Beiträge von Chippendale

    Liebe Pschureika, ich bin nur geschockt!!! Ich frage mich gerade, hattest du eigentlich den Gentest gemacht? Und falls ich richtig gelesen habe, das Rezidiv war TN und der ursprüngliche Tumor hormonell? Für die Lebermetastase gibt es glaube ich 2 Fachleute, das wurde auch schon in der TN-Gruppe bei FB diskutiert. Ich weiß gar nicht was ich sonst noch Aufbauendes sagen soll...…..

    Angel12


    also meine Lendenwirbel sind auch problematisch und die hab ich nach der OP auch gespürt, wie auch mein Karpaltunnelsyndrom. Ich hab mich ja vor der OP nicht so genau damit befasst, wie was gemacht wird. Aber hinterher war mir das alles klar. Ich zumindest wurde auf meinen Armen gelagert, also Arme unter dem Rücken und da muss man sich hinterher nicht wundern, wenn die Hände taub sind und die Lendenwirbel weh tun. Dann kann man ja eine Zeitlang nur auf dem Rücken schlafen, das ist dann auch nicht förderlich.


    Und ich hatte eine Miederhose, aber ich finde auch so einen Nierengurt sehr angenehm, auch heute noch bei Rückenschmerzen....


    Halte durch! Das wird schon! LG

    ich weiß, das klingt jetzt wieder fies, aber ich habe zuhause überhaupt keine Hilfe gebraucht. Was doof war, war einkaufen und an der Kasse stehen, also lange stehen war für mich und meinen Kreislauf ein Problem und ich bin so ca. 1-2 Wochen nicht selbst Auto gefahren, aber eher wegen dem Angurten....


    und ich denke auch je länger die OP dauert, desto größer ist die Belastung für den Körper und desto länger dauert es sich davon zu erholen.


    Operieren nicht einige Kliniken einen Doppel-Diep mit mehreren Chirurgen im Team gleichzeitig? Ich denke sowas ist auf alle Fälle sinnvoll....

    liebe Angel12 das ist ja alles der Horror! Mir drängt sich leider die Vermutung auf, dass die Klinik nicht die beste Wahl war, aber es hilft nichts, jetzt ist es zu spät. Ich wünsche dir von Herzen dass alles gut wird!!!

    Pschureika ich fühle mit dir! So ein Mist! Bzgl. Gentest kann ich nur sagen, dass das bei mir überhaupt kein Problem war, ich war damals 57, familiär nur vorbelastet durch meine Oma väterlicherseits (Brustkrebs aber da war sie bestimmt schon 70) und Prostatakrebs bei meinem Vater. Es kommt ja auch immer darauf an, wie groß die Familie ist usw.., gut bei mir war's TN und da testen sie tendenziell eher. Es wurde in München im R.d.I. getestet bei Prof. M., der hat sich mittlerweile aber zur Ruhe gesetzt, aber trotzdem. Meine Onkologin hat den Test gleich bei Diagnose veranlasst. Und da wir ja Beide im Raum München sind, würde mich auch interessieren, welches nun das BZ für die zweite Meinung werden soll...


    Elenear Das mit dem OneDirectionTest finde ich allerdings auch sehr interessant, vor allem auch wo in München das gemacht wird.


    LG ich drücke die Daumen auch für SarahVillipa !

    Astrid69

    ich muss da Desir77 recht geben, einige hier, Desir und ich auch haben unseren Tumor in Köln bei Dr. R.W. molekularbiologisch nachbefunden lassen. Bei uns waren es die Stanzen, müsste aber eigentlich auch aus deinem Brustgewebe möglich sein. Ich würde das auf alle Fälle machen, man gewinnt aus dem Ergebnis wertvolle Informationen, was Sinn mach und was nicht.

    Außerdem würde ich auch auf alle Fälle auf einen Gentest bestehen, soviel ich weiß ist das bei TN und ab 50 mittlerweile Standard. Solltest du eines von den Risikogenen haben, käme eine Mastektomie in Frage.

    LG

    Basti

    da warst du dann ja beim gleichen Chirurgen wie ich in München. Bei mir gab es keinerlei Wundheilungsstörungen oder so, alles heilte perfekt, der Zeitrahmen war ähnlich wie bei dir. Die Brustwarze wurde 6 Monate später aus den Augenlidern aufgebaut, so bleibt mit das Tätowieren erspart. Ich kann die Praxis auch nur voll und ganz empfehlen, wie auch die Klinik, die fast was Heimeliges hatte.

    DasBloemsche

    es wird mit jedem Tag besser ;-)

    ich hab ganz am Anfang noch Schlaftabletten genommen (das erste Mal in meinem Leben). Darf man auch nur sehr begrenzt machen, glaube wegen der Suchtgefahr. Aber damit hab ich gerade am Anfang paradiesisch geschlafen....

    lwerde morgen auch auf das hinweisen und hoffe darauf.

    kerzele setz dich doch bitte mit Dr. Ralph W. in Verbindung, er ist der Fachmann für Molekularbiologie bei Brustkrebs, ist immer auf den Kongressen im Ausland. Ich hätte seine Handynummer falls dir das weiterhilft, ich hatte ihm seinerzeit eine WhatsApp geschickt und er hat ausführlich geantwortet. Gerade wenn wie bei dir nichts wirklich wirkt, dann ist die Tumorbiologie entscheidend und je nachdem kann man die Therapie auswählen.

    kerzele


    im anderen Strang ist das glaub ich untergegangen, vielleicht hast du doch noch eine Chance!


    schau dir doch mal das an, das ist eine News vom ASCO 2019, da wurde eine Patientin mit Metastasen erfolgreich mit einer personalisierten Immuntherapie behandelt, ich weiß natürlich nicht, wie man an so etwas herankommt, aber ich weiß, dass Dr. Ralf W., der Molekularbiologe, dort war und das Ganze sehr optimistisch sieht, ich hatte bei ihm in Köln meinen Tumor molekularbiologisch untersuchen lassen:


    https://www.forbes.com/sites/v…61S1DnPj51x8#76528db91005

    Trage keine Prothese, sondern den Socken meines Sohnes im Bustier, der im August nach USA geht.


    Bis bald.Kerstin

    kerzele ich überlege gerade, ob falls das irgendwie möglich ist und dein Sohn ja sowieso nach USA geht, ob du dort nicht die besseren Behandlungsoptionen hättest? Ich würde mich auch auf alle Fälle mit Dr. W. Köln, Molekularbiologie in Verbindung setzen, er ist auf dem neuesten Stand welche Optionen du hättest, je nachdem welche Tumoreigenschaften dein Tumor hat. Viel Glück!

    kerzele schau dir doch mal das an, das ist eine News vom ASCO 2019, da wurde eine Patientin mit Metastasen erfolgreich mit einer personalisierten Immuntherapie behandelt, ich weiß natürlich nicht, wie man an so etwas herankommt, aber ich weiß, dass Dr. Ralf W., der Molekularbiologe, dort war und das Ganze sehr optmistisch sieht, ich hatte bei ihm in Köln meinen Tumor molekularbiologisch untersuchen lassen:


    https://www.forbes.com/sites/v…61S1DnPj51x8#76528db91005


    und dass man sog. Oligometastasen ganz gut behandeln kann, hab ich auf dem Diplompatientin Kongress 2017 in Augsburg gehört.


    Ich drück dir die Daumen!!!

    ich kann nur für mich sprechen, ich hatte eine aggressivere Tumorbiologie und habe mich für eine Mastektomie mit Sofortaufbau entschieden. Die Ärzte wollten brusterhaltend operieren. Danach hätte ich bestrahlt werden müssen, was mir durch die Mastektomie erspart worden ist. Das könnte bei dir ebenfalls ein Benefit der Mastektomie sein. Sowas steht in den Leitlinien wann Bestrahlung und wann nicht. LG