Beiträge von Birgitmaus

    Hallo Ihr Lieben,


    vielen Dank für die Tips.


    Die "Blase", es ist wirklich eine und nach dem ausdrücken (ich weiß, soll man nicht) wird es jetzt auch wieder besser.

    Es beruhigt mich ja schon, dass dies ein bekanntes Problem ist.

    Mein BH ist ganz neu, aus dem Sanitätshaus, ohne Naht, aber auch kein Sport BH mit besonders breitem Bund. Doch auch mit dem breiten Bund, war meine Narbe immer etwas gereizt. Also... werd ich mal weiter rum probieren...

    Es wäre ja auch zu schön, wenn man so gar keine "Wehwehchen" mehr hätte ;-)


    Liebe Grüße
    Birgit

    Hallo Ihr Lieben,


    ich habe eine Frage, zu der ich hier noch keine Info´s gefunden habe:


    Nach meiner Diep-Flap hatte ich Probleme mit der Wundheilung an der Brust. Nun ist seit gut 3 Monaten alles verheilt.

    Aber, ich habe immer noch Probleme, wenn ich einen BH anziehe: er drückt auf die Naht unter der Brust. Obwohl der BH sehr weich ist. Und nun hatte ich zwei Tage jeweils 16 Stunden einen BH an und habe mir sogar eine "Blase" geholt. Zumindest sieht das so aus.


    Mir scheint, als wäre die Narbe immer noch extrem empfindlich. Hat jemand von Euch auch solche Erfahrungen gemacht und vielleicht eine Idee, wie ich die Situation verbessern könnte?


    LG

    Birgit

    Liebe Sannika,


    im Kölner Krankenhaus kam direkt am Tag nach der Ablatio der Physiotherapeut ans Bett. Und ich war positiv überrascht, was ich alles durfte und habe die Übungen auch regelmäßig gemacht.

    Nach 5 Tagen durfte ich nach Hause und hatte keinerlei Beweglichkeitseinschränkung.


    LG

    Birgit

    Liebe Baer,


    ich habe letztes Jahr eine Brust verloren.

    Ich hatte mich gegen einen Sofortaufbau mit Silikon entscheiden. Ich hatte die gleichen Bedenken, wie Du und viele andere. Das konntest Du ja hier auch schon lesen.

    Ich habe mich zunächst einmal mit einer Prothese begnügt, die in den BH eingelegt wurde. Mir ging es bereits nach drei Tagen super gut.


    Dann habe ich aber ein halbes Jahr gebraucht, um für mich zu entscheiden, dass ich dies auch nicht für immer möchte.

    Ich bin 55 Jahre alt.

    Und in diesem Sommer habe ich mich dann für einen Aufbau mit Eigengewebe entschieden.


    Ich denke, Du kannst Dir hier viele Tips holen. Aber Du musst für Dich entscheiden, womit Du Dich am wohlsten fühlst. Es gibt glücklicherweise viele gute Möglichkeiten.


    Liebe Grüße und viel Glück

    Birgit

    Liebe Gorsve,


    ruf doch mal beim KID an, und lass Dir die Zahlen / Prozentwerte erklären. Ich hab das letztes Jahr auch so gemacht und mich gewundert, wie diese Prozente so einzuschätzen sind.


    Das Ergebnis meines Oncotype war 19

    Im Gespräch mit der Ärztin des Brustzentrum hieß es: ab 18 empfiehlt "man" eine Chemo.

    Ich habe mich gegen die Chemo entschieden. Es ist immer die Frage: wie viel probiert man von einer Chemo... wie viel schadet sie... eine Einschätzung, zu der es leider kein richtig/falsch gibt.

    Ich nehme nun einen Aromatasehmmer und die Aussage meiner Ärztin war, dass sie mit meiner Entscheidung durchaus leben kann, bei einem Oncotyp Wert von 25 hätte sie versucht mich zu einer Chemo zu "überreden".


    Deine Einschätzung der 14, klingt irgendwie anders.

    Und es ist natürlich auch sehr individuell, wie hoch das "Sicherheitsbedürfnis" jedes Einzelnen ist.


    Ich wünsche Dir eine gute Entscheidung.

    LG

    Birgit

    Liebe Oditi,


    ich fühle mich gerade ein Jahr zurückversetzt:

    Krebsdiagnose, linke Brust abgenommen, mir ging es sehr schnell wieder ziemlich gut... und dann musste ich warten !!!

    Geduld ist meine eindeutig schlechteste Eigenschaft.

    Was passiert nach der OP? Profitiere ich von einer Chemo ?


    Aber es hilft wohl nicht, man muss sich in Geduld üben; froh sein über eine gute Ärztin, gute Beratung...


    Abwechslung zwischendurch fand ich immer toll und bin auch arbeiten gegangen.

    Glücklicherweise bin ich um die Chemo herum gekommen. Gelernt habe ich: Immer einen Schritt nach dem Nächsten


    Ich wünsche Dir alles Gute

    Birgit

    Liebe Yvi,


    ich habe sehr viel Respekt vor Hunden. Aber ich habe schon oft bei Freunden erlebt, wie feinfühlig ein Hunde sein kann, wenn es seinem Herrchen nicht gut geht. Kann es nicht vielleicht so einfach sein?


    Und darf noch noch eine "dumme" Frage stellen? Kommst Du aus der Rosenstadt Steinfurt?


    LG

    Birgit

    Hallo Ihr Lieben / Alle,


    ist es nicht normal / verständlich, dass wie versuchen eine Ursache für den Krebs zu finden???

    Und dann daraus auch eine "Lösung", wie können wir verhindern, dass er wieder kommt???


    Ich habe sicher nicht immer gesund gelebt: Auch Fleisch gegessen, auch Alkohol genossen, nie geraucht, immer Sport getrieben, Milch mag ich nicht !


    Wie schön wäre es, wenn es eine Erklärung für den Krebs gäbe !!!


    Inzwischen glaube ich einer Ärztin, dass es keine wissenschaftlich belegte Erklärung gibt.

    Und ich versuche, auf meinen Körper zu vertrauen:

    Ich esse gerne immer mal Fleisch (beim Rinderwahnsinn aßen viele kein Rindfleisch)

    es gab Zeiten, da aß "niemand" Fisch (Würmer)

    Tschernobyl verseuchte unsere Gärten... (Obst und Gemüse)

    meine Aussage war immer: ich esse und trinke "quer durch den Garten", dann konsumiere ich von allem Ungesunden "ein bisschen".


    Ich halte ich nicht verantwortlich für meine Krebserkrankung und versuche jeden Tag zu genießen:

    mit Sport

    mit Freunden

    mit gutem Essen

    und auch mit einem guten Glas Wein !!!


    Aufhörenzu Essen (wally) ist nu mal keine Alternative, Ich kenne auch den eigenen Garten. Da weiß ich natürlich, dass ich nichts spritze; aber: was heute aus unsere Umwelt "herunterkommt"... vielleicht weiß das jemand in hundert Jahren ?

    Also hilft doch nur: genießt jeden Tag !

    Tut was ihr könnt, macht nicht Euch nicht zu verrückt und vertraut auf Euer "Bauchgefühl"


    Alles Liebe

    Birgit

    Liebe Genna,


    ein Arzt hatte ziemlich zu Beginn meiner Erkrankung einen spannenden Satz gesagt:

    Es gibt viele Möglichkeiten, nach einer Ablatio. Aber es wird nicht sein wie vorher.

    Damit hatte er vollkommen recht.


    Ich war zunächst einfach mal froh, dass ich um eine Chemo herumkam. Die Narben verheilten gut. Ich hatte keine Schmerzen.

    Und mit der Prothese sah man mir auch nichts an.

    Doch im Laufe der Zeit nervte mich die Prothese auch. Und dann kümmerte ich mich um eine Lösung für mich. Es verging insgesamt ein Jahr, bis ich einen Aufbau mit Diep-Flap machen ließ. Für mich der richtige Weg. Die OP ist jetzt 3 Monate her. Es gab Komplikationen bei der Wundheilung. Doch jetzt ist alles verheilt und ich habe das Gefühl, "ich bin wieder ganz". Klingt blöd, aber für mich richtig.


    Nimm Dir die Zeit, den für Dich richtigen Weg zu suchen.

    Ich drücke ganz fest die Daumen.

    Birgit

    Liebe Genf,


    meine Ablativ ist jetzt schon über ein Jahr her. Aber ich kenne das Gefühl.


    Wie geht es Dir sonst:

    Alles gut verheilt?

    Noch Schmerzen?

    Hast Du schon wieder sportliche Aktivitäten gestartet?

    Bist Du gute mit einer Prothese versorgt?

    Bist Du noch krank geschrieben?


    LG

    Birgit

    Liebe Bella,


    das mit dem Ausprobieren klingt total komisch. Fand ich auch.


    Ich nehme nach längerem hin und her Anastrozol. Zunächst morgens, weil ich es einfacher fand, eine "regelmäßige" Einnahem morgens hinzukriegen.

    Dann habe ich bemerkt, dass ich immer am frühen Nachmittag unendlich müde war.

    Also habe ich einfach umgestellt und nehme meine Tablette jetzt Abends und es klappt besser. Meine Gynäkologin hat mich dann ein wenig beruhigt: regelmäßig war für mich zunächst: um 18 Uhr plus/minus 10 Minuten.

    Meine Gynäkologin relativierte den Zeitrahmen, auf plus/minus 2 Stunden - der Spiegel in meinem Körper soll einfach aufrecht erhalten werden. Und so schnell (10 Minuten) tut sich da nix.

    Also habe ich für mich jetzt so 19 Uhr als tägliche Uhrzeit festgelegt. Und es passt, auch wenn ich unterwegs bin.


    Probier tatsächlich aus, was für Dich am sinnvollsten ist. Zeiten zu ändern ist völlig problemlos. Auch da war ich zunächst etwas ängstlich.


    LG

    Birgit

    Liebe Tara, liebe Amulett


    ich schreibe nicht so viel im Forum, weil ich mit der Akutbehandlung durch bin und wieder versuche Fuß im Alltag zu fassen.

    Ich nehme seit einem Jahr Anastrozol; glücklicherweise ohne große Nebenwirkungen. Meine "Anlaufschwierigkeiten", wenn ich morgens aufstehe oder länger gesessen habe, schiebe ich eher auf grundsätzlich fehlende Fitness, aufgrund einer 3-monatigen Auszeit wg Diep-Flap.


    Ich bin nach wie vor der Meinung: ausprobieren geht über studieren: Du kannst ja jedes Medikament wieder absetzen, falls die Nebenwirkungen so schlimm sein sollten, wie sie hier teilweise beschrieben werden. Die Nebenwirkungen müssen aber keineswegs so schlimm sein!


    Und das Problem: frag 3 Ärzte und Du bekommst 5 Meinungen... Auch das kenne ich durchaus.

    Inzwischen denke ich: es gibt keine eindeutige Aussage.

    Niemand weiß, wenn ich Anastrozol nehme, bekomme ich kein Rezidiv.

    Niemand weiß aber auch, wenn ich kein Anastrozol nehme, bekomme ich ein Rezidiv.

    Kennt Ihr den Spruch: Trau nur der Statistik, die Du selbst gefälscht hast? Das ist jetzt etwas plump. Aber: es gibt nur statistische Werte. Wo ich mich dort mit meiner individuellen Erkrankung einreihe... das weiß leider niemand. Wir reden hier leider nicht über eine Blinddarmentzündung, wo klar ist: der Blinddarm muss raus - und dann ist alles wieder ok.


    Welches Risiko - der KID teilte mir die Statistiken mit und es ging immer um ein /zwei/drei Prozent mehr oder weniger - jeder bereits ist zu gehen - welche Sicherheit jeder für sich braucht -

    das ist so sch... individuell...

    ich denk heute: vertraut Eurem Bauchgefühl und nehmt jede ärztliche Beratung mit, die ihr kriegen könnt. Die Entscheidung... ja ! liegt bei jedem Einzelnen ! Aber: Jeder muss auch mit evtl Nebenwirkungen klarkommen (kein Arzt) !

    Macht Euch aber doch erst dann Gedanken, wenn wirklich Nebenwirkungen auftreten.


    Liebe Grüße
    Birgit

    Liebe Lea,


    die Sehnsucht: "endlich aufstehen dürfen" ist das erste Zeichen, dass es Aufwärts geht.

    Ich drücke ganz fest die Daumen, dass Du bald wieder über den Krankenhausflur springst und danach ganz bald auf den Weg nach Hause darfst.


    Alles Gute

    Birgit

    Hallo Ihr Lieben,


    das funktioniert !

    Für die Krankenkasse ist das Routine.

    Der Arbeitgeber muss aufpassen, dass er für diese Tage Gehalt abrechnet.

    Du bekommst dann also sogar insgesamt mehr Geld, denn das Gehalt ist ja höher als das Krankengeld. Und wenn Du den Urlaub nicht später noch brauchst... ist das eine gute Lösung. Denn ein Arbeitgeber findet es auch nicht toll, wenn sich "Unmengen" an Urlaub ansammeln.


    Viel Erfolg

    Birgit

    Hallo Ihr Lieben,


    die letzten Äußerungen kann ich nur unterstützen.


    Meine Erkrankung ist jetzt über ein Jahr her;

    ich bin wieder (fast) zurück im Alltag, so ganz zurück ist wahrscheinlich unmöglich;

    die Tage sind wieder ganz schön gefüllt;

    ich lese ab und an noch mit;

    schreibe nur noch selten.


    Dieses Forum habe ich bereits mehrfach weiter empfohlen!

    Daher freue ich mich natürlich, immer mal wieder von "Euch" zu hören.


    Alles Gute Euch Allen

    Birgit

    Liebe Danka,


    zu diesem Thema würde ich auf alle Fälle den "KID" anrufen. Da sollte es die aktuellsten Erfahrungen geben und hoffentlich auch die rechtlichen Grundlagen, mit denen man dann bei der Krankenkasse argumentieren kann.


    Viel Glück

    Birgit

    Liebe Vael,


    ich denke, Du hast den spielentscheidenden Unterschied beschrieben: der eigene Rentenanspruch ist höher.


    Wieviel höher... wieviel mehr Aufwand... das ist ein persönliches Rechenbeispiel. Und vor allem natürlich die Frage: kann/will ich einen Vollzeitjob ausüben.

    Ob das gerecht ist? Ich glaube nicht, dass es ein "gerecht" gibt. Auch wenn zwei Personen die gleiche Arbeit machen, gibt es ja nicht das gleiche Geld. Wichtig ist einzig die Frage: was ist für Dich das Beste?


    Ich wünsche Dir eine gute Entscheidung.


    LG

    Birgit

    Hallo Ihr Lieben,


    ich kann Bad Neuenahr nur empfehlen. Vergangenes Jahr hatte ich mich dazu entschlossen, weil es "Heimatnah" war.

    Allerdings gibt es in Bad Neuenahr zwei Kliniken und direkt an der Har gelegen, ist die Kn...ts-klinik wohl eher zu empfehlen.


    LG

    Birgit