Beiträge von Madita

    Liebes Trinchen,


    vermutlich zahlt das die Krankenkasse eher nicht. Denkst Du an eine Op beider Seiten wegen der Gefahr oder der Symmetrie?
    Denn so lange Du keine Genmutantin bist, und es keine Befunde gab ist ja auch Deine andere Seite nicht in Gefahr und dann besteht ja kein Grund die andere Seite zu operieren.. Bei den BRCA Frauen ist es deshalb beidseits weil die gesunde Seite das grosse Risiko trägt. Vermutlich gibt es keine Indikation für die KK bzw. ist das eine wichtige Frage für Deinen Doc, ob es eine Indikation gibt, und ob es nötig ist.
    Wegen der Symmetrie der beiden Seiten ist sicherlich einiges machbar, auch wenn nur eine Seite operiert wird.Bei einigen Frauen gab es dann noch Angleichungs-OPs.


    Das ein Plastiker den Aufbau macht ist auch ganz normal. Bei meiner Op gab es gleichzeitig einen onkologischen Chirurg, der alles rausgeholt hat, und ein Plastiker der alles reingemacht hat...um es mal sehr vereinfacht auszudrücken. Wichtig ist, dass Du Dich gut erkundigst welche Kliniken in Deiner Nähe die Experten für Deine Wunsch Form der Op sind. Du scheinst ein gutes Verhältniss zu Deinem Arzt zu haben? Frag ihn doch ruhig welche Kollegen er Dir empfehlen würde.


    Nicht zu lange zu warten halte ich für eine gute Idee. Sicher ist sicher.
    Ich selbst hatte auch 2. Ops nacheiander. Zuerst BET, weil ich das Ergebnis des Gentest noch nicht hatte und dann zwei Monate später nocheinmal die Sofortrekonstruktion.Da hatte ich erst Schiss -weil meine Leukos so miserabel waren und die Chemo mich mitgenommen hatte - aber die zwei Ops hintereinander konnte man dann doch ganz gut verkraften und es gab so auch etwas verschnauf Zeit dazwischen. Was denkst Du denn über diesen Vorschlag von Deinem Doc erstmal Krebs raus und dann weitersehen? Diese zwei Ops dürften eigentlich weniger das Problem bei der KK sein, jedenfalls habe ich schon häufiger von diesem Vorgehen gehört. Btite ansonsten doch Deinen Arzt, diesen Ansatz gegenüber der KK zu vertreten und durchzubringen, schließlich war es ja sein Vorschlag ;) und er ist Dir sicher gerne dabei behilflich.


    Im übrigen machst Du auf mich keinen verplanten Eindruck :) , es geht doch schliesslich um Dich, dass Du gesund wirst und bleibst und dass Du Dich noch lange mit Deinen Brüsten wohlfühlst. Da ist es ganz normal, dass einem ganz verschiedene Dinge durch den Kopf gehen. :hug:


    Liebe Grüße
    madita

    Liebes Trinchen,



    bin lange nicht mehr hier gewesen und wollte eigentlich nur kurz was schauen, bin aber an Deinem Beitrag hängengeblieben, weil ich vor 5 Jahren vor einer ähnlichen Entscheidung gestanden habe wie Du. Nur das ich Genmutationsträgerin bin. Super, dass Du den defekt nicht hast, dass ist tatsächlich ein Grund sich riesig zu freuen :thumbsup: :thumbsup:


    Einfacher, wie Du sagst ist die Entscheidung dann nicht unbedingt. Auch für uns BRCA Frauen gibt esverschiedene Op Optionen. Ich kenne auch eine Menge Frauen, diesich trotz Mutation für eine BET und nicht für Ablatio oder subkutane Mastektomie entschieden haben. Ich sage Das nur, weil Du geschrieben hast, wärest Du Genmutationträgerin wäre die Entscheidung für Dich klar. Vielleicht ist dieser Gedanke ja schon ein Hinweis für Dich in welche Richtung Du gerne gehen möchtest. Spüre doch da mal hinein.


    Mit den Ärzten zu reden und Fakten zu klären ist immer das wichtigste. Dann fallen nämlich manche Optionen von vornherein raus was die Entscheidung schon ein wenig einfacher macht. Im Gespräch ist vielleicht auch wichtig zu klären was für Dich Priorität hat, Sicherheit oder Kosmetik und zu welchen Anteilen Du es für Dich selbst gewichtest. Danach kann der kann der Arzt dann seine Op planen.


    Vielleicht ist auch der Unterschied zwischen den verschiedenen Op Methoden gar nicht immer so hoch wie man denkt und man würde genauso lange leben mit dieser Op wie mit jener. (Läge eine Op im klaren Vorteil, würden Die die Ärzte doch sicher dazu raten :D ). Ein rückfallsfreies Überleben hängt von so vielen verschiedenen Faktoren ab, die Op ist nur einer davon. Dass nur um Dir ein wenig den Druck zu nehmen ^^ . Letzendlich geht es dadurch dann auch vielleicht nicht immer um die Frage, womit lebe ich am Ende länger, sondern womit geht es mir besser.


    Ich lebe mit beidseitiger subkutaner Mastektomie mit Sofortaufbau mit Silikon und ich lebe damit sehr gut. Meine Punkte dafür waren folgende (kürzere Op Dauer, keine Bestrahlung, hoher Tragekomfort). Die Entscheidung das Drüsengewebe entfernen hat mir persönlich geholfen besser mit der Ungewissheit leben zu können. Habe es also mehr aus mentalen Gründen als aus faktischen Gründen entschieden.Wenn du dazu noch Fragen hast frag ruhig.


    Hiernoch einen tollenLink zu einem Formular vom IQWIG, dass bei Entscheidungsfindungen
    helfen kann:
    http://www.versicherten-und-pa…ungshilfe-interaktiv1.pdf
    align=left]


    Ich kenne das Gefühl vor solchenEntscheidungen zu stehen nur zu gut und Wünsche Dir ganz viel inneres Führung Stärke und Kraft, Deinen eigenen Weg zu finden und auch zu gehen.Hoffe es war Dir hilfreich und Du findest hier noch gute Tips. Aber bitte hab auch immer vor Augen, dass jeder hier einen anderen Tumor, eine andere Situation und andere Bedingungen gehabt hat.


    Ganz herzliche Grüße
    Madita

    Liebe Alesigmai,
    von Herzen alles Liebe zum Geburtstag. Hoffe Du hast einen schönen Tag gehabt und hast ihn immer noch.
    Wünsche Dir viel Geduld und Kraft und Lebensfreude.
    Meine Daumen für Dein Ergebnis sind gedrückt.


    :cake: Auspusten und was wünschen :D


    liebe Grüße
    madita

    Hallo ihr Lieben,
    vielen Dank für eure lieben Geburtstagwünsche. ^^ .
    Bin ja schon lange nicht mehr hier gewesen (jedenfalls nicht angemeldet :) ). Daher frteut es mich umso mehr.
    Und ich sende euch allen die gleichen lieben Wünsche zurück.



    viele liebe Grüße
    madita

    Das freut mich zu lesen :)
    Dennoch wollte ich Deine Gefühle nicht platt vom Tisch wischen. Ich weiss sehr gut was für ein auf und ab, ein für und ein wieder das bedeutet ^^ .
    Und mit oder ohne Gene, wir sind mehr als die Statistik oder?


    :hug: Madita

    Hallo Lossi und Mimi60,
    herzlichen Glückwunsch zu euren guten Ergebnissen. :)
    Das ihr euch unsicher fühlt kann ich gut nachvollziehen und habe es auch schon häufiger von leuten gehört, deren Ergebnis negativ ausgefallen ist.
    Wenn mich nicht alles täuscht habt ihr bei erhötem Familiärem Risiko aber ebenfalls die Option von intensivierter Vorsorge, oder nicht?
    Wahrscheinlich ist das auch nicht die Sicherheit, die ihr euch wünscht, aber immerhin etwas ^^ .
    das klingt jetzt so leicht gesagt, aber gebt euch halt etwas Zeit, die ganze Sache langsam und allmählich zu verdauen.



    viele liebe Grüße
    madita

    Hallo Spacegirl,
    ertmal herzlich Willkommen hier im Forum, komm herein und fühl Dich wohl.
    Was und wie Du schreibst klingt mir so ein klein wenig nach Frust und Ungeduld -was ich auch vberstehen kann.
    Ich bin selbst BRCA 2-Mutations-Trägerin, und kann mich erinnern, dass es bei mir damals auch etwas gedauert hat. Das war ärgerlich, weil ich dadurch zunächst brusterhaltend operiert wurde, denn für die große OP gab es ja keinen Anlass.
    Ich würde Dir aus Erfahrung tatsächlich rate nocheinmal höflich anzufragen, wie es denn aussieht, wann Du das Ergebnis erwarten kannst, immerhin scheint es ja Op relevant. Ist bei Dir den Fast track gemacht worden?
    Wie sieht es denn mit den Äezten aus was sagen die dazu, kann man noch etwas abwarten?


    ich wünsche Dir ein schnelles Ergebnis
    natürlich ein gutes Ergebnis
    und vorallem die nötige Portion Geduld ;)


    viele Grüße
    madita

    Liebe Sonja,
    war lange nicht mehr hier und weiss auch garnichtmehr, ob wir uns kennen. Daher hoffe ich es ist ok wenn ich sage: :hug: lass Dich drücken :hug: .
    Ich wünsch Dir einfach von ganzem Herzen, dass Du Dir bei allem was nun von vielen Seiten auf Dich einströmt, die guten Infos, die die zu Dir passen, die Dich auf Deinem Weg weiterbringen rauspickst und den Rest einfach links liegen lassen kannst ^^ . Nimm Dir einfach das beste aus allen Welten :thumbsup:


    Habe selbst mal auf einer Frauenselbsthilfeveranstaltung eine Frau kennen gelernt, die seit 35 Jahren mit Metastasen lebt, jetzt um die 70 ist und bei weitem nach mehr Lebensqualität aussah als der deutsche Durchschnittsbürger. :D Kann mir vorstellen, dass es kein Kinderspiel ist, aber etwas das Du schaffen kannst, mit dem Du leben kannst.


    Wenn ich Dir irgendwie helfen könnte sag bescheid.


    Schick Dir Kraft und Sonne
    madita

    ika-ulm: ich muss hier einfach mal ne ehrenrettung für den Onkologen machen. Weil er so ein netter war, und wir auch einen super individuellen Weg zusammen gegangen sind. Glaube nicht, dass seine interessen von der monetären Sorte waren, sondern wirklich von der besorgten Seite, da er und seine Klinik mir die Spritze eh nicht geben. ZUm damaligen Zeitpunkt gab es wohl überlegungen die sagten das die Kurve bei jedem Monat nicht so lange absinkt, oder wie auch immer. HAbe mich dann dafür entschieden es so zu machen, gerade auch im Hinblick, das ich ohne Spritze ja noch prämenopausal wäre und es eben nicht Tanm ist. Er hatte mir nämlich auch erklärt, dass paradoxerweise, der Aromatasehemmer ohne GNRH bei Frauen vor der Menopause das gegenteil macht, nämlich das Östrogen in die Höhe treibe. Daher Aromatase bei prämenopause immer, immer nur mit gnrh. So ungefähr war seine Erklärung. Und da war mir auch einfach monatllich sicherer.


    Hoffe die Erklärung war hilfreich und der liebe Doktor ist jetzt wieder rehabilitiert :D ;) ^^


    herzliche Grüße
    madita

    Hallo ihr lieben,
    habe gerade den Strang nur mal kurz überflogen, und hoffe, dass ich nichts wiederhole, was schon gesagt wurde. Ansonsten seht es mir bitte nach ^^ .

    Grüner Tee
    : sollte man aufpassen, und nicht in rauhen Mengen mit einigen anderen Medikamenten kombinieren. Z.bB. verändert das EgCG im grünen Tee die Bioverfügbarkeit vom Tamoxifen. Und es geht auch mit
    einigen Chemos in Wechselwirkung, es kann sie verstärken oder abmildern. (Wen es interessiert das ist das mit dem Cytochrom P450 3A4)
    http://www.mskcc.org/cancer-care/herb/green-teaAuf dieser Seite findet man ganz gute Infos zu grünem Tee, Wirkung und möglichen Wechselwirkungen.


    Brokoli: Ich esse meist Brokoli Sprossen, die kann man sich in einem Sprossenglas selber züchten. War für mich die goldene Mitte zwischen jedem TAg ein Brokoli Kopf essen, oder ein hochdosiertes Pulver zu nehmen.


    Weizengrass: Wo bekommt ihr denn den Saft her? Presst ihr euch den selbst? Ich kenne das auch nur als Pulver, frage mich dabei aber immer wieviel da noch an Inhaltsstoffen erhalten bleibt?

    Curcuma
    : Bin auch auf die Gewürzvariante umgestiegen, weil es mitr billiger scheint. Ich rühre mir den meist in ein wenig Joghurt und reibe noch etweas Ingwer und Knobelauch dazu. Das schmeckt eigentlich ganz gut,
    mir zumindest.Ist auch lecker über Salat zu essen.


    Über die Jahre habe ich immer mal wieder dies und das ausprobiert, und es ist auch einiges wieder rausgeflogen aus meinem persönlichen "Gesund-Erhaltungs-Programm". Das ist was übrig geblieben ist:
    Kannebrottrunk fürs Immunssystem und Schwarzkümmelöl gegen hartnäckige Erkältung und dies und das. Ansonnsten mache ich alle Zeit lang mal eine Kur mit dem Treben-Tee. Den hab ich damals in der Reha verschrieben bekommen und er tut mir ganz gut.Ich denke auch, dass Dinge die das Immunssystem stärken auch den Körper schützen und mir zumindest geht es gut mit meinem Programm.


    viele liebe Grüße
    madita

    Liebes Schneeglöckchen,
    habe Erfahrung mit dem doppelten Hormonentzug vor den Wechseljahren und verkrafte ihn ganz gut :) . Bin selbst prämenopausal und nehme Aromatasehemmer (Anastrozol) und Gnrh (Zoladex). Habe diese Kombi damals auf eigenen Wunsch mit meinem Senologen abgesprochen, und war richtig froh, als vor einiger Zeit Studien gezeigt haben das der Aromatasehemmer für die prämenopausalen mit gnrh von der Wirkung gleichauf mit dem Tam ist. :thumbsup: . Das hört man ja immer gerne.
    Klar gibt es Nebenwirkubngen - bei mir sind es Scheidentrockenheit, Gewichtszunahme oder eher gesagt Muskelabbau und Fettaufbau an Stellen wo man es nicht braucht ;) und hin und wieder Stimmungsschwankungen.Aber alles sehr sehr moderat und gut erträglich. Manche Nebenwirkungen, wie z.B. die Knochenschmerzen sind durch Sport und Ernährung auch nahezu komplett verschwunden ^^ .


    Mein Onkologe hatte mir damals geraten die Zoladex als Ein-Monatsspritze und nicht als dreimonats-Depot zu nehmen, damit jedesmal sozusagen ein neuer Boost gesetzt wird. Ich achte auch einigermaßen pingelig darauf die Spriztzen im Zyklus-Rhytmus zu nehmen. Als ich zu Beginn einmal eine Woche verschoben habe hat prompt meine Periode wieder eingesetzt.


    Und es macht Sinn zu Beginn einmal die Knochendichte messen zu lassen, um einen Referenzwert zu haben, also damit man sehen kann ob und wie stark durch die Tabletten eine Osteoporose entsteht. Ich hab mir so eine eingehandelt. Empfehlung ist dann meist Bisphosphonate oder aber Denosumab. Wobei mir letztendlich zu Bisphosphonaten geraten wurde, weil diese zusätzlich noch vor Knochenmetastasen schützen sollen.


    Wenn Du noch Fragen hast meld Dich einfach
    wünsche Dir gutes Durchhalten
    liebe Grüße
    madita

    Liebe Andrea,


    ich habe Deinen Beitrag gelesen und kann einigermaßen mit Dir mitfühlen ^^ . Habe selbst BRCA und ganz zu Beginn vom Brustkrebs wurde bei mir etwas am Eierstock gefunden, dass im Pet_CT leuchtete und auch auf dem Ultraschall sichtbar war. Jetzt ist es weg. Mit den Jahren wo auch nichts gekommen ist bin ich ein wenig drüber hinweg, aber ein Rest mulmiges Gefühl bleibt doch.


    Habe ich Dich richtig verstanden, dass Du und Deine Gyn darüber nachdenken Deinen Eierstock prophylaktisch wegen BRCA entfernen zu lassen? Oder was bedeutet es, wenn sie sagt, "der soll am besten raus" ? Mir ist das aus Deinem Beitrag nicht ganz klar geworden.


    Gerne würde ich Dich mit meiner Geschichte trösten oder auch mit Fakten und Dir sagen, "ach komm, dass wird schon nichts sein", einfach nur, weil ich Dir wünsche, dass Du etwas zur Ruhe kommen kannst und weil ich Dir von Herzen das beste Wünsche :) . Aber ich bin kein Arzt und kann mir weder aus der Ferne, noch aus dem was Du schreibst ein Urteil über Deine Eierstöcke erlauben. Und selbst wenn - habe ich fast das Gefühl, dass ich damit nicht zu Dir durchdringen würde. Kurz und gut, klar kann ich Dir jetzt mit Fakten kommen, aber ich denke die Aufgabe, oder Dein Weg könnten zusätzlich auch etwas anderes sein.
    Bei mir war der Weg nach dem positiven BRCA Ergebnis diese Unsicherheit auszuhalten und damit zu leben, dass es nun doch andere Risiken gibt. Ich habe gelernt achtsam mit meinem Körper umzugehen, also tatsächlich auf mich zu achten, ohne direkt in Panik zu verfallen und den eigenen Körper als Zeitbombe oder gar als Bedrohung zu sehen. Dazu gehört allerdings auch, dass ich abklären lasse, was mir abklärungswürdig erscheint. Aber das ist halt ein Weg, der ist lang und auch ich falle immer wieder zurück. :rolleyes: Wie steht es damit bei Dir, kannst Du damit was anfangen, was ist Dein Weg? Was könnte Dir gerade helfen?


    Was mir außerdem hilft ist ein kompetentes Team im Rücken zu haben, da gibt es das Familiäre Brustzentrum (die die Nachsorge machen) meinen Gyn und das Team der Klinik in der ich operiert wurde und Chemo hatte. Wichtig ist mir dabei das Gefühl, dass ich mit all meinen Fragen - mit den zu den Fakten, aber auch mit meinen Ängsten - zu ihnen gehen kann. Und ich versuche in ihre Fähigkeiten und Erfahrungen zu vertrauen, mich da ein wenig Fallen zu lassen. Aber genauso wichtig ist es wenn man wirklich unsicher ist sich nicht zu scheuen eine Zweitmeinung zu holen. Bist Du denn gut angebunden an ein Nachsorgezentrum, besteht vielleicht sogar die Möglichkeit nochmal in Deine Klinik zu gehen und dort zu fragen? Manchmal kann so ein ruhiges Gespräch mit dem Arzt in Ruhe, der einem erklärt, warum und was und wie auch schon "Wunder bewirken" und Ruhe in die Sache bringen, egal ob die Eierstöcke nun nun rauskommen oder drinnen bleibt. Dafür sind die Ärzte auch da, man muss es nur manchmal einfordern, weil die ja doch immer schrecklich viel zu tun haben :D . Also frag sie einfach, was bedeutet durchblutet, was bedeutet geschrumpft, was ist ihr konkreter Rat für mich usw.


    In kurz Zusammenfassung: versuche im guten Kontakt mit all Deinen Ärzten zu bleiben, stelle alle Deine Fragen, und äußere Deine Bedenken dort solange bis es für Dich wirklich wirklich gut ist. Lass ein Stück Deiner Befürchtungen auch bei ihnen im Behandlungszimmer, und trau Dich etwas abzugeben :) . Und trau Dich vielleicht auch Deinem Körper wieder zu trauen, nicht blind, aber dennoch. Ich hab die Erfahrung gemacht, egal was kommt, Vertrauen hilft wirklich. Puh klingt das kitschig :D


    Und Du hast recht BRCA ist selten und Brustkrebs in jungen Jahren ist auch selten, aber zusammen wird ein Schuh draus: Bei vorliegen von BRCA, tritt Brustkrebs häufig schon in jungen Jahren auf . So betrachtet ist es doch nicht selten. Und ein Glück gibt es auch kein Naturgesetz, dass sagt, wenn einer mal was seltenes hatte bekommt er gleich nochmal was seltenes, hm ;) ^^ .



    :hug: ganz herzliche Grüße :hug:
    Madita

    Hallo Grid,


    schön, dass Du Dir ein Herz gefasst hast und Dich vorstellst. Fühl dich gedrückt :hug: und herzlich in unsere nette Runde aufgenommen ^^ .


    Es freut mich zu lesen, dass Du ein so tolles Sicherheitsnetz gespannt hast, dass Dich durch die Zeit getragen hat. Das dieses Netz nach einiger Zeit auch hier und da mal "ausleiert", sprich dass der Rest denkt, "ja nu is aber auch mal wieder gut, ne" und man selbst denkt: "im großen ganzen ja, aber trotzdem ist es das Thema noch nicht vom Tisch" kene ich und sicherlich viele andere hier auch.


    Es hat mich richtig berührt in Deinem Text zu lesen, wie Du ganz sachte Schritt für Schritt Deinen Weg gehst.Und wir im Forum begleiten Dich gerne dabei. Hier ist es ähnlich wie Du es von der Selbsthilfegruppe schreibst, die verschiedensten Themen stehen gleichberechtigt nebeneinander. Es gibt hierRAum zum Austausch z.B. über die Antihormone "Hemmeraustausch" - das etwas andere Tagebuch zum Mitschreiben , einen Platz um die Seele baumeln zu lassen Sonnendeckhttps://forum.frauenselbsthilf…ad&postID=18664#post18664 , oder auch mal etwas wo man seinen Frust rauslassen kann Die dümmsten Sprüche zu Eurer Erkrankung .
    Schau Dich einfach um was gerade zu Dir passt.


    Ich selbst bin vor 3 Jahren an Brustkrebs erkrankt, hatte Op Chemo und nehme auch nochden Aromatasehemmer. Schweissausbrüche und Gelenkschmerzen kenne ich auch :hot: , mal mehr mal weniger. Auch wenn es
    vielleicht komisch klingt, aber mit der Zeit habe ich mich irgendwie dran gewöhnt, und arrangiere mich eben damit. Es ist nun längst nicht mehr so einschränkend wie noch zu beginn der Behandlung. Ganz doll dankbar bin ich Dir dafür, dass Du mich wieder daran erinnert hast was ich selbst am Anfang so stark gespürt habe, auf meinen Körper zu hören und auf meine Seele, und den eigenen Weg im eigenen Tempo zu gehen. Leider hat einen nach 3 Jahren der Alltag manchmal so schnell wieder am Wickel.... :rolleyes: . Behalt es Dir bei dieses Gefühl.


    freue mich von Dir zu lesen
    viele Grüsse
    Madita

    Hallo ihr Lieben,


    schaut mal hier kennt ihr das:
    http://www.pinkglovedance.com/
    http://www.pinkglovedance.eu/


    Eine witzige Solidaritätsaktion, in der Ärzte und Klinikteams rund um die Welt lustige Tänze mit pinken Handschuhen aufführen. Es ist nett gemacht, und ich muss schon sagen, dass nimmt dem ganzen wirklich ein wenig den Schrecken. Es ist mal ein schöner JKontrast zud dem was sonst immer an "Krebs-Bildern durch die Medien geistert. NAtürlich ist Krebs OP und Chemo nicht nur Jubel, Trubel, Heiterkeit, aber ein wenig albern zwischendurch, wieso nicht? Finde die Vorstellung irgendwie beruhigend, dass man auch mal albern sein kann und über die ganze Sache lacht. Gegen so eine kleine Tanzeinlage in der Chemoambulanz hätte ich nichts gegen gehabt ;) . Nur nicht während der Op, da bitte erst nachher, wenn Patient wieder zugenäht ist. :D :D :D


    Was denkt denn ihr so über diese Aktion


    viele liebe Grüße
    madita

    Liebe Keidy,


    ja, ich habe Erfahrung mit einer vorsorglichen Op bei BRCA2 und Silikon, allerdings nicht bei bestrahlter Haut. Bei mir war es damals gerade diese Art der Op, weshalb mein Onkologe die Bestrahlung von meinem Programm gestrichen hat, oder für mich positiv formuliert: der Grund wieso ich mich vor der Bestrahlung "drücken" konnte.Er war zusammen mit dem Chirurgen der Meinung das mein Hautmantel ohnehin schon grenzwertig dünn war, und meinte "bestrahltes Gewebe verzeiht nichts". Es könnte dann Probleme bei der Wundheilung geben. Es gab bei mir keinen befallenen Lymphknoten, daher gab es für mich die Option keine Bestrahlung zu nehmen. Wie ist das denn bei Dir, bist Du bereits bestrahlt, und ist Bestrahlung nicht zu machen eine Option in Deinem Behandlungsplan? Für wann peilst Du und Dein Ärzteteam denn diese Op an.


    Komplikationen habe ich keine, nur eine ganz kleine Kapselfibrose, aber das tut nicht weh und man sieht es auch nicht so wirklich und unter den Anziehsachen schon mal gar nicht. Daher stört es mich nicht. Der Operateur meinte auch das eine ganz leichte Kapselfibrose häufig vorkommt und nichts wild dramatisches ist. Was meinten denn die Ärzte aus Deinem "Familären Brustzentrum" zu der Op, bist Du dort beraten worden?


    Unter diesem Link findest Du noch mal meinen Erfahrungsbericht mit Silikonimplantaten" https://forum.frauenselbsthilfe.de/index.php?page=Thread&threadID=217&pageN o=1"


    Und wenn Du
    magst frag ruhig was du wissen willst. Das habe ich damals auch gemacht
    und mir haben die Berichte der anderen sehr geholfen herauszufinden, was
    wohl mein eigener bester Weg sein könnte. Denn es ist ja gerade das
    verzwickte beim BRCA, das es eben vorsorglich ist und es von vielen
    verschieden Faktoren abhängt, ob und wie man sich operieren lässt ?( .


    viele liebe Grüße
    madita

    Liebe elefant,


    :D + :love: + :cake: = Happy Birthday


    zum Geburtstag die allerbesten Wünsche. Hoffe Du hast eine richtig tolle Party im Kreise Deiner Liebsten :thumbsup: .
    Ganz ganz viel Gesundheit, gute Erholung, und eine gute Zeit. Hoffe wir sehen uns bald :) .
    Und wenn schon die Sonne nicht so recht scheinen mag, schicke ich Dir hier ein par sommerliche Geburstagsgrüße und ein par nette extra Gäste:
    https://www.youtube.com/watch?v=dqUdI4AIDF0 In diesem Sinne wünsche ich Dir frei nach Jack Johnson und George dem Affen, dass Du weiterhin die Welt so nett und kreativ auf den Kopf stellst und das Glück findest wo andere es nie vermuten würden ^^ .


    las langsam angehen auch wenn Geburtstag ist
    :hug:
    viele liebe Grüße
    madita

    Morgen ihr Lieben,


    Das was Natascha beschreibt habe ich auch erlebt, Sport -vorallem einer an dem man auch noch Spass hat - hilft wirklich gegen Fatigue. Bei mir ist es so, dass ich mich manchmal zwei Tage wann immer es geht einfach nur hinlege und dann denke: oh heute ist Sport, dass schaffst Du im Leben nicht. Und dann geh ich z.b ein wenig Schwimmen und schon laufen danach danach auch die anderen Dinge mit links. :thumbsup: Manchmal reicht sogar Spazierengehen oder Qui Gong am Abend - Hauptsache in Bewegung kommen. Was auch sehr gut am Sport ist: ich merke den Unterschied zwischen träger, zäher matter Erschöpfung bei Fatigue, bei der ich mich Ausruhe aber es nie wirklich besser wird :thumbdown: und der angenehmen Erschöpfung nach Sport, die mich dann auch mal wieder richtig feste schlafen lässt. Und der richtige feste Schlaf wirkt bei mir ganz gut gegen Fatigue.


    Ich selbst hatte zwar das volle Programm kann mir aber gut vorstellen, dass die Diagnose plus Op schon ausreicht um Fatigue auszulösen. FAtigue hat ja mehrere Gründe und tatsächlich würde ich die Psyche dabei nicht
    unterschätzen. Denn man muss ja nicht nur körperlich heilen (z.B. nach einer Op), sondern auch psychisch. Und ich empfinde es auch so, dass eine aktive positive Lebenseinstellung nach er Diagnose nicht einfach angeflogen kommt, sondern erst erarbeitet werden muss. Es kann schon mal wie ein größeres oder kleineres psychisches Erdbebensein. Der eine hat Glück und muss bloss die Schränke wieder aufräumen und neues Geschirr besorgen, der andere muss sich ein ganz neues Haus bauen. Beides kostet jedenfalls Energie, die dann woanders fehlt. Naja das könnte zumindest ein Aspekt von Fatigue sein.


    Habe aber selbst schon gemerkt, je schwerer man es nimmt umso schlimmer wird es. Trotzdem, wenn man es übermäßig lange hat würde ich es schon mal bei meinem Arzt ansprechen, denn die Psyche ist eine Erklärung, aber es kann auch durch ganz simple körperliche Symptome ausgelöst sein, wie z.B. Schilddrüse oder Anämie.


    Trotz allem was ich so weiss und mache erwischt es mich immer wieder, dann kann ich nur müde lächeln und denken: "und täglich grüsst das Murmeltier" :sleeping: :sleeping: :sleeping:


    viele liebe Grüße
    madita

    Liebe Lexi,
    wow klasse. :thumbsup: :)
    Op gut hinter Dich gebracht, Komplettremisssion, Schlauch draussen, bald nach Hause ... und W-Lan :) .
    Freut mich riesig, dass Du ales so gut überstanden hast, herzlichen Glückwunsch ^^ .


    Liebe Grüße
    Madita

    Liebes Sonnenblümchen
    ganz liebe Glückwünsche zum Geburtstag für dich ^^ .
    Hoffe du hast Deinen Ehrentag im Kreise Deiner Lieben noch bis spät genossen
    Schau mal vielleicht gefällt Dir das falls Du noch einen Text brauchst: https://www.youtube.com/watch?v=k9EYjn5f_nE


    Ein Hoch auf das was vor Dir liegt, das es das beste für Dich gibt...
    Mit den besten Wünschen
    Madita