Beiträge von Stupsi

    Hallo Ihr Lieben,

    heute bin ich seit 4 Jahren (2.Diagnose), nach OP, Schalentierfrei. Nach Mastektomie mit Silikonprothese als Platzhalter, folgte noch die Bestrahlung. Ende Juni 2018 erfolgte dann der Aufbau mit Eigengewebe. Eine 8 h OP mit Folgen einer Lungenembolie . Es war alles kein Zuckerschlecken aber machbar und ich würde es genau so wieder machen (Chemo-OP-Bestrahlung-Aufbau).

    Leider hat es mich total aus dem Arbeitsleben gerissen (Erwerbsunfähigkeit). Im Oktober 2016 Diagnose und im Januar 2017 Firma Insolvenz. Zuerst Schock aber dann doch ganz gut. Ich habe 40 Jahre gearbeitet, jetzt kümmere ich mich halt mal um mich. Ein paar Kolateralschäden gibt es ja auch - ausgeprägte Polyneuropathien in den Füßen mit Schmerzen, damit fällt mir langes Laufen schwer. Das Denkvermögen hat auch gelitten. Egal, ich lebe, im großen Ganzen geht es mir gut und nur das zählt.

    Noch 1 Jahr Tamoxifen und 1/4 jährliche Kontrollen, dann ist auch das geschafft.

    Ich hoffe, dass ich nicht ein 3. Mal da durch muss.


    Allen jetzigen Kämpferinnen drücke ich fest die Daumen, haltet durch, ihr schafft das auch. :hug:

    Ihr Lieben ,

    dieses Jahr ist alles anders. Da wir Weihnachten bei meiner Tochter feiern und ab 27.12. wieder eingeschränkte Kontakte sind (die Corona zahlen steigen auch bei uns), haben wir schon gestern Abend Bescherung mit meinem Sohn und seinen 3 Kindern gemacht. Das war für sie eine riesen Überraschung.

    Manchmal muss man kurzfristig umdisponieren.

    Liebe Foris,

    ich hatte Carboplatin und Taxol erhalten, allerdings ist die Behandlung über ein Jahr her. Ich habe den Eindruck, dass die PNP immer stärker wird. Jetzt hab ich bereits mehrmals gelesen, dass Pregabalin helfen würde. Diese Medikamente bekommt mein Mutter wegen einer schweren Depression. Hat da jemand Erfahrung mit?

    Liebe Grüße

    Liebe Dorca ,

    Ich habe 1 Jahr lang Pregabalin gegen die PNP genomme. Das hat auch gut geholfen. Allerdings kam ich mir ständing ballaballa im Kopf vor und hatte stark unter Gleichgewichtsstörungen gelitten, so daß ich es (mit Absprache des Neurologen) ausgeschlichen und ganz abgesetzt habe. Leider leide ich nach 3 Jahren immnoch unter den Polyneuropathien an den Füßen. Ich habe wirklich sehr Vieles probiert, leider ohne Erfolg. Trotz allem bin ich eisern und mache jeden Tag meine Übungen mit meinem Sinnespfad . Aufgeben ist nicht!!!

    Meine liebe Katzi64 ,

    ich sende dir ganz liebe Geburtstagsgrüße, verpackt in einer herzlichen Umarmung :hug:und wünsche dir nur das Allerbeste.

    Bleib weiter stark und hab einen schönen Tag mit deinen Lieben.

    Liebe Kylie, ika-ulm, Pschureika, Elfriede, Kleeblatt69, KatzenMom 64, pupi1230, kruemelmotte und Mohnblume ,

    herzlichen Dank für Eure lieben Geburtstagsgrüße, freue mich sehr, daß Ihr noch an mich denkt.

    Wieder eine Null, naja - ich lass mir von einer Zahl sowieso nicht sagen wie alt ich bin. Ich hatte ein wunderschönes Geburtstags Wochenende, mit ganz lieben Freunden (4 Geburtstagskinder die 60 wurden) in Görlitz. Ich bin happy, mir geht's super (die blöden Polyneuropathien lasse ich mal außenvor).


    Meine liebe Mohnblume, ich habe gestern auch an dich gedacht und im Stillen mit dir angestoßen. Ganz liebe nachträgliche Geburtstagsgrüße und ein dickes Drückerle :hug: 🎂💐

    Ich habe ein Lip-Lymphödem (wurde bei der Reha durch einen Lümphologen diagnostiziert) in beiden Beinen und trage seit 5/2018 Kompressionsstrümpfe. Nach dem DiepFlap hatte ich Kniestrümpfe mit Capihose, die ging bis unter die Brust. Das war war wie eine Zwangsjacke. Ich habe es immer Panzer genannt. Hat mir aber super durch die Heilungsphase geholfen.

    Ich trage meine Strümpfe alle zwei Tage. Der Lümphologe hatte gesagt, daß ein Tag Pause wichtig ist. Ich bin da sehr eisern, Sommer wie Winter. Am Anfang war ich nicht so eisern, da es ja wirklich auch nicht immer angenehm ist. Ich habe dann aber festgestellt, wenn ich schon 2 Tage hintereinander keine Strümpfe trage, laufe ich auch viel schlechter, die Füße schmerzen noch eher (Polyneuropathien).

    Also habe ich mich damit arangiert. Es gibt ja auch wirklich modische Ausfertigungen.

    Meine Schwester geht mit ihren Kindern in einen Frisörsalon und fragt den Frisör (ein Mann!!!)

    Machen Sie heute Kinder?

    Antwort: was hätten sie den gern, Junge oder Mädchen!


    Alle lachen sich schlapp.


    Das ist wirklich passiert. Meine Schwester ist da nie wieder hin gegangen, so peinlich war ihr das.

    Hallo Ihr Lieben Kämpferinnen,

    wie die Zeit vergeht. Ich bekam im Oktober 2016 meine Diagnose und hatte das volle Programm : Chemo, Antikörper, subkutane Mastektomie, Bestrahlung, 2018 Diep Flap, Lungenembolie (Nahtoderfahrung). Alles recht gut überstanden. Nehme jetzt noch Tamoxifen und ja, mich plagen immernoch die sehr ausgeprägte Polyneuropathien in den Füßen. Ich habe aber gelernt damit umzugehen und freuen mich jeden Tag, dass ich das Leben genießen kann. Auch wenn ich in die Erwerbsunfähigkeit katapultiert wurde, ziehe ich da nur positives raus - mehr Zeit für die 5 Enkel.


    Also, haltet durch, das Kämpfen lohnt sich. Ich schicke Euch ganz viel Kraft.