerade nachgelesen, dass es auch viele Antioxidantien enthält. Daher sollte man es während einer Chemo oder Bestrahlung nicht benutzen. Antioxidantien wirken ja gegen freie Radikale, und genau auf denen beruht unter anderem die Wirkung der Bestrahlung.
    Aber für hinterher und besonders wenn man TAM nehmen muss klingt es sinnvoll.


    LG Nordlicht

    Liebe Hoffnungsschimmer,


    solche guten Nachrichten hören wir gerne! Glückwunsch, dass es bei dir mit dem Arbeiten so gut klappt. Das macht Mut; ja, wir schaffen das, wir kehren Stück für Stück in die Normalität zurück. Nicht in dieselbe Normalität wie vorher, aber Normalität nichtsdestotrotz.


    Ich wünsche Dir weiterhin alles Gute. Lebe und arbeite weiterhin bewusst.


    LG Nordlicht

    Liebe Stupsi,


    wie die anderen schon gesagt haben, in der Klinik kommt ein Physiotherapeut und schaut individuell, wie es mit der Beweglichkeit im Arm aussieht. Bei mir kam die Therapeutin einmal am Tag nach der OP und dann noch mal am Tag der Entlassung. Ich brauchte keine besonderen Übungen, sie hat mir aber trotzdem noch mal ein Blatt mitgegeben, auf dem Übungen beschrieben sind. Also falls sich merke, ich habe irgendwelche Schwierigkeiten, kann ich die sofort ausprobieren. Und anrufen kann ich sie auch bei Bedarf. Du siehst, man wird in der Klinik gut umsorgt.


    Alles Gute für deine OP
    Nordlicht

    Liebe Doralee,


    auch von mir ein herzliches Willkommen. Ich bin auch erst seit März dabei (da habe ich meine Diagnose bekommen) und fühle mich hier gut aufgehoben. Du kannst hier wirklich alles fragen, was dich beschäftigt. Irgendjemand hat immer ein offenes Ohr und oft einen guten Tipp.


    LG Nordlicht

    Liebe Stupsi,


    Klar bist du aufgeregt vor der OP, waren wir alle doch auch. Du kannst mit dem guten Gefühl in die OP gehen, dass wir an dich denken und dir die Daumen drücken; du wirst sehen, das hilft. ;)


    Alles Gute für dich
    Nordlicht

    Ich oute mich auch mal als eine, die alleine, d.h. ohne Partner, lebt. Mein Mann ist vor einem Jahr ausgezogen, er lebt 40 km entfernt. Mein ältester Sohn (21) studiert, dieses Semester verbringt er in Linz. Die anderen beiden Söhne (15 und fast 18 Jahre alt) wohnen bei mir. Organisatorisch klappt das ziemlich gut, meine Jungs helfen mir im Haushalt, und als ich Anfang April für die OP im Krankenhaus war, kamen sie auch prima alleine zurecht. Selber Autofahren muss ich auch nicht, mit fast 18 fährt mein Sohn begleitet, und er fährt mich auch zu jedem Termin. Freunde/Nachbarn sind auch da zur Unterstützung, und finanziell klappt es auch, da ich keine Chemo brauche, nur Bestrahlung, also kein so langer Arbeitsausfall.


    Klingt alles schön, und ich bin dafür auch dankbar. Aber trotzdem ist da einfach keiner, mit dem man mal reden kann, bei dem man sich einfach mal anlehnen kann, besonders abends, nach einem langen Tag. Oder wenn ich meine tägliche Fahrradtour mache: Wir leben hier in einem Urlaubsgebiet, überall laufen Touristen rum, und die sind eigentlich immer paarweise oder als Familie unterwegs. Und dazwischen ich alleine auf meinem Fahrrad. Da fühle ich mich sehr einsam. Einfach keiner da, bei dem man sich ausheulen kann. Klar, das könnte ich auch bei einer Freundin, aber das ist schon was anderes als bei einem Partner.


    Manchmal denke ich aber auch: Ob es mit Partner wirklich immer besser wäre? Würde er mit meiner Krankheit überhaupt gut klarkommen? Wäre er eine Hilfe, oder doch eher eine Belastung? So wie bei einer Bekannten meiner Mutter, deren Mann sich beklagt, wenn sie es nicht geschafft hat Essen zu kochen aufgrund ihrer Krankheit. Dann bin ich froh, dass ich so einen Partner nicht habe.


    LG von einer gerade etwas frustrierten Nordlicht

    Danke für eure Antworten, jetzt bin ich wieder ein Stück schlauer. Ich werde auf jeden Fall meine Gynäkologin drauf ansprechen und in der Apotheke fragen.
    LG Nordlicht

    Hallo Ihr Lieben,


    ich hab da mal eine Frage. Meine Gynäkologin hat mich darauf hingewiesen, dass bei der Einnahme von TAM ja das Thromboserisiko steigt und dass man deshalb bei langen Reisen Thrombosestrümpfe tragen sollte. Ich habe für Oktober eine Reise nach New York gebucht, da ist das natürlich interessant. Bekommt man solche Strümpfe auf Rezept oder muss man die komplett selbst bezahlen? Wer von euch hat damit Erfahrung? Bin dankbar für Hinweise.


    LG Nordlicht

    Liebe Ticino,


    lass dich mal in den Arm nehmen :hug:
    Das klingt ja nicht so gut gerade bei dir, da ist es vermutlich auch nur ein schwacher Trost, dass nicht nachgeschnitten werden muss.
    Ich wünsche dir, dass du die Behandlungen möglichst gut überstehst. Bekommst du jetzt gleichzeitig Bestrahlung und Antihormontherapie?


    LG Nordlicht