Beiträge von Jonna

    2 Jahre habe ich auch schon geschafft und bin voller Optimismus. Dabei hatte ich einen der aggressivsten Tumore: Inflammatorisches Mammakarzinom. Die Paclis musste ich auch nach 9 x abbrechen und ich kann keinen Hormonhemmer nehmen. Dabei ist mein Krebs zu 98% hormonabhängig gewesen. Ich lasse jetzt jährlich mein Blut auf zirkulierende Tumorzellen untersuchen und das war o. B.

    Mir geht es, bis auf wenige Missempfindungen in Füßen und Händen, jetzt aber gut. Ich genieße das Leben in vollen Zügen und bin dankbar. Im nächsten Jahr melde ich mich hier wieder.

    LG Jonna

    Vielen Dank für eure Glückwünsche. Wir waren im Urlaub, deswegen erst jetzt die Antwort. Zum Geburtstag bekam ich das schönste Geschenk: Nachsorge nach über 2 Jahren ohne Befund. Ich bin überglücklich. Allen ein wunderschönes sonniges Wochenende und den Geburtstagskindern viel Glück und so wenig wie möglich Nebenwirkungen.

    LG Jonna

    Hallo Busenwunder , ich bin, wie du, "untertherapiert". Ich hatte auch nur 9 Paclis, da die Probleme durch eine Polyneuropathie immer größer wurden. Ich habe schon von vielen Ärzten gehört, dass 9 Paclis reichen. Ich kann es jetzt sowieso nicht mehr ändern. Jetzt, nach 2 Jahren, habe ich immer noch Problem in Füßen und Händen. Gaaaanz langsam wird es besser. Es wäre schrecklich, wenn ich alles durchgezogen hätte, dafür aber nicht mehr laufen könnte. Jeder muss das selber entscheiden und dann auch dazu stehen. Jetzt lebe ich ein fast normales Leben und liebe es. Das wünsche ich dir auch.

    Liebe Grüße

    Jonna

    Noch eine Mutmachergeschichte: ich habe auch 2 Jahre geschafft und glaube an viele Jahre mehr. Im April 2019 bekam ich aus heiterem Himmel die niederschmetternde Diagnose :Inflammatorisches Mammakarzinom. Laut Google ist dies eine seltene Art von Brustkrebs (2%) und dazu die allerschlimmste. Da ich aber keine Metastasen hatte (1 Lymphknoten war befallen, aber nicht kapselübergreifend) habe ich den Kampf aufgenommen und alles getan, was man mir riet, das volle Programm. Nach der Mastektomie war galt ich als tumorfrei. Da mein Tumor zu 100 % hormonabhängig war, begann ich mit der Einnahme von Aromatasehemmern, von denen ich keinen vertrug. Es wurde so schlimm, dass ich nicht mehr gehen konnte. Also brach ich nach 7 Monaten mit Einverständnis der Ärzte ab. Ich habe dann meine Blut auf zirkulierende Tumorzellen untersuchen lassen mit dem Ergebnis: keine Tumorzellen in der Probe. Dies lasse ich jetzt jährlich machen und hoffe auf dasselbe Ergebnis. Sollte es einmal anders sein, muss man überlegen, was zu tun ist. Aber erst dann, jetzt lebe ich und zwar gut. Ich bin genauso fit wie früher und genieße das Leben. Auch wenn die Diagnose noch so niederschmetternd ist, so lohnt es sich doch zu kämpfen.

    Allen noch ein sonniges Wochenende

    Jonna

    Hallo tatlsoma ,

    ich habe auch ein Inflammatorisches Mammakarzinom und habe schon 2 gesunde Jahre nach der Behandlung hinter mir. Mir geht es jetzt wieder gut, habe nur Mut! Es gibt hier einen Thread "Inflammatorisches Mammakarzinom", da kannst du viel nachlesen. Wenn du noch Fragen hast, beantworte ich sie dir gerne.

    Liebe Grüße

    Jonna

    Hallo Karo58 , im Bastelladen gibt es Ganulat, um selbstgemachte Puppen zu füllen. Oder für Dekorationen für Ostern oder Weihnachten gibt es auch Granulat. Einfach einmal schauen. Da findet man bestimmt etwas. Viel Erfolg!

    LG Jonna

    Hallo Elenear , das mit dem Granulat ist eine super Idee, wenn man die Mastektomie nur einseitig hat. Da kann man ja das Gewicht ungefähr der gesunden Brust angleichen. Bitte einfach anfangen zu stricken, man muss eigentlich nur rechts und links stricken können. Gut, 2 Maschen zusammenstricken zum Abnehmen und aus einer Masche 2 herausstricken zum Zunehmen. Das war es schon. Ich habe noch nie Strümpfe gestrickt, aber dies hier ist viel einfacher. Viel Erfolg!

    LG

    Jonna

    Liebe kerzele , pfeif auf den letzten Cocktail, sicher hat alles gereicht. Das war bei mir auch so. Ich wünsche dir gute Erholung und ein wunderschönes Ergebnis nach der OP. Jetzt hast du das Schlimmste geschafft!

    Liebe Grüße

    Jonna

    Hallo Ghetta , ich habe leider nicht so viel Mut wie Alys. Da ich zwischenzeitlich eine Entzündung an der Narbe hatte, habe ich mir selber Prothesen gestrickt. Es war ganz einfach. Wenn du nicht stricken kannst, hast du vielleicht eine Freundin, die dir helfen kann. Ich habe Seidengarn genommen und es ist so schön weich alles und ganz leicht. Ich habe gerade einen Thread hier eröffnet "Brustprothesen selbst gemacht", da habe ich die Beschreibung und ein Foto hineingestellt. Ich trage sie nur noch und habe mir ganz normale "gemütliche" Schalen-BHs in B-Körbchen gekauft. Man kann sie auch gut in Badeanzüge legen. Dort, allerdings, befestige ich sie beim Schwimmen mit einer Sicherheitsnadel.

    LG Jonna

    Von einem Forumsmitglied habe ich diese Beschreibung, wie man Brustprothesen selber herstellt. Ich kann mich leider nicht an den Namen erinnern, aber danke ihr herzlich. Ich habe nämlich diese Prothesen nachgestrickt (war wirklich nicht schwer, wenn man etwas Ahnung vom Stricken hat) und bin begeistert. Deswegen habe ich diesen Thread eröffnet. Man kann diese Prothesen in jeden BH stecken, ohne ihn zu befestigen, er hält. Außerdem sind sie weich und ganz leicht. Deswegen sind sie wohl auch besonders für Frauen mit beidseitiger Mastektomie, weil wohl der Gewichtsunterschied beider Brüste nicht zu groß sein soll. Beim A-Körbchen geht es aber allemal. Die Füllung kann man beim Waschen vorher herausnehmen oder man wäscht sie einfach mit. Ich bin damit geschwommen und es ging prima. Besonders gut passen sie in Schalen-BHs. Mir gefallen sie so gut, und ich nehme sie nur noch. Sie sind so leicht und weich, man merkt sie kaum.Beiliegend ein Foto und die Anleitung.

    Viel Freude damit.

    LG Jonna

    Das hört sich doch super an. Genauso war es bei mir auch. Jetzt drücke ich dir die Daumen, dass deine Werte so gut sind, dass es weiter gehen kann. Am Ende der Chemo sieht es noch besser aus, und den Rest macht die Op.

    LG Jonna

    Hallo kerzele und alle anderen Mitstreiterinnen, als ich von meiner Krebsart gehört habe und dann mich weiter darüber erkundigt habe, fiel ich, wie ihr wahrscheinlich auch, in ein tiefes Loch. Ich hatte zum Glück wunderbare Ärzte, die mir des Öfteren bestätigt haben, dass man auch diese Art von Krebs besiegen kann. Als ich nach der 9. Pacli so starke Probleme mit tauben Füßen und Händen hatte, habe ich nach Absprache mit meinem Arzt aufgehört und mir die letzten 3 erspart. Nach der OP habe ich erfahren, dass es richtig war, denn es wurden keine lebende Krebszellen mehr nachgewiesen. Ich hätte meine Füße und Hände nur noch mehr geschädigt, aber das weiß man ja nicht vorher. Solange es geht, durchhalten, aber nicht um jeden Preis. Was nützt es einem, wenn man dann am Rollator gehen muss. Für mich muss das Leben noch lebenswert sein. Jetzt blicke ich immer mutiger in die Zukunft. Wir können das schaffen, da bin ich sicher. In dem Sinne noch einen schönen Sonntag.

    Liebe Grüße

    Jonna

    Hallo Amy48 , nein, es ist nicht der Tumormarker, der ist zu wenig aussagekräftig laut Ärzte. Mein Gyn hat sich ein Set von einer Klinik in Hamburg schicken lassen und mir dann 7,5 ml Blut abgenommen. Das wurde dann auf frei zirkulierende Tumorzellen untersucht. Zum Glück hat man keine gefunden. Selbst, wenn man welche gefunden hätte, würde das nicht bedeuten, dass der Krebs wiederkommt, nur wenn sich die Anzahl verdoppelt. Dann muss man überlegen, was zu tun ist. Ein ganz sichere Aussage ist auch das nicht, aber es ist beruhigend, wenn gar nichts gefunden wird.

    LG Jonna

    Hallo Schwan , in meinem Biopsie Bericht stand: ER 95% und PR 95%.


    Hallo Mariechen54 , es gibt eine Blutuntersuchung, die sich CellSerach CTC-Test nennt. Man untersucht 7,5ml Blut auf zirkulierende Tumorzellen. Wenn keine da sind, ist es schon einmal gut. Auch wenn man wenige findet, bedeutet das nicht, dass der Krebs wieder kommt, nur wenn es eine Verdopplung gibt, ist Vorsicht geboten. So hat es mir Prof. P. aus einer Klinik in Hamburg erklärt. Leider ist alles so neu, dass nicht jede Versicherung dieses zahlt ca. 400,00 EUR. Da ich von mehreren Ärzten die Bescheinigung bekommen habe, dass ich keinen Hemmer vertrage, hat meine Versicherung bezahlt. Allerdings bin ich privat. Ich hätte es aber auch selber bezahlt, da ich ja gar nichts anderes tun kann.

    LG Jonna