Beiträge von Jonna

    Hallo Marley ,

    ich hatte eine Mastektomie beidseitig im September, aber schon 2017. Alles ist schnell und gut verheilt. Jetzt habe ich genau die Schmerzen, die du schilderst, nur nicht die im Rücken. Ich konnte zeitweise kaum einen BH tragen. Nach langer Überlegung bin ich jetzt der Überzeugung, dass es eine Überanstrengung war. Ich habe nämlich extrem Hanteltraining mit hinterher Dehnübungen gemacht. Seitdem ich das nicht mehr so stark mache, geht es langsam weg. Vielleicht ist das bei dir auch der Fall. Ich habe mir so schlimme Gedanken gemacht, und dann ist alles gar nicht so schlimm. Das wünsche ich dir auch.

    LG Jonna

    Unsere Hündin Lisa, eine Wällerhündin, hat mich während der gesamten Therapie so wunderbar begleitet. Sie war es, die mich immer motiviert hat, ein paar Schritte zu gehen, so schwer es mir auch oft fiel. Oft lag sie bei mir und hat mich so lieb angesehen oder mich zum Spiel aufgefordert. Leider hat sie Leukämie bekommen, und wir mussten sie kurz vor Weihnachten erlösen. Das war furchtbar für uns und ist es immer noch. Erst einmal keinen Hund mehr. Jetzt habe ich sie gemalt, das hat mir sehr bei der Trauer geholfen.

    LG Jonna

    Hallo Ticino ,

    ich hatte eine ganz kleine offene Stelle bei der Bestrahlung, aber an der Stelle ist nichts passiert. Dort, wo die Sonne sowieso oft die Haut bescheint, z. B. am Ausschnitt oder hinten auf den Schultern und am Nacken, soll man besonders darauf achten, hat mir mein Hautarzt gesagt. Und an diesen Stellen die Sonne meiden.

    LG Jonna

    Guten Abend Curly 66 ,

    ich litt während der Chemo so stark unter Atemnot, dass man ein Lungenembolie befürchtete. Mein Hausarzt war dann die größte Hilfe. Durch die Chemo werden die Schleimhäute sehr gereizt, auch die im Magen. So hat er mir Pan.....40mg für die Dauer der Chemo verschrieben und weg waren die Atembeschwerden. Er erklärte mir das so: der Magen hatte so viel Magensäure produziert, dass diese hochstieg bis in die Luftröhre und dann weiter. Ich hatte die Magensäure aber gar nicht so empfunden. Dann wäre das wohl in Gasform passiert, sagte er mir. Alles egal wie, es hat geholfen. Vielleicht lässt du das auch abklären. Das wäre die einfachste Form um etwas zu verbessern. Von anderen Frauen habe ich auch schon gehört, dass Säureblocker hier helfen.

    LG Jonna

    Liebe Tatti32 ,

    es ist ganz schrecklich, wenn man diese Diagnose "Inflammatorisches Mammacarcinom" bekommt, und so schlimm, wenn man noch so jung ist wie du. Auf gar keinen Fall darf man googeln, denn oft ist alles veraltet und man bekommt nur Horrormeldungen. Ich kann dir nur von mir sagen (ich hatte auch diese Krebserkrankung), dass ich jetzt, nach fast 2 Jahren nach der Diagnose, als tumorfrei gelte und mich auch gesund fühle. Auch ein Inflammatorisches Mammacarcinom kann man besiegen. Auch wenn die Lymphknoten befallen sind, ist eine Heilung möglich. Nach der Chemo war der Krebs schon nicht mehr aufzuspüren, und nach der OP war alle Tumorzellen abgestorben. Das kann bei dir genauso werden. Ich wünsche dir jetzt viel Kraft. Wenn du Fragen hast, beantworte ich sie gerne.

    Liebe Grüße

    Jonna

    Und ich habe von Schläfertumorzellen gehört, die sich schön abschotten können, z,. B. im Knochenmark, und irgendwann wieder auf die Reise gehen können. Ich schreibe bewusst "können", nicht müssen. Ich habe so gesund gelebt und Krebs bekommen. Andere, die sich völlig ungesund ernähren, die bleiben gesund. Also habe ich einfach Pech gehabt und werde das Beste daraus machen, aber so, dass alles noch lebenswert ist. Während der Chemo ging es mir zeitweise so schlecht, dass ich gar nicht darüber nachdenken wollte, was ich, oder ob ich essen sollte. Ich habe das gegessen, was mir gut bekam und was ich essen konnte. Ich habe es so oft genossen während der Chemo ein leckeres Sahneeis zu essen. Die Mundschleimhaut war so zerstört, dass manchmal gar nichts anderes ging. Aber das muss jeder so machen, wie er es für richtig hält. Die Lebensqualität während der Chemo ist wirklich nicht schön, da sollte man sich nicht zusätzlich kasteien. So habe ich es auch von meinen Ärzten gehört. Essen, was einem schmeckt und gut tut. Wer keinen Tee mehr sehen kann, der greife zu alkoholfreiem Weizenbier, das hat mir immer gut getan.

    LG Jonna

    Da viele Frauen eine Bestrahlung hinter sich haben oder noch eine geplant wird, möchte ich an meinem Beispiel zeigen, wie wichtig es ist, genau auf die bestrahlte Haut zu achten. 11 Monate nach Bestrahlungsende (ich habe die Bestrahlungen gut vertragen und keine offenen Stellen gehabt), fiel mir ein höchstens 5 mm großer Fleck auf meiner bestrahlten Haut auf, der verschorft war. Als ich den Schorf entfernt hatte, bildete sich wieder neuer Schorf und der Fleck wurde etwas größer. Ich hatte weder Schmerzen, noch hat es gejuckt. Als dann nach 2 Wochen immer noch keine Heilung stattgefunden hat, bin ich zum Hautarzt gegangen und habe den Fleck entfernen und untersuchen lassen. Heraus kam: es war eine Vorstufe zu einem Plattenepithelkarzinom. Da es eine Vorstufe war und aus dem Gesunden entfernt wurde, ist alles wieder in Ordnung. Ich schreibe das hier, damit ihr seht, wie wichtig es ist, bloß allem nachzugehen, was nicht normal ist, und wenn eine Wunde nicht heilt, dann ist es nicht normal. Sei sie auch noch so klein. Auf jeden Fall bin ich ab jetzt noch vorsichtiger. Die Sonne lasse ich sowieso nicht auf diese Stelle scheinen. Ich weiß jetzt nicht, ob ich die Einzige bin, der so etwas widerfahren ist.

    Hallo Thunder ,

    entdeckt habe ich zuerst eine kleine Rötung an einer Brust, die weder schmerzte noch juckte. Als die Rötung nach ein paar Tagen nicht verschwand, habe ich meine Brust selber untersucht und einen kleinen Knoten entdeckt. Gleich am nächsten Tag war ich bei meinem Gyn, der mich sofort nach einer Ultraschalluntersuchung an ein Brustzentrum überwiesen hat. Dann folgte ganz schnell alles, was du ja sicher auch kennst. Nach der OP wurde ich als tumorfrei entlassen. Da ich auf eigenen Wunsch eine beidseitige Mastektomie habe machen lassen, obwohl nur eine Seite befallen war, wird seitdem das, was von meiner Brust noch übrig ist, jedes Vierteljahr durch eine Ultraschalluntersuchung und Tastbefund untersucht. Sonst lasse ich mir jährlich einmal im Jahr mein Blut untersuchen, aber das habe ich ja vorher auch schon gemacht.

    LG Jonna

    Ich bin ein schlechtes Beispiel, weil ich so viele Nebenwirkungen hatte. Ich kenne viele Frauen, denen ging es unter den Paclis so gut, dass sie zeitweise arbeiten konnten. Von diesen Frauen hört man nicht so viel, weil es ihnen ja gut geht und sie keinen Rat brauchen. Deswegen sollte man vorher keine Angst haben, denn vielleicht gehört man ja zu denen, die kaum Nebenwirkungen haben. Das wünsche ich euch!

    LG Jonna

    Hallo SanniKa ,

    bei mir haben die Ärzte bestimmt, dass ich nach der 9. Pacli aufhöre, obwohl ich selber weitermachen wollte, um alles zu tun, was möglich ist. Aber die Polyneuropathie in Händen und Füßen wurde immer schlimmer. Man befürchtete, dass ich nicht mehr richtig laufen könnte. Also habe ich aufgehört, und tatsächlich war es richtig. Die Biopsie ergab, dass der Krebs nicht mehr vorhanden war. Gut, dass ich aufgehört habe, denn noch heute, nach fast 2 Jahren habe ich Probleme. Gaaaanz langsam wird es besser. Also auf jeden Fall durchzuhalten, obwohl es einem grottenschlecht geht, ist auch nicht immer richtig. Wenn man Glück hat, dann hat man verständnisvolle Ärzte, die einem helfen sich zu entscheiden. Ich wünsche dir, dass du das Richtige für dich machst.

    LG Jonna

    Richtig, liebe Amy48 , inflammatorisch ist eine Tumorbiologie. Er kann auch Knoten bilden. So war es bei mir. Im November 2016 war ich zur Vorsorge, im März 2017 habe ich einen Knoten selber ertastet, nachdem ich eine Rötung der Brust gesehen habe. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass da im November noch nichts war. Aber jetzt ist es müßig, sich den Kopf darüber zu zerbrechen. Ich hoffe, dass bei dir jetzt alles so gehandhabt wurde, wie es für dich richtig ist.

    LG Jonna

    Hallo SarahVillipa ,

    ich kann Tanjal1972 nur zustimmen. Ich habe auch ein Inflammatorisches Mammacarzinom. Bei dieser Art von Krebs ist es wirklich wichtig in einem Brustzentrum zu sein, das sich darin auskennt. Mir hat man gesagt, dass diese Art von Krebs als "gross" bezeichnet wird, weil eben die Haut mit betroffen ist. Deswegen ist es enorm wichtig zuerst eine Chemo zu bekommen und erst dann die Mastektomie durchzuführen und dann noch bestrahlen.

    LG Jonna